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am 13. September 2015
Genau das - was ich gesucht habe. Eine sehr handliche Kamera - edel und sehr gut verarbeitet - kompakt und dennoch nicht zu groß - aber groß im Zoom und leicht im Gewicht. Viele multimediale Möglichkeiten und dennoch manuell vielseitig steuerbar. Modernste Technik, Innovationen on board! Elektronischer Sucher, hochwertiger und klappbarer Monitor, Objektiv in sandwich-Technik und dadurch nicht aufdringlich, Objektivschutz eingebaut, viele Einstellmöglichkeiten vorhanden; gute bis sehr gute Bildqualität! Fazit = perfekter Allrounder!
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am 14. November 2015
Kurz:

+Verarbeitung super
+Händling gut

°Menü etwas viel

-Rauschen ab ISO 800 nicht erträglich

Fazit:
Schade eine wirklich tolle Kamera aber bei dem Preis sind die schlechten ISO-Eigenschaften nicht akzeptabel. Ich erwarte bis 1600 schon eine gut verwendbare BQ. Und bis 6400 sollte man sie auch noch für kleine Anzüge verwenden können. Leider erfüllt die Kamera das nicht und wnn ich den Preis dagegen stelle muss man 2 Sterne abziehen.
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am 7. Januar 2014
Die Stylus 1 vereint die Eigenschaften mehrerer Kameratypen: sie hat den Sensor und die Größe einer Kompaktkamera, den Zoombereich einer Bridgekamera sowie einen guten elektronischen Sucher und ein lichtstarkes Objektiv, wie man es bei Systemkameras findet. In meinen Augen stellt sie damit ein sehr gelungenes und momentan einzigartiges Gesamtpaket dar. DSLR- und Systemkamera-Verwöhnte sollten jedoch nicht zuviel erwarten - sie bleibt eine Kompromisslösung, die mit dem außergewöhnlichen Objektiv punktet und in der Kombination ihrer Eigenschaften glänzt, nicht in den Einzeldisziplinen. Aber der Reihe nach:

Gehäuse / Verarbeitung
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* Die Größe der Kamera ist super. So klein, dass sie in eine Jackentasche passt, aber groß genug, dass auch Männerhände sie nicht nur mit den Fingerspitzen balancieren müssen. Durch die Griffmulde kann man sie bequem in einer Hand halten.
* Der elektronische Sucher ist für eine Kompaktkamera endlich mal brauchbar. Groß genug und mit guter Auflösung, dass man ihn auch wirklich nutzt. Bei wenig Licht und schnellen Schwenks ruckelt er, was aber verschmerzbar ist.
* Die Kamera hat einen eingebauten Blitz, den ich bei einer OM-D schmerzlich vermisst habe. Er kann bei Bedarf manuell (nicht automatisch!) ausgefahren werden.
* Das Gehäuse wirkt auf mich gut verarbeitet, aber nicht sonderlich robust. Könnte mir vorstellen, dass da schnell mal ein Kratzer drin ist.
* Das umständliche Handling mit Objektivdeckeln verhindert ein pfiffiger automatischer Objektivschutz. Bei mir läuft dieser sauber und ohne Geknarze rein und raus. Wie lange diese Konstruktion haltbar ist, ist jedoch schwer zu sagen.
* Am Objektiv gibt es ein zweites Drehrad, mit dem man wahlweise z.B. die Blende einstellen kann. Das ist sehr praktisch.
* Im eingeschalteten Zustand rauscht meine Kamera leise aber hörbar, als ob im Inneren ein Lüfter läuft. Das ist bei Videoaufnahmen in leisen Umgebungen hörbar. Viel schlimmer ist jedoch, dass der Motorzoom des Objektivs deutlich hörbar ist. Das empfinde ich in Videos störend. Schade, denn es gibt einen Hebel am Objektiv, mit dem man gerade für Videos das Objektiv sanft zoomen kann - das werde ich dann jedoch nur bei entsprechendem Lautstärkepegel nutzen.

