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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
80
4,3 von 5 Sternen
Stil: Kit inkl. SEL 28-70 mm Objektiv|Ändern
Preis:1.249,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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Seit ich im Jahre 2001 meine erste digitale Kamera kaufte, hat mich das Thema Fotografie nie mehr losgelassen. Im Laufe der Jahre wurde die Ausrüstung immer hochwertiger (und schwerer). Meine letzte Spiegelreflexkamera war eine Nikon D7000 mit diversen Objektiven.

Als dann parallel zu D-SLRs auch hochwertige Kompaktkameras auf dem Markt kamen, hatte ich immer auch eine dieser Edel-Kompaktkameras im Bestand, um unbelastet unterwegs sein zu können. Nachdem mir irgendwann auffiel, dass ich die große Ausrüstung kaum mehr nutzte, hatte ich mein komplettes SLR-Equipment verkauft und war für eine gewisse Zeit mit einer Canon G1X wunschlos glücklich. Diese wurde dann durch eine Sony RX100 ersetzt - meine erste Kamera von Sony.

Irgendwann begann ich dann doch das kreative Spiel mit Schärfe/Unschärfe zu vermissen und fand in der Sony RX10 einen tollen Kompromiss. Nahezu grenzenlose Möglichkeiten in einem noch einigermaßen kompakten und nicht allzu schweren Format. In diesem Zusammenhang begann ich mich auch für die Sony Alpha 7 zu interessieren. Ein ähnlicher Geniestreich wie seinerzeit die RX100! Ein Vollformatsensor in einem vergleichsweise kleinen und leichten Gehäuse! Und das Ganze zu einem durchaus erträglichen Preis! So bestellte ich das Kit aus A7 in Verbindung mit dem Zoom-Objektiv 28-70 mm. Mit entsprechend großen Erwartungen fieberte ich dem Erhalt der Kamera entgegen.

► Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitungsqualität:
Der Ersteindruck war toll, kleiner und leichter als erwartet, gute Verarbeitung und Haptik, zumindest was den Body betrifft. Manche finden das Design der A7 etwas altbacken. Das ist Geschmackssache, mir gefällt es ausgesprochen gut! Die Alpha 7 wirkt toolig, gleichzeitig aber auch elegant und der Retrostyle steht ihr ausgezeichnet! Im ersten Moment hat man den Eindruck eines kompletten Metallgehäuses, was aber so leider nicht stimmt. Nur das Oberteil der Kamera ist aus Magnesium. Dieses ist aber richtig massiv und ein haptischer Hochgenuss! Sony hat die restlichen Teile der Kamera designtechnisch so geschickt gestaltet, dass die Kamera wie aus einem Guss wirkt. Somit fällt der Unterschied zur A7R, die ein komplettes Metallgehäuse besitzt, eigentlich nicht auf. Staub- und Spritzwassergeschützt sind sie beide. Mit aufgesetztem Kit-Objektiv entsprechen Abmessungen und Gewicht in etwa der RX10 und damit liegt die A7 trotz Vollformat unter einer herkömmlichen SLR mit deutlich kleinerem Sensor.

Die Griffigkeit der Kamera geht absolut in Ordnung und die Anordnung der zahlreichen Bedienelemente ist gut durchdacht. Da ich mit Sony Kameras vertraut bin, gab die Bedienung und Menüführung keine Rätsel auf. Die Schwenkmechanik des Monitors funktioniert butterweich und der Bildschirm lässt sich im Gegensatz zur RX10 direkt in die Position für Aufnahmen aus der Froschperspektive verstellen.

Der serienmäßige Lieferumfang ist etwas dürftig. In dieser Preisklasse hätte Sony durchaus ein externes Ladegerät beilegen können. Allerdings kann man für relativ wenig Geld ein Bundle eines Drittanbieters dazukaufen, welches aus einem externem Ladegerät und zwei Ersatzakkus besteht.

Leider kenne ich bei Sony mittlerweile die Unsitte, kein vernünftiges Handbuch für die Kameras zur Verfügung zu stellen. Für die Alpha 7 allerdings gibt es zumindest ein "richtiges" PDF-Handbuch, kein zusammengeschustertes Not-PDF, wie bei den kleineren Modellen. Allerdings wird man nicht fündig, wenn man auf der Supportseite nach einer Alpha 7 sucht, man muss ILCE-7 eingeben.

► Technik und Funktionen:
Die Sony Alpha verfügt über einen Vollformatsensor der Größe 35,8 x 23,9 mm mit 24 Megapixeln. Damit ist die Sensorfläche in etwa 7-mal größer, als bei den in RX100/RX10 verbauten Varianten und mehr als doppelt so groß, wie beim APS-C Format. Durch die verhältnismäßig geringe Pixeldichte und gleichzeitig große, lichtempfindliche Fläche sind beste Voraussetzungen für rauscharme und detailreiche Aufnahmen mit exzellentem Dynamikumfang gegeben. Auch das Freistellpotential vor dem Hintergrund ist deutlich besser, als bei kleineren Sensoren. Gleichzeitig sinkt aber auch die erreichbare Tiefenschärfe, das sollten etwaige Interessenten auf jeden Fall berücksichtigen.

Das Kit-Objektiv deckt den gängigsten Brennweitenbereich von 28 - 70 mm ab. Dabei ist die Lichtstärke mit F3,5 - 5,6 auf eher niedrigem Niveau. Dabei sind die optischen Leistungen für ein Kit-Objektiv gar nicht so schlecht, aber dazu später mehr.

Funktionsseitig bringt die Alpha 7 so ziemlich alles mit, was man sich derzeit vorstellen kann. Ein GPS-Modul ist zwar nicht vorhanden, dafür aber alles sonst Erdenkliche, u.a. auch ein WiFi-Modul. Aufnahmeparameter, Tastenbelegung, Display- und Sucheranzeigen, alles ist weitgehend flexibel personalisierbar. Zwar interessiert mich die Video-Funktionalität kaum, aber falls man sie nutzen möchte, wird man sich über die Möglichkeit freuen, mit 50p in Pal bzw. 60p bei NTSC in Full-HD-Auflösung filmen zu können.

Die Menüführung der Alpha 7 ist weitgehend identisch mit dem Userinterface der RX10 und ich empfinde diese im Vergleich zu manch anderem Fabrikat als Wohltat. So schnell und sicher navigiert man mit kaum einem anderen Menü durch die diversen Funktionen. Ebenfalls sehr angenehm empfinde ich die detaillierte Akkuanzeige in Prozentschritten. Seitens Stromverbrauch geht die Alpha 7 alles andere als zimperlich mit dem Akku um. Das Mitführen von 1 - 2 geladenen Ersatzakkus ist eigentlich unvermeidlich.

Der Autofokus ist gar nicht so träge, wie manche behaupten. Vielleicht liegt das an sehr unterschiedlichen Einsatzbedingungen, vielleicht wurde er auch mit dem letzten Firmwareupdate (v.1.02) verbessert. Für meine Zwecke ist er ausreichend schnell. Die A7 verfügt übrigens im Gegensatz zur A7R über einen Hybrid-Autofokus (Kontrast&Phasen-AF). Die Belichtungssteuerung der Sony Alpha 7 ist sehr ausgewogen und die Notwendigkeit von Korrekturen liegt deutlich niedriger, als ich das von meinen Nikon Kameras kannte, die fast grundsätzlich um -0,7 korrigiert werden wollten.

Dass Sony der A7 kein eingebautes Blitzgerät spendiert hat, finde ich sehr ärgerlich. Zwar fotografiere ich selten mit Blitz, aber wenn ich Porträtaufnahmen bei Gegenlicht machen will, brauche ich ihn durchaus. Einen Aufsteckblitz führe ich nicht mit, wenn ich unterwegs bin. So werde ich wohl oder übel zumindest den kleinen Sony HVL-F20M zusätzlich anschaffen müssen.

► Monitor und Sucher:
Der elektronische Sucher ist eine Klasse für sich! Noch besser und größer, als bei der RX10. Ich finde ihn besser und praktischer, als einen optischen Sucher. Er deckt 100% des Bildausschnitts ab und ist aufgrund der Restlichtverstärkung auch heller als ein optischer Sucher. In dunkler Umgebung wird das Ganze allerdings durch etwas Rauschen beeinträchtigt. Der Annäherungssensor funktioniert sehr zuverlässig und schaltet den Sucher beim Durchschauen automatisch ein und den Monitor gleichzeitig ab. Als Brillenträger würde ich mir allerdings ein etwas früheres Ansprechen des Sensors wünschen. Sämtliche Zusatzinfos, die man auf dem Monitor einblenden kann, stehen auch beim Sucher zur Verfügung.

Auflösung, Qualität, Homogenität und Farbtreue des Monitors sind ebenfalls auf höchstem Niveau. Allerdings verstehe ich nicht, warum Sony beim Topmodel auf einen Sensor zur automatischen Helligkeitsregelung verzichtet hat. Die RX100/RX10 verfügen über selbigen, und das möchte ich eigentlich nicht mehr missen. Bei Außenaufnahmen empfiehlt es sich, die Monitorhelligkeit manuell in den Modus "SONNIG" umzustellen. Dadurch ist die Erkennbarkeit auch in sehr hellen Umgebungen noch gut, allerdings saugt die Kamera den Akku dann umso schneller leer.

