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am 3. August 2014
Ich habe mir das Gerät primär als Navi gekauft, da das Gerät deutlich günstiger und die Laufzeit erheblich länger ist als bei herkömmlichen Fahrrad-Navis. Nachdem ich das Gerät jetzt schon einige Monate im Einsatz habe und neben einer 3-wöchigen Radtour auch schob einige Tagesausflüge absolviert habe, kann ich das Gerät inzwischen gut beurteilen.

Zunächst die für mich wichtigsten positiven Punkte:
- Bei der Speicherkapazität von 42000 Trackpunkten war ich zuerst skeptisch, ob meine Radtour von mehr als 2000 km auf einmal in den Speicher passt oder ob ich unterwegs die gefahrenen Touren löschen muss um dann die restlichen Touren nachzuladen. Mittlerweile habe ich Touren von mehr als 2500 km auf dem Gerät, die etwas mehr als 23300 Trackpunkte benötigen. Die Speicherkapazität ist also mehr als ausreichend.
- Auch der Speicher für das Log war für meine 3-wöchige Tour ausreichend groß.
- Der Akku ist mehr als ausreichend für einen langen Tag. Je nach Fahrzeit, könnte der Akku auch für einen zweiten Tag ausreichen. Die Ladezeit ist recht kurz.
- Bei Regen muss man sich keine Sorgen um das Gerät machen.
- Das Gerät kann wirklich sehr viele Informationen anzeigen.