Bildqualität / optische Eigenschaften
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* Der kleine Kompaktkamera-Sensor liefert meines Erachtens eine beachtliche Bildqualität - zumindest besser als die Canon G12, die ich seither hatte. Bisher hat die Kamera stets sauber belichtet, auch bei Einsatz des Blitzes - da war ich bei meiner G12 deutlich schlechteres gewohnt. Der automatische Weißabgleich funktioniert gut und ich bin immer wieder begeistert, wie gut Olympus die Farben hinbekommt. RAW-Entwicklung und Nachbearbeitung der Bilder kann man sich also meist sparen.
* Das Objektiv ist natürlich der Hammer: 28-300mm (mehr macht ohne Stativ sowieso keinen Sinn) und durchgehende Lichtstärke 2.8. Der Bildstabilisator ist wirksam, so dass man auch bei 300mm noch scharfe Bilder aus der Hand fotografiert hinbekommt. Bei 28mm hat man eine leicht tonnenförmige Verzeichnung, was aber nicht sonderlich auffällig ist.
* Das Rauschverhalten der Kamera hat mich trotz lichtstarkem Objektiv nicht ganz überzeugt. Bei wenig Licht bzw. ISO > 1000 ist das Rauschen schon deutlich sichtbar. Von einem Kompaktkamera-Sensor ist das im Prinzip nicht anders zu erwarten aber ich hatte mir hier schon etwas mehr erhofft.
* Der Autofokus ist schnell und meist zuverlässig. Obacht, wer hauptsächlich im Automatik-Modus fotografiert: Die Automatik nutzt oft die 2.8-Blende und man muss daher manchmal mit der Tiefenschärfe etwas aufpassen. Für Portraits ist das super, weil der Hintergrund unscharf ist (das kriegt man mit den meisten Kompaktkameras kaum hin) aber oft möchte man eben doch das Bild durchgängig scharf haben und muss die Blende manuell hochregeln. Etwas fotografisches Know-how sollte man also schon mitbringen, um mit dieser Kamera optimale Ergebnisse zu erzielen.

Sonstiges
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* Da ich mit dieser Kamera hauptsächlich durch den Sucher fotografiere, nutze ich den Touch-AF kaum. Kann mit aber vorstellen, dass manche das praktisch finden: nur an der gewünschten Stelle des Bildschirms antippen und die Kamera stellt automatisch scharf und löst aus.
* Die Videos in FullHD/30p sind brauchbar jedoch m.E. kein Kaufargument. Gut finde ich, dass die Schärfe automatisch nachgeregelt wird. Andere Hersteller bieten hier aber deutlich mehr. Störend ist wie gesagt der hörbare Motorzoom des Objektivs.
* WLAN und Smartphone-Fernbedienung habe ich noch nicht benutzt, ist aber bezeichnend für die Kamera, dass so etwas hier einfach dabei ist.

Nach ein paar Tagen Test der Kamera bin ich insgesamt zufrieden. Klar, es gibt im Einzelnen schon ein paar Schwächen und ein Stern Abzug wäre schon gerechtfertigt. Zumal man beim derzeitigen Preis von 600 EUR auch schon fast eine gute DSLR/Systemkamera bekommt, die in den optischen Eigenschaften und der Bildqualität die Stylus 1 schlägt. Dennoch zählt für mich die Kompaktheit und ich denke, dass Olympus bei der Stylus 1 hier einen guten Kompromiss gefunden hat.

