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Ersparen wir uns an dieser Stelle die gleichsam berechtigte wie müßige Empörung über die virulente Unkultur, dass inzwischen beinah jedes Top10-Album nach etwa sechs Monaten in einer Collectors-/Super-Deluxe-/Tour- oder Fan-Edition ein zweites mal mit mehr oder weniger brauchbaren Ergänzungen auf den Markt kommt. Bei David Bowie heißt das Gerät nun "Extra" und als willenloser Fan, kauft man das Album nun nach erster Deluxe-Ausgabe (mit drei Titeln mehr) und Doppel-Vinyl-Ausgabe (freiwillig, ohne Nötigung der Plattenfirma, einfach weil Vinyl eben so schön ist und die Sammlerschraube eben etwas locker ist) nun auch noch ein drittes mal und ist auch extra gespannt auf die Zugaben.

Unter den vielen halbjahresverzögerten, nachträglich ergänzten Ausgaben, fällt "The next day EXTRA" in mehrfacher Hinsicht sehr positiv auf. Dazu muß man kein beinharter Fan sein und sich das schön reden - das Package ist in jeder Hinsicht gelungen und absolut fair kalkuliert. Da zu dem eigentlichen Album von allen Feuilletonisten und Hobbykritikern, auch von mir, bereits erheblich mehr als alles gesagt worden ist, widme ich mich hier ausschließlich dem Extra von "The next day EXTRA":

Allein die Aufmachung übertrifft die ursprüngliche Veröffentlichung im März bei weitem. Ob 14 Track Standard-Version oder 17 Track Deluxe, beide waren optisch fast nicht zu unterscheiden und kamen in einem ordinären Digipack daher. "... EXTRA" wohnt nun in einem massiven kleinen Karton, äußerst stabil, quadratisch und leicht zu handhaben ohne Schaden anzurichten. Der Inhalt des Kartons besteht aus sechs Komponenten, drei silbrigen Scheiben und drei Booklets:

CD1: Tracks
Wie sollte es anders sein: das reguläre Album mit 14 Songs, so wie es im März veröffentlicht wurde und somit für all jene, die das Album bereits hatten, hier fürs erste beiseite zu legen und zu ignorieren, so gut "The next day" auch zweifellos ist.

CD2: Extra
Ganze zehn Bonusstücke! Drei davon sind zwar die bereits bekannten der Deluxe vom März, bleiben aber immer noch sieben, die hier erstmals ins Album integriert wurden und Bowies Werk anno 2013 schwingt sich somit zu einer neuen Gesamtspielzeit von 95 Minuten auf. Abgesehen von zwei künstlerisch ernstzunehmenden Remixen - also kein simples Wummersound drunter gelegt und fertig ist der Remix Gemansche - sind die acht eigenständigen Songs weit mehr als nur B-Seiten. Und doch ist sofort klar, warum Bowie sie nicht mit auf das eigentliche Album nahm: Sie sind meist zu andersartig, hätten die Grundstimmung des Albums gestört. An Qualität jedoch mangelt es ihnen nicht. Zum Auftakt stolpert sich Bowie durch das energisch rockende "Atomica". Mit gewollt viel zu viel Text an einigen Stellen der Strophen, hetzt er durch die eigentlich recht melodische Nummer - ein Extra auf das man nicht mehr verzichten will. Das Ende des Songs ist auch schon der Beginn von Track 2: der gut zehnminütige Remix von "Love is lost". Man hört am Ende von "Atomica" Applaus von vielleicht 20 Leuten, der Trackzähler im Player ist aber schon auf >2< gesprungen, der Applaus hält etwa 15 Sekunden normal an und geht dann in einen gleichförmigen Zugaben-Applaus über, wieder etwa 15 Sekunden, bis sich in den vom Applaus vorgegebenen Takt die ersten Instrumente von "Love is lost" hinein drängen, der Applaus bleibt noch Minuten lang leiser werdend und den Rhythmus verlierend hörbar, während der Song sich mehr und mehr durchsetzt. Bowie at his best! Schräg und doch schön! Es soll hier nun nicht auf jeden der Bonustracks eingegangen werden. Alles in allem ist die Bonus-CD, pardon Extra-CD, mit einer Laufzeit von gut vierzig Minuten ein solides zweites Bowie-Album im Jahr 1 nach zehnjähriger Abstinenz.

