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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
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Qualitätsfernsehen ist glücklicherweise wieder auf dem Vormarsch. Folgenübergreifende Handlungsbögen, feingeistige Charaktere und eine intelligente Erzählweise haben das Mainstream-Fernsehen zwar nicht vollständig abgelöst (und das ist auch gut so, denn auf "The Big Bang Theory" und Co. möchte auch ich nicht verzichten), aber dennoch ist erkennbar, dass sich die TV-Sender wieder an cleverer Programmgestaltung versuchen - und damit Erfolg haben. Serien wie "Game Of Thrones", "The Walking Dead", "Breaking Bad", "Hannibal" oder "House Of Cards" sind in aller Munde und im Kreis der Serienjunkies heißgeliebt.

"Damages" ist ebenfalls in der Riege der besten Qualitätsserien wiederzufinden, aber sicherlich auch in einer Top10-Liste der "unterschätztesten Serien", die zu Unrecht schlecht behandelt wurden, ganz weit vorne zu finden. Dem Sender DirecTV sei Dank hat diese tolle Serie jedoch mit dieser hier vorliegenden fünften Staffel einen würdigen, packenden Abschluss bekommen.

Besonders in dieser Season wird deutlich, wie wichtig das aufmerksame Schauen der vorherigen Staffeln war, denn mit dieser schließt sich nun endgültig der Kreis des ewigen Kampfes zwischen Patty Hewes und Ellen Parsons. Es werden viele Versatzstücke vorangegangener Episoden aufgenommen (insbesondere aus der ersten Season) und zum Stiften von Verwirrung benutzt. Zur eigentlichen Handlung werde ich an dieser Stelle keine Worte verlieren. Wer die vier bisherigen Staffeln gesehen hat, weiß, wie umfangreich und wendungsintensiv der Plot konzipiert wird - dies gilt für die letzten zehn "Damages"-Folgen ebenfalls.

Generell muss ich zum Aufbau, zu den Flashforwards, zu den Andeutungen und zur gesamten Struktur der fünften Staffel sagen, dass sie für mich nicht nur den Handlungskreis der ersten Staffel schließt sondern auch eine ungemeine Intensität und Spannungsdichte aufweist. Zu keinem Zeitpunkt erahnt der Zuschauer, wie die Geschehnisse weitergehen. Die Aussparung einiger Rückblendungen, die innerhalb der späteren Folgen sukzessive mit Inhalt gefüllt werden und damit eine neue Sichtweise offenbaren, wird perfektioniert.

Nach wie vor ist für mich Glenn Close in ihrer Patty Hewes-Darstellung der Qualitätsanker dieser Serie. Ihre Schauspielkunst ist klasse: Die Rolle der "Master-Manipulator", die jeden Schritt ihrer Gegner bereits eingeplant, vorhergesehen und gekontert hat, hat sie in den vergangenen Jahren ebenfalls perfektioniert. Aber auch die Riege der Nebendarsteller ist in dieser Staffel sehr gut: Ryan Philipp, Jenna Elfmann und natürlich Rose Byrne. Sie mimt die Kontrahentin Pattys als Gegnerin auf Augenhöhe und hat sich schon lange aus der Rolle des naiv-unschuldigen Protegés herausentwickelt.

Das Serienfinale ist in einigen amerikanischen Foren kontrovers diskutiert, aber generell für gut befunden worden. Ich bin mit dem "Damages"-Ende sehr zufrieden und habe die DVD mehr als ungern aus meinem DVD-Player herausgeholt. Wie ich jetzt ohne Patty und ihre fiesen Intrigen mein "Serienjunkie-Leben" verbringen soll, wird sich zeigen...

Die Qualität des Bildes und des Tons ist auf der Höhe der Zeit. Da ich mir die DVD aus Amerika bestellt habe, kann ich zu den Extras der europäischen Version nicht viel sagen. Sollten diese, was zu vermuten ist, identisch sein, wird das Fan-Herz nicht unbedingt höher schlagen. Lediglich einige Deleted Scences und (lustige) Outtakes sind auf den drei DVDs zu finden. Sollten Sie von Ihren Englisch-Künsten weniger überzeugt sein und die Serie deswegen nicht im Original schauen, kann ich Sie beruhigen: Dank der englischen Untertitel konnte ich - mit meinem Schulenglisch - dem Inhalt sehr gut folgen.