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Ergänzung nach drei Monaten Gebrauch: es gab nun schon mehrere Foto-Anlässe, wo die Stylus-Bilder die Spiegelreflex-Konkurrenz zum Teil übertroffen haben. Mittlerweile würde ich sagen: eine super Kamera - auch bei der Bildqualität! Der Preis ist gerechtfertigt. Auch als Immer-dabei-Familienknipse hat sie sich inzwischen bewährt.
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am 2. Juni 2016
Als engagierter Hobbyfotograf seit Jahrzehnten, analog Canon und Olympus, digital mit Canon (Ixus, G6/7) eingestiegen, muss ich eine Lanze für die OLYMPUS Stylus 1(s) brechen.
Diese Kamera ist die ideale Ergänzung zu meiner kompakten LUMIX LX7 und meinen m4/3 Kameras. Ich kann mich den positiven Bewertungen in allen Aspekten anschließen. Die Stylus 1 ist eine hervorragende Kamera, die sich auch nicht vor meinen OM-D M5/M10 mit Zoom-Objektiven verstecken muss, mit Prime-Objektiven kann sie natürlich nicht konkurrieren. Die Bildqualität ist für die Sensorgröße hervorragend, bis ISO 1000 gibt es für mich nichts zu beanstanden (wichtig: Noise filter off/low, Warm color off, Gradation normal, Large super fine). Bei hohen ISO-Werten sind die OM-Ds verständlicherweise besser.
Der 1/1.7-Sensor erlaubt kompakte Kameras mit guter Bildqualität, die ich als ideale Immer-dabei-Kameras schätze (darauf kommt es letztendlich an!), auch meine relativ kleinen m4/3 benutze ich nur noch zu speziellen shootings (z. B. mit Primes, Superzooms).
Negative Bewertungen bezüglich der Bildqualität (bes. in deutschsprachigen Magazinen) kann ich nicht nachvollziehen, die sog. Profi-Tester haben das Potential der Stylus 1 meist nicht annähernd ausgeschöpft (wahrscheinlich nur Werkseinstellung). Sehr fundierte englischsprachige Tests finden sich im Netz, auf diese sollte man sich eher verlassen!
Superzooms mit 1/2.3-Sensoren (z. B. LUMIX TZs, SONY-Cybershots) sind in meinen Augen keine Konkurrenz, die 1-Zöller (LUMIX FZ1000, SONY RX10) sind zu groß, schwer, teuer und somit keine Immer-dabei-Kameras!
Zu empfehlen ist die Stylus 1 als ernstzunehmende (Zweit)Kamera für alle engagierten Hobbyfotografen.
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am 16. Januar 2014
Ich habe die Kamera aufgrund der guten Erfahrungen mit meiner XZ2 gekauft.

Die Stylus 1 hat alle Qualitäten die ich an dieser schätzte, dazu noch den Sucher und die Bedienung, die ich von meiner "grossen" Olympus OMD EM5 kenne.
Der eingebaute Stabilisator ist besser als bei der XZ2, eine 1/30 aus der Hand bei 300mm ist ziemlich beeindruckend, ebenso wie 1/5s im Weitwinkelbereich.

Die vollkommen erschütterungsfreie Auslösung, die man sogar direkt neben der Kamera nicht hört, ist da sicher nicht unbeteiligt.

Genial ist der manuelle Fokus über den umschaltbaren Objektivring, das war an der XZ2 schon Klasse, aber ruckelte manchmal ein wenig, wenn man langsam und genau einstellen wollte, dies ist bei der Stylus 1 nicht mehr der Fall.
Der Sucher ist so gut, dass er sogar in der Nacht noch problemlos eine Einstellung zulässt, wo zB eine NEX 7 schon im Sucher rauscht ... wie Olympus das mit dem Minisensor so hinbekommen hat, ist mir wirklich ein Rätsel (das Livebild kommt ja vom Sensor, wo der rauscht muss eigentlich auch das Sucherbild schlechter werden)

Der AF ist der schnellste, den ich bislang in einer Kompakten gesehen habe ... er kommt nahe an die Olympus Systemkameras heran und ist schneller als der der NEX 7.
Er ist auch deutlich schneller als der AF der XZ2, sogar nachdem dieser durch das letzte Firmwareupdate ziemlich zugelegt hat.
Mit Touchauslösung fühlt sich das genauso instant an, wie bei der EM5.
Nettes Detail: wenn man das Display auf 90° klappt, ist der Augensensor ausser Funktion ... das hat mich an der EM5 oft generft, dass beim Touchen auf dem geklappten Display mittendrin auf den Sucher umgeschalten wurde, nur weil der Finger zu nah an den Sensor kam.

Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau, Kunststoff ... ja, aber nichts wackelt oder knarzt, die Knöpfe und Räder sind satt zu bedienen und haben klare Druckpunkte. Der Okulargummi ist härter als bei der EM5 und scheint auch nicht so leicht abzugehen ... und das Ding passt auch auf die EM5. Ich habe mir eine als Ersatz für die abgerissene der EM5 bestellt (gibts hier bei Amazon ... sie trägt die 31 im Namen)

Dass der automatisch öffnende Deckel diesmal ab Werk dabei ist, ist ein netter Zug von Olympus ... bei der XZ Serie musste man ihn noch dazukaufen.

Der vordere Griff ist ein wenig schmal und flach geraten, dank der Leichtheit der Kamera ist sie aber trotzdem gut zu halten ... ein bisschen mehr wäre aber nett.
Ich denke ich werde mir noch das Ledercase dazu besorgen .. bei den PEN Kameras fand ich das hilfreich sie sicher und angenehm zu halten.

Die Bildqualität der Stylus 1 ist sehr beeindruckend, das Superzoom fordert aber einen (geringen) Preis ... es ist minimal weniger scharf als das Objektiv der XZ2 ... aber immer noch sehr scharf (ein Kitzoom an einer mFT Kamera kommt ziemlich ins Schwitzen, wenn es dagegen antreten soll)

Was mich begeistert ist die Selbstverständlichkeit, mit der man mit der Kamera Ergebnisse in hoher Qualität bekommen kann ... sie ist auch hier der EM5 sehr ähnlich, auch bei dieser hatte ich immer das Gefühl zu "cheaten" wenn ich daran dachte, wie viel konzentrierter ich arbeiten musste, wenn ich mit einer meiner früheren Kameras ein schwieriges Bild machen wollte.

Die Kamera ist im JPG genauso gut abgestimmt wie die PEN Serie, die RAWs werden ab Lightroom 5.3 erkannt, mit früheren Versionen muss man über den DNG Konverter gehen .... was aber kein Problem ist, da dieser auch als Importierprogramm funktionieren kann.

Der Tonwertumfang der Dateien ist beeindruckend, man muss sich vor Augen führen, dass das ein kleiner 1:1,7 Sensor ist, der locker mit eine mFT mithält, die aus der Generation vor der EM5 stammt. Auch bei ISO 800 sind noch alle Details da ... (in JPG empfehle ich allerdings die Rauschunterdrückung auf "niedrig" oder sogar auf "aus" zu stellen) es rauscht zwar ein wenig, aber kein Farbrauschen, sondern mur Helligkeitsrauschen. ISO 1600 hat noch gute Farben, rauscht aber schon sichtbar ... aber hat noch jede Menge Deteils. ISO 3200 würde ich nicht mehr nutzen, obwohl es für normale Erinnerungsbilder noch gut genug ist.
Die Art des rauschens ist recht angenehm, schöner als bei den älteren PENs und praktisch nur Helligkeitsrauschen, auch bei dieser hohen Empfindlichkeit.

Ärgerlich ist, dass der Zubehörschuh nicht mehr mit dem Port für die Stromversorgung des LED Makrolichts aufwarten kann ... das fand ich sehr praktisch und würde es auch gerne an der Stylus 1 weiterverwenden.

Für mich als altem PEN User ist sehr praktisch, dass ich die Akkus der PEN Serie weiterverwenden kann. Die praktische Eigenschaft, dass man den Akku am USB Port des Notebooks aufladen konnte (XZ Serie) ist leider nicht mehr vorhanden. Schade!
Also doch wieder ein Extraladegerät mitschleppen.

