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am 7. Dezember 2013
Eine Familie von einer Tragödie erschüttert, denkt man. Doch nach und nach tun sich Abgründe auf, so tief wie der Grand Canyon, so schwarz wie ein schwarzes Loch in fernen Galaxien.
In flottem Ostwestfälisch geschrieben, das mir gebürtigem Paderborner als erste Fremdsprache in die Wiege gelegt wurde, fühlte ich mich sofort heimisch in diesem Krimi.
Solide recherchierte Hintergründe und ein anhaltend spannender Handlungsstrang machen das Buch zu einem echten Lesevergnügen.
Und nebenbei: Was bekommt man heute noch für €3,99,-? (Preis für die eBookversion)
Eine Zeitschrift, die nach 20 Minuten durchblättern und querlesen im Altpapier landet.
Bei Carla Berlings „Sonntags Tod“ gibt es dafür einen ganzen Tag lang gute Unterhaltung und das wohlige Gefühl: Gut, dass in meiner Familie alles so normal ist…
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am 8. Oktober 2013
Ich habe den neuen (und ersten !) Krimi von Carla Berling innerhalb von 2 Tagen förmlich verschlungen - es ist nicht möglich, nicht zu lesen, meiner Meinung nach wird man so in die Geschichte hinein genommen, dass man einfach wissen muss wie es weiter geht. In der Zeit, wo ich nicht gelesen habe, habe ich über die Geschichte nachgedacht, was als nächstes passiert, mir die Ortschaften und Räumlichkeiten/Gebäude vorgestellt .. Für mich ganz großer Lesespaß, ein Krimi mal anders ! Auch sympathisch finde ich den eingebauten Dialekt, was der Geschichte keinen Abbruch tut und nach den ersten paar Kapiteln klappt es auch mit dem Verständnis ;) Die Personen werden hier sehr liebevoll und detailliert von der Autorin dargestellt, mit all ihren Eigenschaften (die alten Tanten mag ich besonders) und das erleichtert es dem Leser, in die Geschichte einzutauchen. Von mir eine absolute Kaufempfehlung, ich finde dies ist das bisher Beste Buch von Carla Berling und ich hoffe ganz arg auf eine Fortsetzung !
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am 29. September 2014
hier erging es mir ähnlich wie bei den königstöchern, ich lese die bücher dieser autorin gerne und fühle mich gut unterhalten, aber so richtig fesselnd war es für ich nicht.
Ich würde aber wieder bücher von ihr kaufen.
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am 21. September 2014
Sonntags Tod - für diese Rezension habe ich mir Zeit gelassen, weil ich von Carla Berlings "Krimi Erstling" begeistert bin. Um den Roman in seiner Qualität richtig einzuordnen und nicht meinem Überschwang zu erliegen, habe ich mich noch Mal kurz in andere Krimis eingelesen und Vergleiche gezogen.
Fazit: Sonntags Tod braucht sich nicht zu verstecken. Ganz im Gegenteil, ich habe mit Preisen ausgezeichnete Krimis gelesen, die mich lange nicht so fesselten oder beeindruckten. Die hervorragend recherchierte und spannend aufgebaute Geschichte um die Provinzreporterin Ira Wittekind zieht den Leser schnell in ihren Bann und macht es ihm fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen, bevor er nicht das letzte Kapitel, die letzte Seite gelesen hat.
Authentisch bis ins Detail, führt uns die Story in das ländliche Leben und die ostwestfälische Mentalität ein, lässt hier und da auch schmunzeln.
Die Protagonistin kommt ebenfalls absolut authentisch und glaubwürdig rüber. In ihr steckt mit Sicherheit eine Menge Carla Berling.
Für mich zählt Carla Berling zu den hoffnungsvollsten Krimiautorinnen in unserem Land. Eine, die es verdient hätte, von einem der "großen" Verlage entdeckt und verlegt zu werden.
Noch was zum Genre "Regiokrimi", das immer wieder voreingenommen abwertend beurteilt wird. Diese Einstufung kommt wohl auch daher, dass sich in diesem Bereich auch eine Menge Mist angehäuft hat.
Aber was sind denn die Maigret-Romane vom unschlagbaren Meister Georges Simenon anderes als Regiokrimis? Oder die Roman von Donna Leon?
Carla Berlings Sonntags Tod ist ein echter Juwel in diesem Genre und ich hoffe, sie beglückt ihre wachsende Leserschaft noch mit vielen weiteren spannenden Stories um die sympathische Ira Wittekind.
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am 3. Oktober 2013
Das ist ein Krimi der ganz anderen Art. Nicht einfach ein Toter, und dann wird nach dem Mörder gesucht. Nein, diese Geschichte ist hochkomplex und entfaltet sich über einen großen Zeitraum und über drei Generationen hinweg. Also nicht nur Krimi, sondern auch Familiendrama. Die Geschichte spielt in und um Bad Oeynhausen, und Carla Berling schildert ganz nebenbei die Eigenarten dieser Gegend und ihrer Menschen auf so liebenswerte Weise, so dass sie bei einem Heimatbesuch wohl nicht gelyncht werden wird …
Irgendwann dachte ich zwar „Jetzt isses aber genug mit dem Drama in dieser Familie“, aber als ehemalige Familientherapeutin weiß ich, dass es in Realität in manchen Familien noch heftiger zugeht.
Und obwohl vieles recht heftig ist, übertrifft die Spannung die Beklemmung. Und das, obwohl es kein seichtes Happy End gibt. Carla Berling kann erzählen, mir gefällt ihre Sprache sehr.
Uneingeschränkte Lese-Empfehlung!
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am 29. September 2013
... die ich in letzter Zeit las.

