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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
40
3,9 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:8,49 €+ 5,00 € Versandkosten
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am 25. März 2017
super spiel sehr schnelle lieferung das spiel ist sehr gut und wer diese art von spielen mag sollte es sich unbedingt kaufen zum empfehlen
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am 8. Februar 2015
Also gleich mal vor Weg: Ja. Das Spiel hat wirklich Spaß gemacht.
Trotzdem schwanke ich immer zwischen 3 und 4 Punkte. 3 Sind mir zu wenig, 4 eigentlich zu viel.
Zu meinem Geschmack:
FarCry 1 - hohle Storry, aber echt Hammer (Damals zumindest)
FarCry 2 - in jeder Hinsicht schlecht

und nun zu FarCry 3:
Grafik: Also die Grafik ist für heute Maßsstäbe echt ein kleiner Schandfleck im Spiel
Gameplay: Steuerung erscheint am Anfang sehr weich. Ich bin aber anderes Gewohnt, daher war es nur eine Übunggsache und nach ca. 1-2 Stunden ist man voll in der Übung
Storry: Stereotyp. Vorrausschaubar, Stereotyp und der einzige richtig ute Bösewicht ist eigentlich nur eine Randfigur
Der wichtigste Punkt:

Spielspaß:
Ja. Auch wenn die Storry wenig Packend ist, und die Charaktäre sehr einfach gehalten sind, Kommt auf jeden fall oftmals Spannung auf. Selbst die teils Quälend weiten Wegstrecken die man Fahren/Rennen/Suchen was auch immer muss, passen irgendwie ins Konzept. Das Spiel macht trotz aller problemchen Spaß,
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am 22. Mai 2016
Das Spiel ist viel zu schwer und sehr kompliziert. Nix für Gelegenheits-Zocker. Ich zocke vielleicht ein bis zweimal im Monat, habe die letzten sieben Jahre Brothers in Arms und Call of Duty gespielt und kam damit gut zurecht. Aber mit Far Cry 3 komme ich einfach nicht klar, man muss sich um viel zuviele Dinge kümmern und geht dabei ständig Game over! Für echte Zocker wo der Rechner von Montags bis Sonntags schnurrt vielleicht alles ganz toll und ein Kinderspiel, aber leider nix für mich.
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am 3. Februar 2014
Was soll ich sagen? Endlich mal wieder ein Spiel das sich lohnt anzuschaffen und ein wochenende dafür frei zu nehmen.
Grafisch top, eine Story die gewiss nicht der Megahammer ist, aber immerhin! wieviele Spiele heutzutage verzichten gleich ganz auf eine Storyline. Da gibts oft nur ein Einstiegsvideos im Trailerformat und dann Feuer frei. Story fertig. Hier aber nicht. Seine Freunde aus der Gefangenschaft der Piraten zu befreien ist eine konstante Dauermotivation.
Vor allem aber: Open World !!! So macht Spielen Spass. Keine ollen Schlauchtwelten sondern zwei riesige völlig frei begehbare Inseln. Ob zu Fuß, per Truck, Jeep, ollem Fiat, Patrouillenboot, Jetski oder Segelgleiter man ist völlig frei in seinen Entscheidungen. Und das immer wieder gemischt mit stark gescripteten Stellen die quais als Scharniere in der Gschichte fungieren. Echt super
So rennt durch die Inselwelt, erklettert Berge, taucht nach versunkenen Schätzen, durchsucht dunkle Höhlen, alte Tempel und verlassenen Bunker, jagt Tiere, modded seine Waffen, schießt Piraten und Söldner nieder und kann sich alle Zeit der Welt lassen und selbst entscheiden ob man per Schnellreisefunktion über die Insel flitzt und sich nur auf die Hauptaufgaben konzentriert um schnell durch das Spiel zu kommen. Oder ob man je nach Lust und Laune die verfügbaren Nebenquests erledigt. Die Entlohnung mit Geld und Erfahrungspunkten ist es schon mal wert aber niemals wirklich notwendig.
Genauso kann ich mir aussuchen ob ich feindliche Stützpunkte im Schleichmodus infiltriere odder einfach nur drauf los stürme. Immer so wie es mir gerade passt. Somit ist vom Gameplay her alles sehr ausgewogen und individuell nutzbar.