Ebenfalls nicht unerwähnt lassen möchte ich die geniale 3D Wasserwaage, welche sowohl auf dem Monitor als auch im Sucher eingeblendet werden kann.

► Bildqualität:
Wer sich für eine Vollformat-Kamera entscheidet, tut das primär wegen der Möglichkeit, ultimative Bildergebnisse erzeugen zu können. Mit entsprechend hoher Erwartungshaltung habe ich die ersten Probeaufnahmen (RAW+JPEG) gemacht.

Die Bildqualität war tatsächlich ausgezeichnet! Der Dynamikumfang fantastisch, die Schärfe absolut auf dem Punkt. Zumindest in der Bildmitte. Am Rand trotz Abblendens aber nicht besser als bei anderen hochwertigen Kameras, die ich zuvor hatte, wie z.B. einer Nikon D7000 mit Nikkor 16-85 mm. Grundsätzlich ist die Qualität des Sony-Kit-Objektivs recht beachtlich.

Eigentlich bin ich ein großer Fan des RAW-Formats. Aber hier muss ich zugeben, überzeugen auch die JPEG-Bilder direkt aus der Kamera. Die von mir testweise aus RAW generierten Ergebnisse waren nicht immer besser.

Beim Rauschverhalten muss ich zugeben, dass ich etwas enttäuscht bin. Zwar ist das Rauschverhalten das Beste, was ich bisher bei Kameras kennengelernt habe, aber es ist eben nicht in dem Maße besser, wie ich es aufgrund des vergleichsweise gigantisch großen Sensors erwartet habe. Vermutlich hatte ich hier eine überzogene Erwartungshaltung und es geht derzeit technisch einfach nicht besser. Auf jeden Fall sind auch Aufnahmen mit ISO 6.400 relativ rauscharm und detailreich. Bei High-ISO Aufnahmen lohnt sich allerdings das RAW-Format, denn hier erziele ich mittels RAW-Converter deutlich bessere Ergebnisse.

Bei Nutzung der ISO-Automatik ist auffällig, dass die A7 sehr schnell hohe ISO Einstellungen nutzt. Wo einer RX100 ISO 1.600 genügt, verlangt die A7 gleich ISO 6.400. Und so gut das Rauschverhalten der A7 auch sein mag, bei so hohen ISO-Werten ist es keinesfalls besser als bei der RX100 mit deutlich niedrigerer ISO Empfindlichkeit. Natürlich muss man hier auch die deutlich unterschiedlichen Lichtempfindlichkeiten der Objektive berücksichtigen (RX100 F1,8 im Weitwinkel). Mit einer lichtstärkeren Festbrennweite an der A7 würde das sicher anders aussehen. Mein Tipp: Manuell eine niedrigere ISO-Empfindlichkeit wählen! Der Bildstabilisator arbeitet so gut, dass auch Aufnahmen mit einer längeren Verschlusszeit noch scharf abgebildet werden. In der Regel sind 1/20s mit einer ruhigen Hand und bei unbewegten Motiven immer möglich.

Auch wenn das Gebotene sehr gut war, nach einigen Tagen stellte sich eine gewisse Ernüchterung ein und Zweifel kamen auf, ob die Anschaffung der Sony Alpha 7 sich wirklich gelohnt hat. Die Qualitätsunterschiede zu Aufnahmen meiner RX10 waren einfach nicht so riesig und gleichzeitig die Möglichkeiten hinsichtlich Brennweitenbereich sehr viel geringer.

Das alles änderte sich, nachdem ich das Kit-Objektiv durch das Carl Zeiss 24 - 70 mm (SEL2470Z) ersetzt hatte. Dieses wird sehr kontrovers bewertet, was an der Serienstreuung liegen mag. Wenn man aber ein einwandfreies Exemplar erwischt, sind die Resultate wirklich absolut überzeugend! Eine solche Schärfe und ein solcher Detailreichtum sind mir zuvor noch nie untergekommen! Dabei sind die Bilder derartig natürlich und von einer Reinheit, das hätte ich nicht für möglich gehalten!

Die Bildqualität ist derartig gut, dass es sogar in Grenzen möglich ist, die Bilder hoch zu skalieren. So habe ich mir ein Bild machen wollen, wie relevant der Größen-Unterschied zu Bildern einer A7R mit ihren 36 Megapixeln ist, und einige RAW-Bilder von 6000 x 4000 Pixeln auf 7360 x 4912 Pixel hoch skaliert. Die Ergebnisse waren verblüffend. Ich glaube nicht, dass es jemandem aufgefallen wäre, dass es sich nicht um native Bilder handelt. Die hochskalierten Ergebnisse sind immer noch besser als manches Ergebnis von mittelmäßigen Kamera/Objektivkombinationen.

Physikalisch bedingt muss man natürlich auch beim SEL2470Z mit einer geringeren Randschärfe leben. Dennoch ist das Gebotene sehr überzeugend. Wer noch mehr Schärfe auch in den Ecken erzielen möchte, wird um die Anschaffung von hochwertigen Festbrennweiten nicht herum kommen.

► Fazit:
Mit der Alpha 7 steht uns Fotografen nun eine Vollformatkamera zur Verfügung, die kompakter ist, als viele D-SLRs mit APS-C Sensoren. Um nicht enttäuscht zu werden, sollten sich etwaige Interessenten darüber im Klaren sein, dass die überragenden Möglichkeiten der Sony Alpha 7 nur mit entsprechend hochwertigen Objektiven erreichbar sind und ein zusätzliches Investment verlangen. Ein weiterer Punkt, der bei Interessenten Berücksichtigung finden sollte ist die Tiefenschärfe. Bei einem so großen Sensor muss sehr stark abgeblendet werden, um die gleiche Tiefenschärfe zu erreichen, die man von Kameras mit kleineren Sensoren kennt. Im Gegenzug ist das schon erwähnte Freistellpotential natürlich eine sehr feine Sache und für viele Fotografen einer der Hauptgründe für die Nutzung des Vollformats.

Eine kleine Bitte zum Schluss: Hat Ihnen meine Rezension in irgendeiner Art und Weise weitergeholfen? Falls ja, würde ich mich über die Nutzung des Abstimmungs-Buttons freuen. Falls nein, hinterlassen Sie doch bitte einen kurzen Hinweis über die Kommentarfunktion. So habe ich die Chance, es zukünftig vielleicht besser zu machen. Ergänzende Fragen zum Produkt beantworte ich gerne, sofern ich kann.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Mai 2015
Sony Alpha 7KB (inklusive Kit-Objektiv)

Lange habe ich überlegt, gezögert und mich nach anderen Alternativen umgesehen, bevor ich mir letztlich doch Sonys Alpha 7 zugelegt habe. Für mich entscheidend war schließlich die Kombination aus Vollformatsensor, relativ geringem Gewicht, der guten Ausstattung und dem deutlich reduzierten Preis nach der Vorstellung der Alpha 7 II.

Zum Nachfolger habe ich persönlich bewusst nicht gegriffen, da für mich lediglich der im Gehäuse integrierte Bildstabilisator das entscheidende neue Feature darstellt. Einen Aufpreis von etwa 500 Euro war mir das aber nicht wert, zumal die Alpha 7II auch noch etwas an Gewicht (ca. 140g) zugelegt hat.

Auch habe ich mich bewusst für das Kit-Objektiv entschieden. Es deckt einen üblichen Brennweitenbereich mit brauchbarer Lichtstärke ab und eignet sich daher meiner Meinung nach gut als Basisausstattung. Natürlich verspricht z.B. das Sony SEL-1670Z F4 eine deutlich bessere Abbildungsleistung, allerdings müsste man auch hier wieder einen happigen Aufpreis von knapp 500 Euro einplanen. Überhaupt sind Sonys Objektivpreise recht ambitioniert und stellen für mich den einzigen echten Nachteil an der Alpha 7 dar. Mit knapp 300 Euro für das Standardobjektiv (Unterschied Kit im Vergleich zum Body) ist der Einstieg allerdings noch bezahlbar und bietet genügend Leistung um sich mit der Kamera erst einmal anzufreunden. Nach und nach werden sicherlich noch die eine oder andere Festbrennweite und ein Zoomobjektiv angeschafft.

Meine Sony Alpha 7 wurde bereits mit der aktualisierten Firmware 1.02 ausgeliefert. Hätte zwar gerne auch mal den Vergleich zu der älteren Version gezogen, um die Verbesserungen besser einschätzen zu können, andererseits habe ich so von Anfang an ein optimales Gerät zur Verfügung.

