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am 12. Dezember 2017
Handlung:

Die beiden Vampire Eleanor und ihre Mutter Clara werden seit über 200 Jahren gejagt und sind daher regelmäßig auf der Flucht.
Während Clara nach vorne schauen will, hat es Eleanor satt dauernd zu fliehen und will endlich sesshaft werden und ein normales Leben führen.

Eines Tages landen sie in einem kleinen britischen Seebad und finden in dem runtergekommenen Hotel Byzantium ein neues Zuhause.
Aus dem muffigen Hotel wird ein Bordell, doch das verweilen an einem Ort bleibt nicht unbemerkt und eine Bruderschaft heftet sich an die Fersen der beiden Vampire...

Technisches:

Das Bild ist gestochen scharf und die Farben sind kontrastreich, allerdings spielt der Film oft in der Nacht.
Die Vertonung ist gelungen und die Synchronsprecher leisten gute Arbeit, die Dialoge passen.
Schauspielerisch kann man nicht meckern, aber es sticht auch niemand wirklich hervor.
Blutig oder gar brutal wird es nicht im Film.
Der Film ist recht logisch aufgebaut was die Handlung und die Charaktere betrifft.

Fazit:

Ruhiges Vampir-Drama von Mutter und Tochter, welcher seine Längen hat und sich dadurch schon in die Länge zieht. Man darf auch keinen Horror oder etwas Action erwarten, es bleibt gemächlich und kommt ewig nicht in Fahrt.
Nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut als das der Film in Erinnerung bleibt.
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am 24. Juni 2017
"Byzantium" stellt eher das Drama als den Horror in den Vordergrund, es geht darin relativ unblutig zu. Im Grunde geht es um einen Mutter-Tochter-Konflikt, jedoch der etwas anderen Art, da beide Protagonistinnen mehr als 200 Jahre alt sind.
Die Mutter beschützt ihre Tochter (ohne, dass diese von der Bedrohung weiß) vor den Vampiren der Bruderschaft, die es auf ihr beider Leben abgesehen haben, da Vampire ihrer Auffassung nach nur männlich sein sollen. Dies bedingt eine andauernde Flucht und somit ein ständiges Weiterziehen der beiden Frauen, dessen die Tochter im Laufe der Jahrzehnte/Jahrhunderte überdrüssig geworden ist.
Ohne zwei starke Darstellerinnen könnte dieses Konstrukt nicht funktionieren, aber Regisseur Neil Jordan wurde in Gemma Arterton und Saoirse Ronan fündig, beide spielen ihre so gegensätzlichen Rollen erstklassig.

In diesem Vampirfilm fand ich ein Detail recht interessant, das ich vorher in keinem anderen Film dieser Art gesehen hatte: Die Vampire hier, die auch als "soucriant" bezeichnet werden (Wikipedia schreibt hierzu: "The soucouyant or soucriant in Dominica, Trinidadian and Guadeloupean folklore ... is a kind of witch vampire."), haben keine Fangzähne, die sie in ihre Opfer schlagen können, um es auszusaugen, sondern einen sehr spitzen, dornartigen Daumennagel, der sich bei Bedarf aus dem sonst normal großen Daumennagel herausbildet. Diese Nagelspitze wird dann tief in eine Ader des Opfers gebohrt und das herauslaufende Blut getrunken. Tageslicht macht ihnen übrigens nichts aus, und sie dürfen - wie in "True Blood" - ein Haus erst betreten, wenn sie eingeladen wurden.

Mir hat der Film gut gefallen - Freunde der eher "blutigen Gangart" in einem Vampirfilm dürfte er aber weniger ansprechen.
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am 31. März 2017
"Byzantium" wiederlegt das gängige Vorurteil, dass Vampirfilme keinen Tiefgang haben. Weder Kitsch, noch hoch sequenzielle Action, sondern melancholischer Tiefgang wird hier geboten.

