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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
5
Original Album Series
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

TOP 500 REZENSENTam 18. Juni 2016
The Hollies begleiteten mich damals durch meine Teenagerjahre (sagt man das heute auch noch so?) und auch wieder nicht. Ich nahm die Band wahr und auch wieder nicht, ich hörte ihre Lieder und auch wieder nicht. Angesagt waren andere Gruppen!
Damals war mir die Musik zu glatt, wir liefen rum in Jeans und Parka und lehnten uns gegen Uniformen auf…
Die Hollies hatten aber auch eine wichtige Aufgabe; immer dann wenn meine Eltern den „neumodischen Kram“ der von diesen langhaarigen Typen gesungen wurde aufregten, konfrontierte ich sie mit den Hollies: gutaussehend, akzentuierter Satzgesang, dies musste überzeugen und gelang auch.
Damals kaufte ich Singles, mehr gab das Taschengeld nicht her. 1969 griff ich dann mal etwas tiefer in die Tasche und legte mir die LP „Hollies sings Dylan“. Eine LP, dessen Cover ich damals wie heute klasse fand und finde und die mich heute wie damals immer noch hin und her reißt. Werden die Lieder des Großmeisters, dessen Fan ich wirklich bin, verhunzt oder innovativ interpretiert?
Jedenfalls stand „Hollies unvollständige“ bei mir im Regal, da las ich im Februar während einer längeren Zugfahrt in einem Musikmagazin einen längeren, reichlich bebilderten Artikel über die Hollies. Graham Nash, dessen klasse Alterswerk aktuell bei mir häufiger läuft, und der von 1962 bis 1968 ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Band war, hatte ich in diesem Zusammenhang gar nicht mehr auf der Rechnung. Allan Clarke, gutaussehendes Aushängeschild der Formation, war mir nach wie vor sehr präsent.
Das Lesen des Artikels veranlassten mich nach meiner Rückkehr gleich die CD- Kollektionen „Original Album series Vol. 1 und Vol. 2“ zu kaufen.
Mit einem Schlag für wenig Geld hatte ich auf einmal zehn Hollies-Alben wieder verfügbar. Ich sage es offen, ich habe bis heute noch nicht sämtliche Alben durchgehört, doch es ist verführerisch und toll, so viele Originale wieder in seinem Besitz zu wissen. Einige Scheiben werde ich mir auf Plattenbörsen und Flohmärkten ebenfalls noch mal im Original zulegen und dafür etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, doch diese original Alben Serien haben was?!? Ja, ich bin da ein wenig ambivalent, auf der einen Seite ist es toll, auf einmal hat man jegliche Musik verfügbar, ohne eigentlich richtig gesammelt zu haben. Auf der anderen Seite (bei anderen Bands ist dies bei mir der Fall) sind einige LPs schon ziemlich ramponiert, da ist diese Serie eine tolle Auffrischung, eine sinnvolle Ergänzung. Doch auch bei den Hollies finde ich den Schalter der Zeitmaschine. Wenn ich „Stay with the Hollies“ aus dem Umschlag ziehe, einschiebe, dann gelingt es mir tatsächlich für einen kurzen Moment in die Zeit meiner Jugend bei diesen Zwei-Minuten-Songs einzutauchen. Irgendwie schrammelt die Musik genauso wie früher auf dem kleinen Philips-Plattenspieler mit einem Tonabnehmer, der einem (schon damals) die Tränen in die Augen trieb.
Soll einfach nur heißen, die „Original Album Series“ machen auch für eingefleischte Sammler Sinn, sind aber kein Ersatz für die Originale in einer Sammlung und dies ist auch gut so.
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am 26. April 2017
Finde diese Boxen mit den fünf cds sehr gut . Wo bekommt man für so wenig Geld schon so viel tollte Musik .
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TOP 500 REZENSENTam 18. Juni 2016
The Hollies begleiteten mich damals durch meine Teenagerjahre (sagt man das heute auch noch so?) und auch wieder nicht. Ich nahm die Band wahr und auch wieder nicht, ich hörte ihre Lieder und auch wieder nicht. Angesagt waren andere Gruppen!
