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Kundenrezensionen

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am 18. Dezember 2013
Top Reader, weil:

sehr hohe Displayauflösung, hohe Verarbeitungsqualität, Tasten und Funktionen selbsterklärend, das Touchdisplay ist das beste das ich bei ebook-Readern vorfand. Sehr ausdauernder Accu (meine Frau muss ihren Kindle deutlich öfter laden). Dass das Display nicht hintergrundbeleuchtet ist, ist für mich kein Nachteil. Weil man mit dem beleuchteten Displays sich auch einem der großen Vorteile der E-Ink Reader beraubt, nämlich der phänomenalen Acculaufzeit.

Ach ja, lieber gleich den PRS-T3s kaufen, als den deutlich teureren PRS-T3 (ohne S) - weil das eingebaute Cover des T3 nur die Displayseite abdeckt. Die Seiten und die Rückseite des schicken Readers bleiben weiterhin ungeschützt. Also benötigt man trotzdem zusätzlich ein anständiges Cover - und das ist dazu noch umständlicher zu handhaben - oder man baut die Reader-Rückseite, an der der "Buchdeckel" verbaut ist permanent ab, was ja auch nicht im Sinn des Erfinders ist. Übrigens, das Cover von "Gecko" für den PRS-T3s ist ganz anständig und sieht sehr wertig aus. Außerdem Funktioniert die Aufweck/Sleepmodusfunktion beim öffnen/schließen des Coverdeckels ebenso.
Die Frage ob Kindle oder "Freies" System ist schwierig objektiv zu beantworten. Wir haben das so gelöst, meine Frau hat den Kindle ich den Sony. Das Angebot an Büchern ist bei Amazon ähnlich, wie bei ebook.de (libri). Die Preise ebenfalls. Für den Kindle spricht, das der Shop einfach sehr gut gemacht ist, mit Leseproben und so. Systembedingt können da offene Systeme, auf die das sony angewiesen ist, da (noch) nicht ganz mithalten. ich hoffe ich konnte weiterhelfen.
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TOP 50 REZENSENTam 6. Juni 2014
Ich stand kürzlich vor der Herausforderung, einen Ebook-Reader für meine Schwiegermutter auszusuchen. Natürlich geht man bei so etwas mit einigem Fingerspitzengefühl vor, wie Sie sich sicherlich vorstellen können, zumal ich selber Ebooks primär auf meinem Handy (Experia Z1) oder meinem Tablet (Experia Z2) lese und mich gar nicht erst mit Ebook-Readern aufhalte. Da Schwiegermutter aber - wie viele potentielle Käufer - sich erst einmal an diese "neue" Technologie heran tasten möchte, war sinnigerweise die Prämisse "Ebook-Reader statt multifunktionaler Hochglanz-Telefonzelle". Das dadurch Geräte wie der Kindle Fire, den ich weiter unten auch kurz ansprechen werde, durchaus "durch das Raster" fallen, ist gewollt. Es soll hier um Ebook-Reader gehen - also Geräte, die mehr oder weniger "schlicht und einfach" für das Darstellen von Ebooks da sind.

1. Die Grundfrage: Bin ich überhaupt ein Ebook-Reader-Nutzer?
Okay, wenn Sie sich als passionierter Urlaubs-Leser bereits (wie Bekannte von mir) mit der Frage beschäftigt haben, ob es nicht gut wäre, im Reisekoffer ein wenig mehr Platz für abgekochtes Wasser und Konserven zu haben, indem sie die ganzen schweren Bücher einfach daheim lassen, dann ist die Antwort wohl ziemlich klar. Wenn Sie "nur" durch die Dauerbeschallung im Fernsehen und Radio hellhörig geworden sind und "mal gucken" möchten, dann sieht das schon etwas anders aus. Sehen wir der Tatsache ins Auge: Ebook-Reader haben mit wenigen Ausnahmen kaum noch etwas mit einem herkömmlichen Buch aus Papier (beinahe hätte ich "Fleisch und Knochen" geschrieben) zu tun. Wer die Haptik von Büchern liebt und buchstäblich auf Papier "steht", der wird sicherlich etwas vermissen - papierartige Bildschirme hin oder her, es ist eben nicht das selbe. Die Vorteile von Ebooks jedoch liegen abseits dieser "Gefühlsfrage" durchaus auf der Hand: Wer kann schon seine komplette Bibliothek mit sich herum schleppen? Eben: Niemand. Bei einigen Readern sind zudem Notizen möglich, die man mit anderen Geräten quer-synchronisieren - oder auch nur "Lesezeichen", die man z.B. in dem Reader-Programm auf dem PC setzt und auf dem eigentlichen Ebook-Reader dann ebenfalls hat. Die Möglichkeiten sind da vielfältig, zumal in meinen Augen ein wesentlicher Faktor ist, dass sogar recht sperrige und gleichzeitig empfindliche Großformate oder z.B. Erstausgaben in Form von Hardcovers bisher schon dafür gesorgt haben, dass man manche Bücher eben nicht "mit in den Garten" genommen hat. Das fällt heute weg, weil der Ebook-Reader das alles auf eine Größe, ein Gewicht und eine schützenswerte Komponente reduziert (nämlich seine eigene bzw. auf sich selbst).
Wer sich insgesamt überhaupt nicht sicher ist, der sollte - jetzt mal nur meine Meinung, obwohl manch einer das vielleicht lachhaft findet - im Einzelhandel ausprobieren, ob einem so ein Gerät überhaupt "liegt". Ich kenne Leute (z.B. mich selbst), die haben sich vor Jahren schon bei dem "das ist was Neues"-Hype einen Ebook-Reader zugelegt und dann gemerkt, dass so ein Reader irgendwie mal gar nichts für sie ist. Fazit: Vorher ausprobieren. Es reicht ja schon, wenn man generell mal ausprobiert hat, ob die Technologie generell liegt.