"Damages" gehört für mich zu den besten, bisher produzierten Serien am Markt. Die intelligente Machart, die ständigen Wendungen und unvorhergesehenen Plot-Sprünge, das großartige Acting aller Beteiligten und die staffelübergreifende Thematisierung von Rache, Manipulation, Gesellschaftskritik und Macht ist - und das sagt ein exzessiver Serienjunkie - einmalig.

P.S. Sollten Sie mit einer Kreditkarte bewaffnet sein, schauen Sie - in Bezug auf den Preis - lieber bei Amazon in England vorbei. Dort gibt es neben der (günstigeren) fünften Staffel auch eine sehr günstige Gesamtbox aller fünf Staffeln.
22 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. September 2013
Leider erhielt die TV-Serie DAMAGES weder in den USA noch bei uns die Aufmerksamkeit die sie verdient, was wegen den spannenden und interessanten Drehbüchern und den z.T. hochkarätigen Schauspielern für mich nicht nachvollziehbar ist.
In Deutschland wurde sie zu Beginn auf kabel eins ausgestrahlt, dann auf sixx verbannt und seit kurzem läuft sie auf einem neuen TV-Sender namens glitz* den man (in Bayern) über Pay-TV Kabelempfang oder die Telefom empfangen kann. Auf glitz* wird die Season 5 seit dem 29.08. ausgestrahlt, damit wurde auch die letzte Staffel synchronisiert und wird in absehbarer Zeit bei uns erhältlich sein. Wer nicht solange warten will und über gute Englischkenntnisse verfügt kann sich diese UK-Fassung bestellten, sollte dies aber auf amazon.co.uk tun wo sie deutlich günstiger erhältlich ist.

Nähere Details zur Story der Season 5: (V O R S I C H T - es folgen Spoiler)
Als die Staffel im Sommer 2012 in den USA ausgestrahlt wurde war das Thema "WikiLeaks" in den USA hoch aktuell… und ist es wie man am Fall Esward Snowden sieht nach wie vor.
In Season 5 geht es u.a. um „Channing McClaren“ der wie Julian Assange (im realen Leben) eine „Internetplatform für Whistleblowing“ eingerichtet hat. McClaren ist zur Geheimhaltung der Identität seiner Informanten verpflichtet, aber bei einem seiner Whistleblower geht etwas schief was fatale Situationen heraufbeschwört und einen unheilvollen Stein ins Rollen bringt. Der Vorfall führt Patty und Ellen erneut zusammen, jeweils als Anwältin der Gegenpartei. Obendrein vertritt Ellen Pattys Sohn Michael in einem Sorgerechtsstreit um seine kleine Tochter die seit seinem spurlosen Verschwinden bei der Großmutter leben muss(!). Anders kann man es nicht ausdrücken… da es klar ist dass Patty weder willens noch dafür geeignet ist die Aufgabe einer liebevollen Bezugsperson für ihre Enkelin zu übernehmen. Stattdessen werden Nannys engagiert, die kleine Catherine reagiert dementsprechend.
In den 10 Episoden der Season 5 zeigt die grandiose Glenn Close einmal mehr warum sie 6 x für den Oscar nominiert war. Rose Byrne spielt erneut hölzern und zeigt als Ellen dasselbe unbewegliche Gesicht wie in den 4 Staffeln davor.