Die Konfigurierbarkeit der Einstellungen und Knöpfe/Räder, ist durchaus auf dem Niveau der EM5 ... nicht nur dass man zwei FN Tasten hat (mit dem Videoknopf sogar drei) man kann auch die Richtung der Räder und ihre Belegung verändern.
Ich habe zB die Einstellung im Menue auf das Daumenrad gelegt, links tippe ich auf die Funktion im SCP Menue und mit dem rechten Daumen drehe ich um sie zu verändern.

Wie man sieht bin ich rundum zufrieden ... bei dieser Kamera stört auch nicht, dass sie kein Auto ISO in M hat ... ich will eh nicht weiter abblenden als 2,8 ;) deshalb kann ich auch S benutzen.

Toll auch, dass sie Remote TTL beherrscht und das im Gegensatz zu allen Systemkameras und DSLRs auch bei jeder Zeit, ohne einen leistungszehrenden HiSpeed Modus verwenden zu müssen.

Wem kann ich die Stylus 1 empfehlen?

Jedem Urlauber, Einsteiger mit Anspruch, Zweitkamerasuchenden und Leuten, die keine Lust auf eine volle Fototasche haben.... zusätzlich allen, die gerne bei knallender Sonne mit Blitz aufhellen wollen. Der kleine Einbaublitz leistet bei 1/1000 mindestens soviel wie die üblichen dicken Aufsteckblitze im Highspeedmodus.
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am 26. Juli 2014
Eine einfache und gute Kamera für jede Situation. Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten. Vor allem der "Durchgucker" ist toll, bei hellem Tag ist ein Display einfach tote Hose. Grösse und Gewicht : leicht zum umhängen und auch in einen Westentasche zu stecken.
Im Vergleich zur RX10 von Sony ist das Zeiss Objektiv aber schon um einiges besser.
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am 7. Februar 2014
Eigentlich kann man die Vorzüge dieser Kamera in einem Satz zusammenfassen: Die Stylus 1 bietet in ihrer Klasse definitiv das beste Gesamtpaket, hat für eine 1/1,7ner Kompaktkamera bis ISO 1600 eine hervorragende Bildqualität, AUCH bei schlechten Lichtverhältnissen, bietet einen wunderbar schnellen Autofokus (auch bei geringer Helligkeit), einen sehr guten Bildstabilisator, den definitiv besten EVF aller Kompakten oder sogar DSLM <1000,- EUR, einen sehr gut abgestimmten und großen Zoombereich und ist zudem angenehm leicht und schmal - also perfekt für Fototouren ohne voluminöses Gepäck - genau das, was ich zur Ergänzung noch dringend suchte.

Eigentlich könnte man es damit auf sich beruhen lassen, aber da leider gewisse "Profis" sowohl hier als auch an anderer Stelle einige Punkte an der Stylus 1 kritisieren, möchte ich kurz auch mal meinen Senf dazu geben...

Wenn da gewisse "Fachleute" z.B. in Foren schreiben, dass sie solch eine Kamera nicht empfehlen würden, sondern nur eine Version, "die einzig die Funktionen RAW, Blitzsteuerung, Blenden- und Zeitvorwahl und Manuellen Modus" haben, muss ich ehrlich gesagt manchmal etwas schmunzeln. Ein Großteil dieser "Experten" sitzt wahrscheinlich 8 Stunden täglich im Büro, so dass sie dann Abends noch dringend ihre Ur-Instinkte von Freiheit und Abenteuer ausleben wollen... Nach früheren langjährigen Tätigkeiten als Fernsehtechniker und in der Bildbearbeitung (DTP) bin ich hingegen schon immer sehr dankbar für gute intelligente Automatik-Programme und überlasse die mühsam handgedrechselten Aufnahmen gerne denen, die sich in zig Foren am Liebsten über die Größe Ihres Sensors oder die Länge Ihres Teles definieren...
Zumal die Stylus 1 wirklich für beide Bereiche (Programmautomatik und manuell) mehr als genug Möglichkeiten zum Austoben bietet.