2. Was gibt es aktuell (Stand Juni 2014) für aktuelle Ebook-Reader, die mich interessieren könnten?
Nun, ein schneller Blick bei Chip oder einem anderen Test-Portal kann da schon helfen. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass im Moment etwa ein halbes Dutzend Hersteller noch mit aktuellen Geräten am Markt auftreten. Die Zahl mag schwanken, aber die "Großen" wie Amazon, SOny, Kobo, Longshine/Tolino machen aktuell den Markt ziemlich untereinander aus. Hinzu kommen bei relativ aktuellen Geräten noch PocketBook, Blaupunkt, TrekStor und ein paar Nischenhersteller, die ich zwar nicht generell "auslassen" möchte, die sich aber weder wegen eines Kosten- oder eines funktionalen Vorteils irgendwie profilieren können. Im Folgenden werde ich auf die jeweils "aktuellen" Geräte der obigen Hersteller eingehen und kurz erläutern, wo die Unterschiede liegen. Aus diesem groben Überblick werde ich dann in Punkt 3 so meine Schlussfolgerungen für die Beschaffung für "Schwiegermama" ziehen:

2.I - Amazon
Amazon ist im Moment mit dem Paperwhite in der "alten" und der "neuen" (2013er) Version in den Medien omnipräsent, bietet aber auch das Kindle 4 an und hat ja außerdem die diversen Modelle des Kindle Fire (mit oder ohne HD in verschiedenen Versionierungen) zu bieten, das sich aber im Grunde nur den Namen mit den anderen Kindles teilt. Wichtig: Ist es bunt, dann ist es ein Fire, dann ist es KEIN reiner Ebook-Reader. Hier mögen sich die Geister scheiden, aber die Differenzierung ist schon nötig. Das Kindle Fire (in egal welcher Version) ist ein vollwertiges Tablet mit einem Android-Derivat, das nur von Amazon benutzt und betreut wird und hat nur mittelbar noch etwas mit Ebooks zu tun. Beim Fire geht es eher darum, in das Tablet-Segment vorzudringen. Ich bin hier auch nur der Vollständigkeit halber darauf eingegangen. Fakt ist: Kindle Fires laufen hier "außer Konkurrenz".
Aber wie dem auch sei - Amazon hat ja auch vollwertige "reine" Ebook-Reader im Angebot. Dabei ist das "alte" Kindle Paperwhite bereits lange Spitzenreiter in diversen Rankings gewesen, weil es eben ein sehr gutes Touchscreen mit der Pseudo-Papier-Technik von Amazon und einer eingebauten Beleuchtung kombiniert, sehr gut über Amazon befüttert werden kann und allgemein von den Funktionalitäten so gehalten ist, dass sogar Einsteiger mit dem Gerät gut klarkommen. Im Grunde stünde damit schon die erste Empfehlung, wenn da nicht das Problem wäre, dass das "neue" Paperwhite aus 2013 noch besser aufgestellt ist. Es wirkt allgemein "runder" von den Leistungsmerkmalen (Reaktionszeiten und dergleichen), was an neuerer Hardware liegt, bringt aber auch eine Menge Komfort-Features und Vereinfachungen (z.B. einen Flugzeug-Modus), die dem "alten" Paperwhite bisher fehlten. Wichtig zu wissen ist aber: Die meisten Software-Features des "neuen" Paperwhite werden mit den aktuellen Firmware-Updates für den "alten" Paperwhite auch auf diesen Geräten eingespielt. Wer also die ca. 20 Euro Preisunterschied irgendwie nicht bezahlen möchte, der kann hier getrost auch noch auf die "alte" Version zurückgreifen.
Wichtig bei Paperwhite & Co: Sie können "nur" MOBI, AZW (das hauseigene Amazon-Format, das MOBI entspricht) und bedingt auch PDF. Mehr nicht. Vor allem kein EPub. Falls das böhmische Dörfer für Sie sind, so lassen Sie es mich platt sagen: Auf dem Kindle kann man nicht "jedes" Ebook nutzen, sondern nur "manche" und insgesamt eigentlich "fast nur" Ebooks, die Amazon ausgeliefert hat.
Den Kindle 4 will ich Ihnen nicht vorenthalten: Er ist die touch-lose, unbeleuchtete Variante des Kindle und wirkt alles in allem etwas altbacken mit seinen Knöpfen, über die man Menüs steuern muss, die einen gewissermaßen anschreien "los, drück auf den Menüpunkt". Tja, geht nicht, da kein Touch. Man muss sich dort definitiv mit den Knöpfchen durchhangeln. Wer das noch will (und ich wüsste nicht warum), der mag den Kindle 4 in Betracht ziehen. Ich empfehle ihn nicht mehr zu kaufen.
Für Amazon-Kunden wichtig, ja, beinahe magisch sollte übrigens das Wort "Calibre" anmuten. Suchen Sie mal danach bei Google und sie werden eine Software finden, die Ihnen die Verwaltung Ihrer Ebooks erleichtert. Wozu man sowas braucht, fragen Sie? Nun, wenn Sie Ebooks in einem ungeschützten EPub-Format vorliegen haben und rein zufällig diese Ebooks im MOBI-Format (das Amazon beherrscht) benötigen, so erlaubt Ihnen die Software "Calibre" eine Konvertierung in dieses (und andere) Formate. Calibre soll dabei nur ein Beispiel sein und eine Möglichkeit aufzeigen, aus der "Ich kann nur mit Amazon"-Misere heraus zu kommen.
Ebenfalls für Amazon-Kunden wichtig: Amazon wirbt damit, dass man über das "Whispernet" kostenlos weltweit seine Bücher herunterladen kann. Das funktioniert übrigens auch (habe es mal in Mittelamerika getestet), aber ob man das braucht ... tja? Das Whispernet kommt ja nur dann zum tragen, wenn man nicht sowieso z.B. per Hotspot Internet nutzen kann, was deutlich schnellere Downloads ermöglicht. Aber schön, dass es das Feature gibt. Der Sinn ist jedoch für den kaum nomadisierenden mitteleuropäischen Nutzer eher fraglich.
Fraglich - hm. Bei "fraglich" fällt mir bzgl. des Paperwhite noch ein, dass es fraglich ist, ob alle Kunden mit dem Begriff "white" einverstanden wären. Die Werbung ist hier etwas irreführend. Wir reden hier nämlich eher von einem angegrauten Weiß, auch wenn es seit dem ältesten Kindle durchaus heller geworden ist. Es ist dennoch nicht "Weiß", sondern "Dreckweiß". Das sollte man wissen, um die Erwartungen nicht falsch zu hängen.

