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Kundenrezensionen

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am 18. Oktober 2013
Last Patrol bietet (zum Glück) nichts neues ! Die Songs sind neu, der Stil alt. Die Jungs von MM haben (wie Black Sabbath) den Mut sich Experimenten zu verweigern, den Mut zur Stiltreue. Im Gegensatz zu Black Sabbath und Co haben MM den Weltraum als Thema und nicht die Hölle (obwohl der gehörnte Widersacher auch bei ihnen unverzichtbar erscheint: beim Cover schwebt er zwischen den Sternen). Was MM auszeichnet ist eine Mischung aus Coolness, Berauschtheit, spacige Entrücktheit, Härte, Sanftheit, obskuren Klänge, süß-herbe Schrägheit und radikale Tempowechsel. Sie vereinen viele Stile: Ballade, Hardrock, Metal und seltsam-exotische Melodien... manchmal alles in einem Song. Und diese Synthesen wirken nie künstlich und erzwungen, vielmehr scheinen MM Stile zu verschmelzen, die eigentlich ursprünglich zusammengehörten, bevor sie von Puristen auseinandergerissen wurden. Manchmal gipfeln die Gitarrengewitter in süßer Euphorie, manchmal in berauscher Erhabenheit / erhaben-coolen Gesang. Diese Jungs sind wie zugekiffte Astronauten, die die Erde in den 70'er Jahren verlassen haben und nun ziellos und ohne jede Mission im Weltraum herumtreiben.

Das Album ist zurecht nach 'Last Patrol' benannt: dies ist ein obergeiler Song, indem sich Monster Magnet in einen Rausch spielen, der den entzückten Hörer mit seiner Überlänge von 9:23 allmählich in den Bann schlägt... er entwickelt beinahe hypnotische Wirkung. Das Chaos aus Gitarrengewitter wird durch eine geile immer wiederkehrende Melodie zusammengehalten. Diese ordnungstiftende Melodie ist gleichsam der rettende Ariadnefaden; ohne sie würde man den Sinn dieses Songs bezweifeln und sich fragen, ob MM eigentlich noch bei Trost sind...

Doch MM sind auf `last patrol' nicht durchgängig mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs. In den langsamen Songs schalten sie einen Gang zurück und beglücken uns mit dem ihrem Impuls-Antrieb, der uns einen besinnlichen Ausblick in die Schönheiten des Weltraums ermöglicht. 'Stay Tuned' ist so ein langsames Lied mit der schönen Zeile "We need wings to stay above" als Höhepunkt. Trotz seiner beachtlichen Länge von 4:26 wirkt 'I live behind the clouds' wie ein Vorspiel zu einem anderen Lied. Der langsame Song scheint etwas vorzubereiten, er wirkt wie ein Intro und will einfach nicht anfangen (schwach). Auch 'Three Kingsfischers' ist ein bedächtiger Song, der mit orientalischen und mittelalterlichen Klängen überrascht.

Bei aller Lobhudelei kann ich mir ein ernüchterndes Urteil nicht verkneifen: Sorry, aber die älteren MM Werke hatten mehr Klasse (Superjudge, Spine of God, God says No, Dopes to infinity, Powertrip...)! Somit ist Last Patrol 1,5 Lichtjahre von der Bestnote, den 5Sternen, entfernt. Was ist los? Ist den Jungs die Antimaterie für den Warp-Antrieb ausgegangen oder gehen ihre Drogenvorräte langsam zur Neige?

Fazit: MM haben bessere Werke abgeliefert, was nicht bedeutet, dass dieses Album keine Daseinsberechtigung hat und vom nächstbesten Schwarzen Loch verschlungen werden sollte. Es ist absolut hörenswert und gehört zu den besten Metal-Veröffentlichungen des Jahres.
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am 27. November 2013
Gratulation an Herrn Wyndorf. Er weiß zu überzeugen ! Die Produktion des Albums ist ausgesprochen gut, sehr sauberer Hoch-und Mittenton Charakter unterlegt mit einem satten Tieftonfundament. Kein Wunder, MONSTER MAGNET sind jetzt lange genug dabei und durch den damaligen Major-Deal (Superjudge) öffneten sich produktionstechnisch neue Horizonte und die hat Wyndorf jetzt voll genutzt.

Ein wikliches Superalbum, ich bin echt hin und weg. Die Songs sind Spannungsgeladen, haben gute Hooklines und tolle (aber auch gewohnte) Melodien. So, wie man es sich von MONSTER MAGNET wünscht. Die Musik macht echt süchtig, einzig - Song No.5 HALELUHJAH gefällt mir nicht, past irgendwie nicht, ich würde sogar sagen überflüssig. Alles andere ist erste Sahne.

