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am 17. Dezember 2015
Dieses Buch ist sehr kompakt und bietet eine gute Einführung in die Thematik Glauben und Religion. Man sollte das Buch zwei mal lesen, um die Komplexität der Thematik zu verstehen. Wer sich vertiefen will sollte die angeführten Bücher lesen.
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am 7. März 2017
Für den Einstieg in die Religionskritik durchaus brauchbar und inhaltsreich. Für eine Vertiefung nicht wirklich geeignet. Das Buch dient eher der Vorbereitung für ein Streitgespräch.
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am 19. Juli 2014
Dieses Buch ist gut strukturiert und eine gute Einführung in die Religionswissenschaften.
Ich habe es innerhalb von 2 Stunden durchgelesen, weil ich es so interessant fand. Ich kann es nur empfehlen.
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am 16. Januar 2015
Die Autoren bringen neue Erkenntnisse der Hirnforschung, Psychologie und der Evolutionslehre sachlogisch in einen Zusammenhang der bestätigt, dass der Glaube als Willensleistung Teil einer evolutionär zu begründenden Überlebensstrategie ist.
Für Laien sehr gut verständlich und nachvollziehbar.
Sehr gut gegliedert und leicht lesbar.
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am 14. September 2014
Der Autor gibt einen guten Überblick über die evolutionären Wurzeln für die Entstehung von Religionen. Religionen befriedigen viele im Menschen angelegte Bedürfnisse. Ähnlich wie die Gier nach Fast Food oder Süßem im Menschen angelegt ist, weil es früher ein Überlebensvorteil war, aber heute keinen Sinn mehr macht, verhält es sich mit Religionen.
Mir half das Buch, Gläubige Menschen besser zu verstehen, weil ich bisher Dummheit und Ignoranz unterstellte.
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am 12. Dezember 2013
Das Buch gibt einen guten Überblick über die Erforschung dessen, was wirklich die Basis von Götterglauben ist. Es wird nachvollziehbar, welche evolutionär wirksamen Faktoren dazu geführt haben, daß nahezu alle Kulturen irgendwann ihre Götter erfunden haben. Und es macht deutlich, daß ein Glaube an Götter, so zwingend er in der Geschichte der Menschheit auch Teil der Kultur war, heute ein Rudiment ist, dessen Nutzen sich aufgehoben hat.

Religion wird als Nebenprodukt psychologischer Neigungen interpretiert, die dem Menschen in seiner Entwicklung tatsächlich nützlich waren. Hierbei nennt der Author eine Reihe geistiger Fähigkeiten, die evolutioär entstanden sind und von der Religion ausgenutzt werden können.

Die in diesem Buch dargestellten Erkenntnisse machen es möglich, Glaube und Religion zu begreifen, ihren wahren Kern zu erkennen und sich somit gegen sie zu wappnen.
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am 1. Januar 2015
Dieses Buch ist eine knappe Einführung in die sog. „Nebenprodukt-Theorie“ der Religion bzw. deren Entstehung (engl. = by-product). Religion sei eine Begleiterscheinung oder auch ein Abfallprodukt (so wird „by-product“ auch gerne übersetzt) zum Überleben sinnvoller kognitiver und emotionaler Funktionen des menschlichen Gehirns.

Hier einige dieser Funktionen:
(a) das emotionale Bindungssystem. Menschen als extrem soziale Wesen sind auf andere angewiesen und binden sich an diese. Die Bindung an Götter ist eine Art „Überschießen“ dieser Bindungen.
(b) Schon kleine Kinder unterscheiden ganz unwillkürlich zwischen dem Körper und dem „Geist“; sie mentalisieren, etwa indem sie z.B. einer toten Maus dennoch mentale Zustände wie „Sehnsucht nach Hause“ zuschreiben.
c) Hyperaktive Akteurserkennung. Menschen können nicht anders, als überall, auch in toten Dingen, handelnde Wesen zu sehen. Für unsere Vorfahren war es besser, im Zweifelsfall hinter einem Geräusch ein Tier oder eine andere Person zu vermuten (und dann extra wachsam zu sein), als zu denken „War nur der Wind“, und dann war es doch der Säbelzahntiger...
d) Unterordnung. Menschen müssen fast alles, was zum Überleben wichtig ist, von anderen lernen, weshalb sie fügsamer gegenüber Autoritäten sind, als sie sich selbst eingestehen.
e) Rituale. Sie fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl, was für Gruppenwesen sehr wichtig ist.

Das zentrale Argument des Autors ist nun, dass Religionen entstanden und aufrecht erhalten wurden, indem sie diese nützlichen Funktionen zweckentfremdeten, und somit ins Negative kehrten. Seine Metapher dazu ist das Fast-Food. Unsere Gier nach Süßem, Fettigem oder Salzigem ist nicht an sich schlecht; sie war unter Steinzeitbedingungen sogar sehr nützlich. Sie wird erst zur Plage, wenn sie sich in Form von Fast-Food ungezügelt befriedigen lässt. Religionen, so die zentrale These, sei „seelisches Fast-Food“.