2.II - Sony:
Sony hat eine echte Tradition von guten bis sehr guten Ebook-Readern, die aber allesamt ein Manko haben, das ich direkt voraus schicken möchte: Sie haben keine Beleuchtung. Sony geht irgendwie davon aus, dass man so etwas nicht braucht. Fakt ist: Das stimmt nur eingeschränkt und man sollte dieses Manko von Anfang an beim Kauf berücksichtigen. Ein Vorteil hingegen bei Sony sind die haptischen Tasten am Gehäuse: Man kann also abseits der beim aktuellen PRS-T3 und dem Vorgänger PRS-T2 vorhandenen Touch-Funktion auch mit den Tasten etwas an dem Gerät ausrichten. Interessant vor allem für Situationen, bei denen man (warum auch immer - von Handschuhen bis Pflastern ist ja alles drin) mit der eigenen Hand nichts auf dem Touchscreen ausrichten kann. Insofern: Definitiv ein Pluspunkt.
Wie bei Sony üblich sind Qualität und Leistungsfähigkeit sowohl des PRS-T3, als auch seines Vorgängers über jeden Zweifel erhaben. Man bewegt sich auf dem Niveau der jeweiligen Konkurrenzprodukts von Amazon (also des Paperwhite in der "neuen" bzw. "alten" Version) und kann dort gut mithalten. Tatsächlich bietet Sony einen der wenigen echten Konkurrenten für den Paperwhite und kommt dabei noch mit einem Benefit um die Ecke, der in meinen Augen Sony noch einmal interessanter macht: Man verzichtet auf ein eigenes, proprietäres Format und nutzt EPub und PDF, wobei PDF meiner Meinung besser unterstützt wird als bei Kindle & Co und auch ansonsten die Sony-Geräte sehr damit glänzen können, es "jedem" recht machen zu wollen im Sinne von "Welche Formate und welche Shops unterstützt das Gerät denn?". Sony unterstützt mit dem PRS-T3 nämlich diverse Shops, so dass man nicht daran gebunden ist, ob z.B. Amazon gerade Buch X oder Y im Verkauf hat.
Das PRS-T3 bietet übrigens gegenüber dem Vorgänger ein fest (!) verbautes Cover an, was einerseits das Gerätegewicht leicht erhöht und dem Kunden gewissermaßen ein Cover "aufzwingt", einen andererseits aber von der gar nicht so unbegründeten Angst befreit, das das Display mal zerkratzt. Nun, "befreit" ist vielleicht nicht das richtige Wort - es hilft, weniger Angst vor Kratzern zu haben.
Interessant: Anders als die Amazon-Geräte bietet zumindest das PRS-T3 einen Speicherkarten-Slot, mit dem man per Micro-SD-Karte den Speicher des Gerätes signifikant erhöhen kann. Typisch Sony eigentlich.

2.III - Tolino bzw. Longshine:
Nicht zuletzt dank der Partnerschaft mit Telekom, Hugeldubel, Bertelsmann & Co ist Tolino im Moment mit seinem "Shine" ebenso medial präsent wie Amazon mit dem Paperwhite. Rückschlüsse auf eine Vergleichbarkeit sind dadurch jedoch nicht gegeben, denn in den Augen des Berufs-IT-lers (also in meinen Augen) wirkt der "Shine" wie der etwas verspätete (um nicht zu sagen "typisch späte") Versuch, dem digitalen "Kindle-Kosmos" von Amazon noch etwas entgegen zu setzen. Meiner Meinung hätte man sich in dieser Sache vielleicht eher mit Sony zusammen tun sollen, aber das sei jetzt mal als rein subjektiver Kommentar in den Raum gestellt. Fakt ist: Der "Shine" kommt medial als "Paperwhite-Killer" daher und entpuppt sich im direkten Vergleich als "Stubentiger".
ABER schlimm ist das nicht. Jedenfalls wäre es das nicht, wenn die Preise der Endgeräte sich nicht gleichen würden wie ein Ei dem anderen. Das mag aber auch daran liegen, dass man zumindest bei Amazon am unteren Ende der möglichen "Preisskala" mit minimaler Marge kalkuliert, weil man das eigentliche Geld ja gar nicht mit dem Endgerät, sondern mit den Kindle-Ebooks machen möchte (inklusive einer "lebenslangen" Kundenbindung an Amazon).
Der Shine jedenfalls liefert Qualität (von der Leistung her jedenfalls) auf dem Niveau des "alten" Paperwhite ab, hat aber auch eine theoretisch überragende Akku-Laufzeit und ist mit EPub und PDF (unter anderem) zu "befeuern", so dass man theoretisch unabhängig von irgendwelchen bestimmten Webshops ist. Das bietet jedoch Sony auch - zu einem leicht höheren Preis, ja, aber auch in einem leicht bis deutlich besser verarbeiteten Gerät. Zudem wird im Vergleich zwischen Tolino und Sony schon irgendwie deutlich, wohin der Hase beim Tolino läuft: Hier sind mehrere große Distributoren von geschriebenem Content auf der Suche nach einem Gerät gewesen, mit dem Sie Ihren Content am bisherigen Big-Player "Amazon" vorbei in den Markt bringen können. Daß auch Thalia mit seiner "Multi-Channel-Strategie" (buch.de) dabei ist, sagt schon sehr viel über den Zweck dieses Endgerätes aus. Mit anderen Worten und um den Sachverhalt zu vereinfachen: Der Shine ist das Gegenstück zum Paperwhite. Man muss ihn daher sinngemäß trennen von einem Gerät wie dem PRS-T3 von Sony, der im Grunde erst einmal dafür da ist, um dem Kunden ein möglichst breites Spektrum an Ebook-Formaten verfügbar zu machen. Beim Tolino und beim Paperwhite stehen (meine Meinung) Vermarktung von Ebooks in Vordergrund und nicht die Funktionalität als Ebook-Reader. Das ist ein feiner, aber sehr signifikanter Unterschied.
Geistige oder tatsächliche Vorgänger des Tolino Shine, die Ihnen vielleicht auch unterkommen könnten, sind der inzwischen nicht mehr zeitgemäße OYO (von Thalia in 2010 als Konkurrent zum Kindle noch vor dessen Veröffentlichung vorgestellt) und der Odyssey HD (von Bookeen als Konkurrent zum "alten" Paperwhite gebaut).
Seit April 2014 gibt es zudem den Tolino Vision, der auf mich etwas irritierend wirkt, weil er die überlegene Akkulaufzeit des Shine gegen gute 10 Gramm weniger Gewicht eintauscht. Vielleicht ist mir hier aber auch ein wesentlicher Vorteil entgangen. Für Hinweise bin ich hier dankbar.
Sowohl Vision, als auch Shine sind über Micro-SD erweiterbar. Wichtig hier: bei 32 GB ist Schluss (gilt so aber auch für Sony-Geräte - hier greift einfach eine Limitierung von Android, das bei diesen Geräten durchweg als Betriebssystem eingesetzt wird).
Anzumerken bleibt, dass der Funktionsumfang der Tolinos ursprünglich mal sehr eingeschränkt war und sich mit fortlaufenden Updates immer mehr an den Leistungsumfang von z.B. Amazon Kindle angenähert hat. Wichtig hier: Es zeigten sich im Rahmen des "Ausrollens" des Tolino Shine mehrfach Bugs, die inzwischen größtenteils beseitigt wurden. So war das Lesen mancher Bücher z.B. nur dann möglich, wenn man mit dem Internet verbunden war. Internet-Zwang ist aber in meinen Augen ein No-Go. Gut, dass hier (weitgehend) nachbessert wurde. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass die diversen Buchhändler miteinander in Konkurrenz stehen und man durchaus mit mehreren Accounts hantieren muss, wenn man Buch X eben nicht bei Thalia bekommt, aber dafür bei Hugeldubel. Gilt aber bei den Sony-Geräten ebenfalls.

