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am 15. August 2016
Flüssig zu lesen, spannend, kurzweilig. Weder kitschig, noch gefühllos. Gefallen haben mir die verschiedenen Charaktere sehr gut, auch die Verknüpfungen untereinander. Mir hat die gesamte Serie sehr gefallen und kann ich diese auf jeden Fall weiter empfehlen.
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am 6. September 2016
Diese Rezension gilt für alle Bände. Also im Deutschen von 1- 8 (wobei Nr.6,7 und 8 noch ausstehen) und den englischen 1 -3 (schon alle erschienen)

Inhalt: Mehrere Protagonisten versuchen im Krisen geschüttelten Ländern zu leben und zu überleben. Dieses gelingt ihnen mal recht und mal schlecht und im letzten Band gibt es für die meisten dann auch ein Happy End. Die Story hat viele "twists and turns" und es geht auf und ab, wobei nicht jeder überlebt und die "Bösen" auch so ihre Sternstunden haben.

Das Buch ist gut geschrieben, die Protagonisten gut durchdacht und auch mit guter Tiefe beschreiben. Der Plot interessant obwohl es sich in der Mitte ein wenig zieht und am Ende mit großen Schritte davon eilt. Habe mich aber zu keinem Zeitpunkt gelangweilt.

Die Kritik, dass es zu viele Personen und Handlungsstränge gib kann ich nicht nachvollziehen. Man kann sich sehr gut rein lesen und die Hauptfiguren und deren Anhängsel bekommt man auch gut mit.

Trotzdem ein paar Punkte Kritik
- das Pricing ist unter aller "Kanone". Leute kauft die englische Version. Die Sprache ist nicht zu kompliziert und man kann auch diese Version gut lesen. 11 Euro für einen Halbband also 22 € für Kindl-Buch, dass im Original für knapp 4 € (im Kindle) zu haben ist, finde ich fast ein wenig frech.

- Das Ende hätte einen längeren Epilog verdient gehabt und es bleiben viele "loose ends" übrig.

- Für zarte Nerven und Prinzen/Prinzessinnen ist es nicht geschrieben. Manche Textstellen sind schon sehr blutig geschrieben.

Fazit: Für einen langen Lesespass ist diese Reihe sehr gut geeignet.
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am 11. November 2016
Ich finde das Buch schrecklich. Es ist sehr eintönig geschrieben und ich komme über die ersten 30 Seiten einfach nicht hinaus. Der Klappentext hatte mich wirklich überzeugt, aber das Buch an sich eher weniger.
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am 3. Dezember 2016
Meine Meinung

Allgemein

Zu Anfang möchte ich erwähnen, dass dieser erste Band nur die erste Hälfte des tatsächlichen englischen Buches ist. Ich finde, dass man diesen Aspekt in der Bewertung berücksichtigen sollte.
Obwohl ich ein leidenschaftlicher Leser der Fantasy-Welt bin, fiel es mir deutlich schwer, in das Buch rein zu finden. Alle Namen waren frei erfunden und es gab eine Menge verschiedene Sichtweisen, die das Einleben sehr schwer gemacht haben.
An Ausführungen und Erklärungen hat es allgemein an einigen Stellen gehapert, Zwar beschreibt der Autor sehr ausführlich die verschiedensten Situationen, doch währenddessen bilden sich Fragen über Fragen, die nicht beantwortet werden. So habe ich mir vieles selbst zusammenreimen müssen. Was sind eigentlich Gnosis? Eine Frage, die einen wichtigen Bestandteil des Buches bildet.
Wer Magiebücher kennt, kann sich das schon selbst zusammenwürfeln, jedoch schien mir, dass die Gnosis in diesem Buch ein wenig anders sind. Eine andere Wirkweise haben. Die einzigen, seltenen Hinweise bekommt man durch kleine Vorspanne bei jedem Kapitelstart.
Als ich das Buch beendet habe konnte ich mir dann nun wieder selbst vor den Kopf schlagen: Wer mehr Informationen über das Buch möchte, der schlägt bitte die letzten zwanzig Seiten auf. Obwohl ich so viele Fantasy-Bücher lese und die Methode kenne, so dachte ich trotzdem keinen einzigen Moment an ein Glossar am Ende! Ich bin immer noch der Meinung, dass dafür ein Vermerk am Anfang stehen sollte. Schließlich weiß man gar nicht, welche Bücher eins benötigen und sogar haben.
Aber ich möchte mich nicht nur an den negativen Dingen aufhängen, denn trotz allem war das Buch super geschrieben. Der Schreibstil und die Beschreibungen haben mir definitiv gefallen und obwohl das Buch erst mit Band 2 so richtig abschließt, gab es viel Spannung, Kämpfe und das bangen um die Charaktere. Die Vorgeschichte kommt hier nicht zu kurz. Man spürt die Erwartungen, Pflichten, Hoffnungen und Wünsche in den Protagonisten und ich würde jederzeit zu Band 2 greifen. Trotz allem ist es empfehlenswert und nach der Eingewöhnungsphase liest sich alles flüssiger. Ich bin zuversichtlich, dass noch einiges auf mich zukommen wird, da die Idee einfach genial ist!