Das Ende ist überraschend, man erkennt dass man als Zuschauer auf's Glatteis geführt wurde. Für mich kam es zu überraschend und ließ so manche Frage offen. Die Staffel erhält von mir dennoch 5 Sterne, allein schon für die Schauspieler, Drehbücher und die Regie. DAMAGES zählt zu dem kleinen Kreis hochwertiger TV-Serien aus den USA in denen nicht nur sinnlos rumgeballert, Leichen obduziert oder halbtote Patienten mittels Defibrillator ins Leben zurückgeholt werden.
Wie man erkennen muss kommt das bei der Mehrheit der Zuschauer nicht an - sehr schade.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. April 2014
Es war klar, dass sich die Drehbuchautoren von »Damages« für die Schlussstaffel etwas einfallen lassen mussten, das die Charaktere von Patty Hewes und Ellen Parsons vertieft. Einfach die Figurenkonstellation weiterzubenutzen, die seit dem Ende der ersten Staffel fest etabliert war, hätte nicht funktioniert.

Die Drehbuchautoren nehmen die Herausforderung an, doch sie tun zu viel des Guten. Sie verfolgen (a) ein neues Duell zwischen Patty und Ellen. Sie entfalten (b) familiäre Hintergrundgeschichten von Patty und Ellen, die teilweise parallel geführt werden. Und es gibt (c) auch einen spektakulären Fall (Patty und Ellen brauchen schließlich etwas als Arena), der diesmal eng an den Wikileaks-Fall und die Affäre Julian Assange angelehnt ist. Das Verbinden aller Handlungsstränge gelingt zwar halbwegs, doch nur um den Preis allzu fadenscheiniger Plot-Twists. Bei neu eingeführten Figuren und überraschenden Wendungen in der Story springen die Absichten der Drehbuchautoren allzu offensichtlich ins Auge. Fast könnte man sagen, dass die Drehbuchautoren etliche Personen auf eine Weise für ihre Zwecke instrumentalisieren, die dem sehr nahe kommt, wie Patty und Ellen die involvierten Personen – nicht zuletzt auch die eigenen MandantInnen – wie Spielfiguren hin und her schieben, um letztlich nur ihre persönlichen Ziele zu erreichen.

Die Gelegenheit zum Showdown zwischen Patty und Ellen scheint zunächst der Sorgerechtsstreit zwischen Patty und ihrem Sohn zu bieten, in dem Ellen zu Ungunsten von Patty aussagen soll und das auch unbedingt will. Doch diese schafft es, Ellens Ehrgeiz auf einen anderen Fall, nämlich einen Schadenersatzprozess gegen das Quasi-Wikileaks, zu lenken, in dem sie sich beide direkt duellieren können. Der Verlauf der Prozessvorbereitungen ist von den inzwischen bekannten Winkelzügen und Intrigen geprägt, die sowohl Patty wie auch Ellen beherrschen.

Das alles beherrschende Zentrum des Films ist das Ellen-Patty-Duell. Der Fall, der den Gegenstand des Schadenersatzprozesses bildet, besitzt für beide Protagonistinnen nur instrumentellen Wert. Nichtsdestoweniger wird der Fall ausführlich ausgemalt. Das Problemvolumen ist erheblich: Wallstreet-Insider-Handel im großen Stil, Whistle-Blowing, Hacking und Veröffentlichung sensibler Daten, sexuelle Belästigung durch den Quasi-Wikileaks-Gründer. Auch im Rahmen einer gesamten Staffel ist das schwer zu bewältigen. Und so geraten die Charaktere auch teilweise arg klischeehaft. Das gilt insbesondere für das Wallstreet-Personal. Und auch für das Problem der sexuellen Belästigung, das den Anlass für den Schadenersatzprozess liefert, wird von Seiten des Drehbuchs eine Lösung angeboten, die man zumindest als gewagt bezeichnen darf: Nerd = Autist = Mangel an Sensibilität im interpersonellen Verhalten.

Für die Erhellung der Persönlichkeiten der beiden Protagonistinnen werden rasch Familiengeschichten ins Spiel gebracht, die auffällig parallel geführt werden. Immerhin führt das Ganze trotz seiner Holzschnittartigkeit zu einer interessanten Pointe: Familiäre Vorprägungen sind kein unausweichliches Schicksal, – vielmehr kann und muss man sich dazu verhalten. Es liegt bei einem selbst.

