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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 2. März 2014
Der Film "Der Butler" hat mich sehr berührt, vor allem weil es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Es wird das Leben von Cecil erzählt, der als Junge auf den Baumwollfeldern arbeitet und mit erleben muss, wie vor seinen Augen der Vater getötet wird. Ab da bekommt er Aufgaben im Haus und wird zu einem guten Buttler ausgebildet. Als Buttler schafft er es bis ins Weiße Haus und erlebt dort das Regieren einiger amerikanischer Präsidenten. Die Diskriminierung von Farbigen und der Kampf um Gleichberechtigung wird im Film sehr interessant dargestellt. Die Schauspieler sind durch die Reihe sehr gut gewählt und spielen überzeugend. Ich schaue eigentlich sehr viele Filme, aber in letzter Zeit habe ich keinen so überzeugenden berührenden Film zu sehen bekommen. Diesen Film habe ich mit großem Interesse angesehen. Deshalb kann ich nur empfehlen, ihn unbedingt anzuschauen.
11 Kommentar| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Es ist ein Skandal und stimmt mich sehr traurig, dass dieser tolle und elegante Film bei der diesjährigen Oscar- Verleihung überhaupt keine Rolle spielt, denn er erhielt nicht eine Nominierung, der beinahe zeitgleich erschienene Sklavenfilm
"12 Years A Slave" neun Nennungen.

Das Leben eines schwarzen Mannes von seiner Jugend bis zum Rentenalter, erst als Kind auf den Baumwollfeldern, das mit ansehen muss, wie sein Vater vom weißen Aufseher erschossen wird, dann ein sogenannter "Hausnigger" wird
( der Begriff fiel meiner Erinnerung nach auch in "Vom Winde verweht" ) und als Butler im Weißen Haus viele Präsidenten miterlebt.

Die Stars geben sich hier die Klinke in die Hand: Oprah Winfrey als seine Frau, Mariah Carey als Mutter des kleinen Cecil
( Regisseur Daniels hatte mit ihr schon in "Precious" zu tun, diese Paarung darf als sehr gelungen bezeichnet werden ),
Cuba Gooding Jr., Terrence Howard, dazu noch Robin Williams, Lenny Kravitz, Liev Schreiber, Alan Rickman, John Cusack und als besonderes Bonbon Jane Fonda als Nancy Reagan.
Ich hätte sie beinahe nicht erkannt, aber sie hat ihre Sache wunderbar gemacht.

Hauptperson ist natürlich Forest Whitaker, der für "Der letzte König von Schottland" einen Oscar abstaubte.

Es gibt viel klassische Musik zu hören, aber auch ein paar zeitgenössische Stücke, besonders in den Szenen, die sich um die Bürgerrechtsbewegung drehen. Was da passiert incl. Ku-Klux-Clan dreht einem den Magen um.

Das Bild war für meine Augen von bestechender Schärfe, auch die Farben waren gut. Die Szenen im Weißen Haus mit der Ausstattung ( besonders wenn die Tische eingedeckt werden ) sind ein Fest für die Augen.

Gab es überhaupt schon mal einen Film mit so einem Thema ? Der sich der Frage annahm: Wie fühlt sich ein schwarzer Bediensteter ? Dass so ein Butler sich unsichtbar zu machen hat, zeigte schon "Was vom Tage übrig blieb", wo Anthony Hopkins das so unnachahmlich hinbekam. Deshalb mein Titel, dass eine wichtige Lücke geschlossen wird. So ein Film ist mir nämlich nicht in Erinnerung.
Bei den Oscars hat der Film schon verloren, er darf ja nicht mal antreten, aber die Herzen der Zuschauer gewinnt er ganz sicher.
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am 31. März 2015
"Der Butler" ist amerikanische Geschichte und Bürgerrechtsbewegung, geschildert anhand des Lebens eines farbigen Butlers im "Weißen Haus", der dort Jahrzehnte verbringt und die verschiedenen Präsidenten und ihre Politik erlebt und ihnen dient.

