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Kundenrezensionen

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am 17. Januar 2015
Hier meine ganz persönliche Empfindung und Wahrnehmung beim Hören dieser drei CD's, nachdem sich Gerd Reuther und Bollermann ausführlich (und nach meinem Dafürhalten zutreffend) mit diesen Aufnahmen befasst haben: Hätte Frau Schirmer ihr Album "Meine Klavierkonzerte nach Händel" benannt, hätte sie das potentielle Interesse vieler ihrer Fans und genügend zahlreicher Käufer wecken können (und mir die 10 US Dollars für das Download erspart...).
Glücklicherweise scheint die Pianisin in CD 1 dem Hammerklavier einen gewissen Respekt zu zollen, und sie spielt lediglich viel zu zahlreiche, oft unangebrachte Triller, hält sich aber an (der obersten) Grenze des Vertretbaren. So höre ich eine sympathische Transkription der Orgel für das Klavier - aber nicht mehr.
Aber die CD 2 empfinde ich als derart überladen, mit nicht nachvollziehbaren Stimmungswechseln in den ad libitum Teilen und mit diesmal derart zahllosen (nicht immer sauber gemeisterten) Trillern , dass mich Müdigkeit (bzw. Unaufmerksamkeit ab dem 3. Hören) übermannt.
Die CD 3 schliesslich ist (immer: für mich) völlig beliebig in der Wahl der Soli und des Bezugs zu Händel, und ich merkte danach lediglich, wie hoch ich Jacques Loussier schätze - der sich allerdings nicht mit den Orgelkonzerten von Händel (um den geht es ja hier) befasst hat.
Um diesen nicht gerade wohlwollenden Kommentar versöhnlich zu beenden erwähne ich meine damalige Hochschätzung für die Einspielung von Ragna Schirmer der Händel'schen Cembalosuiten.
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am 13. Januar 2014
Händels Orgelkonzerte gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Schöpfungen des bedeutenden Barockmeisters. Mal tänzerisch-beschwingt, mal lyrisch-kantabel, mal dramatisch-bewegt, sind sie doch immer leicht fasslich, eingängig und anmutig.

Die Ausnahme-Pianistin Ragna Schirmer, die gerne innovative Pfade auf dem Weg ins Herz großer Musik betritt, hat nun eine ganz und gar originelle Einspielung sämtlicher Orgelkonzerte Händels vorgelegt. Die Originalität ergibt sich zu allererst schon daraus, dass sie die Orgelkonzerte gerade nicht auf der Orgel spielt, aber auch nicht auf dem Cembalo, sondern ganz eigene, neue und spannende, Wege geht.

Auf der ersten CD präsentiert sie die Orgelkonzerte op. 4 außer op. 4 Nr. 6 (sowie das Konzert HWV 296a) auf einem Hammerklavier, begleitet vom Händelfestspielorchester Halle auf Originalinstrumenten. Dabei übernimmt sie aber nicht einfach bei allen Konzerten den Orgelpart. Ein Konzert spielt sie alleine auf dem Hammerflügel, also auch den Orchesterpart. In zwei Konzerten übergibt sie den Orgelpart einem Bläsertrio und übernimmt auf dem Hammerklavier die Begleitung.

Auf der zweiten CD spielt sie die Konzerte op. 7 Nr. 1, 2 und 3 (sowie das Konzert HWV 295) auf einem modernen Konzertflügel, begleitet von einem eigens für diese Aufnahme gegründeten Ensemble mit modernen Instrumenten. Ein Konzert spielt sie wiederum allein, also einschließlich der Begleitung. Eine Besonderheit auf dieser CD ist das Concertino für Klavier und Orchester des 1970 geborenen französischen Komponisten Guilliaume Connesson, welches im Auftrag der Händel-Festspiele Halle eigens für Ragna Schirmer komponiert wurde - eine fesselnde, anregende und trotz aller Modernität ansprechende Begegnung eines Gegenwartsmenschen mit der Musik Händels.

