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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
14
4,9 von 5 Sternen

am 5. Februar 2015
Ein tolles Buch. Etwas geheimnisvoll. Voller Überraschungen. Einmal angefangen, muss man immer weiter lesen. Ein Schluss mit dem man nicht rechnet
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am 23. Januar 2014
Wer kennt das nicht? Man erleidet einen heftigen seelischen Schmerz durch einen plötzlichen Verlust oder Ähnliches und fühlt sich jäh aus seinem Leben herauskatapultiert. Dieses Verlorenheitsgefühl versucht man nicht selten durch halsbrecherische Manöver auf Nebenschauplätzen einzudämpfen. Vielleicht, um das Schicksal herauszufordern, nach dem Motto: Schau mal, was ich alles mit mir anstelle, penne erst mit meinem besten Freund (und setze damit eine kostbare Freundschaft aufs Spiel), reise als Frau alleine durch ein südamerikanisches Land (riskiere dabei Kopf und Kragen) und lasse mich mit einem zwielichtigen Typen aus dem Outback ein (und riskiere dabei Herz und Seele). Überlegte es dir also gut, ob du mir noch einmal etwas Derartiges zumuten willst. So oder so ähnlich kann es sich abgespielt haben im Unterbewusstsein von Lara, als sie im Suff eine Reise nach Chile bucht und dann mit best friend Daniel in die Kiste steigt.

Lara: unsicher und tough, freiheitsliebend und anlehnungsbedürftig, karrieregeil und arbeitslos
Bridget: Laras beste Freundin
Enrique: chilenischer LKW-Fahrer, tief in den Traditionen seines Landes verwurzelt, empathischer Macho
Rick: ein Brad Pit Verschnitt aus dem Outback, schmarotzt und schlawienert sich quer durch den Subkontinent und durch die Herzen und Betten alleinreisender Frauen

Gebildeter, lässiger Erzählmodus, vor allem die Naturbeschreibungen haben es mir angetan, ein/zwei Sätze und ich sah die Steinwüste Chiles vor mir.

Lieblingssatz: Allmählich nahm die Wüste eine dunklere Farbe an. Hier und da klammerten sich Sträucher an die gebackener Erde oder purzelten entwurzelt durch die Landschaft.

Die Autorin beherrscht das Spiel mit den Worten und hat Lust am Formulieren, sie ist ein Profi, das spürt man.

Einziger Verbesserungsvorschlag: Ich würde das Wort „gemütlich“ aus dem Kontext nehmen, da es nicht ohne Grund in keiner romanischen Sprache existiert.

Ohne lange zu fackeln, wird der Leser gleich auf der ersten Seite in Laras aufgewühlten Kopf und ihr zerwühltes Bett entführt. Der Leser ist sofort mitten im Geschehen und wird mit guten Metaphern beglückt, die Laras Dilemma trefflich beschreiben.

Zwei Handlungsstränge bzw. Erzählstimmen bauen den Roman auf: Laras Abenteuerreise durch Chile und das Leben von Enrique, einem einheimischen Brummifahrer, der oft zu lange von seiner Familie, die er über alles liebt, getrennt ist.
Zusammenfassend:

Jede Reise ist eine Reise zu sich selbst, hat mal irgendeiner gesagt.

Schon bald wird klar, dass sich Lara und Enrique irgendwann begegnen werden, und das ist auch gut so. Denn im Leser arbeitet bereits jetzt die Fantasie, in welchem Desaster dies enden würde oder was die Beiden von einander lernen können. Denn hier treffen nicht nur zwei Welten aufeinander, sondern auch zwei Lebensentwürfe, die unterschiedlicher nicht sein können. Wo gibt es Berührungspunkte? Diese Frage darf den Leser ruhig über viele Seiten begleiten und seine Neugierde steigern.

Mich hat die Erzählung sofort gepackt und an meinen eigenen Trip durch Südamerika erinnert. Vor diesem Hintergrund erscheinen viele Beschreibungen der Autorin in noch authentischerem Licht, wie z.B. das dumpfe Gefühl, wenn man alleine essen oder in eine Kneipe geht, wo nur Männer hocken, das schnelle Abqualifiziert werden zur Gringa, und die Zugeständnisse, die man eingeht, weil man schon bald spürt, dass man in dieser Welt als alleinreisende Frau massiv gegen die Gepflogenheiten verstößt.

Ein überaus lesenswertes Buch!
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am 28. November 2013
Edith Parzefall hat einen sehr gut lesbaren Schreibstil,der mich regelrecht gezwungen hat, weiterzulesen. Ohne aufdringlich zu sein, erweckt sie ihre Figuren zum Leben. Es werden Örtlichkeiten beschrieben, ohne dass lange Beschreibungen erfolgen.

Ich möchte als Beispiel gern eine Textstelle von S. 15, 5. Absatz anführen:

"Nachdem sie in Santiago de Chile die Einreisekontrollen passiert hatten, bestieg Lara ein Flugzeug nach Calama, einer Minenstadt über tausend Kilometer nördlich der Hauptstadt mitten in der Atacamawüste. Von ihrem Fensterplatz aus konnte sie die verschneiten Konturen der Anden und die braunen Gipfel der Kordilleren sehen und manchmal auch einen Streifen Meer und weißen Sand."

Ja, eine solch schlichte Beschreibung liebe ich. Ich bin ehrlich. Ich weiß nicht, ob der Blick aus dem Fenster eines Flugzeugs sich so präsentiert. Ich glaube es der Autorin aber und hinterfrage nicht, ob sie es sich nur angelesen oder wirklich erlebt hat. Es kommt für mich glaubwürdig rüber. Und genau das ist es, was dieses Buch von so manch anderem Werk unterscheidet.

