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Kundenrezensionen

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am 10. Januar 2014
Bei soviel absolut positiver Resonanz möchte ich doch meine etwas kritischere Wahrnehmung auch darstellen.
London Grammar ist eine junge Band, die sich dem Weltschmerz verschrieben hat. Die Lieder sind, wenn man das Alter der Bandmitglieder berücksichtigt, gut arrangiert. Auch die Stimme von H.Reid hat ihren Reiz! Wenn ich bei zwei Songs das Zuhören einstellen würde, dann ist die Muik von LG sehr interessant! Denn beim mehrmaligen Durchhören der CD hatte ich dann doch das Gefühl, dass die Stimmendominanz von H.Reid zu wenig Abwechslung in die Songs, die grundsätzlich gut getextet und komponiert sind, bringt! Aus meiner Sicht muss die sicherlich gute Stimme von H.Reid noch abwechslungsreicher werden, damit das Potential der Band sich weiter entwickeln kann.
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am 7. April 2016
Da ich Musikwissenschaft im Master studiere und anschließend journalistisch arbeiten möchte, ballere ich mich nahezu täglich mit frischer Kost zu. Ich höre somit EXTREM viel aus jedem Genre. Im Jahr höre ich bestimmt 60 Alben, die das Licht der Popwelt erblicken. Dabei ist der Großteil das Mittelfeld und nur ein kleiner Teil schafft mich wirklich zu überzeugen.

Und dann gab es im November '13 London Grammar und ihr Debut "If you wait". Fast 2 1/2 Jahre sind vergangen und es mag pathetisch, kitschig und übertrieben klingen, aber dieses Album ist das beste, was ich in 10 Jahren gehört habe. Vielleicht ist es sogar eines der 5 besten Alben, die ich jemals gehört habe.

"If you wait" schafft etwas, was Künstler sonst kaum zu Stande kriegen: Einen individuellen, neuartigen Sound, der auf Albumlänge funktioniert. Der in sich geschlossen klingt. Der EINE Stimmung aufbaut und diese bis ans Ende durchzieht. Der selbst nach 100 Durchläufen nicht nachgibt. Ein Sound, indem immer wieder etwas entdeckt werden kann, was man vorher nicht gehört hat. Eine absolute Rarität, schier eine Seltenheit.

Ein Highlight zu nennen ist quasi unmöglich, da London Grammar hier 11 Songs liefern, die in etwa alle die gleiche hohe Qualität bieten. "If you wait" ist die CD, die man anmacht und bei der man sich direkt beim ersten Track anders fühlt. Man sehnt seine persönlichen Favoriten herbei und wenn es zu Ende ist, möchte man eigentlich direkt wieder von vorn beginnen.

Wie aber klingt nun dieses wahrhaftige Meisterwerk? "If you wait" ist zunächst kein Massenalbum, dafür ist es vom Sound her viel zu speziell. Die Stimmung ist durchgehend bedrückend, extrem schwermütig, traurig. Man reflektiert sein Leben, seine jetzige Situation, schaut unsicher in die Zukunft - und dennoch bietet die Musik so viel Identifikation, dass man sich nie allein fühlt. "If you wait" ist depressiv, aber nicht verzweifelt. "If you wait" ist teilweise sehr kühl und dennoch extrem einhüllend. Nie schaffte ein ganzes Album so genial Lebenslagen von mir einzufangen. Als Mittzwanziger-Student empfand ich unglaublich viel beim ersten, zweiten und nun auch beim... keine Ahnung wievielten Durchlauf.

Klanglich ist "If you wait" in erster Linie elektronisch. Zeitgleich aber auch reduziert, ruhig und überhaupt nicht tanzbar. Wenn überhaupt kann man die Augen schließen und leicht mitschwingen. Außerdem ist der Sound poppig, aber nicht alltäglich. Alternativ, aber nicht rockig. Hannah Reid ist mit einer sehr fordernden, wehmütigen Sopranstimme ausgezeichnet, die treffender zur Musik nicht sein könnte. Dan Rothman an der Gitarre sorgt für Hooks, die genauso melodiös sind wie die Gesangsparts. Dot Major zaubert am Keyboard und am Drumcomputer keine Beats, sondern Klanglandschaften. Jeder Song hat eine Art Klimax. Es baut auf, es gipfelt, es verschwindet. Das erinnert zwischenzeitlich an Björk oder an The XX, nur in besser. In eindringlicher. In eingängiger.