Charaktere

Geschrieben wurde das Buch aus sehr vielen Sichtweisen. So konnte man leider noch keine wirklichen Bindungen aufbauen. Trotzdem merkt man, wie einzigartig jeder ist und mit welchem Schicksal die Person zu kämpfen hat. Die Gefühle werden vermittelt, ich habe mitgefiebert. Normalerweise habe ich so eine Sichtweise, die mich wenig interessiert und die andere interessiert mich sehr. Doch hier mag ich von jedem weiterlesen und wissen, welche Schicksale noch auf sie zukommen.

Schreibstil und Sichtweise

Der Autor schreibt in einem sehr detailreichen Stil. Er sorgt für viel Spannung, die er während des Buches verteilt. So werden die nötigen, aber nicht ganz so spannenden Fakten eingekesselt von Szenen, an denen man wie gefesselt ist.
Komisch jedoch fand ich, dass der Autor zwar neue Wörter erfindet, diese jedoch klingen alle einem deutschen beziehungsweise englischen Wort ähnlich klingen. So wird zum Beispiel aus Satan Saithan und aus Luna Lune.... ähnlich bei Wochentagen und Monaten und vielem mehr.
Außerdem waren ausnahmslos alle Namen erfunden. Jeder, wirklich jeder Charakter hatte einen Vor- und Zunamen. Mit einem eventuellen Titel oder der Herkunft, war das ganz schön viel zu merken, da es auch etliche Charaktere gab. Es wurde aus verschiedenen Städten, der verschiedenen Kontinente erzählt und auf jedem gab es mehrere Perspektiven und bei jedem sollt man sich im besten Fall merken, wer woher kommt und was macht. Bis zum Ende habe ich des öfteren Personen verwechselt und mich bei zig Perspektiven gefragt, ob diese denn nun so notwendig waren.

Cover & Titel

Das Cover ist recht schlicht gehalten. In der Mitte sieht man die "Brücke der Gezeiten", die beide Kontinente verbindet, aber nur alle paar Jahre erscheint. Umgeben mit der blauen Coverfarbe wirkt es, als ob diese Brücke eben noch vom Wasser verschlungen ist. Weit in der Ferne beobachtet ein einsamer Reiter diese Überführung. Momentan kann ich da nur wild spekulieren.
Der Titel ist eindeutig: Es geht um die Situation, wenn die Brücke wieder erscheinen wird. Der Untertitel "Ein Sturm zieht auf", ist für mich der drohende Krieg zwischen und auf den einzelnen Kontinenten. Der Sturm zieht überall durch.

Zitat

" 'Der älteste Trick der Welt: Behaupte einfach, dein Gott sei der einzig wahre, und schon ist der Rest der Welt von Natur aus böse.' "
- Seite 95

Fazit

Trotz der Spannung viel es mir immer wieder schwer, durch die ganzen Sichtweisen, neuen Ausrücken und Charakteren durchzublicken. Doch für die erste Hälfte des Originalbuches, ist es definitiv fesseln und verspricht sehr viel! Tolle Ausarbeitungen.
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am 4. Februar 2016
Zusammenfassung

Alaron wird als Viertelblut nicht besonders wohlwollend von seinen Lehrern behandelt. Doch er ist ein geschickter Magus und er ist sich sicher, dass er die Prüfungen, die ihn zu einem vollwertigen Magus machen bestehen wird. Doch Alaron wird vor allen Augen gedemütigt und aus dem Kreis der Magus ausgeschlossen. Er ist nun ein Vogelfreier und der Mord an ihn wird nicht bestraft. Was kann Alaron jetzt noch mit seinem Leben anfangen und wie kann ihn die junge Magi Cym dabei helfen wieder einen Sinn in seinem Leben zu finden?