2.IV - Kobo:
Kobo hieß früher mal "Shortcovers" und produziert eigene Ebook-Reader auf Basis von Android, die vor allem dadurch glänzen können, dass sie viele Formate können, unter anderem üblich auch MOBI, weshalb hier durchaus die Brücke zum Kindle geschlagen werden kann.
So gesehen bewegt sich Kobo insgesamt durchaus auf Augenhöhe mit Sony und den Tolinos. Kobo selbst beschränkt sich dabei nicht nur auf den Reader-Verkauf, sondern vermarktet auch selber; wenn auch nicht so aufdringlich wie andere Anbieter. Die diversen Geräte am Markt heißen Kobo glo, Touch, Aura und Aura HD, sind durchgehend technisch im "Mittelfeld" anzusiedeln und finden sich dort auch preislich wieder, so dass man hier nicht viel falsch (sinngemäß aber auch nicht viel richtig) machen kann.
Kurz zusammengefaßt kann man sagen: Finger weg vom Aura - das Gerät hat eine unterdurchschnittliche Akkulaufzeit. Der Aura HD ist ziemlich groß (6,8 Zoll) und damit für manche zu unhandlich - geht insgesamt sowieso eher in die Richtung "schlechtes Tablet" als "guter Ebook-Reader", ist aber durchaus interessant für jemanden, der eine Alternative zum PRS-T3 oder dem Shine sucht. Der "Touch" wiederum lässt die Beleuchtung flöten und bleibt mit allen Merkmalen deutlich hinter dem (alten) Paperwhite zurück, könnte aber als Alternative zum Kindle 4 in Frage kommen. Insgesamt ein nettes Unter-bis-Mittelklasse-Gerät. Mehr aber nicht. Tja - und der glo? Nun, der glo hat ein sehr gutes Display, gute Leistungsdaten, eine sehr augenschonende Beleuchtung und ist auch per Micro-SD-Karte erweiterbar. Insgesamt ein nettes Paket, das man bei diesem Gerät geschnürt hat. Insgesamt kommt es durchaus als Konkurrent zum Paperwhite und zum PRS-T3 in Frage zumal die Bedienung sehr intuitiv ist.

2.V - die Anderen:
Unter all den anderen Geräteherstellern wie PocketBook, TrekStor und sogar Blaupunkt gibt es, wie schon angedeutet, wenige, die "nach oben" aus der Masse heraus stechen. In der Regel kann man hier sagen: Finger weg! Interessant ist für manche Kunden vielleicht noch der PocketBook Touch Lux, der dank Klinken-Stecker auch Hörbücher und Musik abspielen kann, aber ansonsten auch eher enttäuscht als begeistert. Gerade bei den Displays bleiben viele Geräte einfach deutlich hinter den Erwartungen zurück - bei Preisen, die sich mit denen der "großen" Anbieter durchaus decken. Man bekommt also de facto weniger für das gleiche Geld. Wer sich trotzdem umgucken möchte, der suche mal neben dem PocketBook Touch Lux nach dem TrekStor Pyrus und dem Blaupunkt Livro - um hier mal nur ein paar Beispiele zu nennen zu denen es relativ viele Tests im Internet gibt. All diesen Geräten gemein (aber beileibe kein Standard) ist, dass sie EPub und PDF können, der Livro auch noch MOBI.

2.VI - Apple:
Ja, was ist mit Apple? Nun, Apple vermarktet ja selber Bücher über iTunes. Leider (oder zum Glück) hat man jedoch nie einen passenden Reader in den Markt geworfen, sondern sich darauf beschränkt, diese Bücher auf den sonstigen Endgeräten von Apple darzustellen - z.B. auf den diversen iPads. Amazon wiederum nutzt eine eigene Kindle-App, um in der Gegenrichtung die Apple-Nutzer mit Büchern bespaßen zu können. Ob das klappt - nun, das sei dahin gestellt. Fakt ist: Es gibt keinen Ebook-Reader von Apple.

