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am 16. April 2017
mir tut er dies nicht, daher habe ich ihn verschenkt.
Komische Story und auch keine meisterhafte schauspielerische Umsetzung machen diesen Film für mich nicht sehenswert.
Da gibt es viel besseres mit Gerard Butler...
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am 13. April 2017
Cooler Film, spannend unterhaltsam mit gut gespielten Charakteren. Der Film ist nicht in die Länge gezogen ohne großen Leerlauf. Typischer Gut Richie
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am 19. Januar 2012
Die Besetzung ist top. Egal ob Butler, Hardy oder Strong, jeder der Mimen spielt klasse.
Zur schrägen Story gibt es einen Soundtrack, der die 60er Jahre, Lou Reed und Punkmusik miteinander verbindet, halt ein echter Ritchie.
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am 14. August 2016
"Die Leute fragen: Was ist ein RocknRolla? Und ich sag's Ihnen: Es geht nicht um Drums, Drogen und Ausflüge in die Notaufnahme. Oh nein. Da geht's um viel mehr, mein Freund. Wir stehen alle auf die schönen Dinge im Leben: Der eine auf die Kohle, der andere auf die Drogen, wieder andere auf den Sex, den Glamour oder den Ruhm. Aber einem RocknRolla geht es anders! - Wieso? Weil der echte RocknRolla das komplette Paket will..."

"Verzeihung, ist das ein Überfall?"

Als zwei Kleinganoven versuchen, im Londoner Immobiliengeschäft Fuß zu fassen, geraten sie an den brutalen und hinterhältigen Tycoon Lenny Cole. Der streckt ihnen zwar Geld vor, sorgt aber auch dafür, dass das Geschäft daneben geht.
Um ihre Schulden bei Lenny zurückzahlen zu können, stehlen sie einen mit sieben Millionen Euro gefüllten Koffer von einem russischen Milliardär, ohne zu ahnen, dass sie damit wiederum eine Schmiergeldzahlung an Lenny vereiteln... Und welche Rolle spielen die hübsche Buchhalterin und ein verschwundener Rockstar bei dem Ganzen?

"Ich bin beklaut worden!" - "Wo hing's denn, Lenn?" - "Archy, schmier ihm eine! Schick ihn zur Schule, weil ich den Schwachsinn nicht mehr ertrage. Du nimmst das in die Hand! Hol mir das Gemälde wieder zurück, bring mir 'ne Leiche. Ich geh nämlich wieder ins Bett."

Mit Tom Wilkinson (Ganz oder gar nicht, Shakespeare in Love, Rush Hour, Batman begins, Michael Clayton, Operation Walküre, Duplicity, Lone Ranger) als Richter, Anwälte und Stadträte kontrollierender "Ich regiere diese Stadt!" Lenny Cole ("Ich sag dir jetzt mal wie das hier läuft: Du kommst ins Abwasser und ich trink 'ne Tasse Tee!"),
Mark Strong (Revolver, Der Mann der niemals lebte, Sherlock Holmes 2009, Kick-Ass, Robin Hood 2010, Kingsman: The Secret Service) als Lennys Rechte Hand Archy ("Wenn die Ohrfeige nicht wirkt, stecht sie ab oder bezahlt sie - aber nur gegen Quittung, wir sind doch nicht die Mafia!"),
dem Tschechen Karel Roden (Blade II, Hellboy) als "Whisky ist der neue Wodka" und russischer Oligarch Uri Omovich ("Das ist mein Glücksbild. Nehmen Sie! Vielleicht bringt es Ihnen auch Glück."),
Thandie Newton (Mission: Impossible II, Shade, Riddick: Chroniken eines Kriegers) als Uris persönliche "äußerst talentierte und finanziell einfallsreiche" Buchhalterin Stella ("Schönheit ist eine grausame Geliebte!")
und dem Schotten Gerard Butler (300, Gamer, Gesetz der Rache, Olympus und London has fallen) als One Two ("Sie sind viel zu gefährlich für mich!").

