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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
39
4,2 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
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am 25. August 2013
Mir ist zwar die Veröffentlichungspolitik von Studio Canal etwas schleierhaft, warum hier zuerst eine kleine Auflage mit Slipcover zuerst angeboten wird und dann Anfang 2014 verzögert die unlimitierte in den Handel kommt. Fans sollten aber ganz klar zuschlagen (solange diese limitierte Version erhältlich ist).

Das Bild hat eine noch nie dagewesene Schärfe. Die Farben sind kräftig aber natürlich, der Kontrast stimmt. Der Sound liegt in 2.0 DTS HD vor und bringt ordentlichen Bass mit, was bei dem Carpenter Score auch wichtige Voraussetzung ist. Tonhöhe der deutschen Spur ist in Ordnung. Zusatzmaterial beschränkt sich auf einen Audiokommentar und Trailer. Hier wäre eventuell mehr "schöner" gewesen, aber es wird einiges auf der US BD von Shout! im September 13 geben, allerdings vermutlich Code A locked.

Man liest im Netz des öfteren, dass der Film einen unruhigen Bildstand hätte. Mir ist das auf einem 46" LCD nur bei den Credits aufgefallen, beim laufenden Film selbst nicht.

Ganz klar 5 Punkte für einen meiner Lieblings Carpenters. Natürlich tatsächlich auch vollkommen ungeschnitten, also länger als die damalige VHS Verleihfassung, aber gleiche Länge als die unzensierte Kinowelt VHS und DVD.

Kaufen!
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am 17. Dezember 2014
Da einige Filme gerade aus den 70ern und 80ern für mich Kultstatus haben, freue ich mich wie ein kleines Kind, wenn diese Filme nun als Blu-Ray herauskommen. Natürlich ist es nicht immer sehr einfach aus diesem Bildmaterial noch etwas herauszuholen, um es als Blu-Ray verkaufen zu können.
Der Fürst der Dunkelheit war und ist einer meiner persönlichen Highlights aus den 80ern. Man kann nun stundenlang streiten, welches der Beste Film von John Carpenter ist (das bleibt für mich Assault - Anschlag bei Nacht). Trotzdem war für mich der Kauf dieses Filmes ein absolutes Muss.

Der Filmverleih hat bei dieser Blu-Ray wirklich alles rausgeholt, was noch geht. ich finde die Qualität Top. Das ich den Film Top finde, inklusive Alice Cooper in seiner Nebenrolle, ist klar. Immer wieder filmisch (inklusive Soundtrack) schön, wenn das Ende naht und das Schlafende nun in Blu-Ray-Qualität erwacht.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. März 2016
Bekanntlich hat John Carpenter u.a. bei den folgenden Filmen Regie geführt: "Halloween", "Assault - Anschlag bei Nacht", "The Fog", "Christine", "Die Klapperschlange", "Das Ding aus einer anderen Welt", "Sie leben", "Vampire", "The Ward", etc.

1987 kam der mit einem relativ kleinem Budget von 3 Mill. Dollar gedrehte Film "Die Fürsten der Dunkelheit" in die Kinos. Das kleine Budget merkt man dem Streifen nicht an, er kann sich sehen lassen. Der Film hat alles, was man an John Carpenter Filmen liebt. Spannung, Suspense, Horror, geniale Filmmusik, etc.

Ich hatte den Film bisher nur als DVD und habe ihn mir wegen der besseren Bildqualität als Blu-ray zugelegt. Das Bild ist gut ausgeleuchtet und gestochen scharf. Die Farben sind kräftig. Mir sind keinerlei Bildmängel aufgefallen. Der Ton ist nach meinem Empfinden kraftvoll und klar.

Die Extras bestehen aus dem amerikanischen Kinotrailer, sowie aus dem Audiokommentar von Carpenter und dem Hauptdarsteller des Films.
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am 10. Dezember 2013
...im neuen Gewand!

Wie Mächte des Wahnsinns erstrahlen auch die dunklen Fürsten aufs neue!
Das Bild kommt echt gewaltig auf meinen Samsung Led der Sound ist auch grandios obwohl ich da nur in punkto 2.1 mitreden kann (für mich reicht es total)!

