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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 6. Februar 2014
Kennt ihr das? Ihr schaut euch gemütlich eine Folge Star Trek (oder Vergleichbares) an. Weder die Inzenierung noch die Schauspieler sind natürlich oskarverdächtig. Trotzdem habt ihr euch für eine kurze Zeit gut unterhalten gefühlt und euch in die SciFi-Welt mehr oder weniger entführen lassen.
Genauso geht es mir diesem Buch. Weder ist der Autor ein begnadeter Schriftsteller (Verzeihung!), noch ist der Plot besonders neu oder einfallsreich. Aber es liest sich locker weg und die Geschichte bleibt spannend und nachvollziebar, ohne je ins Tiefsinnige abzudriften. Als wohlgemeinte Kritik muss ich jedoch anführen, dass manche Satzstellungen, sagen wir, unvorteilhaft sind ("Am Ende begleiteten drei Polizeiboote sie"), was aber auch dem Lektorat hätte auffallen können. Was mich aber nachhaltiger stört, ist die Tatsache, dass der Autor viel zu selten eine Pause von seiner Story macht und sich zu wenig Zeit nimmt, mal den "Blick schweifen zu lassen", um somit Atmosphäre aufzubauen. Ein Beispiel, wo das mal gelungen ist: "Thrax nickte und schaute aus dem Fenster auf die Straße. Es regnete in Strömen und der Himmel war düster und wolkenverhangen. Man sah nur wenige Passanten...". Diese Passage ist fast die einzige, in der mal Luft geholt wird und nicht die Geschichte voran getrieben wird. Dabei sind solche Beschreibungen wichtig, um beim Leser Immersion zu erzeugen. Hiervon in Zukunft also gerne mehr.

Sei es drum, mir hat das Buch Spaß gemacht und ich erwäge, mir auch die nächsten D9E-Bücher anzuschauen. Zu erwähnen ist noch, dass dem kleinen Wurdack-Verlag ein ganz hervorragender Druck und ein tolles, stimmungsvolles Cover gelungen ist. Zudem stellen sich die Autoren dieser Serie in diversen Internetforen den Fragen und Anmerkungen der Leser, was auch nicht selbstverständlich ist, allemal sympathisch rüber kommt, und die vier (Hegemonie-)Sterne auf jeden Fall rechtfertigt.
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am 12. Juli 2014
Also das Design hinter D9E ist ja auch vom Autor, und lesbar sind seine Bücher allemal, so gesehen kriegt man was erwartet wird.

Ob die Idee mit der neunten Expansion trägt, wird sich wohl noch zeigen, und so richtig Originell ist das alles nun auch nicht, aber gut gemacht und, wie leider alle Bücher von Dirk van den Boom, etwas kurz. Ich würde mal gerne 100 Seiten mehr lesen, die fehlen hier nämlich. Soll ja an den Umständen liegen, sagt er selber, aber als Leser würd ich mir das wünschen, für einen Stern mehr.

Da ich nun schon 3 Bände der Reihe kenne: Oben ist hier, unten kommt hinten. Was mir also fehlt ist das der Erfinder dieses Universums ein bisschen die Qualität der anderen mitkontrolliert. Leider gibts ja keine "D9E Reihe" Bewertung, dann stände das da.
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am 13. Januar 2015
Leider konnte ich noch keine Info finden, was es mit D9E auf sich hat (Universum?)...aber dieses Buch hier ist m.W. in sich abgeschlossen, jedenfalls konnte ich es solo gut lesen. Über Hinweise zu einer Fortsetzung würde ich mich sehr freuen!

Trotz eines anfänglich Stirnrunzelns ob des "Navigators, der jahrelang auf seinem Plastik(!)sessel hocken muss" (was in einem hypermodernen Raumschiff sehr anachronistisch klingt) kommt recht bald Spannung und eine interessante Story auf, die von überzeugenden, knorrigen Charakteren getragen wird, die sich wohltuend von den klinisch perfekten sonst üblichen Rauschschiffhelden abhebt: da wird geflucht wie auf einem knarzenden Ozeansegler, die Helden haben alle ihre Macken und man kommt doch irgendwie miteinander aus.
Die eine oder andere Idee wirkt vielleicht ein wenig unausgegoren, aber insgesamt kommt die Geschichte gut rüber.
Schon bald stellte ich fest, dass das Buch zu dünn ist, um wirklich weit auszuholen. Schade, denn der Stoff hätte es hergegeben. Dieses Buch könnte eine fesselnde Spaceopera einleiten, leider ist das Ende zwar schlüssig und gültig, aber die vielen schönen Vorlagen scheinen sich zu verlieren...?
Weitermachen!
Lesen lohnt sich!
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am 7. Dezember 2014
Ich lese ja normalerweise nur SF im englischen Original - die deutschen Übersetzungen sind meist ... nicht so wirklich gut.