Da Herr Ludwig unten schon auf quasi alle sonstigen Vorzüge der Kamera eingegangen ist - die ich in vollem Umfang bestätigen kann - möchte ich abschließend nur noch kurz auf die durch zwei Magazine (Digitalkamera.de und CHIP) bemängelte Bildqualität oberhalb von ISO 1600 und den angeblich recht "kleinen" 1/1,7 Sensor eingehen:
Anscheinend wird "kritischer Journalismus" teils mit einem sauertöpfisch-nörgelndem Grundtenor verwechselt. Zumindest ein wenig mehr Begeisterung für's Thema und vor allem einen Bezug zur Klasse in der die Kamera eigentlich anzusiedeln ist - der KOMPAKTKLASSE - wäre da oft durchaus angebracht. Faktisch gibt es in dieser Größenklasse nämlich KEINE vergleichbare Kamera mit einem derart durchgängig lichtstarkem u. großem Zoombereich sowie gleichzeitig hervorragendem EVF. Der einzige annähernd vergleichbare Wettbewerber P7800 schwächelt genau in diesen beiden Kriterien, zudem fehlt der P7800 ein Touchscreen, den ich ebenfalls nicht mehr missen möchte - und sei es nur zur Nutzung des sehr brauchbaren Touch-Autofokus.
So verliert man auch bei der Kritik des vermeintlich "kleinen" Sensors völlig die Klasse der Kamera aus dem Auge: würde man einmal die direkten Mitbewerber (innerhalb der Bridge-Kompaktklasse mit großem Zoombereich) zum Vergleich heranziehen, müsste man feststellen, dass die sonstigen Superzoomkameras (mit Ausnahme der fast doppelt so teuren und schweren RX10) mit ihren deutlich kleineren und vor allem viel zu hoch aufgelösten 1/2,3'' Sensoren eine spürbar schlechtere Bildqualität bieten. Ein echter Vergleich innerhalb obiger Klasse hätte die Bildqualität der Stylus mehr als positiv hervorgehoben, denn der Unterschied zwischen einem üblichem 16 MP 1/2,3'' Sensor und dem 12 MP 1/1,7'' Sensor der Stylus 1 ist im praktischen Alltag signifikant und macht für mich den Unterschied zwischen "Hobby-Knipse" und einem Kompakt-Fotoapparat für anspruchsvolle bis (semi-)professionelle Aufnahmen aus.

Teils wird noch die Gehäusequalität bemängelt - keine Ahnung warum. Natürlich fällt die gefühlte Wertigkeit des Gehäuses z.B. gegen die (ursprünglich doppelt so teure) OM-D EM5 ab - wer hätte das gedacht...? Auch hier werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen, denn für eine Bridge-Kompaktkamera ist die Verarbeitung wirklich gut (und ich habe in letzter Zeit einige vergleichbare Modelle getestet, z.B. Nikon P7800, P520, Lumix DMC-FZ200); so finde ich es geradezu grotesk, sich über angeblich "zu große Spaltmaße" zu ereifern, als hätte man eine zehnfach so teure EOS 1D X vor der Nase. Da professionelle Kameratechnik nun mal zu meinem Beruf gehörte, bin ich in diesen Dingen sicher nicht oberflächlich, aber an meiner Stylus 1 klemmt NICHTS, beim Ausfahren des Objektivs knackt nichts "beunruhigend", alle Spalte sind so, wie sie sein sollten...

Manchmal werden noch die Videofähigkeiten kritisiert, die hier nicht individualisierbar sind, sowie das leichte Zoomgeräusch bei der Videoaufnahme. Aus meinem Hintergrund heraus würde ich aber sowieso niemals eine längere Filmdokumentation mit einer Fotokamera drehen (allein schon wegen der fürs Filmen eigentlich grundsätzlich ungeeigneten Ergonomie und Speicherbeschränkung aller Kompakten), da bin ich schlicht der Meinung, eine Kamera sollte eine Sache wirklich gut können: entweder Fotoapparat oder Videokamera. Und für ein paar kurze Filmclips im Urlaub oder sonst wo klappt's auch mit der Stylus 1.

