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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
11
3,0 von 5 Sternen
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am 1. Oktober 2015
I bought the ClassX Illusions blu ray/DVD as an upgrade of my old Anchor Bay DVD. However, the image on the blu ray is much darker and duller than the Anchor Bay version, where the reds and blues really pop. So if you want to see Carla Gravina in all her strawberry blonde glory, stick with Anchor Bay.
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am 21. Juli 2015
Es handelt sich um den gleichen Film, der als "Schwarze Messe der Dämonen" als Mediabook ohne FSK Freigabe im Handel ist.

Der Film ist bestimmt nicht besser als "Der Exorzist", hat aber einen ähnlichen Handlungshintergrund. Eine eher zeittypische. leicht trashig daherkommende italienische Produktion. Die Bildqualität ist daher dementsprechend. Wer da drauf steht, ist hier gut bedient!
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am 22. Juli 2015
Das ist der letzte Müll den ich jemals gesehen habe.der ist so bescheuert gemacht worden.es lohnt sich nicht den Film zu bestellen da kann man lieber mit der zeit was besseres anfangen als diesen Schrott Film anzusehen
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am 21. August 2013
Der Erfolg von William Friedkins „Der Exorzist“ 1973 hat eine wahre Welle an Nachfolgern auf den Plan gerufen. Einer von ihnen ist „Schwarze Messe der Dämonen“ (AT: „Der Antichrist“) aus dem Jahr 1974. Die Italiener waren gerade in den 70er-Jahren wahre Meister darin, Rip-offs von erfolgreichen Blockbustern zu drehen. Und diese Filme waren oft gar nicht so schlecht, zeigten eine ganz eigene Atmosphäre und einen typisch italienischen Stil. „Schwarze Messe der Dämonen“ ist ein Beispiel für so einen gelungenen Film. Er geht in vielen Bereichen weiter als „Der Exorzist“ und dringt tiefer in die Problematik und Ursachen der Besessenheit ein. Der Teufel sucht sich seine Opfer nicht willkürlich aus, sondern erwählt die Personen, die ihm am anfälligsten erscheinen. Von sexueller Begierde erfüllt, sehnt sich Ippolita nach einem Mann und einer Partnerschaft. Sie versucht alles, um ihre Lähmung zu überwinden. Sie hofft auf Wunderheilung durch eine Madonnen-Statue und lässt sich von einem Psychiater hypnotisieren. Aber weder Religion noch Wissenschaft können sie von ihrem Leid erlösen. Und in diesem schwachen Moment, erfüllt von Enttäuschung, unerfüllter Begierde und Hass auf den Vater, schlägt der Teufel zu und holt sich sein Opfer. So gesehen steckt in „Schwarze Messe der Dämonen“ mehr Gesellschaftskritik als in „Der Exorzist“, und die Besessenheit ist kein quasi zufälliges Ereignis, sondern erscheint folgerichtig.