DVD: Light
Die dritte Spiegelscheibe im Karton ist eine DVD mit dem Aufdruck "Light" auf dem Schuber. Ein wundervolles Extra! Alle vier Videoclips, die Bowie übers Jahr zum Album schuf und die zum Teil eher Kurzfilme als einfache Musikvideos sind. "Where are we now" ist da sicher noch das am wenigsten spannendste - Ein eher merkwürdiges Geschnipsel - ein Video, wie eine bewegliche Collage. Clip 2 hingegen ist schon fast ein Film. Als Intro von "The stars (are out tonight)" ist das komplette Instrumental "Plan" zu hören, ehe der eigentliche Song startet - also ein 2in1 Video. Bowie spielt mit der ihm in Ausdrucksstärke nichts nachstehenden Tilda Swinton ein alterndes, gut bürgerliches Paar und wird von seinen eigenen jungen Alter egos terrorisiert. Auch zum Titelsong "The next day" entstand ein ebenso aufwendiger Film, wunderbar skurill. Und um sich zu vergewissern, dass sämtliche Sorgen der letzten Jahre, Bowie könnte es nicht gut gehen, unbegründet waren, ist das Video zu "Valentine's day" die beste Möglichkeit. Ein konventioneller Clip: ein Rockstar, einsam mit Gitarre in eindrucksvoller Umgebung und cooler Pose. Bowie sieht aus, als wäre der Clip 2003 für "Reality" gedreht worden und er wirkte damals bereits mindestens zehn Jahre jünger als er war. Unabhängig davon, dass ein guter Stuckateur in stundenlanger Arbeit in der Maske natürlich viel zu einem solchen Eindruck beitragen kann, wirken aber die Bewegungen, die Mimik, der ganze Habitus nicht im mindesten wie die eines Mannes in der zweiten Hälfte seiner Sechziger. Vier sehr unterschiedliche, aufwendige Clips - und wiederum ein schönes Extra. Warum allerdings der Clip zur neuen Single "Love is lost - Remix" nicht gleich mit veröffentlicht wurde...? Nun ja, man braucht wohl noch was für die dritte Veröffentlichung irgendwann.

Booklet 1: Language
Die drei Booklets sind alle aus mattem, festem Kartonpapier. Booklet 1 enthält 24 Seiten gedrucktes Wort. Alles, was man zu "The next day" drucken kann: sämtliche Liedtexte beider CDs, Komponisten- Texter- und Musiker-Angaben und sämtliche technischen Details zur Entstehung (Studios, Artwork etc.).

Booklet 2: Frame
Ebenfalls 24 Seiten, diesmal ausschließlich Fotos: Session-Fotos, Bowie im Studio und Shots aus den Videos.

Booklet 3: You
Und noch einmal 24 Seiten und Bowies wundervoller Humor! 23 Seiten sind nämlich blitzeblank, weiß wie Schnee, jungfräulicher als Maria, absolut unbedruckt. Nur auf der Rückseite steht auf weißem Grund in großen Lettern: You. Da wo bei den andern Quadraten rücklings entweder Tracks, Extra, Light, Language oder Frame steht, ein unkommentiertes "You". Materialverschwendung, natürlich, aber ich mag so was.

Umfang, musikalische wie haptische Qualität des Ganzen und die Detailliebe lassen den eingangs beschriebenen Zorn dann doch recht schnell verfliegen. "The next day" war ohnehin schon eines der wichtigen Themen des Musikjahres und ein durchweg gutes Album. In dieser Ausgabe ist es nun wahrlich was ganz besonderes.
33 Kommentare| 46 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. November 2013
Ich höre David Bowie sehr gern und freue mich umso mehr über dieses neue Box-Set, das mir sehr gut gefällt. Es enthält zwei CDs mit Musik, eine DVD mit Videos, ein Booklet mit Bildern aus den Videos und von Bowie, ein Booklet mit Lyrics und ein leeres zum selber gestalten, was typisch für Bowie ist und das alles verpackt in einer schönen Box.