Die interessanteste CD ist zweifellos die dritte: Hier werden die Konzerte op. 4 Nr. 6 und op. 7 Nr. 4, 5 und 6 in spannenden und gelungenen Jazz-Arrangements von Stefan Malzew präsentiert, wobei Ragna Schirmer den Orgelpart auf einer Hammond-Orgel spielt und von einem Jazz-Ensemble kongenial begleitet wird. Hier ist der Schritt von Arrangement, wie es auf den ersten beiden CDs zu finden war, zur mehr oder weniger freien Bearbeitung vollzogen, aber auf eine ebenso unterhaltsame wie intelligente Weise. Tatsächlich staunt man, wieviel jazzige Elemente, wieviel "Drive" die Barockmusik enthält und nur darauf wartet, freigelegt zu werden. Ganz neu ist die Erkenntnis nicht, schon in den 1970er Jahren waren Bach-Arrangements unter dem Namen "Play Bach" eine Weile populär. Doch liegen Welten zwischen den eher seichten "Play Bach"-Arrangements (oder auch den oberflächlichen Pop- und Jazzarrangements von Barockmusik des "Rondo Veneziano") und dieser kreativen und künstlerisch ungemein produktiven Annäherung an die Musik Händels. Auch lebt der Jazz ja von der Improvisiation, und gleiches gilt für die Barockmusik und gerade die Musik Händels (Bach war da viel strenger, der ließ dem Interpreten kaum Freiheiten).

Zusammenfassend könnte man mit einigen Einschränkungen sagen: Die erste CD bietet historisierende Klangerlebnisse, die zweite CD konventionelle (aber wunderschöne) Klangerlebnisse, die dritte CD aber innovative, moderne Klangerlebnisse. Oder auch: Wer alle drei CDs am Stück hört, macht eine anregende und aufregende musikalische Reise vom 18. Jahrhundert (CD 1) über das 19. Jahrhundert (CD 2) bis zur Gegenwart (CD 3), mit Georg Friedrich Händel als ständigem Wegbegleiter. Insgesamt entsteht ein ungeheuer komplexes Bild von der musikalischen Substanz der Händelschen Orgelkonzerte, die man ganz neu und viel tiefer als gewöhnlich kennenlernt: Händel in bunter Vielfalt und doch aus einem Guss. Je nachdem, mit welchem Licht ein Gegenstand angestrahlt wird, sieht ein Gegenstand verschieden aus, und bleibt doch immer der Gleiche. Und genau das passiert hier mit der Musik Händels, die in verschiedenen musikalischen Beleuchtungen vorgeführt wird und doch immer Händel bleibt.