Eindringlich zeigt der Film die Entwicklung der braven Ippolita zur vom Teufel besessenen Furie, wobei Carla Gravina, die die Ippolita spielt, schauspielerisch eine tolle Leistung abliefert. Setting, Kostüme, Masken und die wundervoll atmosphärisch fotografierten Bilder tragen ihren Teil zum gelungenen Gesamteindruck bei. Wunderbar auch, dass es hier noch etwas übersinnlicher zugeht als zum Beispiel in „Der Exorzist“: Mal schwebt die besessene Ippolita aus dem Fenster heraus und hinein, dann trennt sich ein Arm von ihrem Körper, schwebt durchs Zimmer und hat nichts Gutes im Sinn. Das alles ist gekonnt inszeniert und wirkt keinesfalls unfreiwillig komisch. Beeindruckend sind auch die Bilder eines Teufelspakts aus dem Mittelalter, ein Ritus, in dem Ippolitas seelenverwandte Vorgängerin, eine „Hexe“, sich dem Teufel anbietet. Leitmotivisch zieht sich darüber hinaus das Motiv einer geköpften Kröte durch den ganzen Film, und wir erfahren, dass nicht nur Franzosen an dem Froschgetier ihren gefallen finden. Oder musste hier jemand ganz unfreiwillig eine Kröte schlucken? Wie dem auch sei, der Film gefällt durch seinen Ideenreichtum (er ist keineswegs ein Plagiat von „Der Exorzist“), seine Atmosphäre, eine nachvollziehbare und spannend erzählte Geschichte und engagierte Darsteller. „Schwarze Messe der Dämonen“ ist ein absoluter Geheimtipp für Freunde des Exorzistenfilms.
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am 18. Januar 2014
Kein Wunder, dass bisher kein Mensch von diesem extrem schlechten Machwerk erfahren hat. Hier ist alles grottenschlecht. Die Spezialeffekte kriegt (auch 1974) jede Hauptschülergruppe deutlich besser hin. Da stört es auch nicht mehr, dass die schauspielerische Leistung der unsympathischen Darsteller, besonders der Hauptdarstellerin so übertrieben ist, dass man an die Stummfilmzeit der 1920er Jahre erinnert wird. Der Ton ist streckenweise stark asynchron.
Dieser Film ist mit großem Abstand der schlechteste in meiner Sammlung und ich habe leider schon oft daneben gegriffen. Ein Rezensent schrieb der Film sei besser, als das Original "Der Exorzist". Vielleicht habe ich den falschen Film gekauft. Diesen Film mit William Friedkins "Exorzist" zu vergleichen macht mich sprachlos.
Wer glaubt, dass ich übertreibe, da es doch drei Rezensenten gibt, die fünf Sterne vergeben, dem empfehle ich dringend diesen italienisch Unsinn
vor dem Kauf erst auszuleihen! Übrigens, mit High Definition hat der Film nichts zu tun. Eine DVD reicht vollkommen aus.
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am 19. November 2013
Im Jahr 1974, genau ein Jahr nach dem Erfolgshit der Exorzist, brachte Alberto de Martino, mit der Antichrist, oder Schwarze Messe der Dämonen, wie der Film in Deutschland hieß, einen weiteren Schocker rund um das Thema Besessenheit. Aber wie gut ist dieser Film? Handelt es sich hierbei um eine einfache Kopie, oder kann der Film mit eigenen Ideen punkten?

Die querschnittsgelähmte Ippolita hört seit einiger Zeit, immer wieder komische Stimmen und hat dadurch eine übernatürliche Fähigkeiten erlangt. Dies ist allerdings alles andere als normal für ihre Umwelt und so versucht ihr Vater sie mit Hilfe eines Psychiaters behandeln zu lassen, dabei stellt sich heraus, dass Ippolita, bereits in ihrem vorherigen Leben einen Hang zur Übernatürlichkeit hatte. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf, denn nun versucht etwas die Macht über Ippolita zu ergreifen und Sie und ihre Familie in den Abgrund zu stürzen.

Die Geschichte von Antichrist ist wirklich außerordentlich gut und interessant geworden. Man merkt zwar hier und da, ganz klar das die Geschichte einige Ideen aus dem Exorzisten übernommen hat, dennoch schafft es der Film aber eine ganz eigene und sogar noch etwas interessantere Geschichte zu erzählen. Besonders die Rückblenden zum alten Leben von Ippolita sind einfach grandios und bieten zudem noch etwas mehr Gruselatmosphäre und Horror.

Die Schauspieler machen hier einen sehr guten Job, allen voran natürlich Carla Gravina als besessene Ippolita. Zunächst wirkt sie sehr zerbrechlich und fast unscheinbar, verändert ihren Charakter im Laufe des Filmes immer mehr und man erschreckt sich richtig, wenn man sie am Ende des Filmes wieder sieht. Aber auch George Coulouris, der den Father Mittner verkörpert, schwebt wie eine unsichtbare Präsenz während des gesamten Filmes über der Geschichte. Ohne ins Detail zu gehen, sieht man ihn von Beginn an und wundert sich über dessen Auftreten doch sehr, aber zum Schluss wird man dann von ihm und seiner Darbietung wirklich begeistert. Für Horrorfans auf jeden Fall ein schönes Detail, auch Alida Valli, welche vielen wohl aus Suspiria (als Miss Tanner) kennen dürften, sowie Mel Ferrer (Großangriff der Zombies, Lebendig gefressen) und auch Arhur Kennedy (Leichenhaus der lebenden Toten/Invasion des Zombies) liefern hier sehr gute Arbeiten ab.