Damals war mir die Musik zu glatt, wir liefen rum in Jeans und Parka und lehnten uns gegen Uniformen auf…
Die Hollies hatten aber auch eine wichtige Aufgabe; immer dann wenn meine Eltern den „neumodischen Kram“ der von diesen langhaarigen Typen gesungen wurde aufregten, konfrontierte ich sie mit den Hollies: gutaussehend, akzentuierter Satzgesang, dies musste überzeugen und gelang auch.
Damals kaufte ich Singles, mehr gab das Taschengeld nicht her. 1969 griff ich dann mal etwas tiefer in die Tasche und legte mir die LP „Hollies sings Dylan“. Eine LP, dessen Cover ich damals wie heute klasse fand und finde und die mich heute wie damals immer noch hin und her reißt. Werden die Lieder des Großmeisters, dessen Fan ich wirklich bin, verhunzt oder innovativ interpretiert?
Jedenfalls stand „Hollies unvollständige“ bei mir im Regal, da las ich im Februar während einer längeren Zugfahrt in einem Musikmagazin einen längeren, reichlich bebilderten Artikel über die Hollies. Graham Nash, dessen klasse Alterswerk aktuell bei mir häufiger läuft, und der von 1962 bis 1968 ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Band war, hatte ich in diesem Zusammenhang gar nicht mehr auf der Rechnung. Allan Clarke, gutaussehendes Aushängeschild der Formation, war mir nach wie vor sehr präsent.
Das Lesen des Artikels veranlassten mich nach meiner Rückkehr gleich die CD- Kollektionen „Original Album series Vol. 1 und Vol. 2“ zu kaufen.
Mit einem Schlag für wenig Geld hatte ich auf einmal zehn Hollies-Alben wieder verfügbar. Ich sage es offen, ich habe bis heute noch nicht sämtliche Alben durchgehört, doch es ist verführerisch und toll, so viele Originale wieder in seinem Besitz zu wissen. Einige Scheiben werde ich mir auf Plattenbörsen und Flohmärkten ebenfalls noch mal im Original zulegen und dafür etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, doch diese original Alben Serien haben was?!? Ja, ich bin da ein wenig ambivalent, auf der einen Seite ist es toll, auf einmal hat man jegliche Musik verfügbar, ohne eigentlich richtig gesammelt zu haben. Auf der anderen Seite (bei anderen Bands ist dies bei mir der Fall) sind einige LPs schon ziemlich ramponiert, da ist diese Serie eine tolle Auffrischung, eine sinnvolle Ergänzung. Doch auch bei den Hollies finde ich den Schalter der Zeitmaschine. Wenn ich „Stay with the Hollies“ aus dem Umschlag ziehe, einschiebe, dann gelingt es mir tatsächlich für einen kurzen Moment in die Zeit meiner Jugend bei diesen Zwei-Minuten-Songs einzutauchen. Irgendwie schrammelt die Musik genauso wie früher auf dem kleinen Philips-Plattenspieler mit einem Tonabnehmer, der einem (schon damals) die Tränen in die Augen trieb.
Soll einfach nur heißen, die „Original Album Series“ machen auch für eingefleischte Sammler Sinn, sind aber kein Ersatz für die Originale in einer Sammlung und dies ist auch gut so.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Mai 2015
Habe gesucht und nun gefunden. Habe zwar schon ziemlich viel von den Hollies, aber noch nicht alles. Diese Sammlung erweiter mein Repertoir deutlich.
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am 1. April 2014
Die Hollies eilen die Treppe hinauf. Wir schreiben das Jahr 1964 und die Stufen, welche die 5 jungen Männer erklimmen, befinden sich im damals hippsten Soundgebäude der frühen 60er-Jahre mit dem klingenden Namen "Merseybeat". Die 5 Jungs aus Manchester kommen gut voran. Dennoch: Immer dann wenn die Hollies kurz inne halten, nach Luft schnappen und im Treppenhaus nach oben gucken, grinsen von oben herab vier bekannte Gesichter aus Liverpool. Würde einer der fünf Hollies-Musiker seine "Kodak Retinette"-Kamera zücken und diesen Anblick fotografieren, er käme nicht darum herum gleichzeitig die Melodie von "Please Please Me" zu trällern...irgendwie ein bekannter Anblick:-)