Wie perfekt ein Aufbau funktionieren kann, zeigt der Opener "Hey now", der mir JEDES Mal beim Beatdrop eine absolute Gänsehaut beschafft. Wahnsinn. Das bekannte "Strong" stellt nicht weniger als eine der stärksten Balladen überhaupt dar, an dem ein jedes Herz für Minuten droht zu zerbrechen. "If you wait" und "Interlude (Live)" reduzieren sich auf Piano, Gesang und wenige Effekte und liefern Musik für jeden Abspann eines eindrücklichen Arthaus-Films. Hin und wieder darf die Musik mal grooven, zeigen nämlich "Flickers" und "Metal and dust", dass elektronischer Indiepop mehr ist als nur ein bisschen Beat. Auch hier geht die Instrumentierung richtig tief, "Metal and dust" schafft sogar einen gemeinen Ohrwurm. "Wasting my young years" beschreibt das kaum auszuhaltende Gefühl, dass man seine Zeit nicht richtig nutzt, aber jede Nutzung von Zeit ihre Berechtigung hat. Mit "Nightcall" zeigen die 3 Briten (die lustigerweise aus Nottingham und nicht aus London stammen) wie ein Cover von einem Song richtig funktioniert. Hier wurde aus einem guten Original ein opulentes Stück kreiert. "Sights", "Shyer" und "Stay awake" überzeugen alle auf ihre ganz eigene Art. Einige Songs zünden direkt nach dem ersten Durchlauf, andere brauchen Raum und Geduld.

Wer noch die Möglichkeit hat an die Deluxe Edition zu kommen, sollte das unbedingt tun. Hier zeigen London Grammar nämlich ihre kreative Ader, weichen teilweise von ihrem Grundmuster ab und machen genau das Richtige: Sie geben eine Bonus-CD mit 6 Tracks, die etwas wagen und das Gesamtbild von CD1 nicht stören, sondern weiterspinnen. DAFÜR sind Deluxe Editions gemacht, nicht um B-Seiten zu verbraten oder mit Remixes unnötig aufzufüllen. Gerade das mit Trommeln verzierte und leicht nach Latin klingende "Darling are you gonna leave me" ist gar kein Vergleich zum Rest. Ebenso wie das Bossa-artige "Maybe", das extrem coole "High life" und der wohl außergewöhnlichste Song der Platte, "Help me lose my mind", das Dank dem DJ-Duo Disclosure in jedem Club gespielt werden könnte. Dance der allerfeinsten Sorte. "Maybe" und "When we were young" runden mit ihrer wehleidigen Darbietung ab und spucken einen zurück in die Realität. Nach einer Stunde Traumwelt.

Ich habe kein Problem damit, Komplimente zu geben. Natürlich freue ich mich, wenn mein investiertes Geld richtig angelegt war. Ich habe aber auch kein Problem damit, wenn ich eine CD besser nicht gekauft hätte. Ich rede mir definitiv nichts schön. Deswegen, um es noch mal zu verdeutlichen: London Grammar haben sich mit "If you wait" ein absolutes Denkmal gesetzt. Ohne übertreiben zu wollen. Ein Album, das von Anfang bis Ende die Qualität hält, eine Stimmung erzeugt und dabei zu keiner Sekunde langweilt. Wem das alles nicht genügt, sollte unbedingt bei YouTube in die Cover von "Wrecking ball", "Wicked game" oder "Pure shores" hören. Selbst hier schafft die Band mit einem fremden Song den ganz persönlichen Sound unverkennbar durchklingen zu lassen.

Bald soll Album 2 folgen, bei dem ich mir jetzt schon sicher bin, dass es nicht mithalten wird. Das macht aber nichts. Diese Platte hier genügt. Auch nach 2 1/2 Jahren hat sie von ihrer Aura nichts verloren und wird dies auch in 20 Jahren nicht tun. Danke für eine CD, die ein Lebensgefühl von mir für immer festhalten wird.

