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am 16. November 2017
Spannend und wissenswert, was um uns passiert und im Zeitalter des überbordenden Regelwahns oft lapidarer Dinge eben nicht geregelt wird.
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am 27. März 2014
Hallo,

was meine Vorrezensenten über den Inhalt wiedergegeben haben, kann ich nur unterstreichen: Das Buch ist eigentlich ein Muß für jeden, der sich im digitalen Universum bewegt - und v.a. für alle, die denken "ich habe nichts zu verbergen". Die Nutzung dessen, was wir an digitalen Spuren unbewußt hinterlassen, durch Konzerne und Regierungen, geht weit weit über das hinaus, was wir erahnen. Es ist schlicht alarmierend. Der Autor öffnet einem die Augen dafür, und er gibt konkrete Tips.

Als Käufer der Audio-Book-Version möchte ich Ihnen sehr das gedruckte Buch empfehlen.
Im Audiobook: Jeder Satz ist quasi 'fett gedruckt' und als Sensation gesprochen. Der Sprecher wechselt nur zwischen konspirativ und sensationell ab, aber immer (!) extrem aufdringlich. Das nervt auf die Dauer ungemein, und verwässert den Inhalt spätestens nach 5 Minuten, weil man gegenüber dem ständig reisserischen Gehabe abstumpft. Das ist schade. Der Inhalt des Buches hätte eine etwas differenziertere Audio-Lesung verdient.

Also: wenn Sie das Buch wirklich nur im Auto hören können, dann o.k., aber wappnen Sie sich gegen die reissserische Lesung. Wenn Sie halbwegs Zeit zum selber-Lesen haben, bitte das Buch kaufen.
Der Inhalt ist jedenfalls definitiv 100% zu empfehlen.

vg
H. Hellwig
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am 1. Juli 2014
interessante Aspekte zum Weiterdenken. Wem hier Paralellen zu Propaganda und Gerhirnwäsche in den Sinn kommen, der liegt wohl nicht ganz falsch... die Gestalter der öffentlichen Meinung verstehen es hervorragend, Menschen einzulullen und mit banal klingenden "Hilfsangeboten und Vorschriften" einen Weg "zum Wohl und zur Sicherheit" zu gehen, der mich immer wieder schaudern lässt.
Bleibt nur zu hoffen, dass Stimmen, wie die des Autors, nicht in das Raster "Erregung öffentlichen Ärgernisses" oder "Unruhestifter" gepresst werden. Aber - heutzutage sind die Methoden der Meinungs- und Stimmungsmacher ja meist viel subtiler...
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am 14. Juli 2014
War sehr gespannt auf neue Aspekte, die mir das Buch für meine wissenschaftliche Bearbeitung des Themas liefern könnte. Dass es dies für mich nicht vermochte, ist nicht tragisch. Aber was der Autor da teilweise vorgebracht hat, ist in meiner Bibliothek zum Thema bisher der Tiefpunkt.

Der Autor hat richtig erkannt, dass weniger staatliche Überwachung, denn mehr privatwirtschaftliche Interessen die verfassungsrechtlichen Grundrechte der Internetnutzer ... sagen wir "bedrohen". Der Untertitel "Der Staat als Stalker" ist bei diesem inhaltlichem Schwerpunkt für mich irreführend.

Der erste Teil des Buches beschäftigt sich mit den Gefahren, die sich mit der Internetnutzung für verschiedene Grundrechtsbeschränkungen in der Praxis ergeben (Big Data, Werbewirtschaft, Tracking, Social Media etc.). Das machen andere Bücher besser (vgl. Internetfalle von Thomas R. Köhler), ist aber nicht mein Kritikpunkt. Er schreibt es aber oft so polemisch und teilweise gar überheblich, dass das Lesen keinen Spaß macht. So wird mehrfach der ganze Informatiker-Beruf beleidigt. (Getroffene Hunde bellen, wie man so schön sagt.)