3. Meine Wahl - oder: Was hat er denn nun für die Schwiegermutter gekauft?
Nun, ich hatte drei, vier Favoriten, die ich gegeneinander abwiegen musste. Sehr gut präsentierte sich der aktuelle Branchen-Primus und regelmäßige Testsieger - der aktuelle Paperwhite (2013). Direkt dahinter teilen sich gleich drei Geräte den zweiten Platz: Der Kobo glo, der Tolino Shine und der Sony PRS-T3. Alle anderen Geräte - zum Beispiel der PRS-T2 - fielen aus meiner Beurteilung schon deshalb heraus, weil sie in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß waren und zum Teil aufgrund der Tatsache, dass sie einer "alten" Generation angehören, gefühlt zu teuer waren.
Hat der Paperwhite denn nun gewonnen? Nein bzw. jein. Vorab: Es ist der Paperwhite geworden. Aber ich habe mich schwer damit getan. Ich bin nämlich (obwohl selber Kindle-Buch-Autor) kein großer Freund von Amazons Vermarktungs- und Formate-Politik. Mir wäre hier EPub oder wegen meiner ein auf EPub basierendes "eigenes" Format von Amazon lieber gewesen als MOBI bzw. AZW. FÜr meine Schwiegermutter ist das Gerät aber genau das Richtige: Die Tatsache, dass man eh nur bei Amazon kaufen kann - mit einem eingebauten Buchladen, der einem nicht viele Möglichkeiten bietet, etwas "falsch" machen zu können (diese Angst schwingt ja bei vielen Nutzern mit), und einem Whispernet für das man eben kein WLAN einrichten können muss ... das sind Features, die mich zum Paperwhite tendieren ließen. Ich mag außerdem die Aufmachung des Gerätes und das bei der neueren Version irgendwie "wärmere" Licht der Beleuchtung. Alles rein subjektiv - aber über den objektiven Teil sind wir ja schon hinweg (der fand in 2. statt).
Eine andere Frage ist für sie definitiv interessanter:

4. Alternativen - oder: Was wäre es denn sonst geworden?
Wie gesagt liegen dicht an dicht auf Platz 2 die drei Geräte Sony PRS-T3, Tolino Shine und Kobo glo. Ich kann für Nicht-Amazon-Nutzer alle drei eingeschränkt empfehlen. Viel falsch machen kann man mit keinem der Geräte. Der Sony bietet meiner Meinung die bei weitem beste Haptik und unterstützt viele Formate, ist allgemein sehr wertig und hat ein eingebautes Cover. Das macht ihn für manche Kunden aber schon zu einem No-Go. Außerdem fehlt die Beleuchtung, die man aber optional dazu erwerben kann.
Der glo von Kobo hat ein wirklich sehr gutes Display, eine nette Beleuchtung (wenn Ihnen andere Geräte "in den Augen beißen", dann probieren Sie mal den Kobo glo aus) und eigentlich nur das Manko, dass Kobo eben eine nordamerikanische Firma mit inzwischen japanischen Besitzern ist und daher vielleicht der angeschlossene Ebook-Shop nicht unbedingt alles liefert, was man gerade so haben möchte. Hier muss man dann selber aktiv werden und sich anderweitig Ebooks beschaffen und auf den Reader packen. Soweit aber kein Problem - wenn man denn darauf Lust hat (Schwiegermutter wäre das sicher zu doof).
Der Tolino Shine wiederum macht es anders herum: Er ist von der Darstellung und anderen Leistungsparametern leicht unterhalb des Paperwhite und des PRS-T3 und etwas über dem Niveau des Kobo glo (also quasi in der Mitte dazwischen) angesiedelt und bietet sich von daher schon als Alternative zum glo an, sticht aber vor allem durch die diversen Shops hervor, die man zum Kauf von Ebooks nutzen kann. Damit bietet der Shine das, was dem glo fehlt - und in gewissem Maße auch dem PRS-T3, das einen auch nicht mit Möglichkeiten zum Buchkauf überhäuft. Ob das ein großer Vorteil ist - nun, wer weiß?
Preislich tun sich die drei Geräte übrigens nichts. Sie liegen alle im 100€-Bereich (mal mehr, mal weniger) und sind damit geringfügig günstiger als der Paperwhite mit seinen aktuell knapp 120€, der allerdings immer mal wieder zu wirren Aktionspreisen mit Sondergutscheinen und allem Pi-Pa-Po für weit unter 100€ über den virtuellen Ladentisch geht.
Fazit ist: Ich bin immer noch zwischen den drei Geräten hin und her gerissen. Der Kobo glo fällt irgendwie nach unten heraus (stammt ja auch schon aus 2012), krallt sich dann aber "am Brunnenrand" fest, weil er eine nette Beleuchtung und ein ebenso nettes Display hat. Hm. Subjektiv würde ich die Geräte (und den Paperwhite) in diese grobe Reihenfolge bringen:

Paperwhite > Tolino Shine > Sony PRS-T3 > Kobo glo

Die Abstände sind nicht sehr groß - hier entscheiden in der Tat Einzelmerkmale wie die fehlende oder vorhandene Beleuchtung und dergleichen. Sie sollten hier ganz genau abwägen. Aber das Feld ist wenigstens etwas eingegrenzt.

5. Entscheidungshilfe - oder: Was soll ich denn nun kaufen?
Ich würde mich an Ihrer Stelle im Moment (April 2014) zwischen den vier oben genannten Geräten entscheiden. Also zwischen dem Paperwhite, dem Shine, dem PRS-T3 und dem glo. Alle anderen Geräte der selben Hersteller können Sie unter "günstige Alternative" einordnen und beschaffen, falls Ihnen die eigentlichen Geräte zu teuer sind. Machen Sie sich hier klar, dass Sie hier Geräte der vorherigen Generation kaufen. Das ist aber - wichtig! - bei Ebook-Reader eigentlich auch nicht das MEGA Problem. Zwickt es also beim Geld, dann greifen Sie hier ruhig zu.