Bildqualität:
Die Bildqualität wird natürlich immer recht unterschiedlich beurteilt und unterliegt in der Bewertung auch zum gewissen Teil den persönlichen Vorlieben. Meiner Meinung nach fallen die Ergebnisse bereits mit dem Kit-Objektiv gut - sehr gut aus.
Der Vollformatsensor mit seinen 24,3 MP bietet den einzelnen Pixeln richtig viel Platz. Das daraus resultierende extrem gute Rauschverhalten macht sich vor allem bei Aufnahmen in der Dämmerung oder bei Lichtspielen im Dunkeln bemerkbar. Aber auch bei Innenraumaufnahmen hat man einen großen Spielraum zur Verfügung. Die Sony Alpha 7 schafft es meiner Erfahrung nach bis zu ISO 6400 brauchbare Ergebnisse abzuliefern. In der Vergrößerung sieht man ab etwa ISO 3200 eine Qualitätsminderung, die lediglich bei besonders großen Ausgabeformaten relevant werden dürfte.
Genau bei den o.g. Lichtsituationen, zum Beispiel einem Candlelight-Dinner, kann man in der Vergrößerung auch gut die Qualitätsunterschiede zwischen RAW- und JPEG-Aufnahmen erkennen. Beim JPEG gehen deutlich mehr Details verloren und das Rauschverhalten fällt sichtbar schlechter aus. Die Aufnahmen sind einfach grieseliger. Bei normalen Tageslichtaufnahmen oder im Freien ist davon kaum etwas zu sehen, der subjektive Qualitätseindruck ist hier identisch. Abgesehen davon bewegen sich Dynamik (mit eingeschalteter Dynamikbereichsoptimierung/ Dynamic Range Optimizer), Rauschverhalten und Schärfe auf einem durchweg guten Niveau. Die Farben werden natürlich wiedergegeben und sind frei von Farbstichen.
Etwas nachteilig zeigt sich beim Kit-Objektiv höchstens noch, dass die Schärfe in den Ecken sichtbar abnimmt. Zudem sind Grenzen durch die eher durchschnittliche Lichtstärke von F3,5-5,6 gesetzt, die sich vor allem bei schwierigen Lichtsituationen bemerkbar machen. Beide 'Nachteile' sind natürlich Zugeständnisse an die günstigere Einstiegslösung und sollten sich wie gesagt mit Alternativ-Objektiven ganz bestimmt mindern lassen.

Hier noch einige Punkte kreuz und quer, die für manche Nutzer wichtig sein könnten:

*kein Bildstabilisator im Gehäuse, sollte man bei der Anschaffung von Objektiven ohne eigenen Bildstabilisator im Hinterkopf behalten
*Akkukapazität reicht für meine Bedürfnisse aus, dennoch empfiehlt es sich ein Kit aus Akku und separatem Ladegerät zuzulegen, da ansonsten der Akku immer per USB-Kabel in der Kamera geladen werden muss, ich habe mich für das Bundle Kit Bundlestar Akku Ladegerät 4 in 1 inkl. Ladeschale für Sony NP-FW50 + 2x PATONA Ersatzakku für Sony NP-FW50 passend zu Sony ILCE QX1 Alpha 5000 5100 6000 Alpha 7 CyberShot DSC RX10 -- Sony NEX-6 NEX-F3 NEX-7 NEX-7B NEX-7C NEX-7K NEX-3 NEX-3N NEX-C3 Nex-5...von Patona entschieden
*Akkuentladung in der ungenutzten Kamera bei mir etwa 1-2 % pro Tag
*durchweg teure Objektive
*die anfänglich magere Objektivauswahl hat Sony inzwischen verbessert
*vergleichsweise geringes Gehäusegewicht
*unterstützt meine Toshiba SDXU-016GA Exceria PRO UHS-II SDHC Speicherkarte
*hohe Serienbildgeschwindigkeit
*separater Speicherkartenslot (vorteilhaft bei Stativaufnahmen)
*schneller Autofokus (mit Firmware 1.02)
*insgesamt gute Ausstattung inklusive WLAN, NFC
*intuitive Menüführung, gute Einstellmöglichkeiten
*sehr guter Sucher, gutes detailreiches und klappbares Display (allerdings könnte der Schwenkbereich, z.B. für Selfies, größer ausfallen), sehr gut im Aussenbereich nutzbar
*kein integrierter Blitz
*etwas langsame Startzeit
*erstaunlich gute Videoqualität
*Videos können unkomprimiert per HDMI ausgegeben werden

Fazit:
Die Sony Alpha 7 bietet bereits mit dem Kit-Objektiv eine insgesamt sehr gute Bildqualität in Verbindung mit einem vergleichsweise leichten aber hochwertigen Gehäuse, vielen gelungenen Ausstattungsdetails und einem angemessenen Kit-Preis. Zudem kann sich auch die Videoqualität sehen lassen, was nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist. Als einzigen echten Nachteil sehe ich das kostspielige Objektivprogramm, das bei späteren Ergänzungen merklich größere Löcher im Portemonnaie verursacht, als bei so manchem Konkurrenten.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Dezember 2013
Diese Rezension soll den RX1-Besitzern helfen, die sich einen Switch zur Alpha 7 überlegen. Den Part Bildqualität spare ich bewusst in weiten Teilen aus (identische Sensoren vs. unterschiedliche Objektive), sondern möchte die für Umsteiger offensichtlichsten Vor- und Nachteile in der Handhabung ansprechen.

Um es vorweg zu nehmen: Es gibt nur wenige Gründe, mit denen man sich den Verbleib bei der RX1 schönreden kann.

Als ich mir vor knapp einem Jahr die RX1 gekauft habe, kam für mich eine Zeit des Anfreundens mit den vermeintlichen Nachteilen dieser Kamera: eine Festbrennweite (mir fehlt gerade in der Stadt dann oft doch ein wenig mehr Weitwinkel), langsamer Autofokus, nicht abgedichtetes Gehäuse / Objektiv (die RX1 war wegen Staub auf Sensor nach nur 3 Wochen erstmal in Reparatur bei Sony) – trotz allem die beste Kamera, die ich je hatte – v.a. weil sie im Gegensatz zur DSLR nie aus Bequemlichkeit daheim blieb.

Als dann die Alpha 7 zu einem deutlich günstigeren Einstiegspreispunkt (mehr dazu später) auf den Markt kam, war das natürlich ein ziemlicher Gewissenskonflikt: günstigere Kamera, mehr Features und eine Lösung so mancher Painpoints der RX1 – soll ich umsteigen? Die Länge der Rezension sei mir an dieser Stelle bitte verziehen – sonst fasse ich mich deutlich kürzer.

AUTOFOKUS
Bei der A7 kommt man in den „Genuss“ eines Phasenvergleichs-Fokus mit 127 Messfeldern – die RX1 hat einen ebenfalls passiven Autofokus mit Kontrastmessung. In der Theorie ist der Phasenvergleich deutlich schneller, da die Probemessung wie bei der RX1 entfällt. Für sich schnell bewegende Motive hat man damit deutlich mehr Chancen auf einen scharfen Schnappschuss als mit der RX1. Da ich die RX1 hauptsächlich für Landschafts- und Street-Photographie nutze, erstmal für mich nicht so wichtig – interessierter war ich am Verhalten des AF bei schlechten Lichtbedingungen bzw. bei Dämmerlicht und Photographie am langen Ende des Kit-Objektivs – hier die schlechte Nachricht: auch die A7 hat hier ihre Probleme. Die vergleichsweise schwache Lichtstärke des Kit-Objektivs lässt jedoch hoffen, dass mit einem 55mm 1.8er z.B. (war noch nicht verfügbar bei Bestellung) bessere Ergebnisse erzielt werden können. Für alle, die mit der A7R liebäugeln – diese hat dann das gleiche AF-System wie die RX1 (angeblich wegen technologischer Probleme durch Entfall des Tiefpass-Filters).

SHUTTER
Bei der RX1 quasi unhörbar, bei der A7 ein lautes Klacken – sogar die Nikon D600 ist leiser und klappt ja tatsächlich einen Spiegel. Eine Einstellmöglichkeit für einen leiseren Shutter hat die A7. Man kann lediglich eines der "KLACK"s bei der A7 (nicht bei der A7r) elektronisch abbilden (s.u.). Hier muss jeder für sich entscheiden – verdecktes Photographieren (was mit dem Klappdisplay sehr gut möglich wäre), Hochzeiten und Tierphotographie sind Szenarien, die mit der A7 tw. schwierig werden können. Die A7 kann im Gegensatz zur A7R den ersten Vorhang elektronisch abbilden (dann nur "- / KLACK") - bei der A7R geht das nicht, dort ist es zwangsweise ein lautes "KLACK-KLACK". Danke auch an die vielen Kommentare zu dieser Rezension: Es handelt sich bei der RX1 um einen Zentralverschluss, die A7 hat einen Schlitzverschluss - um das Geräusch kommt man leider bei keiner der Varianten der A7 herum.

Ebenfalls getriggert aus den Rezensionen bestätigt sich, dass die Erschütterungen, die der Verschluss an das Stativ weitergibt bei langen Belichtungen zu keiner Beeinträchtigung führen - wenn ein Fehler da ist, wird er mit zunehmender Belichtungszeit immer kleiner. Bei bestimmten kürzeren Kombinationen kann es wohl durchaus zu Beeinträchtigungen kommen (siehe hierzu DP Review und Steve Huff).

Die Möglichkeit, den ersten Verschluss-Vorhang elektronisch zu schalten erhöht nicht nur die Lebenszeit des Verschlusses, sondern ermöglicht auch vernünftige Macro-Photographier. Was bei meiner SLR selbstverständlich ist, wäre mit einer A7r ohne elektronischen Verschluss-Vorhang eventuell nur mit schlechterer Qualität möglich - das muss jedoch erst das Macro-Objektiv in der Praxis zeigen, das bekanntlich noch nicht verfügbar ist.

