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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
74
4,7 von 5 Sternen
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am 8. März 2016
Dies war meine erste neu! gekaufte LP nach Jahren, da die CD schon klanglich sehr wertvoll ist, dachte ich, die LP könne da nicht schlechter sein, doch leider weit gefehlt. Diese Pressung ist im audiophilen Punkt eine klangliche Katastrophe.
Kurz gesagt, der Vorhang öffnet nicht, die Hochton, Mittenwiedergabe ist deutlich dumpfer als auf der CD.
Ich hatte schon zuvor gelesen, Rereleases seien manchmal klanglich schlecht, bei der Mezzanine wird es bewiesen.

Vom musikalischen Aspekt natürlich allererste Sahne :)
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Ich liebe Massive Attack seit Anfang der 90er und "Mezzanine" ist natürlich ein absolutes Wahnsinnsalbum, welches bei mir bis heute, seit der damaligen Veröffentlichung, regelmäßig läuft. Dementsprechend habe ich mich auf dieses Vinyl Re-Release gefreut, aber leider eher umsonst.

Im Vergleich zur Erstveröffentlichung klingt diese Ausgabe als stünden meine Lautsprecher hinter einem Vorhang. Alles was dieses Album allein schon rein klangtechnisch zu einem Erlebnis macht, geht hier in einem belanglosen "Brei" unter. Wenn ich die beiden Versionen z.B. anhand des Track's "Angel" vergleiche, so baut sich bei der alten Version durch den hammermäßigen Sound (getragen von dem gänsehauterzeugenden Grundton) kontinuierlich die "Spannung", welche diesen Track im wesentlichen ausmacht, auf - hier passt einfach alles an Grund- Mittel- und Hochton, speziell die Stimme von Horace Andy ist ein absoluter Traum. Bei der neuen Version plätschert das gesamte Stück irgendwie belanglos herum, ohne großartige Aufmerksamkeit zu verdienen - und so ist es mit dem gesamten Album.

Auch nach einer zweimaligen Reinigung der Platte, mit einer Plattenwaschmaschine von "Gläss" (mit Ultraschall) ändert sich an dem schlechten Klang, welcher ja oftmals bei neuen Platten von der Verwendung von Trennmittel bei der Erzeugung herrührt, leider nichts.

Fazit: Schade um diese Chance der Neuveröffentlichung, klanglich ist hier die alte Version der LP und auch die der CD deutlich überlegen. Übrigens klingen die hier vorhandenen Tracks, welche auch auf der Vinyl von "Collected" vorkommen, auch bei dieser wesentlich besser.
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am 16. September 2008
Ob es sich bei "Mezzanine" nun um einen der absoluten Höhepunkte des TripHops oder eines der ersten kommerziell efolgreichen Downbeat-Alben handelt interessiert nicht. Was wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, daß Massive Attack nach dem recht smoothen und relaxten "Protection" offen für Neues waren und Anno 1998 einen düsteren, zähen Brocken Musik auf die Welt losließen.

"Mezzanine" ist ein wahres Monster, das einen mit Haut und Haaren in sich einsaugt, wieder ausspuckt, aber nicht ohne von ihm infiziert zu werden und man von dieser Erfahrung nicht mehr lassen kann.
In meinen Augen ist es DAS Massive Attack überhaupt, ein modernes und kompromißloses Werk, das selbst bei der Band Spuren hinterließ (Andrew "Mushroom" Vowles verließ Massive Attack kurz nach dem Veröffentlichungstermin), gespickt von Übersongs.