CD 1: Ist die Standard-Version von “The Next Day” mit 14 Liedern drauf.
Die Song's sind melodisch, manchmal melancholisch, düster und rockig, gemixt mit Davids außergewöhnlicher Stimme. In den Songs geht es u.a. um Gewalt, Krieg, Kriminalität, Angst und Zweifel. Es sind auch Anklänge an fast alle Phasen seines musikalischen Schaffens zu erkennen.

CD 2: Enthält 10 Songs, davon 5 Neue:
Atomica
The Informer
Like A Rocket Man
Born In A Ufo
God Bless The Girl

Wobei „God Bless The Girl“ bereits auf der Japan-Ausgabe zu hören war und neben „Atomica“ einer meiner Lieblingstitel dieser CD ist.

Weitere 3 Titel, die auf der „The Next Day – Deluxe Edition“ schon dabei waren, sind hier ebenfalls mit von der Partie.
Plan
I'll Take You There
So She

Sowie auch zwei Remixe von “Love Ist Lost” und “I'd Rather Be High “, die in diesen neuen Versionen wirklich gut klingen, wenn auch ein bisschen gewöhnungsbedürftig, ist aber reine Geschmackssache.

CD 3: Ist eine DVD mit 4 Videos zu den Liedern:
Where Are We Now
The Stars (Are Out Tonight)
The Next Day
Valentine's Day

Ich hätte es schön gefunden, wenn auch das neue Video zu “Love Is Lost“ mit darauf gewesen wäre, aber gut, kann man halt nicht ändern.

Alle diejenigen, die bereits eine der beiden Versionen von „The Next Day“ haben, werden sich diese Box wahrscheinlich nicht kaufen. Für alle anderen ist es eine lohnenswerte Variante, viel gute Musik von David Bowie zu hören oder dieses schöne Box-Set zu verschenken.
22 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
The Next Day war David Bowies 24. Studioalbum und eine Weiterentwickling von Heathen und Reality.
The Next Day erreichte in Deutschland Platz 1 der Album Charts.
Es ist ein sehr rockiges Album, mit einprägsamen Melodien.
Alle Songs halte ich für ausgesprochen gelungen.
Meine persönlichen Lieblingssongs sind "Valentine's Day", "You Feel So Lonely You Could Die", "Dancing out in Space", und die Besitzer der Extra Box dürfen sich auf ein 10 minütiges "Love is lost" freuen.
Die Extra Box lohnt sich tatsächlich, denn es sind viele Bonussongs hinzugefügt, die nicht nur einfach Auslese waren, sondern richtige Hits sind.
Dazu kommt noch eine DVD mit 4 Videos vom Album.
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Hoppla, da war er wieder. Nach Herzinfarkt und zehnjähriger Schaffenspause veröffentlichte David Bowie 2013 völlig überraschend ein neues Album, das er mit seiner Band heimlich in wechselnden Studios aufgenommen hatte. Als Cover verwendete er das bekannte "Heroes"- Artwork, indem er den Titel einfach durchstrich und ein großes weißes Textfeld mit den Worten "The Next Day" in die Mitte platzierte. Wieder mal ein starker Coup des Popchamäleons. Kurze Zeit später erschien dann die hier rezensierte Luxusausgabe mit Bonustracks, DVD, Textbooklet, Fotobooklet und Blankobooklet zum Selbergestalten.