Positiv im Vergleich zum Vorgänger ist
1. die schnellreisefunktion
2. eingenommene Stützpunkte werden im Anschluss von verbündeten Ureinwohnern übernommen. Man muss also einmal eroberte Gebiete nicht jedesmal wieder aufs neue frei schießen. Dies war bei Teil 2 irgendwann unendlich nervtötend.

Negativ hingegen empfinde ich das Interface
Vor allem dass man nicht frei speichern kann ist nicht wirklich nachvollziehbar.
Und die Menüführung in allem was das Inventar und dessen Verwaltung angeht ist höchst benutzerunfreundlich angelegt
Natürlich; einmal eingefuxt geht es aber man sollte schon erwarten können, das so etwas besser geregelt wird, zumal es genügend Vorbilder gibt wie es besser geht.

Aber na ja, abschließend bleibt es nur ein kleiner Makel in einem ansonsten Super-Spiel, das sich lange und auch zwei und dreimal spielen lässt
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am 11. November 2014
hat alles super geklappt, das spiel ist genau am 6. november angekommen, wie vorgesehen und far cry ist ein super spiel
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am 8. Juli 2014
Unglaublich Spannend. Ich hatte wirklich große Zweifel, da ich von Shooter Spielen nichts halte, jedoch glänzt Far Cry 3 in diesem Gebiet ungemein, denn:
- super Gameplay <3
- spannende Story !!! o.o
- offene Welt ohne Grenzen, wirklich toll gemacht!
- gute Waffenauswahl/Ausstattung
- gute Umsetzung der Fähigkeiten(da hat man freie Hand, wie man Jason stärken will)
- Mutiplayer-Mode ist sehr unterhaltsam, wenn man dies mit Freunden spielt ^^

Natürlich hat das Spiel auch ein negativen Punkt, Bugs. Leider. Ich verzeifelte in einer leichten Mission und leider Gottes wollte Jason nicht in den Hubi..., jedoch konnte ich bis jetzt nichts Negatives finden und denk das dies der einzige Punkt ist.

Man sieht deutlich, dass die positiven Punkte hier die Oberhand hat und es ist definitiv ein großartiges Spiel! Alles in einem kann ich sagen, dass Spiel lohnt es sich zu holen! Ich bereue es nicht und hoffe auf eine Fortsetzung <3
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am 21. März 2016
ich will hier gar nichts über Grafik Steuerung etc sagen.... Die Story ist einfach nur krass. Also kein Plan wie ich das erklären soll, wenn man das Gute Ende nimmt ist es einfach als wäre man Jason Brody.
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am 30. Juni 2015
Vielleicht erging es nicht jedem so, jedoch finde ich realistische Spiele am besten. Und Farcry hat die Fantasiewelt mit der realen perfekt verknüpft. Vorweg, ich spiele das Spiel im Schwierigkeitsgrad wahnsinnig. Das ist der schwierigste Modus, das heißt, dass wenn man 2 mal angeschossen wird schon fast Tod ist bzw am Anfang des Spiels zu dem Zeitpunkt bereits Tod ist. Das hat den Effekt, dass man taktisch klug vorgehen muss.

Die Story
Man spielt in der Rolle von Jason Brody. Bei einem Ausflug wurde er und seine Freunde, sowie sein Bruder auf einer Insel mitten im Ocean gefangen genommen. Es geht darum den verrückten Inselbesitzer, sowie seinen Anführer auszuschalten und er muss seine eigenen Freunde retten. Die story macht aus dem "shooter" für mich eher ein Openworld Rollenspiel, was für mich bewirkt hat mich an dem Spiel zu fesseln.

