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TOP 1000 REZENSENTam 5. November 2015
Ausdrucksstark - und dennoch leise. Leidenschaftlich - ohne theatralisch zu werden. Romantisch - ohne kitschig zu sein.
So würde ich diese mitreissenden Inszenierung von Brad Silberling aus dem Jahr 1998 beschreiben.
Die Geschichte selbst, auch hintergründig eine überaus interessante Idee zum Thema "Leben nach dem Tod", wird sehr romantisch, mit vielen Höhen und Tiefen im Spielablauf, sehr mitreissend und gefühlsintensiv erzählt. Nicolas Cage und Meg Ryan verzaubern mit überzeugenden Darstellungskünsten, verleihen den Charakteren Glanz und Glaubwürdigkeit. Das Spielgeschehen wird massgeblich durch sie beeinflusst.
Zudem wird diese Geschichte durch einige sehr melancholische Untertöne überaus faszinierend.
Sehr sehenswert - ganz besonders für Freunde romantischer Filmkunst.

Mit dem "Himmel über Berlin" würde ich den Film allerdings nicht unbedingt vergleichen wollen, denn die Machart und der Strukturaufbau sind zu unterschiedlich. Dieser Film hat etwas sehr Eigenes. Meines Erachtens wird er als reines Remake stark unterbewertet.
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am 9. August 2015
Ein Engel verliebt sich in eine Ärztin. Für diese Liebe verzichtet er bewusst auf all die Vorteile seines Engeldaseins nur um eine Liebesbeziehung mit ihr führen zu können. Nach all den Irrungen und als sie endlich zusammen kommen verbringen sie eine kurze, jedoch unglaublich bewusst erlebte wunderschöne gemeinsame Zeit - doch dann passiert was passieren muss. Sie stirbt bei einem Unfall. In der Todesstunde ist er bei ihr und begleitet sie in den Tod. Trotz der kurzen gemeinsamen Zeit würde er es jederzeit wieder genauso machen - für mich persönlich ein wunderschöner Liebesfilm der zeigt, dass die Dauer der Liebe keine Bedeutung hat und das es darauf ankommt wie bewusst man den gemeinsamen Moment erlebt hat. Ich liebe diesen Film
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Februar 2014
Seth (Nicolas Cage) ist einer der schwarz gekleideten Engel, die in Los Angeles Tag für Tag über die Menschen wachen sowie diese nach ihrem Tod auch in den Himmel begleiten. Die Engel können sich den Menschen zeigen, sind aber im Normalfall unsichtbar. Als der Herzchirurgin Maggie Rice (Meg Ryan) ein Patient auf dem Operationstisch stirbt, holt Seth diesen ab und verliebt sich dabei in die verzweifelte Ärztin, die eigentlich bald einen Kollegen heiraten möchte ...

Die romantische Fantasy-Lovestory gehörte zu den großen Filmerfolgen des Jahres 1998 und hat sich ihren Charme bis heute bewahrt. Drehbuchautorin Dana Stevens griff dabei auf Motive des deutschen Films "Der Himmel über Berlin" (1988) von Wim Wenders zurück, der vor dem Hintergrund der damals noch geteilten Stadt in überwältigenden schwarz-weiß-Aufnahmen mit einzelnen Farbkontrasten über die Begrenztheit des irdischen Daseins philosophierte und zu den wichtigsten Filmen der 1980-er Jahre zählt. Das Remake ist durchaus ein eigenständiges Kunstwerk, das an der Vorlage nicht direkt zu messen ist. Großartige Aufnahmen von Los Angeles und die bewegende Musik von Gabriel Yared bleiben ebenso in Erinnerung wie die Leistungen der Hauptdarsteller.

Die Blu-ray von Warner bietet den Film in hervorragender Bild- und Tonqualität (Deutsch DD 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1). Als Extras sind ein Making of (29 min, bereits auf der DVD von 1999 enthalten), eine Dokumentation über die Entstehung der Special-Effects (10 min), nicht verwendete Szenen (13 min), zwei Musikvideos sowie der US-Kinotrailer enthalten. Die optional deutsch untertitelbaren Features liegen sämtlich in SD-Qualität vor und verdeutlichen damit nochmals die sehr gute Bildqualität des Films. Vorhanden sind auch mehrere englischsprachige Audiokommentare (u.a. mit Regisseur Brad Silberling). Gerade im Vergleich zu Back-Katalog-Veröffentlichungen anderer Studios hat Warner hier vorbildlich gearbeitet - abgesehen von der Dauer-Ignoranz des Kundenwunsches nach einem Wendecover ohne FSK-Logo.