Von Carla Berling hatte ich bereits Bücher gelesen. Alle mit Gewinn. Nun war ich auf ihren ersten Krimi gespannt, lud ihn vor 12 Stunden auf mein Kindle und begann vor sechs Stunden mit dem Lesen - in der Erwartung, diesen Krimi in den kommenden drei Tagen ausgelesen zu haben.
Als ich vor einer halben Stunde bei der letzten Zeile von Sonntags Tod anlangte, blieb ich nachdenklich auf der Couch sitzen, um meine Gedanken zu ordnen. Ich hatte spannende Unterhaltung erwartet, doch fühlte ich mich wirklich unterhalten?
Die Uhr zeigte mir an, dass die Stunden, welche ich soeben auf dem Hof Eskendor verbrachte, wie im Flug vergangen waren. Spannende Stunden - zugegeben -, aber ebenso bewegende wie verstörende, entsetzte wie faszinierende.

Carla Berlings Krimi-Debüt wartet weder mit einem kauzigen Ermittler noch mit Effekthascherei auf. Der Leser findet keinen Serienkiller, keine zwanzig Verdächtigen, von denen es am Ende doch niemand war, und keine eindeutigen, aber in die Irre führenden Spuren, die den Leser immer wieder zu der Frage führen: War er/sie es? Oder doch der/die andere?

Es gibt vier Tote: einen erweiterten Suizid, einen Unfall und einen Todesfall, bei dem Fremdeinwirkung ausgeschlossen wird. Mir hat sich während des Lesens nie die Frage "Wer war was?" gestellt, immer nur die Frage "Wie konnte das passieren?"

Auf Hof Eskendor begegnet der Leser gemeinsam mit der Reporterin Ira menschlichen Tragödien, die unter die Haut gehen. Die Autorin zeigt, wie Traumata, Vorurteile und Sprachlosigkeit Väter, Mütter, Liebende und Zurückgewiesene an Abgründe führen und familiäre Katastrophen auslösen können.
Dabei gelingt es ihr hervorragend, ihre Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man als Leser ihren Schmerz, ihre Wut, ihre Verzweiflung, aber auch ihre Liebe und ihre Ängste hautnah miterlebt.

Dieser Roman wirkt an keiner Stelle konstruiert oder unglaubwürdig. Er überrascht mit unerwarteten Wendungen und fesselt vom ersten bis zum letzten Zeichen.
Zurück blieb bei mir nach dem Lesen nicht dieses "Wow! Das war spannend, das war unterhaltsam"-Gefühl, welches ich sonst häufig bei als gut empfundenen Krimis habe. Zurück blieben bei mir Betroffenheit und der Wunsch nach einem weiteren Krimi aus der Tastatur Carla Berlings.
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am 27. November 2013
Zunächst einmal muss ich den ungewöhnlichen Handlungsort des Krimis loben. Ostwestfalen, an dieser Stelle mögen mir die Menschen dort verzeihen, ist nicht gerade für großes Kino bekannt – eher für Bodenständigkeit, die gelebte Gemütlichkeit und Dinge wie die Bielefeld-Verschwörung.