"Hallo?" - "Ich bin's." - "Wer ist ich?" - "Ich." - "Aha. Und was wollen Sie?" - "Sie." - "Oh, dann sollten Sie besser reinkommen!" - One Two & Stella

In weiteren Rollen die beiden Londoner
Tom Hardy (Star Trek Nemesis, Bane in The Dark Knight rises, Mad Max: Fury Road, Oscar-Nominierung 2016 für The Revenant) als "Ich will nicht die Stripperin, One Two. Ich will dich!" Bob ("Du bist der schöne Bob, der Ladykiller!")
und Idris Elba (The Wire, Luther, Heimdall in mehreren Marvel-Filmen, Prometheus, Pacific Rim, Star Trek Beyond) als Mumbles,
der US-amerikanische Rapper Chris Ludacris Bridges (dreifacher Grammy-Gewinner, Fast & Furious Teile 2 und 5 bis 7) und Jeremy Piven (Entourage, Very Bad Things, Smokin' Aces) als Johnnys Manager Mickey und Roman
und Toby Kebbell (Prince of Persia, Zorn der Titanen, Fantastic Four 2015, Warcraft: The Beginning) als durchgeknallter "Ich komm frisch aus der Klapsmühle!" RocknRolla Johnny Quid.

"Jetzt hör mal zu, Junge. Hör zu! Ich mag dich genauso wenig wie dein leiblicher Vater. Du bist Ausschuss! Ein mieser und selbstverliebter Waschlappen, den ich von deiner Mutter geerbt habe."

"Dieser Junkie hat mehr Beerdigungen gesehen als ein Leichenbestatter, der ist 'ne Seuche. Warte nur, der nächste Weltkrieg wird nur wegen ihm ausgetragen werden!"

Regie führte im Jahr 2008 (mit einem Budget von 18 Millionen Dollar) der 39-jährige Brite Guy Ritchie (Bube Dame König grAS, Snatch - Schweine und Diamanten, Revolver, Sherlock Holmes 2009, Sherlock Holmes: Spiel im Schatten, Codename U.N.C.L.E.), der auch das Drehbuch schrieb. Ritchie war fast acht Jahre mit Madonna verheiratet.

"Keine Sorge, er kann sich nicht wehren. Er hat keinen Kopf mehr!"

Fazit: 114 Minuten Britische Gangsterfarce - jeder beklaut hier jeden - mit gleich DREI potenziellen Bond-Nachfolgern in EINEM Film! Wenn Sie mich fragen, unwahrscheinlich unterhaltsam (mit Anleihen an Pulp Fiction: Butler und Newton tanzen fast so einfallsreich und seltsam wie Vincent Vega und Mia Wallace, es gibt eine ähnliche Vergewaltigungsszene wie bei Marsellus... und der Koffer ist hier - ein Bild). Von mir Note 2-

"Wer nicht fragt, hört keine Lügen." - "Loyale Hunde sind die besten Hunde!"

Haben Ihnen Filme wie BUBE DAME KÖNIG GRAS, SNATCH - SCHWEINE UND DIAMANTEN oder LAYER CAKE gefallen? Dann könnte Ihnen eventuell dieser Film auch gefallen.

Die Cinema schreibt: "Wie zu seinen besten Zeiten liefert Guy Ritchie eine clever verschachtelte Achterbahnfahrt durch die Londoner Unterwelt ab. Unterhaltsam springt er zwischen den Handlungsebenen und Schauplätzen hin und her, um am Ende die verschiedenen Storyelemente zusammenzufügen.
Fazit: Die ultracoole Gangstersatire und ihr grandioser Soundtrack strotzen nur so vor Energie - über die wenigen erzählerischen Schwächen sieht man dabei gerne hinweg."

EXTRAS: Audiokommentar von Regisseur Guy Ritchie und Darsteller Mark Strong, Inside RocknRolla: Typen, Tussis und Schmiergelder (Blokes, Birds and Backhanders) 15:03, Guy's Town: London aus der Sicht von Guy Ritchie 8:32, Nicht verwendete Szene: Machst du die Zigarette aus? 2:00, leider gibt es kein Wendecover.

"Rocker wie die... sterben nie!"
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am 26. März 2009
Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit nach Bube Dame König Grass und Snatch erinnern als man von Guy Ritchie einen Wunderfilm nach dem anderen erwartete.

2 Filme später (Swept Away; Revolver) gleicht das Gefühl eher dem Kater nach einer durchzechten Nacht. Was hat den armen Ritchie nur geritten als er die eben genannten Filme unters Volk geworfen hat? Ich war ehrlich gesagt wenig überzeugt, dass Ritchie nochmal zur alten Genialität zurückfinden würde.

Die Zweifel sind hiermit offiziell ausgeräumt. Ritchie kommt zurück mit dem was er bisher am besten kann. Ein Gangsterfilm der in London spielt.

Und plötzlich wirkt die alte Magie wieder. Der Film hat Tempo, coole Schnitte, fetzigen Sound. Die Story ist interessant und die Schauspieler sind nicht nur hervorragend sondern (was besseres fällt mir dazu nicht ein) unglaublich gut aufgelegt.