Leider gibt es da auch viele Punkte, die mich wirklich geärgert haben:
- Die automatisch gewählten Zoom-Stufen (50/100m) waren für mich unbrauchbar, nach manueller Änderung hat das Gerät viel zu schnell auf die Zoom-Stufe des Auto-Zooms zurückgeschaltet. Könnte man die Auto-Zoom Funktion im Data Center konfigurieren, ließe sich dieser Minus-Punkt schnell beheben. Meist fahre ich mit der Zoom-Stufe 500m.
- Die Navigation ist in Städten kaum zu gebrauchen. Hält man an, springt die Anzeige oft um 30...90°. Für eine Korrektur der Anzeige muss man meist erst wieder 20..50m fahren und darf dann ausprobieren, in welche Richtung es weiter geht. Dies sollte wirklich verbessert werden.
- Die Meldungen selbst werden meist zu lange angezeigt. Ob man auf dem Track ist oder diesen verlassen hat, kann man auf der Streckendarstellung auch so erkennen. Könnte man evtl. auch über das Data Center konfigurieren.
- Die Strecke wird ohne Richtungspfeil angezeigt. Wenn man die geplante Strecke kreuzt oder berührt, kann man nicht erkennen, in welche Richtung es weiter geht.
- Der eigene Standort wird mittig unter dem Richtungspfeil dargestellt. Da geht schon mal die Detailinformation verloren, das man die Straßen- oder Bachseite wechseln soll. Besser wäre es, die eigene Position an der Spitze des Richtungspfeils darzustellen.
- Die Höhenmessung ist eher eine Schätzung als eine Messung. Vor meinen Ausflug in die Alpen lebte ich in Hamburg auf -80m, inzwischen auf +300m. Die Anleitung nennt zwar drei Möglichkeiten der Kalibrierung, davon scheint aber keine zu funktionieren und eine brauchbare Anleitung zur Kalibrierung fehlt. Das Gerät greift anscheinend auch nicht auf die Höheninformation des geladenen Tracks zurück.
- Die Darstellung des Höhenprofils sollte auch verbessert werden. Schaltet man unterwegs auf das Höhenprofil um, ist die Default-Auflösung in x-Richtung 20m und in y-Richtung 2m. Es ist ja schön, das das Gerät das soweit auflösen kann, leider ist das in der Praxis unbrauchbar. Für eine brauchbare Anzeige muss man meist 4..6 Zoom-Stufen heraus zoomen, was bei den Tasten nicht immer so schnell geht wie man es gerne hätte. Die Darstellung der Zahlen ist viel zu klein. Fährt man im Regen, kann man die Beschriftung gar nicht mehr ablesen.
- Auf einer Strecke ist mir beim Umschalten auf das Höhenprofil regelmäßig das Gerät abgestürzt. Da half nur ein Neustart.
- Beim Zoomen des Höhenprofils werden x- und y-Achse skaliert. Möchte man schauen, was die nächsten 30 km noch auf einen zukommt, muss man für die x-Achse die Skalierung 10km/Kästchen wählen. Für diese Einstellung beträgt die Skalierung der y-Achse 1km/Kästchen. Damit bekommt man jedes Höhenprofil flach. Es wäre viel besser, die y-Achse hier wie bei der Anzeige des Höhenprofils eines gespeicherten Tracks automatisch zu skalieren.
- Bei der Anzeige des Höhenprofils eines gespeicherten oder gefahrenen Tracks sind die Informationen an der x-Achse kaum lesbar (Kontrast und Schriftgröße). Die automatische Skalierung der y-Achse ist so gewählt, das leider viel Auflösung verschenkt wird.
- Das Data Center verhält sich leider sehr träge. Ein flüssiges Arbeiten ist damit kaum möglich.
- Das Beschneiden eines Logs ist mir erst einmal gelungen. Bei allen anderen Versuchen hat das Programm anschließend nicht mehr reagiert und musste neu gestartet werden.
- Die Streckenplanung mit dem Data Center ist für mich die größte Zumutung. So etwas schlechtes hätte ich nie erwartet. Man kann zwar letztendlich jede Strecke planen, der Zeitaufwand ist aber um den Faktor 3..5 höher als erwartet.
- Das größte Manko der Streckenplanung ist es, das es den eingeblendeten (Fern-)Radwegen nicht folgen möchte. Stattdessen bemüht sich die Streckenplanung, so oft wie möglich von den Radwegen abzuweichen. Es gibt anscheinend auch keine Strategie, zwischen zwei Streckenpunkten die kürzeste Strecke zu routen. Da werden gerne mal größere Umwege geplant. Auch kehrt die Planung gerne mal um. Oft ist es echt ein Kampf mit der Streckenplanung, zwischen zwei Punkte die kürzeste Route zu bekommen. An einigen Stellen mag es teilweise am verwendeten Kartenmaterial liegen. Da man es aber auch oft mit zusätzlichen Streckenpunkten schafft, die Software zu überlisten, liegt es wohl doch am Routing-Algorithmus.
- Die Streckenplanung erfolgt nicht auf dem eigenen Rechner, sondern auf einem Server. Daher kann die Planung gerne mal länger dauern. Für eine Tour von 2000km sollte man schon mal mehrere Abende einplanen.
- Heute hatte ich das zusätzliche Problem, das das Kartenmaterial in höheren Auflösungen nicht verfügbar war. Ich konnte meine Strecke zwar auch so planen, aber das war keine Freude. Beim ständigen rein- und rauszoomen blieb die Karte auch oft einfach weiß und zeigt nur bei bestimmten Zoom-Stufen die Karte an.

Das Gerät ist eigentlich bis auf die nicht immer gleich auslösenden Taster klasse.
Bei der Firmware im Gerät könnte man sicherlich das eine oder andere Detail tun um die Usability zu verbessern.
Beim Data Center und dem Routing-Algorithmus kann man nur hoffen, das es bald eine verbesserte Version gibt.
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am 10. März 2014
Ziel war es einen Trainingscomputer zu kaufen, mit dem man GPS-Daten aufzeichnen und mit Leistungsdaten verbinden kann und ggf. auch einen gespeicherten Track nachfahren kann, also kein Fahrrad-Navi. Insoweit positioniert sich dieser Sigman Rox 10.0 und grundsätzlich erfüllt er das auch.
Im Detail ergeben sich aber noch klare Schwächen, die ich nach den vielen Auslieferungsverzögerungen als bereinigt erwartet hätte:
Gut:
- Die beschriebenene Funktionen hat, für ein Trainstagesbuch perfekt zu verknüpfen von Leistung und Routen.
- Die Größe als GPS-Traininscomputer ist (wie es sein soll....) viel kompakter als bei Navis und es sitzt sehr stabil - zum Glück auch auf den alten Rox 9.1-Halterungen.
- Speicher und Akkulaufzeit sind ebenfalls groß/lang für Radtraining im Gegensatz zu Navis (da kann man auch mehrere lange Trainingseinheiten ohne Laden fahren).