Ich hatte das Glück, dass die Box bei Amazon im Januar 2015 kurzzeitig auf 7€ reduziert war, da hab ich zugeschlagen; inzwischen kostet sie wieder zwanzig Euro. Als Musikhörer geht es mir dabei hauptsächlich um die Bonustracks, die Aufmachung der Box ist zwar nett, aber für mich nicht essenziell. Und ich bin voll zufrieden, für den Preis sowieso. Das "Heroes"- Artwork verspricht nicht zuviel: Bowie plündert und modernisiert hemmungslos klangliche Versatzstücke aus seiner Phase von 1977 bis 1981, dass es eine wahre Freude ist. Das Album ist recht zugänglich und erfreulich gitarrenorientiert geraten - Gerry Leonard tritt eindrucksvoll in die Fußstapfen von Fripp, Belew und Alomar, und Earl Slick ist bei drei Stücken auch dabei. Alle Stücke sind angenehm kompakt arrangiert und zwischen drei und viereinhalb Minuten lang. Die Box enthält vierzehn reguläre Songs, zusätzlich acht Bonussongs und zwei Remixe. Fünfundneunzig Minuten Musik - ein fettes Paket.

Der Titelsong eröffnet das Album recht aggressiv, dann folgt der Groove- Stampfer "Dirty Boys" mit quäkendem Sax. "The Stars" ist beinahe eingängig. Bei "Love is lost" kommt eine tolle Orgel dazu. In der Ballade "Where are we now" lässt sich Bowie von geschmackvoller Klavierbegleitung durch Berlin treiben. Bei "See me" probiert er eine Stimmverfremdung, die an "Laughing Gnome" erinnert, zum Glück aber viel dezenter. "Valentine's Day" ist ein Bowie- typischer Midtemposong. "Rather be high" bringt etwas Akustikgitarre, "Boss of me" wieder das nölende Saxofon, "Dancing in Space" einen typischen New Wave- Rhythmus. Der "Jahjah"- Chorus von "Grass grow" klingt herrlich psychotisch. "World on Fire" ist ein straighter Bowie- Rocksong im Stil von "Cat People", "Lonely" eine weitere großartige Ballade, und "Heat" ein angenehm unschmalziger Schluss.

Die Bonus- CD enthält das hektisch- wavige "Atomica", das zweiminütige Instrumental "Plan", das eher unauffällige "Informer", den flockigen Akustikgitarrensong "Rocket Man", das gelungen augenzwinkernde "Born in a UFO", den kurzen Wave- Rocker "Take you there", das eingängig groovende "God bless the Girl" und das abschließende, melancholische "So she". Der Remix von "Where are we now" ist ganz okay, aber mit dem zehnminütigen Remix von "Love is lost" kann ich nix anfangen, sorry. Dennoch finde ich, die Bonustracks stehen dem regulären Album kaum nach - die Box lohnt sich.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der "Heroes" und "Scary Monsters" im Plattenschrank hat, keinen Gefallen an "The next Day" findet. Also fünf Sterne.

In der Nachbetrachtung scheint es so, als ob Bowie mit "The next Day" die liegengebliebenen musikalischen Restposten seiner Vergangenheit aufarbeitete. Denn mit seinem folgenden Album "Blackstar" beschritt er dann zum Abschied wieder einen ganz neuen Weg zwischen Jazz, Drum'n'Bass und Artrock, ohne nochmal zurückzublicken. Bewundernswert. Du warst einer der Großen. Bye Bye Bowie.
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am 24. Januar 2016
Ich will nun beim Inhalt nicht großartig ins Detail gehen - bei der Standard-Edition des Albums gibt es mehr als genügend Rezensionen über den Inhalt der ersten CD. Das Album hebt sich stark von den Meisten früheren Werken Bowies ab. Man merkt an seiner Stimme, dass er ins Alter gekommen ist, dennoch ist "The Next Day" wohl seine rockigste Scheibe. Mir persönlich gefällt sie sehr gut.

Auf der zweiten CD sind zwei Remixe von CD 1 enthalten, einer von ihnen erinnert stark an Bowies Pop-Ära, da kommt Nostalgie auf! Ansonsten handelt es sich hierbei um ein völlig neues Album. Zu Beginn wird ordentlich experimentiert, nach dem ersten Lied beginnt ein Applaus, welcher plötzlich zum Klatsch-Rhythmus des zweiten Liedes wird und zum Schluss wieder in einem normalen Applaus endet. Genial. Die Extra-CD überzeugt genauso wie die erste.