Clara (Gemma Arterton, die Hexenjägerin aus "Hänsel und Gretel")) schlägt sich als Prostituierte durch, um sich und ihrer sensiblen Tochter Eleanor (Saoirse Ronan) einen Unterhalt zu ermöglichen. Doch die beiden werden von einer mysteriösen Bruderschaft verfolgt. Sie fliehen vom Plattenbau der Großstadt in den beschaulichen Küstenort Hastings mit seinen Meerespromenaden und Seevögeln.

Dort angekommen reißt sich Clara den alleinstehenden Erben des Hotels Byzantium unter den Nagel und wandelt das altvaterische Gästehaus in ein Bordell um, während sich Eleanor in einen Leukämie-kranken Jungen verliebt.

Soweit deutet noch nichts auf eine Vampirgeschichte hin. Erst in Rückblenden kommt zum Vorschein, wie Clara zur Untoten wurde, was es mit einem kargen Felseneiland bzw. der bereits erwähnten Bruderschaft auf sich hat.

Die beiden Hauptdarstellerinnen füllen ihre Rollen überzeugend aus, und die Regie zeigt deutlich die Handschrift von Altmeister Neil Jordan.
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am 3. Juli 2015
Clara (Gemma Arterton) und ihre Tochter Eleanor (Saoirse Ronan) sind Vampire, aber moderne Exemplare, die keine Reißzähne haben, sondern anders an Menschenblut kommen.
Seit 200 Jahren werden sie von einer Vampirbruderschaft verfolgt, da es sie eigentlich gar nicht geben dürfte. Wie es die junge Clara geschafft hat, trotzdem die Transformation vom Menschen zum Vampir hinzubekommen, wird in eindrucksvollen Bildern gezeigt, wie überhaupt der ganze Film von den beiden Hauptdarstellerinnen lebt. Gemma als lebenslustige, verführerische Schönheit mit jeder Menge Sex-Appeal, Saoirse als zurückhaltende Tochter, die das ewige Fliehen leid ist. Clara tötet bedenkenlos, Eleanor hält sich wo möglich an alte, bereits vom Tode gezeichnete Menschen.
Nachdem die ertappte Clara ihren Häscher mit einer Garotte enthauptet hat (schön realistisch gezeigt, aber so nicht machbar!), landen Mutter und Tochter schließlich in einem Seebad . Clara, die mal wieder als Prostituierte arbeitet, lernt einen Mann kennen, der ein altes, aber wunderschönes Hotel mit Käfigaufzug und schönen Ornamenten besitzt. Er läßt sie da einziehen, wo Clara schnell ein Bordell betreibt und auch als Puffmutter fungiert.
In Rückbleneden erfahren wir immer wieder "plausibel" die Vorgeschichte der Frauen, die Verhältnisse , in denen sie vor dem Vampirdasein gelebt bzw. existiert haben, bis schließlich auf einer malerisch-schroffen Felseninsel mit schönen Wasserfällen und einer geheimnisvollen Höhle die Transformation erfolgte, die eigentlich Männern vorbehalten sein sollte. Eleanor lernt schließlich einen kranken Jungen kennen, der sich in sie verliebt, sie will wegen ihres Geheimnisses seine Liebe zunächst nicht erwidern.
In diesem Seebad kommt es schließlich zum blutigen Showdown mit den Verfolgern. Haben Mutter und Tochter eine Chance, trotz ihres Vampirseíns ein annähernd normales Leben zu führen, dürfen sie für alle Zeiten außer sich keine anderen Freunde oder sogar mehr haben?
Bleiben sie ewig aneinandergekettet ?

