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TOP 500 REZENSENTam 25. März 2017
Ich habe lange Jahre nichs mehr von Magnum gekauft, wurde aber in Zeitschriften auf dieses neueste Machwerk aufmerksam und dachte mir: Warum nicht?!...ich habe es nicht bereut. Jeder der auf positiven, guten Rock steht, dürfte diese Scheibe auf Anhieb ins Ohr gehen. Die Stimme von
Bob Catley hat über die Jahre kaum an Power verloren. Meine liebsten Stücke auf der Flucht aus dem Schattengarten sind: Falling over the Big Plan, Too many Clowns, Midnight Angel (Powerballade!!!) und Burning River...Für Magnum-Liebhaber ein echtes Muss! Ich fürchte, die habe ich zu Unrecht aus den Augen verloren und werde mir mal die letzten Werke näher zu Gehöre führen. Wer weiß, welche Perlen meinem Ohr bisher entgangen sind....
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am 21. Februar 2016
In ihrer über 40-jährigen Bandgeschichte haben MAGNUM alle Höhen und Tiefen durchlebt die so ein Musikerleben zu bieten hat. Von den goldenen Jahren Mitte der 80, über die mauen Jahre in den 90ern bis hin zu ihrem zweiten Frühling in den 2000ern. Seit "Princess Alice ..." haben die fünf Briten wieder einen Lauf und haben vier Hochkaräter in Folge rausgehauen - ich kann euch versichern das mich das unendlich glücklich gemacht hat. Seitdem fiebere ich jedem jeder neuen Veröffentlichungen meiner 80er-Jahre-Heroen entgegen.
So erging es mir auch als 2014 das 17. Studioalbum "Escape From the Shadow Garden" heraus kam. Rein vom Cover betrachtet erinnert es an die Alben vor "The Visistation" und "The 13th Day", musikalisch würde ich es als einen Mischmasch der letzten vier Alben bezeichnen.
Thematisch hat man sich wieder der mystischen Fabel- und Fantasiewelt angenommen die vor allem bei meiner Generation Erinnerungen an die 80er wach werden lassen. Die Musik ist eher hart und rockig, nicht ganz so verspielt und episch - eben eine Mischung aus den letzten vier Alben.

Auf "Escape From the Shadow Garden" ist wieder alles drauf was man von einem MAGNUM-Album erwartet, kraftvolle Rockhymnen, einfühlsame Melodien und ganz fiese Ohrwurm-Refrains. MAGNUM erfinden das Rad nicht neu, geschweige denn sich selbst, die fünf Briten zelebrieren das was sie seit 40 Jahren machen und können - und das ist auch gut so!

Schon der Opener "Live 'Til You Die" ist eine dieser sehr rockigen Nummern, harte Gitarrenriffs und ein etwas aggressiver BOB CATLEY in den Strophen - ein ganz starker Anfang.
Von diesen rockigen Songs gibt es noch jede Menge zu hören, "Falling For the Big Plan", "Crying in the Rain" und "Burning River" währen hier auch noch zu nennen.
"Unwritten Sacrifice" ist mit einem sehr schweren und schleppenden Rhythmus ausgestattet und wirkt auf mich sehr düster und geheimnisvoll. Auch "Midnight Angel" gehört für mich in diese Schublade, eine sehr abwechslungsreiche Nummer, schwer zugänglich aber nach mehrmaligem Hören fängt dieser Song an sehr nachhaltig zu wirken. Hier würde ich auch das sehr epische "Wisdom Had It's Day" einordnen, vielleicht sind es eher diese schwer zugänglichen Nummern die bei manchen Hörern auf Kritik gestoßen sind. Fakt ist das "Escape From the Shadow Garden" in weiten Teilen die Leichtigkeit vermissen lässt und viele der Songs unbedingt mehrere Durchläufe benötigen um zu wirken.
Eine schöne "Oldstyle-Rock-Nummer" ist mit "Too Many Clowns" auch mit an Bord, das ist aller feinster "80er-Jahre-Hardrock" mir ganz starken Blues-Einflüssen. Wegen dieser musikalischen Vielfalt mag ich MAGNUM so gerne, die haben einfach die gesamte Bandbreite drauf die eine anständige Rockband auch drauf haben sollte.
MAGNUM wären nicht MAGNUM wenn nicht mindestens ein Song dabei wäre der mir die Lichter ausbläst, in den meisten Fällen ist es eine Ballade, auf "Escape From the Shadow Garden" ist es mit "The Art Of Compromise" eine dieser berühmt berüchtigten Rockhymnen. Eine sehr sanfte und eingängige Melodie die richtig viel Fahrt aufnimmt und in fulminanten Refrain gipfelt - sensationelle Nummer! Die dezenten Pianoklänge verleihen dieser Nummer das gewisse Etwas, das macht wirklich Spaß!
Auch das eher ruhige "Don't Fall Asleep" wird von Pianoklängen getragen bevor die kraftvollen Gitarren einsetzen und aus der eher sanften Nummer eine sehr mitreißende Powerballade machen.
Abschließend gibt es dann aber doch noch eine "reinrassige" Ballade, wie sie nur MAGNUM zu Stande bringen, zu hören. "The Valley of Tears" ist wirklich sehr ergreifend und wunderschön, BOB CATLEY schafft es das mir dieser Song durch Mark und Bein geht - grausam schön!