Die DVD habe ich noch gar nicht angeschaut. Es sind 4 Musik-Videos enthalten, eine nette Beigabe, die man kaum öfter als einmal in den Player legt.

Unter den drei Discs liegen drei Booklets. In einem sind die Texte aller 24 Lieder enthalten, in einem anderen sind Fotos (vermutlich aus den Videos und aus dem Studio) und das dritte mit dem Titel "You" ist leer. Schöne Beigabe.

Nun gibt es allerdings noch zwei Punkte, an denen ich etwas zu meckern habe:

Die Box ist beinahe komplett in Weiß gehalten. Auf der Vorderseite steht "The Next Day", auf der Rückseite "Extra". Das Titelverzeichnis, das auf den Bildern zu sehen ist, ist lediglich ein dünnes Stück Pappe, welches leicht hinten draufgeklebt ist. Das nervt und löst sich sehr leicht - verliert man es, weiß man nicht mehr, wie die einzelnen Lieder heißen.

Außerdem handelt es sich bei dem Boxset um eine Limited Edition. Ich habe sie erst kürzlich für 6,99€ ergattert, nach Bowies Tod werden nun allerdings alle Lagerbestände leergekauft und somit kommt man an dieses Set nur noch schwer bzw. zu einem hohen Preis ran. Schade um die Extra-CD, denn nur drei ihrer Lieder sind auf der Deluxe Edition des Albums vorhanden.
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am 24. Januar 2014
This album contains the original cd "The next day", a bonus cd and a dvd of four songs from "The next day".
The bonus cd contains 10 songs, some are new, some are remixes like Love is lost (10 minutes of fine music) and I'd rather be high.
A must have for every Bowie-fan.
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am 6. April 2016
Habe lange nichts mehr von Bowie gehört, weil mir die damalige Sachen mit TinMachine nicht gefallen haben. Aber dies hier gefällt mir sehr gut und je öfter ich die CDs höre umso mehr Besonderheiten fallen wir auf. Sollte man sich nicht entgehen lassen.
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am 24. Juli 2014
O.k. mit der Überschrift mache ich mir bei eingefleischten David Bowie Fans vermutlich keine Freunde, aber wenn man der Reality ins Auge blickt wird der gute ja nicht jünger.
Was man allerdings auf dem aktuellen Album nicht unbedingt merkt. Es ist eine gute Mischung aus allem wie man es von Bowie erwartet. Der langjährige höhrer wird Styles aus Black Tie White Noise, oder aus Heathen erkennen, aber dann doch in einer anderen Form und maches ist zum Teil wie Budda in Suburdia und dann doch wieder ein stück anders.
Ich habe mir das Album nun schon ein paar Dutzende male angehört, und es ist tatsächlich eins meiner Lieblingsalben.
Hier wird nicht ein Experiment vom ersten bis zum letzten Lied durchgezogen wie z.B. bei Outside, sondern es wird mit Leidenschaft gute Musik hergestelt. Natürlich gibt es darauf auch Stücke die ich nicht gut finde, Aber das geht vermutlich jedem so und ist letztlich Geschmachs sache. Die vielfalt die dieses Album bietet hallte ich allerdings für Fabelhaft weshalb ich jedem der sich mit dem Künster David Bowie und dessen Musik noch nicht auseinander gesetzt hat und mal einen einstieg bekommen will dieses Album empfehlen kann. Hier bekommt man einen kurzen Abriss aus der Vielfältigkeit die Bowie nicht ohne Grund den Beinahmen des Chamelion gegeben haben.