Der letzte Teil beschäftigt sich mit praktischen Tipps, die mir als IT-Sicherheitsfachmann unbrauchbar erscheinen. Ich greife im Folgenden nur ein paar wenige der vielen Kritikpunkte heraus:
#) Es werden Thesen aufgestellt, die nicht belegt werden. (Auf S. 123 ist der eine E-Mail-Client "sicherer" und "skalierbarer" als der andere - tolle Worte, aus fachlicher Sicht aber zumindest fragwürdig. Was gemeint ist, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen)
#) wesentliche Praxisprobleme wie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Schlüsselmanagement bleiben unerwähnt
#) vorbelegte Fachbegriffe werden teilweise falsch verwendet, simplifiziert oder falsch erklärt
##) es wird empfohlen sein Facebook-Profil zu "verschlüsseln", einfach über die Einstellungen im Profil (S. 117) - unsinn
##) viele gescheiterte Versuche, Probleme und Lösungen einfach darzustellen. (so ist VPN "neudeutsch" und "simpelster Kram" - das liest sich so überheblich, dass einem schlecht wird)
##) AES per se ist nicht unknackbar (S. 130), ganz im Gegenteil. Es kommt auf die Schlüssellänge an - kein Wort davon im Buch
##) das Add-On "HTTPS Everywhere" "verschlüsselt" angeblich "die Übertragung" (S. 114) - Schmarren. Schon im Wikipedia-Artikel lässt sich die wahre Funktion ermitteln (fordert "Verbindungen zu Webseiten automatisch verschlüsselt" an).

Es wird über die Komplexität des Themas (Umsetzung des Schutzes der Privatsphäre) ein falscher Eindruck vermittelt.

Ich habe großen Respekt vor dem Autor, der sich traut, ohne Fachwissen im oft unsachlichen, teils überheblichen Schreibstil solch ein Buch zu veröffentlichen. Das ist aber auch fast das Einzige, was ich positiv bemerken kann.
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am 19. Dezember 2013
Inhalt sehr informativ, es unglaublich wie unverfroren man aus Geldgründen ausgespäht wird. Ich hoffe, das die neue Regierung mit Hilfe von Europa da einen besseren privaten Datenschutz hinbekommt.
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am 24. November 2013
Hoch Interessant!
Demnach ist die Demokratie Vergangenheit und nur noch eine Illusion für Millionen Konsumenten.
In was für einer Gesellschaftsform leben wir im Augenblick? Was ist dann die Zukunft?
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am 25. Mai 2014
Der Autor beschreibt kenntnisreich die aktuellen und demnächst möglichen Auswertungen und Interpretationen unserer Daten. Es geht weniger um "was habe ich gestern gemacht" als vielmehr um "was werde ich morgen tun". Also quasi der Wetterbericht für mein künftiges Verhhalten, generiert durch die Verknüpfung der unglaublich vielen über mich vorhandenen Daten.
Der Autor belässt es aber nicht nur beim plastischen Aufzeigen der möglichen Konsequenzen sondern gibt auch konkrete Tipps um die Datenflut zumindest einzudämmen.
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am 14. September 2014
Dem Author ist ein wirklich gutes Buch gelungen. Der Text ist angenehm zu lesen, die Beispiele sind anschaulich und nachvollziehbar. Kompakte Merksätze und Handlungsempfehlungen am Ende erleichtern die Umsetzung. Kurz gesagt: der Leser bekommt einen gut gemachten Leitfaden für den Dialog mit sich selbst in den Neuen Medien.
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am 19. Dezember 2013
„Längst ist ein System entstanden, an dessen harmlosen Unterhaltungswert niemand mehr glauben kann.“
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Roman Maria Koidl, Unternehmer, Publizist und Internetberater Peer Steinbrücks, wagt in diesem Buch eine schonungslose Aufdeckung aller bisher größtenteils verharmlosten Konsequenzen der immer weiter voranschreitenden digitalen Revolution. Wer bisher dachte, auf technischem Fortschritt basierende Zukunftsszenarien seien Teil einer blühenden Phantasie erfolgreicher Filmemacher und Romanautoren, hat weit gefehlt. Denn was George Orwell eindrucksvoll beschreibt oder Tom Cruise in Minority Report angespannt durchlebt, ist längst möglich dank spezieller Graph-Search-Methoden. So gibt es bereits eine Brille, die durch ihre Gesichts-Scan-Funktion alle Daten anwesender Personen abrufen und auf die Gläser projizieren kann; eine recht bequeme Art des Stalkings.
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Dieser epochale Umbruch ungeahnten Ausmaßes bezeichnet Koidl völlig zurecht als „historisch beispiellose Beschneidung unserer demokratisch-freiheitlichen Grundrechte“. Schließlich wird durch die gigantische Massenspeicherung digitaler Daten unser Rechtssystem immer weiter ausgehobelt, Gesetze wie Art. 1, 2, 10 oder 20 GG existieren nicht länger, das Internet erscheint als nahezu rechtsfreier Raum.
Gerade deshalb ist das Ziel des Autors die Anregung seiner Leser, an der Debatte über die (digitale) Gestaltung der Zukunft aktiv zu partizipieren und neue Möglichkeiten kritisch zu hinterfragen: Ist es wirklich sinnvoll, Real-Time-Gesundheitsdaten per Smartphone an Krankenkassen oder Navi-Daten live an die KfZ-Versicherung zu übermitteln? Was bedeutet heutzutage Sicherheit im Internet? Worauf gilt es zu achten? Und wie kann ich mich schützen?
Hierzu liefert er eine Liste mit gewinnbringenden Ratschlägen und Tipps, die mehr Sicherheit im Internet gewährleisten.
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Ebenso interessant wie schockierend ist seine Vorstellung einer digitalen Risiko-Agenda 2030, die potenzielle Gefahren der Zukunft ganz konkret werden lässt. Dazu zählt die Manipulation von Fakten, Trends und Meinungen, eine extreme Cyberkriminalität sowie ein digitaler Überbau zur totalen Überwachung der Bürger, der ähnlich wie Google Maps die Personen bis aufs kleinste Detail bemessen, bewerten und überwachen kann – Big Data. Im schlimmsten Fall geben Maschinen und Apps nicht mehr nur eine Entscheidungshilfe, sondern werden uns regelrecht steuern.
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Fazit: Wer bisher dachte, Vieles zu wissen, das Neue Medium Internet gut zu kennen oder sich im digitalen Raum sicher bewegen zu können, wird schockiert sein über so manche Enthüllung. Zwischen Faszination und Schrecken bleibt oft ein bitterer Beigeschmack angesichts dieser neuen Entwicklungen zurück. Jedoch wurde es höchste Zeit, diese – wenn auch unbequemen Wahrheiten - auszusprechen. Denn nur so kann letztlich eine Sensibilisierung dafür gelingen, dass Facebook, Twitter und Co. eben nicht nur der reinen Unterhaltung dienen.
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Am Ende einer anregenden, wunderbar formulierten Lektüre in einer Mischung aus ironisierend-humoristischem Ton und bitterem Ernst bleibt die Forderung nach der Definition eines digitalen Humanismus.
Ein großartiges Buch, das den Nerv der Zeit trifft und das eigentlich von jedem gelesen werden sollte!
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Januar 2014
Gehören Sie auch zu denen, die beim Thema persönliche Daten denken: „Egal, ich habe nichts zu verbergen“? Dann empfehle ich Ihnen dringend das Buch „Web Attack“ mit dem knackigen Untertitel „Der Staat als Stalker“ zur Lektüre.