Der Film ist UNCUT und über jeden Zweifel erhaben!
Meine Kinowelt Dvd war zwar auch top für damals und jetzt erfreut diese einen Freund als Geschenk! :)

Klare Empfehlung meinerseits! Nebenbei ist diese wie viele andere auch bei Amazon am günstigsten! Woanders hab ich diese um 19,90 gesehn!
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Oktober 2013
Vor über 20 Jahren hatte ich DIE FÜRSTEN DER FINSTERNIS zum letzten Male gesehen. Da er mir sehr gut gefiel, kaufte ich die Blu-ray. Diese hat ein gutes Bild, jedoch mit einem durchgängig leichten Rauschen. Dafür ist aber der Ton hervorragend.

Ein Priester Lebt in einer Kirche mitten in Los Angeles. Täglich besucht er einen Raum im Keller dieser Kirche. Über seine Besuche führt er Tagebuch. In diesem ist ein Geheimnis niedergeschrieben. Der Sohn des Satans soll auf die Welt kommen. Und dieses Ereignis steht kurz bevor.

DIE FÜRSTEN DER FINSTERNIS ist Old-School-Horror vom feinsten. Obwohl dieser Film vor mehr als 20 Jahren gedreht wurde, er hat seine Wirkung nicht verloren. Denn John Carpenter weiß Horror-Fans zu unterhalten. Er baut die Spannung zunächst langsam auf, doch dann wird immer wieder etwas geschehen, wodurch die Spannung steigt. Und wenn man glaubt, alles ist vorbei, gibt es noch eine faustdicke Überraschung, was das anschließende Einschlafen nicht fördert.

