Jeans Store Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
8
4,5 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
4
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: MP3-Download|Ändern

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 22. August 2015
...ein 5-Sterne Album. Aber das wäre ja schon Hype, wäre ja schon eine fast schon lemminghafte Nachbetung dessen, was ach so geschmacksaffirmative Postillen wie die SPEX vorkauen.
Sicher, bei allem, was aus der sogenannten PostPunk-Ecke kommt, sind Anspruch und Ansinnen mitunter höher angesiedelt als handwerkliches Können. Gerade das aber ist ein wesentlicher Charakterzug dieser Musikrichtung, der es seit jeher darum geht, in Sphären vorzustoßen, in denen sich ansonsten kaum wer auch nur aufzuhalten getraut. Genau das machen auch auch Messer aus Münster, die ungestüm und allem voran mit dem Kopf durch eine Klangwand wollen. Das tut mitunter dann weh, tat es aber auch schon bei Joy Divison oder Magazine oder Public Image Ltd. Schön ist anders - und genau das eine Wohltat, die ein Album wie "Die Unsichtbaren" über den Schmerz zur Wonne treibt. Die sich beständig selbstkritisch hinterfragenden, nicht selten auch an der Grenze zur Selbstablehnung entlangholpernden Texte spritzen metaphorisch-vage vor sich hin, dass sie zur Textnuss geraten, die mitunter unknackbar bleibt. Und den Hörer gerade dadurch immer wieder zwingt zu sich selbst zurückzukehren, wird ihm hier doch nichts auf dem Erklärbär-Silbertablett serviert, sondern geschmacklos vor den Latz geworfen.
Ohja, "Die Unsichtbaren" erfordert Hingabe, denn auch musikalisch gelingt es Messer auch locker 35 Jahre nach Ian Curtis oder John Lydon (und wer dann noch alles folgte) Songstrukturen zu ersinnen, die wunderbare Rätsel aufgeben, Spannung erzeugen, sich wigern sich am Ende - sei es textlich, sei es musikalisch - in irgendeiner Form aufzulösen.
Lange nicht mehr so herrlich von einer Band im Stich gelassen worden wie von Messer. Allein mi "Die Unsichtbaren" kaue ich seit Wochen an diesem Zweitling herum. Und kann nicht mehr davon lassen.
Kann nicht lassen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2013
"im Schwindel" war musikalisch schon sehr reif wie ich finde, aber "die Unsichtbaren" ist eine Weiterentwicklung,
welche gleich zwei Schritte nach vorne geht. Was auf diesem Album alleine an ausgezeichnetem Guitarrenspiel
ausgepackt wird, ist Wahnsinn im positiven Sinn. Die Kapelle scheint einen hohen Anspruch an sich selbst zu stellen,
und das finde ich gut, da dies die ganze Qualität des Albums fördert.Auf dem Teil hier ist alles hochwertig.
Texte, Bass, kleine Arrangements hier und da...die Jungs haben viel
Arbeit in dieses Album gesteckt und das zahlt sich aus. Es kommt etwas sphärischer daher als der Vorgänger, und ich persönlich höre
Einflüsse von namenhaften Bands raus, wie: die Zitronen, Joy Division, DAF, Bauhaus, Fehlfarben, Stranglers ,Ultravox,
Wipers, Television, Echo& the bunnymen. Und ein Punkalbum ist es auch, allerdings...nennen wir es mal "Hirn-Punk". "Hirnlos-Punk" gibt es da
draussen auch genug, wie ich finde. Leider zieht mich der Gesang ab und an etwas runter...der Grundton der Kapelle ist halt
nicht besonders "bist-du-fröhlich-klatsch-in-die-Hände"... aber zum Glück ist das subjektiv gefühlt nicht mehr so stark wie auf dem Debutalbum.
Naja,ist aber Kritik auf super hohem Niveau. Und wenn auch: recht haben sie ja mit dem was sie so von sich geben.
Kaufen!
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2013
Musikalisch klingt das vorliegende Album wie Independent der 80'er Jahre. Manche Songs klingen wie The Cure in der Anfangsphase (Faith, Seventeen Seconds ect)

Die Texte sind unnahbar. Sie sind sehr interpretationsbedürftig und sind selten vollständig zu entschlüsseln. Ich finde solche distanziert-kafkaesken Texte sympathischer als leichtverständliche banal-profane Texte, die schnell verglühen und fade Asche zurücklassen. Hinsichtlich des Haltbarkeitsdatums sind sie dem Mainstream überlegen.
Oft werden die Texte dieser Post-Punk-Band in der Fachpresse als philosophisch bezeichnet. Ich finde das trifft nicht zu. Sie sind nicht intellektuell und nachdenklich, sondern obskur-fremdartig-absurd. Sie sind nicht wie im Gothic-Rock (zB wie bei The Cure) defätistisch, depressiv, verzweifelt, sondern (alp)traumhaft, surreal, künstlerisch, mysteriös („Du wirst nicht alles erfahren über mich.“)

Die Presse erhofft sich von den Messern neue Lebensimpulse für die erlahmte Post-Punk-Bewegung. Sie gelten als neue Hoffnungsträger.

