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am 28. Oktober 2015
Jean Perdu wurde vor 21 Jahren von Manon verlassen. Der Brief, den sie ihm geschrieben hat, hat er nie gelesen und bewahrt ihn im Lavendelzimmer auf. Ein grosser Fehler, wie sich nun herausstellt. Er verlässt Paris mitsamt seiner Schiffsbuchhandlung "literarische Apotheke" und dem Erfolgsautor Max Jordan, der gerade mit einer Schreibblockade kämpft. Auf ihrer Reise, auf Flüssen und Kanälen, in Richtung Provence kommen beide ihren Sehnsüchten näher.

Das Buch überrascht immer wieder mit Handlungen, neuen Figuren und vor allem mit einer wunderbar poetischen Sprache. Ein wunderschöner Roman über das Leben, die Liebe und Sehnsüchte. Faszinierend, teilweise traurig, aber immer bezaubernd.

Obwohl ich das Buch auf meinem Kindle gelesen habe, hab ich es mir als Papierbuch gekauft – dies ist eins der seltenen Bücher, von dem man sich die sprachlich wunderschönen Sätze nicht nur auf der Zunge zergehen lassen, sondern auch im Buch farbig anstreichen muss, damit man sie immer wieder lesen kann.
„Das Lavendelzimmer“ war mein erstes Buch von Nina George, und auf jeden Fall nicht das Letzte! 5 Punkte.
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am 20. Februar 2018
Ein wunderschöner Roman über das Verlassen werden, der sich in einem eher unscheinbaren Äußeren verbirgt. Hätte ich dieses Buch nicht empfohlen bekommen, ich hätte es mir wahrscheinlich nicht angesehen. Es ist mir dann doch etwas zu niedlich vom Äußeren. Ich weiß, man sollte nicht nach dem äußeren Schein gehen. Aber manchmal kann ich schlecht über meinen Schatten springen. Aber das ist ja eigentlich auch eine Geschmacksfrage.

Ein Buchhändler (Monsieur Perdu), der seine Buchhandlung mit dem Namen "Die literarische Apotheke" auf einem Schiff untergebracht hat und der jedem Besucher seines Ladens ansieht/erfühlt wie es ihm geht, um ihm postwendend das richtige Buch zu überreichen, zur Heilung sozusagen. Was für eine wunderschöne Idee ! Wenn es nur so einfach wäre !
In seinem Wohnhaus zieht eine neue Mieterin ein, die nach langer Zeit von ihrem Mann verlassen wurde und nun vor dem Nichts steht. Durch die Concierge und eine Mitmieterin des Hauses wird er gefragt, ob er nicht einen Tisch für diese Dame zum Verschenken hätte. Dies bringt bei ihm lange verschlossene Gefühle/Empfindungen zu tage. Der Tisch steht nämlich in einem seit 21 Jahren verschlossenem Zimmer, dem Lavendelzimmer. Er wurde vor 21 Jahren von seiner großen Liebe (Manon) verlassen, über Nacht, ohne miteinander geredet zu haben. Sie hatte ihm nur einen Brief auf den Tisch gelegt. Das veränderte Monsieur Perdu nachhaltig, er verschloss das Zimmer und auch sich selbst. Durch die jetzige Situation öffnet er das Zimmer um für die Nachbarin den Tisch zu holen. Diese findet in der Schublade den Brief (er hatte damals nicht die Kraft ihn zu öffnen und zu lesen, verstaute ihn erstmal in der Tischschublade), übergibt ihn Monsieur Perdu und er wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Letztendlich liest er den Brief und macht sich mit seinem Bücherschiff und einigen skurrilen Charakteren auf den Weg von Paris in die Provence (Manons Heimat). Ein Roadtrip in Frankreich, nicht auf der Straße, sondern zu Wasser.