Die damalige verwendete Computertechnologie verursacht vielleicht ein Schmunzeln beim ein und andren Zuschauer, doch spätestens beim ersten Schockeffekt ist das vergessen. Denn von nun an steht die Geschichte im Vordergrund und die ist nicht ohne. Ein typischer John-Carpenter-Film. Gänsehaut ist vorprogrammiert.
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am 3. Februar 2015
"Es hat ungefähr vor einem Monat angefangen. Eine Veränderung auf der Erde und am Himmel".
Professor Birack blickt angsterfüllt zum Himmel. Mond und Sonne sind gleichzeitig fahl am Firmament zu erkennen.
Vögel, die verirrt am Horizont kreisen.
Langsam fährt die Kamera zu pulsierend, tickenden Synthesizerklängen an einem Baumstamm herunter. Abertausende von Ameisen, die wie in Panik den Baumstamm emporkrabbeln.
Später werden wir unzählige schwarze Würmer sehen, die wie von einer fremden Macht angezogen, in ekelhafter Verschlingung aufwärts dunkle Kirchenfenster hochkriechen.
Seltsam verändern sich auch eine große Anzahl von Menschen. Meistens verlumpte Stadtreicher und Obdachlose, die sich wie paralysiert gen Himmel verneigen, stumm und starrend sich vor einer heruntergekommenen Kirche versammeln.
Insekten kriechen über ihre bleichen Gesichter, die Augen blicklos auf ein gemeinsames unbekanntes Ziel fixiert.
"Babylon, die Grosse ist erwacht" ,wird schaudernd ein Wissenschaftler vor der nahen Apokalypse warnen und gleichzeitig verstirbt in einem abgelegenen Kloster ein alter Würdenträger.
Sein Vermächtnis, ein Schlüssel zu besagtem uralten Gotteshaus.
Der neue Besitzer des Schlüssels, Pater Levlyn (Donald Pleasence). Dieser macht sich auf um das Geheimnis der Kirche zu erkunden.
In einem Meer von Kerzen, in tiefstem Gewölbe verbirgt sich hier die Ausgeburt allen Bösen.
Eine grünlich leuchtende Flüssigkeit, seit Urzeiten bewacht von der geheimen kirchlichen "Bruderschaft des Schlafes".
Nun schickt sich der Teufel selbst an mit Macht, die Menschheit zu verderben.
Und das ist noch nicht alles. Meisterregisseur John Carpenter liefert uns hier noch weitere krude ,herrlich schaurige Mythen rund um das nun erwachende Böse.
Seit sieben Millionen Jahren wird die teuflische Substanz in dieser Kirche aufbewahrt, gefangengehalten und vor der Menschheit verborgen. Wohlbehütet ist die Saat des Satans.
Jesus jedoch kam als fremdes außerirdisches Wesen, um die menschliche Rasse zu warnen.
Das ist wirr, das ist genial und in der Art wie Carpenter uns hier finstere pseudoreligiöse Mythologie verkauft ist es Stoff für eines der phantastischsten Horrormärchen der achtziger Jahre.
John Carpenter, der wohl für immer mit seinen unglaublich effektiven Horror und S.F.- Schockern, angefangen bei "Halloween bis "The Thing", über "The Fog" und "Assault", bis "Die Klapperschlange" , "Mächte des Wahnsinns" oder "The Ward" im Pantheon der Spannungsfilme thront, musste nach einigen Ausflügen in höherbudgetierte Totalflops bei "Prince of Darkness" wieder mit schmaleren Budget auskommen.
Gott sei Dank, denn nach Gurken wie "Christine" Starman","Big Trouble in Little China" besann er sich nun plötzlich auf seine überragend guten einfachen handwerklichen Qualitäten und ging mit dem bizarren Okkult -Horror "Prince of Darkness" wieder back to the roots.
Heraus kam ein aufregender, dabei durchdringend langsam das Grauen steigernder Fantasy Horror- Streifen.
Carpenters beste Filme sind immer ein Spiel mit der vertickenden Zeit, immer ein klaustrophobisches Spannungsszenario in der Einheit von Ort, Zeit und Handlung.
In "Assault" ,eine belagerte Polizeistation, die über Nacht von den Eingeschlossenen verteidigt werden musste, in "Halloween" die Enge der Wohnung, in "Halloween 2" die Flure des Krankenhauses, in "The Thing" die einsame Polarstation; stets entsteht der Horror durch die Abgeriegeltheit von der Außenwelt und der Gefahr durch eine eindringende grauenhafte Manifestation.
Hier ist es nun eine verlassene Kirche in einer abgelegenen Gegend Brooklyns in die sich Priester Levlyn, Professor Birack und eine Gruppe von Studenten aus den Bereichen Physik, Biochemie ein Wochenende lang zurückziehen wollen, um das Geheimnis dieser urzeitlichen, wie wild im Gefäß rotierenden grünen Flüssigkeit zu erkunden.
Draußen bricht die Nacht herein, und mit ihr kommt das Grauen. Denn unzählige scheinbar von der erwachenden Kraft des Satans hypnotisierte Obdachlose, (darunter Schock- Rocker Alice Cooper) belagern das Gotteshaus.
