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TOP 1000 REZENSENTam 2. Dezember 2013
Molly arbeitet in einem Vintage-Laden in New York. Beim Sortieren einer anonymen Kleiderspende fällt ihr eines Tages während der Weihnachtszeit in Glücksarmband in die Hände. Gerne würde sie dieses ihrer Besitzerin zurückgeben, denn auch Molly besitzt selbst ein solches Armband, das die wichtigsten Momente ihres Lebens wiederspiegelt, und weiß um dessen Wert. Unterstützt von ihrem zehnjährigen Sohn Danny, dessen Vater sie noch vor der Geburt verlassen hat, begibt sie sich mit den Anhängern als Hinweise auf die Suche.

An einer anderen Stelle in New York hat Greg Matthews gerade seinen Job als Börsenmakler gekündigt und möchte fortan als Fotograph arbeiten. Seine Freundin Karen ist darüber nicht sehr begeistert. Ob er sie mit einem ganz besonderen Heiratsantrag umstimmen kann?

Zu Beginn des Buches lernt man Molly und ihren Sohn Danny kennen. Obwohl Molly in ihrem Leben schon einige Rückschläge hinnehmen musste, sprüht sie vor Lebensfreude und Begeisterung für ihren Job und kann den Leser damit anstecken. Zu den Kleidern im Vintage-Laden erfindet sie stets kreative Geschichten darüber, wer dieses oder ein ähnliches Kleid schon einmal bei einem besonderen Anlass getragen hat. Auch der Fund des Glücksarmbandes schickt ihre Gedanken auf eine Achterbahnfahrt: Wer ist diese Person, deren Armband von so vielen Anhängern geschmückt wird? Auch ich war neugierig und begab mich mit Molly auf die Suche.

Kurz darauf lernt man Greg kennen, der seinen Traum, Fotograph zu werden, endlich verwirklichen möchte. In welchem Zusammenhang seine Geschichte mit der Mollys steht, ist lange ein Geheimnis. Ich hatte natürlich meine Vermutungen, wurde mit der Zeit aber etwas ungeduldig, denn Gregs Kapitel berichten lange Zeit lediglich von seinen Versuchen, als Fotograph Fuß zu fassen und seine Beziehung zu verbessern. Greg war mir dabei sympathisch, seine Erlebnisse fand ich aber nur mäßig interessant. Erst als die Verbindung seiner Geschichte zu Mollys klar wird, stieg mein Interesse an seinen Kapiteln.

Auf ihrer Suche nach der Besitzerin des Glücksarmbandes tappt Molly zunächst einige Zeit im Dunkeln, bevor sie nach und nach erste Hinweise erhält. Dabei blickt sie auch auf die Geschichte ihres eigenen Glücksarmbandes zurück, was ich interessant fand und mich über besondere Momente im Leben hat nachdenken lassen. Wirklich fesseln konnte das Buch mich allerdings erst im letzten Drittel, in dem die Auflösung des Rätsels näher rückt. Durch Holly Greenes leichten Schreibstil lässt sich das Buch aber durchweg angenehm lesen. Wer allerdings eine große Liebesgeschichte erwartet, wird in diesem Buch nicht fündig werden.

„Das Glücksarmband“ ist eine ruhige und lockere Geschichte über den Versuch, in New York die Besitzerin eines Glücksarmbandes zu aufzufinden. Die Protagonisten waren sympathisch, doch ihre Verbindung zueinander bleibt sehr lange unklar und währenddessen kommt die Handlung nicht richtig in Fahrt. Als nette Unterhaltung für Zwischendurch und als Einstimmung auf die Weihnachtszeit ist das Buch gut lesbar.
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am 4. Dezember 2013
Klappentext

Vom Suchen und Finden der Liebe. Molly liebt ihre Arbeit in dem kleinen Vintage-Laden in New York, denn jedes Kleidungsstück erzählt eine Geschichte. Eines Tages entdeckt sie in einer Chanel-Jacke ein Armband mit hübschen Anhängern. Jeder einzelne steht für ein zentrales Ereignis im Leben, niemals würde eine Frau sich freiwillig davon trennen. Wem gehört das kostbare Stück und welche Erinnerungen sind damit verbunden? Molly macht sich auf die Suche nach der Besitzerin. Dabei ahnt sie nicht, dass das Armband eine Botschaft für sie selbst enthält. Eine Botschaft, die ihr eigenes Leben für immer verändern wird.