Dieses Buch hat mich verzaubert. Es liest sich überaus flüssig und ist in keiner Weise kitschig geschrieben. Sondern eher überaus einfallsreich und sehr humorvoll. Ich habe sehr viel Lachen und Schmunzeln müssen. Der Schreibstil ist einfach, aber wunderschön. Er regt viel zum Nachdenken an. Und immer wieder Verweise auf andere Bücher. Wundervoll !!!

"Eine Hommage an die Macht der Bücher und des Lesens, an die Liebe und an die Magie des südlichen Lichts!"
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am 10. Oktober 2014
ein zauberhaftes, feinfühliges hörbuch, für romantiker geeignet. In unserer heutigen zeit ein kaum vorstellbares unterfangen, nach dem abrupten verschwinden der geliebten jahrzehntelang seine gefühle und gedanken in einem zimmer, dem lavendelzimmer, in seiner wohnung abzuschließen, um zu vergessen. Diese geschichte rührt den hörer an, zeigt, dass man seinen verletzten stolz auch einmal überwinden muß, um eine beendete liebesgeschichte vllt. im nachhinein zu begreifen.
zauberhaft erzählt, wie Jean Perdu, der Buchhändler mit seiner literarischen Apotheke, die er auf einem Schiff eingerichtet hat, vielen anderen menschen helfen kann, indem er ihnen die für sie passenden bücher empfiehlt. Nur sich selbst kann er nicht helfen, seine verlorene liebe überschattet sein ganzes leben, 21 jahre lang.
den von ihr zurück gelassenen brief hat er im verschlossenen lavendelzimmer ungeöffnet aufbewahrt bis zu dem tag, an dem eine neue nachbarin seine hilfe benötigt und durch zufall findet sie diesen brief und zwingt ihn, ihn endlich zu lesen.
schlagartig verändert er sein leben, mit seinem bücherschiff macht er sich auf die suche nach manon und seine erkenntnisse aus diesem brief treiben ihn an. mit vielen netten weggefährten führt ihn sein weg in die provence, wo er beginnt, sein herz und seinen verstand zu heilen.
sehr schön erzählt von nina george gehört dieses hörbuch zu meinen favoriten.
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am 17. April 2018
Das Buch ist so wunderschön geschrieben, so einzigartig! Der Humor hat mir sehr gut gefallen und der Schreibstil ist einmalig, finde ich.
Ich habe in meinem Leben schon sehr viele Bücher gelesen, doch nur einige bleiben in Erinnerung und das ist so eines.
Das ist so gefühlvoll, ich bin ja sonst nicht "nah am Wasser gebaut", aber hier habe ich vor Rührung und Mitgefühl 4 Mal geweint. Ist noch bei keinem der Bücher sonst vorgekommen, das es mich so gefesselt und mitgerissen hat!
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am 28. Mai 2017
Sehr reichhaltiger und berührender Roman, hilfreich über Themen wie Tod, (unglückliche) Liebe und Frankreich (Provence); dazu kommt noch die Liebe zur Literatur und feine Beziehungsbbeschreibungen...
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am 7. Oktober 2016
...ich habe noch niemals ein Buch am Ende des Lesens geschüttelt, ob nicht vielleicht doch noch ein paar Wörter herausfallen. Zuerst als Hörbuch gehört, weil ich so ungeduldig war, es zu lesen. Nach dem Ohrenschmaus und dem daraus resultierenden Feuerwerk in meinen Gedankengängen, habe ich mir das Vergnügen bereitet, es noch einmal zu lesen und mich der lustvollen Qual des Seitenumblätterns hinzugeben. Eine Explosion der Buchstaben, ein Rausch der Sinne, der Farben, der Vorstellungskraft, der eigenen Reise, der Gefühle, der Hoffnung....Monisieur Perdu hätte mir wohl genau dieses Buch empfohlen. Ich habe gelacht, geweint, getrauert, geschmunzelt, gehadert, geträumt und vieles mehr. Es ist sinnlich, philosophisch, es ist in all′ dieser "kalten-Sprache-Zeit" ein wärmender Wollmantel mit einem selbstgestricktem Schal aus Wolle, die man selbst von den Schafen geschoren hat. Ich habe keine Worte, wie s e h r es meine Geschichte ist//war. Danke, danke, danke für dieses Buch und diese Wortbeschreibungen, von denen es kaum einen Satz gibt, der keine köstliche Nahrung für die Seele darstellt. Und meiner Meinung nach ist mit Herrn Barenberg die perfekte "Vorleser"-Stimme dazu ausgewählt worden, von Frau Georges Stimme ganz zu schweigen...
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am 8. Februar 2018
Es ist eine Reise quer durch Frankreich, Literatur, Gefühlswelt, Essen, Geschmack, Aroma ...
Eine Art River-Movie, wenn man es so nennen darf. Eine Geschichte die in Paris auf und mit einem Bücherladen auf einem Boot beginnt und die im Süden Frankreichs zu Ende geht. In der Zwischenzeit lernen wir verschiedenen Charaktere kennen und tauchen in deren Gefühlswelt ein.
Herzschmerzkino vom Feinsten.
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am 15. März 2014
Der 2013 erschienene Roman umfasst 361 Seiten und bietet im Anhang Rezepte der französischen Küche.
Jean Perdu, 50 Jahre alt, betreibt eine schwimmende, literarische Apotheke namens Lulu, in der er seinen Kunden die für sie richtige Buchmedizin verkauft. Aber auch Stützstrümpfe hat er im Angebot. Für sich selbst findet er nicht die richtige Medizin, die ihn von seinem Liebeskummer, der seit 20 Jahren währt, heilen kann. Als er per Zufall einen Abschiedsbrief seiner Geliebten findet, der ihn mit einer für ihn brutalen Wahrheit konfrontiert, macht er die Leinen los und sich auf den Weg zu sich selbst. Dabei findet er Begleitung von einem blutjungen Autoren und neuerdings auch Nachbarn, der seine Muse verloren hat und auch ein Italiener namens Cuneo schließt sich ihm an, auf der Suche nach einem Ort, an dem er sich seiner Wahrheit stellen kann. Gemeinsam leben, lachen, kochen, essen und reisen sie von Paris nach Südfrankreich. Jeder der Fahrgäste findet Antworten und manches Mal sogar mehr.
Ein Roman, von dem ich mittendrin dachte, dass er zu kitschig und überfrachtet ist. Letztendlich ist es der Autorin jedoch gelungen, mich von ihrem Buch zu überzeugen, denn der große Plot ist konsequent durchstrukturiert, auch wenn es manches Mal so scheint, als würde sich die Handlung in zu üppigen Landschaftsbeschreibungen verlieren. Mir gefällt die Grundidee der literarischen Apotheke, die meines Erachtens jedoch zu schnell aufgegeben wird zugunsten der Lebenssuche des Hauptprotagonisten, der überaus liebenswert charakterisiert wird. Die Figuren sind sehr menschlich gezeichnet, große Themen werden angeschnitten und der Leser wird auf eine Reise mitgenommen, auf der er sich selbst begegnen kann, wenn er ein wenig großzügig und geduldig mit der Schriftstellerin ist.
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am 1. Oktober 2014
Jeder einzelne Charakter des Buches ist komplett verschieden, etwas skuril (im positiven) und total spannend!
Natürlich geht es im Großen und Ganzen um die Liebe, aber die Hauptcharaktere erleben auf ihrer Suche nach der Liebe ganz viele fantastische andere kleine Geschichten.
Die Kulisse ist dabei sehr ansprechend und man kann sich sofort in die jeweiligen Orte hineindenken.
Insgesamt ist das ganze Buch sehr erfgreifend, regt zum Träumen an und liest sich wie ein kleiner Urlaub :-)
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am 8. Juli 2017
Ein ganz besonderes Buch mit einer herrlich märchenhaften Atmosphäre und einer Sprache, in die man sich reinlegen möchte.
Danke für eines der Bücher, die es langfristig in mein Regal geschafft haben :-).
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