Um dies vorweg zu nehmen: Allan, Eric, Tony, Graham und Bobby werden diesen Wettlauf im Treppenhaus des "Merseybeats" nicht gewinnen und sie werden die vier Pilzköpfe nie und nimmer einholen. Immer einen Schritt zu spät, stets etwas ausser Puste.

Und wie das so ist: Bei hohem Tempo und unzähligen Treppen gerät man unwillkürlich ins Stolpern. Und die Hollies kommen - da hoch motiviert - bereits beim ersten Aufstieg ins Strudeln. Auf ihrem Erstling "Stay With The Hollies" pfeffern die fünf Manchester auf die Schnelle ein doch etwas gar unoriginelles Repertoire hin und verdaddeln sich dabei mehrmals beim Rhythmus, beim Timing und Gesang. Die drei Sänger treffen die Töne nicht immer richtig und sind zu sehr erpicht, den Stil der berühmten Beatles frivol zu kopieren. Ab und an empfindet man es gar als zu anstrengend, dass die Hollies beinahe bei jedem Titel ihre dreistimmigen Vocal Harmonies zum Besten geben wollen. Diesen Satzgesang werden sie im Laufe der nachfolgenden Jahre verbessern - ja er wird gar zum Markenzeichen dieser erfolgreichen Beat-Gruppe.

Auf "Stay With The Hollies" jedoch muss der Hörer seinen Kopf ab und an schräg halten, um den (vielfach zu hoch) intonierten Singsang der Hollies zu verarbeiten. Dessen ungeachtet: Dieses Album schlug im Januar 1964 richtig ein und belegte bald einmal Platz Nr. 2 in den UK-Album-Charts. Ausserdem zeigt diese Platte - wie die vier anderen Produktionen dieser schönen Sammelbox auch - den einzigartigen, musikalischen Zeitkolorit der 60er Jahre wunderbar auf. So klang die Musik von damals, so'was mochten die jungen Leute 1964 und genau diese Musik muss man abspielen um darzulegen, wie der Soundtrack der frühen 60er erschallte.

Mit dem Nachfolger "In The Hollies Style" vermochte die Band im November 1964 eine echte Steigerung zu erzielen. Auf dem zweiten Album des Quintetts befanden sich nun bereits sieben Eigenkompositionen. Und diese Titel machen nun richtig, richtig viel Spass - allen voran "Time For Love", "Come On Home", "Please Don't Feel Too Bad", "You'll Be Mine", streckenweise auch "Don't You Know" sowie "To You My Love" und die Irwin-Komposition "What Kind Of Boy". Nun, auch auf diesem Longplayer verstolpern sich die Hollies beim einen oder anderen Titel (u.a."Set Me Free") und führen bei der Produktion, beim Gesang und in der Instrumenten-Abteilung mit Bestimmtheit nicht durchwegs eine feine Klinge. Aber die Songs haben Wucht, Tempo, Enthusiasmus und catchy Melodien.

Und so halten die 5 Musiker aus dem Nordwesten Englands die Pace auch beim Werk "The Hollies" (erschienen im September 1965). Grosso modo schaffen es die Hollies, auf jedem ihrer Alben eine paar richtig starke, eingängige und mitreissende Beat-Stücke zu platzieren. Die Hervorbringung von kompakten, sich optimal ergänzenden und schön abgestimmten Alben, gelingt den Hollies (im Vergleich mit den Beatles) in aller Regel aber nicht. Auf "The Hollies" glänzen v.a. die Titel "You Must Believe in Me", "Put Yourself In My Place", "Too Many People" (für das Jahr 1965 unbeschreiblich hervorragend) und "So Lonely".

Ab und an vergeigen die Herren Clarke, Nash und Hicks leider auch auf dem dritten Album durch den Gesang ("When I Come Home To You" - falsch klingender Satzgesang) oder teilweise auch beim Songwriting, die mögliche Hit-Lancierung. Dies zeigt die Up-Tempo-Nummer "I've Been Wrong". Dieser rockige Song hätte enorm grosses Hit-Potenzial gehabt. Aber die von den drei Songwritern gewählte Struktur nimmt der Eigenkomposition wiederholt den Dampf raus und die Band verheddert sich in Breaks und suboptimal eingeflochtenen Gitarren-Soli. Und bis die Sache dann vermeintlich wieder an Fahrt gewinnt, ist die Laufzeit von kümmerlichen 01:56 min verstrichen und die Nummer ist Geschichte. Schade.

Und wollen wir hier noch einmal den konkurrierenden Treppenlauf vom Beginn dieser Rezension aufnehmen: Hier liegt die massiv grosse Differenz zu den übermächtigen Beatles. Lennon und McCartney vergaben ihre Chancen beim Songwriting nicht, komplettierten ihre brillanten Ideen zu vollendeten Juwelen und unterlegten die Songs zusammen mit Harrison und Starr mit innovativem Spiel und eindrücklichem Gesang - und setzten die Titel zu Spitzenalben zusammen. Spricht man von den Hollies als langjährige Nr. 2 im Wettkampf um die Beat-Krone, dann muss der Kenner beim Anhören dieser Original-Alben schon ehrlich eingestehen, dass die vier Freunde aus Liverpool in Sachen Albumproduktion einige Klassen - oder eben unzählige Etagen - Vorsprung auf ihre Verfolger (und die vermeintliche Nr. 2) aus Manchester hatten.