Der Autor Roman Maria Koidl, Unternehmer und Publizist, zeigt in seinem Buch auf, welche Tragweite die unbekümmerte Herausgabe von Daten heute schon hat und voraussichtlich künftig noch haben wird. Gefahren liegen seiner Meinung nach weniger in den immer besser auf persönliche Vorlieben abgestimmte Kaufvorschläge, wie man sie heute schon zum Beispiel von Amazon kennt.

Prognosen – Daran haben viele ein Interesse!

Vielmehr ist zu befürchten, dass Informationen rund um unsere Interessen, Käufe, Krankheiten, bevorzugte Orte, Rezensionen, Likes und Co. für Prognosen jeglicher Art verknüpft und ausgewertet werden. Perfide ist, dass gerade Anwendungen wie Smartphone-Apps, uns zu spielerischen Datenfreigaben auffordern, die dann irgendwann einmal womöglich gegen uns verwendet werden.

Wer hat daran ein großes Interesse?
Unser Lebenswandel und unsere Gesundheit von Krankenkassen und Arbeitgebern genutzt werden. So kann es dann sein, dass Krankenkassen einen Mitgliedsantrag ablehnen in der Annahme, dass der Antragsteller schon bald an einer chronischen Krankheit leiden könne oder potenziell ein Kandidat für z.B. Herzinfarkt, Krebs oder ähnliches sei. Auch Ein Arbeitgeber entscheidet sich dann möglicherweise lieber für einen gesünderen Kandidaten oder für einen Nichtraucher. Und Parteien werden künftig potenzielle, wahrscheinliche Wähler noch besser „informieren“ oder manipulieren können, weil ihnen noch mehr individuelle Daten vorliegen.