Noch nicht gut:
- Die Druckpunkte der Tasten sind durchgängig schlecht und im Winter mit Handschuhen nur schwer bedienbar. Links und rechts muss ich immer mehrmals drücken, bis dann - trotz Feedback der Gummi-Kappe - der Schalter auch reagiert. Bei meinen alten 9.1 usw. ist das zwar auch nicht ganz toll, aber wesentlich besser.
- Die Reflexionen des Displays sind extrem. Ich hoffe, da gibt es passende Anitreflexionsfolie aus dem Handyzubehörbereich. Bei Sonne oder im Wald wo Bäume von oben Reflektieren sind Details schwer erkennbar ohne permanent den Blickwinkel anzupassen.
- Der GPS-Empfänger verliert unter Brücken und Bäumen oft und schnell das Signal. Dann kommt sofort eine Meldung "Auto-Stopp" und 1 Sekunde später wieder "Auto-Start". Berechnete Auswirkungen hat das für mich nicht, da ich den Geschwindigkeitssensor habe und die Daten trotzdem Stimmen.
- Die Ausrichtung der Anzeige in Fahrtrichtung reagiert oft viel zu schnell schon bei leichtem Lenkerschwnken für 0,3 Sekunden: Dann dreht sich alles und erst spät wieder zurück.
- Die Positionierung der eigenen Position auf der Anzeige für den Track kann ebenfalls klar verbessert werden: Etwas weg vom Rand und - wenn der Track nach links oder rechts geht - so an eine Stelle, dass man mehr vom restlichen Track sieht.

Die 3 letzten Punkte dürften reine Software-Fragen sein, die bei Umprogrammierung schnell zu beheben sein müssten:
Denn der gleiche GPS-Chip funktioniert wo anders auch klasse - nur die Programmier-Einstellungen, wie er mit "Signallücken" umgeht und wie die Anzeige mit kurzen Lenker/Richtungsänderungen umgeht, ist woanders besser gelöst.
Ob ich ihn wieder kaufen würde? Notgedrungen wohl ja, mangels Alternativen der für mich wichtigen Laufzeit und Größe; aber sowie die Konkurrenz was besseres bieten würde bevor Sigma eine Problemlösung zumindest der Software-Fragen ankündigt, wäre ich im Gegensatz zu meinen anderen bisherigen Sigma-Geräten bereit zum Wechsel.
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am 15. August 2014
Habe den kleinen "Computer" auf 2 Fahrten mit meinem Rennrad getestet und leider musste ich mich gegen ihn entscheiden. Die Streckenführung war doch sehr sehr grob und wenn man dann in einem Gebiet unterwegs ist, wo man nix kennt jeha. Das mich der Computer nach 40m falsch fahren erst benachrichtigt hat ist ok, damit kann ich leben. Doch mir dann nur zu sagen sie sind vom Kurs ab ist doch etwas bescheiden. Keine neue Berechnung nix.

Vorteile:
+ Umfang vom Gerät ( Geschwindigkeits- , Trittfrequenzmesser und Brustgurt Herz)
+ Software ok
+ Auflösung ok
+ Erkennung der Zahlen gut
+ Aufbau vom Gerät
+ Designe vom Gerät
+ Koppelbar mit ANT

Nachteile:
- Routenplanung
- Knöpfe links und rechts gingen recht schwer ( bestimmt mit der zeit nicht mehr)
- Trainingsmethoden nicht übertragbar