Doch hier steckt meines Erachtens ein Denkfehler. Denn Fast-Food ist kein „by-product“, sondern eine Fehlanpassung („mismatch“), hervorgerufen durch unsere moderne Überflussgesellschaft. Müsste die Gleichung Religion = seelisches Fast-Food stimmen, dann müsste es eine Welt gegeben haben, in der die Vorläufer der Religionen eine nützliche Anpassung waren. Zudem müsste der Autor zeigen können, dass Religionen in der Menschheitsgeschichte unterm Strich einen ebenso negativen Einfluss hatten, wie es Fast-Food heute auf die Gesundheit der Menschen in den Industrieländern hat. Doch genau das zeigt der Autor nicht, sondern setzt es schlicht voraus. Somit ist seine Argumentation letztlich ideologisch.

Was in dem Buch vollkommen fehlt, ist eine Auseinandersetzung mit der Gegenposition, wie sie von Leuten wie David S. Wilson, Richard Sosis, Matt Rossano oder Ara Norenzayan vertreten wird, die religiöse Vorstellungen und Handlungen durchaus als eigenständige Adaptationen werten, und – wie ich finde – dafür sehr gute Argumente haben. Diese Forscher sind auch der Auffassung, dass Religionen zwar als kognitive-emotionale Nebenprodukte begannen, doch dass diese Anfänge dann durch kulturelle Gruppen so übernommen und transformiert wurden, dass Religionen mit Fug und Recht als kulturelle Adaptationen begriffen werden können. Das würde auch erklären, warum alle (!) bislang beschriebenen Kulturen auf die eine oder andere Art religiös waren und sind.

Schlussendlich kann der Autor mit der "Nebenprodukt-These" nicht den Glauben an Gott (siehe Titel!) erklären, sondern allenfalls einfache Formen des Schamanismus: ein bisschen Geisterglaube, Magie, Riten und Trance... Doch wie aus diesen proto-religiösen Bausteinen ausgewachsene Religionen wurden, dazu liefert die "Nebenprodukt-Theorie" in meinen Augen keine hinreichende Erklärungen.
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am 24. April 2014
Angeblich soll es einen tiefen Einblick vermitteln, wie religiöse Gefühle zustande kommen. Leider bleibt der Text in vielen Fällen nur in oberflächlichen Ansätzen hängen. Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung mit Tieren, Völkerkunde und Tiefenpsychologie sind darin nicht verarbeitet. Es bleibt bei guten Ansätzen. Zumindest weckt das dünne Bändchen Interesse an mehr Informationen.
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am 3. Januar 2014
J. Anderson Thomson beschreibt hier, wie man mit Hilfe von Erkenntnissen aus Evolutionspsychologie und Gehirnwissenschaft erklären kann, warum die Menschheit so sehr zu Religiosität neigt. Denn schließlich hat jede bekannte menschliche Gesellschaft zumindest eine gewisse Form von übernatürlichem Glaubenssystem entwickelt.

Seiner Meinung nach handelt es sich bei der Religion um ein Nebenprodukt von Anpassungen die im Laufe der Evolution entstanden sind, um das Zusammenleben in sozialen Verbänden zu erleichtern. (Ähnlich wie unsere Vorliebe für Fast Food ein Nebenprodukt von Anpassungen ist, die es unseren Vorfahren erleichterten, an ausreichende Mengen nährstoffreicher Nahrung zu gelangen.)
Auf nur 160 Seiten führt er nun eine Vielzahl von geistigen Mechanismen an - wie etwa das Bedürfnis nach Bindung, hyperaktive Akteuererkennung, Theorie des Geistes etc - und erklärt, wie diese funktionieren, warum sie uns beim Überleben halfen und wie sie schließlich religiöses Verhalten begünstigten.

Die Ausführungen sind allgemein verständlich und werden durch das Anführen vieler Beispiele und interessanter Experimente anschaulich.
Es gelingt dem Autor, die Hintergründe der Religiosität zu entlarven und viele spannende Zusammenhänge aufzuzeigen.
Zwar hat mir ein bisschen der rote Faden gefehlt und manche Stelle gerät doch etwas trocken, insgesamt ist dieses Werk aber empfehlenswert. Obwohl zu manchen Punkten sicher auch abweichende Meinungen möglich sind, enthält es jedenfalls viele anregende Denkansätze.

Auch die Aufmachung gefällt mir, vor allem das Glossar am Ende, an Hand dessen man den Inhalt gut Revue passieren lassen kann.

Sicher würde sich dieses Thema für ein bedeutend umfangreicheres Buch eignen, gerade die relativ geringe Seitenzahl dürfte aber den Vorteil haben, dass auf diese Weise Leute, die einem dicken wissenschaftlichen Werk eher mit Skepsis begegnen, nicht abgeschreckt werden.
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am 11. März 2014
Ein wissenschaftliches Werk von Thomson/Auhofer mit Kommentar von Dawkins.

Ein Buch, dass sowohl für Gläubige als auch und vor allem für glaubenskritische Menschen interessant sein wird. Es beschreibt warum der Mensch die Religion erschaffen hat und nicht umgekehrt.
Die (kranke?) Psyche der Menschen hat die verschiedenen Religionen erschaffen und keine höhere "Macht".

Ein gutes und leicht lesbares Buch, dass zum Nachdenken und zum kritischen Hinterfragen seines eigenen Glaubens und deren Glaubwürdigkeit anregt.

Unfassbar das schon Millionen Menschen aus "religiösen" Gründen getötet wurden.
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