Mein Fazit: Bei MAGNUM kann man auch nach über 40 Jahren keine Spur von Altersmüdigkeit entdecken, CLARKIN, CATLEY und Co. machen einfach das was sie am besten können. Hier gibt es keine Experimente mehr, hier bekommt der Hörer gewohnt hochklassiges Ohrenfutter serviert für das die Briten schon seit Jahrzehnten stehen.
Für Fans und Freunde von hochklassigem Hard/Melodic Rock eigentlich ein Muss, das kann man zwar alles anders machen, abe rnicht viel besser!

Meine Bewertung: 8,5 von 10 Punkten.
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am 2. Mai 2014
Es ist schon interessant, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind; und wie sich die Geister gerade bei MAGNUM scheiden.
Ich habe mir das Album gekauft, weil mir die Musik von MAGNUM sehr gut gefällt. Ich bin kein Fan, der alles über diese Band sammelt oder weiß, nein, ich mag nur ihre Musik.
Und beim Shadow Garden ist es, wie bei fast allen MAGNUM-Alben: je öfter ich es höre, desto besser gefällt es mir.
Wie auf fast jedem Album gibt es auch hier einzelne Songs, die nicht so richtig zünden, andere wiederum "hauen voll rein". Welche das im einzelnen sind, sollte jeder für sich entscheiden.
Ich habe das Album ohne Hörprobe vorbestellt und gehofft, dass es mir gefällt; hat funktioniert ;o)
Anfangs (die ersten 2 Durchläufe) war das Album "nur" gut, mittlerweile läuft es im Auto in Dauerschleife.
Vier Sterne gibts nur deshalb, weil mir andere MAGNUM-Alben besser gefallen.
Das ist aber nicht abwertend gemeint.
Und jetzt: Viel Spaß beim Hören ;o)
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am 2. Mai 2014
Es gibt hier so viele Rezensionen, denen ich mich uneingeschränkt anschließen mag, aber insgesamt kann ich die oft erwähnte Skepsis nicht teilen. Das Album mag an so viele Magnum Alben nicht heran reichen, auch war "On the 13th Day" sicher nach all den Jahren eine kaum zu toppende Vorlage, aber dennoch ist "Escape from the Shadow Garden" ein phantastisches Album. So ganz für sich allein. "Too Many Clowns" alleine ist ein Song, vor dem ich nieder knien mag. Viele Bands produzieren im "hohen" Alter Platten, die absolut auf Nummer Sicher gehen, langweilig und kaum kaufenswert. Aber das ist mal wieder ein Beweis für Lebensfreude und Kreativität. Als Magnum-Fan ist das Album ein absolutes Muss, als Hard-Rock-Neuling eine echte Empfehlung. Wie im Titel erwähnt, ist es kaum zu glauben, dass eine Band immer und immer wieder solch unglaubliche Arbeit abliefert. Das letzte Konzert in der Köln-Kantine war ein echtes Highlight, auf das E-Werk mit Saga in 2014 freue ich mich wie blöd... Hoffentlich können die Jungs noch eine Weile!
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am 12. Oktober 2014
Ich habe einige alte Magnum Scheiben im Regal. Auch das eine oder andere Soloprojekt von Mr. Catley ist mir geläufig. Mit der neuen Scheibe knüpft Magnum wieder an ihren alten Stil an und das hört sich richtig gut an.
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am 8. Oktober 2016
Ich mag Rock und ich mag MAgnum
Dieses Album ist wieder sehr geklückt!
Ich habe auch schon viele andere Alben von Magnum
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am 14. Juni 2014
Magnum waren und sind eine der Größen im Rockbereich. Das Album beweist, das sie mit ihrer Schaffenskraft noch nicht am Ende sind. Hoffentlich bleibt das auch weiterhin so:). Die CD wurde schnell und gut verpackt geliefert. Alles bestens.
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am 31. Dezember 2015
Wenn man bedenkt wie alt die Kameraden sind, kann man nur sagen: Hut ab. Hier ist wieder die ganze Palette von rockig bis soft vorhanden. Ein gelungenes Album.
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am 25. März 2014
...was ja prinzipiell was Gutes ist. Tony Clarkin ist ein begnadeter Songwriter, Bob Catley hat eine unglaubliche Stimme, und mit einer druckvoll- bombastischen Produktion kann eigentlich nichts schief gehen. Wer nichts anderes erwartet als elf gewohnt starke Songs mit den typischen Spannungsbögen, Melodien, Riffs und Fanfaren, wird hier uneingeschränkt glücklich.