Freilich: Wer einfach nur Händels Orgelkonzerte in ihrer Originalgestalt kennenlernen will, sollte zu anderen Aufnahmen greifen. Wer aber eine tiefgründige, fesselnde und faszinierende musikalische Auseinandersetzung mit Händels Musik, die gerade durch die Bearbeitungen plötzlich in ihrer ganzen Genialität neu und unabgenutzt sichtbar (oder besser hörbar) wird, sucht, sollte sich diese Aufnahmen nicht entgehen lassen. Legitimiert wird das Vorgehen Ragna Schirmers übrigens durch Händel selbst, dessen Musik ja nicht zum geringen Teile die freie und schöpferische Bearbeitung der Werke anderer zeitgenössischer Komponisten beinhaltet. Auch hat kein geringerer als Mozart grandiose Bearbeitungen von Werken Händels vorgelegt. Es gibt wenige Klassik-CDs, die so aufregend, so spannend und so innovativ sind wie diese. Und eine Huldigung Ragna Schirmers an den größten Sohn ihrer Wahlheimat Halle darf man wohl getrost in den CDs auch sehen.
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am 22. Dezember 2013
Seit Tagen versuche ich die Formulierungen für eine schwierige Rezension zu finden. Bei allen Verdiensten von Frau Schirmer für Ihre barocken Einspielungen so ist diese Serie von Aufnahmen auf 3 CDs doch ziemlich daneben. Ich schreibe sowas ungern, aber da ist nichts zu retten.
CD1 mit Orchester und Hammerklavier
(moderner Nachbau) trifft noch nachvollziehbar den Geist Händels. In den langsamen Sätzen, in denen das Instrument singen sollte bzw die Orgel klingen kann, ist der kurze Ton des Hammerklavier auffällig mager und wenig geeignet. Aber die Orgelkonzerte sind ja nicht für Kathedralen mit riesigen Orgeln geschrieben sondern für Gesellschaftsräume, bessere Kaffehäuser, die auch nur eine kleine Orgel hatten. Dabei waren die Konzerte eigentlich nur Lückenfüller für komplette Musikabende, leichte Kost also; das erklärt auch ihre Popularität in ihrer Zeit. Am meisten Spaß hat Frau Schirmer offensichtlich, wenn sie ein ganzes Konzert ohne Orchester spielen darf. Das geht klanglich sogar ganz gut, auch wenn es mit den ursprünglichen Intentionen von Händel nicht mehr viel zu tun hat.
CD2 mit Orchester und Steinway Grand
ist der Versuch mit dem großen Instrument eine Orgel nachzuempfinden. Schrecklich wie sie versucht ein achtfüßige Pfeife auf dem Klavier mit Tremolo nachzuahmen. Auch an anderen Stellen versucht sie Orgelklänge zB Flöten auf dem Flügel nachzubauen. Aber ein Flügel hat nun mal keine mit Luft betriebenen Register, das ginge klanglich sogar auf einem Cembalo Lautenzug besser. Dabei kann Frau Schirmer Händel perfekt übersetzen und spielen, wie ihre Soloaufnahmen und Transkriptionen von Cembalo Stücken beweisen. Das Orchester - von ihr selbst zusammengestellt - ist brav unterwegs und ordnet sich dem Spiel der Anführerin unter. Was dann das Widmungskonzert von Herrn Connesson in dieser Gemengelage zu suchen hat, bleibt unklar.
CD3 mit Jazzband und Hammond Orgel (B3)
an dieser Stelle stand ursprünglich eine etwas deftige Ablehnung, die nicht allen Lesern gefallen hat und mir deswegen Schelte eingetragen hat. Hier reiche ich nun eine Begründung nach, warum dieser Versuch daneben gegangen ist. Daneben gegangen sind nicht der verjazzte Händel und eigentlich auch nicht Frau Schirmer und Jazz sondern das ganze Arrangement und die Auswahl der Musiker auf dieser CD. Arrangement und Leitung hat Stefan Malzew, seit 14 Jahren Leiter der Neubrandenburger Philharmonie und verdienstvoller Verfasser von Filmen, mit denen er besonders Jugendliche anspricht und in denen er aufzeigt, wie sehr auch Pop- oder Jazzkomponisten auf klassische Tonfolgen und Harmonien aufbauen. Sehr lehrreich zu sehen auf YouTube. Hier gewinnt man den Eindruck, dass die Idee, Händel etwas leichter in Jazz darzustellen wohl sehr gründlich zwischen den Protagonisten Schirmer/Malzew diskutiert worden ist aber in der Ausführung dann doch sehr brav geraten ist. Keins der ziemlich original gespielten Konzerte löst sich wirklich von seinem Vorbild. Ein bisschen Schlagzeug (sehr gut) und Bass (traumhaft sicher) machen eben noch keinen Jazz. Viele Bandmitglieder sind noch nicht groß in Erscheinung getreten, geschweige denn gemeinsam. So macht die ganze Besetzung den Eindruck einer etwas zusammengewürfelten Truppe, die nicht viel Zeit zum Üben hatte. Gelegentlich hat man den Eindruck, dass Stimmen nachträglich im Playback eingefügt wurden. Dabei sind Glitches im Timing und leider auch in der Intonation nicht zu überhören. Es gibt auch Positives oder was man auch hätte daraus machen können: Das Allegro im Concerto d-moll swingt wie es soll, na ja, bis auf die verpatzen Einwürfe von Trompete und Posaune. Das Orchester hält sich fast unbemerkbar im Hintergrund. Frau Schirmers Spiel ist makellos und es macht ihr offensichtlich richtig Spaß auf der Hammond Orgel. Leider ist sie in der falschen Umgebung unterwegs.
