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Kundenrezensionen

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...war für mich der Konzert Besuch in Oberhausen bei Steve Hackett, mit seiner Genesis-Revisited Tour 2013.
Anfangs hatte ich leichte Zweifel: Würde Steve das hinbekommen, den Spagat zwischen Original/Abweichungen zu Genesis Original? Immerhin sassen ja im Publikum
die absoluten GENESIS Fachmänner und Frauen...
Wie würde sich die Band schlagen, insbesondere der Sänger Nad Sylvan, der ja die schwierige Aufgabe hatte,sich mit Gabriel/Collins messen zu müssen?
Nun was soll ich sagen, erlebt habe ich ein absolutes Top-Konzert das wirklich das Publikum von den Stühlen gerissen hat, Standing Ovations auslöste und wirklich auch musikalisch absolut überzeugte. Insbesondere Nad Sylvan hat die schwierige Aufgabe hervorragend gelöst. Keinerlei Imitation der grossen Vorbilder, sondern er war er selbst und hat absolut überzeugt, imho.
Auch der Rest der Band löste absolute Begeisterung aus. Näher am früheren Genesis-Sound war wohl in den letzten Jahren keine Band mehr.
Nachzuvollziehen ist das Ganze nun hier, mit einem 3 CD und zwei DVD-Set, das erfreulicherweise dieses erlebte Wahnsinnskonzert sehr gut nachvollziehbar macht.
Hackett an der Gitarre ist nach wie vor eine "Bank", er hält das Genesis-Erbe hoch. Für diesen Preis ist das Set ein Muß für diejenigen, die noch die alten Genesis zu schätzen wissen. Denke ich da an die letzte Tour der drei (Collins/Rutherford/Banks)2007, so gewinnt hier Hackett den Vergleich um Längen...musikalisch gesehen.
Die ganze Band strotzte nur so vor Spielfreude und Steve war sichtlich stolz.
Auch die kleine, aber feine Stage mit den Leinwänden auf denen Videos die Atmosphäre der Songs unterstützten, konnte gefallen.
Schade nur, daß es keine Blu-ray Ausgabe gibt...(es wird aber gemunkelt, daß dies mit dem Konzert in der Royal Albert Hall noch nachgeholt wird...)und hier durch die vielen Gäste der Konzertfluss nicht so ganz strikt stringent eingehalten wird, wie bei meinem erlebten Konzert.
Das tut der Freude aber keinen Abbruch. Ein ganz starkes Set haben Steve und Band hier hingelegt. Bild-und tontechnisch keine Referenz, aber absolut i.O.
Klare Kaufempfehlung und (selbstverständlich) 5 Sterne meinerseits.
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am 19. Oktober 2013
Ergänzend zu den Ausführungen der anderen Rezensenten bleibt noch hinzuzufügen, dass es den Produzenten dieser mehr als üppigen CD/DVD Sammlung wirklich gelungen ist, im Rahmen des technisch machbaren, die schiere Gewalt der Konzerte vom April 2013 adäquat auf Tonträger konserviert zu haben. Im Konzert in München hat mich das Mellotron-Intro von "Watcher..." glatt in den Sitz gedrückt und es war nicht vorstellbar, ein ähnliches Gefühl auch zu Hause erleben zu können. Aber bereits nach 2 Sec standen alle Hauthaare senkrecht - wie anschließend bei nahezu jedem Stück auch. Nad Sylvan interpretiert die alten Klassiker mit Hingabe und Würde, auch optisch. Alle anderen Musiker auch, aber alle "alten" Genesis Fans wissen, welche Bedeutung die Stimme bei "unseren Lieblingssongs" hat. Steve Hackett hat den Fans tatsächlich das gegeben, was sie wirklich wollen. Weiterhin erfreulich: Die Kameraführung der Konzertaufnahme ist ruhig, keine hektischen Schnitte, alle Bildwechsel gehen weich ineinander über. Es gibt auch keine "künstlerischen" Gimmicks wie Farbverfremdungen, Grobkörnigkeit, Szeneneinspielungen oder sonstigen Unsinn. Einfach nur 2 Stunden und 41 Minuten traumhafte Konzert-Musik. Schöner kann man das Erbe der frühen Genesis nicht verwalten.
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am 13. Juli 2014
Steve Hackett spielt mal wieder alte Genesis Songs. Dies kann er. Die Musik muss ja nicht großartig erwähnt werden, da sie eh unglaublich gut ist und auch hier perfekt rüber kommt. Für mich ist erstaunlich das Nad Sylvan, klingt fast so wie Peter Gabriel, bis jetzt nur bei Agents of Mercy und Unifaun tätig war. Okay und bei Steve Hackett. Aber da kann ja noch was kommen. Viele gute Gastmusiker/in sind hier vertreten die ihren Job natürlich super rüber bringen. Zum Bild gibt m.E. nichts zu mäkeln, lediglich die Tonspur ist etwas zu Basslastig aufgenommen. Aber hier ist Meckern auf hohem Niveau angesagt, Alles in allem eine Top Kombi aus Audio und DVD's. Kauf Empfehlung meinerseits.