Schon der Opener "Angel" mit seiner markanten Bassline und schleppenden Drums gehört zu den besten Auskopplungen der 90er und zieht einen gleich in den Bann dieser Albums.
"Risingson" gibt es vor "Dream On" heißt es da - klasse Song. Über diesen stolpert man zu "Teardrop", dem wahrscheinlich bekanntesten Song dieser Band. Pure Schönheit, der Elizabeth Fraser von den Cocteau Twin ihre Stimme verleiht. Hier geht es etwas ruhiger, eingängiger zur Sache, aber man darf nur kurz verschnaufen, denn "Inertia Creeps" verlangt Deine Seele - und man gibt sie bereitwillig her.
Es klingt aus und man selbst atmet tief ein und aus, während das chillige "Exchange" einem den Gehörgang umschmeichelt, bevor "Dissolved Girl" Dich wieder ganz tief nach unten reißt. Sara Jay fasziniert hier, betört Dich, wiegt Dich in Sicherheit, bevor die verzerrten E-Gitarren auftauchen und man weder sich selbst, noch seine Umwelt wahrnehmen kann.
Doch dann kommt man zu sich und hört Horace Andy, "Man Next Door" gehört zu den enspannteren Nummern (wenn auch mit kritischem Hintergrund), ganz in der Tradition von "Protection". Auch "Black Milk" reiht sich dort ein. Wieder steuert Elizabeth Fraser die Vocals bei - großes Kino!
Der Titeltrack verheißt wieder Unheimliches... Besonders Del Naja wirkt fast schon hypnotisierend - der Trip geht weiter.
"Group Four" wirkt dann fast wie die Quintessenz des Albums: die klare Stimme von Fraser, die eindringliche von Del Naja, Gitarren, schier undurchdringliche Klangteppiche...
Man driftet ab, doch dann ist es wieder Horace Andy, der Dich ins Hier und Jetzt zurückholt. "(Exchange)", zuvor ein Instrumental wirkt durch den Gesang wieder ganz anders, entspannt Dich, entlässt Dich - man ist zu Hause.

Klasse, grandios, großartig - es gibt Dutzend Superlative, die ich hier nun heranziehen könnte, aber keines davon wird "Mezzanine" wirklich gerecht.
Zugegeben, im Vergleich zu den Vorgängern ist es sperrig und verlangt einem sehr viel ab, aber wer sich darauf einlässt, kann sich diesem Album nicht mehr entziehen und besitzt einen unbezahlbaren Schatz in seinem Regal.
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am 8. März 2017
This album is great. Started with my first from a Media Mart here in Amsterdam and was really liking the sound and music. So I'm really liking Massive Attack. This album is so nice to listen too. My wife asked me who is this. She seem too like it also. As far as the quality of album it plays wonderful and sounds really good A+ I have purchased new albums that sound bla or have needed cleaning. Or just barley recored. And the Bass so good.
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am 31. Juli 2002
es gibt CDs die hört man einmal und ist total begeistert, nach dem 4. mal ist sie langweilig und sie verstaubt im cd-Schrank.Nicht bei dieser CD!!Bei jedem Hören wird sie besser, weil man immer wieder neue Klanggebilde entdeckt. Der Übergang von Stimmen,Instrumenten und Effekten geht nahtlos in einander über, die vokalen Interpreten passen sich ideal in das jeweilige "Sound-Getriebe" der Songs ein.Die Kompositionen sind abwechslungsreich, die Stimmungen gehen von Leichtigkeit,Depression,Aufgekratzsein,Melancholie bis hin zu Easylistening,alles in allem sind da super Musiker am Werk. Sehr empfehlenswert.
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TOP 500 REZENSENTam 24. November 2011
Selten war der Name einer Band so treffend. Von Anfang an hörte ich diese Musik als etwas Neues, Sprengendes, Ungewöhnliches. Die Töne kommen von weit her, versammeln sich in den 90ern zu einem neuen Mix, das schwer umschreibbar ist, auch heute noch modern wirkt.

Wann immer ich im Aufbruch bin zu einem neuen Projekt oder mittendrin, MA hilft als Hintergrundmusik eine Stimmung aufzubauen, die unvergleichlich ist. Man fühlt sich einer fließend guten Energie verbunden, deren Kern Töne in einem selbst zum Schwingen bringt, die sonst ruhig geblieben wären.