Bestimmte Songs als Highlights deklarieren und über schwache / starke Songs schwadronieren habe ich mir längst abgewöhnt. Ästhetische Urteile sind subjektiv / relativ. Letzten Endes muß jeder selbst hineinhören, um sich eine Meinung zu bilden – diese Arbeit kann ihm kein Rezensent abnehmen.

Eine Ehrerbietung kann ich mir dann doch nicht verkneifen: das melancholische „Neonlicht“ ist bestens gelungen; es klingt gelinde nach Joy Division und weckt in mir irgendwie Assoziationen an den Film „Blade Runner"...
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2014
Messer kann man im Moment nur schwer ignorieren. Egal von welcher Seite man sich der Band aus Münster nähert, man bekommt sehr schnell den Eindruck es hier nicht nur mit einer äußerst originellen Band zu tun zu haben, sondern auch mit vier Musikern, die eine sehr klare Vorstellung von ihrer Kunst haben. Sänger Hendrik Ottrembar ist zum Beispiel ein richtig guter Maler. Von ihm stammt das impressionistisch angehauchte Portrait, welches das Cover des zweiten Messer-Albums „Die Unsichtbaren“ ziert und eine tief in Gedanken versunkene Romy Schneider zeigt, die in der rechten Hand eine glühende Zigarette hält. Das die erste Single des Album`s „Neonlicht“ dermaßen an Joy Division erinnert, kann man für plump und aufgesetzt- oder eben gerade deswegen so gut finden. Im Post Punk fühlen sich Messer jedenfalls scheinbar wohl. Sogar so wohl, dass sie sich von ihrem Humor sogar dazu verleiten lassen, eine stilechte Kopie vom Coverfoto des Television-Klassikers „Marquee Moon“ knipsen zu lassen. Etwas, was angesichts der Tatsache, dass ihre Musik so überhaupt nichts Humoristisches an sich hat, eigentlich verwirrt. Denn für ihren auf knochentrockene Drums,- pupendem Bass und Gitarrenakkorde, die nur nebulöse Skizzen zeichnen –reduzierten Waverock muss man schon gut ausgeschlafen sein. Sonderlich musikalisch sind die zehn Stücke auf „Die Unsichtbaren“ in ihrem Minimalismus vielleicht nicht geraten, aber abwechslungsreich genug, dass man nichts auf dem zweiten Album der Band verwechseln könnte. Meistens ist man eher sowieso auf Hendrik Ottremba`s Stimme und Texte fokussiert, die er nur singt, wenn er von dem vielem Geschrei kurz vor der Heißekeit steht. Reich an Metaphern, Farben und wirren Bildern sind Ottremba`s Texte, die vielseitig deutbar sind, hinter denen man aber tendenziell nichts wirklich Fröhliches vermuten möchte. Vielleicht kaschieren Messer ein wenig zu sehr ihre magere musikalische Substanz mit rückwärtsgewandten Stilposen. Zu einem geschlossenen Stil hat die Band aber mittlerweile gefunden. Und mindestens das macht diese Band trotzdem spannend.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. März 2015
Musikalisch haben die Rezenten hier alles Wesentliche abgedeckt. Treibend, zickig, aber letzendlich in der Vergangenheit verwurzelt. Eine Stärke haben Messer jedoch gegenüber ihren Art- und Zeitverwandten Die Nerven (Musikalisch toll an die Swans erinnernd!!!): Einen authentischen Sänger. Die Hysterie und das Pathos heben diese Band aus dem Strom aus Joy Division und Kolossale Jugend-Klonen heraus. Wirklich gute Platte, auf der die Songs dem Sänger ein exzellentes Gerüst bauen auf dem er tanzen, schreien und winseln kann.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juni 2015
Hier spielt eine der besten deutsche Bands auf, aber alle reden nur über Tocotronic, die "erwachsen" geworden sind, sprich ihren Zenit großartiger Alben längst überschritten haben. Messer legen eine solide Rhythmusspur mit Bass und Schlagzeug, packen darüber wahre Gitarrenklangteppiche, die manchmal sehr an die großartigen Chameleons erinnern und ebnen so den Boden für einen absolut ausdrucksstarken Gesang mit packenden Lyrics. Es wurden ja schon einige Vergleiche zu Joy Division gezogen, die immer zitiert werden, wenn die Musik böse und düster wird, kann ich nur bedingt nachvollziehen. Klar ist schon, dass Messer ihre Wurzeln im Postpunk der 80ger haben, sind dabei aber immer sehr individuell. Momentan ergießt sich ja eine wahre Welle guter, energiegeladener Bands über Deutschland:, Isolation Berlin, Front, die Nerven, Leo hört rauschen... und allen voran Messer, also lasst Tocotronic doch ruhig erwachsen werden.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Januar 2014
Messer bewegen sich auf der 2. Platte in zwei entgegensetzte Richtungen. EInmal mehr Pop, einmal mehr Experiment. Neben Ja panik, derzeit grossartigste deutschsprachige Band mit weitem, offenem Horizont. Sehr undogmatisch, sehr organisch, sehr radikal. Beeindruckende Veröffentlichung. Ich wünsche alles Gute!
55 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juli 2015
Du magst Fehlfarben, Grauzone, Joy Division und The Cure - KAUFEN !!!
Endlich wieder gelebte Musik.
Ich kann diese CD nur empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,99 €
8,89 €
9,49 €
8,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken