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am 13. August 2014
Herr Westerbeck ist schon seit Jahren Unternehmer. Und natürlich muss er auch schon seit Jahren Steuererklärungen abgeben. Über die Zeit hat er vieles dazugelernt und viel Irrsinn erfahren und lässt und nun in diesem kleinen Buch daran teilhaben.
Sei es von A wie Abschreibung bis hin zu Z wie Zitatrecht, verschafft der Autor und Unternehmer dem Leser einen groben Überblick. Dass das Steuerrecht langweilig, kompliziert und beizeiten etwas sinnlos ist, braucht Herr Westerbeck nicht zu erwähnen. Das versteht sich von selbst. Dennoch zeigt er hier auf eine humorlose Art und Weise einige Facetten des Unternehmerdaseins und des deutschen Steuerrechts, ohne sich darüber lustig zu machen, aber dennoch in unterhaltsamen Annekdoten.

Dieses Buch (und das betont der Autor auch) hat nicht den Anspruch ein Ratgeber oder Steuerfachbuch zu sein. Vielmehr zeichnet er einen groben und häufig auch recht amüsanten Abriss über verschiedene steuerliche Dingen, über die ein Unternehmer, beziehungsweise solche, die es werden wollen, wenigstens ein bisschen Bescheid wissen sollte. Dabei ist er sich nicht zu schade, aus seinen eigenen Erfahrungen zu berichten. Das Buch ist alphabetisch aufgebaut, so das es zu jedem Buchstaben ein ganzes Kapitel gibt. Diese sind sehr kurz und oberflächlich gehalten, umfassen meistens nicht mehr als vier Seiten. Für meinen Geschmack ist oftmals zu wenig erklärt, beziehungsweise geht es nicht genug in die Tiefe. Aber das soll es wohl auch gar nicht, denn in erster Linie dient es der Unterhaltung.

Meine Lieblingspassagen waren eindeutig K wie Kinderfreibetrag (“Um Rotwein und Kinder wird viel zu viel Ges***** gemacht”, S. 82) und Q wie Was soll denn der Quatsch, ein Kapitel in dem der Sinn oder vielmehr der Nichtsinn der Umsatzsteuer Hauptthema war (eins meiner eindeutig persönlichen Hassthemen).
Insgesamt bekommt man hier das, was einem versprochen wird. Ein bisschen mehr Ausführlichkeit, nicht was den steuerlichen Hintergrund anbelangt, sondern der Aufbau der einzelnen Kapitel und Annekdoten, hätte ich mir gewünscht. Ansonsten sei lobenswert erwähnt, dass das deutsche Steuerrecht nicht verteufelt oder proletisch abgewertet wird, sondern durchaus mit einem gewissen Sinn für Humor eben dieses realistisch aus der Sicht eines Unternehmers betrachtet wird.
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am 23. Februar 2014
soll "weit über 60 Prozent" (Edmund Stoiber), bis hin zu "70 - 80%" (Guido Westerwelle) betragen. Das stimmt zwar nicht, es sind ca. 10-15 %. Passend zum Steueraufkommen (ebenfalls ca. 10 %), welches wir, also die Deutschen, anteilsmäßig am weltweiten Steueraufkommen erwirtschaften.

Aber wenn es Bücher wie "Herr Westerbeck und seine Belege" sind, kann der Anteil von mir aus ruhig ansteigen.

Erstmal muß ich ja sagen, daß mir der Herr Westerbeck grundsympathisch ist. Zum einen, weil er mich grundsympathisch findet. Schreibt er zumindest. Zum anderen sind wir das gleiche Baujahr. Daß er ein Gymnasium besucht hat, macht er durch das Abgehen nach der 10 Klasse wieder wett. Den Besuch einer höheren Handelsschule haben wir ebenfalls gemein. Da würde mich ebenfalls mal interessieren, ob seine Klassenkameraden und -kameradinnen mit Abitur ebenfalls erstmal die ersten beiden Stunden Rechnungswesen darüber diskutieren wollten, warum man denn nun Soll an Haben bucht, und nicht anders herum. Das würde doch viel logischer klingen. Nun gut. Kommen wir

zum Buch.

Ich hab es in der 7% MwSt.-Version bestellt. Ohne jegliche Erwartungen. Geliefert wurde ein kleines Büchlein. Perfektes Format, um es in der Innentasche eines blauen Sakkos zu verstauen. Oder aber um es statt Bibel in Hotel-Nachttischen zu verteilen.

Der Autor schreibt, er mag keine Ratgeber, und will auch keine Ratgeber schreiben. Dennoch,... erfrischend verständlich (auch für einen unterdurchschnittlich intelligenten Menschen, bezogen auf Steuern, wie mich), sehr gut gegliedert, lustig.... ach, ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich noch alles schreiben soll.

Sie zahlen Steuern? Kaufen und lesen. Ich meins nur gut mit Ihnen. Aber ich muß sie enttäuschen. Es ist unter Belletristik/Humor gelistet. Nicht unter Fachliteratur. Sie wissen schon,.... Werbungskosten und so.
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am 7. März 2014
Ein wunderbares Buch!!! Die üblichen Steuerthemen werden ganz einfach erklärt, z.B. wie man eine saubere Reisekostenabrechnung gestaltet - die Rechnung der Hotelbar, an der man die schicke Sekretärin abgeschleppt hat, natürlich inbegriffen. Sogar das Fahrrad kann man in die Reisekostenabrechnung mit einbeziehen - wer das noch nicht wusste, sollte nun spätestens jetzt unbedingt dieses Buch kaufen.

Das Buch liest sich wunderbar und sollte in keinem gut geführten Bücherregal fehlen. Genauso wie das erste Buch von Jens Westerbeck: Boatpeople.

Ich würde mich übrigens sehr freuen, wenn Jens Westerbeck mal ein Kochbuch schreibt und damit in einer Talkshow auftritt ;o) (Wer das Buch liest, wird es verstehen!)
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am 24. Februar 2014
Herr Westerbeck kombiniert auf intelligente und witzige Art zwei Dinge, die ich bisher für unvereinbar hielt: Humor und Steuerrecht. Schön auf den Punkt gebracht, kurz und knapp. Besonders verblüffend finde ich die Tatsache, dass der Mann ganz offensichtlich Ahnung von der Materie hat und das verleiht dem Ganzen eine gewisse Tiefe. Es handelt sich also um kein plumpes A-Z-Witzebuch, sondern um eine smarte Art der Zwerchfellmassage.
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am 26. November 2014
Dieses Buch macht auch Nichtlesern eine große Freude.
Es wurde schon sehr oft weiter empfohlen! Es ist einfach nur gut!
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am 2. Februar 2014
Es gibt sie, diese Hass-Wörter, diese Unwörter aller Jahre. "GEZ" gehört dazu, "Mietnebenkostenabrechnung" und "Steuerprüfung" auch. Wörter, die typischerweise in ungeliebten Sonntagslektüren auftauchen und einem das Wochenende versauen. Für gewöhnlich sind sie auf Recyclingpapier gedruckt und verstopfen den Briefkasten.

Diesmal ist es anders. Die verhassten Termini des Steuerrechts verstopfen zwar schon wieder meinen Briefkasten. Allerdings in knallorangenem Einband und auf einem Stapel schick gebleichtem Papier: Jens Westerbecks Steuerratgeber HERR WESTERBECK UND SEINE BELEGE – EIN MANN HEFTET AB hat mich erreicht, und sorgt für eine spaßig-gemütliche Super-Bowl-Alternative.

Der Autor von BOATPEOPLE, Ex-Jachtbroker und gelernte Kaufmann hat hier seine tiefen Gedanken zu verschiedenen Steuer-Themen versammelt. Alphabetische Ordnung macht Titel und Thema alle Ehre. Wo nur das Y stiefmütterlich behandelt wird, lesen sich Kapitel wie „B – wie Be | wir | tungs | be | leg, der“ so locker runter, dass man fast übersieht: Hier hat sich einer abgeheftet. „Das Statistische Bundesamt hat errechnet, dass Kinder bis zu ihrem achtzehnten Lebensjahr rund 550 Euro im Monat kosten.“ – so kann das dann klingen, trockener noch als die Materie über die es sich dreht. Zum Glück aber treiben Herr Westerbecks Gedanken zum Steuerrecht größtenteils amüsantere Blüten. Das liegt mal an der scharfzüngigen Kommentierung aktueller Debatten liegt, mal an den selbstironischen Seitenhieben autobiographischer Natur, die hier seitenweise niederprasseln. Schräge Mischung? Joa. Schon. Und? Es funktioniert und macht Spaß.

Und – wer hätte das gedacht – sogar als lehrreich erweist sich das Steuer A-Z. Westerbeck fügt jeder Zote einen kulturhistorisch halbwegs relevanten Kommentar hinzu und konstruiert Vergleiche so gewollt hanebüchen, dass man noch über frisch gelerntes schmunzeln muss: „Der Bewirtungsbeleg ist die Guerilla unter den Belegen. Guerilla ist Spanisch und bedeutet Kleinkrieg. Man muss aber nicht unbedingt beim Spanier sitzen, um in einen Hinterhalt zu geraten, der meist mit den Worten »So jung kommen wir nicht mehr zusammen!« anfängt“
Richtig erkannt. Gefahr gebannt. Danke.

Ein literarisches Meisterwerk ist „Herr Westerbeck und seine Belege“ natürlich nicht und extravagante sprachliche Leistungen darf man hier freilich nicht erwarten. Eine amüsante Lektüre für Sofa-Sonntage allerdings schon. Wer sogar zum Lesen zu faul ist mag sich vielleicht für die von Oliver Kalkofe gelesene Hörbuch-Variante interessieren.

(Matze Nowak, [...])
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am 27. Mai 2014
Keine Ahnung warum ich den überwiegend positiven Rezensionen aufgesessen bin. Das Thema hatte mich angesprochen und ich hatte auf trockenen Humor gehofft. Weit gefehlt. Platte Witze, keine Story, kein Plot und absolut monoton "runtergelesen". Da bleibt mir doch das Grinsen im Hals stecken.
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am 5. April 2014
Leider sehr langatmig und eintönig. Es ist weder lustig, noch erhellend. M.E. überflüssig. - 140 Zeilen-Wort Wort Wort Wort Wort Wort
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am 6. März 2014
Nach spätestens zehn Seiten weiß man, dass es vertane Zeit sein wird. Aber man kann das Ding ja locker in drei Stunden hinter sich bringen, dadurch hält sich der Schaden in Grenzen.
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am 27. Januar 2014
Herrlich! Allein schon wegen des Formats gehört dieses Büchlein in jeder Steuerkanzlei neben das Handbuch für Gebührenrecht. Herrn Westerbeck ist es mit seinem für Dauergrinsen sorgenden Sprachwitz gelungen, einer weitläufig verachteten Materie so viel Spaß einzuhauchen, dass man dieses Werk genüsslich in einem Schwung durchliest. Ein erfrischender Überflug über das steuerliche A-Z, wie es quasi jeden betrifft. Einfach klasse!
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