Bemerkenswert an dem Film fand ich, daß bis auf die Alterslosigkeit und den Transformationsprozeß die ganze Geschichte logisch und glaubwürdig ist. Die Vampire sehen bis auf ein zunächst unauffälliges Detail aus wie normale Menschen, haben keine übernatürlichen Kräfte, können nicht fliegen, Verbrennen nicht bei Sonnenlicht, scheuen weder vor Knoblauch noch vor Kruzifixen. Sie wollen eigentlich bis auf die notwendige Nahrung Menschenblut normal leben, insbesondere Tochter Eleanor hat fast so etwas wie bürgerliche Moralvorstellungen. Die beiden Frauen werden von Gemma Arterton (schön, sexy, verrucht,in knappster Reizwäsche) und Saoirse Ronan als zurückhaltende, nicht strahlende, eher stille Schönheit (man sehe nur die Augen!) gut verkörpert. Natürlich dominiert Gemma, aber das liegt auch in der von ihr verkörperten dominanten Mutterrolle, sie liebt ihre Tochter aufrichtig.
Bemerkenswert ist auch die traumhaft schöne Inszenierung mit vielen liebevollen Details. Das Interieur des Hotels, die alten Bauten bei den Rückblenden, die magische schroff-schöne Felseninsel mit gemauertem Eingang zur Höhle und den Wasserkaskaden.
Auch die Nebenrollen sind gut besetzt, sympathisch besonders als Darvell, der eine wichtige Rolle beim finalen Aufeinandertreffen mit den Verfolgern spielt, Sam Riley, der nebenbei auch Geschmack hat: er ist mit der Schauspielerin Alexandra Maria Lara verheiratet

Insgesamt bietet der Vampirfilm Spannung, in sich glaubwürdige Handlung, Blut fließt nicht purer Grausamkeit willen, es gibt eine schöne Liebesgeschichte und auch richtige Mutterliebe sowie in ihrem Rahmen auch einen "moralischen Anspruch", das Ganze in zum Teil wunderschönen Bildern und mit beeindruckenden Hauptdarstellerinnen. Richtig gut gemachte Unterhaltung!

Doc Halliday
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Oktober 2014
Möglicherweise gehe ich mit Neil Jordans Vampirfilm etwas zu hart ins Gericht: es ist sicherlich keine leichte Aufgabe, dem Genre zu diesem Zeitpunkt noch einen neuen Aspekt abzutrotzen, und "Byzantium" bemüht sich redlich, genau dies zu tun.
Im Falle der Hauptcharaktere ist dies auch definitiv gegeben, denn die so ungleichen Überlebensstrategien der beiden Protagonistinnen (und der daraus resultierende Konflikt trotz ihrer engen emotionalen Bindung) stellt das brilliante Herzstück des Films dar. Die schauspielerischen Leistungen von Gemma Arterton und Saoirse Ronan verdienen ein deutliches Lob: die Entwicklung dieser beiden Charaktere macht den Film letztendlich sehenswert.

Nicht so gelungen ist hingegen der nicht-charakterzentrierte Plot, der dem Film zusätzliche Spannung verleihen soll. Zwar ist die Idee einer Vampirbruderschaft als misogynem Männerverein und die Idee einer (Zwangs-)Prostituierten als subversiver self-made-woman/-vampire im Grunde genommen recht interessant, vermag aber in der Umsetzung dennoch nie so ganz zu zünden.

Alles in allem ist "Byzantium" aber dennoch ein sehr sehenswerter Film, der vielleicht langfristig nicht zu den Klassikern des Genres gezählt werden wird, jedoch trotzdem einen Platz in der Geschichte des Vampirfilms verdient. Und besser als "Twilight" ist er allemal.
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am 15. März 2015
Neil Jordan ist zurück!
Und mit ihm – endlich! - ein Vampirfilm für ein intelligentes erwachsenes Publikum.

Sowohl schauspielerisch als auch technisch zeigt sich BYZANTIUM geradezu als unantastbar. Die Optik, die Musik und die charakterlich gut beleuchteten Figuren der ungewöhnlichen Vampir-Geschichte sind mehr als stimmig.
Gestört hat mich keinesfalls, dass Jordan auch die Gesetze der gängigen Vampirthematik kaum beachtet und neue Regeln mit seinem Film einführt.
Die beiden Hauptdarstellerinnen sind perfekt ausgewählt worden und spielen ihre gänzlich verschiedenen Rollen mit einer fast schon spürbaren Hingabe.
Die Sprünge in die Vergangenheit sind innerhalb der ruhigen Storyline sehr gut mit der Grundstruktur verwoben. Gerade diese Flashbacks, in denen man das vergangene Leben der beiden Frauen sieht und kennen lernt, verleihen dem Film Tiefe und bauen eine emotionale Bindung zu den Figuren auf.
Die wenigen Gewaltspitzen sind gut dosiert und über die gesamte Laufzeit verteilt.
Trotz ruhiger und sehr sensibler Passagen bricht die Spannung niemals ab.