Die Kamera, welche von niemand geringerem als dem leider bereits verstorbenen Joe D'Amato (in den Credits unter falschem Namen aufgeführt), begeistert von der ersten Sekunde an. Was zudem sehr positiv auffällt ist die Farbgebung, alles erinnert einen doch sehr stark an Suspiria, allerdings muss man bedenken, dass dieser erst 3 Jahre später gedreht worden ist. Besonders die starken Rottöne im Inneren des Hauses wissen zu begeistern. Aber auch die Szene im Wald, welche Fans sicherlich sofort vor Augen präsent ist, kann einfach nur begeistern. Die Musik von Ennio Morricone tut ihr übriges. Von der ersten bis zu letzten Minute herrscht in dem Film eine dermaßen dichte Atmosphäre, die durch die Geigen- und Klavierklänge nur noch weiter verstärkt wird. Für den Zuschauer gibt es kaum eine Minute in der er aus der Geschichte gerissen wird und etwas wie Langeweile verspürt.

Die Effekte sind für einen Film diesen Alters auch sehr ordentlich geworden. Natürlich kann und darf man hier keinen Blockbuster erwarten, aber dennoch passen die Effekte immer sehr gut aufs Gezeigte, ein Highlight dürfte hier wohl das Erwürgen des Heilers sein, welches so nicht einmal der Exorzist zu bieten hatte.

Die neue DVD von Illusions, welche mir zum Reviewzeitpunkt vorlag, bietet den Film in einer hervorragenden Bildqualität. Besonders gut zu sehen ist, das im direkten Vergleich mit den eingefügten Szenen aus der US DVD. Die US DVD wirkt gegen die neue Scheibe weitaus blasser und auch vom Bildformat her leicht gezoomt. Die BD, welche im kommenden Mediabook enthalten ist, bietet da sicherlich noch ein deutlich besseres Bild, aber selbst die DVD ist über jeden Zweifel erhaben. Man muss allerdings bedenken, das der Film mittlerweile fast 40 Jahre alt ist und so kommt es immer wieder zu kleinen Schäden im Bildmaterial. Der Ton kommt fast komplett rauschfrei daher und überzeugt auch. Der englische Ton liegt hier allerdings minimal über dem, dennoch sehr guten, deutschen Ton. Die deutschen Untertitel sind fehlerfrei und sehr gut geworden.