Komprimierter als in diesem Film kann Privates und die Politik einer Weltmacht nicht dargestellt werden! "Der Butler" ist ein Film, der sich beim Erzählen angenehm viel Zeit lässt und dadurch sehr eindringlich wird. Außerdem ist er informativ, berührend und aktuell! Kurz gesagt: Er ist ein Meisterwerk!

Der Cast ist mit berühmten Schauspielern gespickt, die alle zu überzeugen verstehen.
Forest Whitacker spielt Cecil Gaines mit seiner unaufdringlichen Art intensiv als aufmerksamen Betrachter seiner Umgebung, ob im Beruf oder Privaten, zunehmend zögerlich, zweifelnd und leidend, aber immer als einen auf seine Weise aufrechten Mann.

Der Film führte mich als Zuschauer unwillkürlich zu dem Abgleich: Wie weit haben sich die USA entwickelt? Immerhin konnte ein Farbiger Präsident werden. Und inwieweit leben Teile der Bevölkerung aber noch heute wie in den Zeiten der Rassengesetze, siehe als Initialzündung die Ereignisse in Ferguson oder jüngst in Baltimore.
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am 26. Oktober 2015
Selten habe ich so einen Film mit Tiefgang erlebt. Von den schauspielerischen Qualitäten und auch von dem Vater/Sohn Spannungsbogen war ich so begeistert, dass ich alles um mich herum vergessen habe. Eigentlich wollte ich gemütlich ein Glas Wein trinken, aber das hat wohl nicht geklappt. Nach dem Film war das Glas immer noch voll. Es ist wirklich beeindruckend und rührend. Wenn doch nicht die Realität heute im 21. Jahrhundert immer noch real ist. Wo - na ja. Fliegt nach Baltimore - Maryland und fahrt mit dem Auto gen Süden über BlueRidge Mountain. Man muss die Augen aufmachen und es ist immer noch da der N...hass.
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am 5. April 2014
hier hätte es zumindest einen Oscar geben müssen für Forest Whitaker ... aber die anderen Filme in diesem Jahr waren wohl zu stark. Für mich gehört der Film in die Top 200 von allen Filmen. Um ihn richtig zu genießen sollte man etwas die amerikanische Geschichte der letzten 50 Jahre kennen, vokalem die der Präsidenten - der Film tangiert bis zu 8 von Ihnen.
Es ist einer der Filme, welche die Probleme der Rassentrennung und den Kampf gegen jene sehr gut darstellt.
Er gehört in die Reihe "Onkel Toms Hütte" , "In der Hitze der Nacht" , "Rat mal wer zum Essen kommt" und "Nelson Mandela".
Es ist kein Action-Film, keine Komödie, es ist ein Film der tief berührt - keine Effekthascherei, sonder ein Aufruf Tara, dass wir alle Menschen sind und dass die Rassenunterschiede nebensächlich sein sollten.
Ein Film der sich meines Erachtens auch für den Unterricht in der Schule eignet.
Unbedingt empfehlenswert!
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am 16. November 2015
....also ganz ehrlich gesagt, hab ich mir nach dem Kinotrailer und den vielen super positiven Kundenrezensionen mehr erwartet. . . . .
als Sonntags Nachmittagsfilm ist er ganz OK,...war nicht schlecht ...jedoch recht langatmig. . .
es ist halt eine Ansichtssache .....
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am 2. März 2016
Der Vater vom Baumwollpflücker zum Butler des Präsidenten, der Sohn Rebell und Jünger von Martin Luther King.
Interessanter Film mit hochkarätigen Schauspielern die ihren Job alle gut machen.

Der Film leuchtet sehr gut das Leben der Schwarzen und vor allem den Werdegang der "Negerrechte" in den USA, macht das sehr glaubwürdig und nicht plakativ.

Ein guter Film. Eine richtige Spannungskurve baute sich aber nicht auf, ist wohl eher als Dokumentation denn als Spielfilm zu verstehen. Passt eher in den Geschichtsunterricht als ins Kino.