Spaßfaktor
Man hat einfach etlich viele Freiheiten. Die ganze Map steht einem zur verfügung. Bei der vielfältigen Landschaft geht beinahe unter, dass das Spiel gar nicht mehr Grafisch mit den next generation games mithalten kann. Wenn man will kann man einfach mit dem Jeep, speedbot, LKW etc. einfach etwas rumdüsen, Tiere Jagen um sein equipment weiter auszubauen, Schätze suchen oder einfach nur rumballern. Ich denke es ist für jeden was dabei.

Grafik
Für das releasdatum 2012 ist die Grafik gut, jedoch kann man es nicht mehr mit den neuen Spielen wie Far cry 4 vergleichen. Die Wälder sind zwar genau so generiert und dynamisch dargestellt, dennoch wird einem schnell auffallen, dass dort die Felswände etwas verpixelt und Glatt erscheinen. Das macht aber gar nichts, denn diese gehen in der Detailreichen Landschaft mehr oder weniger unter.

Spielzeit
Selbst nach mehreren Stunden (sofern man den richtigen Schwierigkeitsgrad ausgewählt hat) bleibt man gefesselt und es gibt einfach fast immer was zu erledigen. Das Spiel bietet mindestens 50 Spielstunden, für jeden der was erleben will, sein Equipment ereitern will oder Medizin sammeln muss.

Multiplayer
Den Hauptmultiplayer Modus kann man mit dem aus Battlefield vergleichen man versucht im PVP (Player vs Player) Modus andere Stüzupunkte einzunehmen und die Anderen zu erlegen. Das ist meiner Meinung nach einfach Geschmackssache.
Was mich wiederum begeistert hat ist der Coop Modus, er bietet eine externe Story. Man kann sich durch einzelne Missionen sowie auch DLC's mit Freunden durcharbeiten. Empfehlenswert ist es auch hier im schwierigen Spielmodus zu spielen, sonst vergeht schnell der spaß.
Bis auf ein paar Verbindungsproblemen bietet der Multiplayer einen guten Zusatz.

Mein persönliches Fazit
Bis auf ein paar kleine Mapbugs und Verbindungsproblemen ist das mein absolutes Lieblingsgame, auch besser als Farcry 4.
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Mai 2014
Über 9 Millionen verkaufte Einheiten eines Shooters, der nicht (!) den Namen „Call of Duty“ (=CoD) trägt. Gibt es gar nicht?! Wie man am Beispiel von Far Cry 3 (= FC3) sehen kann, scheinbar doch. Und das, wo man noch dachte dass nur Pathos-triefendes Ami-Militär-Geballer von schnurgerader Linearität und lachhafter Kurzdauer-Spielzeit die Kassen klingeln lassen. Warum auch immer. Eine höchst erfreuliche Trendwende – und für mich selbst die lang erhoffte Genugtuung -, die Spielergemeinde scheint endlich die Klasse und Vielfalt von Shootern mit weitflächigen Welten und freien Handlungsmöglichkeiten erkannt zu haben. Und davon gibt es nun wahrlich nicht viele.
Denn mal ehrlich: Was FC3 als Gesamtpaket bietet, ist ein ziemlich dicker Hammer. Es zeigt technisch wie inszenatorisch keine Blöße, hat einen in diesem Genre unüblich gigantischen Umfang, lässt keine Spielweise zu kurz kommen… Und Irokesen-Träger Vaas Montenegro zählt schon jetzt zu den wohl erinnerungswürdigsten Spiele-Antagonist der letzten Jahre. Mehr Spiel wie hier kann man für Geld gar nicht kriegen. Ein Open-World-Shooter, ganz nach meinem Geschmack.