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am 14. Dezember 2013
Wie man das Ganze drehen und wenden mag, es wird wohl kaum einen Hörer geben, der die Händel'schen Orgelkonzerte mit gleicher Begeisterung historisch informiert auf alten Instrumenten, romantisierend auf modernen Instrumenten und als Grundlage für freie Jazzimprovisationen hört. Wenn die Pianistin diese Varianten unbedingt realisieren wollte, dann hätte Sie gut daran getan, dies auf separaten CD-Produktionen zu tun. Der kommerzielle Erfolg sollte die Pianistin und die Produktionsfirma nicht dazu ermutigen, so einen Mix noch einmal zu versuchen - denn die wenigsten wussten wohl beim Kauf, worauf sie sich oder sich die Beschenkten einlassen mussten...
Höchst gelungen und auch jeden Anschaffungspreis wert sind die Aufnahmen der Konzerte 1-5 des Opus 4 und die von HWV 296a auf der 1. CD. Wer sich hier noch die überflüssige Frage stellt, ob man die Konzerte auf einem Nachbau eines Hammerflügels der Wiener Klassik spielen darf, dem ist nicht mehr zu helfen: historisch informierte Klangrede vom Feinsten! Wenn die Aufführungspraxis die von Händel verkomponierten Emotionen aufs Differenzierteste ausdrücken, dann darf auch schon einmal ein Konzert zum Klaviersolo werden oder das Orchester in einem anderen Konzert auf 3 Holzbläser schrumpfen. Die Interpretationen sind so gelungen, dass man nur bedauern kann, dass Frau Schirmer für ihre sehr schöne Gesamtaufnahme der Klaviersuiten leider nicht den Mut oder die Kreativität hatte einen Hammerflügel des 18. Jahrhunderts zu verwenden.
Warum die Pianistin dann die Pferde wechselte und unter völliger Missachtung der aufführungspraktischen Erkenntnisse der vergangenen 50 Jahre Händels Musik in Pedal und Legato ertränkt und darüber eine schmelzende Streichersoße gießen lässt, kann ich nicht nachvollziehen. Während jede Süße in der historisch informierten Aufführungspraxis immer eine wohltuende Herbheit behält und der Schmerz nie eindimensional wird, wird in der Aufführungspraxis des eigens von Frau Schirmer gegründeten "Da Cuore"-Orchesters nur ein Bastei-Roman daraus. Der ebenfalls auf der CD enthaltene Konzertversuch eines französischen Zeitgenossen hat mit Händels Empfindungen ebenso wenig zu tun und klingt so austauschbar wie Musik aus der 2. Hälfte des 20 Jahrhunderts eben klingt. Narzistische Selbstbespiegelungen der Jazzimprovisatoren, die viel mit den Musikern, aber wenig mit Händel zu tun haben, reduzieren zum schlechten Schluss die noch ausstehenden Konzerte auf ihre Leitthemen und treiben den Kompositionen jegliches Charisma aus.
Meine Empfehlung: trotzdem kaufen, die CDs 2 und 3 zusammen mit dem unsäglichen Cover entsorgen und in den Raunächten aus dem Booklet und der 1. Scheibe eine neue CD basteln, die man dann mit auf die berühmte Insel nehmen würde.
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am 14. Dezember 2013
Händels Orgelkonzerte, auf anderen Tasteninstrumenten gespielt zu hören, war eine Überraschung. Dank Frau Schirmers Meisterschaft eine angenehme!! Die Version auf der Hammond-Orgel hätte einem Musikanten wie GFH auch gefallen.
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am 9. Dezember 2013
es gibt sehr schöne Stücke, manches ist mir zu modern für Händel; man kann sich bei einigen Stücken richtig hingeben, dann wird man wieder aufgeschreckt; wechselnder Eindruck
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am 5. Dezember 2013
Orgelkonzerte auf Forte Piano, Grand piano und Hammond Orgel - das gab es noch nie. Sehr empfehlenswerte Einspielung und Interpretation.
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am 5. Juli 2014
Dieses Produkt habe ich als Geschenk gekauft, es war gewünscht und kam daher auch sehr gut an. Würde ich wieder kaufen.
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am 12. Januar 2014
hervorragende Musik,mehr kann man nicht verlangen.Mir gefällt diese Musik.Ihr solltet auch mit kürzeren Beurteilungen zufrieden sein.Man muss nicht immer einen Roman dazu schreiben!!!
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