Tracklist
CD1
1. Watcher of the Skies
2. The Chamber of 32 Doors
3. Dancing with the Moonlit Knight
4. Fly on a Windshield
5. Broadway Melody of 1974
6. The Lamia
7. The Musical Box
8. Shadow of the Hierophant
9. Blood on the Rooftops

CD2
1. Unquiet Slumbers for the Sleepers
2. In That Quiet Earth
3. Afterglow
4. I Know What I Like
5. Dance on a Volcano
6. Entangled
7. Eleventh Earl of Mar
8. Supper's Ready

CD3
1. Firth of Fifth
2. Los Endos

DVD1 - Full live show
DVD2 - Behind the scenes featurette

Aufnahme der CD's/DVD's sind gut, sehr Baaalastig was die höhen stark beeinträchtigt. Dies geht besser

Band/Mitwirkende
- Steve Hackett / Guitars, Vocals
- Roger King (Gary Moore, Snoop Doggie Dog, Jamelia) / Keyboards,
- Gary O'Toole (Kylie Minogue, Chrissie Hynde) / Drums, Percussion, Vocals
- Rob Townsend (Eddie Henderson, Bill Bruford, Django Bates) / Sax,Flute, Percussion,
- Lee Pomeroy (Take That, Rick Wakeman) / Bass
- Nad Sylvan (Abba's Michael B Tretow) / Vocals

With:
- Nik Kershaw / Vocals
- Steve Rothery / Guitar
- John Wetton / Bass, Guitar, Vocals
- Jakko Jaksyzk / Guitar, Vocals
- Amanda Lehmann / Guitar, Vocals

Vergleichbare Bands
Tja das würde jetzt den Rahmen sprengen.......
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TOP 1000 REZENSENTam 25. Oktober 2013
UPDATE: 12.05.2015

SO
da isser also mal wieder, unser guter, alter Mr. HACKETT. Gut war er, abgesehen von gelegentlichen Fehltritten, eigentlich immer schon und alt – naja, der Typ ist 1950 geboren, somit sagenhafte 63 Lenze jung. DAS sieht und vor allem HÖRT Frau/Mann ihm weiß Gott nicht an. Es ist schon erstaunlich, welch kontinuierliche Kreativität sich dieser Mensch über einen so dermaßen langen Zeitraum bewahrt hat. Abgesehen davon ist er das einzige Original-Mitglied des ehemaligen Prog-Schlachtschiffs, das 1. im Gegensatz zu seinen Ex-Kollegen immer noch hyperaktiv und vor allem RELEVANT ist, 2. den alten, echten, WIRKLICHEN GENESIS-Sound auch in der Gegenwart authentisch und glaubhaft auf CD/DVD/LP bzw. die Bühne bringt und 3. noch LEBT! Also nicht, dass seine Ex-Kollegen physisch TOT wären, sie machen momentan eben nur nichts Großartiges.
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DIE SETLIST
liest sich wie eine BEST-OF-GENESIS (through the eyes/ears of HACKETT). Alle LPs, bzw. CDs, auf denen STEVE gespielt hat, werden bedient, also von der 71er NURSERY CHRYME bis hin zur 77er WIND AND WUTHERING. Die einzelnen Sonx hier auf zu zählen, ergibt wenig Sinn, da der HARD-CORE-GENESIS-FREAK sie sowieso in und auswendig kennt. Einzig und allein SHADOW OF THE HIEROPHANT verdient an dieser Stelle Erwähnung, erschien dieses Stück doch niemals auf irgendeiner GENESIS-LP, wohl aber auf HACKETT's erster 75er Solo-Platte VOYAGE OF THE ACOLYTE.