Serienaufnahmen gelingen mit der Alpha 7 deutlich besser als mit der RX1 – auch ist die Kamera nach einer Aufnahme schneller wieder verfügbar.

Nach nunmehr knapp 1.900 Bildern mit der A7 muss ich sagen, dass das Geräusch der Kamera in Räumen stört - insbesondere wenn man Personen 1x photographiert, macht das Geräusch der Kamera alle darauf aufmerksam, dass sie die nächsten "Opfer" meiner Schnappschuss-Suche sein könnten. Mit der RX1 war das um ein Vielfaches entspannter, auch wenn man dank Festbrennweite gute Chancen hatte, sich durch das "in Positon bringen" mit mehr Aufmerksamkeit als notwendig zu bedenken. Andererseits ist es mit der A7 nicht viel anders als mit einer SLR im Raum zu sitzen. Draußen, für Städtephotographie und in Museen ist das Geräusch ziemlich egal.

BEDIENUNG / FIRMWARE
Hier ist keine lange Umgewöhnungszeit notwendig – insgesamt ist die A7 BENUTZERFÜHRUNG flüssiger, ein wenig moderner (z.B. die Wahl der Blende zeigt nun im A(perture)-Modus ein Laufband der Blenden). Das auf der RX1 in Verbindung mit Tasche ohnehin ungünstig platzierte AF-WAHLRAD ist nach hinten gewandert. Dazu gekommen sind 2 weitere PROGRAMMIERBARE TASTEN C1/C2 und ein Stellrad vor dem Auslöser (auf Batteriefach), das ebenfalls frei programmiert werden kann. Das gilt zum Glück auch für das Control-Wheel, auf dem per Werkseinstellung die ISO-Manipulation liegt. Das Rad ist so leichtgängig, dass man schnell aus Versehen ISO nach oben oder unten dreht ohne es zu merken - unter Optionen kann man die Funktionszuweisung zum Glück aufheben. Nach wie vor nicht möglich: HDR mit zeitl. verzögertem Auslöser – da an die RX1 kein FERNAUSLÖSER angeschlossen werden kann, bei Stativaufnahmen schmerzlich vermisst. Für die Alpha 7 gibt es immerhin die Möglichkeit, einen IR Fernauslöser zu nutzen. Langzeitbelichtungen sind weiterhin auf 30sec begrenzt.

VIEWFINDER / DISPLAY
Wer an der RX1 den EVF als Zubehör genutzt hat, freut sich natürlich drüber – dafür macht der fest eingebaute EVF die Kamera aber auch ein wenig „klobiger“, sofern man bei dem Gehäuse überhaupt davon sprechen kann – es ist nämlich nochmal ein wenig dünner als das der RX1. Der Viewfinder hat wie bei der RX1 auch 100% Coverage bei einem Größenverhältnis von 0,71x mit „nur“ 1230 dots per line – der FDA-EV1MK kommt auf 2359 dots per line – in der Praxis sieht man den Unterschied, aber die Alpha 7 ist auch vergleichsweise schneller bei schnellen Schwenks und der Viewfinder zieht weniger nach als die RX1-Combo. Wer den EVF auf der RX1 mangels klappbarem Display gerne als Winkelsucher genutzt hat, wird sich riesig über das klappbare Display freuen, insbesondere wenn man mit Stativ unterwegs ist – 90° Telleraufsicht und 45° Sicht von unten sind möglich. Leider ist der Screen nicht in alle Achsen so flexibel wie bei der Alpha 99 oder einer Canon G12.

BATTERIE / AKKULAUFZEIT
Die Akkus vom Typ W sind mit dem Kombi-Ladegerät der RX1 schon mal nicht ladbar – eine Weiterverwendung des optionalen Akkuladers ACCTRBX ist daher nicht möglich. Die RX1 als Batteriefresser mit ihrem Akku kommt auf 4.5Wh, die Alpha 7 kommt mit 7.3Wh daher – die Laufzeit verbessert das leider nur marginal, gefühlt ist die Alpha 7 genau so schnell leer wie die RX1, insbesondere, wenn man Features wie NFC oder WiFi nutzt – ein Zweitakku ist also absolut empfehlenswert.

MANUELLER FOKUS AM OBJEKTIVRING
Geht bei der Alpha 7 deutlich flüssiger und schneller als das Gekurbel mit der RX1. Auch sehr schön ist, dass man nun im AF-Betrieb auch ohne Umstellen des Wahlrades manuell fokussieren kann (einfach den Butten am Wahlhebel gedrückt halten, mit Objektivring fokussieren, Auslöser drücken) - nach Loslassen des Buttons ist man dann wieder im AF-Modus.

CONNECTIVITY / APPS
Die Möglichkeit, per NFC oder WLAN Bilder auszutauschen ist v.a. unterwegs sehr interessant. Wer bisher mit Adapter Bilder auf ein iPad gespielt hat, kann das nun per direkter WLAN Verbindung tun – der Transfer geht sehr schnell. Auch eine Fernbedienung via App ist möglich. Wer jedoch in RAW photographiert hat (noch?) ein paar Enschränkungen: RAW Transfer nach iPad geht nicht – ebensowenig die Fernauslösung via App im RAW Modus. Die Kamera stellt sich immer wieder zurück auf JPEG. Um einen besonders gelungenen Schnappschuss mal schnell mit der Heimat zu teilen, oder sich abends im Hotel auf dem Tablet an der „Ausbeute“ des Tages zu erfreuen, ist die Konnektivität jedoch eine schöne Sache.
Zusätzlich kann wie bei der NEX-Serie üblich, die Kamera mit weiteren Funktionen über in-camera Apps ausgestattet werden – ob eine Mehrfachbelichtung ein Standard-Feature sein sollte, oder 5 EUR mehr wert ist, sei mal dahingestellt – meine Hoffnung ist, dass im Zuge der Full-Frame Erweiterung auch „Profi-Workflows“ tw. in die Apps ausgelagert werden können, sodass ich z.B. schonmal ein Tagging in der Kamera vornehmen kann.

SONSTIGES
Blitzgerät fehlt, was meiner Meinung nach kein großer Verlust ist – die Lichtkeule für den Frontalangriff schadet bei der RX1 meist mehr, als sie nutzt. Die Alpha 7 liegt deutlich besser in der Hand, das Gehäuse ist jedoch aus Kunststoff – fällt nur im direkten Vergleich auf. Für die Alpha 7R hat Sony dann wieder ein Magnesium-Gehäuse spendiert.

OBJEKTIVPARK
Der wohl wichtigste Faktor, der langfristig gegen die RX1 spricht, ist das System an Linsen, das hinter der Alpha 7 steht. Laut der Dame im Sony Store in Vegas kommen insgesamt 15 Sony e-Mount Vollformat Objektive bis 2015 auf den Markt – auch ein Makroobjektiv soll dabei sein. Derzeit (12/13) sind 5 Objektive erhältlich. Das Kit-Objektiv ist zwar nicht schlecht, aber wer vom 35mm 2.0 der RX1 kommt, ist erstmal enttäuscht. Hier wird sich die Güte der anderen Objektive zeigen (z.B. das 55er 1.8 klingt sehr vielversprechend). Somit kommen wir dann wieder auf den Kostenfaktor. Wer vom NEX System kommt, kann die Objektive mit Crop weiter verwenden und nach und nach ersetzen / zukaufen – wer neu einsteigt steht vor den extrem hohen Kosten für die Zeiss-Gläser. Die Kosten sind auch ein Faktor, der beim Aufbau eines entsprechenden Objektiv-Parks dann wieder teurer sein kann, als die SLR-Systeme à la Nikon/Canon mit günstigeren Objektiven gleicher oder besserer Qualität. Damit relativiert sich der im Vergleich zur RX1 günstige Einstand mit dem Body sehr schnell wieder. Dafür hat man die entsprechende Flexibilität, sein System weiter auszubauen. Eine andere Möglichkeit, Systeme zu verheiraten ist der mittlerweile erhältliche Novoflex-Adapter.