Daher war ich neugierig auf einen SF aus deutschen Landen. Fazit: okay, irgendwo zwischen drei und vier Sternen. Hatte zuerst Sorge, die Geschichte wäre ein Campbell / Lost Stars Klon, das war sie aber nicht. Die Idee hat durchaus Potenzial, die Charaktere waren interessant, die Story hatte Spannung.

Aber irgendwie hat mir dann doch was gefehlt. Ich weiß, D9E wird ein ganzes Universum, und Story 1 sollte nur mal alles anreißen. Aber irgendwie blieb ich dann doch zu unbefriedigt und mit zu viel offenen Frangen zurück. Die Hondh sind ein eigenwilliger Gegner, nicht so richtig einordenbar zwischen gut oder böse. Das könnte dem Roman Tiefe geben - mich hat es eher ratlos gemacht, und nicht so sicher, ob ich jetzt der Crew Daumen drücken soll, oder lieber nicht.

Am Schluss wäre ich dann schon neugierig gewesen, wie es mit der Besatzung weiter geht, als Charaktere hatten die schon was. Leider scheint die Storyline jetzt mal zu enden, der zweite D9E Roman von van den Boom scheint sich mit ganz was anderem zu beschäftigen.

Ob ich wirklich dabei bleibe, weiß ich echt noch nicht. Schon die Nummer 2 in der D9E Reihenfolge lässt mich in der Mitte zweifeln, ob ich weiter lesen will. Na ja, mal sehen.
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am 25. Oktober 2013
"Eine Reise alter Helden" ist der erste Roman einer Reihe, die sich das gleiche Universum als Hintergrund teilt. Also ist jeder Roman für sich lesbar, und trotzdem hat dieser erste Band die Aufgabe, den Hintergrund zu skizzieren und interessant zu gestalten - und nebenbei noch eine spannende Geschichte zu erzählen. Das ist eine schwierige Komposition, aber sie ist dem Autor bestmöglich gelungen.
Dirk van den Boom nimmt den Leser von der ersten Seite an mit auf eine Reise in eine ferne, im ersten Moment unwirtlich erscheinende Welt, entwickelt sie vor seinen Augen mit großer Souveränität und fesselt ihn mit der Geschichte, die trotz ihres schweren Stands als Einstiegsstory im Vordergrund abläuft und das Zepter der Romanführung nie an die Informationsvermittlung abgibt. Die Geschichte um die Rückkehrer aus der Vergangenheit der Menschen. Sie müssen sich in einer ihnen neuen Welt zurechtfinden, müssen die Niederlage in ihrem Krieg wegstecken, müssen sich für ein weiteres Leben entscheiden.
Das Innenleben und die jeweiligen Stärken und Schwächen der Protagonisten führen zu Erfahrungen, die im Gesamtbild eine Richtung für ihre Handlungen vorgeben und uns schön gezeichnete Charaktere liefern, mit denen man über die angetroffenen Zustände fluchen, sich wundern, rätseln kann, denn sie erhalten im gleichen Tempo wie der Leser die Informationen, die das Bild und damit einen ersten Teil des Hintergrundes darstellen, vor dem die Reihe ihre Geschichten erzählen will.
Schnell, durch eine dichte Handlung und ohne weitschweifige Erklärungen für seinen Informationsfluss zu benötigen, spielt sich die Geschichte im Kopfkino ab und entlässt uns mit dem letzten Wort bestens unterhalten und voller Wissbegier auf mehr.
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am 25. Oktober 2013
Den Beginn der neuen SF-Reihe im Wurdack-Verlag übernahm kein geringerer als Altmeister Dirk van den Boom.