Leistung, Funktionsumfang und Qualität machen die Stylus 1 für mich zur ersten wirklich handgepäcktauglichen Kompaktkamera, die sowohl für Amateure als auch für Profis geeignet ist. Nach drei Wochen intensiven Tests bin ich dermaßen überzeugt von dieser Kamera, dass ich sie Anfang März anstelle meiner EOS 70D auf eine Auslandsreise mitnehmen werde.
Wer mit dieser Kamera nicht in der Lage ist hervorragende Fotos für Abzüge bis ca. DIN A2 zu machen, wird aus meiner Sicht wohl auch mit Kameras zum 2-5fachen Preis keine viel besseren Ergebnisse erzielen.

Update vom 15.09.2014:
Nach über einem halben Jahr im Dauereinsatz mit der Stylus 1 möchte ich einmal eine kurze Rückmeldung geben: Nach meiner ersten Auslandsreise im März, unter teils extremen Bedingungen (Hitze, viel Staub bis hin zu einem Sandsturm), welche die Kamera nicht nur ohne Störungen, sondern auch mit hervorragender Bildqualität absolvierte, ist die Stylus 1 mittlerweile zum ständigen Begleiter in meinem Hand-Reisegepäck geworden. Ich bin mehr als dankbar, endlich eine rundherum zufriedenstellende Kompaktkamera gefunden zu haben, die mir bei kurzen Touren - als auch bei umfangreicheren Aufgaben - beste Dienste leistet. Allein der Vorteil, ohne viel Equipment und Objektivwechsel (und der ständigen Angst im rauen Alltag Staub auf den Sensor oder in die SLR-Mechanik zu bekommen) arbeiten zu können, wird mir von Woche zu Woche mehr zum Segen und führt dazu, dass mein SLR-Set immer häufiger im Schrank bleibt. Auch der - für eine Kompaktkamera - wirklich hervorragende Sucher ist dabei eine enorme Hilfe, gerade auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
Je länger man mit dieser Kamera arbeitet, desto mehr entdeckt man ihre erstaunlichen kreativen Möglichkeiten, die ich von einer Kompaktkamera so absolut nicht erwartet hätte und bis jetzt in diesem Umfang auch bei anderen Mitbewerben nicht finden oder nutzen konnte, da die Features sich später eher als Gimmicks entpuppten. Die Stylus 1 hingegen ist nicht nur leicht und robust, sondern auch enorm vielseitig - ohne dass beim Fotografieren die Bedienung der Kamera im Vordergrund steht, sondern man sich quasi allein auf Motiv und die Atmosphäre konzentrieren kann.
Alles in allem möchte ich meine erste Bewertung hiermit nochmals voll unterstreichen.
Auf einer meiner letzten Auslandsreisen hatte ich die Kamera dummerweise in einem Mietwagen vergessen; mein erster Gedanke war: "Wo bekomme ich jetzt so schnell eine neue Stylus 1 her...?" (Die Frage erübrigte sich aber, da der nette Mietwagenvertrieb meine Kamera einen Tag später wieder fand! :-)
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am 14. Februar 2014
Ich habe lange gezögert und immer wieder Rezensionen gelesen und in Foren Informationen gesucht. Sie sollte als 2.Kamera zu meiner DSLR Ausrüstung die Olympus SZ30MR ablösen. Bei der hab ich mich immer geärgert, das ich bei sonnigen Wetter auf gut Glück Bilder schieße. Das hat jetzt aufgehört. Wenn es zu hell ist oder durch Spiegelung kaum was zusehen ist nimmt man einfach den optischen Sucher. Bei Annäherung schaltet sich das Display automatisch ab. Die Menuführung ist sehr Umfangreich und teilweise gibts sehr versteckte Punkte, aber wenn man mal ein paar Tage damit rumprobiert hat, kommt man klar. Inzwischen bin ich sowas von begeistert, das meine DSLR EOS 7D immer öfter zu Hause bleibt. Das Klapp und schwenkbare Display läßt mich endlich Pilze und Bodennahe Objekte fotografieren, ohne das ich mich auf den Boden legen muß. Ich habe mich richtig entschieden und freue mich täglich neu über die Kleine.
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am 16. Juli 2014
Seit Jahrzehnten wissen Fotografen, dass eine Bildgestaltung nur mit Hilfe eines guten Suchers möglich ist. Dieser Umstand führte bei bisherigen Kompaktkameras dazu, dass diese nur zum Knipsen, nicht aber zum Fotografieren taugten. Damit ist jetzt dank der Stylus 1 Schluss.

