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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 4. Oktober 2013
Man tut auch weiterhin gut daran, sich von der Optik nicht allzusehr täuschen zu lassen. Denn auch wenn Anna Calvis Instagram-Gallerie sie größtenteils als streng frisierten, rotlippigen Vamp zeigt, so ist sie – auch und gerade mit ihrem neuen Album – von der Eindimensionalität, dem doch reichlich vorhersehbaren, leicht brünftigen Schmachtkalkül einer Lana Del Rey weit entfernt. Und möchte das auch bleiben. Der Püppchenstatus bleibt ihr völlig fremd, schließlich holt sich die Halbitalienerin ihr Selbstverständnis aus dem eigenen Handwerk – dem Songwriting, dem Gitarrenspiel, der starken Bühnenpräsenz. Dass sie dabei so unterschiedliche Vorbilder wie Alison Goldfrapp, PJ Harvey und auch Nick Cave in sich vereint, ist ihr kein Widerspruch – für Calvi entspricht die Wandlungsfähigkeit, das Unstete ihrer Songs auf ganz natürliche Weise der Widersprüchlichkeit ihrer Gedankenwelt. Und das äußert sich auch auf ihrem zweiten Album in verschiedenen Stimmungen und Bildern.

Da gibt es die weitausholenden, dramatischen, eher balladesken Lieder wie „Eliza“, „Sing To Me“ oder „Suddenly“, in sich geschlossen und mit einigem Pathos gesungen – dagegen stehen die zerrissenen, mehrfach gebrochenen Stücke wie „Piece By Piece“, „One Breath“ oder auch das famose „Carry Me Over“, nicht selten beendet hier abrupt eine brachiale Gitarre die träge Süße der Geigen, ganz so, als wolle die Künstlerin bewußt jede Vorhersehbarkeit vermeiden. Im hart angeschlagenen „Tristan“ kontrastieren die satten Drums mit drängendem Backround, Saitengekreisch und programmierter Elektronik, für „Cry“ böllert der Bass zur taumelnden Orgel. Ganz und gar überdreht dann „Love Of My Life“, nah dran an Polly Jean und ihren zeternden, schnappatmenden Frühwerken. Diese Platte ist ein grandioses Hin und Her, eine Tour de Force voller Schauder, zärtlichem Geflüster und wildem Aufbegehren, abgrundtief und deshalb höchst unterhaltsam. mapambulo:blog
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am 18. November 2013
Anna Calvis zweite Platte ist anders: Der Opener "Suddenly" und das darauffolgende "Eliza" lassen zwar einen direkten Vergleich zur Vorgängerscheibe zu, das war es dann aber auch schon. Der Rest der Platte ist ein Mix aus verschiedenen Stilrichtungen: Es fällt der große Anteil an elektrischen Beats auf, die viele Stücke begleiten und teilweise Calvis Musik gelungen neue Horizonte eröffnen. Ebenfalls ungewohnt ist der Einsatz von Streichern, der aber eher störend wirkt. An Calvis Chorgesang zum Ende der Platte muss man sich ebenfalls gewöhnen, allerdings ist ihr dieses Experiment besser gelungen.
Es ist schwer ein eindeutiges Urteil zu fällen: Dem fulminanten Einsteig folgen sehr Interessante neue Ideen, die auch sehr gut zusammen passen. "Tristan" stoppt dann aber alles, wirkt zu ruppig, ohne wirklichen drive und eher uninspiriert, "One breath" plätschert lustlos dahin und "Love of my life" ist ein etwas zu simpel anmutender punkorientierter Song, der an eine Kopie der Yeah Yeah Yeahs erinnert. Die letzten drei Songs werden dann immer ruhiger, sind aber wieder gelungener. "The Bridge" zum Schluss ist sphärisch und sehr ungewohnt. Neben dem etwas enttäuschenden Mittelteil der Platte will das Ende jedoch nicht ganz zu den Songs am Anfang passen. Calvi ist auf der Suche nach Neuem. Man darf gespannt auf das nächste Album sein.