Das für diese Serie charakteristische Erzählformat findet auch in dieser letzten Staffel Anwendung. Wir sehen Fragmente von dramatischen Ereignissen, bevor die Erzählung in der Zeit zurückspringt und uns die Vorgeschichte erzählt, die sich nach und nach den zunächst rätselhaften Ereignissen annähert. Diese Art von Dramatisierung beschränkt sich aber fast ausschließlich auf die ersten und letzten Folgen der Staffel. Es handelt sich um eine recht durchschaubare Irreführung der Zuschauer, die merkwürdig aufgesetzt wirkt, – so als habe man sich verpflichtet gefühlt, dieses Format aus alter Gewohnheit heraus noch einmal vorzuführen.

Fazit: Die Autoren haben zu viel auf einmal gewollt. Dadurch bleibt vieles unausgearbeitet oder klischeehaft. Das Erzählformat kann das Auseinanderfallen der Erzählstränge nicht verhindern. Trotz alledem jedoch: Die Grundidee eines abschließenden Duells zwischen Ellen und Patty, in dem beide auch zu tiefgreifenden Einsichten über ihre jeweiligen Lebensgeschichten und -pläne gelangen, ist durchaus gelungen. Die abschließende Begegnung zwischen Ellen und Patty und vor allem das Schlussbild einer wie mumifiziert wirkenden Patty entschädigt zumindest teilweise für die Formelhaftigkeiten der Serie im Allgemeinen und der Abschlussstaffel im Besonderen.
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am 6. Oktober 2013
Ein Fall um eine Enthüllungsplattform und einen Finanzskandal bilden den Rahmen für die finale 5. Staffel und gleichzeitig auch die Bühne für den letzten Showdown zwischen Ellen und Patty.
Eine große Rechnung zwischen ihnen ist ja noch offen, und gleichzeitig muss sich zeigen, ob Ellen ihrem übermächtigen Vorbild gewachsen ist und ob beide das Kräftemessen lebend überstehen.
Weiterhin ist nichts so, wie es scheint.

Die ständigen Flashbacks, Vorblenden, Deja Vu's und Traumsequenzen haben mich, wie schon in der 4. Staffel, ziemlich genervt.
Anscheined trauten die Serienmacher ihren Zuschauern nicht zu, sich an die Ereignisse der länger zurück liegenden Staffeln zu erinnern.
Sowas kann dann tatsächlich sogar hilfreich sein, wenn das aber Folge für Folge wiederholend und holzhammermäßig passiert, damit man den Zusammenhang auch ja schnallt, und dabei auch noch falsche Fährten gelegt werden, geht das mit der Zeit gehörig auf den Senkel.
Ich hätte mir das - wie die Recaps - zum Ausblenden gewünscht!

Dafür sind die Auflösungen mehr als zufriedenstellend und mit dem Ende kann man gut leben.
Bei einem Twist zum Schluß geben sie allerdings die sonst durchgend sehr sorgfältige Storyline auf und opfern sie dem Effekt.

Trotz der Kritikpunkte ist "Damages" eine der wenigen überdurchschnittlichen Serien, die man sich vor allem wegen der hervorragenden Schauspieler nach einiger Zeit mal wieder ansehen kann.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Qualitätsfernsehen ist glücklicherweise wieder auf dem Vormarsch. Folgenübergreifende Handlungsbögen, feingeistige Charaktere und eine intelligente Erzählweise haben das Mainstream-Fernsehen zwar nicht vollständig abgelöst (und das ist auch gut so, denn auf "The Big Bang Theory" und Co. möchte auch ich nicht verzichten), aber dennoch ist erkennbar, dass sich die TV-Sender wieder an cleverer Programmgestaltung versuchen - und damit Erfolg haben. Serien wie "Game Of Thrones", "The Walking Dead", "Breaking Bad", "Hannibal" oder "House Of Cards" sind in aller Munde und im Kreis der Serienjunkies heißgeliebt.