Testberichte in den Fachmagazinen können die tatsächlichen Möglichkeiten und Eigenschaften nur bedingt darstellen. Das tatsächliche Potential muss man selbst erfahren. Liest man in den Foren mit, so wird versucht einem deutlich zu machen, dass ein gutes Foto nur mit einem möglichst großen Sensor entstehen kann. Dass für die Qualität des Bildes in erster Linie der Fotograf selbst verantwortlich ist, wird gerne verschwiegen. Wie ist es denn nun wirklich? Alle wollen mit einer SLR-Ausrüstung möglichst wie ein Profi arbeiten, doch in Wirklichkeit nimmt man dann doch lieber die kleine Kompakte mit auf den Weg, damit man nicht so viel schleppen muss. Wie gut, dass es nun die Stylus 1 gibt. Sensorgröße hin, Pixelanzahl her, entscheidend ist doch, wie ich mich als Fotograf mit der Kamera fühle. Die allermeisten Menschen wollen mit ihren Bildern doch gar nicht ihre Wände tapezieren. Dennoch scheint es so sein zu müssen, dass es gut ist, wenn man genau das könnte. Und so greift eine Mehrzahl der Hobbyfotografen lieber zu einer SLR oder Systemkamera, obwohl man lieber eine Kompakte benutzen würde.

Also was spricht dann gegen die Stylus 1? Ich weiß es nicht, habe ich doch seit jeher mit SLRs fotografiert und immer eine Kompakte gesucht, welche die meisten Eigenschaften einer SLR mitbringt. Im Moment fällt mir nichts ein, was eine SLR wesentlich besser könnte. Man muss sich davon frei machen, auch für 5 % Spezialsituationen gewappnet zu sein, in denen man mit einer Kamera wie der Stylus 1 nicht mehr auskommt. Wann trifft das zu? Eben, höchst selten. Und dennoch nehmen wir genau diese 5 % besonders ernst. Viel zu ernst.

Mein Fazit: die Stylus 1 ist ein wunderbares Werkzeug, was man nur mit intensiver Beschäftigung ausreizen kann. Dann aber wird man feststellen, dass der fotografische Alltag um so leichter wird.
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am 23. März 2014
Für mich versteht sich's. Es ist schon vieles geschrieben worden und ich wüsste nicht was ich hinzufügen könnte.
Die Kamera ist hochwertig verarbeitet, hat keine großen Spaltmaße, macht einfach nur Spaß!
Absolut zu empfehlen!
Mal ehrlich was braucht man um Fotos zu machen? Einfach mal eine Kamera, die zu einem passt und Spaß macht!
Habe noch nie in einer Ausstellung, Buch oder Zeitschriften (ausgenommen Fotozeitschriften versteht sich) gesehen, dass man darauf hinweist mit welcher Kamera, Software oder Sonstigem gearbeitet wurde. Man lässt die Bilder wirken!
Mit anderen Worten, man kann auch mit so einer Kompaktkamera super Bilder machen. Man kann auch Ne Menge Schrott produzieren, was auch für die teuersten Modelle gilt.
Sofern man keine Profi Ambitionen hat, wird man mit dieser kleinen Quitschikamera absolut glücklich, sofern sie einem gefällt.
Ich glaube mehr Kamera für das Geld wird man nicht so schnell kriegen.
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