Fazit: Wer den Exorzist mochte, der wird den Antichrist lieben! Noch atmosphärischer, düsterer und einfallsreicher, als der Exorzist, gehört der Antichrist in jede gute Gruselsammlung. Unbedingt mal anschauen!
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Die Teufelsaustreibung ist seit William Friedkins "Der Exorzist" im Horrorfilm nicht mehr wegzudenken! Der Klassiker erzeugt mir auch heute noch wohlige Schauer beim Ansehen, und in seinem Fahrwasser sind bis bislang immer wieder Ableger entstanden, die den Exorzismus als Thema beinhalten. Aber auch schon im Jahr 1974 machte sich der italienische Regisseur Alberto de Martino daran im Film einem Mädel den Belzebub auszutreiben! Er lieferte mit "Der Antichrist" seinen Beitrag zum Subgenre ab, der bei uns auch unter dem Alternativtitel "Die schwarze Messe der Dämonen" bekannt ist, und nun auf Blu-ray erscheint.
Hier dreht sich das Geschehen um die junge Ippolita, welche an den Rollstuhl gefesselt ist. Sie bekommt über Visionen Kontakt zu einer früheren Version Ippolitas, die es 400 Jahre zuvor gar garstig mit dem Gehörnten trieb, un fortan legt auch sie immer seltsamere Züge an den Tag. Eines wird bald klar: Da kann nur noch ein Exorzist helfen, und der eilt natürlich auch herbei.
Natürlich arbeitet der vorwiegend im günstigeren Bereich arbeitende de Martino hier mit diversen Versatzstücken aus Friedkins Streifen! Ganz klar ist auch "Der Antichrist" nicht im A-Film Niveau angesiedelt! Allerdings lieferte er hier einen durchaus gut besetzten (Mel Ferrer, George Coulouris, Arhtur Kennedy)Horrorfilm ab, der ebenso in Optik und Atmosphäre punkten kann. Untermalt wird das Ganze obendrein mit einer stimmigen Soundkulisse und ansehnlichen Effekten, die den geneigten Fan mehr als nur ein Grinsen auf die Backen zaubern. Die Subtilität des Vorbildes geht dem Italiener hier zwar absolut ab, das tut im Endeffekt aber rein garnichts zur Sache. Spassige Teufelsunterhaltung Marke 70er Jahre gibts hier jedenfalls galore, und auch technisch weiß die Blu-ray in Bild- und Tonqualität durchaus zu gefallen! Das Covermotiv wirkt eher misslungen, dafür gibt es auf der Rückseite allerdings ein ziemlich cooles damaliges Kinomotiv!
Wer den ollen Satanas also nicht genug ausgetrieben sehen kann, der möge zum diesem Filmchen greifen.
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am 26. Januar 2014
Der italiensche Horrorfilm ist bekannt für seinen meist guten Instinkt Rip-Offs schon bekannter und erfolgreicher Genrefilme zu erstellen.
Dies ging im hier vorliegenden Rip Off zu dem Kultfilm "Der Exorzist" jedoch ziemlich in die Hose, trotz überragend schöner Kameraarbeit, phantasievollem Beginn entwickelt sich der Film mehr und mehr zu belangloser, langweiliger Unterdurchschnittlichkeit.
Eine ausführliche Rezension meinerseits befindet sich unter dem Alternativ-Titel des Films : "Schwarze Messe der Dämonen", der hier ebenfalls bei Amazon angeboten wird.
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am 26. Januar 2014
Was wäre die Filmgeschichte ohne die herrlich kruden, betörend schönen und vollkommen fabulierfreudigen, rotzfrechen italienschen Horror- und Giallo Filme.
Immer wieder erstaunlich, wie die italienschen Studios zu Werke gingen.
Äusserst spitzfindig Trends erkennend , grossenteils sehr gekonnt plagiierend, und vielfach ganz neue Genres entwickelnd.
Einmal Trend erkannt, daß der deutsche "Sauerkraut-Western mit Karl May" erfolgreich war, schwupps wurde gleichzeitig das Genre des Italo- Spaghetti Western geboren. Und zwar mit überragenden künstlerischen Höhenflügen wie die Werke eines Sergio Leone, Sergio Corbucci beweisen.
Einmal nach den Kaufhauszombies eines amerikanischen Romero geschielt, schon war Lucio Fulci mit seinem "Voodoo- Schreckensinsel der Zombies" am Start, und kreierte das grosse , blutrünstige Genre des Italo- Zombie Horrors mit durchschlagendem Publikumserfolg.
Ganz ähnlich verhielt es sich 1973 beim Kultklassiker "Der Exorzist" der sofort die Nachahmungsinnovationen der italienschen Studios auf den Plan rief.
Denn was die Amis können, können die Italiener schon lange.
So entstand ein Jahr später Alberto de Martinos "The Tempter".
Herrlich debil vermarktet wieder von deutschen Verleihern als "Schwarze Messe der Dämonen".
Die Findigkeit der deutschen Titelschmieden ist ein lustiges Unikum für sich.
Gerade der Kameramann von "Schwarze Messe der Dämonen" Aristide Massacesi kann ein Lied davon singen.
Besser bekannt ist der Gute als Joe D''Amato, und seine Biographie ist ein spannendes Kapitel der Exploitation- Filmgeschichte für sich.
So schockte er mit sadistischen, skandalösen Kultfilmen wie "Buio Omega" (Bei uns hierzulande "Sado- stoß das Tor zur Hölle auf"), "Mörderbestien", "Maneater" oder "Rosso Sangue",widmete sich als der Horror Trend abebbte ebenfalls künstlerisch gefilmten Soft- und Hardcore Pornos, in denen er seine schwarze Emanuelle und Muse Laura Gemser zur Kultfigur machte.