Und genau in dieser ländlichen und fast schon idyllischen Umgebung inszeniert Carla Berling einen Krimi, der ohne große Gewalt und literweise Blut für beste Spannung und Gänsehaut sorgt.
Es ist die Art, wie ihre Menschen im Buch mit Schicksalsschlägen und der eigenen Vergangenheit umgehen. Ablehnung, Verdrängung und Sprachlosigkeit sind prägende Elemente der beklemmenden Atmosphäre, die sich durch das komplette Buch zieht und dem Leser wie ein zu eng geschnürtes Korsett immer mehr die Luft abschneidet.

Die Journalistin Ira Wittekind hat den richtigen Riecher und recherchiert aus Eigeninteresse, was es mit dem Tod ihrer ehemalig guten Freundin Verena auf sich hat. Da sie selbst aus der Gegend stammt, hat sie keine Schwierigkeiten mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und gelangt so zum „Hof Eskendor“. Dort, und das hat die Autorin sehr geschickt gelöst, begegnen dem Leser typische Ostwestfalen, inklusive dem charmanten Dialekt, der stellenweise für Schmunzler sorgen wird.
Auf diesem Hof beginnt Carla Berlings eigentliches Drama, abseits der Toten, die zu Beginn des Krimis für Rätsel sorgen. Nach und nach pellt Ira Wittekind die verschiedenen emotionalen Verletzungen der Bewohner wie eine Zwiebel auf, legt die einzelnen Schichten frei und lässt dem Leser viel Raum für Spekulationen. Völlig unaufgeregt lässt Carla Berling ihre ungewöhnliche “Ermittlerin” nachforschen. Im Grunde macht sie nichts anderes, als mit den Menschen zu sprechen und die richtigen Fragen zu stellen. Als hätten die Bewohner vom Hof Eskendor nur darauf gewartet, endlich sprechen zu dürfen, schütten sie Ira erst zögerlich, dann umso offener ihr Herz aus.
Nach jeder neuen Offenlegung hatte ich die Hoffnung, es wäre endlich die letzte und es würde nicht noch mehr aufgedeckt – aber die Hoffnung wurde sehr schnell zerstört, dafür hat sich in dieser Familie zu viel angesammelt.
Eindeutig, auf dem Silbertablett bekommt hier niemand die Antwort auf all die offenen Fragen serviert, hier darf und muss mitgeknobelt werden. Auch ein Aspekt, der für mich einen guten Krimi ausmacht: man darf den Leser durchaus fordern.

Fazit: Zugegeben, ich hatte Vorurteile, als ich mit diesem Krimi begann. Ostwestfalen passte für mich bisher nicht mit Krimis zusammen, genauso wenig wie der Ruhrpott und gepflegtes Hochdeutsch. Und dass, obwohl ich selbst nur einen Katzensprung entfernt lebe – oder vielleicht auch gerade deshalb, in harmonischer Umgebung verortet man Abscheuliches eher nicht.
Carla Berling zeigt deutlich, gerade hinter dem idyllischen ersten Eindruck lauert oft das wahre Drama, die furchtbaren Abgründe und die unfassbaren Tragödien.

Vielschichtig, verworren und mit unglaublichem Tiefgang. Einer der besten Krimis, die ich in diesem Jahr gelesen habe.
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am 3. Februar 2014
Ich lese eher selten Krimis. Stattdessen schaue ich sie lieber im Fernsehen. Die meisten Krimis in Buchform sind mir zu gleich, zu offensichtlich in der Lösung und strahlen allgemein wenig Reiz aus. Und dauern zudem im Gegensatz zu einem „Tatort“ deutlich länger als 1,5 Stunden.

Trotzdem habe ich am Montag auf einer längeren Zugfahrt den Krimi „Sonntags Tod“ von Carla Berling gelesen. Man muss Büchern ja auch eine Chance geben.

Und was soll ich sagen… Chance genutzt! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und meine Mitreisenden meinten nachher, wir hätten auch in Göttingen und Hannover einen Zwischenhalt gehabt. Dies könnte ich so nun nicht bestätigen, das muss an mir vorbeigegangen sein.