Sehr empfehlenswert für jede etwas breiter sortierte Sammlung!
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am 4. November 2012
Die negativen Rezessionen treffen die Geschichte genausowenig wie die plakativ lobhudelnden. Es ist auch richtig, dass sich Wim Wenders diesem Thema gewidmet hat, aber es ist doch anders:

Die Auseinandersetzung mit Tod ist ein unerschöpfliches Thema, welches hier aber n i c h t den Schwerpunkt darstellt, sondern es geht darum, dass das Leben ein Gefühl erst ermöglicht -in seiner ganzen Bandbreite. Im Prinzip geht es um nicht anders, als dass Existenzen, die alles (unter Kontrolle) haben - die Engel - und uns damit hoffnmungslos überlegen sind, eines nicht besitzen: Gefühle, die "Dinge spüren". Das ist,was den unzulänglichen Menschen doch so reich macht.
Da ist die Liebe freilich der Anlass dafür, dass es "mehr" gibt. Dem mächtigsten der Gefühle kann auch der - voll erfüllte - Engel nicht widerstehen. Diese Gefühle gibt es - und das ist halt ein paradoxes Axiom - für Engel nicht und genau das mache aber das Leben aus. Warum sollte man leben wollen und nicht gleich im "Engelreich verbleiben" wollen ? Weil es da keine Gefühle sondern nur Erkenntnisse gibt, aber doch dieses "Mehr" erahnt wird. Weil das ein "Mehr" ist "fallen" die Engelund werden dadurch nicht etwa zum Satanas, sondern zum empfindenden Mensch: Für das Gefühl eines einzigen Kuss geben Sie die vollständige Erkenntnis auf.

Das ist die Message der Geschichte, nicht etwa die traurige Liebesgeschichte. Die Geschichte verdeutlicht von einem ganz anderen Blickwinkel die Fülle eines einzigen Gefühls und stellt damit die Frage, ob Menschwerden etwa bedeutet, Gefühl zu erfahren.

Das setzt natürlich das Paradoxon voraus, dass Gott ein Gefühl dem Engel nicht erlaubt und dieses nur als Mensch zu erfahren ist. Das ist aber ein Hilfsmittel, um die Mystik des Gefühls selbst zu erfahren. Daher ist es nicht wichtig, dass die Hauptdarstellerin recht schnell stirbt, der Film nimmt dies auch nicht allzu wichtig; denn göttlich ist es, einen Kuss (...oder etwas anderes) erfahren zu haben.

Der Fim ist langsam; er lässt Zeit. Er ist n i c h t kitschig, er ist auch nicht von intellektueller Schärfe, aber von emotionaler Tiefe.
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am 31. Juli 2017
Habe den vor langer Zeit selbst einmal gesehen und habe ihn nicht als schlecht in Erinnerung. Diese Bestellung aber war ein Geschenk für eine Freundin und sie war und ist begeistert.Von daher 5 Sterne als Bewertung von der eigentlichen Besitzerin dieser bestellten DVD.
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am 11. Januar 2018
... aber doch irgendwie schön!
:-)

Den Film selbst rezensiere ich hier aber nicht - das hat Amazon (oder einschlägige Film-Seiten im Netz) bzw. haben diverse weitere Käufer schon getan :-)
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am 19. April 2012
Seth ist ein Engel, der mit anderen seiner Art über die Menschen in Los Angeles wacht. Eines Tages wird er auf die engagierte Ärztin Maggie aufmerksam, die am Tod eines Patienten zu verzweifeln droht. Seth verliebt sich unsterblich in die außergewöhnliche junge Frau, doch bevor seine Träume sich erfüllen können, muß er für immer auf sein Dasein als Engel verzichten.

Meg Ryan und Nicolas Cage spielen sehr überzeugend und bewahren den Film davor in eine kitschige Liebesschnulze abzurutschen. Sehr sehenswert. Der Film besitzt Suchtpotential, ist es aber auch immer wieder wert, angesehen zu werden.

Ein Film der auch noch so hartgesottenen Kerlen die Tränen in die Augen treibt
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am 30. November 2017
Ach was habe ich bei diesem Film geweint. Ein Engel der für seine große Liebe zum Menschen wird. Nur um sie dann sofort für immer zu verlieren! Das Schicksal ist manchmal wirklich sehr ungerecht!
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am 13. Dezember 2017
Für mich ist das ein super Film. Natürlich muss man das Thema: Engel - Gott - nach den Tod -
mögen. Sonst hat es keinen Zweck diesen Film.zu kaufen.
Viel Spaß beim ansehen.
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am 27. Februar 2005
Dieser Film hebt sich deutlich von der Masse der Hollywood-Schnulzen ab. Ein sehr gefühlvoller Film, der durchgehend zu überzeugen weiß. Die hervorragenden Schauspieler tragen ebenfalls zu einem prima Film bei!
Das Argument "dreist geklaut" etc., welches manche hier anführen kann ich nicht nachvollziehen. Schaut man sich die Spezials auf der DVD an, so wird einem ganz deutlich gesagt, dass sich der Macher des Films an "Himmel über Berlin" orientiert hatte. Von dreistem klau kann also keine Rede sein. Und außerdem: Welche gute Filmidee wurde denn bisher nach einer Weile nicht nocheinmal aufgeriffen und neu verfilmt?
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