Elenas Herz war noch nie so mit Liebe gefüllt wie jetzt. Die Kinder der königlichen Familie bedeuten ihr sehr viel und sie hat sie lieb gewonnen. Sie möchte die Kinder unter allen Umständen beschützen, auch wenn ihr Meister und ehemaliger Liebhaber ihr befiehlt alle königlichen Mitglieder zu töten. Doch wie viel ist sie bereit für ihre Schützlinge zu opfern und ist es auch für sie möglich endlich die wahre Liebe zu finden?

Ramita ist schon seid jungen Jahren den Sohn des besten Freundes ihres Vaters versprochen. Für sie fällt ihre glückliche Welt wie ein Kartenhaus zusammen, als sie erfährt, dass sie den alten Antonin Meiros heiraten soll. Weil sie ihre Familie liebt, die viel Geld für ihre Hochzeit mit dem reichen Magus bekommt, heiratet sie sie den alten Mann. Dieser wünscht sich, dass sie ihm viele Kinder gebärt, ansonsten möchte er nichts von ihr. Liebe hat er nicht mehr zu verteilen. Auch wenn er großzügig ist und es Ramita an nichts fehlt, so sehnt sich ihr Herz nach Kazim ihrem einst versprochenen Bräutigam.

Die Schicksale der drei Hauptpersonen gehören zusammen, ihre Vergangenheit und Zukunft fügt sich in die Handlungsstränge der Geschichte um die Mondflutbrücke ein.
Doch wie wird die Geschichte unserer drei Helden ausgehen?

Bewertung

Erst war die Geschichte etwas langweilig, man wusste nicht genau wo rum es geht und wo die Geschichte hinführt. Aber ab dem ersten Drittel wurde die Story so spannend, das ich es nicht mehr aus der Hand legen wollten. Alles scheint einen Sinn zu geben und es ist gut durchdacht. Es gibt einige Überraschungsmomente die so nicht erkennbar waren. Es empfiehlt sich genau die hinteren Seiten des Buches zu lesen, dort ist alles erklärt was es mit der Religion, den Kontinenten und der Personen auf sich hat. Auch sind die aufgedruckten Karten sehr hilfreich sich in der Geschichte zurecht zu finden. Also ich möchte auf jeden Fall die Fortsetzung lesen.
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am 21. Januar 2014
Auf knapp 500 Seiten beginnt der Auftakt zur neuen Fantasy-Saga mit dem Buch "Ein Sturm zieht auf" um die Herrschaft über ganz Urte mit seinen beiden Kontinenten Antiopia und Yuros. Aus der Feder des neuseeländischen Autors David Hair steigt der Leser schnell in die neue Welt und ihre Überraschungen ein und kann dort glaubhaft die Abenteuer der Protagonisten miterleben. Die Fortsetzung "Am Ende des Friedens" wird voraussichtlich im August 2014, ebenfalls beim penhaligon-Verlag, erscheinen.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen die junge Ramita, der Viertelmagier Alaron und die Spionin Elena. Alle drei sind glaubhafte Persönlichkeiten, die es verstehen, den Leser in atemlose Spannung zu versetzen. Jedes einzelne Schicksal geht tief unter die Haut und lädt zum Mitfiebern und Bangen ein. Dabei sind sie nicht immer sympathisch beschrieben, eher ihrer Umgebung und den Verhältnissen entsprechend. Auch ihr Handeln wird erst im Verlauf der Geschichte deutlich und lässt alle Ereignisse in einem besonderen Licht erscheinen.