Diese durfte dann ebenfalls auch noch in solch Horror- Erotikmischmasch wie "Nackt unter Kannibalen" ihre Reize entblößen, außerdem inszenierte DÁmato mit "Caligula- La Storia racontata" noch eine Fortsetzung des Kultfilms von Tinto Brass usw, usw.
Doch ich schweife ab, die Zeit des italienischen Trashfilms ist einfach zu begeisternd und aufregend.
Ohne Zweifel steht fest, daß der Mann ein Genie der Kamera und Farbgebung war, und davon lebt "Schwarze Messe der Dämonen".
In prächtigen, betörenden Farben aufwendig inszeniert, unheimliche Gemälde an langen Säulengängen, Kameraverzerrungen, perfekt gesetze Bildschnitte, kunstvolle Skulpturen, die immer wieder ins Bild gesetzt werden. (Man denke nur an einen langen Saal mit steinernen Götterhäuptern an beiden Seiten) .
Die blutrot, samtenen Soutanen der Priester, ein herrliches Teufelsritual in bläulich, surrealistischen Farben, dazu solide Darstellerleistungen von Mel Ferer, Alida Valli, Arthur Kennedy und natürlich als im Rollstuhl sitzende gelähmte teufelsbesessene Carla Gravinia.
Es ist ein Flm, in dem man lange glaubt ein krudes ,italiensches Horror- Meisterwerk vor sich zu haben, das seine Farbeinflüsse von Mario Bava, Dario Argento niemals verleugnet.
Auch die Geschichte interessant, und zu Anfangs eigenständige Wege gehend.
Nach einem von ihrem Vater verursachten Autounfall in ihrem zwölften Lebensjahr, sitzt die junge Ippolita im Rollstuhl.
Nach einem Wachtraum mit phallusartigen Symbolen, sie selbst nackt auf einem Altar von Teufel vergewaltigt, zeigt sie Anzeichen von furchtbaren Wesensveränderungen, beginnt mit obszönen Schimpfworten um sich zu werfen.
Gleichzeitig fühlt sich sich als Reinkarnation einer Hexe, die im Mittelalter der Inquisition zum Opfer fiel.
Auch aus dieser interessanten Idee hätte man mehr herausholen können. Sie versandet leider jedoch im Nirgendwo.
Hier beginnt nun das Problem des Films, denn mit zunehmender Laufzeit, die man mindestens um zwanzig Minuten hätte kürzen können, wird eigentlich immer weniger Wesentliches erzählt.
Das Werk tritt auf der Stelle. Es bleibt die Bilderpracht in einem Film, dem zunehmned die Luft ausgeht.
Am Ende wid eins zu eins mit dem Erscheinen eines Priesters, dem mehrmaligen Bespucken mit Erbsensuppe, mit herumfliegenden Möbeln in ultraschlechter Trickqualität das grosse Vorbild "Der Exorzist" kopiert, und dieses denkbar lächerlich,unglaubwürdig und schlecht.
Eigene Ideen sind da Regisseut Alberto De Martino schon lange ausgegegangen.
Das kunstvoll gefilmte ,hohle Genrestück ist zudem in keiner Szene spannend, von Horror keine Spur und der Sadismus und Blutgehalt ist auch kaum vorhanden.
Es sei den, man rechnet eine Eidechse, der im Ritual der Kopf abgerissen wird und die unsere nackte Nymphe verspeisen muß dazu.
Ja so waren sie halt die kruden Italiener.
Es ist also sehr schade, daß hier hohes Niveau in punkto Atmosphäre und Szenenpracht aufgefahren wird, aber die so erschröckliche schwarze Messe eher ein Kaspertheater ohne Substanz, oder skandalöse Exzentrik darstellt.
Lange ist man guten Mutes, daß noch Entscheidendes geschieht, doch im Ergebnis hat das den Schockwert einer Knallerbse oder einer zerplatzenden Butterbrottüte.
So kann ich ,als eingefleischter Freund des italienischen Trash -und Horrorfilms diesmal leider nur abraten.
Zudem bei diesem horrenden hohen Preis.
Bei dem einmal wieder ganz dreist Filmliebhaber gemolken werden sollen.
Zu sagen wäre jedoch, daß das Label auch eine Version als Einzel-DVD herausgebracht hat , mit modernem Cover und frei ab 16 Jahren.
Der Film ist auch hier ungekürzt, und um die Hälfte billiger. Taugt aber eben trotzdem nicht wirklich.
Es gibt eben nur einen wirklichen "Exorzisten" mit Linda Blair, der einen ja bereits von der ersten Minute an in teuflischer Weise die Nervenenden zerkrümelt
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am 26. Januar 2014
Leider muss ich DVDHein rechtgeben. Hatte mich auf diesen Film aufgrund der ersten superpositiven Rezensionen gefreut - nun ist klar, dass sie nur gefakte Appetitmacher sein können. Hunger, Sex mit fremden Männern (böööse!) - hier sind sie Zeichen einer teuflischen Besessenheit. Natürlich handelt es sich bei der Besessenen auch um eine "sexuell frustrierte Hysterikerin". Ach ja, die 70er. Wenn ein Film aber so in seiner Zeit verharrt, anstatt über sie hinauszuweisen, ist er kein Klassiker. Um so mehr, wenn er vor weiteren unfreiwilligen Peinlichkeiten strotzt. Wie z.B. in schönster Stummfilmmanier sekundenlang aufgerissenen Augen oder Schauspielern, denen man wie auf der Theaterbühne aufgrund übertriebener Gesten leider ansieht, dass sie schauspielern. Außerdem ist das Machwerk unfassbar langweilig. Viel Holterdiepolter, Ekelszenen und - huch - entblößte Beine! (ach ja, die 70er) sollen darüber hinwegtäuschen. Fazit: Finger weg.
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