Wie STEVE eingangs erklärt, hat er dieses Stück seinerzeit zusammen mit Michael RUTHERFORD geschrieben. Aus Gründen, die er NICHT erklärt, die wir aber alle ahnen können, schaffte es HIEROPHANT dann nicht auf TRICK oder WIND. Hier passt es sich nahtlos in den Rest des Programms ein und stellt mit seiner einzigartigen, minutenlangen, unglaublichen Steigerung immer noch ein absolutes Konzert-Highlight dar. Was mich in diesem Zusammenhang etwas verwundert, ist das Fehlen von PLEASE DON'T TOUCH von seiner gleichnamigen 76er LP. Auch dieses Stück schleppte STEVE zu damaligen GENESIS-Proben bis dann ein gewisser Mr. COLLINS mit den Worten „I can't get behind that.“ den Raum verlassen haben soll – tja, soviel dazu...
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DIE BAND
besteht zum Großteil aus alten Bekannten, also Leute seiner seit Jahren ziemlich konstanten Studio- und Tour-Band. Abgesehen vom Meister himself performen: Roger KING an den Tasten – spielt wie BANKS, klingt wie BANKS, sieht manchmal sogar ein bißchen aus wie BANKS und verdudelt sich wie dieser scheinbar NIE.

Das Schlachzeuch traktiert wie gewohnt Gary O'TOOLE – hat sich im Laufe der Zeit das GENESIS-Repertoire originalgetreu draufgeschafft und klingt mit seinen Backing-Vocals einem weltberühmten Drummer/Singer nicht unähnlich. Dies gilt NICHT für seine Leads, aber dazu vielleicht später mehr.

Rob TOWNSEND verantwortet Flöte, Saxophon, gelegentliche Keys und manchmal tanzt/hoppst er auch ungelenk in der Gegend herum. Abgesehen davon wird durch seine extrem geschmackvollen Beiträge die Melodik vieler Original-Stücke oder Parts davon deutlich aufgewertet – für mich ein unverzichtbarer Mann.

Ein gewisser Lee POMEROY bearbeitet den verkehrt rummen Bass und manchmal auch zeitgleich die Tief-Frequenz-Pedale. So Leute, jetzt mal unter uns: Kann es sein, dass genau dieser Mensch unter anderem Namen (GREGGORY) schon mal aufgetaucht ist? Ich meine, Lefthand ist eine Sache – ok. Doubleneck ist eine andere – auch ok. Aber es kann doch kein Zufall sein, dass nach Nick BEGGS' Zwischenspiel ein neuer Bassist einen genauso schrägen Bass spielt wie dessen Vorgänger.

Zur Erklärung für alle Unwissenden: Auf einem NORMAL gestimmten und besaiteten Bass zeigt die dickste Saite (tiefes E) nach oben, also zum Kopf des Spielers, die dünnste (hohes G) nach unten, also zum Boden. Hier nun haben wir den ultra-strangen Fall, dass abgesehen von der Lefthand-Ausgabe die Saiten genau verkehrt herum aufgezogen sind, also die E-Saite nach unten, zum Boden. Das erzwingt zwangsläufig vollkommen andere Fingersätze und Griffe und DAS sieht schon abgefahren aus!

Ja, und da haben wir ihn, DEN Lead-Vokalisten Nad SYLVAN, der diese prinzipiell unlösbare Aufgabe, GABRIEL-Vorlagen zu interpretieren, bravourös meistert. Ja, er sieht schon ein bißchen bedrohlich aus (thanx to make-up?) und manche Pose erinnert tatsächlich an PETER. Stimmlich kommt er dem Original zeitweise bedrohlich nahe, aber – PETER war/ist und bleibt PETER, und Mr. SYLVAN hat es gar nicht nötig, das Original 1:1 zu imitieren. Hört Euch in diesem Zusammenhang mal CDs von den AGENTS OF MERCY an, auf denen er fast alle Leads singt.
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GÄSTE
gibts so einige: Nick KERSHAW (remember THE RIDDLE oder WOULDN'T IT BE GOOD oder, oder, oder...?) intoniert THE LAMIA – macht er auf seine Weise überzeugend, aber ich bin von seiner Wahl nicht gänzlich überzeugt, klingt er doch wirklich vollkommen ANDERS als das Original.