P.S.: Sollte sich jemand von euch überlegen, sich das Trio live anzuschauen - sei gewarnt! Auch wenn der Sound Live tatsächlich 1:1 genauso klingt wie auf CD und somit die Atmosphäre noch intensiviert wird, besitzt die Band Allüren, die fast schon frech sind. 50 Minuten Konzert und 10 Songs (also nicht mal das ganze Album) sind keine Seltenheit, sondern absolut normal. Mehrere Konzerte wurden mittig beendet, teilweise grundlos. So auch das Konzert, das ich besucht habe. Hannah ging es nicht so gut - aha, davon hat man nur nichts gemerkt. 45 Minuten lang hatte ich ein unglaubliches Erlebnis, dann war schlagartig Ende. Nicht mal "Strong" habe ich gehört. Also Vorsicht, "professionell" ist für die Band anscheinend ein Fremdwort. Das soll aber dem Album keinen Abbruch tun...
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am 1. Dezember 2015
Ich habe diesen Band bei INa's Nacht gesehen und danach mal bei Amazon reingehört.
Schöne Musik zum entspannen, aber ich wundere mich warum die so viele Lieder auf den CD gepackt habe. EIn paar weniger hätten es auch getan.
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am 31. Mai 2014
Selten schafft es eine Gruppe die ich nicht kenne mich mit wenigen Tönen so zu begeistern, dass ich das Album direkt kaufe. Hier war es der Fall , keine 25 Sekunden von Hey Now gehört und direkt gekauft.
Die Gesangstimme nimmt einen sofort in ihren Bann und lässt einen nicht mehr los , sobald ich die Musik auf den Kopfhörern habe schließe ich die Augen und lasse mich von der Musik treiben. Das gibt es für meinen Fall bei neuer Musik viel zu selten !
Genial, einfach genial ! Klarste Kaufempfehlung in Sachen Musik seit Langem.
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am 10. Februar 2014
Dieses Album könnte nicht weiter weg von einem Fehlkauf sein. Ganz im Gegenteil hat sich der eher spontane Kauf als absoluter Glücksgriff entpuppt. Von vorne bis hinten hörenswert ist die Liedzusammenstellung mehr als gelungen.
Ich bin ein großer Fan von 'FLORENCE + THE MACHINE' und muss nun sagen, 'LONDON GRAMMER' kann sich mit ihnen messen.

**UNEINGESCHRÄNKTE KAUFEMPFEHLUNG**
Für Freunde der ruhigeren und umso wundervolleren Klänge.
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am 27. November 2013
Es ist erfrischend diese junge, vielversprechende Band zu hören, im Gegensatz zu vielem was in den TV-Shows gehypt wird. Tolles Songwriting, etwas Schwermut darin, wohltuend minimale Instrumentierung und eine Stimme die zum Besten gehört was in den letzten Jahren zu hören war. Ich hoffe noch weitere tolle Alben von LG zu hören. Diese CD musste einfach her nachdem ich im Radio den Titel "Strong" gehört hatte. Uhrzeit gemerkt und gleich zuhause in der Radioplaylist nachgeschaut wer das wohl war. Und das passiert mir wirklich nicht oft!
Absoluter Kauftipp!!!!
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am 4. Januar 2014
Es ist ein tolles Album! Eines der besten was ich in letzter Zeit gehört habe! Die Stimme dieser Frau ist eine seltenheit und dazu wow!! Tolle Lieder und ich hoffe auch in Zukunft das Leute mehr auf solche Lieder geschmack nehmen als diese ganzen Gagas, Biebers und miley cyrus usw...(das ist nicht persönlich gemeint) Hier steht die Musik in fordergrund und nicht wie es heute leider üblich ist, videos wo der Interpret halb nackt sein muss oder sich mit irgendwelchem drogen das Leben verpufft. Naja ich hoffe die kommen mal ganz groß raus!!!
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am 30. August 2014
Als ich das erste Mal das Lied "Strong" gehört hatte und diese tiefe Stimme von der Sängerin Hannah wahrnahm, war's um mich geschehen! Ich steh' auf ein dunkles, tiefes Timbre und Hannah ist für mich in dieser Hinsicht die perfekte Vollendung. Von daher ist diese Scheibe mein persönliches "Highlight"! Bin jetzt schon auf die Nächste gespannt!
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am 4. Januar 2015
habe die Musik zu einem Werbespot gehört und mich erkundigt, so kam ich auf London Grammer, die Stimme der jungen Sängerin lag mir lange in den Ohren, die Texte sind wohl auch aus dieser Generation, Melodie, Gesang und Text sind es die mich zum kauf veranlasst haben, es lohnte sich.
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am 27. November 2013
Diese Band versteht es perfekt Stimmungen zu schaffen! Meist beginnen die Songs mit einem Minimum an Instrumenten. Mit Fortschreiten des Songs steigt die Spannung und es folgt ein Gänsehaut-Moment wenn beim Refrain plötzlich mehr Instrumente/Beats einsetzen.
Die Leadsängerin bin ich so und so vom Beginn an verfallen. Sie schafft es z.B. den Refrain in der einen Tonlage zu beginnen und diesen dann erneut in einer Oktav höher zu singen.
Emotional lädt die Musik meiner Meinung nach vor allem zum Träumen/Chillen ein.
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