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Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen
8
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am 8. März 2017
Ein bisschen ähnelt die Anfangsszenerie der aus A Countess from Hong Kong: Die Eurasierin Nicole Chang (MacLaine) verdient sich ihre Brötchen als Tänzerin in einem Hongkonger Nachtclub. Dort wird sie von dem englischen Dieb und Gentleman Harry Dean (Caine gibt in seinem US-Debüt einmal mehr den Cockney) und dessen französischen Komplizen Emile (John Abbott) für ein raffiniert ausgetüfteltes kriminelles Unterfangen engagiert: Die beiden Gauner haben es auf eine wertvolle Büste abgesehen, welche dem arabischen Milliardär Shahbandar (Lom) gehört. Da Nicole dessen verstorbener Frau zum Verwechseln ähnlich sieht — welche wiederum ein Ebenbild der antiken Büste war —, hofft Harry, durch sie in Kontakt mit Shahbandar zu kommen. Also fliegt das Paar in den Mittleren Osten, um die Bekanntschaft des Milliardärs und seiner Kunstsammlung zu machen. Shahbandar ist auch sofort schwer begeistert von Nicole, doch Harrys ungeschicktes Verhalten ruft rasch berechtigtes Misstrauen in ihm wach…
Der erste Drehbuchentwurf entstand bereits 1960. Kein Geringerer als Bryan Forbes hatte es geschrieben. Die Story sollte als Basis für ein Cary Grant-Vehikel dienen. Als sowohl Forbes als auch Grant das Projekt verlassen hatten, erfuhr das Skript einige Überarbeitungen, in deren Verlauf Nicole die zentrale Figur wurde. Als Shirley MacLaine den Zuschlag für den Part erhielt, setzte sie durch, dass Michael Caine, den sie in »The Ipcress File« (Regie: Sidney J. Furie) gesehen hatte, als ihr leading man angeheuert wurde. Herbert Lom indes wurde ohne ihr Wissen besetzt.
Der aus London stammende Ex-Kameramann Ronald Neame (1911-2010) war ein versierter Regisseur mit einem untrüglichen Gespür für Esprit und Timing. »Gambit« war seinerzeit ein Hit an den Kinokassen und ein Liebling der Kritiker zugleich, eine rundum gelungene Krimikomödie, ein klassisches heist movie mit Anleihen bei »Topkapi« (Regie: Jules Dassin) und »Du rififi chez les hommes« (Regie: Jules Dassin). Der Film heimste je drei Nominierungen für den Oscar (Bestes Szenenbild, Beste Kostüme, Bester Ton) und die Golden Globes (MacLaine, Caine, Bester Film/Komödie oder Musical) ein, ohne jedoch eine der Trophäen gewinnen zu können. Heute ist der amüsante Streifen leider fast vergessen. — »Gambit« hält einige überraschende Wendungen parat; am Eindrucksvollsten dürfte die 28minütige Eingangssequenz sein (über deren Inhalt und Auflösung ich nichts sagen werde), in der Shirley MacLaine originellerweise kein einziges Wort spricht. Den Vorschlag hatte die Schauspielerin selbst eingebracht — ein wirkungsvoller Schachzug. Der Begriff »Gambit« kommt übrigens aus dem Schach und bezeichnet das Opfern einer leichten Figur für einen Stellungsvorteil in der Eröffnung des Spiels. Im Englischen hat der Ausdruck zusätzlich eine übertragene Bedeutung angenommen. Gemeint ist eine riskante und trickreiche Strategie bzw. eine geschickte Eröffnung eines Gesprächs oder einer Verhandlung, um einen Vorteil zu erlangen. Im Film ist MacLaines Figur das »Gambit«; sie wird wegen ihrer Ähnlichkeit zu Shabandars verstorbener Frau als Eintrittskarte für das Apartment des Millionärs benutzt. MacLaine und Caine traten im Folgejahr noch einmal in »Woman Times Seven« (Regie: Vittorio De Sica) gemeinsam auf, allerdings mit einem weitaus weniger ansprechenden Ergebnis.
»Gambit« wurde 2012 mit Colin Firth, Cameron Diaz und Alan Rickman in ziemlich uninspirierter und witzloser Art und Weise neu verfilmt. Doch obwohl das Drehbuch von Joel und Ethan Coen geschrieben wurde, floppte das Remake verdientermaßen. Man sollte sich lieber die Mühe machen und das Original auftreiben; die deutsche DVD allerdings sollte man aufgrund des zerstörten Bildformats (aus 2,35:1 wurde 1.77:1!) allerdings tunlichst meiden.
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am 17. Dezember 2013
Heist-Filme sind seit Jahrzehnten ein immer wiederkehrendes Genre, dessen Hochzeit in den 60er und 70er Jahren war. Nichtsdestotrotz üben sie auch heute noch eine große Anziehung auf das Publikum aus, wie man an der "Oceans" Trilogie und zuletzt "Die Unfassbaren" erkennen kann. Erstmals erscheint nun hierzulande der Streifen "Das Mädchen aus der Cherry Bar" aus dem Jahr 1966 auf DVD und Blu-ray, in dem es genre-typisch um einen groß angelegten Raub geht.
Erleichtert werden soll der Milliardär Ahmad Shabandar, der in Besitz einer sehr wertvollen Büste ist. Das will sich Dieb Harry mit seinem Kumpanen Emile nicht entgehen lassen, immerhin wären sie nach diesem Coup saniert. Sie spannen zudem die Tänzerin Nicole für ihre Sache ein, die der verstorbenen Frau Shabandars sehr ähnlich sieht. Als dann wird der Plan vorangetrieben, und der Zuschauer verwirrt.
Was die Story selbst angeht möchte ich nicht zuviel verraten, da sie nach einem äußerst gelungenen Intro erst in Fahrt kommt. Ganz klar sollte man ein Faible für Filme aus jener Zeit besitzen, damit einem "Gambit" (so der Originaltitel) liegt. Darstellerisch liegt man mit Michael Cane, Shirley McLane und Herbert Lom weit oben mit dabei, und es macht einfach Spaß den Wendungen der Geschichte beizuwohnen. Natürlich läuft hier nie alles ganz so wie geplant, und dadurch bleibt es doch durchaus bis zum Ende spannend. Die Regie übernahm mit Ronald Neame immerhin jemand der sein Handwerk verstand, was er auch in Werken wie "Sein größter Bluff" oder "Die Akte Odessa" bereits bewies. Für Heist-Freunde wäre dieser Film also definitiv einen Blick wert, wenn da nicht die ziemlich misslungene technische Umsetzung wäre. Der Film wurde im falschen Bildformat auf die Scheiben gepresst, so dass einiges an Bildinformationen fehlt, es sind keinerlei Extras enthalten, und die Bildqualität der Blu-ray selbst könnte auch besser sein. So wird diese VÖ wohl dann doch leider nur Hardcorefans erreichen, die auf eine deutsche Synchro nicht verzichten können.
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am 26. Juni 2015
This was actually - actually - in our day and age - on Blu-Ray - cropped from the original gorgeous 'scope 2.35:1 to an ugly 1.78:1 - and I do mean ugly because the image seems just to have been zoomed without any thought for frame composition.