Die Hollies setzten zu oft auf Tempo statt auf Qualität und dachten ihre Ideen leider nicht immer fertig. Eine nicht zu vernachlässigende Komponente in diesem Vergleich ist u.a. die Kreation von Balladen. Mitunter eine Königsdisziplin der Beatles. Seien es die frühen Titel wie "This Boy", "If I Fell" oder "And I Love Her" sowie Klassiker wie "In My Life", "Yesterday" oder "Michelle" - so'was schafften die Hollies zu keinem Zeitpunkt. Selbst die späteren, grossen Balladen und einzig richtig grossen Hits der Hollies ("He Ain't Heavy, He Is My Brother" und "The Air That I Breathe") stammen nicht aus der Feder der Bandeigenen-Komponisten.

Lassen wir nun den Wettstreit und den Vergleich mit den Beatles mal sein - der Käufer dieser Box hält ja nicht nach einem Beatles-Substitut Ausschau sondern nach toller Musik aus der ersten Hälfte der 60er-Dekade (...welche die Hollies massiv und erwiesenermassen mitprägten!). Und stellen wir auch das müssige Tadeln und das spitzfindige Nuancieren ab. Denn mit dem Fokus auf die CD-Sammler-Box, welche hier vor mir liegt, gibt es ja unter'm Strich vor allem lobende Worte zu vermelden. Denn die Hollies spielten auf ihren Alben zwischen 1964 - 1966 fesche, fröhliche und mitreissende Beatmusik ein.
Auf "Would You Believe" (Juni 1966) findet der Musikliebhaber klasse Songs wie "I've Got A Way Of My Own" sowie das fulminante "I Can't Let Go" und die wunderbare Buddy Holly-Coverversion von "Take Your Time" (bei der Instrumentierung erfolgt eine schöne Reminiszenz an die Byrds) und auf dem Album "For Certain Because..." vom Dezember 1966 findet der Fan den bekannten Hit "Stop! Stop! Stop!"

Dann also los und diese Box in den Amazon-Warenkorb legen? Jein... Möge doch der Fan auf Amazon einen Vergleich mit dem Box-Set "The Clarke, Hicks And Nash Years" (1964-68) vornehmen. Mit diesem Produkt wird - wie ich finde - zu einem Hammerpreis, eine 6 CD-umfassende, unglaublich tolle Hollies-Zusammenstellung angeboten, welche die meisten Songs von der hier rezensierten Box ebenfalls enthält. Ja mehr als das: Unzählige Titel wie das wunderbare "Yes I Will" oder die klasse Up-Tempo Nummer "Zip A Dee Doo Dah" und u.a. die Hits "On A Carousel", "Dear Eloise", "Carrie Anne", "Listen To Me" und "Bus Stop" sind auf dem 6-CD-Boxset zusätzlich enthalten. Mag der Kenner aber die Reihenfolge der Originalalben zwischen 1964-1966 hören und findet Gefallen an den Cover-Replikaten, dann ist das hier rezensierte Sammel-Werk durchaus zu empfehlen. Hörspass bieten jedenfalls beide Amazon-Angebote!

1969, die Hollies blicken noch einmal zwischen den Balustraden ins Treppenhaus herauf. Inzwischen gucken die vier Männer aus Liverpool nicht mehr ganz so entspannt auf die Hollies hinunter - der eine oder andere Beatle hat offenbar, ab dem unnachahmlichen Sprint hinauf an die Spitze, etliche Friseur-Termine verpasst und somit hat sich das Bild von vorhin bereits einem Wandel unterzogen. Das Gebäude veränderte sich zudem, die 60er Ära verstrich nach und nach. Zum Einholen oder Überholen gibt es für die Hollies trotz allem nichts mehr: Währenddessen die fünf Musikanten aus Manchester (in neuer Zusammensetzung) mit der Single "He Ain't Heavy He's My Brother" in den USA und in Grossbritannien einen grossen Erfolg feiern, löst sich das wahrgewordene Märchen der vier Giganten aus Liverpool allmählich auf.
Es winken die 70er-Jahre - ein neuer Treppenlauf in einem neuen Soundgebäude kündigt sich an. Hierbei werden die Hollies grösstenteils noch als Mitläufer in den unteren Etagen aber bestimmt nicht mehr als enger Verfolger an der Spitze mittun.
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