Für den Hobbyfahrer der einen guten Computer für unterwegs brauch super. Für Leute die das Hobby etwas ernster nehmen leider nicht. Da muss man leider etwas tiefer in die Tasche greifen als 200€. Macht auch keinen Spaß mit 2-3 Geräten durch das Land zufahren und die Daten auf einer Plattform zusammen zustellen.
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am 10. März 2014
Also in Summe würde ich dem Gerät 3,5 Sterne geben. Gekauft hat ich mir den Rox in erster Linie durch die GPS Möglichkeit und hier liegt auch der Grund für meine Bewertung.
Deaktiviert man das GPS, erfüllt der Rox 10.0 alle Dinge die man von einem tollen Radcomputer erwartet. Ist man dagegen mit GPS unterwegs, weist das Gerät schächen auf.
Befährt man Straßen, auf denen Bäume über die Fahrbahn ragen, verliert der Computer ständig die Verbindung. Trotz konstanter Fahrt, bendelte bei mir die Geschwindigkeit in sec Takt von 25 - 33 kmh.

War zwar ärgerlich aber zu Beginn zu verschmerzen. Als ich dann zu Hause ankam, wies meine Strava Aufzeichen 60km auf. Auch der Rox zeigte mir 59,6 km an. Als ich die Daten dann in das Datencenter importierte, blieben nur mehr 51km über. Damit entsprechen die dort angezeigten Daten nicht mehr den echten Werten.

Leider scheinen genau die Punkte, die mir beim Kauf wichtig waren nicht einwandfrei zu funktionieren.

Mein Fazit bis jetzt:

Wer einen vernünftigen Radcompunter sucht, sollte zum Rox 8.1 bzw. 9.1 greifen. Tolle Geräte mit denen ich bis heute keine Probleme hatte.

Wer allerdings ein Gerät zu Wegfindung sucht, der ist bei anderen Herstellern besser aufgehoben.

Welche Probleme auch immer zu verspäteten Erscheinung des Gerätes führten, hat Sigma wohl nicht in den Griff bekommen.
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am 27. Juli 2015
Ich habe den Computer mittlerweile ca. 20x benutzt - auf Kurzstecken zwischen einer und vier Stunden.
Hauptgrund für die Anschaffung war, dass ich ein Gerät für alles haben wollte, sprich: GPS, Geschwindigkeit, Herzfrequenz und Höhe fürs Mountainbiken. Hatte früher das ganze auf 3 Geräte verteilt (normaler Fahrradtacho, Pulsuhr, Garmin Vista GPS) und wollte alles aus einer Hand haben um einfach die Daten zu exportieren und am Computer zu analysieren bzw einfach als zusätzlichen "Motivator" zu speichern,

Im Detail:
Höhenmessung:
- barometrisch, sprich: das einzig Wahre (versus GPS-only Messung - speziell by MTB Touren mit viel Wald etsc. im Mittelgebirge)
- Starthöhe als Favorit speicher- und einfach zu Beginn einer Tour aufrufbar.
Geschwindigkeit, Trittfrequenz, Pulsmessung:
- Sender sind einach zu installieren, Verbindung wird sofort gefunden - problemlos
GPS:
- Genauigkeit sehr gut, Findet Satelliten zu Beginn einer Tour "relativ" schnell - ca. 1-2 minuten
Software:
- Verwende Mac Version - besser als erwartet!
- Manchmal sind Neutstarts nötig, das wars aber
- Funktionsumfang sehr gut
- ich verwende außerdem das Gratis online-tool velohero.com (sehr empfehlemswert, die Sigma slf Dateien können per drag and drop ganz einfach importiert werden!)

Was könnte besser sein:
. wurde schon ein paarmal erwähnt: der Druckpunkt der Tasten - zu stark

Dieser kritikpunkt reicht mir nicht für Punktabzug . deshalb summa summarum: 5 Sterne
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am 27. April 2016
Ich habe die ROX 10.0 nun seit ca. 1000 km im Einsatz und ich bin wirklich begeistert.

Klar, zum Navigieren ist der Screen etwas klein und man kann keine Karten laden, aber dafür hat man alles in einm kleinen handlichen (und leichten!) Gerät. Das war für mich die eingentliche Kaufentscheidung. Vorher hatte ich ein Navi, eine Pulsuhr und einen Fahrradcomputer an der Lenkstange.

