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am 21. November 2013
Im Rahmen des 2013er Relaunch von verschiedenen Live-Aufnahmen aus dem Purple-Katalog wurde nun auch das Konzert vom 16.10.1993 in der Stuttgarter Schleyerhalle neu veröffentlicht. Der letzte gemeinsame Auftritt von Blackmore mit seinen Kollegen von Deep Purple auf deutschem Boden.

20 Jahre liegen diese Aufnahmen zurück. Ein Teil des Konzertes wurde für die CD Come Hell or High Water" 1994 verwendet. Das komplette Konzert wurde dann einige Jahre später ebenfalls in den Handel gebracht, erst als Doppel-CD, später dann noch zusammen mit dem Birmingham-Konzert vom 09.11.1993, das ebenfalls teilweise in die 1994er Live-CD einfloß, als 4-CD-Box Live in Europe. CHoHW war sicherlich nicht schlecht, war aber halt nur eine Einzel-CD und ließ einiges vermissen.

Angeregt durch die vielen positiven Stimmen zum Stuttgarter Konzert und der hervorragenden Perfect Strangers Live habe ich mir diese Scheibe zum 20-jährigen Jubiläum nun doch zugelegt. Und was soll ich sagen, wow, was für eine Performance. Da bedauert man ja Jahre danach noch, daß man nicht dabei war. Die Mannen rocken und rollen was das Zeug hält. Ian Gillan scheint einen hervorragenden Tag erwischt zu haben - lediglich seine teilweise gezwungen komisch wirkenden Ansagen könnte er sich schenken. Die Songauswahl ist hervorragend - einzelne Stücke hervorzuheben fällt schwer. Eröffnet wird das Set mit den Klassikern Highway Star und Black Night. Das damals aktuelle Album, The Battle rages on, ist mit vier Stücken präsent, die später kaum noch den Sprung ins Liveset schafften. Wie man überhaupt aus der Reunion-Phase nur noch zwei weitere Stücke spielt: Perfect Strangers und Knocking at your Backdoor. Neben diesen Standards gibt es nur aber einige Überraschungen im Set, wie z.B. Anyones Daughter oder erstmalig seit langem wieder das Stones-Cover Paint it Black sowie Hush, das erstmalig in einer Liverversion erscheint. Zwischendurch gibt es diverse Solo-Einlagen, bei denen u.a. auch Beethovens 9. (Difficult to cure) zitiert wird. Highlights sind das danach nur noch selten gespielte Child in Time und vom neuen Album Anya mit einem grandiosen Solo. Speed King wird mit den ersten Takten der deutschen Nationalhymne eingeleitet und enthält im ausgedehnten Instrumentalpart einen Ausflug in die Mark III-Welt, wenn die Band kurz in das Intro von Burn" wechselt. Auch bei Smoke on the Water läßt sich Blackmore einiges an Zeit für kleine Spielereien ehe er den so weltberühmten Riff in die Saiten drischt.