Am Ende desselben Stücks duelliert sich MARILLION's Steve ROTHERY mit unserem Lieblings-STEVE – es tut mir leid, aber improvisierte Gitarren-Duelle sind definitiv NICHT deren Stärke. Das konnten und können andere, weitaus unbekanntere Kandidaten deutlich besser, sorry.

Auf HIEROPHANT entert Amanda LEHMANN zusammen mit ihrer roten IBANEZ die Bühne – alles toll, aber Sally OLDFIELD ist genauso wenig zu ersetzen wie GABRIEL. Auf ENTANGLED singt sie auch, und der KERSHAW-Effekt wiederholt sich: Irgendwie passt ihre Stimme einfach nicht so recht, hm...

Dann haben wir noch einen gewissen John WETTON (KING CRIMSON/URIAH HEEP/WISHBONE ASH/UK/ASIA etc.), mit dem HACKETT schon mal auf Tour war (TOKYO TAPES) und der natürlich AFTERGLOW shoutet. Tja, dieser Mensch hat auch schon bessere Tage gesehen und er selbst sah auch schon mal besser aus – macht seinen Job aber gewohnt routiniert, kann jedoch den Ausdruck, die Dynamik, die Interpretation eines COLLINS' nicht erreichen.
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DAS BILD
der ersten DVD, also des kompletten und immerhin 2:41 Stunden langen Konzerts, macht einen guten Eindruck, wenngleich definitiv NICHT in HD-Qualität. Keine hektischen und entnervenden Schnitte, keine das Programm (zer)störenden Interview- oder Backstage-Schnipsel (siehe hierzu DVD 2), keine sinnfreien Computer-Effekte ruinieren den Konzert-Fluss – SO muss eine HACKETT-DVD aussehen! Auf besagter DVD 2 mit dem Titel BEHIND THE SCENES gibts dann genau das, was der Titel suggeriert – informativ, interessant, kurzweilig, lustig – und very BRITISH eben.
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DER TON
steht dem Bild in nichts nach. Alles und Alle deutlich zu hören, keiner macht die jeweils anderen platt, keine übertriebene End-Kompression - SO muss eine HACKETT-DVD klingen! Im Vergleich zu den ebenfalls beiliegenden 3 Audio-CDs kann ich persönlich keinen großen akustischen Unterschied feststellen, insgesamt vielleicht alles etwas differenzierter, klarer, sauberer, was aber auch am Player liegen mag.
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VERGLEICHE
Nichts gegen Kapellen wie MARILLION, IQ und Co., die tatsächlich von Zeit zu Zeit ähnlich klangen/klingen, aber sein wir ehrlich: An das Original kam/kommt keine der Genannten wirklich heran, weder kompositorisch, noch spielerisch, noch arrangement-mäßig – gesanglich sowieso nicht. Einzig vielleicht die schwedischen FLOWERKINGS in ihrer Anfangsphase konnten z.B. mit THE FLOWERKING, BACK IN THE WORLD OF ADVENTURES, RETROPOLIS und STARDUST WE ARE einen vergleichbaren Sound erzeugen. Hätten sie aber höchstwahrscheinlich nicht, hätte es GENESIS nie gegeben.
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FAZIT
Was soll Mann/Frau zu einer lebenden Legende wie STEVE HACKETT noch großartig sagen? Dieser Typ hat in den 70ern Artrock-/Prog-Geschichte geschrieben und weigert sich seitdem beharrlich, in musikalische Rocker-Rente zu gehen. In seinem Fall kann er auch gar nichts Anderes/Besseres tun, wie auch dieses neuerliche Audio-/Video-Dokument eindrucksvoll beweist. Ich kann nur hoffen, dass ihm nicht ähnlich Übles widerfährt wie z.B. Keith EMERSON (ELP), Ian GILLAN (DEEP PURPLE) oder John WEATHERS (GENTLE GIANT), die zwar immer noch WOLLEN, aber aufgrund körperlicher Gebrechen nicht mehr KÖNNEN.

Obs in diesem Leben jemals ein Original-GENESIS-Revival oder noch besser ein NEUES Original-GENESIS-Album geben wird, steht in den Sternen und wird aus unterschiedlichen Gründen von Jahr zu Jahr unwahrscheinlicher. Wie dem auch sei: STEVE hält das GENESIS-Banner immer noch und immer wieder hoch und sei es auch NUR durch diese zugegebenermaßen grandiose COVER-Band, also: Dear Mr. HACKETT – PROG ON!
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BEWERTUNG

KOMPOSITIONEN
5 Sterne (Mehr gehen leider nicht.)