Natürlich kann man alles auch mit Apps/Bluetooth und einem Billig-Smartphone machen. Dies hält aber nicht so lange (ich mache öfters Touren > 5 Stunden) und es ist in der Regel nicht wetterfest. Außerdem ist die Kopplung des ROX 10.0 mit dem Sigma Data Center super, da man dort alle Leistungdaten und Umgebungsparameter archivieren und auswerten kann.

Navigieren geht trotz des kleinen Screens ganz gut - bereits vorhandene Tracks konnte ich problemlos auf das ROX 10.0 laden. Die Anzeige des Tracks im unteren Drittel des Displays führt allerdings dazu, dass man Abzweigungen zu spät erkennt. Im Vollbildmodus geht es aber. Im Wald braucht es manchmal länger, den Track zu aktualisieren, aber das kenne ich von allen bisher benutzten Navis nicht anders.

Ansonsten sind nahezu alle denkbaren Parameter vorhanden - es gibt auch eine Beleuchtung und eine Menge anderes zu entdecken, wenn man sich die Mühe macht, das Manual zu lesen :-)
Ich kenne derzeit kein Gerät, dass eine Alternative dazu wäre.

Ach, auch nicht ganz unwichtig: Sigma bietet ein wirklich zuverlässigen Support. Da habe ich schon ganz andere Dinge erlebt.

Fazit: für jemanden, der auf Gewicht sowie minimalen Formfaktor achtet und trotzdem auf Navigation/Fahrradcomputer/Leistungsmessung sowie Tracking nicht verzichten will, sehr zu empfehlen.
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am 16. August 2015
Gekauft, um alle möglichen Daten, wir Radmessdaten, GPS-Daten, Vitaldaten mit einem Gerät messen und auswerten zu können. Dies schien soweit zu funktionieren. Aber schon schnell der erste Wermutstropfen: Die Raddaten sollten mit einem Ant+Sensor von Giant ermittelt werden, leider ermittelte das Rox völlig falsche Werte, mit anderen Ant+ kompatiblen Computern lief der Giant Sensor einwandfrei, so dass ich den Fehler beim Rox festmache.
Also wieder mit den original SigmaSport Sensoren weitergeradelt.

Nächster Fail: Seit dem Aufspielen der neuen Firmware auf das Rox werden falsche, zu niedrige Radwerte wie Strecke etc ermittelt. Zwar ist der Bug bei SigmaSport durch Einträge in Foren und direktes Feedback bereits bekannt, Abhilfe gibt es aber nur durch das Zurücksetzen des Rox auf die vorherige Firmwareversion. Dies kann ausschließlich remote vom SigmaSport Support erledigt werden. Leider ist der Support nicht in der Lage, mir einen Terminvorschlag zu machen.
Noch ein Wort zur Analyse Software DataCenter 4. Die SW reagiert insgesamt langsam auf Eingaben und Mausclicks, ansonsten hat sie funktioniert, bis', ja genau, bis auch hier eine neue Version (4.08) zur Verfügung gestellt wurde. Seitdem sind die Streckenberechnungen, GPS Auswertungen, Download von Dateien zur Auswertung mit anderen Programmen fehlerhaft.
Neben dem Rox habe ich auch ein 16.12 STS im Einsatz (zum Glück, das funktioniert wenigstens). Bislang ließen sich die Daten dieses Gerätes mit dem DataCenter 4.07 auswerten. Seit 4.08 geht auch das nicht mehr problemlos: Ich muss das Gerät, das Windows als USB Gerät auf einem Comport erkennt, vor jedem Start des Data Center aus der Windows Systemsteuerung entfernen und neu anmelden, damit es dann vom Data Center erkannt wird.
Alles in allem eine zu teure Anschaffung, die mich enttäuscht hat, da sie durch fehlerhafte Softwareaktualisierungen völlig unbrauchbar geworden ist.
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am 3. Oktober 2015
Nach nicht ganz zwei Jahren mit dem ROX 10.0 möchte ich an dieser Stelle Bilanz ziehen. Ich habe den ROX im März 2014 fürs MTB gekauft und nutze ihn seither bei jeder Fahrt mit MTB, Trekkingrad und manchmal auch auf Motorrad-Touren.
An Zubehör habe ich neben den beiden zusätzlichen Lenkerhaltern für Trekking- und Motorrad einen Geschwindigkeits- sowie einen Trittfrequenzsensor fürs MTB erstanden.