Die Geräte aus dem "aktuellen" Segment im Einzelnen:

5.I - Paperwhite (2013):
Definitiv zu empfehlen. Sie kaufen aber ein Produkt, das Sie auf Amazon festlegt. Das sollten Sie vorab bedenken.

5.II - Tolino Shine:
Nette Paperwhite-Alternative. Ähnlicher Ansatz wie bei den Kindles, aber von diversen, konkurrierenden Distributoren bedient. Sie sollten vorab abklären, ob Ihnen das Angebot reicht. Großer Vorteil: Sie können sich in fast jedem größeren Buchladen-Ketten das Gerät mal ansehen.

5.III - Sony PRS-T3:
Wird auch häufig in Buchladen-Ketten vorhanden sein. Nette Alternative zum Paperwhite und zum Shine, allerdings ohne Beleuchtung (die kostet extra) und mit fest verbautem Cover. Technisch top vom Rest her okay. Liegt damit leicht hinter dem Shine. Wer allerdings den ganzen Tolino-Allianz-Krempel nicht haben will, der kann sich hier wiederfinden.

5.IV - Kobo glo:
Der glo ist eine gute Alternative für Kunden, die von den "großen Drei" nichts hören wollen und sich dennoch gute Qualität wünschen. Insgesamt schon etwas älter, aber vom Display und der Beleuchtung her definitiv einen Versuch wert.

Meine Empfehlungen aus dem "Kleines Geld"-Segment:

5.V - Paperwhite (vor 2013) und Sony PRS-T2:
Sollten die Geräte mal günstiger zu bekommen sein, sind sie gute Alternative zu den aktuell "neuen" Gegenparts Paperwhite (2013) und PRS-T3. Gleichfalls ist es aber wichtig, darauf zu achten, dass man nicht versehentlich "alt" zum Preis von "neu" kauft.

5.VI - Wie? Keine anderen mehr?
Nein, ehrlich gesagt finde ich in dem Qualitätssegment unterhalb des Kobo glo im Moment kaum Geräte, die Ihr Geld wert sind. Wer Kobo Aura HD und dergleichen für weniger als die teilweise noch aufgerufenen 130/140 Euro bekommen kann, der freue sich und erkenne darin vieleicht tatsächlich ein Schnäppchen. Da der Branchen-Primus bei maximal (!) 120 Euro liegt, sind alle Geräte, die darüber liegen deutlich zu teuer. Im absoluten Low-Budget-Bereich unterhalb von 70/80 Euro finden sich heute kaum Geräte der aktuellen Generation, so dass wir schnell im "Finger Weg"-Segment liegen.

Das "Finger-Weg"-Segment:

5.VII - Die "Bloß nicht kaufen"-Fraktion:
Klingt unfair, ist es aber nicht. Geräte wie sie aktuell noch von TrekStor, Blaupunkt, Kobo (ältere Geräte) und dergleichen angeboten werden - der Kindle 4 zählt hier für mich ausdrücklich auch in diese Fraktion - kosten für das, was sie leisten definitiv zu viel und sind für mich ein absolutes No-Go. Für ein paar Euro mehr ein aktuelles Gerät aus der oben angegebenen Liste zu kaufen macht hier viel mehr Sinn.

6. Was nun?
Mein Rat: Schlafen Sie drüber. Sehen Sie sich die Geräte an und stellen Sie hier Fragen. Ich werde mich darum kümmern, Antworten zu beschaffen. Was sie natürlich außerdem machen sollten: Sich umsehen. Z.B. gab es vor kurzem bei Shell eine Aktion, bei der Paperwhites (allerdings wohl die "alte" Version - man mag mich korrigieren, wenn ich falsch liege) für ein paar Shell-Punkte und ein Taschengeld rausgehauen wurden. Man darf gespannt sein, welche Werbemaßnahme als nächstes kommt.
Apropos Werbemaßnahme: Es gibt immer mal wieder Ansätze, dass Ebook-Reader "für umme" unter das Volk gebracht werden, indem man den Screensaver oder Bildschirm-Hintergründe oder dergleichen als Werbefläche mißbraucht. Wer auf seinem Auto routinemäßig mit dem Werbebanner des Telefonseelsorgers seiner Wahl in der Gegend herum fährt, der mag so etwas gut finden. Meine Schwiegermutter nicht. Davon abgesehen, dass man selten weiß, was außer solchen offensichtlichen Anpassungen noch so alles mit den betroffenen Geräten gemacht wurde.

Diese Rezension wird von mir gerne aktualisiert und verbessert. Wenn sie Ihnen hilfreich ist, so freue ich mich über eine entsprechende "Hilfreich"-Bewertung. Wenn nicht, freue ich mich über sachliche Kritik in Form eines Kommentars und nehme diese gerne als Diskussionsgrundlage auf. Vielen Dank :-)
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am 5. Dezember 2013
Sony bietet hier einen sehr guten Reader an, welcher nicht für umsonst bei den meisten Tests auf Platz 1 landete.

Sehr gute Verarbeitung und sehr gute Handhabung. Sony ist Markenqualität der Spitzenklasse und das beweisen sie hier.
Der T3s wird ohne Case angeboten. Ich finde das gut. Das Case bietet nicht wirklich Schutz vor Kratzern und Schrammen am Gehäuse. Ein günstiges Etui ist da deutlich besser.
Dann gibt es immer das leidige Thema Licht. Günstig für die Augen ist es, wenn das Licht auf das Display scheint. Licht im Display ist für die Augen auf Dauer sehr anstrengend und ermüdend. Man könnte es mit einem Tablett vergleichen.
Da ich ein Augenproblem habe, hatte ich vorher mein Augenarzt konsultiert ob ein Reader überhaupt gut ist. Da gab es keine Einschränkungen. Beim Thema Licht sagte er .... Wenn es unbedingt Licht sein soll, dann von oben auf das Display
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am 24. Januar 2014
Nach dem Sony PRS-T2 musste jetzt der PRS-T3s her. Nicht, dass der sooooo viel besser wäre, aber meine Frau verschlingt "Bücherberge".
Und nachdem der Akku vor einem Jahr noch 3 - 4 Wochen hielt und jetzt nur mehr 1 - 2, war es an der Zeit upzugraden.
Der T3s (und nicht der T3) deshalb, weil ich Schaum vorm Maul bekomme, wenn ich registriere, dass Sony für diesen Sondermüll von Deckel gleich wieder 30 Euronen raubt. Nicht nur, dass die Plastikhäkchen nach einigen Speicherkarteneinbauten wahrscheinlich nach und nach am "Kunststoff-Karies" verrecken werden, dann darf man das wertige Rückteil wahrscheinlich um die 50,-€ als Ersatzteil nachbestellen.