Insgesamt ein hervorragendes Album, das die Leistungsfähigkeit dieser schon etwas in die Jahre gekommenen Band eindrucksvoll wiederspiegelt. Ich bin im Besitz zahlreicher Live-Alben von Deep Purple - dieses wird ab jetzt zu meinen Favoriten zählen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. November 2013
Die CD war einige Jahre lang nicht so leicht und günstig erhältlich. nun 2013 neu veröffentlichter Doppeldecker (vergleichbar mit dem Birmingham Konzert). Soundmässig sehr gut, titelauswahl ist nahezu identisch mit birmingham, es gibt hier und da eine Ansage in Deutsch. The Mule, in the hall of the mountain King und Speed King wurden hinzugefügt, die Beethoven-Einlage leicht abgewandelt. Für den einsteiger sag ich mal, er braucht nicht beide Konzerte. Für Fans allemal wichtig, ist dies ein sehr deutliches Tondokument für a) Spielfreude der MK II-Besetzung und auch b) Fanbegeisterung pur. Hier kommt alles durch und es macht tierisch Spaß, sich dies bildlich vorzustellen. die Live-Outputs von Deep Purple, die alleine dieses Jahr neu oder wieder veröffentlicht herauskamen sind allesamt sehr lohnenswert. Klar, ich vermute mal, daß MK II sich am besten vermarktet. Ich ganz persönlich bin ein MK III - Fanatiker, komme allerdings auch auf meine Kosten bei solch gelungenen Konzerten. Sehr gut, Daumen hoch!!!
Wünschen würde ich mir Songs wie Perfect Strangers oder Knockin at your BackDoor mal mit Orchester, das wäre genial!
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am 27. Dezember 2015
Live in Stuttgart! Ich gebe zu, dass ich aus Schwaben komme und bei Stuttgart wohne. Aber ich behaupte ungeachtet dessen, dass dies das Beste Live-Album von Deep Purple ist, was den Sound angeht. Man hat echt das Gefühl, dass man dabei ist. Super Aufnahme und meisterlich abgemischt. Da ist nichts Schwammig oder verwaschen. Einfach harmonisch und spritzig. Schade, dass ich damals nicht dabei war.
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am 27. Januar 2016
Die Spielfreude der Herren ist hier wirklich gigantisch.Als Purplefan der ersten Stunde muss ich sagen, brillant. Der Klang ist sehr gut, die Songauswahl ebenfalls. Eines der besten Livealben. Die Spiellaune der Fantastic Five spürt mann von Anfang bis zum Ende der Scheibe (n). Schade das ich in Stuttgart nicht dabei sein konnte.
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am 25. Dezember 2012
Sehr gute Live Performance von Deep Purple, guter Sound und dynamisches Spiel. Die Übergänge könnten manchmal besser geschnitten sein, aber das nimmt man gerne in kauf !! Sehr zu Empfehlen, nicht nur für Purple Fans.
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am 15. Juni 2007
Immer wenn ich Morse spielen höre, glaube ich das Metronom mitlaufen zu hören. Diese Präzision mag zwar als Maßeinheit für Wettbewerbe taugen, aber mit Musik hat das nichts zu tun. Dem fehlt die Seele. Ein Drum-Computer wird auch nie das bringen was Paice kann. Diese Musik lebt von kleinen Imperfektionen, beabsichtigt, oder intuitiv eingesetzt, die die Spannung aufbauen und ihr Farbe und Leben geben. Das kann man gerne auch Herrn Satriani ausrichten.

Aber das wichtigste von allen ist, dass die, die es wirklich wissen, nämlich die Herren Satriani, Morse etc., nur in den besten Tönen vom schwarzen Mann sprechen. Also was soll diese Diskussion. Ist nicht wirklich hilfreich bei der Kaufentscheidung.

Die Wahrheit ist, wenn auch nur eine Nummer drauf ist, die ein Fan noch nicht in seiner Sammlung hat, hat sich der Kauf gelohnt. Und für diese Platte spricht viel, viel mehr als das.
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am 10. November 2014
Nach etwas längerer Suche war ich doch überrascht das es doch noch die Möglichkeit gab diese Musik zubekommen.
Ich bin auch über den guten Zustand der Ware überrascht.
Das alles hob die estwas längere Wartezeit auf.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Februar 2010
Obwohl das einer der letzten Auftritte der MKII Besetzung war, zählt dieser Konzert Mitschnitt von 1993 zu den besten Live Alben in ihrer an solchen ja nicht gerade armen Diskographie.

Was gleich von Beginn an beeindruckt ist die Vitalität und Spielfreude die Sie hier an den Tag legen. Sie klingen fast ausgehungert, so als hätten Sie all diese songs schon ewig nicht mehr gespielt. Die setlist ist ohnehin ein Hammer, denn bis auf die Coverdale songs fehlt hier kaum ein Hit (und selbst dem wird über ein kurz instrumental angespieltes ,Burn' ein wenig Tribut gezollt).

Musikalisch sind Sie hier auch fast in Bestform, vor allem Ian Paice. Wie explosiv, dynamisch und doch akzentuiert er hier seine Schiessbude bedient ist richtig mitreissend. Auch Blackmore hatte einen guten Tag und übertreibt seine Soloausflüge eigentlich kaum.