Guter Film, aber würde ich ihn nochmal gucken? Wohl eher nicht.
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am 1. März 2014
Immer wieder finde ich es unglaublich und erstaunlich, dass es erst knapp 40 Jahre her ist, dass "Schwarze" in den USA keine Rechte hatten und gegen sie Gewalt angewendet wurde...
Wie schrecklich der Film und noch schrecklicher die Realität, denn dieser so einfühlsame und zu Tränen rührende Film basiert auf wahren Begebenheiten.

Um nichts zu verraten werde ich mich nicht weiter auf die Handlung einlassen, sage nur so viel: Legt euch genügend Taschentücher bereit ;)

Die FSK 12 finde ich schon zu wenig, wenn man an so manche Szene denkt... 12-jährige Kinder können so viel Wahrheit gar nicht verkraften :(

So viel möchte ich noch erwähnen: Im Film spielen viele bekannte Persönlichkeiten, auch noch so kleine Figuren wurden von berühmten Schauspielern, Sängern, Moderatoren dargestellt. Sieht schon fast so aus, als ob die Produzenten Angst hatten oder diese großen Stars keinen Erfolg haben zu können. Weit gefehlt... ;)
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am 13. Oktober 2015
Ein wenig amerikanische Geschichte aus der Sicht eines Butlers im Weißen Haus. Es ist interessant zu sehen, welche Schauspieler in den Rollen diverser US Präsidenten auftauchen. Man bekommt einen Einblick in den Alltag eines Butlers, in seine Rolle und Verantwortung; aber im Grunde bekommt man keine Details erzählt.

Warum mag ich den Film dann so? Weil es ein Film über eine interessante Person ist, die von Forest Whitaker sehr authentisch verkörpert wird. Es ist ein Liebesfilm über die Liebe Cecil Gaines zu seiner Frau, seinen Söhnen, seinem Vater und nicht zuletzt seinem Beruf. Und es geht um die Konflikte, die durch das Pflichtbewusstsein zu Cecils Beruf entstehen, weil er seine Familie vernachlässigt. Es geht um Hingabe, Glück, Enttäuschung und eine Reise, dem Leben einen Sinn zu geben.
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am 13. Februar 2016
Ich will gar nicht so viel schreiben wie die anderen. Es wird die wahre Lebensgeschichte eines Farbigen in den USA erzählt mit geschichtlichen Hintergrund. Er war sehr lange Butler im weißen Haus. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass viele original Aufnahmen aus den Bürgerrechtsbewegungen der Farbigen gezeigt wurden, die toll in den Film integriert wurden. Es ist wieder mal unglaublich zu begreifen, dass das alles Wirklichkeit war. An manchen Stellen wird die Thematik nur angerissen. Wenn alles ausführlich dargestellt wäre, hätte der Film 2 Tage gedauert. Trotzdem hat der Film mich sehr bewegt. Er wirkt nach und regt zum Denken an. Er zeigt zwar, dass wir weit gekommen sind in der Geleichberechtigung zwischen unterschiedlichen Rassen. Aber es hat sehr lange gedauert und viele mussten ihr Leben für die gute Sache lassen. Es liegt noch ein langer weg vor uns bevor Rassismus und Vorurteile der Vergangenheit angehören. Für 12- jährige ist der Film mit zu vielen Emotionen und Eindrücken überladen. Daher nur zu empfehlen, wenn dass Kind schon mit Hass und Gewalt umgehen kann. Ich nehme an, dass die FSK 12 gewählt hat, weil zum Glück nicht wirklich richtig blutige brutale Szenen gezeigt werden. Für meinen Geschmack hat es aber gereicht. Ich sehe mir fast keine Filme ab 16 an ;-) und ich bin 47 Jahre. Taschentücher auf dem Couchtisch kann ich nur empfehlen. Kleiner Tipp: am besten mit der Freundin schauen, dann schaut der Partner nicht gleich, ob Tränen fließen. Ich habe den Film alleine geguckt :-)
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