Der von Spaß, Alk und Extrem-Sport erfüllte Urlaub in den Tropen endet für Altet Ego Jason Brody, seine Brüder und Freunde, als sie von brutalen Piraten – angeführt vom wahnsinnigen Vaas Montenegro - gekidnappt werden. Nach geglückter Flucht findet Jason Schutz bei den einheimischen Inselbewohnern, die ihm bedingungslose Unterstützung versprechen, wenn er ihre Insel aus den Fängen der Piraten befreit. Und so bekommt er es nicht nur mit Vaas‘ Gefolgschaft, sondern auch mit Menschenhändlern, Drogenmischern, Söldnern und anderen gemeingefährlichen Typen zu tun, die sich ihm auf der Suche nach seinen Leuten in den Weg stellen…

Was die Yerli-Brüder mit ihrem allerersten FC präsentierten, war anno 2004 nicht nur eine technische Meisterleistung, sondern auch spielerisch wegweisend. Okay, die Story war saudumm, die später auftauchenden Mutanten hätte man besser gestrichen, und auf der an sich hübsch gestalteten Insel ging es ähnlich lebhaft zu wie auf einem Friedhof. Aber: Mit der riesigen, frei erkundbaren Welt, einer verteufelt cleveren Gegner-KI die einem nix schenkte und allerlei Fortbewegungsmittel befand sich die Spiel-Motivation stets auf einer ungeahnten Höhe. CryTeks Erstling bewies, dass Ego-Shooter anspruchsvoll und nonliniear sein können, wenn man nur weiss wie man es macht.
Die FC-Marke ging darauf (wohl für nach nem guten Deal) an Ubisoft über. Während sich die Yerlis auf ihren nächsten Meilenstein „Crysis 1“ (= C1) konzentrierten, werkelten die Franzosen am FC-Sequel. Statt tödliches Inselparadies war in FC2 nun heisse Afrika-Savanne angesagt. Noch mehr virtuelle Quadratkilometer, optionale Nebenmissionen und erstmals die Möglichkeit, große Landschaftsflächen in Brand stecken zu können. Weniger überzeugend war leider wie die Story-Grundlage, die KI steckte voller Fehler, die Welt wirkte mit dazugewonnener Größe noch leerer, und respawnende Gegner-Massen gehörten zu den entscheidensten Kritikpunkten. Viel Potential lag in der Marke, sie wurde aber nicht genügend ausgeschöpft.

Dieses Versäumnis holt Ubisoft mit FC3 nun nach, der Plot allein lässt die der erzählerisch schwachen Vorgänger ohne Mühe hinter sich. Welchen undurchsichtigen wie verrückten/exzentrischen Gestalten man während dieses Abenteuers begegnet, ist schon ein Erlebnis für sich. Jason Brodys Rettungsmission wird im Laufe der Spieldauer immer bizarrer, bei zunehmender Einnahme gewisser Rauschmittel auch surrealer, und irgendwann findet sich der Spieler in einer endgültigen Situation wieder, wo nur noch Chaos, Wahnsinn und Alpträume die Spielewelt (und einen selbst) regieren. Der Wahnsinn hat hier viele Namen und Gesichter, der gestört-aggressive Vaas ist nur einer unter diesen. „Do you know the definiton of madness ?“ – mehr als ein kleiner Fingerzeig auf die seelischen wie psychischen Abgründe, in die Jason nach und nach unaufhaltsam hineinstürzt.
Ein betont extrem gehaltenes und damit nicht wirklich realistisches, dennoch höchst atmosphärisches wie innovatives Szenario, das bewusst aus dem Rahmen fallen will und teilweise an Alex Garlands „The Beach“ erinnert. Definitiv eine der besseren Spiele-Stories im FPS-Genre.