Meine Rezi

Ich habe das Buch gerade beendet und bin immer noch in einer Welt voller wunderschönem Nebel und mein Herz hängt so an diesem Buch. Es war einfach nur zum Träumen. Ein Buch, das so passend in dieser Jahreszeit ist, nicht nur, weil es auch zur selben Zeit stattfindet, sondern einfach von den ganzen Ereignissen. Molly ist ein wunderbarer Mensch und ich konnte mich in ihr wiedererkennen. Als sie neue Kleidungsstücke für den Vintageladen sortiert, fällt ihr ein Bettelarmband auf, das in einer Jacke steckt. Sie ist sofort Feuer und Flamme für dieses Armband und fragt sich, wer dieses wohl vergessen hat. Da die Kleiderspende anonym war, kann sie die Besitzerin nicht einfach kontaktieren.
Sie selbst besitzt auch ein Bettelarmband und es bedeutet ihr sehr viel, denn daran hängen viele Anhänger, die ihre Lebensgeschichte erzählen. Erzählen die Anhänger an dem gefundenen Armband wohl auch eine Geschichte? Dies ist die Frage, die Molly sich stellt und sie und ihr Sohn spielen daraufhin Detektive und finden auch wirklich viel über das Armband heraus. Doch wie wahrscheinlich ist es, eine Person zu finden, die in New York ein Bettelarmband vermisst? Nicht sehr wahrscheinlich, oder?!
Auf ihrer Suche lernt Molly viele nette Menschen kennen, die versuchen ihr zu helfen, doch Molly verliert so langsam die Hoffnung. Wird sie es aufgeben, nach der Besitzerin zu suchen? Wird sie sie finden, oder passiert sogar noch etwas anderes, womit man nicht gerechnet hätte?
Ich muss gestehen, ich habe die Hälfte des Buches eine Vermutung gehabt, wem das Armband gehört und wurde dann eines Besseren belehrt und trotzdem hat es mich noch mehr gefreut.
Auf den letzten Seiten erfuhr ich etwas, was ich leider das ganze Buch über falsch verstanden hatte und was mich traurig machte. Aber ich erfuhr auch etwas, was mir ein warmes Lächeln auf die Lippen zauberte. Manchmal muss man dem Leben eben einen kleinen Schubs geben ;)
Für mich ist dieses Buch ein wahres Winterwundermärchen!

Mein Fazit

Ein Roman für Träumerinnen. Zum dahinschmelzen schön!
Bücherfee's Mone P.
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am 15. Februar 2014
Molly arbeitet in einem Vintage Laden in New York und liebt ihr Bettelarmband über alles, da e sie an alle wichtigen Punkte ihres Lebens erinnert.
Als sie eines Tages in einer Chanel Tasche ein Bettelarmband mit vielen Anhängern findet, entschliesst sie sich, sich auf die Suche nach der Besitzerin zu machen und geht die einzlnen Anhänger durch.
Ein Brustkrebs Anhänger und ein Tiffany Anhänger bringen sie nach einer Weile auf die Spur der Besitzerin.
Bei der Suche lernt sie allerhand interessante Menschen kennen.
Molly ist ein sehr selbstloser Mensch und nimmt den Leser sehr für sich ein.
Auch das Thema Brustkrebs wird sensibel aber in einem positiven Licht gezeichnet.
Ein positives Buch mit viel Hoffnung.
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am 18. Januar 2014
Heute stelle ich euch den wundervollen Roman „Das Glücks-Armband von Holly Greene vor. In dem Roman geht es um Molly. Sie ist alleinerziehende Mutter von einem 10 Jahre alten Sohn, arbeitet in einem Vintage Shop und lebt in New York. Eines Tages trifft in ihrem Geschäft eine Lieferung von Second Hand Kleidung ein. In einer wunderschönen Chanel Jacke findet Molly ein Bettelarmband mit ganz besonderen Anhängern. Da Molly selber so ein Armband besitzt, weiß sie wie wichtig diese Anhänger für einen Menschen sein können. Molly macht sich auf die Suche nach der Besitzerin des Armbands, denn sie will es der rechtmäßigen Besitzerin unbedingt zurückgeben.

Meine Meinung:

Das Glücks-Armband ist ein Roman, der mich schon nach den ersten Seiten gefesselt hat. Ich habe mich sofort mit den Protagonisten angefreundet und habe sie gleich in mein Herz geschlossen. Molly ist eine ganz besondere Frau. Sie ist grundehrlich, eine wunderbare Mutter und hat eine blühende Fantasie. Sie liebt ihren Job als Verkäuferin in dem Vintage Laden und denkt sich immer wieder tolle Geschichten über die Kleider aus, die sie dort verkauft. Sie ist wirklich liebenswert und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Als sie das Armband in der Jacke findet will sie es gleich der Besitzerin zurückgeben, was aber nicht so leicht ist, denn wie soll sie die Person finden, der es gehört.
Ich fand es schön, dass Molly so viel Energie in die Suche gesteckt hat. Man hat gemerkt, wie wichtig es ihr war, dass die wahre Besitzerin das Armband zurückbekommt. Molly stellt halb New York auf den Kopf und ich finde die Autorin hat daraus eine wunderbare, romantische und gefühlvolle Geschichte gemacht. Für mich war der Schreibstil flüssig, die Geschichte hat mich gefesselt und in ihren Bann gezogen und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin hat das Leben von Molly sehr detailliert beschrieben und ich konnte mich sehr gut in Molly hineinversetzten. Das ist für mich immer ein sehr wichtiger Punkt wenn ich ein Buch lese. Ich muss in den Roman eintauchen können und mich einfach in der Geschichte verlieren. Ich kann den Roman nur weiter empfehlen. Ein wunderbarer Roman, der um die Weihnachtszeit spielt und den man am besten an einem kalten Winterabend zu Hause auf der Couch liest.

Von mir gibt es für diesen bezaubernden Roman 5 Sterne.
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am 12. Dezember 2013
Molly O'Neill, alleinerziehende Mutter eines zehnjährigen Jungen, arbeitet in einem Second-Hand-Laden für Vintage-Kleidung. Eines Tages findet sie in einer Jacke ein Glücksarmband mit vielen Anhängern, genauso eines wie sie selbst besitzt. Da ihr eigenes Armband ihr so viel bedeutet, weil es ihre Lebensgeschichte widerspiegelt, möchte sie die Besitzerin ausfindig machen. Dies scheint aber nicht so einfach, da es keinen Hinweis auf die Besitzerin gibt. Es beginnt eine spannende Suche nach der Besitzerin, während der sie versucht, die einzelnen Anhänger nach ihrer Bedeutung zu analysieren. Dabei erinnert sie sich auch wieder an die einzelnen Geschichten zu den Anhängern ihres Armbandes.

Nebenbei lernt man auch noch Greg kennen, einen jungen Börsenmakler, der es satt hat, in einem muffigen Büro zu sitzen und deshalb kündigt, um seinen Lebenstraum – der darin besteht, als freischaffender Fotograf zu arbeiten- zu verwirklichen. Doch seine Freundin scheint von diesem Traum gar nicht begeistert zu sein. Oder doch?

Für mich war es ein wunderschönes Buch, welches auch noch wunderbar auf die Weihnachtszeit einstimmt. Man ist erstaunt, wie sich die einzelnen Teile des Armbandes zusammensetzen. Außerdem ist die Geschichte sehr abwechslungsreich zu lesen, denn man liest nicht nur aus der Sicht von Molly, sondern auch von Greg. Des Weiteren gibt es immer wieder Zeitsprünge, durch die man sowohl etwas von Mollys Leben, aber auch von dem Leben der unbekannten Armbandbesitzerin erfährt.

Das Buch ist sehr emotional und liebevoll geschrieben, so dass es einen richtig in seinen Bann zieht. Man meint zwar, man könne das Ende sehr leicht vorhersehen. Doch das ist nicht der Fall, denn es endet ganz anders, als man es erwarten würde.
Für mich war es wieder ein wundervolles Leseerlebnis und freue mich schon auf meine nächste Weihnachtslektüre.
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Molly ist alleinerziehende Mutter eines 10-jährigen Jungen. Sie arbeitet in einem kleinen Vintage-Laden, in dem sie Kleidung von hochwertiger Qualität verkauft. Die Arbeit macht ihr Spaß und sie liebt es, die Modelle an die Frau zu bringen.
Schon seit Jahren besitzt sie ein Glücksarmband, das anhand der Anhänger Stationen ihres Lebens erzählt. Sie trägt es täglich und es gehört zu ihr wie ihr Sohn.
Als sie eines Tages in einem Kleidungsstück versteckt ebenfalls ein Glücksarmband findet, ist guter Rat teuer. Sie kann anhand der vorhandenen Anhänger sehen, dass die Besitzerin schon sehr viel erlebt hat. Auch hängen dort ausgesprochen wertvolle Anhänger dran. Die Sendung, in der das Kleidungsstück enthalten war, ist anonym als Spende in den Laden gekommen.
Da Molly sehr an ihrem Armband hängt, vermutet sie, dass es der eigentlichen Besitzerin ebenfalls viel bedeutet. Sie will versuchen, diese zu ermitteln, aber ist es überhaupt möglich, dies anhand der Anhänger zu bewerkstelligen? ...

