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am 28. September 2013
Was erwartet man als Casper Fan von Hinterland? XoXo 2.0 ? Hin zur Sonne Revival? Wer mit solchen Erwartungen an dieses Album herangegangen ist wird sicherlich ein Bisschen enttäuscht sein. Denn Caspers drittes Album gibt sich keine Mühe betont zu klingen wie der erfolgreiche Vorgänger. Sicher,eine Neuauflage von XoXo wäre einfach gewesen, würde nicht anecken und sich gut verkaufen. Aber es passt so überhaupt nicht zu Casper sich den Erwartungen der Massen an (neuen) Fans zu Unterwerfen und sich streng an dem zu orientieren, was er ja schon mal gemacht hat. Stattdessen wirft er lieber alles einmal um und beginnt von vorne. Ähnliche Themen wie auf XoXo, musikalisch aber irgendwie ganz anders.
Der Opener Im Ascheregen legt mit 2 Minuten Intro irgendwo zwischen Arcade Fire und Get Well Soon vor und greift zusammen mit dem Titeltrack die Hassliebe auf das Hinterland auf,in dem Benjamin Griffey aufgewachsen ist. Die fantastischen 20qm und Lux Lisbon umreißen Liebe und ihre Schattenseiten ohne dabei auch nur im Ansatz kitschig zu werden. Ariel verarbeitet den Tod eines nahestehenden Menschen,wie schon Michael X auf XoXo, lässt aber dieses mal einen Optimismus dastehen, der der Vorgänger Platte meist völlig fremd war. Eine Hymne auf das Hier und jetzt wie Ganz schön okay hätte auf XoXo beispielsweise nie Platz gefunden, wirkt aber auf Hinterland wie die einzig logische Konsequenz der letzten Jahre. Ebenso sticht Jambalaya heraus,strotzt von Selbstbewusstsein, spielt ironisch mit Caspers Image und zeigt,dass es eben nicht immer tiefgründige Songs sein müssen. Das XoXo nicht das Maß aller Dinge ist. Das Casper sich nicht viel um Leute schert die behaupten er wäre besser gewesen, als er noch unbekannt war oder um Plattenkritiken die Hinterland zerreißen,weil es eben nicht XoXo ist.
Hinterland ist großartig geworden, weil es neue Einflüsse verarbeitet. An vielen Stellen klingt die Get Well Soon Produktion durch, Mal Arcade Fire (Im Ascheregen),mal Vampire Weekend (Ganz Schön Okay) mal The Shins( ... nach der Demo gings bergab),und weil Casper stolz auf solche Referenzen ist und sich nicht scheut seinem Album einen starken Touch Indie Pop zu verpassen. Oder quer durch die Platte Turbostaat, Tomte, Wir Sind Helden, Oasis und nicht zuletzt sich selbst zu zitieren.Hinterland bleibt besonders deswegen so hängen, weil kein Song klingt wie der andere. Dass das häufig näher am Indie-Mainstream ist als an Rap stört nur Leute,die das stören will. Und Vor Fans die den Vorgänger wieder aufgewärmt haben wollen muss man sich sowieso nicht rechtfertigen.
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am 15. Mai 2016
Nach XOXO waren die Erwartungen riesig. Was macht Casper jetzt. Noch einmal so ein Album oder etwas ganz anderes. Es war etwas ganz anderes, aber dann doch nicht.
Dieses Album besticht mit einer neuen, interessanten Musik, die einen das ganze Album durch mitträgt und perfekt zu den Inhalten der Texte passt. Der Ansatz dieser ist ganz anders als bei XOXO, waren es hier noch E-Gitarren und Schlagzeug lastige Beats, steht hier oft die Melodie im Vordergrund.
Textlich ist es gute alte Casper Unterhaltung. Inhaltlich sehr tief und lyrisch, und doch findet sich wohl jeder darin wieder. Ein roter Faden zieht sich vom ersten bis zum letzten Lied und hinterlässt das Gefühl, eine Geschichte erzählt bekommen zu haben, eine Geschichte die man immer wieder hören möchte.
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am 29. Juli 2016
gab es damals bei diesem Album.
Nach dem harten Stilbruch bei XOXO (im Vergleich zur Rap-Vergangenheit), folgte mit Hinterland der nächste Schritt.
Ich brauchte nicht nur einige Durchläufe, sondern Monate um mich mit dem Album warm zu werden.
Der Titeltrack ist super, im Vorhinein gab es "Im Ascheregen" aber ansonsten catchte mich sehr wenig.
Letztendlich haben sämtliche Vorredner schon mehr als genug geschrieben.
Mein persönliches Fazit:
Das Album ist über dem Durchschnitt, lässt sich Genretechnisch schwer einordnen und gefällt mir persönlich gut aber nicht sehr gut und ich höre es auch nicht am Stück, da es doch einige Stücke gibt, die meinem persönlichen Geschmack nicht gefallen. Am besten also reinhören, bevor bald das neue Abum kommt.
Meine persönliche Top 3:
Im Ascheregen
Jambalaya
HInterland
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TOP 50 REZENSENTam 11. Oktober 2013
Nach den vielen kritischen Rezensionen war ich unsicher und habe erst Mal im Elektronikmarkt vor Ort reingehört. Natürlich habe ich gemerkt, dass die neue Scheibe "Hinterland" nicht mit "XOXO" zu vergleichen ist.