Wieder ist sie groß geraten, die Insel, auf der man entweder Kilometer um Kilometer abreisst bis die Hacken qualmen oder gleich sofort Gummi gibt. Für Mobilität ist dank Fahrzeuge, Boote und Gleiter gesorgt - findet man praktisch an (fast) jeder Ecke -, und wer von Natur aus lauffaul ist oder sich nicht hinters Steuer klemmen mag, an den wurde ebenfalls gedacht: Per Schnell-Reise wechselt man fix zu einem der vielen verstreuten Basis-Standorten, sofern die „Vorbesitzer“ mehr oder weniger freiwillig die Hausschlüssel abgegeben haben. ;)
Um diverse Beschäftigungsmaßnahmen war man hier sichtlich bemüht, Möglichkeiten ganz frei Schnauze die Spielzeit (abseits der Hauptmissionen) tot zu schlagen sind zur genüge vorhanden. Dass in FC3 diverse Elemente aus Ubisofts Eigenmarken AC und SC stecken, dürfte dem geschulten Spielerauge schwer entgehen. Das bereits angesprochene Erobern feindlicher Basen, das Plündern von Truhen, das Erklimmen von Funktürmen zur Aufdeckung der Landkarte, diverse Mini-Spiele (Zielschießen, Pokern, Wettrennen und anderer Kram) und gut versteckte Reliquien aufsammeln, das ist ganz die Handschrift der Meuchelmörder-Serie. Das Aufrüsten und Verbessern des nutzbaren Waffenarsenals, das lautlose Abmurksen von hinten sowie der sich einblendende Sichtkreis bei aufmerksam gewordenen Gegnern - ohne Zweifel aus den jüngsten Sam Fisher-Kapiteln entnommene Funktionen.
Dazu kommt einen dreigeteilten Talente-Baum ganz nach Rollenspiel-Art, der mit wachsenden Erfahrungspunkten viele nützliche Fertigkeiten freischaltet. Auf Stealth-Taktik geschulte Spieler profitieren am meisten davon. Abschließend wäre da noch das Crafting, bei dem man sich der Natur bedienen muss, um seine Ausrüstung (Waffen-Gurt, Geldbörse, Taschen etc.) aufzuwerten. Dazu gehört (leider) auch, dem einen oder anderen Pelzträger das Fell bzw. Leder über die Ohren zu ziehen. Hat schon bei Tierfreunden (!) unter Zockern für hitzige Diskussionen gesorgt, dieses Feature. Mit Verlaub, das ist lächerlich. Das sind Viecher aus Polygonen !!! Menschenskinder, wenn man sonst keine Sorgen hat… *rolleyes*

Denn: Oftmals lassen einem gerade die gut bezahnten Raubtiere keine andere Wahl, da muss man aus reiner Notwehr zur Waffe greifen. Ubisoft hat es geschafft, der Tierwelt so eine Art „Eigenleben“ einzuhauchen. Ob nun Bären, Tiger, Wildhunde oder Warane, alles was in die "Fleischfresser"-Kategorie fällt durchstreift die Insel und ist einen Moment mit der Jagd beschäftigt, wenig später kann es einen selbst völlig überraschend attackieren, während man noch im Gebüsch hockt und mit dem Feldstecher das Feingebiet sondiert. Die Gefahr in animalischer Form sollte nie unterschätzt werden, sonst endet man selbst als Chappi.
Andersherum kann diese aber auch sehr nützlich sein. Nicht selten habe ich es erlebt, wie ein streunende Bär oder was-auch-immer einen Piraten-Stützpunkt ohne mein Zutun "gesäubert" oder mindestens für genug Ablenkung gesorgt hat, um mir einen deutlichen Vorteil zu verschaffen. Diese Lebendigkeit und Unberechenbarkeit gehört zu den großen Stärken von FC3.

So oder so, genug zu tun gibt es, das Schöne an und in FC3 aber ist: Jeder kann, niemand muss. Wem die Nebenbeschäftigungen nicht zusagen, lässt sie einfach links liegen. Hab meiner einer auch getan, denn außer die Basen, Funktürme und etwas Crafting habe ich jede andere optionale Tätigkeit ausgelassen, zu knapp kam ich dabei nicht. Mein Steam-Zähler von knapp 50 Stunden (!) spricht für sich. Und das - nur zur Erinnerung - bei einem Ego-Shooter !