"Damages" ist ebenfalls in der Riege der besten Qualitätsserien wiederzufinden, aber sicherlich auch in einer Top10-Liste der "unterschätztesten Serien", die zu Unrecht schlecht behandelt wurden, ganz weit vorne zu finden. Dem Sender DirecTV sei Dank hat diese tolle Serie jedoch mit dieser hier vorliegenden fünften Staffel einen würdigen, packenden Abschluss bekommen.

Besonders in dieser Season wird deutlich, wie wichtig das aufmerksame Schauen der vorherigen Staffeln war, denn mit dieser schließt sich nun endgültig der Kreis des ewigen Kampfes zwischen Patty Hewes und Ellen Parsons. Es werden viele Versatzstücke vorangegangener Episoden aufgenommen (insbesondere aus der ersten Season) und zum Stiften von Verwirrung benutzt. Zur eigentlichen Handlung werde ich an dieser Stelle keine Worte verlieren. Wer die vier bisherigen Staffeln gesehen hat, weiß, wie umfangreich und wendungsintensiv der Plot konzipiert wird - dies gilt für die letzten zehn "Damages"-Folgen ebenfalls.

Generell muss ich zum Aufbau, zu den Flashforwards, zu den Andeutungen und zur gesamten Struktur der fünften Staffel sagen, dass sie für mich nicht nur den Handlungskreis der ersten Staffel schließt sondern auch eine ungemeine Intensität und Spannungsdichte aufweist. Zu keinem Zeitpunkt erahnt der Zuschauer, wie die Geschehnisse weitergehen. Die Aussparung einiger Rückblendungen, die innerhalb der späteren Folgen sukzessive mit Inhalt gefüllt werden und damit eine neue Sichtweise offenbaren, wird perfektioniert.

Nach wie vor ist für mich Glenn Close in ihrer Patty Hewes-Darstellung der Qualitätsanker dieser Serie. Ihre Schauspielkunst ist klasse: Die Rolle der "Master-Manipulator", die jeden Schritt ihrer Gegner bereits eingeplant, vorhergesehen und gekontert hat, hat sie in den vergangenen Jahren ebenfalls perfektioniert. Aber auch die Riege der Nebendarsteller ist in dieser Staffel sehr gut: Ryan Philipp, Jenna Elfmann und natürlich Rose Byrne. Sie mimt die Kontrahentin Pattys als Gegnerin auf Augenhöhe und hat sich schon lange aus der Rolle des naiv-unschuldigen Protegés herausentwickelt.

Das Serienfinale ist in einigen amerikanischen Foren kontrovers diskutiert, aber generell für gut befunden worden. Ich bin mit dem "Damages"-Ende sehr zufrieden und habe die (englische) DVD mehr als ungern aus meinem DVD-Player herausgeholt. Wie ich jetzt ohne Patty und ihre fiesen Intrigen mein "Serienjunkie-Leben" verbringen soll, wird sich zeigen...

Da ich mir die DVD aus Amerika bestellt habe, kann ich zu den Extras der deutschen Version (noch) nicht viel sagen. Sollten diese, was zu vermuten ist, identisch sein, wird das Fan-Herz nicht unbedingt höher schlagen. Lediglich einige Deleted Scences und (lustige) Outtakes sind auf den drei DVDs zu finden. Nachdem die deutsche DVD-Version lieferbar ist, werde ich die Infos zum Ton und zur Bildqualität selbstverständlich ergänzen.