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die Schnellschüsse machen. So bilde ich mir in Ruhe ein Urteil erst nach mehrmaligem Hören. Anders wirkt immer erst mal abstoßend. Das ist menschlich, so gefielen mir viele Alben erst nach dem 2. oder 3. Durchlauf, andere wiederum beim ersten Mal, aber dann später nicht mehr.

Bei "Hinterland" hat es bei mir nach dem 2. Hören "Klick" gemacht. Danach gefielen mir nicht nur die Ohrwürmer wie "Im Ascheregen" oder "Hinterland", sondern durchweg alles. Besonders gut "Alles Endet", "Endlich angekommen" oder "Ariel", nur mit "La Rue Morgue" konnte ich mich nicht wirklich anfreunden.

Die Texte sind gewohnt emotional, feinfühlig, anspruchsvoll, nachdenklich, .... und die Themen nicht unbedingt Wiederholungen aus "XOXO", wie manche behaupten. So sind z.B. "Alles Endet" oder "Nach der Demo ging's bergab" thematisch neu im Programm. Sicher gibt es auch Songs mit thematischen Parallelen zu seinen vorherigen Alben, aber das ist bei vielen Künstlern so und finde ich nicht schlimm. Die Perspektive ist in jedem Fall eine andere und darauf kommt es an.

Bezüglich der Beats etc. möchte ich jetzt nicht wie meine Vorredner eine Analyse jedes einzelnen Tracks betreiben. Das ist wie mit einem guten Essen: Wenn es mir schmeckt, ist mir egal was im Rezept steht und das neue Album schmeckt verdammt gut und die Karten zur Hinterland-Tour in meiner Nähe sind schon auf dem Weg in meinen Briefkasten.
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am 5. Oktober 2013
Beim ersten hören des Albums könnte man als ,,xoxo''- Fan ein wenig enttäuscht sein . Bei mir war es zumindest so ; mir blieb lediglich , neben ,,Im Ascheregen '' und ,,Hinterland '' , ,,ganz schön okay '' im Gedätchnis . Es war zu beginn ein wenig gewöhnungsbedürfdig . Vorab hätte man denken können , so hab ich zumidest gedacht , das Album würde in die gleiche Richtung gehen wie ,,xoxo '' . Dies ist nicht der Fall ;diese Tatsache macht das Album aber natürlich nicht schlecht ; ganz im Gegenteil . Als ich das Album zum zweiten oder dritten mal angehört hab, haben sich dann alle Tracks im Gedächtnis festgesetzt . Zum Beispiel liefen die beiden Songs ,,20qm'' und ,,Ariel'' beim ersten mal ein wenig an mir vorbei ; jetzt nach wiederholten hören muss ich klar sagen das die beiden Songs ,die Besten des Albums sind (lyrisch , rhythmisch, ...) . Tracks wie ,,La rue morgue'' oder ,,Jambalaya'' , die mir zu Beginn nicht wirklich gefallen haben , sind nach wiederholten hören absolute Highlights geworden . Also ich gebe dem Album absolut berechtigt 5Stere . Zum einen wegen den Texten , die mal wieder auf dem höchsten Niveau sind . Zum anderen wegen des Rhythmusgefühl und Caspers Stimme. Außerdem der rote Faden , der sich durch die Inhalte der Tracks zieht; als würde uns Benjamin seine Lebensgeschichte erzählen . Von mir ein riesiges Kompliment und danke für das Album .
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am 20. März 2016
Als Casper Fan war dieses Album natürlich ein muss für mich. Die Musik bzw. der Stil der Musik hat sich mit der Zeit geändert, ist jedoch nach wie vor schön anzuhören. Es gibt nachdenkliche wie auch gute Laune Lieder auf dem Album. Wir sind zufrieden.
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am 2. Oktober 2013
Es ist absolut gelungen. Wenn es das Ziel war, ein Erfolg einzufahren, ist es ein gelungenes Album. Es wird sich super verkaufen und ist mit Sicherheit ein Kandidat für die heavy rotation. Alles gut. Die Teens werden kreischen, die Juice lobt es. Es gibt nur ein Problem - das Mainstream Problem. Casper hat sich vom Rap verabschiedet, von minimalistischen Beats, von realistischen und tiefen Texten leider auch. Diese überproduzierte mainstream Mixtur mit Pauken und Trompeten und diesen unsäglichen lalala und oh oh oh Refrains ist einfach unfassbar schlecht. Wo sind die guten Texte, wo ist die Melancholie? Selbst bei Songs wie Lux Lisbon oder Ariel wirkt es nur gewollt melancholisch und diese Radio Refrains, die auch aus einer Andrea Berg Produktion stammen könnten, konterkarieren jeden noch so guten Ansatz. (alles endet aber nie die musik...schalalalaala") Ich denke, weniger ist manchmal mehr und hier wäre es das definitiv. Weniger Trompeten, weniger lalala, weniger Versuche zu singen.