Sehr realistische Beschreibungen, Regio-Feeling, wenn spanische Sätze in den Text eingeflochten sind, glaubwürdige Charaktere ... Alles in allem sehr lesenswert.
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am 29. September 2013
Ich habe jedes Wort genossen. Lara hat mich auf eine aufregende Fahrt
mitgenommen, während sie damit kämpfte sich wiederzufinden, nachdem sie ihren
Job verloren hatte. Und ich durfte Trucker Enrique begleiten, der in der Wüste
mit seinem Unbehagen kämpfte, obwohl er nicht wusste woher es rührte. Ihre
parallelen Reisen ermöglichten mir das schöne Chile kennenzulernen und einen
Einblick in die menschliche Psyche zu gewinnen. Ich kann diese aufregende und
intensive Geschichte nur empfehlen.
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am 14. Dezember 2013
Nachdem die 32-jährige, temperamentvolle Lara bei der Arbeit wegrationalisiert wurde, lässt sie sich unter Alkoholeinwirkung auf eine heiße Nacht mit ihrem ehemaligen Kollegen und besten Kumpel Daniel ein. Von Selbstzweifeln geplagt und auf der Flucht vor sich selbst, beginnt eine abenteuerliche Reise, die sie während dieser Zeit auch manchmal bereut hat und dem Tod ganz nahe war. Die anschaulich beschriebenen Personen wirken sehr lebendig. Die Sprache ist ausgereift und somit ein wahrer Lesegenuss. Gleichzeitig wird ein gewisser Lerneffekt erzielt, da die Reiseroute und die Kultur des fremden Landes wunderbar beschrieben werden. Ich empfehle dieses Werk. Liebe Grüße, Rebecker
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am 25. Oktober 2013
Knautschzone nimmt den Leser mit in die Atacamawüste, die einen faszinierenden Hintergrund bildet für den Kampf des chilenischen Truckers Enrique mit der Wirklichkeit. Gleichzeitig durchquert die arbeitssüchtige Amerikanerin Lara eine emotionale Wüste. Doch es braucht einen selbstsüchtigen Liebhaber und eine Metall zerknautschende Kollision, um sie beide von ihrem verhängnisvollen Kurs abzubringen.

Edith Parzefalls gekonnte Erzählweise gab mir das Gefühl, während der Lektüre abwechselnd im Kopf beider Protagonisten zu leben. Die spannende, mysteriöse Handlung entlang der Panamericana macht diesen Roman zu einem großartigen Erlebnis.
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am 6. Januar 2015
Lara verliert ihre geliebte Arbeit und landet nach einer durchzechten Nacht mit ihrem platonischen Freund im Bett und das ist noch nicht genug, so hat sie in dieser Nacht auch noch eine Single-Reise nach Chile gebucht.
Flott und lebendig erzählt erlebt der Leser die Abenteuer der Protagonistin mit. Da schreibt jemand, der dieses südamerikanische Land wirklich auch kennt. Ob beim Erkunden der Landschaft oder dem Kennenlernen der Menschen, inklusive des gutaussehenden, geheimnisvollen Australiers, der Leser ist dabei. Hat mir sehr gut gefallen diese "tiefgründige Reise durch Wüstenlandschaften und seelische Untiefen"...
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am 6. Dezember 2013
Das Buch hat mir sehr gefallen. Mit teilweiser unerwarteter Spannung. Wenn man seinen Job verliert, dann geht man auf Sinnsuche. Das macht Lara auch. Sie reist allein nach Chile und dort erlebt sie einige Überraschungen. Doch sie findet zu sich und weiß am Ende was sie will.
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am 4. Februar 2015
Es ist schon das zweite Buch der Autorin, das ich lese und uneingeschränkt empfehlen kann. Der Titel und das Cover kommen ziemlich unscheinbar daher, aber der Roman bringt tiefgehende und berührende Unterhaltung. Erzählt wird von einem Roadtrip, bei dem sich mehrere Personen immer wieder kreuzen, bis sich herausstellt, warum sich alle begegnen mussten. Die Protagonisten werden auf so kunstvolle Weise dargestellt, dass man meint, alle wirklich zu kennen und vor sich zu sehen. Fazit: Sehr empfehlenswertes Buch über das Leben mit all seinen Hoch und Tiefs
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am 29. September 2013
In Knautschzone treffen wir Workaholic Lara aus Seattle, die ihrem Leben eine neue Richtung geben will, nachdem sie ihren Job verloren hat. Ihre spontane Reise nach Chile bringt sie in Kontakt mit einem Rucksacktouristen. Diese zufällige Bekanntschaft ist eine Art von Knautschzone ... aber erst als Lara Enrique trifft, wird die wahre Bedeutung des Titels deutlich.

Enrique ist Fernfahrer, der von seinen eigenen Dämonen geplagt wird.
Zufällig stößt er an einer Kreuzung auf Lara in ihrem gemieteten X-Trail. Ihrer beider Leben ändert sich, als die Knautschzone des Geländewagens Laras Leben rettet.

Die Entwicklung der Figuren vor dem Hintergrund der chilenischen Atacamawüste bietet eine fesselnde Lektüre. Harter Realismus, komplexe Charaktere, Einfühlsamkeit und Spannung transportieren die Leser von Downtown Seattle in die Atacamawüste und zurück.

Zugreifen und mehr über Leben, Liebe, Risiko und Verantwortung herausfinden, und darüber wie Lara und Enrique ihre ganz persönliche Knautschzone finden.
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