Kein Entrinnen nach außen. Stetig steigernde Panik im Inneren der Kirche, denn auch die Teilnehmer der Wissenschaftsgruppe werden einer nach dem anderen von den Dämonen der Finsternis infiziert.
Bald beginnt der Kampf ums nackte Überleben.
Todesgefahr innerhalb wie außerhalb. Das ist in dieser Form selbst für Carpenter unglaublich bösartig.
Immer wieder fesselnd und grandios zu erleben, wie nachhaltig intensiv der Meister des Schreckens aus der kleinsten Storyline das Maximum an Furcht, Grauen und herrlichem Gruselvergnügen herausholt.
Vielleicht am auffälligsten, gerade im Hinblick auf die furchtbare Hektik heutiger Filme; wie beunruhigend lange Carpenter erst einmal eine morbide Atmosphäre aufbaut, wie schleichend er uns nur mit den, von flackernden Kerzen erleuchteten Gewölben der Kirche, den tausenden starrende Kruzifixen an den Wänden, mit bösen Andeutungen und brillanter Kameraarbeit, mit dem gelungenen Einsatz von Licht und Schatten in Spannung versetzt.
John Carpenter- der Meister der Subtilität, der jedes Interieur, jede Kamerafahrt bis ins kleinste ausgetüftelt, mit lauerndem Unbehagen erfüllen kann.
Carpenter, natürlich auch wieder ein Meister des eigens komponierten Soundtracks.
Was wäre "Prince of Darkness" ohne diesen feierlich sakralen, erwartungsvoll, pochenden Synthesizer- Score.
Das ist in der Verbindung so akribisch, sorgfältig, so beklemmend und düster morbide inszeniert, wie wir es leider im heutigen phantastischen Film oft schmerzhaft vermissen.
Allein der mit diesen fiebernd, irren Klängen unterlegte Vorspann, (nach manchen Angaben der längste Vorspann der Filmgeschichte); zieht den Zuschauer sofort sogartig in diese Welt voll magisch böserer Geheimnisse, flüsternder Prophezeiungen und Ahnungen von der Wiederkehr des Antichristen.
Die Bilder, die Situationen, die technischen Arrangements sprechen für sich. Dialoge, sind für Carpenter auch in diesem Film wieder meist unerheblich.
Unerheblich auch jede Form von Logik in der Story, auch die hochinteressanten Theorien der Quantenphysik, die Carpenter hier aufstellt sind für den Film herrlich verstörend, doch bar jeder Grundlage.
Carpenters Raffinesse besteht darin, uns mit in diesen abgeschlossen Kosmos zu führen und uns selbst kein Entrinnen vor der Isolation, vor dem Grauen dieser Nacht in dem Kirchengemäuer zu gönnen.
Zudem ist hier jeder Maskeneffekt, jeder bizarre Schock handgemacht. Die Ära der Computertricks noch weit entfernt.
Im Zuge dessen durften sich auch rund 4.000 Würmer, 6.000 Käfer und (wenn nicht zwischendurch eine an Herzversagen verstarb) 45.000 Ameisen als Statisten ins Zeug legen.
Ebenfalls brauchte John Carpenter nie aufgesetzte Bluteffekte.
Die wirklich gruseligen Schockszenen resultieren eher aus der Plötzlichkeit, mit der sie uns eiskalt erwischen, aus dem wiederum meisterhaften Zusammenspiel von Toneffekt, Bildsequenz, und wirkungsvoll aufgebauter unheimlicher Atmosphäre.
"Die Fürsten der Dunkelheit" sprudelt vor hemmungsloser Phantasie. Genau das, was dem heutigen Horrorfilm meistens fehlt.
Hier wartet wirklich der Fürst der Finsternis auf der anderen Seite des Spiegels, versucht mit aller Kraft in die irdische Welt zu gelangen. Hier werden die wildesten theologischen Theorien um Gott, die Erzengel und den Antichrist wahrhaft auf die Spitze getrieben.
Ein Traum verfolgt alle Mitglieder der Wissenschaftsgruppe, den sie zeitgleich im Schlaf durchleben.
Darin, eine dunkle Gestalt, die die Hand ausstreckt, per Videoaufzeichnung zu ihnen spricht.
"Das Ende der Menschheit. ...".tönt die Stimme. "Es ist das Jahr eins...neun.. neun...n..... " -"Dies ist kein Traum."
"Ihr werdet nicht vom heiligen Geist gerettet, ihr werdet nicht von Jesus gerettet. Eigentlich.... werdet ihr überhaupt nicht gerettet".
Carpenters herrlich hanebüchener kunstvoller Schocker ist ein Film, mit gänsehauterregend schaurigem Erlebniswert.
In überragender , detailliert schöner Bildqualität liegt er hier auf Blu -Ray vor.
Das okkulte Horrormärchen begeistert und ist ein Musterbeispiel für Carpenters Genialität aus bewusst gewählter Simplizität, aus den elementaren Stilmitteln des Kinos; Musik, Bildschnitt, ökonomische Reduzierung eine aufregende Gruselmagie zu erzeugen.
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am 28. Mai 2014
Klassischer carpenter aus meiner jugend. der film hat eine gute atmo und selbst fuer die heutige zeit ein paar heftige szenen (fuer fsk 16) auf lager. die bd bietet ein starkes bild wenn man das alter des films bedenkt ...
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am 3. Januar 2017
Der Film:

Ein Priester stirbt. So weit so gut, könnte man meinen, denn im Keller seiner kleinen Kirche in einem heruntergekommenen Stadtteil von Los Angeles hat er etwas versteckt. Bewcht von einem Geheimbund, der Bruderschaft des Schlafes (klingt nach SOPOR AETERNUS & THE ENSEMBLE OF SHADOWS) wurde dort ein uralter Kanister mit einer seltsammen Flüssigkeit versteckt, die nichts anderes als das absolut böse ist. Da das aber niemand weiss nisten sich ein Priester (Donald Pleasence) und ein Physikprofessor (Victor Wong) samt Studenten für ein Wochenende in der Kirche ein, um herauszufinden was eigentlich Phase ist.

Achtung!!! Es könnte zu Spoilern kommen!!!

DIE FÜRSTEN DER DUNKELHEIT ist der zweite Teil der apokalyptischen Trilogie, deren erster Teil DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT war und DIE MÄCHTE DES WAHNSINNS den Abschluss bildete. Carpenter, der in seiner Karriere mal nebenher mit HALLOWEEN - DIE NACHT DES GRAUENS das Slasher- Genre erfand (das im Grunde genommen eine amerikanisierte Form des italienischen Giallos ist), inszenierte fast immer mit geringem Budget sehr starke Filme, welche heutzutage als Klassiker gelten. Umso bedauerlicher ist es, dass seine erste Großproduktion "DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT", die ihm den Durchbruch bringen sollte, floppte und erst später als das Meisterwerk anerkannt wurde die sie ist. Nach diesem Misserfolg versuchte er sich in Stephen King Verfilmungen (CHRISTINE), Science Fiction (STARMAN) und der Actionkomödie (BIG TROUBLE IN LITTLE CHINA) bevor er wieder zum Horror- Genre zurückkehrte. Er hatte 3 Millionen Dollar und versuchte das beste daraus zu machen.
Das geringe Budget (zum Vergleich: DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT hatte mit 15 Millionen Dollar das fünffache Budget) merkt man in erster Linie an der Anzahl und der Qualität der Effekte. Waren die DAS DING... und BIG TROUBLE IN LITTLE CHINA noch Effektspektakel, so halten sie sich hier zurück. Sie dienen als Akzente, nicht als gleichwertiges Element zur Geschichte. Zur Qualität kommen wir später.
Der Film startet sehr ruhig mit der wohl längsten Eröffnungssequenz ever. Bis alle Credits durch sind vergehen 10 Minuten (in einem älteren Horrorfilmmagazin, dass ich vor ein paar Jahren bei einer Plattenlieferung mitgeliefert bekam wurde gerade das als Geniestreich gelobt), dann werden nach und nach die Charaktere eingeführt und dann gehts in die Kirche zum Erkunden des Ganzen. Das läuft alles ziemlich gut, ich mag Gruselfilme die es auch mal etwas ruhiger angehen lassen. Der Zusammenhang zwischen Horror und Religion und Physik ist zwar etwas verwirrend, wirkt aber im Vergleich zu den sonstigen Ausgangslagen von Horrorfilmen (Dämonen, Magie, Flüche... selbst Chemikalien waren zu der Zeit schon ziemlich ausgelutscht) relativ frisch und verpasst dem Film einen Touch Lovecraft.
Das alles läuft gut bis der Endkampf kommt, denn der wirkt schon sehr schlapp. Man merkt das man hier etwas mehr an der Choreographie hätte arbeiten müssen. Das ganze ist so dermaßen träge und ganz und gar nicht mitreissend, das es den Filmgenuß merklich trübt. Beispiel gefällig? Gut, hier ist eins: Die Protagonisten sind zu unfähig, zu zweit einen Zombie (vermute mal das es Zombies sind, könnten aber auch besessene sein) mit Backsteinen tot zu schlagen. Oder die tödlich Kombination aus Sprite und Essstäbchen! So was hätte in BIG TROUBLE IN LITTLE CHINA gepasst, aber nicht in einen ernsten Horrorfilm.