Bei dem Inhallt der Collectors Eddition was die Parts betrifft die nicht direkt Musikalisch sind muss ich sagen das ich etwas Endtäuscht war.
1. Die Verpackung sah nicht so hochwertig aus wie ich es für den Preis erwartet hatte
2. Die DVD mit den Musikvideos enthällt nur die Viedeos die mann von den Musiksendern wie z.B. Pupat schon kennt.
3. Das Booklet mit den Texten ist so gedruckt das man die Texte leider nicht ganz lesen kann (also ich glaube nicht das das so sein soll, es sieht irgendwie so aus alls wenn die Druckmaschine falsch eingestellt war. Kunst ist das glaube ich nicht)

Alles in allem aber ein Album das sicherlich nochmal erwöhnt werden wird, auch wenn erst Jahre später, aber das ist bei Sachen die Bowie so macht ja bekannt, das er seiner Zeit immer voraus ist.
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am 10. November 2013
Ähnlich wie „Heathen“ [2002] ist auch „The Next Day“ ein Album mit mehr oder weniger offensichtlichen Bowie-ismen. Schon erstaunlich, wie man 33 Jahre nach "Scary Monsters" (mit dem Bowie einen Deckel auf den Karriere-Abschnitt machte, der ihn seitdem definiert und Maßstäbe gesetzt hat, denen der Künstler selbst mehr oder weniger geglückt hinterherläuft) von IHM immer noch Extraordinäres erwartet. Auf jeden Fall mehr erwartet als bloß ein gutes Bowie-Album, aber "The Next Day" ist genau das. Und geht mit "The Next Day Extra", einem halbwegs wertig und (abgesehen vom komplett weißen "You"-Booklet, einer irgendwie unnötigen Einladung zum Selber-kreativ-sein) konsequent aufgemachten Klein-Boxset in die 2. Runde. So ist das heute: Sie veröffentlichen ein- und dieselbe Platte 5x nacheinander, und ich kauf' mir das alles.

Natürlich gibt es mehr als nur Autoreferentielles: "Love Is Lost" hat zwar genau den gleichen nach angeschickertem Roboter klingenden DIOUU!-Effekt auf der Snare wie die meisten "Low"-Stücke, ist als Song aber viel weniger kataton und beklemmend. Eher dringlich, beinah beschwörend, mit dieser insistierend Orgel. Der Chorus kommt exakt ein einziges Mal („Breaking Glass“, ick hör dir trapsen), und er ist ausgesprochen wundervoll mit seinen desillusionierten Aussagen: "Wave goodbye to the life without pain." - Man ist ständig geneigt, sowas für autobiografisch zu halten und sich wie eine trutschige "Frau im Spiegel"-Matrone zu fragen, ob's ihm 10 Jahre nach seiner Herzattacke auch wirklich gut geht. Das Titelstück ist jedenfalls TOTAL BOWIE-ESK, wie aus "Beauty & The Beast und "Scary Monsters" zusammengepanscht. Man glaubt, jeden Moment kommt Robert Fripp (oder war's Adrian Belew? Ich verwechsel' die immer...) durch die Tür und spielt eins seiner verquasten Solos. Bowies Hausgitarrist Gerry Leonard hat auf jeden Fall klare Anweisungen bekommen. Leider verliert der Song schon vor dem ersten Refrain an Ausstrahlung. "Here I am / Not quite dying". Und schon wieder: Meint er sich selbst? Klingt, als wäre es anstrengend.

Ganz anders „Where Are We Now?“, die Vorab-Single, die Bowies Rückkehr zu einem quasi-epiphanischen Ereignis werden ließ. Obwohl Erinnerung und vergangene Zeit hier hörbar Gewicht haben, klingt Bowie schwere-, fast körperlos. Er hat immer noch diese Stimm-Register, die er ziehen kann, wie’s ihm beliebt. Bei „Heat“ hört man den SCOTT WALKER-Einfluß. Bowie singt, als wäre er sein eigener Schatten. „I don’t know who I am“, und es klingt so traurig, so verloren und leer als könnten wir einen Blick werfen auf die zerrissene, von Panik und Paranoia gebeutelte Persönlichkeit hinter den 1000 Masken und Personae des…räusper…ROCK-CHAMÄLEONS. Ich schäme mich für den Gebrauch dieses Kompositums, das es ohne Bowie gar nicht geben würde, aber die Sehnsucht ZU VERSTEHEN, sie ist stark. Und WIE Bowie seinen vielleicht letzten Aufenthalt auf dem Planeten inszeniert hat, bis jetzt, mit diesen Berlin-Anspielungen und all dem, das scheint so viel ANZUBIETEN. Aber Bowie wäre nicht Bowie, wenn er uns am Ende nicht doch wieder allein ließe mit all unseren Fragen und Bedürfnissen nach Begegnung und Kontakt.