Zügig wirft er die LeserInnen in das nigelnagelneue Universum und baut Mil-SF gestärkt eine spannungsgeladene Atmosphäre auf, in deren erstaunlich unblutigen und dennoch todgeschwängerten Schichten wir die Menschheit am Rande des Untergangs erleben. Nach einem relativistischen Zeitsprung entspannt sich eine flüssig zu lesende Spurensuche der Interceptor-Besatzung auf der zukünftigen Erde, in deren Verlauf sie einige Geheimnisse der Geschichte enträtseln kann. Gleichzeitig muss sie sich mit dieser inakzeptablen Zukunft auseinandersetzen und entscheiden, ob sie sich dem Diktat der Hondh unterwerfen oder einen anderen Weg einschlagen will.

Dem geübten Leser erwarten keine Überraschungen. Vielmehr baut van den Boom eine sympathische Atmosphäre auf, die einen soliden Grundstock für weitere Abenteuer der Interceptor bilden kann.

Ein gemütlicher und souveräner Beginn einer SF-Reihe, die großes Potential besitzt und in den nächsten Bänden von weiteren großartigen AutorInnen fortgeschrieben wird.
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am 19. Juni 2016
Finde diese Reihe sehr spannend und Unterhaltsam geschrieben.
Auch wenn es mehrere Autoren sind,- sehr gut geschrieben
Ist Natürlich Geschmacksache und daher muß es jeder selbst herausfinden...
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am 6. Mai 2014
Mit der neunten Expansion und dem Krieg gegen die Hond wurde ein spannendes neues Universum geschaffen. Das Buch nutzt die SciFi-Möglichkeiten im ersten Abschnitt aus und kann so relativ viel "Historie" des Universums erzählen ohne wenig "Platz" im Buch zu verlieren.

Achtung: Wer an Charakteren hängt und diese in Wiederholungen gerne wieder sieht, dem sei gesagt das dies in D9E nicht der Fall ist. Jedes Buch ist eine in sich abgeschlossene Geschichte mit bis dato immer neuen Charakteren (Stand: Nach Veröffentlichtung des dritten Teils).
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am 3. Januar 2014
Dirk van den Boom ist Kennern der deutschen Sci-Fi kein Unbekannter. In seinen Büchern rummst es oft gewaltig, mit der Bezeichnung Military-Sci-Fi tut man ihm kein Unrecht. In "Eine Reise alter Helden" hat er sich diesbezüglich spürbar zurückgehalten. Vielmehr hat er die Chance genutzt, das Universum von D9E in seinen Grundzügen zu beschreiben und die wichtigsten Charaktere einzuführen, sprich, er macht das, was in einem guten Erstlingsroman einer Reihe passieren muss. Dabei schafft er es, dass die Handlung keineswegs zu kurz kommt (gerne mal ein Problem von ersten Teilen einer Reihe), so dass das Lesen kurzweilig ist und einfach Spaß macht.

Vier Sterne gibt es daher von mir für "Eine Reise alter Helden". Die Charaktere sind nachvollziehbar, das Universum stimmig und geheimnisvoll, es gibt auch etwas Action und die Technik-Fans unter den Sci-Fi-Lesern haben auch ihren Spaß, wenn von "relativistischem Raumflug" und ähnlichem geredet wird. An der ein oder anderen Stelle hätte man bei Beschreibungen etwas kürzen können, hier wird es mir für meinen Geschmack ab und an etwas zu langatmig. Die vier Sterne hat sich "Eine Reise alter Helden" vollauf verdient. Es macht einfach Spaß zu lesen und wurde von mir in vier Abenden weggelesen, das zeigt, dass es in seinen Bann zieht.

Kurz zum D9E-Hintergrund: D9E ist als "shared universe"-Reihe vom Verlag gedacht. Die Autoren haben also ein gemeinsames Universum mit einer gemeinsamen Hintergrundgeschichte, die sich als roter Faden durchzieht und in jedem Buch im Hintergrund weiterläuft. Jeder Autor kann dabei seine eigenen Einzelgeschichten in den großen Kanon einbauen und so die große Geschichte im Background vorantreiben. Der Verlag plant laut ihrer Homepage vier D9E-Romane pro Jahr.
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am 16. Dezember 2013
Ich kann das Buch nicht genug loben und freue mich schon heute auf seine Fortsetzungen. Eine "klassische" space- opera mit den dazu gehörigen märchenhaften Bestandteilen. Der Autor entwickelt ein faszinierendes Szenario mit stimmigen Charakteren unter Verzicht auf die sonst bei moderner SF übliche Gigantomanie. Technische Futurismen werden zwar nur ansatzweise erklärt, aber man vermisst es auch nicht. Hinzu kommt noch eine spannende Handlung. Herz des SF- Fans, was willst Du mehr?
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