Ansonsten gibt es noch einige Ungereimtheiten / Unlogikeiten. Zum Beispiel fragt man sich, was der letzte Fluchtversuch sollte. Sie sehen das beide Enden der Gasse von Killerpennern blockiert sind, lassen aber ihren Kumpel runter. Als die Penner dann angreifen holen sie ihn wieder hoch und sind total schockiert, dass das was sie vor hatten (was auch immer das sein sollte) nicht geklappt hat. Auch fraglich ist die Tatsache, das alle Studenten über 30 sind. Ich meine, ich kenne auch Leute die studiert haben, auch über das 30te Lebensjahr hinaus, aber hier sind alle über 30. Und ich meine nicht 31 oder 32, sondern 35+ und das sieht man auch. Ist der Professor so unfähig, dass die Studenten ewig brauchen um den Stoff zu erlernen oder sind die Studenten einfach etwas langsamer im Kopf oder ist der Stoff echt so umfangreich, das man erst im Rentenalter graduiert? Niemand weiss es. Genau so wie niemand weiss wer Susan ist (ihr wisst schon, die Geologin mit der Brille).
Die Effekte sind hier äußerst sparsam vertreten. Das meiste ist direkt als Effekt zu erkennen. Das Schmodder- Make Up der einen Darstellerin sieht eher wie eine schlecht belegte Pizza aus, nicht wie zerissenes/ faules Fleisch. Ansonsten sind die Zombies/ Besessenen nur etwas blasser geschminkt. Das bisserl Blut ist gut, aber von einer Gore- Gallore kann hier keine Rede sein (CAPTAIN AMERICA - THE FIRST AVENGER zum Beispiel ist blutiger). Und der zerfallende Typ ist auch nicht gerade State of the Art (selbst für die Zeit in der der Film entstand).
Darsteller: Donald Pleasence (HALLOWEEN, MAN LEBT NUR ZWEIMAL) macht eine gute Figur als Priester, wobei man sagen muss, das man da ehrlich gesagt nicht viel falsch machen kann. Victor Wong (BIG TROUBLE IN LITTLE CHINA) ist zwar immer wieder nett zu sehen, aber die Rolle des Professors passt irgendwie nicht zu ihm, da er immer aussieht als hätte er den Professorposten nur durch Zufall bekommen (so Chang mäßig, ihr versteht?). In einer Nebenrolle sehen wir Dennis Dun, der vorher schon in BIG TROUBLE IN LITTLE CHINA Kurt Russels Kumpel spielte. Hier macht er eigentlich auf sich aufmerksam weil er einen Asi- Asiaten spielt (also einen sich asozial verhaltenden Asiaten, keinen stotternden). Und man kann noch Thom Bray entdecken, den Nerd aus TRIO MIT VIER FÄUSTEN, der auch hier einen Wissenschaftler gibt und frühzeitig von einem Fahrrad aufgespießt wird (ja, richtig gelesen). Letzterer im Bunde, und der wahrscheinlich bekannteste Mensch in diesem Film, ist Schock Rocker Alice Cooper, der hier nicht den Frankenstein feedet, sondern nach dem Schools out die Killerpennerhorde anführt und Wissenschaftler mit Fahrrädern aufspießt wärend er grimmig dreinschaut.
Kommen wir zum Ende. DIE FÜRSTEN DER DUNKELHEIT beginnt gut und punktet mit einer schönen Atmosphäre und eriner interessanten Idee. Doch leider wirkt manches überhastet oder einfach nur unlogisch, was dem Film merklich schadet. Er ist kein schlechter Film, bewegt sich aber leider nur im Mittelmaß. Ein gutes Remake würde ihm (wie auch WOODOO - SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES zum Beispiel) nicht schaden.