FAZIT
Die Alpha 7 ist ein Arbeitstier, das vieles besser macht als die RX1 – v.a. die Bedienbarkeit (EVF, Klappdisplay, WiFi/NFC) und die deutlich schnellere Aufnahme von Motiven in Serie rücken sie eher in den Bereich absolut vollwertiger SLR-Ersatz. Dank einiger zusätzlicher Features, kann sie schneller in Workflows eingebunden werden als die RX1. Die RX1 ist hingegen kompakter, hat ein Objektiv, das so (zumindest vorerst) für die Alpha 7 nicht verfügbar sein wird (es gibt „nur“ ein 35mm 2.8) und ist aufgrund des Preises (auch des Zubehörs) fast schon eine Ikone – daher mag ich mich auch nicht wirklich gegen sie entscheiden. Außerdem kann die RX1 für den Ahnungslosen als Kompaktkamera durchgehen, was bei kamerascheuen Personen weniger Abwehr auslöst, als die SLR-like Alpha 7 (mal davon abgesehen, dass man die RX1 auch noch in eine große Jackentasche packen kann, was mit der Alpha 7 nie passieren wird). Langfristig gehört das Feld einer Alpha 7, sobald die neuen Objektive auch das Potenzial der Kamera voll abrufen. Die RX1 wird daher erstmal bei mir bleiben, bis die Erweiterung des Objektivparks für die Alpha 7 nach frischen Geldmitteln schreit…
1414 Kommentare| 199 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. April 2016
Ich habe die A7 mittlerweile seit Oktober 2014 und nutze sie als Hauptkamera neben einer Sony A3000 und einer Olympus OM-D EM5.
Zuvor besaß ich eine umfangreiche Canon DSLR Ausstattung, welche ich sehr mochte. Leider blieb diese privat (unterwegs mit Kind und Kegel) immer häufiger zuhause und die OMD ging mit (mit 2-3 Festbrennweiten bildet die OMD eine kleine und leichte, aber überaus potente Ausstattung!).
Die OMD hat mich wegen der vielen Vorteile gegenüber der klassischen DSLR fasziniert und ich habe mir diese Features immer für mein Kleinbild Equipment gewünscht (insbesondere Fokus Peaking, Display Lupe und die Bildvorschau im Sucher).
Die A7 bietet genau diese Möglichkeiten und hat bei mir damit ins Schwarze getroffen. Nach einer reiflichen Überlegung und vielen Tests, habe ich sie mir dann zur Ablösung meiner Canon gekauft.
Ich habe die A7 zusammen mit dem Kit 28-70mm erstanden. Das Kit Objektiv wollte ich ursprünglich nur für den Übergang nutzen. Es ist aber so gut, dass ich keinen Grund für einen Austausch sehe. Im Vergleich zu meinem ehemaligen Canon USM 24-105mm f4 L hat das Sony sogar die Nase vorn! Das hat mich sehr überrascht.
Auf eine Adapterlösung mit Canon Objektiven war ich wenig scharf. Mit einem entsprechenden Adapter funktioniert der AF zwar, aber doch nur arg träge. Ich habe mich daher von all meinen Canon Kameras und Objektiven getrennt und nutze die A7 vorwiegend mit nativen FE Objektiven und einigen manuellen Schätzen.
Aber nun zur A7. Was hat mich fasziniert, was ist verbesserungswürdig?
In erster Linie gefällt mir das Konzept der Kamera. Das klassisch anmutende Design, Spiegellos im Retrorgehäuse und der hervorragende Kleinbild Sensor. Dazu noch ein überragendes Preis-Leistungsverhältnis!
Die Kamera liegt gut in der Hand, ist allerdings nicht mit den großen DSLR Bodys alla 5D III oder 70D vergleichbar. Diese sind wahre Handschmeichler, so das die Kamera förmlich mit dem Fotografen verschmelzen kann. Die A7 ist da anders, eher wie eine analoge Messsucher Kamera, was mir persönlich gefällt, aber vielleicht nicht für jeden etwas ist. Bei mehrstündigen Shootings macht sich das geringe Gewicht positiv bemerkbar (kommt natürlich auch auf's Objektiv an).
Das Gehäuse ist aus Metall und fühlt sich wertig an. An die Belegung der Bedienelemente habe ich mich sehr schnell gewöhnen können, einzig der Movie Knopf ist etwas deplatziert.
Die Kamera lässt sich sehr stark personalisieren. Sogar Apps kann man installieren und damit Funktionen nachrüsten wie z.B. einen Timer für Timelaps oder Startrails, einen Facebook uploader oder Programme für umfangreiche HDR Belichtungsreihen. Ich nutze einige dieser Apps relativ häufig.
Nachdem ich meine Einstellungen gefunden hatte, habe ich daran bislang nur selten etwas geändert.
Zu Beginn empfand ich das verschieben der Fokusfelder etwas mühsam. Ich habe die Einstellungen daher so angepasst, dass ich mit dem Knopf im Drehkranz das Fokusfeld aufrufe und per Klick am Drehrad die Felder verschiebe. Eine Drehung am Rad verändert die Größe des Fokusfeldes. Damit kann ich sehr gut und zügig arbeiten.
Den Wert, den ich den Fokusfeldern zu Beginn eingeräumt habe, muss ich mittlerweile aber relativieren. Meine Art zu fotografieren, hat sich durch die Technik tatsächlich verändert.
Für Porträt Shootings nutze ich an der A7 die Gesichtserkennung! Egal wo sich das Gesicht im Bild befindet, die A7 stellt darauf zuverlässig scharf. Als DSLR Nutzer ist man es gar nicht gewohnt, dass sich die Foskusfelder bis zum Bildrand bewegen. Bei Bedarf korrigiere ich den Fokus mit der Lupe im Sucher ein wenig nach. Dies ist sehr einfach, weil man nur am Fokusring zu drehen braucht und die Lupe automatisch auf das ausgewählte Fokusfeld vergrößert. Möchte ich mit einer weit geöffneten Blende den Fokus im Gesicht des Modells sehr gezielt setzen, so ist dies mit dieser Funktion sehr schnell und zuverlässig gemacht. Einfacher und schneller, als an der DSLR extra das Fokusfeld aufs Auge zu schieben und zu hoffen, dass die Kamera trifft.
In diesen Funktionen sehe ich die größten Vorteile eines Spiegellosen Systems gegenüber einer Spiegelreflex Kamera. Die Größenunterschiede können mit entsprechenden Objektiven wieder verschwimmen.

Was den AF betrifft, so kann ich die oft gelesene Schellte nicht ganz teilen. Mit nativen FE Objektiven ist der AF schnell und zuverlässig. Vorausgesetzt, es ist genügend Licht vorhanden. Wird es dunkler, so kann es leicht sein, dass der AF zu pumpen beginnt, oder sein Ziel verfehlt. Lichtstarke Objektive helfen bis zu einem gewissen grad, aber hier ist definitiv eine Menge Luft nach oben.
Spielende Kinder sind auch so eine Sache. Kommt ein Kind auf den Fotografen entgegen gerannt, so sinkt die Trefferwahrscheinlichkeit rapide. Die A7 kann man also nicht gerade als Action Kamera bezeichnen.
Trotzdem, der AF ist sonst recht flott und vor allem sehr zuverlässig und wurde durch Updates von Sony im Nachhinein noch weiter verbessert. Da habe ich schon ganz andere Kameras erlebt..

Was mir gefällt
- Modernes Spiegelloses System mit all den Vorteilen eines elektronischen Suchers
- Handlich und gut durchdachtes Bedienkonzept
- WLAN Fernsteuerung und Bildübertragung
- Funktionen durch Apps erweiterter
- Erstklassige Bildqualität mit einer überragenden Dynamik und High Iso Performance.
- Hervorragende Video Leistung (1080p/60p) mit Pegeleinstellungen, brauchbarem AF und Mikrofon- und Kopfhöreranschluss

Was mir weniger oder gar nicht gefällt.
- Das Bajonett hat ein leichtes Spiel, so dass man die Objektive leicht hin und herbewegen kann. Das klingt jetzt schlimmer als es ist, handelt es sich doch um weniger als 1mm Spiel, aber es wirkt nicht 100% solide.
- Die Kamera ist nicht sofort Einsatzbereit. Geht die Kamera in Standby oder ich schalte sie ab, dann dauert es wenige Sekunden bis ich fokussieren und wieder fotografieren kann. Das nervt besonders deswegen, weil
- sich der Akku sehr schnell lehrt. Das führt dazu, dass man die Kamera nicht immer angeschaltet lässt.
- Bei der Videoeinstellung 60p, erscheint bei jedem Start ein NTSC Warnhinweis. Dieser lässt sich leider nicht abschalten und nervt auf Dauer.
- Shutter ist relativ laut, ich würde mir einen elektronischen Geräuschlosen Verschluss als Option wünschen.
- Ich würde mir einen Touchscreen wünschen
- Die Movie Taste ist deplatziert
- Der AF könnte schneller und vor allem lichtstärker sein
- Das System ist noch recht jung, die Auswahl an Zubehör fällt daher im Vergleich geringer aus.

Für 2.500€ würde ich der Kamera 3 Sterne geben. Da sie Momentan aber für weniger als die Hälfte zu erstehen ist, halte ich einen Punktabzug für ungerechtfertigt.

Ich hoffe, dass meine Rezension hilfreich ist. Fragen beantworte ich gerne.
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am 2. Dezember 2014
Es ist schon sehr viel über diese Kamera geschrieben worden, daher gehe ich nicht mehr auf alles ein bzw liste meine Punkte übersichtlich stichwortartig auf, querbeet, nicht nach pro/contra sortiert.

- Bildqualität sehr gut (subjektiver Eindruck, bin gewechselt von APS-C zu KB)

- Geringe Auswahl der Objektive bereitet mir keine Kopfschmerzen. Wozu muss ich viel Auswahl haben, wenn man eh lieber in gute Objektive investieren soll (das gilt für JEDE Kamera)? Derzeit reicht mir das sehr gut SEL55f18z , SEL35f28z und das Kit SEL2870. Dazu kommen noch 2 Objektive mit A-Mount (20mm + 70-300mm), die ich per Adapter an der A7 betreibe.