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am 8. Oktober 2013
Ihr meisterhaftes, unglaublich ergreifendes zweites Album "One Breath" macht deutlich: Anna Calvi ist eine Ausnahmeerscheinung! Eigentlich sollte die feenhafte Erscheinung kein Geheimtip mehr sein, Konzerte wurden kürzlich auf ARTE und anderen Kultursendern übertragen, wo sie mir auch aufgefallen ist. Rotwein, Herbst und Anna Calvi. Mehr geht derzeit einfach nicht...
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am 20. November 2013
Natürlich hört man auch das erste Album hier und da. Aber schon der Blick auf dem Cover schaut nach vorn. Das ist gut so. Ein wunderbares Album! Weiter so, Anna. Bleib Dir treu.
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am 1. November 2013
Anna Calvi war für mich bislang absolute Natürlichkeit und die Kraft kam aus Gesang und Gitarrenspiel.
Habt Ihr mal die Live-Mitschnitte gesehen und gehört. Mann, die braucht gar nix um echte musikalische Naturgewalten zu entfesseln.
Jetzt setzt sie Basslines und synthetische Beats ein, vielleicht vergleichbar mit Björk.
Nicht dass das wichtig wäre, aber ob mir das gefällt kann ich nicht sagen.
Ich hab das Gefühl, da haben ein paar Leute zu viel mit reingeredet.
Die Anna ist so überdurchschnittlich von der Muse geknutscht, dass sie den Weg wieder zurückfinden wird.

Ich freu mich drauf.
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am 16. November 2013
Frau muss diese außergewöhnlichen Klänge mögen. Ich mag sie sehr und höre sie in allen Lebenslagen: beim Autofahren, beim Relaxen, beim Frühstück, am Abend und ganz gerne als Unterstützung bei dem von mir nur mäßig gemochten Bügelprogrsmm.
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am 28. Juli 2014
Ich gebe es zu: ich bin bei dieser CD nicht über die Hälfte hinausgekommen, so schauderlich finde ich sie. Bei Anna Calvi haben wir immerhin ein grandioses Beispiel für Gehirnwäsche durch die Medien. Was wird die Frau gehypt. Wenn man all die Feuilletons und Musikzeitschriften ansieht, kann man nur den Kopf schütteln. Es wird da von einer Künstlerin gesprochen, die mit Jimi Hendrix und PJ Harvey auf einer Stufe stehe, die erst spät zum Gesang gefunden hätte, was überraschend sei bei einer so famosen Stimme... bla bla bla....
Tatsache ist: der Vergleich mit PJ Harvey ist hirnverbrannt; live mag Calvi sich als tolle Gitarristin gezeigt haben, auf CD merkt man davon nichts, weil alles unter modernistischem Elektroschrott vergraben liegt; die Stimme ist absolut nicht bemerkenswerter als die von tausend anderen Sängerinnen mit eigenem Charakter, siehe Shivaree, St Vincent usw:
Wieviele bessere Künstlerinnen gibt es außerdem doch (Fiona Apple, Cat Power, PJ Harvey, Agnes Obel, Warpaint usw usw)...
Einer meiner Hauptkritikpunkte aber ist das Songwriting: fängt das erste Lied noch zumindest intreressant an, ist es ab dem Refrain aus: der Mitsing-Chorus für die Fan-Kurve: o-ho-ho-o-ho-ho-ho. Finde ich persönlich absolut mittelmäßig bis peinlich. Und leider wiederholt sich das. Urgs. Das ist genau die Musik, die der Feuilleton-lesende Hipster beim Cocktail in der angesagten Bar hört.
44 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Dezember 2013
Die Titel sind sehr theatralisch gesungen und arrangiert; Die Stimme ist interessant,aber zu wenig underground; Das Cover ist ansprechend gestaltet.
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