Fazit:
Mittelmaß mit guten Ansätzen

5/10

Die BluRay:
Soweit ich das beurteilen kann sind Bild und Ton sehr gut für einen Film diesen Alters. Ist natürlich kein Vergleich zu den James Bond Filmen, aber durchaus besser als bei den vergangenen Veröffentlichungen. Extras sind Audiokommentare und Trailer, zu denen ich nichts sagen kann, da ich mich dafür nicht interessiere. Schön ist aber, dass die BluRay ein Wendecover hat.
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TOP 500 REZENSENTam 29. Januar 2014
Bereits letztes Jahr haben Studiocanal den Carpenter Horror Klassiker "Die Fürsten der Dunkelheit" in einer limitierten Version auf Blu-ray veröffentlicht. Nun erscheint die allgemeine Fassung ohne Pappschuber erneut auf Blu-ray.
John Carpenter gilt als Meister seines Fachs und ist neben George A. Romero und Wes Craven zweifelsohne selbst ein Fürst der Dunkelheit und ein ungekrönter König des modernen Horrors. Mit Filmen wie "Halloween" oder "Das Ding aus einer anderen Welt" hat er Filmgeschichte geschrieben. "Die Fürsten der Dunkelheit" ist übrigens der zweite Teil von Carpenters apokalyptischer Trilogie, die 1982 mit dem bereits eben erwähnten Film Das Ding aus einer anderen Welt begann und 1994 mit Die Mächte des Wahnsinns ihren Abschluss fand.
Das Besondere an "Die Fürsten der Dunkelheit" ist die außergewöhnlich düstere Atmosphäre, die fast schon bedrückend daher kommt und durchgehend eine besonders okkult mystische Atmosphäre erzeugt. Dafür hat Carpenter ohnehin ein geschicktes Händchen. Dafür benötigt er eigentlich nicht einmal seinen altbekannten Schauspiel-Freund Donald Pleasence, der hier in die Rolle des Vater Loomis (derselbe Nachname wie seine Rolle in „Halloween“!) schlüpft. Selbstverständlich, dass er diese Figur wie gewohnt hervorragend verkörpert. Die Story zu diesem Film ist zwar etwas merkwürdig – von wegen „Bruderschaft des Schlafs“ – aber dennoch sehr unterhaltsam. Ohnehin legt der Regisseur und Drehbuchautor in Personalunion sehr wenig Wert auf blutige Effekte. Wie bereits bei „The Fog – Neben des Grauens“ sind düstere Stimmungen und atmosphärische Settings wichtigere Bestandteile der Geschichte. Vor allem die Idee mit den Insekten als durchlaufender roter Faden ist wirklich hervorragend! Lediglich die Naivität mancher Figuren sowie die recht simpel zusammen gestrickte Handlung trüben ein wenig den Sehspaß. Wer aber auf typische 80er Jahre Klischees steht, lässt sich aufgrund des Nostalgiebonus ohnehin nicht davon beirren.
Neben Pleasance sind bei diesem Film im übrigen Cast noch Victor Wong („Big Trouble in Little China“), Lisa Blount („Ein Offizier und Gentleman“), Jameson Parker (A.J. aus der Serie „Simon & Simon“) und Dennis Dun („Der letzte Kaiser“) zu sehen, die ihre Rollen im großen und ganzen wirklich gut verkörpern, stellenweise aber doch ein wenig hölzern agieren. Im übrigen ist Schock Rocker Alice Cooper sogar in einer kleinen Nebenrolle zu sehen.

Wenn man die bisherige DVD Fassung mit der vorliegenden Blu-ray vergleicht sind das Welten, die beide qualitativ voneinander trennen! Das macht sich nicht nur bei der wesentlich besseren Schärfe sowie höheren Detailgrad bemerkbar, der gerade in Nahaufnahmen sehr gute Werte erzielt, sondern darüber hinaus ebenfalls im besseren Kontrastverhältnis. War die SD Version häufig zu dunkel und erhöht, was zu Clipping / Durchzeichnungsproblemen führte, ist dieses Manko nun so gut wie beseitigt worden. Die Blu-ray Fassung schlägt die DVD um Längen und rechtfertigt locker ein Upgrade.
Aber: Die Shout!Factory Version aus den USA schaut sogar noch einen kleinen Ticken besser aus und zeigt, dass mitunter noch mehr drin gewesen wäre. Dennoch: die deutsch-sprachige HD Fassung kann sich ebenfalls sehen lassen und ist nichtsdestotrotz eine Anschaffung wert.

Der deutsche wie auch englische Ton liegt in DTS HD Master Audio 2.0 vor. Die mangelnde Räumlichkeit ist gewiss kein Manko, da die Stereospur zumindest in der Front dank weiträumiger Abmischung hervorragend klingt. Die Stereoseparation ist bei sehr guter Direktionalität einwandfrei. Der Mix bei guter Dynamik und natürlichem Klang ist recht ausgewogen. Sogar einige Bässe machen sich hin und wieder bemerkbar, was bei älteren Releases doch schonmal ein Manko darstellt. Die Dialoge sind jederzeit klar und deutlich zu verstehen. Störgeräusche wie Rauschen oder Verzerrungen sind nicht aufgefallen.

Leider fehlt das komplette Bonusmaterial der US-Fassung (u.a. Interviews und Featurettes). Wenigstens sind der informative Audiokommentar mit Regisseur John Carpenter sowie der Original Kinotrailer (in SD) enthalten. Eine Trailershow sowie ein Wendecover sind ebenfalls vorhanden.

Wer auf John Carpenter Filme wie The Fog, Die Mächte des Wahnsinns oder Das Ding aus einer anderen Welt steht, aber bislang „Die Fürsten der Dunkelheit“ noch nicht kennen sollte, sollte dies schleunigst nachholen. Für Genrefans – vor allem aus den 80er Jahren – ein Pflichtkauf!
22 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2014
Die Fürsten der Dunkelheit ein guter Film . . . . . . . . . . . . . .
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