- Der "viel zu laute" Shutter gefällt mir vom Geräusch her sehr gut. Klingt "wertig"

- Komme sehr gut mit dem Elektronischen Sucher (EVF) klar. Super, dieses "What You See Is What You Get". Wenn man dann doch mal eine Situation hat, in der lediglich der externe Blitz das Motiv beleuchten soll (dh Verschlusszeit soweit runter gedreht, dass man im EVF nur noch schwarz sieht), dann schaltet man diese Vorschau im EVF aus und kann sich um die Bildkomposition kümmern, ohne im Dunkeln zu tappen.

- Die Akkulaufzeit ist so - naja - Daher auch die klare Empfehlung für einen Batteriegriff. Und Zusatzakkus für unterwegs.

- Handling der Kamera ist prima. Für meine Hände passt es noch. Ein Tipp: Die rechte Hand so anlegen, dass die Finger eher nach oben anstatt nach vorne (wie bei herkömmlichen DSLR) zeigen. Das erleichtert das Erreichen des Auslöseknopfes enorm ;)

- Endlich ein (fast) Standard-Blitzschuh. Betreibe Funkauslöser von Canon an der A7 (zusammen mit YN560 III)

- Ist keine Kamera für Sportfotografie, aber für ein umher flitzendes Kind reicht sie bei mir.

- 2 nützliche Apps, wie ich finde: Fernbedienung mit Echtzeit-Sucher-Übertragung ans Smartphone (mit entsprechender App) und eine Timelapse App.

- wenn die Objektive "wackeln", kommt durch das Bajonett, das Kunststoffteile beinhaltet....entweder bei Sony einschicken oder durch den Vollmetall Tough E-Mount (von fotodiox) austauschen, ging bei mir recht einfach.

- wenn die Kamera ohne Gurt getragen wird, und mit der Kamera gefilmt werden soll, sollte man die Ösen entfernen. Ansonsten hört man diese Ösen immer ans Gehäuse klappern.

Falls mir weiteres einfällt, werde ich meine Rezension erweitern. Würde mich über eine positive Bewertung freuen, wenn ich etwas helfen konnte.
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am 11. April 2016
Nach dem Kauf der A7 war ich zunächst sehr zufrieden. Leider hat sich nach ca. einem Jahr herausgestellt, dass der Bajonettring der Kamera in Kombination mit schwereren Objektiven (z.B. dem fe24-70 oder fe 16-35) nachgibt, sodass Licht in die Kamera eindringt. Dieses Verhalten wird bei längeren Belichtungszeiten in Form von Lichtstreifen auf den Fotos sichtbar.

Der Bajonettring der a7 besteht aus zwei Schichten. Die untere Schicht ist aus Plastik, welches mit der Zeit nachgiebig auf größere Objektive reagiert. Die Sony a7s und die neueren a7 Reihen (a72 etc.) haben diesen Fehler nicht mehr, weil der Bajonetring aus Metall besteht.

Kurzfristig lässt sich das "Lichtleck" z.B. mit einem Haargummi abdecken. Die Qualität der Fotos leidet aber letztendlich (verschwommene Ecken). Ich habe meine Sony a7 nun zur Reparatur zurück an Amazon geschickt und werde über den Ausgang des Problems hier weiter berichten.
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am 30. November 2013
UPDATE 21.03.2014
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Schreibe mein Update kurz und knapp gleich mal ganz oben hin:

Was ist in 4 Monaten Nutzung geschehen?
- hab mein Nikon System komplett verkauft (D7000 mit 7 Objektiven und zwei Blitzen)
- Kauf von neuen Zeiss 35 mm und 50 mm Festbrennweiten
- Kauf von diversen "alten" Minolta-Objektiven und volle Nutzung an A7 dank LA-EA4 Adapter
- Kauf von zwei manuellen Minolta-Objektiven

--> Ergebnis:
Kamera ist dank der Größe immer mit dabei. Die Nutzung alter Minolta-Objektive mittels LA-EA4 Adapter (inkl. schnellem Autofocus) ist eine relativ günstige Zwischenlösung (nutze hier ein altes Minolta-Ultraweitwinkel und ein Tele. Beide für je 180 bzw 90 € gekauft)
Die neuen Zeiss Festbrennweiten arbeiten perfekt mit der Kamerasoftware zusammen. Im Vergleich zur Kitlinse, holen sie hier wirklich alles aus dem Sensor raus. Die Bilder sehen unglaublich scharf, kontrast- sowie detailreich aus. Wenn ichs recht bedenke, brauche ich nix weiter, als diese beiden Objektive. Auch aufgrund ihrer Größe eine geniale Kombination mit wirklich beeindruckender Bildqualität.
Alte manuelle Minolta Festbrennweiten eignen sich wunderbar für "stille" Aufnahmen (Landschaften, Bumen etc) und sind als Schnäppchen bei ebay bzw. in diversen Foren zu ergattern. Manuelles Fokussieren wird dann Lupe zu einem Vergnügen. Die Bildqualität ist wirklich überzeugend, reicht meiner Meinung nach aber nicht an die neuen Zeiss Festbrennweiten heran. Diese sind preislich jedoch nicht mit dem Minolta "Altglas" zu vergleichen.

Mein Fazit:
Sony Alpha 7 + Zeiss 35mm 2.8 + Zeiss 50 mm 1.8 = sehr wertige Traumkombi und Immerdabei-Set für Landschafts-, Städte- und People-Fotografie.
Kleiner Wehmutstropfen ist der AF bei weniger Licht sowie der Akku. Für mich aber alles verkraftbar. Ich bereue meiner Entscheidung in keinster Weise.

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Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz

Da es bisher noch keine Bewertung für diese Kamera gibt, fange ich mal an. Es handelt sich bei der Rezension um die Sony alpha 7 inklusive der im Kit mitgelieferten Standardlinse 28-70 mm.

Ich berichte hier aus der Sicht eines ambitionierten Hobbyfotografen. Seit 5 Jahren mit DSLRs unterwegs und die Möglichkeiten bisher gut ausgeschöpft. Eine Vollformatkamera hatte ich aufgrund der Größe und des Anschaffungspreises bisher nicht in Beracht gezogen. BISHER :)
Kamera: Nikon D7000 mit Nikon 10-24, 35mm, 50mm, Tamron 70-300 sowie 90 mm Makrolinse, Sigma 17-70. Alles regelmäßig im Einsatz, bevorzugt das Sigma 17-70 mit einer 2,8er Anfangsblende und 4,0 obenrum.

29.11.2013:
Dies ist vorerst ein 1-Tages-Test, da ich die Kamera nur einen Tag bisher genutzt habe. Ich werde diesen noch nach längerem Ausprobieren mit neuen Infos updaten.

Gleich nach dem Auspacken fällt die Kompaktheit der Kamera auf. MDie Sony alpha7 ist rein subjektiv ca. 30% kleiner als meine D7000. Der body wiegt gut 200 gramm weniger. Das Gehäuse wirkt robust und hat einen Staub- und Spritzwasserschutz (inklusive Objektiv-Bajonett). Bei der Haptik merkt man sofort, dass man es mit einer Profi-Cam zu tun hat.

Die Bedienung ist als Nikon-Nutzer anfangs gewöhnungsbedürftig, erklärt sich aber schnell von selbst.
Als DSLR-Nuter ist der elektronische Sucher ein Novum. Das Bild wirkt anfangs erstaunlich hell, aber nicht ganz natürlich. Nach einigem Testen überwiegt aber der Nutzen. Im Sucher kann im Grunde alles, was auf dem rückwärtigen Display darstellbar ist, auch hier genutzt werden. So muss das Auge nie mehr vom Sucher ;)

Die Kamera arbeitet beim Fokussieren sehr flott. Die Bildqualität ist für diese Kameragröße einfach sensationell. Auch wenn ich, von der DSLR her gewohnt, gerne Blende und Zeit selber einstelle, so habe ich beim ersten Probieren einfach den Automatikmodus genutzt. Ich war begeistert, wie einfach es ist ohne Kamera-Wissen, tolle Bilder zu schießen, die in Sachen Schärfebereich und Weißabgleich gut hinkommen.

Die Kamera bietet keinen verbauten Blitz, was ich jedoch nicht bereue, da ich kein großer BLitzfan bin. Ich bin froh, dass diese Kamera selbst bei hohen ISO-Werten (ab ISO6400) beeindruckende Bildqualität abliefert. So erübrigt sich das Blitzen in den meisten Situationen, was zu stimmungsvollen Aufnahmen führt. Ich versuche, ein paar Aufnahmen anzuhängen, da dies mit Worten nicht so einfach zu erklären ist.

Kurzfazit nach einem Tag:
Dank der kompakten Bauweise wird das eine neue Immer-dabei-Kamera. Und das mit Voll-Format-Sensor. Sensation!!
Sony wagt sich hier auf neues Terrain und geht die Platzhirsche Nikon/Canon und vor allem auch Leica aggressiv an. Der Preis geht völlig in Ordnung. Blitzfotografie erübrigt sich. Meine Nikon D7000 behalte ich zusätzlich noch, da ich dort die Telebrennweiten dank Cropfaktor zu schätzen weiß und solche Otpiken an einer VOllformatsensor-Kamera ein Vielfaches kosten.
Ich bin der Meinung, dass die Kamera in Kombination mit der kommenden 35-mm Festbrennweite von Carl Zeiss DIE Immerdabei-Kamera schlechthin ist, wenn man Wert auf Qualität legt.
Ich denke, es war noch nie so einfach, eine so tolle Bildqualität mit einer kompakten System hinzubekommen. Auch für Einsteiger eine gute Investition, wenn auch nicht gerade billig.