Kurz zur Geschichte: In London haben sich die Zeiten geändert. Gangster machen in Imobilien, Russen mit Unmengen von Geld haben die Stadt als Spielplatz entdeckt, die Unterwelt passt sich der neuen Situation an und der Rochnrolla, gleichzeitig Philosoph und Junkie, und gerade mal wieder offiziell tot sitzt in seiner Bude mit den verhängten Fenstern und denkt über Selbstmord nach.

Rocknrolla ist nicht mehr so verspielt wie noch Snatch oder Bube Dame. Es gibt zwar immer noch den sporadischen skurilen Humor aber insgesamt ist alles ernster Geworden. Das ist aber durchweg positiv, schliesslich will keiner immer wieder den gleichen Film sehen. Diverse Handlungsstränge verschlingen sich hier zu einem großen Ganzen und sorgen zusätzlich dafür, dass die meisten Figuren der Geschichte irgendwann aufeinander treffen.

Der Film ist gespickt mit hervorragenden Leuten. Bis in die Nebenrollen haben die alle ihr Fach drauf. Am besten haben mir Toby Kebbell als der Rochnrolla und Gerard Butler als One-Two gefallen. Hab den Kebbell noch bewusst in keinem anderen Film gesehen. Ich hoffe der bekommt durch den Film hier mal ein paar gute Rollen.

Am Ende wird James Bond mäßig angedeutet, dass es eine Fortsetzung geben wird. Wär wirklich cool, wenn das nicht nur ein Gag war.

Saugut! Ich kann nur sagen: Ab jetzt freu ich mich wieder auf den Nächsten (und hoffentlich, hoffentlich wird das nicht wieder so ein ...)
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am 13. Januar 2012
"EAN 5051890005090 - ROCK`N`ROLLA - Versand von dvd-to-go "

...ich habe mir Rock'n'Rolla diese Woche bestellt, es kam ziemlich zügig (ist man ja von Amazon so gewohnt).
Die große große Kritik bezieht sich auch nicht auf Amazon, sondern auf den Vertreiber dieser DVD (dvd-to-go):

Die Produktbeschreibung ist FALSCH! Die wählbaren Sprachen sind bei der angekommenen DVD Englisch, Russisch und Englisch mit irgendeinem unidentifizierbaren Gequatsche darüber...solange ihr den Film also in deutscher Sprache schauen wollt, der Versender sich aber nicht ändert - NICHT BESTELLEN.

Nebenbei trotzdem noch großes Lob an Amazon aufgrund der Rückerstattung.

PS: Das Problem gab es auch mal bei Mediamarkt (zumindest in Berlin), denn auch dort gekaufte RocknRolla-DVDs waren nur in englischer bzw. russischer Sprache, obwohl die Rückseite etwas anderes behauptete.
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am 28. Juli 2009
Archy(Mark Strong) weiß, wovon er spricht. Er ist die rechte Hand des Londoner Unterweltbosses Lenny Cole(Tom Wilkinson) und begleitet uns als Erzählstimme durch Guy Ritchies Film -RocknRolla-. Natürlich sind die Erwartungen da hoch, denn -Bube, Dame, König, Gras- und - Snatch- waren einfach zwei Ritchie-Werke, die das Prädikat "genial" verdienten. Ihre Nachfolger fielen da eher lau aus. Ob RocknRolla die selbst hoch gelegte Messlatte Ritchies überspringen kann, lässt sich pauschal nicht sagen.

One Two(Gerard Butler) und seine Ganovenfreunde schulden dem Unterweltboss Lenny zwei Millionen Euro. Lenny hat sie über den Tisch gezogen, aber das weiß One Two noch nicht. Mit Insidertips der Geldexpertin Stella(Thandie Newton) können One Two und seine Kumpel Bobby(Tom Hardy)und Mumbles(Idris Elba) sieben Millionen Euro ergattern. Was sie allerdings nicht wissen ist, dass dieses Geld für einen Deal zwischen Lenny und dem superreichen Russen Omovich(Karel Roden) gedacht war. So ist Omovichs Geld futsch und das finden weder der Russe noch Lenny lustig. Denn die beiden sind Geschäftspartner. Omovic bestätigt diese Partnerschaft, in dem er Lenny sein "Glücksbild" leiht. Natürlich verschwindet der Schinken und auch die zweite Geldladung geht den Bach runter. Ab da sind One Two und seine Kumpanen Freiwild. Lenny, Omovich und die russiche Mafia sind hinter ihnen her. Wie dann noch eine Männerfreundschaft, ein total verrückter Rocksänger, ein Verräter und eine etwas andere Vater/Sohn Geschichte in die Story einfließt, das ist schon ziemlich verrückt.