Concorde should withdraw this product, apologise and offer refunds. And then go out of business.
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am 13. November 2013
Concorde hat es leider nicht geschafft, den Film angemessen auf die Blu-ray zu bringen. Die Farben sind schön aber für einen Techniscope-Film sieht mir das Bild nicht körnig genug aus. Da wurde wohl mit Filtern gearbeitet. Aber da gibt es Spezies, die das bestimmt noch besser darlegen können.

Der größte Negativpunkt ist aber das Bildformat. Im Original beträgt das Format 2,35 : 1 aber Concorde hat daraus 1,78 : 1, also 16 : 9 gemacht. Es fehlt also ordentlich was am Bildrand. Ich dachte, dass dieser Murks so langsam mal der Vergangenheit angehört. War wohl nix...

Ton liegt in Deutsch und Englisch vor. Untertitel: Fehlanzeige. Extras: Fehlanzeige (Trailer zu anderen Filmen laufen bei mir nicht unter "Extras").

Wer den Film aus den letzten TV-Ausstrahlungen in der ARD kennt, weiß was ihn erwartet.

Für das, was hier geboten wird, ist der Preis (ich habe 13,99 EUR gezahlt) definitiv zu hoch.

Ich bin enttäuscht!
33 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juni 2015
naja als komödie möchte ich diesen film nicht bezeichnen.
eher einen, der sich in die länge zieht, und von endlosen dialogen lebt.
das hab ich schon besser gesehen.(der millionenraub...)
michael caine hat schon in besseren filmen mitgespielt.
die mclaine passt meiner meinung nach nicht den film, fand sie sogar langweilig und unpassend.
ziemlich eintönig und ohne spannung. leider nicht zu empfehlen!
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am 23. März 2011
Michael Caine in seinem ersten Hollywood Film: In dieser raffinierten und höchst unterhaltsamen Diebes-Posse spielt er einen Einbrecher, der einen schlauen und ungewöhnlichen Plan entwickelt, um in den Besitz eines wertvollen Kunstschatzes zu kommen, gehütet in einem der am schwersten bewachten Paläste des Mittleren Ostens. Ihm zur Seite steht eine mysteriöse Tänzerin, dargestellt von der reizenden Shirley MacLaine. Zusammen sind sie ein so hinreissendes Paar, dass es schon sehr schade ist, dass sie nicht noch einmal für einen ähnlichen Film zusammengefunden haben.

Spannend, atemberaubend schön anzusehen, in herrlichen Farben und mit tollen Dialog-Wechseln zwischen MacLaine und Caine - bestes Sixties-Kino, das auch heute noch begeistert!
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am 31. März 2016
etliche andere Filme wurden sicher nach dem Strickmuster dieses Films gedreht - dünne Krimi-Kost - ganz nett anzusehen mehr aber auch nicht
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am 10. Oktober 2013
Ich bin ganz begeistert !!!
Endlich kommt dieser Film auf Blu Ray.
Ich kenne ihn aus dem TV und wollte ihn schon immer auf DVD haben. Aber der Film ist noch nie auf DVD erschienen.
Umso schöner das dieser Film veröffentlicht wird.
Der Film ist ein Geheimtipp, denn er hat Stil, Raffinesse und eine spannende Geschichte.
Zudem mit einem MICHAEL CAINE in Topform !
Aber auch Shirley MacLaine liefert eine hervoragende Leistung ab. Auch Herbert Lom ist dabei.
Also wär den Flair eines intelligenten und humorvollen Thriller mag sollte sollte gleich bestellen.
44 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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