Bei THE DUKE OF SUPERNATURE gibt es Soundfiles, bei denen ich mich an PINK FLOYD (1970-74) und auch an GENESIS (1970-74) erinnere.

Toll, das ganze Album ist bis auf die eine Ausnahme perfekt gemacht. Man sollte sich mal vorstellen die Platte wäre 1973 erschien.

...und irgendwie geht es jetzt wieder zurück zum SPINE OF GOD Feeling im modernen Soundgewand, professioneller.

ich kann am Ende nur empfehlen, CD kaufen, reinlegen, so programmieren, das Song No.5 rausfällt und dann play mit repeat drücken.

...und hören, hören, hören...
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am 14. April 2015
Und das obwohl vermutlich viele enttäuscht sein werden, die auf ein Tempo wie bei Heads Explode, Monolithic und Co gehofft haben. Denn die Songs sind eher ruhiger, langsamer, dafür wird über das Album aber eine unglaubliche Atmosphäre erzeugt. Augen zu, zurücklehenen auf die letzte Patrouille mitnehmen lassen.

Der Song last Patrol gibt eigentlich einen guten Einblick ins gesamte Album und eignet sich dementsprechend als Anspieltipp.
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am 2. November 2013
...ist das neue MM Album. Die Truppe kehrt zu ihren musikalischen Anfängen zurück, lässt dabei aber ihr ganzes großes Können in dieses Werk einfließen. Reifer und erwachsener klingen sie auf Last Patrol, nicht mehr so beiläufig wie auf den letzten beiden Alben, wobei Mastermind noch okay war und 4way Diablo sicher den Tiefpunkt markierte, was Wyndorf auch selbst zugegeben hat. LP ist kein Album zum nebenbei hören, nichts für Partys oder Grillfeste; auch nichts zum Mitgröhlen und Headbangen. Aber wenn man sich vor eine gute HiFi Anlage setzt und zuhört, kann LP eigentlich nur begeistern. Tolle packende Songs, eine kristallklare Produktion, ein grollender Bass und wiedermal eine tolle stimmliche Leistung. Auch die Bonustracks überzeugen auf ganzer Linie. Über das Coverartwork brauchen wir nicht zu sprechen...das Beste, was ich seit langem gesehen habe. Hätten MM dort weitergemacht, wo sie mit Mastermind aufgehört haben, wäre es, glaube ich, ihr Untergang gewesen. Jetzt sind sie wieder voll da und auch wenn sie nicht jedem Space Lord mother mother Fan gefallen werden, so sind sie sich hiermit wirklich treu geblieben. Glückwunsch zu einem tollen Album. Bis Februar auf Tour...
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am 6. November 2013
diese Platte versöhnt mich wieder mit Monster Magnet. Nachdem die letzten Outputs...Mastermind,4 Way Diablo,Monolithic mich enttäuscht hatten, sind hier wieder die Wurzel zu hören.Da schimmern Spine of God-Superjudge und Dopes Infinity durch!
Vinyl ist ebenso zu empfehlen.Leider habe ich zuviel bezahlt für die LP (über einen anderen Anbieter). Die Goldene Pressung,Purple oder Picture scheinen schwer zu bekommen sei, jedenfalls in Deutschland!
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am 10. Dezember 2013
Bin eher durch Zufall auf dieses Album gestoßen. Wurde inspiriert durch gute Bewertungen in einschlägigen Printmedien und habe mir das dann mal angehört. Und was soll ich sagen. Einfach klasse. Dieses teilweise an Hawkwind erinnernde Songmaterial und der gesamte Aufbau des Albums: Einfach grandios. Für mich ist das Überstück der knapp 8 Minüter End Of Time. Was für ein Song. Aber auch alle anderen Titel haben ähnliches Potential und sind einfach toll. Klasse Album. Auf jeden Fall 5 Sterne wert.
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am 21. Mai 2015
Ja, Monster Magnet ist einer der Bands, die kontinuierlich ihren Stil ändern, verbessern (in geringen Maßen) und fast immer das herausragende Vorgängeralbum schlagen. Die Truppe ist seit langem meine Nummer 1 und neue Alben kann ich ungesehen kaufen...
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am 10. August 2016
Super Platte! Vor allem die ersten 2 - 3 Nummern blasen einen beim ersten mal hören richtig weg. Bin seit den 90ern Fan dieser Band mit dem unvergleichlichen Sound. Es ist ein bißchen wie bei AC/DC: Wo Monster Magnet drauf steht, weiß man, was man bekommt! Sehr gut!
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Die letzten beiden MM- Alben waren straff arrangierter Hardrock mit nur noch dezenten Stoner- Elementen. Diesmal hat Bandleader Dave Wyndorf eine Rückbesinnung zu alten Psychedelic- Tugenden angekündigt. Das Cover soll diese Wendung grafisch unterstützen. Auch besetzungsmäßig gibt es Veränderungen zu vermelden: Ed Mundell und Jim Baglino sind ausgeschieden, in Garrett Sweeny ist ein neuer Gitarrist gefunden, die Bassspuren des Albums hat Stammgitarrist Phil Caivano mit übernommen. Im Studio wurde wie seinerzeit bei "Superjudge" bevorzugt Vintageequipment eingesetzt, und Tim Cronin bekam weiten Raum zum Einstreuen von Soundeffekten. Ist die neue CD dadurch wirklich anders als die vorigen?