Es gibt nicht viel, was ich an FC3 arg kritisieren könnte. Allenfalls:
- dass es tendenziell zu leicht ist, selbst in der höchsten Schwierigkeitsstufe. Die KI reagiert in der Regel recht vernünftig und sorgt für schöne dynamische Kämpfe, doch könnte sie eine Spur hartnäckiger und taktisch cleverer agieren. Im ersten FC bzw. C1 war sie um einiges ausgefuchster.
- dass die meisten Nebenmissionen zu der "Schnell-Dahingeklatscht"-Sorte gehören. "Eliminiere Person X", "Töte dieses und jenes Tier", "Sammle so und soviel bestimmte Gegenstände"... Da bleibt man lieber bei der Hauptquest und der Stück-für-Stück-Befreiung der Insel.

Bei einem FC verhält es sich in etwa wie bei "Crysis": Der Name setzt technische Referenzqualität voraus, sonst schieben enttäuschte Grafikhuren und Serien-Fans sofort lautstarken Frust. Es sei hier gesagt, dass FC3 im DX11-Modus nicht nur verteufekt gut aussieht, es frisst auch Hardware wie ein Kaninchen Löwenzahn. Die enorm hohe Weitsicht, Tages- und Wetterwechsel, dichte Dschungel-Vegetation und sehr schön designte NPCs nebst Tierwelt können auch 1 1/2 Jahren seit der Veröffentlichung entzücken. Besonders chice Effekte setzt Ubisoft immer dann passend in Szene wenn es die jeweilige Spiel-Situation zusätzlich unterstützt, vermeidet es aber automatische Scripts-Ketten permanent einzusetzen. Dauerhafte Explosionsgewitter a la CoD hat FC3 sowieso nicht nötig, die direkte Action fetzt auch so und macht gerade dann am meisten Spaß, wenn sie nicht passiv vonstatten läuft. Zerstörbare Umgebungen gibt es nicht, schade, aber man kann sie wenigstens begrenzt abfackeln.
Nun zum Sound. Ubisoft, der einzige Entwickler weltweit der ein Sound-Studio zur Herstellung eigener Ton-Effekte betreibt, wird auch hier wieder seinen hohen Qualitäts-Ansprüchen mehr als gerecht. Ein fiebernder und sehr eigenständiger Score, eine Soundkulisse von imposanter Aggressivität und eine Lokalisation wie sie besser nicht sein könnte. Wieder hat man weder Kosten und Mühen gescheut, um einige der populärsten Synchronsprecher unseres Landes zu werben. Die deutschen Stimmen von Leonardo Di Caprio, Matt Damon, Jamie Foxx, Tommy Lee Jones, Gary Oldman/Kevin Bacon, Sean Bean u.a. machen FC3 zu einem (akustisch) besonderen Spielerlebnis.
Bei aller Schwärmerei für den Sound, einen Rüffel kassieren die französischen Entwickler am Ende doch noch: Warum im Spielegottes Namen lassen sich Sprachausgabe, Sounds und Musik nicht getrennt regeln??? Ehrlich gesagt weiss ich nicht was Ubisoft geritten hat uns solche Standard-Funktionen vorzuenthalten. Die Sprachverständlichkeit ist im Stereo-Modus glücklicherweise noch gegeben, bei Surround-Einstellungen dagegen würde ich für nix garantieren.

Fazit:
Fast hätte FC3 das Unmögliche geschafft, nämlich meinen Genre-Liebling "Crysis" vom Thron zu schubsen. Dies gelingt ihm zwar wegen der schwächeren KI und anderen Kleinigkeiten nicht, es reicht aber um mit Crytek's Edel-Shooter das oberste Plätzchen zu teilen. Es ist der momentan beste Shooter der jüngsten Zeit, der reichlich "Beinfreiheit", viele Aufgaben, eine sehr schöne Inselwelt und unglaublich viel Spielzeit bietet. FC4, du darfst kommen!
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am 30. März 2015
Die Grafik ist schon sehr passabel, aber eigentlich Standard.