Gury Ritchie hat sich Mühe gegeben RocknRolla so schräg wie möglich zu produzieren. In Teilbereichen ist ihm das gelungen. Leider springt der Funke nicht immer über. Wenn Ritchie Omovich an eine wirklich lebende Person "anbindet" oder mit einer Tanzeinlage zwischen Stella und One Two ganz nah an -Pulp Fiction- rückt, ist er stark. Auch die Charaktere der Geschichte sind hervorragend. Als Gesamtwerk überzeugt der Film jedoch nicht völlig; reicht auch nicht an die besten Werke Ritchies heran.

Die Besetzung ist top. Egal ob Butler, Hardy oder Strong, jeder der Mimen spielt klasse. Herauszuheben ist allerdings Tom Wilkinson. Wie er den Boss Lenny gibt, das ist mit Abstand eine Fünf-Sterne-Leistung.
Zur schrägen Story gibt es einen Soundtrack, der die 60er Jahre, Lou Reed und Punkmusik miteinander verbindet, halt ein echter Ritchie.

Für den ganzen Film möchte ich keine Höchstnote vergeben. Ritchie hat die Londoner Unterwelt hervorragend ans Tageslicht gezerrt, aber der ganz große Coup ist ihm mit -RocknRolla- nicht gelungen. In jedem Fall bleibt eine sehenswerte Gangsterschmonzette mit einigen wirklich starken Momenten über. Und das ist mehr, als vergleichbare Produktionen zu bieten haben. So dürfen Fans der ersten Ritchie-Filme durchaus ein wenig enttäuscht sein, alles in allem ist -RocknRolla- jedoch gelungene Unterhaltung. Aber sie wissen ja: Letztendlich müssen sie das ohnehin wieder einmal selbst entscheiden.
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am 6. Mai 2009
Guy Ritchie ist definitiv ein RocknRolla.......

Ich liebe Filme die anders sind und RocknRolla gehört definitiv dazu. Viele Schauspieler, viele unterschiedliche Handlungsstränge und am Ende läuft so ziemlich alles zusammen. Wenn dann noch Überraschungen aufwarten ist mein Glück perfekt. Letzteres findet man zwar etwas selten, aber es passt gerade noch.

Vor Allem der Cast ist genial gewählt.
Gerald Butler als One-Two ist natürlich wie erwartet brilliant cool, aber noch genialer fand ich Toby Kebbell als Johny Quid. Einfach der Hammer. Ausnahmsweise auch mal nix zu meckern bei der Deutschen Synchro. Sprecher alle super gewählt. Ob die Übersetzung passt, kann ich nicht beurteilen. Ist mir auch egal, da die Dialoge einfach top sind. Speziell die mit Johny Quid ;)

Und wie es bei solch einem Film üblich ist, gibt der Sound und Schnitt auch viel her. Nicht viel herkömmliches, aber auch nichts überschräges. Der Soundtrack kann sich sehen lassen, auch wenn es zum Beispiel zu Pulp Fiction noch einiges fehlt.

Insgesamt ein Film der glaub ich nicht viel besser hätte produziert werden können. Also rein technisch.

Nun aber zum Manko, der allerdings Geschmackssache:
Die Handlung hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Irgendwie fehlt zum Ende der höhere Spannungsbogen. Vergleicht man den Film zum Beispiel mit Smokin Aces, der in allem perfekt war, wird dort am Ende spannungstechnisch mehr drauf gelegt. Mehr Dramatik, mehr Emotion..... Das fehlt RocknRolla einfach. Der Film bleibt über die gesamte Länge kultig, aber lediglich wegen der Dialoge, dem Cast, dem Soundtrack und der visuellen Umsetzung. Bei der Story hapert es. Diese ist definitiv nicht schlecht, aber man hätte zum Ende mehr draus machen müssen um mich zu 100% zu überzeugen.

Fazit:
Rund um gelungen, nur zum Ende hin hätte es Story mäßig was mehr sein können. Spannung und Dramatik fehlte um den Film nicht nur kultig sondern auch genial werden zu lassen.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Juli 2009
Ich hatte viel erwartet, denn die meisten Meinungen zum Film sind - für mich absolut nicht nachvollziehbar - positiv.
Ich mochte auch "Snatch" und "Bube, Dame, König, Gras" und fand "Revolver" o.k.
Leider bot aber "RocknRolla" lediglich eine absurde, unlogische und schwer nachvollziehbare Handlung.
Vom Witz der beiden erstgenannten Filme keine Spur.

