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am 27. Mai 2014
und vor allem: obwohl es ja von Fachleuten geschrieben worden ist, ist es keine unleserliche, komplizierte Sprache!
Hat mir sehr viel neues, besseres Verständnis des Christentums, also vor allem seiner Wurzeln gebracht.
Dass z. B. einiges, was in der christlichen Kultur fest verwurzelt scheint, seine Herkunft hat aus diesen Apokryphen,
also Evangelien, die gar nicht zur Bibel gehören und von der Kirche sogar verboten worden sind.
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HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 14. Juli 2015
Ein kleiner Dämpfer gleich zu Beginn: Dan Brown Fans werden eher enttäuscht werden, wenn sie sich hier die Bestätigung unerhörter Details aus Jesu Familiengeschichte erhoffen. Die Herausgeber referenzieren zwar einige Male auf den Bestsellerautor, aber sie stellen absolut klar, dass die apokryphen Evangelien keinen Hinweis auf eine Ehe mit Maria Magdalene oder "göttliche" Nachkommen geben und auch sonst keine dramatischen Enthüllungen bieten. Überhaupt stellen die apokryphen Evangelien das christliche Weltbild zu keiner Zeit in Zweifel, sondern ergänzen und komplettieren aus unterschiedlichen Motivationslagen das schon Bekannte. Katharina Ceming und Jürgen Werlitz sind Wissenschaftler genug, um nicht auf den Zug der Sensationsgier aufzuspringen und das ist auch überhaupt nicht nötig, denn ihre Ausführungen zur Entdeckungsgeschichte der Apokryphen, der Kanonisierung des Evangeliums durch die Großkirche, den verschiedenen christlichen Strömungen in der Zeit des 1. und 2. Jahrhunderts, der Textforschung und -interpretation sind ein Lehrstück dafür, wie man trockene Wissenschaft spannend und lebendig in eine allgemeinverständliche Form bringt. Mich interessiert die Geschichte der Religionen sehr und dieses Buch hat mir mehr Einblicke verschafft, als so mancher verkopfte Beitrag, der mehr vernebelt als wirklich klärt.

Die Herausgeber haben eine Auswahl der apokryphen (= nicht kanonisierten) Evangelientexte vorgenommen, die zum einen repräsentativ für die unterschiedlichen Glaubensströmungen ist, aus denen diese Texte entstanden sind, zum anderen aber die Vielfalt der Textkategorien und Inhalte widerspiegeln. Die umfangreiche Einleitung befasst sich mit der Entdeckungsgeschichte, die bis in die Renaissance zurückreicht, jedoch durch die Funde von Nag Hammadi einen entscheidenden wissenschaftlichen Impuls bekam. Spätestens dann setzt eine textkritische und archäologische Bearbeitung ein, die zu bemerkenswerten Erkenntnissen geführt hat. Es lässt sich heute ein ziemlich klares Bild über die widerstreitenden Strömungen innerhalb der Urkirche zeichnen, bis hin zu der Frage, warum bestimmte Texte kanonisiert wurden und andere nicht. Wie schon gesagt, werfen keine der apokryphen Evangelien das christianische Weltbild über den Haufen, aber sie bedienen bestimmte Bedürfnisse innerhalb der christlichen Gemeinden. Sehr oft versuchen sie Widersprüche in den kanonisierten Texten aufzulösen oder füllen legendarisch thematische oder zeitliche Lücken in der kanonisierten Christusgeschichte, wie beispielsweise mit den Kindheitsevangelien. Es gibt Spruchsammlungen, die gnostische Ideen transportieren, andere Evangelien integrieren sogar ziemlich unverschlüsselt Gedankengut des Buddhismus und Hinduismus, wie das besonders für die syrische Frühkirche typisch ist. Wenn man diese Texte liest, und vor allem die ausgesprochen informativen Einführungen durch die Herausgeber jeweils zu Beginn der Evangelientexte, dann entsteht das Bild einer Kirche in der Findungsphase. Die Generation der Augenzeugen ist gestorben und die Großkirche versucht nun, das Andenken an den historischen Jesus in geeigneter Weise zu speichern. Das ist ein langwieriger Prozess, der sich über fast 200 Jahre zieht und die Tatsache, dass viele der hier vorgestellten Texte zwar nicht kanonisiert, aber über Jahrhunderte im kirchlichen (und teilweise sogar liturgischen!) Kontext benutzt wurden, zeigt mehr als deutlich, wie sehr hier Bedürfnisse der Gemeinden bedient wurden. Es ist bedauerlich, dass das ursprünglich gut erhaltene Judasevangelium durch unsachgemäße Behandlung (und Geldgier) so starken Schaden genommen hat, dass wesentliche Teile nicht mehr rekonstruierbar sind, denn gerade an diesem hochinteressanten Text lassen sich viele Aspekte der gnostischen Denkrichtung ablesen, indem Judas zum "Erleuchteten" wird, der als Einziger Jesu Bestimmung zum Tod erkennt und sich zum Werkzeug macht - mit dem Segen seines Herrn. Das sind bemerkenswert differenziertere Töne als die manchmal etwas simple Schwarz-Weiß-Malerei mancher kanonisierter Evangelien. Überhaupt sind die gnostisch beeinflussten Texte die bei Weitem interessantesten. Aber es gibt auch Beispiele für eher populistische apokryphe Evangelien, wie beispielsweise das Pilatusevangelium, das vor allem in recht aufdringlicher Weise die "Unschuld" der römischen Justiz am Tod Christi belegen will. Ein geradezu pikantes Detail ist übrigens der Umstand, dass einige christliche Feste, wie Maria Himmelfahrt, auf apokryphen Traditionen beruhen.