Die Handlung baut sich langsam und nachvollziehbar auf, denn der Autor lässt sich genügend Zeit, um den Inhalt zu entwickeln. Mit erklärenden Worten startet die Erzählung und macht schnell deutlich, dass es sich um einen neuen fantasievollen Roman handelt. David Hair greift dabei auf eine große Auswahl an fiktiven Orten, Begriffen und zeitlichen Abläufen zurück; jedes Detail wird in einem Anhang genau beschrieben und verdeutlicht. Er hat sogar eine eigene Sprache, eine veränderte Zeitrechnung sowie neue Gottheiten und wissenschaftliche Studien erschaffen.

Fazit: Aus verschiedenen Handlungssträngen wächst die komplexe und wohldurchdachte Geschichte zusammen und erzeugt einen lebendigen und atemberaubenden Eindruck!
Die Charaktere sind farbenfroh und mit viel Hingabe beschrieben und die Erzählung ist mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Es fällt leicht, sich auf die Geschehnisse einzulassen und dem Handlungsverlauf zu folgen. Außerdem wird durch die gut ausgearbeitete Fantasiewelt großer Ideenreichtum umgesetzt und logisch beschrieben. Für die nötige Vorfreude auf die Fortsetzung ist damit gesorgt.
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am 11. Juli 2015
"Drei unscheinbare Menschen, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden..."

Cover:

Das Cover finde ich passend gewählt. Die Töne harmonieren und erzeugen trotzdem Spannung. Außerdem sieht man die Brücke um die es in diesem Buch gehen soll. Den Reiter im Vordergrund kann ich leider keinem der Protagonisten zuordnen.

Klappentext:

Der Klappentext zeigt schon, dass man in eine völlig andere Welt eintaucht, mit Magiern und Kriegen. Ich hatte mir eine sehr spannende Geschichte vorgestellt, mit Intrigen und Machtspielchen.

Charaktere:

Es werden viele Charaktere vorgestellt und ich bin mir nach Abschluss des Buches nicht sicher, welche die wichtigsten sind, oder gar die drei die das Schicksal entscheiden. Ich stelle euch nun die vor, aus deren Sicht mehrere Kapitel geschrieben wurden.

Elena Anborn, eine Magi, beschützt die Kinder der Königsfamilie der Nesti in Javon auf Antiopia. Sie gehört zwar einem Geheimbund an, der schon viele Menschen getötet hat, doch kehrt diesem nun den Rücken und schwört den Nesti ewige Treue. Sie ist eine starke Frau, die viele schlimme Dinge getan hat, wodurch sie innerlich starb. Doch durch den Dienst an den Nesti fand sie sich selbst wieder, und hat nun einen Grund weiter zuleben. Sie hat also auch eine sensible und schwache Seite, die sie aber gern zu verdrängen versucht.

Alaron Merser, ebenfalls ein Magi, beziehungsweise noch ein Lehrling, lebt in Norostein auf Yuros. Sein größter Wunsch ist es mit der Armee in den Krieg zu ziehen und über die Brücke zu wandern. Er ist allerdings nur ein Viertelblut und unterliegt mit seinen Künsten den anderen Lehrlingen. Er hat zudem ein sehr hitziges und wankelmütiges Gemüt. Seine Familie und seine Freunde gehen ihm über alles.

Ramita Ankesharan, ein Lakh-Mädchen, lebt in Baranesi auf Antiopia. Sie ist die Tochter eines Händlers und wird, trotz bestehender Verlobung mit Kazim, an einen alten, reichen Magi verheiratet. Als pflichtbewusste Tochter fügt sie sich ihrem Schicksal, hofft jedoch weiterhin auf eine gemeinsame Zukunft mit Kazim. Sie hat Angst vor der Reise in den Norden, und sieht nicht nur den Reichtum ihres neuen Lebens, sondern auch was dieser aus ihrer Familie gemacht hat.

Kazim Makani, ein Amteh, lebt ebenfalls in Baranasi und war mit Ramita verlobt. Die Auflösung der Verlobung will er nicht akzeptieren und versucht auch die Hochzeit zu verhindern. Als dies nicht funktioniert, wendet er sich dem Glauben zu und steigt in die Blutfehde mit ein. Kazim hat einen starken Charakter und versucht sich und alles was ihm gehört zu schützen. Sein Ehrgefühl ist groß, genauso wie seine Sturheit.