MA schürft ganz tief und bringt Verborgenes ans Licht. Ich kann diese Musik jedem empfehlen, der bereit ist, sich auf etwas Neues und die Magie von Stimmungen einzulassen. MA vermischt unterschiedlichsten Stile, Sänger und Ideen zu einer neuen Richtung, die sich gängigen Einordnungen sperrt.
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am 5. Juni 2000
Als ich diese CD geschenkt bekommen habe, kannte ich Massive Attack so gut wie überhaupt nicht. Ich legte sie in den Player und wartete darauf was kommen würde. Ich erwartete eine CD die auf der Hitparadenschiene mitschwimmt. Aber weit gefehlt. Massive Attack war von nun an für mich eine Band, die einfach super düstere, melancholische Songs spielen. Titel wie "Inertia Creeps" sind so energiegeladen, daß man fast Gänsehaut bekommt. Am Besten sollte man sich diese CD in einer ruhigen Minute (keinerlei Ablenkung) und schön laut anhören. Man wird in diesen Klängen versinken. Seitdem ich diese CD kenne, wird bei mir jede neue Scheibe an dieser hier gemessen. Ich bin dieser CD in den 1,5 Jahren, die ich sie nun besitze kein wenig müde geworden. Im Gegenteil: je mehr man sie hört, desto tiefer dringt man in diesen Klangteppich ein. Unbedingt kaufen...!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 15. Juni 2006
...denn dieses Album ist chillig, trip-hoppig und einfach nur ein geniales Stück Musik-Geschichte. Für Einsteiger des Trip-HopŽs könnte ich nicht mal spezielle Titel zur Empfehlung geben, da wirklich alle sehr sehr gelungen sind. Welchen Song wohl jeder kennt ist "Teardrop".

Abschließendes Fazit: Diese Platte ist gerade jetzt in der warmen Jahreszeit eine Platte die einen relaxed den Sommer genießen lässt, dabei spacig, etwas rockig ist und einen in andere Sphären versetzt. Viel Spaß beim Hören;-)!!!
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am 25. Mai 2005
Wieso gibt es hier nur 5 Sterne zu vergeben???
Ich besitze das Album nun seit ca. 7 Jahren...und ehrlich gesagt hatte ich anfangs damit ein bißchen meine Probleme, was die Musik angeht ( zu dem Zeitpunkt war ich 16).Es war für mich eben was total Neues.Doch im Laufe der Jahre änderte sich mein Geschmack u. ich bin derart froh darüber,daß es 1 Jahr später doch zwischen mir und dem Album gefunkt hat.Und das richtig gewaltig.
Seitdem (also seit 6 jahren) läuft das Teil min. 6 x im Monat durch.Gestern Abend erst wieder 2x hintereinander. Es passt einfach alles. Eine wirkliche "ProTools" Meisterleistung.Und am Besten kommt das Ganze über eine Surround Anlage,da sehr oft mit "Left to right" Effekten gearbeitet wird, wie z.Bsp. bei "Black Milk".
Um es auf den Punkt zu bringen:
Mezzanine ist eins der, wenn nicht (in meinen Augen bzw. Ohren) DAS Beste Album, was jemals im DownBeat Bereich geschaffen wurde.Man bedenke immer das Release Jahr von 1998. Einfach revolutionär.
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am 31. August 2001
Mezzanine ist ein dunkles Schloss, das irgendwo im All schwebt und dessen dunkle Räume ständig neue Überraschungen offenbaren. Der Sound ist so gross, die Atmosphäre dieser Platte ekstatisch, die Lyrics kurz vorm Wahn, schwer vorzustellen, dass diese Scheibe noch von irgendwem getoppt werden könnte. Absoluter Jahrhundertsong: ANGEL Auch nach 2 Jahren bekomme ich immer noch Gänsehaut..... Absolutes Muss! Fegt die Chartskacke mit einem brachialen Schlag vom Tisch und das ist gut so!
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