Egal aus welchem Blickwinkel man dieses Buch liest, ob als religionsgeschichtlich Interessierter oder als gläubiger Christ, der Erkenntnisgewinn ist garantiert. Die hervorragend aufgearbeiteten Hintergrundinformationen, die trotz aller Unübersichtlichkeit bemerkenswert klar dargestellt sind, bieten eine sehr neutrale und differenzierte Sicht und verschweigen auch nicht die Schwierigkeiten in der Analyse antiker Texte. Selten hat mich ein Buch inhaltlich so überrascht wie dieses. Eine echte Entdeckung.
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am 3. September 2017
Dieses Buch ist sehr zu empfehlen! Schon im Proteev. Jakobus wird die unbefleckte Empfängnis der Maria und dadurch die Würde Jesus Christus viel mehr hervorgehoben. Auch das Nikodemusev. ist viel genauer und zeigt den vollendeten Hass der meisten Juden gegen Jesus, die den Gott des Alten Testaments, JHWH, anbeten. Im Judasev. wird gezeigt, das Satan die Erde und die Menschen erschaffen hat und das deswegen klar ist, warum das Volk des JHWH so gegen Jesus vorging. Dies geht auch aus Seite 37 , Marcionismus, hervor, bei dem vom Gott des AT die Rede ist, der dem Gott des NT untergeordnet ist. Der tatsächliche Schöpfer aller Dinge ist der unsichtbare Geist, welcher Jesus Christus; einzig in seiner Art, hevorbrachte, der wiederrum das All ist und sich dennoch als Mensch manifestieren kann.(NH) Mit diesem Buch anfangen und dann zu Nag Hammadi Deutsch, 2. te überarbeitete Auflage, Studienausgabe weiterstudieren, wobei man sich hauptsächlich an den Schriften der Gnosis orientieren sollte. Überraschend war für mich, dass Paulus in seinen Briefen in der Elberfelder Bibel immer wieder auf die gnostischen Schriften hinweist "sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die Verborgene," welches mir erst nach dem Studium der beiden Bücher aufgefallen ist. Sagt Jesus nicht: Suchet und ihr werdet finden? Noch eins zur Vorsicht: Der Name Jesus Christus wird missbraucht, dies geht auch aus obigem Buch hervor.
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am 5. September 2014
Es war wichtig für die frühe Kirche, sich auf gemeinsame Schriften zu einigen. Doch es ist interessant, welche Bücher es nicht geschafft haben. Auch für Nicht-Theologinnen und -Theologen lesenswert.
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am 9. Juni 2013
war einfach neugierig, doch nicht so ergiebig, wie ich gehofft hatte. Zwei eher Kleinigkeiten noch in Erinnerung. Eine Verdächtigung, Jesus könnte eine homos. Beziehung gehabt haben. Ein Paar grausame Beschreibungen über die Behandlung von Ehebrecherinnen, Ein ungewöhnlicher Ausspruch, den Jesus gemacht haben soll. Ansonsten 90% Übereinstimmung mit biblischen Texten, die im Randvermerk aufgeführt werden. Aber gerade die bruchstückhaft überlieferten Texte lassen die Begebenheiten um Jesus glaubhaft erscheinen. Wundert mich nicht, dass diese Texte nicht gerne aufgenommen wurden in die Bibel. Einfach interessant, die Geschichten aus anderen Blickwinkeln zu sehen. Wirkt realistisch.
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am 31. Oktober 2015
Diese Buch hat mir sehr gut gefallen. Nicht nur die Originaltexte sind enthalten, sondern viel wichtiger waren mir die theologischen Erläuterungen und Einordnungen des jeweiligen Evangeliums. Damit hatte ich gar nicht gerechnet.
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am 3. März 2008
Wer sich für die Apokryphen interessiert, der wird mit diesem Buch glücklich werden. Obwohl das Buch in einer sehr wissenschaftlichen Art und Weise geschrieben ist, ist es allgemeinverständlich geblieben. Ceming beschreibt die Geschichte der Evangelien sehr interessant und anschaulich. Die Neuübersetzungen sind gut gelungen, sehr verständlich und man staunt oft, wie ähnlich sich doch die Texte in einigen Passagen sind.
Man muss nicht unbedingt ein gläubiger Christ sein, um an diesem Buch Gefallen zu finden. Durch die Apokryphen wird deutlich, wie unstet das frühe Christentum war, und sie machen Lust darauf, mehr über die Kirchengeschichte zu erfahren.
Einziger Wermutstropfen sind die recht häufigen Kommafehler, die den Lesefluss entschieden verlangsamen. Vom Inhalt her ist dieses Buch nicht zu schlagen. Hier bleibt nur die Wehklage, dass man gerne noch mehr Apokryphen lesen und noch mehr Geschichtliches erfahren würde. Aber dafür hat man dann die Literaturverweise.
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am 22. November 2015
Sehr gut und geschrieben und erklärt. Empfehlenswert für alle die sich für Christentum, für die Entstehung der Evangelien, wie auch für die verbotenen Apokryphen interessieren. Ich bin echt überrascht gewesen, wie sachlich so ein umstrittenes Thema dargestellt ist.
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am 5. Juni 2013
Die Informationen sind übersichtlich und gut und sind auch für einen Laien gut verständlich. Das Buch kann sehr gut als Ergänzung zur Bibel empfohlen werden
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am 20. Januar 2014
Lieferte gutes, verständliches Material zur Vorbereitung eines Theologie-Referats.
Meine Tochter war begeistert und berichtete über die preiswerte, sinnvolle und tiefgehende Anschaffung.
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