ARRANGEMENTS
5 Sterne (Mehr gehen auch hier leider nicht.)

PERFORMANCES
5 Sterne (Viel besser singen/spielen kann Frau/Mann eben nicht.)

EXPERIMENTE/INNOVATIONEN
2 Sterne (Tja, Coverband bleibt Coverband, so sorry!)

PRODUKTION/SOUND
4 Sterne

BILD
4 Sterne

COVER
3 Sterne (Hier hätte man mehr draus machen können und müssen – KEIN Booklet!)

GESAMT
(28:7=) SATTE und voll verdiente 4 Sterne
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HAAX/Kiel
66 Kommentare| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2013
Die Studioscheibe klingt weiterhin nicht so inspiriert wie die Live-CD hier. ABER: Beim Ertönen der ersten Klänge von "The Lamia" stand das Wasser in meinen Augen. Da ich selbst Augen-und Ohrenzeuge dieser famosen Darbietung bewährter und rarer Genesisklassiker beim Konzert Anfang des Jahres in Mainz war, konnte ich mich gut in die hier vorliegende Konzertdokumentation hineinversetzen. Dennoch schloß ich die Augen und stellte mich als Besucher mitten im Hammersmith vor, dieser altehrwürdigen Konzerthalle in London. Wie würden Genesis heute klingen, wären sie zusammengeblieben? Hackett in typischer Pose auf der Bühne zu beobachten ist wie das "nach Hause kommen" eines alten Freundes, der mir die Pubertät ertragbar gemacht hat, während gleichaltrige Mitleidende sich in Cindy Lauper oder Camouflage retteten. Hackett mit exzellenten Musikern, und dann diese Scheibe, das ist ein mehr als ein feuchter Traum, gerade weil ich mir immer vorgestellt habe ich sei Teil eines Konzertpublikums anno 1974. Selten hat mich einer meiner Genesis-Helden so berührt...Danke Steve. Jetzt stelle ich mir gerade vor, wie die alten und neuen Genesis auf einer einmaligen Reunion-Tour durch Deutschland...aber lassen wir das. Sonst fange ich wieder an zu heulen.
44 Kommentare| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2016
Ein grandioses Album mit 3 LIVE CD`s und 2 LIVE DVD's von der Steve Hackett Band aus dem Jahr 2013. Abgesehen von dem Preis/Leistungsverhältnis(habe 17.99€ noch bezahlt) eine Anschaffung die musikalisch einfach nur( meiner Meinung )ein muss ist wenn man die Songs von Genesis und Steve Hackett mag .Die Zusammenstellung der Band ist einfach Sensationell das spiegelt sich bei den ausgewählten Songs wieder. .Ein Vergleich zu den Orginal-Aufnahmen von Genesis und der Steve Hackett Band verbietet sich irgendwie..trotzdem viel schlechter
oder besser möchte ich nicht kommentieren. Fakt ist: Dieses Paket an Musik ist einfach Großartig!! Steve Hackett bringt hier Hochklassige Musiker zusammen die begeistern..Nad Sylvan (Voice) Roger King (Keyboards) Gary o Toole (Drums) Lee Pomeroy ( Guitars) Rob Townsend (Saxophone und andere)u.v.a. ..Die DvDs sind ein Genuß..Höhepunkt ist der Song SUPPERS READY mit Nad Sylvan ..diese Performence ist einfach Genial!
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am 9. September 2015
Früher konnte ich mit dem Prog Rock von Genesis mit Peter Gabriel und Co. Zu einer Zeit als Collins nur der kleine Trommler war nicht viel anfangen. Heute, nachdem ich mit Genesis groß geworden bin, die vom Collins Sound geprägt und beeinflusst wurde. Eigentlich bestand die Musik von Genesis nur aus Collins, war ich sehr gespannt auf das was Steve Hackett hier auf die Bühne zaubern würde

Heute mit 46 höre ich mir nur noch die alten LP'S an. Bis zu dem Zeitpunkt wo Steve Hackett auch bei Genesis ausgestiegen ist. Darum bin ich vom diesem Machwerk von Steve Hackett mehr als begeistert und beeindruckt. Nein er hat mich in seinen Bann gezogen und wenn ich es nicht wüsste, das die Musik teilweise mehr als 40 Jahr auf dem Buckel hat würde ich sagen. Aktueller, einfallsreicher und so grandios live gespielt kann Rockmusik heute nicht sein. Hier können sich manche Rentnerbands, die sie heute sind nur noch sind, ich aber damals verehrt habe ein Beispiel nehmen.