Aber dann soll er auch nicht mit solchen offensichtlichen Lockvogeleien ankommen wie dem ins Fade-Out von „You Feel So Lonely You Could Die“ (einer etwas zu weit hinten und mit statischem Ride gespielten Zweckgemeinschaft aus „All The Young Dudes“ und „Rock’n’Roll Suicide“) montierten Drum-Pattern von „Five Years“. Nichts gegen die typischen Bowie-Saxophone in „Boss Of Me“. Nichts dagegen, daß ich dabei an „Big Brother“ [1974] denken muß. Aber SO OFFENSICHTLICHE Selbstzitate haben bei ihm immer gleich was Seniles, und das schmerzt. Viel lieber einen fiebrigen wehende-Haare Rocksong wie „The Stars Are Out Tonight“. Gerät zwar stellenweise in den Verdacht, ein „China Girl“-Update zu sein, ist aber, so wie’s ist, toll!

Und keine Regel ohne Ausnahme: Einer von 4 Gründen, warum der „Hello Steve Reich Mix By James Murphy For The DFA“ von „Love Is Lost“ der essential Kaufgrund dieser quadratischen Pappkiste ist: Das „Ashes To Ashes“-Zitat, mit dem uns diese atemberaubende Version bei 6:23 endgültig die bei der Ganzkörperrasur verfehlten Haare rechtwinklig abstehen läßt! Die anderen Gründe: 1. Das sich aus einer Applaus-Wolke herausschälende Handclap-Loop, der Steve-Reich-Moment des Tracks; 2. der wiederum einzige Chorus, mittstücks in die erwähnte und zu diesem Zweck nochmal zurückgekommene Klatsch-Atmo montiert und ent-groovt, so daß sich Eingeweihte vielleicht ans Intro von „Changes“ erinnert fühlen; und 3. dieser heavy 70er-Jahre-Discofunk-Beat, der ab der Hälfte dieser über zehnminütigen Großtat das Ruder übernimmt und den Song glatt mal eine Ebene höher raufpusht!! Das ist so stellar, daß ich es kaum glauben kann. Remix, ach was, Song des Jahres!!

Aber auch die anderen Dreingaben (ganz abgesehen von einer DVD mit 4 Clips) haben ihre Qualitäten: Bei „Atomica“ muß sich Schlagzeuger Zachary Alford mit einem stupiden Bums-Beat das Zimmer teilen. Bowie singt „Let’s get this show on the road“. Ein ironischer, sich selbst ins Wort fallender Text über stereotype Rockstar-Dekadenz und -Selbstbezogenheit. Nicht schlecht für jemanden, der das alles hundertfach durch hat. Und trotzdem immer noch so großartige Songs wie „Informer“ schreiben kann. Die langen Jahre des Schweigens mögen „The Next Day“ zunächst abgekoppelt erscheinen lassen vom restlichen Bowie-Katalog, aber es läßt sich problemlos dazustellen und sieht trotz Anti-Artwork super aus in der Reihe. Es ist eins der Besseren und das Beste, das er machen konnte. Meinetwegen ist es auch ein würdiges Statement vorm endgültigen Verschwinden. Auf jeden Fall das beste Bowie-Album seit IchweißnichtwelcheBowiePlattedieletzterichtigGutewar.
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am 18. März 2014
Delivery was awesome. I really liked. I really liked the "you" CD cover, after seeing the lyrics in the other two on the "you" one you can write whatever you want. Good item for a fan
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