Action kommt nur punktuell vor, es wird stattdessen unendlich viel geredet, aber das ist nicht cool, sondern lediglich mit Macht auf Coolness getrimmt und wirkt auf mich persönlich nur albern.
Mit einer guten Story, glaubwürdigen Charakteren, guter Dramaturgie gelingt auch ohne Action ein packender Film - davon aber hier keine Spur.

Emotionen werden nicht geweckt, der Film und die Charaktere lassen einen völlig kalt.

Thandie Newton in ihrer Rolle wirkte besonders unglaubwürdig und eindimensional.

Das schlimmste ist, dass der Film stinklangweilig ist, zumindest ein anderer Rezensent hat dies hier ja ebenfalls zu Recht bemängelt.
Ich konnte mich nur mit Mühe davon abhalten, nach einer Stunde abzuschalten.
Wer wirklich coole Filme mit Action und spannendem Plot sehen will, der gucke zum Beispiel "Running Scared" oder "Shoot 'Em Up".

Es bleibt zu hoffen, dass Guy Ritchie vielleicht doch noch mal in Zukunft wieder einen richtig überzeugenden Film hinbekommt.
Das hier aber war eine fast zweistündige Zeitverschwendung. Ärgerlich.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Februar 2013
Guy Ritchie war mal der Ehemann von Madonna und hat mit seinen beiden Sherlock Holmes Verfilmungen seine bislang größten Kassenerfolge erzielt. Kultfilme waren aber seine beiden ersten Arbeiten "Bube Dame König Gras" von 1998 und "Snatch" aus dem Jahr 2000.
Beide Filme des jungen britischen Kinos wirkten extrem cool, weil es Ritchie verstand das Gangstermilieu ziemlich schrill und unmoralisch mit viel schwarzem Humor versah und so ein Gegengewicht zur harten Brutalität herstellt. Der makabre, lakonische Stil passte auch sehr gut zum perfekt eingefangenen Lokalkolorit der Metropole London.
Kein Wunder also, dass Ritchie noch zwei ähnliche Filme nachschob, die aber beide nicht den Erfolg dieser beiden Filme hatten, dabei sind "Revolver" und "RocknRolla" eigentlich überhaupt nicht schlechter. Einziges Manko ist vielleicht, dass man den Stil Ritchies jetzt halt genau kennt und er nicht mehr so überraschen kann mit seinem respektlosen Fatalismus.
In "RocknRolla" jedenfalls gibts ein irres Kosmos aus der Londoner Unterwelt. Dort hat auch der Mafiaboss Lenny Cole (Tom Wikinson) das Sagen, vor allem im Baugewerbe zieht er an den Strippen.
Lennys rechte Hand ist Archy (Mark Strong), aus dessen Sicht der Film erzählt wird.
Etwas aus der Art geschlagen ist Lennys drogenabhängiger Stiefsohn Johnny Quid (Toby Kebell), der auch als Musiker einen Namen hat und seinen eigenen Tod vortäuscht, um die Umsätze für seine Platten zu steigern.
Lenny macht derzeit dicke Geschäfte mit den Russen, doch mit dem russischen Milliardär Uri Omovich (Karel Roden) ist nicht zu Spaßen, auch wenn er Lenny sein Lieblingsgemälde ausleiht, weil es angeblich Glück bringen soll.
Lenny verspricht dem Russen für 7 Millionen eine Baugenehmigung. Uris aufregende Buchhalterin Stella (Thandie Newton) soll das Geld transportieren. Sie spielt aber ein gefährliches Spiel und da kommen die Kleinganoven One Two (Gerald Butler), Mumbles (Idris Elba) und Bob (Tom Hardy) als weitere Spielfiguren in die chaotische, kriminelle Szenerie...
Richties Gangsterfilme sind natürlich Geschmackssache, aber mich hat "RocknRoll" sehr gut unterhalten. Der Hang zur Parodie ist deutlich und das macht wie immmer eine Menge Spaß. Bei den britischen Mobfilmen sitzt man bei Guy Ritchie immer noch in erster Reihe...das große Plus ist die ausstrahlende Energie und Dynamik des Films. Tom Wilkinson spielt auch grandios auf.
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