Klar gibt es schwächen und der Gesang des Schlagzeugers ist nicht der beste, aber waren Geneise damals perfekt. Auch Gabriel hat geschwächelt. Aber geht es nur um das perfekt sein oder gehört das nicht ganz besonders zum LIVE dazu. Aber seien wir doch mal ehrlich. Wer, von den aktuellen Bands würde das schaffen, das so umzusetzen wie Steve Hackett es geschafft hat. Ok, eine Schwäche gibt es auch für mich und ich vermisse Tony Banks am Keyboard. Erstaunlich, wo ich doch eigentlich mehr Gitarren und Schlagzeug fixiert bin.

Aber muss man Steve Hackett nicht Anerkennung zollen und sagen: Was für ein grandioses Live Meisterwerk
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am 17. März 2014
Viele werden glauben: da spielt schon wieder einer alte Genesis-Songs nach. Aber der spielt gar nicht nach: der hat diese Songs mitgeprägt! 2CDs und 3DVDs sind zunächst einmal eine ordentliche Lieferung für's Geld, und das Material, das da drauf ist, hat's in sich! Im Sommer 2013 im "Hammersmith Apollo" aufgenommen (das im Dezember eingestürzt ist...), wurde eine top-besetzte, hervorragend gelaunte Truppe von Musikern eingefangen, bei denen sich Steve Hackett keineswegs in den Vordergrund stellt. Die Musikstücke werden toll interpretiert, so daß man den "alten" Stil der Stücke wiedererkennt. Nach diesem Konzert kann man verstehen, warum die Trennung von Steve Hackett für Genesis ein größerer musikalischer Verlust war, als der von Peter Gabriel!
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am 9. März 2016
Normalerweise schreibe ich Rezensionen nicht so gerne. Hierzu muss es aber sein.
Die Hammersmith-Aufnahme ist sensationell gut. Ich bin Genesis-Freund der frühen Jahre, bis etwa zum Ausstieg von Steve Hackett und komme hier voll und ganz auf meine Kosten. Die Musik ist unvergleichlich melodiös, voluminös, gewaltig, schwierig, dann wieder zart, immer in sich stimmig und absolut einzigartig. Wer noch kein Genesis Fan ist, wird es hier werden. Selbst meine Frau, die es immer eher erduldet hat wenn ich alte Genesis-Platten abspielte, ist voller Begeisterung und hat das Konzert schon x-mal mit angeschaut (wohl auch wegen Nad Sylvan).
Über Steve Hackett muss man sowieso nichts mehr schreiben. Der ist mit seinem Können eh schon unantastbar geworden. Ruhig und relaxt steht er auf der Bühne, hopst nicht rum, und wenn er den Gitarrenhals mit beiden Händen gleichzeitig bearbeitet, erstarre ich jedes Mal in Ehrfurcht. Aber auch die Leute die er hier zusammen geholt hat sind allesamt atemberaubend gut. Besonders gefallen hat mir Roger King an den Keyboards, der auch die allerschwierigsten Tonfolgen ohne den kleinsten Patzer perfekt wiedergeben kann (z.B. Firth of Fifth) und natürlich auch Nad Sylvan, dessen Stimme bestens zur Genesis-Musik passt, ohne Peter Gabriel oder Phil Collins zu imitieren. Auch sein Outfit und seine Gestik passen perfekt zu seinem Gesang und der Musik. Lee Pomeroy am Bass, an der sechs- und der zwölfsaitigen Gitarre, Rob Townsend an den Blasinstrumenten und auch der Drummer und Co-Sänger Gary O'Toole komplettieren das Ensemble mustergültig.
Die Gastmusiker Amanda Lehmann, Nik Kershaw, John Wetton (King Crimson), Jakko Jakszyk (Level 42) und Marillion's Steve Rothery an der Gitarre, runden das Ganze ab.
Überrascht war ich von „Shadow of the Hierophant“. Wenn in der zweiten Hälfte des unter die Haut gehenden Stücks die scheinbar immer selbe Tonfolge minutenlang wiederholt wird, aber doch immer wieder andere Schlenker nimmt, die ich auch nach 20 mal zuhören nicht vorhersagen kann, bin ich jedes Mal „erschlagen“. Denn die sechs Leute auf der Bühne meistern ohne Notenblätter fehlerfrei und easy jede noch so schwierige Hürde.
Und wenn gegen Ende des Konzerts das vom Publikum geforderte „Supper’s Ready“ nicht nur gespielt, sondern operngleich zelebriert wird, fühle ich mich 40 Jahre jünger und den Leuten im Saal sieht man die Glücksgefühle an. Was gäbe ich dafür, da dabei gewesen zu sein…
Die Musik punktgenau und fehlerfrei so wiederzugeben, wie man sie von den Platten kennt, schaffen nur die wenigsten Bands. Die Eagles konnten das auch und die gibt’s nach dem Tod von Glenn Frey nun wohl nicht mehr.
Also Leute: Zugreifen, schwelgen und genießen! Heute gibt es auf den Bühnen dieser Welt niemanden mehr, der vergleichbares kann.
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am 22. Oktober 2013
Eigentlich müsste man die Frage vorweg stellen: Was haben Rentner auf einem Prog Rock Konzert zu suchen? Doch diese Frage ist schnell beantwortet: Sie interessieren sich für diese Art von Musik - und da spielt das Alter scheinbar keine Rolle. Wer diese Musik einfach in die Mottenkiste tun möchte, der hat scheint's nichts begriffen. Denn spätestens seit den 80iger Jahren hat musikalisch nichts Neues mehr stattgefunden. Nur Wiederholungen des bereits Alten. Die 70iger Jahre waren der absolute Höhepunkt aus dieser Zeit. Jungen Menschen ist diese Tatsache schwer beizubringen. Deswegen verweisen sie lieber auf jene "Mottenkiste". Da spielt die (einstmals) so innovative Musik nicht so sehr die Rolle. Diese Musik ist eben "blöd" - so einfach ist das. Doch auch bei Glenn Miller Tribute Konzerten (und das ist wirklich nicht meine Zeit) findet man dieses Phänomen, alles was "alt" ist, ist demzufolge gleichermaßen "scheiße".