"Damages" gehört für mich zu den besten, bisher produzierten Serien am Markt. Die intelligente Machart, die ständigen Wendungen und unvorhergesehenen Plot-Sprünge, das großartige Acting aller Beteiligten und die staffelübergreifende Thematisierung von Rache, Manipulation, Gesellschaftskritik und Macht ist - und das sagt ein exzessiver Serienjunkie - einmalig.
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am 12. März 2014
Man fiebert mit, man spekuliert mit, man intrigiert mit und ist dann doch immer wieder verblüfft, daß es sogar noch kalkulierter und kaltblütiger geht als man sowieso schon erwartet hatte. Und dabei wird keine Miene verzogen. Die beiden Hauptdarstellerinnen tanzen einen Tango bravour, der einen süchtig macht. Immer wieder denkt man, jetzt weiß man wie der Hase läuft und dann kommt alles doch ganz anders ohne fabriziert oder nachträglich eingefügt zu wirken. Die Serien 1-5 sind von Anfang an durchdacht und glaubwürdig. Es wird beeindruckend gezeigt, daß Privates genauso mörderisch sein kann wie Business und wie oft man an moralischen Scheidewegen steht. Ich bin begeistert.
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am 3. Juli 2014
sehr interessante Verwicklungen die sich in jeder Staffel immer am Ende erst auflösen und gut aufgebaut sind...zudem kann man die Entwicklung der Charaktere von Staffel zu Staffel gut nachverfolgen. Der Zwiespalt der beiden Hauptdarstellerinnen wird zudem immer tiefgreifender und komplxer dargestellt...Außerdem top Schauspieler (u. a. Ryan Philippe) in den Nebenrollen.
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am 11. Mai 2015
In der letzten Staffel wird wieder auf das ursprüngliche Konzept von Damages zurückgegriffen, dass leider in der vierten Staffel abhanden gekommen bzw. missglückt ist. So gibt es einen "Endzeitpunkt" von dem immer wieder kurze Szenen gezeigt werden. Dabei wird der Zuschauer jedoch im Dunkeln gelassen, was wirklich passiert ist und in die Irre geführt. Das Duell zwischen Ellen und Patty ist dabei durchaus gelungen.
ACHTUNG SPOILER
Dass am Schluss nicht - wie vermutet - Ellen, sondern Pattys Sohn, stirbt passt ins Gesamtkonzept der Serie. Denn es sind immer die Männer, die dabei drauf gehen.
Alles im Allen ein guter Abschluss der Serie, auch wenn der verhandelte Fall an manchen Stellen eher unspektakulär anmutet. Hier geht es weniger um den Fall, als um die Entwicklung der Charaktere, die wirklich sehr gut gelungen ist.
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am 22. Juli 2013
nachdem ich Staffel 4 als bislang schwächste der insgesamt sehr empfehlenswerten Serie empfunden habe, ist mit der abschließenden 5. Staffel ein doch noch recht elegantes Ende gelungen mit dem man leben kann. Allerdings muß ich ohne zu spoilern zugeben, hätte ich es eventuell etwas anders erwartet. Es bleiben aber dennoch 2-3 Fragen offen, die man eventuell ohne den Bogen zu überspannen, doch noch einfach hätte klären können. Muß allerdings erwähnen, daß ich die Serie bislang nur auf englisch und ohne Untertitel gesehen habe, und mir dabei vielleicht ein paar Details entgangen sein könnten. Nichts desto trotz, die Serie ist einer der besten, die ich kenne. Angucken!
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am 12. März 2015
Die fünfte und finale Staffel von "Damages" hat mir neben der ersten Staffel am besten gefallen. Wie in anderen Rezensionen mehrfach beschrieben, spitzt sich das Duell zwischen Patty und Ellen zu einem fesselnden Showdown zu. Die Darsteller spielen allesamt superb, allen voran natürlich Glenn Close, deren Gesichtsausdrücke zum Teil von unglaublicher Intensität sind.
Am besten funktioniert die Staffel in den Momenten, in denen sie zum Kammerspiel wird - wie z.B. in der Episode, in der die Protagonistinnen stundenlang in einer eingeschneiten Flughafenhalle ausharren müssen und man die Spannung trotz äußerlicher Ruhe mit Händen greifen kann.
Etwas befremdet hat mich das Ende. Ohne zu viel verraten zu wollen (und es wahrscheinlich trotzdem zu tun, Achtung, SPOILER!!!) erscheint mir die überspitzte Gegenüberstellung der Rollenklischees "entspannt lächelnde Mutter, die sich ins Private zurückgezogen hat" versus "kalte Hexe, die sich weiter im Reich von Konkurrenz- und Machtkämpfen verliert" überraschend konservativ.
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