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UPDATE 04.12.13:
Ich habe die Kamera die letzten Tage immer dabei gehabt und hatte so immer wieder Gelegenheit gehabt rumzuspielen. Ich habe ein paar Fotos in der Gallerie angehängt. Leider sind sie nur in klein möglich. Ich hoffe, sie sind zu finden. Sie befinden sich unter dem Produktbild in der Rubik "Kundenbilder".

Meine Erfahrungen bisher kurz und knapp in Stichpunkten:

+ perfekt im Rucksack ohne jeglichen Schutz zu tranportieren, da die Kamera wirklich robust und (inkl. Objektiv)
+ Bildqualität überrascht mich immer wieder aufs neue (siehe Gallerie)
+ sehr einsteigerfreundlich, fast schon zu einfach für eine "Profi"-Kamera. Schnappschüsse im Automatikmodus gelingen fast immer auf Anhieb
+ Bildbearbeitung am Rechner mache ich ganz gern mit ACDSee Pro, da man es schnell bedienen kann. Nun habe ich gemerkt, an vielen der von der a7 gemachten Bilder gibts es kaum was zu verbessern. Das nenne ich gute Prozessorarbeit der internen Elektronik. Respek.

- Batterie hält leider nicht sehr lange, habe 300 Bilder geschafft mit einer Ladung
- Auslöse überrasht mit relativ lautem Klicken. Vielleicht ist das aber auch übertrieben, das hier zu erwähnen. Gestört hat es mich nicht
- Nur ein Ladekabel dabei, das man an die Kamera anschließt über den USB-Anschluss. Akku in der Kamera geladen
Nachteil: Kamera unbenutzbar während Ladevorgang
Vorteil: auf Reisen minimales Gepäck (überwiegt für mich)
--> Abhilfe: Ladegert + 2 Akkus hier im Set bei amazon kaufen:
http://www.amazon.de/Bundlestar-Ladeschale-Ersatzakku-Kfz-Adapter-Netzstecker/dp/B00CEWUVRY/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8&colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I23CVLF2RAMW7

Kleines Fazit:
Kitlinse macht was her, aber evtl ist die ab Januar 2014 erhältliches Zoomobjektiv 24-70 von Zeiss (ca 1200€) jedoch einen Blick Wert. Wers nötige Kleingeld hat :)

Vor gut 1 Jahr kam die RX1 mit verbauter Festbrennweite von Sony heraus. Damals für 3000 € gehandelt. Eine Luxuskamera. Heute, gut die Hälfte billiger, in etwa gleiche Größe mit der Möglichkeit die Objektive zu wechseln. Das nenne ich Fortschritt. Sony scheint mir auf dem richtigen Weg zu sein. Ich bleibe bei dieser Kamera. Sie war den hohen Anschaffungspreis Wert. Man wird mit einer fantastischen Bildqualität belohnt, die ich aus dem DSLR-Bereich so bisher nicht kannte. Die D7000 behalte ich weiterhin, wegen dem Telezoom und dem Weitwinkeobjektiv.

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UPDATE 05.12.13
War bisher kein großer Sony-Fan in Sachen DSLR oder NEX-System. Doch die a7 überzeugt mich von Tag zu Tag.
Das NEX-System wird von Spiegelreflexfotografen oft müde belächelt, denn es wirkt weniger professionell. Ich nehme mich da nicht aus.
Die alpha7 sehe ich als Understatement. In Sachen Abbildungsleistung schlägt sie die meisten Spiegelreflexkameras, in der Größe sowieso. Man fällt mir dieser Kamera weniger auf. Genau das gefällt mir daran. Es ist so, als würde man einen Fiat 500 in der sportlichen Abarth-Version fahren ... klein, aber Ohoo.

Hier noch ein paar Zubehörtipps.
Meiner Meinung nach nützliches Zubehör:

- Habe den Blitz dazubestellt:
http://www.amazon.de/Sony-HVL-F-20-Blitzger%C3%A4t-Normal-Blitz/dp/B00CN82IWK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1386228828&sr=8-1&keywords=HVLF20M.

Sehr einfache Bedienung und schön kompakt. Perfekt um in einer Jackentasche für den Notfall mitzuführen.

- Dazu noch ein original Sony Stativ mit Fernbedienung.
http://www.amazon.de/Sony-VCTVPR1-CE7-VCT-VPR1-Dreibein-Stativ/dp/B00B4G5CVQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1386229152&sr=8-1&keywords=VCTVPR1.CE7

Ich war von der Qualität komplett überrascht. Werde mein Manfrotto-Carbonstativ aufgeben und weiterverkaufen. Die Kamera lässt sich über die Fernbedienung im Schwenker steuern (bis auf den Zoom, das ist ein feature für die Camcorder). Geringes Packmaß + leicht. Inklusive tasche geliefert.

- Displayschutzfolie PCK-LM16 von Sony als Schutz gegen Kratzer

- Zusatzakkus + Ladegerät (Originale sind überteuert und auch laut amazon-Bewertungen nicht so gut)
http://www.amazon.de/Bundlestar-Ladeschale-Ersatzakku-Kfz-Adapter-Netzstecker/dp/B00CEWUVRY/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8&colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I23CVLF2RAMW7

- kleine Fernsteuerung
http://www.amazon.de/Version-Video-Start-Stopp-Funktion/dp/B003UQOQD8/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8&colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I1XTZ3MTTQRTTM

- Speicherkarte 64GB
www.amazon.de/SanDisk-SDXC-Speicherkarte-Kapazit%C3%A4t-kompatiblen-Endger%C3%A4ten/dp/B0070WU51U/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8&colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I3RO6KM6UFQP76

- Zeiss 35 mm
Wenn verfügbar, sicherlich eine gute Ergänzung, da die Kompaktheit der Kamera weiter profitiert
http://www.amazon.de/Sony-Standard-Objektiv-geeignet-Vollformat-schneller/dp/B00FYRLSM8/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I10N02PKGZCHPL

- Tasche von Sony
http://www.amazon.de/Sony-LCS-EMF-schlanke-H%C3%BClle-Digitalsystemkamera/dp/B005UL53PQ/ref=wl_it_dp_o_pd_nS_nC?ie=UTF8&colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I1VENQ21XPZZ2J

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UPDATE 19.12.13:
Seitdem ich die kamera besitze, kam die D7000 nur zwei Mal für Produktbilder mit Blitz zum Einsatz. Wenn ich die D7000 in die Hand nehme, merke ich gleich, wie wuchtig sie im Vergleich zu a7 ausfällt. Dennnoch haben beide ihren Charme. Jeder muss für sich entscheiden, was er braucht.

Mein Fazit nach Anwendungen bisher:

alpha 7
+ Alltagskamera mit überragender Leistung
+ Kompaktheit (jederzeit im Rucksack mit dabei)
+ einfaches Handling
+ gut für Städtetrips und Personenfotografie
+ sehr gut bei weniger Licht
+ Bildrauschen (Fotos selbst bei Iso 12800 noch in Ordnung)
+ WLAN-Anbindung (Fotos bequem ans Handy geschickt), Steuerung über Handydisplay auch kein problem

- Objektive teuer, besonders wenn man die Leistung des Sensors ausreizen möchte
Bsp. Zeiss Festbrennweite 25 mm 2.8 für ca. 800 € zu haben
- Akkufresser (elektronischer Sucher+Display)

D7000
+ sehr günstiges Preis/Leistungsverhältnis bei Objektiven
z.B. Teleweiten jenseits der 200 mm günstig zu bekommen
(Bsp: Tamron 70-300 mm mit Cropfaktor = 105 - 450 mm für unter 300 Euro zu haben)

+ schnell, daher gut für Sportfotografie (auch wegen der Brennweitenverlängeung)
+ Haptik (griffiges Arbeiten)
+ riesige Objektivauswahl

- Packmaß + Gewicht (im Vergleich zur A7)
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1818 Kommentare| 153 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Februar 2014
Ich verdiene mein Geld teilweise mit der Fotografie. Und nachdem ich schon etwas älter bin und seit meinem 16. Lebensjahr intensiv fotografiere, mit – ich vermisse das nicht – Dunkelkammer und allem pipapo, glaube ich mich ein bisschen auszukennen. Der Spiegel in den SLR's war immer eine, wenn auch genial umgesetzte, technische Krücke. Filigrane und anfällige Mechanik in grossen Gehäusen, warum sollte sowas im digitalen Zeitalter noch sinnvoll sein? Nein, ist es nicht. Auch wenn sich die entsprechenden Hersteller nur ungern von ihren angestammten Pfründen trennen wollen – Sony macht nun vor, wie es anders geht. Das Ergebnis beeindruckt. Kein schwerer und grosser Plastik-Body sondern eine intuitiv zu bedienende und äusserst handliche Kamera – ein echter Handschmeichler. Mit beeindruckenden Bildergebnissen. Ein Sucher, der dem einer Canon 5D ebenbürtig ist. Zugegeben anders. Aber gut. Und ein anvisieren und auslösen über den Monitor, ohne den Umweg einer "liveview-Ansicht" ist auch eine schöne Sache, über Mobiltelefon und Tablet geht das übrigens auch. Das Menue ist umfangreich, aber nicht verspielt. Die Kamera lässt sich höchst individuell konfigurieren, auch der Videomodus ist auf hohem Niveau. Smarte Details wie Auto-Iso im manuellen Modus sind mehr als nett. Gut, das schöne Teil schreit nach Energie. Ca. 300 Aufnahmen (raw) mit einem Akku sind nicht so toll. Aber ein externes Ladegerät und günstige Fremdakkus (ca. 70% Leistung) können helfen. Als Erstausstattung habe ich das ZEISS 2.8 35mm – siehe separate Bewertung – ein Traum. Und Fremdobjektive, in meinem Fall Canon, Olympus und Leitz, können elegant adaptiert werden. Zum Schluss: Nein, ich bekomme kein Geld von Sony. Ich bin unabhängig, aber ehrlich begeistert von der A7. Ich muss jetzt raus, fotografieren...
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am 15. März 2014
Nach Sony Alpha 65, Nikon D600, Fuji X-E1 bin ich jetzt wieder beim Vollformat in Form der Sony Alpha 7 gelandet.