Zu Hackett und seiner Band: Viele "Rentner" auf der Bühne, die sich durch Jugendlichkeit beweisen konnten und dazu musikalische Asse sind. Nun gut - mag der eine oder andere sagen - Hackett färbt sich doch bestimmt die Haare! Und genau ab diesem Punkt hört diese Scheindiskussion dann für mich auf. Denn Fakt wäre, dass diese Konzerte einfach einmalig waren und die Gästeliste kam auch ohne "Scheinpromis aus der Jetztzeit" aus. Im Grunde war man also unfreiwillig unter "sich". Aber dies erlebt man auch bei Konzerten von "The Musical Box", dass das Publikum nicht dem geschätzten Alter entspricht, denn im Grunde sind das auch alles eher "Gruftis".

Hackett und Band haben jedenfalls brilliert, sie brachten das Set fast im vorübergehen, locker, flockig und mit viel persönlichem Spass. Aber auch epische Momente fehlten nicht, denn man merkte, dass sich jeder Musiker mit dem Dargebotenen identifizierte. Auch der Sänger Nad Sylvan wusste zu gefallen, dass hätte ich vor dem Konzert nicht geglaubt. Er versuchte nicht andere Sänger zu imitieren, was sehr für ihn sprach. Hackett selber ist für mich ein Phänomen, welcher sich selber immer sehr zurücknahm. Wie damals zu Genesis-Zeiten auch. Aber gegen die drei anderen (Namen seien hier mal Schall und Rauch) konnte er seine Vorstellung von Musik nicht durchsetzen. Aber im Grunde war das gut so, denn Genesis der 80iger waren wahrlich nicht so prickelnd.

Steve Hackett hatte vermutlich nicht sehr viel Freude daran, den Fans die große Kohle abzunehmen - aus diesen Grund bekommt man sehr viel für sein Geld. Macht nochmals eindringlich klar, was für ein fairer Bursche Steve ist. Im Grunde ist es ein Rundum-Packet, mit tollen Fotos und allem was dazugehört. Für mich persönlich die CD des Jahres.
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