Schreibstil:

David Hairs Schreibstil war angenehm. Es wurde viel erklärt, wodurch es einige Längen gab, aber da dies auch der Auftakt einer Reihe ist, war dies zu erwarten. Es war kein anspruchsvoller Stil, aber auch nicht zu einfach und je nachdem flogen die Seiten nur dahin. Man hat einen guten Überblick über die Protagonisten erhalten, obwohl so viele mir wichtig erschienen und ich hier gar nicht alle aufgeschrieben habe.

Gesamteindruck:

Man kommt gut in die Geschichte hinein und es dauert 5-6 Kapitel bis man alle wichtigeren Personen kennengelernt hat, da am Anfang jedes Kapitel aus einer anderen Sicht geschrieben wurde. Dies hat mich am Anfang auch ein bisschen verwirrt, da man seine Zeit braucht um mit den Kontinenten, den Gebieten und Städten nicht überfordert zu sein. Zum Glück gibt es im Buch zwei sehr anschauliche Karten der beiden Kontinente, wodurch man die Charaktere auf ihrer Reise begleiten konnte.
Interessant fand ich die Geschichte der Entstehung der Magi, da dies in den Kapiteln vorher immer komplett anders beschrieben wurde.
Parallelen zu unserer Welt konnte man in dem Machtkampf der einzelnen Länder erkennen. Im Kampf der einzelnen Religionen, aber auch Stämme. Ebenso fand ich den Handel mit dem Mädchen sehr authentisch wiedergegeben. Und auch die Bedeutung des gesellschaftlichen Ranges, dein Blut und dein Reichtum, waren sehr authentisch. Manchmal fühlte ich man sich nicht einmal wie in einem Fantasy-Roman, da einem diese Themen so bekannt sind.
Da ich bis jetzt ja nur gelobt habe, kommen hier jetzt meine Kritikpunkte. Die lange Vorgeschichte ist bei den Pluspunkten, gehört aber auch zur Kritik, da das Buch manchmal richtige Längen hat, deren Sinn ich verstehe, die einem aber im Lesefluss stören. Außerdem sind es sehr viele Sichtweisen, sodass man sich immer wieder in eine neue Geschichte einfinden muss.
Ebenso tappe ich auch noch völlig im Dunkeln bei der Frage werde den die drei Menschen sind, die das Schicksal der Welt entscheiden. Denn mir würden zwar drei menschliche Protagonisten einfallen, doch finde ich die Magi wesentlich interessanter und diese tragen auch viel mehr zum fortschreiten der Geschichte bei.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man in diesem Buch noch nicht bis auf den Kern der eigentlichen Geschichte gedrungen ist. Dies fand ich schade, aber durch die lange Vorgeschichte auch plausibel.
So bekommt das Buch von mir 3/5 Punkte.
Auf jedenfall bin ich gespannt auf den zweiten Band und werde ihn mir auf jedenfall kaufen! Den die Charaktere wachsen einem ans Herz und man möchte ihre Geschichten unbedingt weiterverfolgen!
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Das schlichte blau-graue Cover von "Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf" springt zwar nicht sofort ins Auge, aber durch seine vermeintliche "Unscheinbarkeit" hat es etwas mysteriöses an sich. Der Klappentext verrät nicht viel über den Inhalt, erinnert den Leser aber zugleich ein wenig an "Der Herr der Ringe" ("...sondern drei unscheinbare Menschen, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden...").
Das Buch ist in drei (Haupt-)Handlungsstränge aufgeteilt, welche vollkommen unabhängig voneinander sind. Durch die Tiefgründigkeit der Erzählung schreitet die Geschichte zwar nicht sehr weit voran, lässt den Leser aber ganz tief in die Welt der Charaktere eintauchen.
David Hair zaubert dem Leser durch seinen Schreibstil regelrecht Bilder in den Kopf und lässt die Geschichte so lebendiger werden. So lebendig, dass man sich im Traum darin wiederfinden kann.
Mir persönlich hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und auch die Vielfalt der Charaktere war genau richtig gewählt - nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.
Als einziger Kritikpunkt fällt mir nur das Ende ein. Da man weiß, dass es ein Mehrteiler ist, erwartet man schon fast, dass es an der spannendsten Stelle endet. Nach der letzten Seite dachte ich mir dann aber "Wie? Das war's? Wo ist mein Cliffhanger?"
Dennoch will ich einfach nur wissen, wie es mit Alaron, Ramita und Elena weitergeht - ein Grund mehr sich auf den Juni zu freuen.