Molly ist eine willensstarke, sympathische Frau, die es nie bereut hat, ihr Kind bekommen zu haben, obwohl sie wusste, dass sie es allein aufziehen muss. Der Vater hat sich beizeiten abgeseilt, weil er keine Kinder wollte und spielt im Leben ihres Sohnes nur eine untergeordnete Rolle.

Nun hat sie eine neue Herausforderung gefunden. Akribisch macht sie sich auf die Suche nach der Besitzerin des Armbandes. Sie lässt nicht locker und gerät dabei auch an die unterschiedlichsten Menschen. Viele, denen sie sich vorstellt, reagieren abweisend. Erst wenn sie erzählt, dass sie keine Bittstellerin ist, sondern den rechtmäßigen Besitzer sucht, findet sie Verständnis und Hilfe.
Aber wie kommt man hinter das Geheimnis der Anhänger? Was sagen einem Kinderwagen, ein Penthouse, eine Brustkrebsschleife und andere, wie ein Horn zum Beispiel?
Sie geht zu Tiffany in der Hoffnung, dass ihr dort geholfen werden kann und tatsächlich bekommt sie einen Hinweis, mit dem sie weitersuchen kann. Geheimnisvolle Zahlen auf einem anderen Anhänger, eine Adresse oder ein Datum?
Sie bekommt Hilfe, ihre Chefin unterstützt sie und auch ihre Freundin. Selbst ihr Sohn, dem sie von der Suche erzählt hat, bringt sich mit ein, indem er im Internet sucht.
Es ist erstaunlich mitzuerleben, wie sie den einzelnen Hinweisen nachgeht und die Spur sucht, um es der Eigentümerin zurückzugeben.

Parallel zur Geschichte von Mollys Suche erfährt der Leser von Greg, der seinen Job gekündigt hat, um endlich das tun zu können, was er möchte, fotografieren. Seine Freundin Karen ist alles andere als begeistert, da sie sich plötzlich als Alleinverdiener sieht. Seine Ambitionen zum Fotografen kann sie nicht nachvollziehen, zumal Greg sie vor vollendete Tatsachen gestellt hatte. Aber Greg lässt sich nicht entmutigen und geht seinen Weg.

Dass Molly und Greg sich irgendwann begegnen, ist voraussehbar, aber wie und wann, das ist völlig anders, als man sich das gern vorstellen möchte.

Zwischen diesen beiden parallel laufenden Strängen gibt es Rückerinnerungen von Molly wie auch von der unbekannten Besitzerin des gefundenen Armbands, die sich jeweils auf bestimmte Ereignisse beziehen, die einige der Anhänger darstellen.

Es ist ein wundervolles Buch, das in der Adventszeit spielt und bis Silvester reicht. Es erzählt nicht nur von der Suche nach der Nadel im sprichwörtlichen Heuhaufen, es erzählt auch anhand von Anhängern, die an einem Bettelarmband hängen, die Geschichten und die Lebenswege von zwei ganz verschiedenen Frauen.

Das Buch brauchte ein wenig, um in Fahrt zu kommen, vieles wurde ausgeschmückt und beschrieben, aber es blieb bis zum Ende spannend, so dass man unbedingt wissen wollte, wie es ausgehen wird. Zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse, es kam noch einmal richtig Tempo auf und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Es hat mir Spaß gemacht, Molly auf ihrer wundersamen Suche nach der Besitzerin des Bettelarmbandes zu begleiten. Selbst wenn eine Spur nicht heiß genug war, um sie weiter zu verfolgen, gelang es der Autorin, mich bei der Stange zu halten.
Meine erste Reaktion nach Beendigung des Buches war "Hach, ja, wie schön" und das mit Tränen in den Augen.
Jetzt in der Vorweihnachtszeit die richtige Lektüre, wo man an das Gute im Menschen glaubt und literarisch dabei auch nicht enttäuscht wird.

Selbst das Cover ist ein absoluter Hingucker. Mich hat es sofort angezogen, es lädt in Buchhandlungen regelrecht ein, es in die Hand zu nehmen und in ihm zu blättern, um es letztendlich kaufen zu wollen.

Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. Januar 2015
Dieser dicke Roman fesselt. Von der ersten Seite bis zur letzten. Versprochen!

Es geht um die verschlungenen Wege des "Schicksals", um Hoffnung und Kraft. Um Zusammenhalt und echte Freundschaft. Um Liebe, die nicht immer Liebe ist. Und um Liebe, die man sofort spürt und einem ganz besonderen Zauber - als wäre man endlich da angekommen, wo man sein sollte - erliegt. Es geht um Leben und Abschied vom Leben. Um Optimismus und Ansätze von Verzweiflung. Kurzum: um alles, was das Leben wirklich lebenswert macht.

Und das ist schön zu lesen. Auch, weil es richtig gut und lebendig geschrieben ist. Und weil die involvierten Personen eine Tiefe verliehen bekommen, die sie uns quasi "vor Augen" führt...

Mein Fazit: Dieser Roman hat und verdient alles, was möglich ist!

sehr gut geschriebener, warmherziger Roman rund um Liebe, Stärke, Zusammenhalt und die verschlungenen Wege des Schicksals. Sehr ergreifend mit faszinierenden Einblicken in die Welt der exklusiven Vintage-Kleider und des alten/ modernen New Yorks.
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am 1. Juli 2014
Rowohlt Verlag

Die Autorin

Holly Green ist das Pseudonym von Melissa Hill, welche als großartige und sehr erfolgreiche Autorin in Irland lebt. Ursprünglich stammt sie aus dem County Tipperary und lebt nun mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter in der Nähe von Dublin. Weitere im Rowohl Verlag erschienen Romane von ihr sind „Glücksklee“ und „Ich schenk dir was von Tiffany‘s“.

Das Glücksarmband

Molly ist alleinerziehende Mutter, Single und arbeitet liebend gern in ihrem kleinen Vintage-Laden in New York, dem „Secret Wardrobe“. Dorthin gelangen immer wieder Designerklamotten von Spenden wohlhabender New Yorker. So auch eine wundervolle Chanel-Jacke, die Molly eines Tages in den Händen hält. In einer der Innentaschen findet sie ein Bettelarmband mit jeder Menge Anhänger. Genauso wie sie selbst seit vielen Jahren ein Glücksarmband hat, jeder Anhänger symbolisiert einen Lebensabschnitt oder ein wichtiges Ereignis. Niemals würde sie sich freiwillig von einem davon trennen, auch der Besitzerin dieses Armbands, so vermutet Molly, wird das kostbare Stück sehr fehlen. Kurzerhand macht sie sich auf der Suche und findet anhand der Anhänger immer mehr Puzzleteile zum Ganzen. Doch dabei ahnt sie nicht, dass das Armband eine Botschaft enthält, die auch ihr Leben für immer verändern wird.

Fazit

Ein charmantes und einnehmendes Buch, welches mich ab der ersten Seite gefesselt hat. Durch das für mich etwas kitschige und vor allem viel zu bunte Cover, habe ich mich an dieses Buch lange nicht herangetraut. Doch nun bin ich umso froher es endlich gelesen zu haben. Es steckt unglaublich viel Witz, Charme, Sympathie und Emotionalität in den vielen Seiten und es lohnt sich auf jeden Fall. Vielleicht ist es eher ein Buch für die Weihnachtszeit, da auch die Geschichte um Molly, Danny, Nick, Greg, Karen und Jeff im Dezember und zu Weihnachten spielt, ich konnte mich aber auch im Frühling gut in die Charaktere hineinversetzen.

Molly muss man von der ersten Seite an lieben. Sie ist sympathisch, aufopferungsvoll und unglaublich nett. Mit viel Engagement arbeitet sie in dem kleinen Laden und die Chefin Carol ist mehr eine Freundin als der Boss. Ihr Sohn Danny vermisst hin und wieder seinen Vater Nick, der überraschend wieder in der Familie erscheint. Doch Molly will von ihm eigentlich nichts mehr wissen.

Der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich mit Greg und Karen, die ein High Society Leben führen, welches Greg zu eng wird. Kurzerhand kündigt er seinen Job in der Wallstreet, was seiner Freundin überhaupt nicht gefällt.

Kurzum ein wirklich beeindruckendes Buch, welches zur locker flockigen Unterhaltung an manchen Nachmittag für Erholung und Entspannung sorgen wird.