Die Sony-Software "Reader-PC" ist noch genau so grottenschlecht, wie vor einem Jahr und stürzt auch regelmäßig bei der Synchronisation ab, aber der Reader ist nach wie vor Referenz-Klasse!

- Top-Akkulaufzeit
- noch schärferes Schriftbild durch geringfügig höhere Auflösung
- guter, augenschonender Kontrast
- grandiose Haptik durch angenehmst rutschhemmende Rückseite
- geringstes Gewicht

Den einen Punkt Abzug gibt's für die "Experimentalsoftware", die eines Weltkonzerns absolut unwürdig ist.

Ah ja:
Leider musste ich den T3s bei "ibej" kaufen, da Amazon nicht in der Lage ist, einen einzigen Händler zu listen, der den PRS-T3s auch nach Österreich schickt. Traurig...

Nachtrag vom 11.3.2014:
Leider ist der liebe Reader Ende Februar, ganze drei Tage vor meinem Urlaub, beim Ladeversuch mittels USB-Kabels ins digitale Nirwana entschwunden.
Aus seiner infiniten Schleife war er auch durch Reset nicht mehr zu befreien. Und nachdem im Internet noch kein Hardware-Reset, wie beim PRS-T2 dokumentiert ist, musste ich ihn leider zurücksenden, da Sonys "Kundendienst" selbiges nicht bekannt gibt.
Sorry Sony, so geht's mal wirklich nicht! Deshalb > drei Sterne!
11 Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Dezember 2013
Beim Sony PRS-T3s handelt es sich um das kleine Geschwisterchen vom T3. Es fehlen das Cover und die Beleuchtung. Darum kostet das Gerät UVP auch nur 89,90 Euro. Es ist dennoch einer der besten eBook Reader überhaupt.
Was ich mich frage, wo kommen diese Mondpreise hier her? 120 Euro bzw 134 Euro verlangen die Händler. Das kostet das T3, das T3s kostet wie gesagt 90.
22 Kommentare| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Oktober 2014
Habe diesen Reader für meinen Urlaub geliehen bekommen, von einer ganz lieben Freundin. Fand den super, ich bin bekennende "ECHT-BUCH-LESERIN" und dem eBook eher gänzlich kontra eingestellt. Bis dahin. Nun habe ich den im Urlaub genutzt: MANNOMANN, ich muß meine Meinung echt revidieren. Ersteinmal super einfach zu bedienen (bin dahingehend eher störrisch und mag überhaupt keine neuen Sachen stelle mich da eher quer). Hierbei - einfach TOLL. Kann ich nur jedem empfehlen. - Leicht in der Handhabung
Leicht vom Gewicht
Sehr angenehm zum Lesen
Blättern durch Knopfdruck oder Wischtechnik möglich
Einfach zum Verstauen durch die angenehme Größe
Schrift einstellbar - also auch für Leute mit Altersweitsichtigkeit- ideal - eigene Erfahrung - TOP
Vor dem Urlaub sah ich bei Amazon nach und war zunächst über den Preis echt schockiert - auch über den des Zubehörs. Fleißig las ich viele Kundenmeinungen. Freunde rieten mir zu unterschiedlichsten Readern.
Jetzt- total angefixt durch diesen Sony Reader wollte ich diesen nach dem Urlaub bei Amazon bestellen- nix - nur gebraucht zu bekommen. Alternativen gab es nicht, trotz guter Ratschläge - ich wollte den Sony oder gar keinen.
Voller Verzweiflung fuhr mein Mann mit mir zum regionalen Elektro-Dealer und siehe da, dort bekam ich den Reader. Da zwischen dem PRS T2 und dem PRS T3 nur 9 Euro Preisdifferenz lagen, war die Entscheidung bereits gefallen. Auch beim Zubehör kam man mir entgegen und ich war mit dem Preis insgesamt mehr als zufrieden, da der so richtig gut war.
Danke für die Kundenmeinung, die zum Kauf des Readers ohne Cover riet, denn das habe ich beherzigt. Ich wollte von Anfang an das Zubehör mit dem herausziehbaren, sparsamen LED Lämpchen, deshalb kaufte ich den PRS T3 ohne S.
Kurze Erklärung: PRS T3 = ohne Cover - PRS T3S = alles gleich, nur mit Cover (das aber laut Meinung eines anderen Rezesionsverfassers eh nicht so toll sein soll).
So investierte ich in das -sorry Sony- "schweineteure" Zubehör, dem Mäppchen mit Leselampe für 40 Euro.
Jetzt habe ich genau das, was ich mir gewünscht habe.
Angeblich, sollen die Reader mit Licht, das von "oben" kommt, wesentlich augenfreundlicher sein, habe ich hier irgendwo gelesen. Bei meinen Sehstärken von minus 8- also ebenfalls ideal, denn ich lese sehr viel.

Fazit: Auch wenn man den Geruch eines Buches nicht missen möchte und vielleicht etwas altmodisch ist, so kann man meiner Meinung nach durchaus zweigleisig fahren. Nach wie vor werde ich mir Bücher kaufen, die ich riechen und besitzen kann.