Fazit

Ein spannendes Buch mit viel Tiefgang und genau der richtigen Anzahl an Handlungssträngen. "Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf" ist ein Buch, welches sich zu lesen lohnt. Jetzt muss es nur noch Juni werden, damit es weitergehen kann.
Bei der Bewertung lasse ich einen halben Stern offen, da ich mir noch Luft nach oben lassen möchte und mich das unspektakuläre Ende doch etwas geärgert hat

Empfehlung

Fans von geschichtlichem Fantasy mit viel Tiefgang werden mit diesem Buch ihre wahre Freude haben. Auch für Fans des "Herr der Ringe" ist das Buch zu empfehlen, dann einige Parallelen lassen sich schon ziehen (auch wenn es keine Elben und Orks gibt).
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am 23. April 2014
Die Handlung ist schwer in orte zu fassen, da der Auftakt zu dem Epos wirklich umfangreich ist. Es gibt drei Hauptprotagonisten. Alaron ist ein Magie-Schüler, der kurz vor der Abschlussprüfung steht. Man begleitet ihn zunächst auf dem Weg zu seinen Prüfungen und lernt viel über die Magier, wie ihre Magie wirkt und welche unterschiedlichen Magier es gibt. Alaron ist zum Beispiel ein Viertelblut. Dann gibt es da noch Elena, eine Magi, die für die königliche Familie in Javon als Leibwächterin. Doch sie wartet nur auf ein Zeichen ihres Meisters, um die königliche Familie zu töten und das Reich zu schwächen. Doch kurz bevor sie ihren Auftrag ausführen soll, kommen ihr erhebliche Zweifel an der Richtigkeit ihres Unternehmens. Dann gibt es noch die schöne Ramita, ein einfaches Marktmädchen. Sie wird von ihrem Vater gezwungen den 300 Jahre alten Antonin Meiros zu heiraten obwohl sie jemand anderen liebt. Der reiche Magus braucht dringend einen Erben, der den Kriegszügen endlich ein Ende setzen soll.

Man sieht allein an diesen drei Erzählsträngen wie umfangreich dieses Epos ist. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich erst einmal 200 Seiten lesen musste um mich in der Welt von Urte endlich zurechtzufinden. Es gibt wahnsinnig viele verschiedene Familien und Zusammenhänge, dazu kommt noch die Geschichte des Landes die die Bevölkerung geprägt hat. David Hair hat hier alles wohl durchdacht und führt einen in die Welt von Urte ein. Der Spannungsbogen hat mich aber erst nach nahezu 200 Seiten gepackt. Ich musste mich einfach zunächst zurechtfinden, um mich von der Handlung einfangen zu lassen. Doch als dieser Punkt überwunden war, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und ich freue mich auch auf den zweiten Teil.

Ich kann das Buch allen empfehlen, die vor umfangreicher High-Fantasy nicht zurückschrecken. Wer die Anfangsphase durchhält wird mit epischen Kämpfen und einer packenden Handlung belohnt.
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am 9. Januar 2017
Als ich „Die Brücke der Gezeiten“ von David Hair gekauft habe, wollte ich mal wieder einen richtig guten High-Fantasy-Schmöcker „für Erwachsene“ lesen. Mit möglichst vielen Seiten und möglichst vielen Teilen. Ohne Romanze die die eigentliche Handlung „überschattet“. Bei der Suche auf Amazon bin ich dabei immer wieder auf dieses Buch gestoßen. Auf Grund der vielen positiven Rezensionen und einem Klappentext der High-Fantasy mit einer Handlung versprach die nicht abgekupfert scheint habe ich mich schließlich zum Kauf entschieden.