[...]
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am 16. Dezember 2013
Hin und wieder muss es einfach etwas fürs Herz sein, und als ich die Kurzbeschreibung von „Das Glücksarmband“ gelesen hatte war schnell klar, dass ich diesen Roman gerne lesen möchte.
Gesagt, getan und schon nach wenigen Seiten war ich mittendrin in dieser zauberhaften Geschichte.
Nein, eigentlich sind es sogar zwei Geschichten, die hier wirklich stimmig miteinander verwoben wurden.
Ich lernte Molly kennen und war von dieser Protagonistin gleich beeindruckt. Sie hatte es nicht immer leicht im Leben und doch hat sie ihren Mut und ihre Freude am Leben nie verloren. Ganz im Gegenteil! Molly schafft es, auch andere Menschen zu motivieren und ihnen ein wenig Sonne ins Herz zu zaubern.
Auf der anderen Seite steht Greg, auch wenn ich zunächst nicht wirklich wusste, welche Rolle er spielen würde. Ich gestehe, zu Beginn fand ich seine Geschichte eher uninteressant und stören, denn ich wollte doch viel lieber noch mehr von Molly lesen. Nach und nach offenbarte sich mir aber der Zusammenhang der beiden Geschichten und von da an war ich auch für Gregs Story Feuer und Flamme.

Die Suche nach der Besitzerin des Bettelarmbands führt sie nicht nur zu tollen Menschen, sondern auch zu ihrem eigenen Bettelarmband und den Geschichten ihres Lebens.
Wer auf der Suche nach Action ist, der wird in „Das Glücksarmband“ wohl eher nicht fündig. Nach einem ruhigen Start wird es zwar durchaus spannend, dies jedoch auf eine eher zurückhaltende Art und Weise, die sich für mich einfach richtig anfühlte.

Über die die jeweiligen Geschichten von Molly und Greg möchte ich euch gar nichts verraten, da ich sonst den Zauber dieses Romans zerstören würde. Nur soviel sein dazu gesagt. Holly Greene schaffte es sehr lange, mich auf eine völlig falsche Fährte zu locken und als ich endlich die Lösung kannte, war ich sehr berührt und wirklich hingerissen.

Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr und obschon es viele Komponenten in diesem Buch gab, war für mich das Ergebnis einfach stimmig.

Wie Puzzleteile fügt Holly Green die Geschichten der einzelnen Anhänger zu einem wunderschönen „Schmuckstück“ zusammen. Ein Roman, der in dieser kalten Jahreszeit mein Herz erwärmte.
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am 25. März 2016
die gefühlvoll ausgearbeitet wurde. Wer hier eine Liebesromanze erwartet, wird enttäuscht, denn das ist nicht unbedingt die eigntliche Handlung. Hier geht es tatsächlich um ein Glücksarmband, dass verlorengegangen udn von Molly - einer der Hauptcharaktere - gefunden wurde. Sie macht sich mit viel Mühe und Detektivarbeit auf die Suche seiner Besitzerin. Natürlich nicht Grundlos, denn sie selber besitzt auch eines, das immer wieder mit neuen Anhängern, die eine Bedeutung haben, bestückt wird.

Im gesamten Buch geht es aber auch um Schicksalsschläge, Wirrungen und Irrungen und Geheminisse aber auch die Erkenntnis, dass man im Leben das tun sollte, was es Lebenswert macht.

Und da taucht mit seiner Geschichte Greg auf - die zweite Hauptfigur. Er gibt einen topp bezahlten Job auf, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen. Durch diesen Umstand lernt er sein Leben und seine Umgebung auf neue Art und Weise kennen. An etwas, was er von ganzem Herzen glaubte, verliert er dadurch. Doch neue Türen öffen sich auch wieder.

Immer wieder werden zwischendurch Geschichten zum Armband, dessen Anhängern und den Personen, die dahinter stecken wunderschön erzählt. Man kann die Liebe regelrecht spüren.

Und so, wie das Schicksal und die Geheimnisse um Mollys Armband bis fast zum Schluss dem Leser verborgen bleiben, wird es auch um das gefundene Armand Geheimnisvoll bleiben.

Sehr überrascht haben mich vor allem die letzten sechs Seiten des Buches (aber bitte nicht vorher lesen! sonst ist der Überraschungseffekt weg). Damit hatte ich so gar nicht gerechnet.

Und sowohl Molly als auch Greg finden durch das Schicksal vielleicht doch zu der Liebe ihres Lebens, die sie eigentlich gar nicht suchten.

Für mich eines der schönsten, gefühlvollsten und irgendwie auch romantisch geschiebenen Nicht-Liebesromane, die ich bisher gelesen habe.
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