Unterm Strich betrachtet, ist es Neil Jordan nach INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR wiederholt gelungen, im Vampirfilm-Genre neue Akzente zu setzen und auf einem qualitativ hohen Niveau zu unterhalten.

Ich kann BYZANTIUM jedem Fan von Mystery- und Vampirfilmen sehr empfehlen!
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am 27. September 2017
Typischer Fall von "auf den Trailer reingefallen". Irgendwie wurde einem im Trailer mehr versprochen. Selbst meine Frau, welche sich den Film ausgesucht hatte, meinte dann in der Mitte "wollen wir etwas anderes schauen?". Der Film zieht sich wie Kaugummi, die Story kommt nicht klar rüber und "Action" gibt es auch keine. Man wird einfach hinterhergeschleift ohne zu wissen um was es geht. Und ja ähm, für Vampire sind die Damen recht "langweilig".
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am 25. September 2015
Ich liebe den Film "Inerview mit einem Vampir" und genau deshalb habe ich mir diesen Film zugelegt.
Möchte nicht über den Inhalt des Filmes sprechen, da ich weder bei einer DVD die Rückseite des Covers lese noch bei einem Buch, denn
dann würde ich weder die DVD gucken noch das Buch lesen, da wird viel zu viel verraten. Wer gerne Vampirfilme sieht dem wird dieser Film sicherlich gefallen. Kann ich demnach nur empfehlen, nicht langweilig und das ist das allerwichtigste bei einem Film.
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am 26. Januar 2014
Überraschung kann man hier wohl wirklich sagen, denn ich hatte wirklich nicht viel erwartet. Nachdem der Hype um die Twilligth Vampire abgeklungen ist habe ich kaum erwartet dass mal wieder ein guter Vampirfilm erscheint nur die Underworldreihe gab noch Hoffnung. Es gab schon viele Lowbudget Verfilmungen die entweder an guten Schauspielern, an einer guten Story oder der Ausstattung krankten. Aber dieser hier hat alles eine verdammt gute Story, zwei sehr gute Hauptdarstellerinnen und auch das Drum und Dran stimmt. Die Geschichte einer Frau die ganz jung noch zur Hure gemacht wurde und dann dem Sterben nahe hinter das Vampirgeheimnis kam und Dran die einzige Möglichkeit sahen weiterzuleben. Die Geschichte zeigt wie damals mit Frauen umgegangen wurde und das sie nicht viel zählten. Aber sie schlug sich durch und wurde hart und damit sie nicht allein durch die Ewigkeit gehen musste holte sie ihr Tochter aus einem Heim wo sie auf wuchs und dann von denselben Männern vergewaltigt wurde die der Mutter das schon angetan haben. Doch eigentlich sollte es keine Frauen als Vampire geben und es sollte nur eine Bruderschaft sein. Na ja aber wie das immer so ist unterschätzen Männer nur allzu oft die Frauen hahaha… Mutter und Tochter werden über die Jahrhunderte von der Bruderschaft verfolgt und versuchen recht erfolgreich zu überleben. Und ……. Ach seht euch doch den Film selbst an  es lohnt sich. Und vielleicht seid ihr ja auch überrascht……
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am 5. September 2016
das soll nicht heißen, das der Film schlecht ist, aber weit von einem Meisterwerk, wie 'The Crying Game' entfernt. Gemma Arterton ist halt hauptsächlich schön und sexy und Saoirse Ronan hat auch schon besser gespielt. Die Geschichte kann dazu auch nicht wirklich überzeugen.
Kein schlechter Film, aber halt leider auch kein besonders guter.
Die BR Qualität ist ganz ordentlich, in den Extras gibt es noch Interviews und Trailer.
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