„Die Brücke der Gezeiten“ ist wie George Martins „Lied von Eis und Feuer“ unterteilt in Kapitel die aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten durch einen übergeordneten Erzähler erzählt werden. Doch bei Hair wechseln von kapitel zu Kapitel nicht nur die Hauptprotagonisten sondern auch die Länder bzw. Kontinente in denen die unterschiedlichen Handlungsstränge spielen. Denn das auffälligste Merkmal bzw. der auffälligste Charakter in Hairs Welt ist die Welt selbst: Zwei Kontinente, getrennt durch einen Ozean, die nur alle zwölf Jahre durch eine Brücke miteinander verbunden werden.

Diese zwei Kontinente könnten unterschiedlicher nicht sein, zum einen Yuros, eine Welt die an ein Europa der Geschichte erinnert, mit einem starken Kirchensystem neben einem König der über alle Länder herrscht. Auf diesem Kontinent gibt es Menschen, die Magie wirken können, doch sind nicht mehr viele von ihnen übrig. Sie genießen ein besonderes Ansehen in der Gesellschaft und werden an speziellen Schulen ausgebildet.

Der andere Kontinent, Antiopia, ist was Klima, Kultur und Religion anbelangt stark an Indien und seine Vielgottreligion angelehnt. Hier gibt es keine Magier, die Menschen sind Ärmer

Die Welt als Schauplatz ist mit ihren politischen Systemen, ihren Religionen, ihrer Geschichte und auch dem Magiesystem sehr gut ausgearbeitet. Man tauscht schnell in die fremde Welt ein da sie so detailgenau ist, hat jedoch Probleme sich dort zurechtzufinden. Direkt auf den ersten Seiten wird man mit einer Vielzahl fremder Begriffe und Namen konfrontiert die mich schnell den Überblick haben verlieren lasen. Wegen diesem Fremden war der Einstieg für mich recht zäh, hat mich wegen der Atmosphäre aber „am Buch“ gehalten.

Auf Grund der Anzahl an Hauptcharakteren nimmt die Handlung spannungstechnisch sehr langsam an Fahrt auf, man weiß die meiste Zeit über nicht so recht wo die Reise hingehen soll. Die Helden; eine Assassine, ein junges Mädchen das gegen seinen Willen verheiratet werden soll, und ein angehender Magier der es gar nicht erwarten kann die Schule zu verlassen; werden ausführlich in ihren alltäglichen Leben vorgestellt die sich stark voneinander unterscheiden. Unterbrochen werden diese Sequenzen von denen die ich die „Antagonisten“ nennen würde. Ein politisches Ränkespiel auf Yuros.

Die Handlung beginnt ein Jahr vor dem Erscheinen der Brücke und endet ca. ein halbes Jahr vor deren erscheinen, scheinbar mitten im Geschehen. Dies ist vermutlich der Tatsache geschuldet das hier das englische Original in zwei Teile bzw. Bücher aufgeteilt worden ist.

Spannungstechnisch hat mich das geschehen erst circa im letzten Drittel des Buches wirklich gepackt. Die drei Hauptcharaktere sind aus ihrem alten Leben gerissen worden und müssen sich nun in einer komplett neuen Situation und neuen Orten zurechtfinden. In diesem letzten Drittel erst habe ich beschlossen, dass ich den zweiten Teil der Reihe lesen möchte, dass ich wissen möchte wie es mit den Figuren weitergeht. Davor war es nett da sehr schön und fremdländisch/ fantastisch ausgearbeitet aber leider auch langweilig.

Dabei hat die Handlung vielversprechend, spannend und stark mit einem Prolog angefangen. Dieser deutet Geschehnisse an die bereits Jahrhunderte zurückliegen, es wird angedeutet das unheilvolle Dinge geschehen werden auf die man bereits lange gewartet hat. Jedoch taucht weder die Figur aus dem Prolog im späteren Buch auf, noch etwas das darauf hindeutet wovon in diesem Prolog die Sprache war.

Mein Fazit ist, dass diese Reihe Potential für spannende Nachfolgebände verspricht. Geeignet ist das Buch für Fans von breit angelegten High-Fantasy-Epen a la George Martin. Zugunsten einer reich ausgestalteten Fantasywelt mit mehreren politischen und religiösen Systemen muss man hier einen eher langsamen Start in Kauf nehmen. Insgesamt hat die Handlung noch viel Potential und verspricht höhere Spannung in den Nachfolgebänden.
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