Ein wenig schwächelt Gillan hier. Er ist schon voll bei der Sache und auch motiviert, kann auch das Publikum gut mobilisieren und unterhalten (das ahahaaha zu Beginn von ,Black Night' ist dann aber doch ein wenig zu viel des Guten), nur intonnationsmäßig gibt es doch einige Hacker zu verzeichnen.
Dennoch - darüber kann man bei diesem Album locker hinwegsehen.

Das ist wahrscheinlich das Live Album, das man gemeinsam mit ,Made In Japan' und ,MKIII The Final Concerts' von Deep Purple sein eigen nennen sollte, zumal man hier mit ,Paint It Black', und ,Hush' auch einige Stücke serviert bekommt, die man Live von ihnen nie besser gehört hat und ausserdem rocken Sie hier richtig kompromisslos.

Lustig, dass das kaum 3 Wochen später aufgenommene ,Live At The NEC' mit gleicher setlist gegen diesen Gig so dermassen abfällt. Also Hände weg von dem, sondern hier zugreifen.
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am 6. November 2008
Liebe Rockfreunde, Deep Purple - Stuttgart 1993 ist für mich die beste Live Scheibe, die ich bis jetzt kenne. Die macht so richtig Spaß. Schon der Opener Highway Star" ist schon das Geld wert. Und noch ein Klassiker Black Night" gleich danach, geil! Auch das druckvolle Perfect Strangers" kann mich restlos begeistern. Auch bei Klassikern wie The Mule", Lazy", Child in time" oder auch "Knocking at the back door" und
natürlich "Smoke on the water" springt einem die greifbare Spielfreude, förmlich aus den Boxen entgegen. Dass hier super Musiker am Start sind, versteht sich von selbst. Da passt alles, selbst wenn mancher Ton nicht perfekt sitzt Stuttgart 1993" macht enorm viel Spaß, deshalb 5 dicke Sterne!
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am 3. Mai 2007
1994 erschien die CD "Come Hell Or High Water" von der letzten Purple-Tour mit Ritchie Blackmore. Sie hat einen Nachteil, sie ist nur einfach, sprich viele Songs aus dem damaligen Set fehlen. Somit ist die "Live In Stuttgart 1993" überhaupt nicht überflüssig, sondern endlich haben wir hier die Gelegenheit das ganze Konzert mitzuerleben. Das Konzert in Birmingham von der gleichen Tour, welches es nun auch gibt, ist aber wohl wirklich nicht nötig, war Blackmore doch in Stuttgart viel besserer Laune und Spielfreude. :-))

Vor 13.000 Zuschauern in Stuttgart zeigt die MK II-Besetzung, warum viele diese als die besten Purple bezeichnen. Die gesamte Gruppe spielt hier großartig auf. Auch Herr Blackmore zeigt sich von seiner besten Seite (siehe Solo bei `Anja`). Ich muss einem andern Rezensenten bzgl. des Gitarristen heftig widersprechen. Steve Morse ist sicher der technisch bessere Gitarrist und passt sich auch besser in eine Gruppe ein. Aber die überraschenden Einfälle und das Feeling, da kommt er mit Ritchie nicht mit. Ich finde daher, dass für beide gewisse Punkte sprechen. Auf ihrer jeweiligen Art sind beide genial.

Auf der CD 1 möchte ich `The mule` und `Beethoven`s ninth (Difficult to cure)` hervorheben. Auf CD 2 `The battle rages on`, `Lazy`, `In the hall of the mountain king`, `Space truckin``, `Paint it black` und `Hush`, also genau die Songs, die auf "Come Hell Or High Water" gefehlt haben.

Kurz vor dem endgültigen aus für Blackmore zeigt MK II-Purple, dass sie genial waren! 5 dicke Sterne für das Do Album.

P.S. Selten eine so stimmige Rezension gelesen wie die von `frankie eyes` aus Berlin. Gratuliere.
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