Es macht Riesenspaß, über die Insel zu fahren, Basen zu erobern, und dabei auch verschiedene Taktiken auszuprobieren. Damit der Spielspaß anhält, und man zu vorsichtigeren (durchdachteren) Agieren verleitet wird, empfehle ich als Schwierigkeitsgrad die Gameplay Einstellung "Krieger", das ist die dritte Stufe.
Funktürme zu erklettern, ist wie ein Quiz, und es gibt 1 oder 2 Türme, die wirklich sauschwer sind. Bei einem muss man auf eine Querstange hüpfen, worauf man kaum kommen mag. Und man fällt oft beim Versuch runter. Letztlich kann man sie aber alle erklettern.

Die Story macht Spaß, bis auf die letzte Mission, die von Einfallslosigkeit der Entwickler zeugt. Das letzte Drittel der Story wirkt übrgens auch wie zusammengeschustert.

Das Jagen macht so lange Spaß, wie man alle Gerätschaften, zB Beuterucksäcke oder Waffengurte noch nicht zusammenhat. Die Spritzen, die man herstellen kann, sind eigentlich nur für die Gesundheit relevant (grüne Blätter für einfache Spritzen, dazu noch blaue Blätter für bessere Spritzen). Bei einigen Jagdmissionen helfen die Jagdspritzen um das zu erledigende WIld besser zu sehen.
Aber gut so, dass man nicht auf die Idee gekommen ist, das Fortschreiten und den Erfolg mehr an den Spritzen zu binden, oder sonstigen Teilen. Denn die Steuerung, etwa die Menüführung wirkt "unterbelichtet", sprich: verbesserungswürdig.
Ein Minuspunkt ist auch: es verschwinden Gegenstände von der Map, zB erlegte Tiere, wenn man sich zu weit entfernt.

Es wäre bedeutend mehr drin gewesen bei diesem Spiel. Da sind gute Ansätze, aber die Story hat man in einer Woche (Realzeit) durch und die Insel ist auch schnell erobert. Man hätte es zB einrichten können, dass ein bereits eroberter Aussenposten vom Feind auch angegriffen oder zurückerobert werden kann, und man zu Hilfe kommen muss (innrhalb einer Zeitspanne zB). Dass so also allgemein komplexere Kämpfe gibt.

Dennoch empfehle ich das Spiel SEHR. Auch wenn die Spielstände ihre Macken zu haben scheinen. Zwar wird das Inventar bei manuellen Speichern gespeichert, aber nicht der konkrete Fortschritt bei der Mission oder der Standort. Bricht man eine Mission ab, während sie noch nicht ganz zuende ist, muss man beim Verlassen des Games später bei Neustart des Spiels die komplette Mission neu anfangen, nicht jedoch wenn man während der Mission stirbt ohne das Spiel verlassen zu haben, denn dann darf man vom letzten Speicherpunkt beginnen.
Aber das lässt sich verkraften.

Kleiner Tipp am Rande: Wenn man mehr mit Granaten machen will, der sollte sich einen Recursiv Bogen zulegen und Sprengpfeile herstellen. So kann man - wenn man genug gejagd hat um einen größeren Pfeilköcher zu bekommen - 10 Sprengpfeile mit sich führen und desweiteren noch mal 8 oder 10 Granaten (die genaue Zahl weiss ich jetzt nicht mehr). Von normalen Pfeil auf Sprengpfeile zu wechseln ist etwas umständlich oder gewöhnungsbedürftig, man kann da einen Platz per Tastatur zuweisen und muss dann sobald man den Bogen ausgewählt hat Bogens diese Taste drücken.

Uplay: Leider ist die Vertriebsplattform Uplay zwingend erforderlich, die auch oft rumzickt. Habe es ausgeschaltet, und dann wieder ein, man kann da diverse Sachen abschalten bei Uplay - irgendwie weiss ich nicht mehr welche Konfiguration ich wählte, damit das Spiel läuft. An sich ist diese Plattform so überflüssig wie ein Klotz am Bein. Genau wie Steam oder Origin.
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