Ich ganz persönlich muss jedoch zugeben, dass mich "Escape from the Shadow Garden" diesmal nicht so packt. Über die Gesamtlaufzeit fehlt mir diesmal die rockig- inspirierte Frische, zu sehr bewegen sich die Nummern in ausgetretenen Pfaden, zu sehr ähneln die Arrangements einander: Eine Powerballade folgt auf die nächste, und irgendwann wird selbst für mich der Pathosfaktor zu hoch.

Als Anspieltipps nenne ich die Opener "Live 'til you die" und "Unwritten Sacrifice", in denen ich durchaus Klassikerpotenzial erkennen kann. Ansonsten wird in "Midnight Angel" eine gute Geschichte über eine starke Figur erzählt, und "Too many Clowns" beginnt mit einem überraschend harten Riff. Der Rest verschwimmt im Nachgang zu Mittelmaß - "too much of the same". Tut mir Leid, aber bei aller Liebe ist diesmal die Höchstnote nicht drin, auch wenn ich mir damit Kritik von den eisenharten Fans einhandle.

Drehen wir meine Rezi mal ins Positive um: Wer auf Powerballaden mit gebremsten Strophen und großen Refrains steht, wird hier uneingeschränkt glücklich. So gesehen vergebe ich vier Sterne. Als persönliche Kauftipps nenne ich jedoch eher die Vorgängeralben "13th Day" und "Visitation".
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am 15. Juni 2014
Beim ersten Anhören war ich erst mal verdutzt... Diese Klänge entsprachen so gar nicht meinen Erwartungen, nachdem der Vorgänger "On The Thirteenth Day" ein astreiner Melodic-Rocker höchster Qualität war, der mich als alten Magnum-Freak von den Socken haute. Nun, was ist das denn?? Kehren Clarkin & Co musikalisch und stilistisch doch glatt zurück zu den frühesten Zeiten in den 70ern und zu "Chase The Dragon" von 1982! Was für ein kühner Schachzug der alten Haudegen!!!

Nach intensiven Hör-Sessions, mal leise mal laut, mal nüchtern mal Whisky im Blut habend, begann sich mir "Escape From The Shadow Garden" in seiner musikalischen Diversität langsam zu öffnen. Dieses Album ist beileibe zu mannigfaltig, um es einem konkreten Stil zuzuordnen. Der bekannt melodiöse Rock, der immer seine märchenhaften Geschichten erzählt ist Grundstruktur auch dieses Albums. Aber sehr viele unterschiedliche Stilelemente, die aus allen Dekaden der Rockmusik stammen, kommen hier ansatzweise oder tiefer ausgeführt zum Einsatz. Unglaublich gut integriert in den Gesamtfluss der Musik. Aber durch seine immense Komplexität wirkt dieses Werk fast schon überladen. Mastermind Tony Clarkin muss es im Rausch geschrieben haben!! Hier brennt sich eine Wahnsinns-Scheibe nach der anderen in Herz und Hirn, in Komplexität und Power als nichts anderes als purer Prog-Rock zu bezeichnen!

Nicht gerade einfache Kost also. Gut, die lieferte MAGNUM nie (mit Ausnahme einiger Alben der späten 80er und frühen 90er Jahre), aber dieses Album erfordert echte Hingabe und kann Kopfschmerzen verursachen. In seiner ultimativen Sound-Fülle und komplexen Struktur ist es einfach schwer fassbar. Ein fettes Machwerk, dem auch die unerreicht phänomenale Stimme Bob Catleys keinen Funken Leichtigkeit verleihen kann, auch in den ruhigeren Songs nicht, die Magnum typisch einer gewissen Dramatik nicht entbehren. Nicht extra zu erwähnen, dass die CD perfekt gemastert ist und super klingt...

Hier sind MAGNUM auf einem ultimativen Prog-Rock Trip! Eine Platte für Wild Boys & Girls mit Zuhör-Talent, ab Titel 6 (von 11) aber durchaus auch für Rock Romantiker/innen, die knorrige Melancholie in Rock schätzen. Dieses Album wirkt wie ein Vulkanausbruch mit anschließendem pyroplastischen Strom und Asche-Regen!!! Seine ersten fünf Songs kann man gar nicht laut genug spielen!

Und hat sich schon mal jemand das Cover dieser CD genauer angesehen?? Ein Meisterwerk des Künstlers Rodney Matthews, der schon den frühesten Werken MAGNUMs die einzigartigen Covers verpasste und für deren unvergleichlichen Auftritt im Plattenregal sorgte. Zu "Escape" hat er wieder mal grandios gezeichnet! Schade nur, dass sein Meisterwerk den meisten Rock-Liebhabern nur auf CD-Größe zuteil wird. Dieses Cover sollte man im Großformat, zumindest auf LP Größe haben! Eindrucksvoller kann ein Plattencover nicht sein!

Mein End-Resumé: ALLES WAHNSINN!!!
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