Koidl vergleicht das Herausgeben freiwilliger Daten mit einem Schachcomputer, den man so lange mit Infos füttert, bis man gegen ihn gar nicht mehr gewinnen kann. Schaufeln wir uns so unsere eigenen Fallen? Offensichtlich.

Bald durch Zufall selbst „Staatsfeind Nr. 1“?

Bedenkenswert ist natürlich auch die Kontrolle und Überwachung durch den Staat. Ich habe da immer den Blockbuster „Staatsfeind Nr. 1“ mit Will Smith vor Augen, dort zeichnet sich schon ab, wie gläsern und letztlich auch manipulierbar der einzelne Bürger jetzt bereits ist, wenn er nur auf das falsche Radar gerät. In Bezug auf die Terrorbekämpfung ist es einerseits natürlich begrüßenswert, wenn echte Terroristen aufgrund gesammelter Daten zügig aufgespürt und unschädlich gemacht werden.

Was aber, wenn man aufgrund irgendeines Fehlers selbst auf einmal auf der Verdächtigenliste steht? Und was wäre, wenn plötzlich eine Polizei-Razzia im eigenen Wohnzimmer stattfände? Ich wäre da „not amused“! Das Problem, laut Koidl: In Zukunft wird voraussichtlich mehr und mehr die Schuldsvermutung gelten, statt wie bisher die Unschuldsvermutung. Immerhin haben „die anderen“ dann kistenweise Daten und Papiere gesammelt – der Unschuldige wird Probleme haben, seine Unschuld tatsächlich beweisen zu können, weil ihn eine Beschuldigung völlig unvorbereitet trifft.

Nicht zuletzt erinnert Koidl auch daran, dass unsere Daten nirgends wirklich sicher seien. Nach Snowdens Enthüllungen und Merkels Empörung darüber, „unter Freunden“ ausspioniert zu werden, wundert das vermutlich kaum noch jemanden. Dass gerade bei großen Unternehmen wie der Telekom oder Vodafone schon Daten gestohlen wurden, mit denen sich Kriminelle Zugang zu Postfächern und Konten verschaffen können, macht natürlich Angst. Irritierend ist dabei jedoch, wie schnell wir trotz solcher Meldungen schnell wieder zum Tagesgeschäft übergehen.

Konformität auf dem Vormarsch

Ein weiterer Aspekt im Buch hat mich zudem ebenfalls sehr nachdenklich gemacht. Je integrierter die Kommunikation Maschine-Mensch-Maschine wird, desto mehr werden wir anhand unserer freiwillig abgegebenen Daten von den Maschinen bestimmt. Was auf den ersten Blick nach Arbeitserleichterung und Komfort aussieht, macht uns jedoch zu sehr eingezwängten Menschen, denen immer nur noch das präsentiert und ermöglicht wird, was sie bereits eh schon kennen und immer schon so machen. Werden wir so alle zum Einheitsmenschen in einer riesigen Herde mutieren? Keiner wagt mehr was neues, weil er von den Möglichkeiten nichts mehr erfährt?

Kreativität, Individualität und Spontanität werden so unweigerlich auf der Strecke bleiben. Wer diese Art der Bevormundung noch nicht erkennen kann: Sie ist heute schon da, wenn uns Bücher aufgrund unserer letzten Käufe vorgeschlagen werden, bei der Google-Suche Ergebnisse aufgrund unseres Einwählortes präsentiert werden und beim Schreiben von SMS Wörter eigenständig vom Smartphone verbessert werden. Und dies ist noch vergleichsweise harmlos...!

Koidl lässt seine Leser jedoch nicht allein: Im letzten Abschnitt des Buches gibt er Tipps, wie man selbst für mehr Schutz seiner Daten sorgen kann.

Fazit: Das Spielerische, Leichte und der unbekümmerte Austausch, das wir an Social Media, den Apps und den Möglichkeiten des Internets schätzen, kann sich schneller gegen uns richten, als uns lieb ist. Daher ist es wichtig, sich ein wenig mit den Gedankengängen von „Web Attack“ auseinander zusetzen. Obgleich ich schon sensibilisiert war, mir hat das Buch noch mal die Augen geöffnet. Bei der Entwicklung unseres Staates als Stalker – da sollten wir alle genau hinschauen, denn das braucht keiner!
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