Die Antwort ist ein weitgehendes, aber nicht uneingeschränktes "Ja". Zwar orientieren sich Songmaterial, Sound und Arrangements tatsächlich stärker an Hawkwind und den eigenen Frühwerken, aber man hört auch die gewachsene Reife der jüngeren Alben; das Leben ist eben doch nicht mehr so wild, drogengeschwängert und ausgeflippt wie damals. Auf mich wirkt das Album wie eine Mischung aus "Superjudge" und "Mastermind".

Beeindruckend ist der dynamische Spannungsbogen des Albums: Zum Beispiel beginnt das Album nicht mit einem kräftigen Rocker zum Einheizen, sondern mit einem sparsam arrangierten, atmosphärischen Stück. Danach kommt der Titelsong, welcher zum neunminütigen Space- Jam- Monster aufgebläht wurde. Als drittes folgt ein Donovan- Cover, dann das luftige "Paradise". Als fünftes erklingt ein stampfend- psychedelisches "Hallelujah". So läuft das Album vorwärts wie eine Weltraumreise von der Art, die auf dem Artwork abgebildet ist. Mehrere Songs werden mit hypnotisch repetitiven Ein- Ton- Drones eröffnet oder unterlegt. Immer wieder gibt es ausgedehnte Solopassagen vor spacigen Hintergrundgeräuschen. Insbesondere "End of Time" wurde so ebenfalls auf deutliche Überlänge gestreckt. "Stay tuned" lässt die reguläre CD schließlich äußerst atmosphärisch ausklingen. Die Limited Edition bietet danach noch zwei Bonustracks, von denen "Strobe Light Beatdown" angenehm an die "Powertrip"- Schweinerockphase erinnert.

Der MM- Backkatalog ist übermächtig; Alben wie "Spine of God" und "Powertrip" sind in ihrer jeweiligen Eigenheit nicht zu toppen. Angesichts dessen sind Monster Magnet auf dem besten Weg, eine dauerhafte und stilistisch unverwechselbare Rockinstitution wie Motörhead oder AC/DC zu werden, die alle paar Jahre eine neue CD veröffentlicht. "Last Patrol" ist selbstbewusst, überzeugend, stimmig und zweifelsfrei besser als die letzten beiden Alben. Das ermöglicht es mir, die volle Punktzahl zu vergeben.

Über Alben wie dieses freuen sich die Fans. So wie ich. Also macht weiter so.
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am 7. November 2013
Monster Magnet...Inbegriff der Space-Rock-Voodoo-Power Trip Musik hauen mit Last Patrol ein sehr reifes Album auf den Markt und zeigen dass Mastermind Dave Wyndorf in Sachen Lyrics und Komposition noch immer nicht am Ende ist....im Gegenteil.
Manches kommt sanfter und mit mehr Gefühl daher um dann wieder in einem psychodelischen Inferno und schrägen Gitarren aufzugehen,das alles ist natürlich weit(zeitlich) von Spine of God oder Powertrip entfernt doch mit dem richtigen paar Ohren kann man das beste beider Welten heraushören und man fühlt sich richtig erleichtert dass Dave die Kurve gekriegt hat und uns mit seinen surrealen aber doch sehr persönlichen Texten die Meinung um die Ohren haut...außerdem singt der Mann im Alter einfach immer besser und fügt sich nahtlos in den von den Musikern gewebten Klangteppich ein der uns auf die Reise mitnimmt.
Last Patrol ist ein reifes aber nicht minder spannendes und originelles Album geworden dass wiedereinmal kräftig zupackt und mir wahnsinnig viel Freude beschert.
Monster Magnet ist nach all den beinah-Katastrophen und Personalwechseln immer noch das Flaggschiff des zünftigen Stoner Rocks....(unbreakable)Wyndorf sei Dank!!
5 von mir.
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