Erst kommt die Kopie, dann die Kopie der Kopie" man kann auch versuchen, sich selber zu kopieren, so geschehen in Lied Nummer 10...Casper Bumaye 2.0 hätte es werden sollen und auch können und der Beat verspricht es auch, herausgekommen ist ein Teenie Chor Gekreisch - der alles kaputt macht. Man könnte denken, Kraftklub haucht dem Album Leben ein und man wird bitter enttäuscht. Der schlechteste Text des Albums Fanta und Pappbecher...hallooooo...ganz schön ok, hab viel zu erzählen..." - nun ja, an Belanglosigkeit und Langeweile nicht zu überbieten.

Die zwei Punkte gibt es für im Ascheregen", der, wie ich finde, ein guter Opener ist und den letzten Song des Albums Endlich angekommen" - da erkennt man wie gut das Album hätte werden können, obwohl er sich auch da Mühe gibt, ein Paar Trompeten, pathetischen Rocky Mittelteil und ganz ganz viel Produktion reinzustecken.

Bleibt die Erkenntnis, dass nicht alles was machbar ist, auch notwendiger Weise getan werden muss. Hoffe, er ist noch nicht angekommen", sondern nur auf dem Weg.
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am 31. Juli 2014
Der Casper - ein großartiger Künstler! Wer Capser live gesehen hat kommt von ihm nicht mehr los. Er hat mich in seinen Bann gezogen und so war es klar, dass ich sein neustes Album sofort haben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Album ist echt großartig.
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am 26. Juni 2016
Casper ein super Deutscher Sänger mit sehr viel Potenzial nach oben.

Sein Bekanntheitsgrad wird sich in den nächsten Jahren noch deutlich steigern.

Seine Songs sind aus der Realität geschrieben und man kann sich selbst wieder finden.

Es gibt natürlich verschiedene Geschmäcker. Vielleicht einfach mal vorher einen Song anhören.

PREIS/LEISTUNG normal.
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am 7. November 2013
Das Album ist ok - mehr aber auch nicht. Während man bei XoXo noch verstand, jedwede Form von Wut, Agression oder Liebe
ungefiltert in einen Text zu packen, versucht man hier gleiches... allerdings mit dem großen "Wir wollen Verkaufen-Filter".

Einige Tracks werden gesungen, andere sind mit schlechten Vergleichen versehen - die Melancholie wird "herbei gezaubert"
und die Ehrlichkeit eines einst ehrlichen Caspers wird versucht zu kopieren.

Das Album ist ok - auch hier sind eingängliche Stücke drauf die im Ohr bleiben - aber auch andere.

XoXo war ein Meisterwerk, Hinterland nur die Kopie. Eine Steigerung zum vorherigen Album ist nicht mehr erkennbar. Zu sehr versucht man ein bekanntes Erfolgsrezept zu kopieren - das ganze wirkt einfach zu bemüht, zu gewollt und irgendwie zu
"plüschig".

Der Kauf ist ok und letztlich nicht zu bereuen - zu hoffen bleibt, dass Casper im nächsten Album wieder macht was er will und nicht was "Four Music" vorschreibt, denn die Einflüsse sind deutlich zu hören.

Dennoch ein Album das eigentlich 3 1/2 Sterne verdient und den Download wert ist.
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