Dabei ist der Roman eigentlich gar nicht krimitypisch aufgebaut – und genau das ist wahrscheinlich seine Stärke. Die Journalistin Ira Wittekind besucht die Beerdigung einer alten Freundin in ihrer Heimatstadt Bad Oeynhausen, in der sie länger nicht war. Natürlich trifft sie viele alte Bekannte wieder und Kindheitserinnerungen leben auf.

Als sie einige Tage später in ihrem Job mit auf Polizeistreife fährt, wird in einer Wohnung eine verweste Leiche gefunden. Und schnell wird klar: Dieser Tote und der Tod von Iras Freundin haben etwas miteinander zu tun!

Dabei deckt sie die dunkelsten Geheimnisse einer befreundeten Familie auf und auch der Traummann ist nicht weit…

Die Geschichte ist meiner Meinung nach wirklich unvorhersehbar. Iras Gedankengänge sind schon sehr komplex und immer, wenn man sich an etwas erinnert, erinnert sie sich auch daran und ist direkt wieder auf der richtigen Spur. Bis zur letzten Seite war ich total gespannt, wie alles aufgelöst wird. Und dann ist die Lösung doch auf einmal sehr klar, sehr eindeutig.

Dass in einer Familie, die sich am liebsten in Schweigen hüllt, tiefe Abgründe lauern, ist zwar sicher keine neue Idee, aber Carla Berling hat sie wirklich gut umgesetzt. Kurzweilig, sprachlich sicher und anschaulich beschreibt sie das Leben in der Kleinstadt, inklusive regionalen Eigenheiten wie besonderen Spezialitäten und Dialekt.

Carla Berling stammt übrigens selber aus Bad Oeynhausen und das merkt man. Dieses Buch ist eine absolute Liebeserklärung an eine Kindheit in Ostwestfalen.

Am Rande: Ich habe übrigens lange über den Titel gerätselt. Ob es wohl „Sonntagstod“ heißen soll und da ein Schreibfehler drin ist? Oder ob da jemand sonntags stirbt? Aber dann müsste es doch „Sonntags tot“ heißen? Wie auch immer – der Titel erklärt sich schnell und ist in der Tat korrekt!

Erhältlich ist „Sonntags Tod“ übrigens als Taschenbuch und als Kindle- Edition.

Und ich bin wieder ein wenig versöhnt mit dem Genre „Krimi“. Wenn ihr tolle Tipps in Sachen Krimis habt, könnt ihr sie mir übrigens gerne schreiben, ich werde nun Krimi- Fräulein!
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am 1. Dezember 2013
Ein echtes Krimi-Highlight. Carla Berling schreibt absolut authentisch und ihre Figuren stecken voller Leben. Ganz besonders die von den älteren Personen auf "Platt" gesprochenen Passagen haben mir sehr gefallen. So und nicht anders wird heute noch viel in Westfalen gesprochen. Doch wer nun meint, "Sonntags Tod" reiht sich in die lange Schlange der "Regionalkrimis mit Dialekt" ein,der hat sich sehr schwer getäuscht. In Punkto Verwirrspiel und Spannung kommen bei mir in diesem Jahr nur ganz wenige Krimis oder auch Thriller an dieses Buch heran. Zu oft führte mich Carla Berling auf eine falsche Fährte. Und das Erstaunliche: Dieser Kriminalroman kommt mit wenig Gewalt aus. Aber sehr viel spielt sich im Kopf des Lesers ab und das kann schlimmer sein, als jede bis ins kleinste Detail geschilderte Brutalität. Mir hat dieser Krimi mit seinen dunklen Familiengeheimnissen sehr gut gefallen und ich liebe es einfach, mitzuraten, wer es war. Meine absolute Leseempfehlung!
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am 6. Oktober 2013
Spannende Unterhaltung, die man BESSER nicht machen könnte. Trotz 3 Toten ist der Roman nicht reißerisch sondern nachvollziehbar, mit liebenswerten Charakteren.
Man glaubt die Personen schon lange zu kennen und lebt und leidet und liebt mit ihnen.
Ich warte voller Spannung auf ein weiteres Buch von Frau Carla Berling und bedanke mich für diesen Krimi
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