Allerdings ist ein Reader zusätzlich eine feine Sache, nicht nur für Urlaub, sondern auch für Wartezeiten beim Arzt, Amt oder überhaupt, da er nichts wiegt und selbst in einer Mantel- oder Sakkotasche nicht aufträgt.
Sorry Amazon, hätte den Reader jederzeit bei Euch gekauft, wenn er verfügbar gewesen wäre.
Danke allen Kundenmeinungen, die mir sehr hilfreich waren, deren Angaben über technische Daten ich mich anschließe, ebenfalls über die sagenhafte Akkuleistung, selbst mit Lampe. Das gilt für diese Lampe, nicht jede externe Lampe ist gleich - vor allem im Verbrauch.
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am 24. März 2014
Hallo, den Reader selber kann ich nur empfehlen. Ich bin total zufrieden.
Der Service vom Sony Reader Store ist furchtbar.
Ich habe Ende Januar ein Buch herunterladen, auf meiner Kreditkartenabrechung wurde mir der Betrag aber 8mal abgezogen!
Seitdem mahne ich immer wieder an und werde vertröstet, mein Geld habe ich aber noch nicht zurück, obwohl es mir schon per Mail bestätigt war.
FAZIT für Mich: NIE WIEDER SONY READER STORE!!!!
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am 10. August 2015
Ich habe das Gerät zum Geburtstag geschenkt bekommen, obwohl ich eigentlich ein leidenschaftlicher Buch-Fan bin. Aber schon nach kurzer Zeit habe ich mich mit der Technologie vertraut gemacht und war begeistert. Leider habe ich wohl die falsche Marke (Sony) erwischt, denn nach noch nicht mal einem Jahr hatte ich einen technischen Defekt, m.E. wahrscheinlich durch den hohen Gebrauch.
Nachdem ich das Gerät zum Sony Service eingesandt hatte, mit der Bitte um Reparatur im Rahmen einer Gewährleistung, erhielt ich eine lapidare Antwort, dass das Gerät nicht mehr reparabel sei und eine Gewährleistung nicht möglich. Angeblich unsachgemässer Gebrauch. Gegen eine Gebühr in Höhe von fast 20,00 € bot man mir an, das Gerät unrepariert zurückzusenden oder aber kostenfrei zu entsorgen.
Mein Einwand, dass ich das Gerät in keinem Fall unsachgemäss genutzt habe wurde ebenfalls damit abgetan, dass man mir zwei Fotos vergrössert zusandte, in dem angeblich ein Schaden ersichtlich sei. Ob dies mein Gerät sei, oder ob der Schaden auf dem Versand (Zwischenvermerk: das Gerät wurde vom Sony Service noch einmal weiter zur Reparatur versandt) entstanden ist, war für mich nicht mehr nachvollziehbar.
Da ich nicht bereit war, auch noch 20,00 € für den Rückversandt zu zahlen und man meiner Bitte einer kulanten Regelung nicht nachkam, habe ich in den sauren Apfel gebissen und das Gerät entsorgen lassen. Wahrscheinlich hat Sony hier doppelt verdient, denn auch bei einer Entsorgung lassen sich sicherlich noch Einzelheiten des Geräts vermarkten.
Für mich steht aber fest, dass ich kein weiteres Sony Gerät mehr erwerben werde. 'Für mich sieht Kulanz doch anders aus. Gottseidank gibt es Alternativen !
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am 11. März 2014
Endlich nenne ich ihn mein Eigen. :)
Nachdem mein erster und gleichzeitig letzter eBook-Reader "Thalia Oyo" so lange geupdatet wurde bis er sich ständig weghängt und selbst der Resetknopf keinen Erfolg mehr brachte musste ein Neuer her.

Nachdem mir ein Kollege von Sony-Readern vorschwärmte musste ich mir diese einmal genauer ansehen und dann auch zugreifen.
Die Wahl fiel auf das coverlose Modell da ich mir auch gleichzeitig das Cover mit integrierter Beleuchtung zulegen wollte. und hierfür das Standardcover abgebaut werden muss.

Der Reader:
Wirklich ein Klasse Gerät. Kann man nicht anders sagen.
Er ist leicht und handlich, arbeitet zügig und blättert ohne Verzögerungen durch die Bücher. Den Akku habe ich bisher noch nicht leer bekommen. Nutze ihn nun seit einer Woche jeweils für eine Stunde Abends im Bett. So muss das sein. :)
Der Kontrast ist erwartungsgemäß großartig und auch die Druckpunkte der Tasten sind super. Wer lieber zum umblättern wischt: Auch dieses beherrscht der Reader natürlich.

Beleuchtung:
Dass er nicht selbst leuchten kann empfinde ich eher als Vorteil. Früher beim Bücherlesen leuchteten diese ja schließlich auch nicht selbst. Zudem ermüdet das die Augen schneller. Wer dennoch gerne ein wenig helligkeitsunabhängig sein möchte, dem sei das Cover mit integrierter Leuchte zu empfehlen.

Mac-Software:
Lediglich die MAC-Software ist leider nicht zu gebrauchen. Beim Import der Bücher (auch einzelner) hängt sich die Software unwiederbringlich weg. Für das Konfigurieren der Adobe-ID für bereits erworbene Bücher benötigt man diese jedoch zwingend da man diese nicht über die Reader-Eigenen Menüs konfigurieren kann. Ich kann jedem nur empfehlen dies hierüber einzurichten und sich für die Bücherverwaltung dann einmal "Calibre" anzuschauen. Ist Freeware und funktioniert tadellos.
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am 14. September 2014
Ich war bislang immer ein überzeugter Analog-Leser, doch da ich zum Geburtstag einen Gutschein für einen E-Reader bekam, bestellte ich mir diesen. Leider war bei diesem nach etwa 1 Monat das Display hinüber: Es war eingefroren, nichts ging mehr. Ich schickte ihn zurück und bestellte ihn neu und bin seitdem sehr zufrieden. Einfache Bedienung, auch das Überspielen von neuen Inhalten ist mit der zugehörigen Software kein Problem. Alles in allem bin ich mittlerweile ein begeisterter E-Book-Leser, auch weil das Gerät durch sein Gewicht und seine Größe in jeder normalen Handtasche mitgenommen werden kann.
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