Ich habe bewusst die 7 und nicht die 7R genommen, weil mir schon bei der Nikon D600 24MP ausgereicht haben und der bessere/schnellere Fokus wichtiger ist.

Die Testfotos mit dem Kitobjektiv 28-70 sind über alle Brennweiten, Blenden und ISO-Werte die bisher Besten aller meiner Kameras. Ich nutze dazu einen speziellen Aufbau um auch wirklich valide Aussagen treffen zu können.

Da ich noch 2 hochwertige alte Canon FD-Linsen habe, nämlich das 50mm 1.4 und das 70-210mm 4, nutze ich diese Linsen mit dem sehr guten Quenox Adapter an der Sony Alpha 7. Die schnellen Objektive von Zeiss oder Sony sind mir aktuell noch nicht preiswert genug.

Aber ich bin begeistert von der Qualität der Fotos mit den alten Canon FD-Objektiven.
Das manuelle Einstellen der Blende habe ich schon bei der Fuji geliebt und zusätzlich erleichtern Fokus-Peaking und Lupenfunktion die manuelle Scharfstellung.
Ich werde noch Beispiel-Bilder dazu hochladen.

Ich habe sehr große Hände, komme aber mit der Haptik der Alpha 7 gut zurecht.
Die Konfiguration der Knöpfe lässt sich sehr schön an die persönliche Arbeitsweise anpassen.

Der elektronische Sucher ist perfekt: schnell, hell und mit sehr feiner Auflösung.

Ein, oder besser zwei zusätzliche Akkus und das passende Ladegerät sind allerdings Pflicht, weil die Batterielaufzeit (200-300 Fotos) für eine ausgiebige Foto-Session nicht ausreichend ist.

Aktuell bin ich noch auf der Suche nach einer passenden Tasche für Kamera und ein Wechselobjektiv und werde mir noch 2 günstige FD-Objektive (28mm 2.8 und eine Supertele mit 500mm) zulegen.

Die Kamera ist auch klein genug um öfter mitgenommen zu werden, zwar nicht so klein wie meine kompakte Sony RX100 II, aber klein genug...

Nachtrag vom 17.3.2014:
Ich bin immer noch extrem begeistert von der Sony Alpha 7 und auch dem Canon FD 50mm 1.4.
Ich habe auf einem 40. Geburtstag bei wenig Licht viele schöne Fotos ohne Blitz damit gemacht.
Besonders das Bokeh und die manuelle Fokussierung machen Spass!

ABER: ich hatte nach einiger Zeit leichte Schmerzen in der rechten (Kamera-) Hand.
Liegt daran, dass mindestens kleiner und Ringfinger aufgrund der Kleinheit der Kamera nicht an der Kamera liegen.
Ich werde mir also noch zeitnah den Batteriegriff (obwohl total überteuert) zulegen müssen.

P.S. Ich arbeite inzwischen nur noch mit den jpg, da für meine Ansprüche die Unterschiede in der Qualität und Bearbeitung (Lightroom 5) die Nachteile der doppelt so großen Dateien nicht aufwiegen
Und dass ich den Weisspunkt mal total verschieben muss, ist eher sehr selten und unwahrscheinlich... (geht aber auch mit jpg noch)
Der Profi wird und sollte natürlich weiterhin mit RAW arbeiten, aber für den Amateur sind die jpg (Qualität aber auf FINE) ausreichend sofern er über ein entsprechend gutes Bearbeitungswerkzeug wie Lightroom verfügt.
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am 21. Dezember 2013
Sony machte es mir in der Vergangenheit nicht leicht. Die RX100 eine tolle Kamera, aber dank der hohen Megapixelzahl für den Sensor sind die Bilder im Detail oft ein Pixelbrei. Die Nex-Kameras samt guten Optiken zu teuer und unhandlich. Dazu leider zu langsamer Autofokus. Schade, denn die Bildqualität ist klasse.
Jetzt die neue RX10, welche mich leider gar nicht überzeugen konnte... zu viele Kompromisse gemessen am Preis.

Der mit der RX1 und RX1R eingeschlagene Weg, Vollformat-Sensoren in handliche Kameras zu packen hat mich da schon eher begeistert. Der Preis aber auch hier nicht. Obwohl ich mit der RX1, welche ich ein gutes halbes Jahr besessen habe, traumhafte Bilder geschossen habe. Der fehlende Sucher und die nicht vorhandene Möglichkeit, Wechselobjektive zu verwenden haben mich aber auch hier wieder von Sony weg gebracht.

Als ich dann im Netz die News über die A7 las, war das Interesse groß. Alles, was mir an der RX1 nicht passte, hatte die A7 an Bord.

Seit einer Woche habe ich die A7 zum Testen hier (dank an meinen Händler) und bin begeistert. Die Verarbeitung ist super, auch wenn das Gehäuse nicht ganz so hochwertig wirkt wie bei der RX1. Der Sucher ist ein Traum, vergleichbar mit dem meiner Olympus OM-D E-M1. Wer bisher mit elektronischen Suchern nicht zurecht gekommen ist sollte mal die Sony ausprobieren...
Das Menu hat Sony zum Glück von der DSLR-Alpha-Serie übernommen und nicht von der NEX-Serie. Man findet sich auch als Sony-Neuling sofort zurecht.

Kommen wir zur Bildqualität: die ist, schlicht gesagt, phänomenal. Was die Kamera an Details herauskitzelt ist unbeschreiblich. Bei Sonnenuntergängen mit Gebirge im Hintergrund ist der Bildvordergrund noch so was von detailliert... das bekommt selbst meine E-M1 mit den besten Linsen nicht hin. Und ich liebe die E-M1!!
Durch die schnelle Einstellung der Belichtungskorrektur am oberen Drehrad und den vielen frei belegbaren Knöpfen kann man die Kamera wirklich ideal auf seine Bedürfnisse hin konfigurieren und das Ergebnis noch vor dem Auslösen am Sucher begutachten. Das macht echt Laune.
Ich nutze gerade das 35er-Zeiss-Objektiv und die Bildqualität finde ich enorm. Auch reicht die von manchem kritisierte (weil für zu gering empfundene) Lichtstärke von 2.8 meiner Meinung nach absolut aus. Bitte erst mal testen und dann motzen ;-)
Die Kitlinse ist leider in der Tat nicht der Hammer aber jetzt auch nicht so grottenschlecht wie manche meinen. Als Alltagsobjektiv bringt sie ganz ordentliche Bilder hervor, aber mit dem 35er sollte man diese natürlich nicht vergleichen.

Gut, ob Vollformat sein muss oder nicht kann eine Rezension nicht klären. Da muss jeder selbst herausfinden, welche Anforderungen er an seine Kamera stellt.
Aber ich warne gleich vorweg: wer die A7 einmal in Ruhe testen konnte wird schlaflose Nächte bekommen.

Gibt es bei aller Euphorie auch Kritikpunkte? Ja, leider gibt es die. Das Auslösegeräusch ist in der Tat soooo laut, das ich die Kamera bei einer Hochzeit in der Kirche wohl nicht einsetzen würde. Zudem ist der Autofokus bei weitem nicht so schnell und treffsicher, wie Sony das uns in der Werbung glauben machen lassen will. Aber ich empfinde ihn subjektiv schneller als bei der Nex6, aber trotzdem deutlich langsamer als bei meiner OM-D E-M1. Bei spielenden Kindern ist die Anzahl der unscharfen Bilder doch recht hoch. Dafür ist die Kamera wirklich nicht geeignet, auch für die Sportfotografie gibt es sicher bessere Alternativen.

Punktabzug gibt es dafür trotzdem nicht. Die Kamera bietet, gemessen am Preis der Mitbewerber-DSLR-Kameras wirklich viel und wenn Sony es jetzt noch schafft, bezahlbare und einigermassen kompakte Linsen auf den Markt zu bringen, dürfte dem Erfolg nichts im Wege stehen.

Die Testkamera muss leider wieder zum Händler, aber meine eigene ist schon bestellt :-)
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