Der ROX10.0

Der Tacho selbst ist handlich genug, dass er am Lenker nicht mehr auffällt als jeder andere handelsübliche Fahrradtacho. Regenfahren übersteht er klaglos, auch unterm Wasserhahn abspülen ist kein Problem.

ROX, Wasser und Dreck:
Der MicroUSB-Port auf der Rückseite ist dabei durch eine Gummikappe geschützt, die bei mir nach ein-einhalb Jahren noch schließt wie am ersten Tag.
Das Displayglas besteht aus Kunststoff und ist bei mir trotz etlicher Dreckkontakte nicht übermäßig verkratzt. Zwar sieht man bei entsprechendem Licht viele kleine Kratzer, in der Praxis fallen die aber kaum auf.
Ich habe das Display aber auch stets sehr sorgsam behandelt, während der Fahrt entstandene Schlammspitzer z.B. habe ich tunlichst in Ruhe gelassen und sie zu Hause unterm Wasserhahn weggespült, ohne ein Tuch übers Display zu ziehen.
Da das Display leicht gewölbt ist lässt sich übrigens keine handelsübliche Handy-Schutzfolie zuschneiden und aufbringen.

Bedienung:
Die Knöpfe sind zwar durch die Gummischutzkappen etwas schwergängig und haben einen miserablen Druckpunkt, sitzen aber auch fest im Gehäuse und nach kurzer Eingewöhnung lässt sich der ROX gut bedienen, selbst mit Motorradhandschuhen klappt das.

Die Menüführung ist gut strukturiert und fällt entsprechend leicht. Es gibt dabei genau zwei Tastenkombinationen, sollte man kein Problem haben zu erlernen: Die beiden oberen Tasten zusammen gedrückt öffnet ein Schnellmenü zur Fahrradauswahl, Höhenkalibrierung (die übrigens barometrisch arbeitet) und zur Auswahl von zwei Favoriten, die die während der Fahrt angezeigten Informationen beeinflussen.
Die beiden unteren Tasten aktivieren die Hintergrundbeleuchtung.

Da sich alle Einstellungen auch im Datacenter vornehmen und dann auf den ROX übertragen lassen muss man zudem kaum etwas wirklich direkt am ROX bearbeiten.

Funktionsumfang:
Neben den üblichen Fahrradtacho-Funktionen bietet der ROX noch etwas mehr. Dazu gehört z.B. Stoppuhr und Countdown. Die kann man ganz gut für Intervalltraining benützen, einen "richtigen" Intervalltimer gibt’s aber leider nicht.

Außerdem gibt’s natürlich das GPS. Das loggt die Route zusammen mit allen Trainingsdaten mit guter Genauigkeit. Der Log-Intervall kann von einer bis zu dreißig Sekunden eingestellt werden, was sich darauf auswirkt, welche Strecker der interne Speichern fassen kann. Das geht von 4,5 Stunden bei einer Sekunde bis zu 140 Stunden bei 30 Sekunden.

Die Höhe wird dabei barometrisch erfasst und muss daher je nach Wetter kalibriert werden. In bekannten Gegenden kann das mittels Referenzorten passieren, sodass der ROX weiß, dass bei Erreichen einer bestimmten GPS-Koordinate eine bestimmte Höhe vorliegen muss.
Alternativ kann die Höhe auch manuell während der Fahr kalibriert werden, wenn gar nix mehr hilf kann sie auch nachträglich im Datacenter korrigiert werden.

Navi:
Die zweite GPS-Funktion ist das "Navi". Die Gänsefüßchen, weil der ROX hier mit einem richtigen Navi oder GPS-Gerät nicht mithalten kann. Die Route wird auf dem Punktmatrixdisplay einfach als Linie angezeigt, zusammen mit der Position des Fahrers. Allgemein kann man damit ganz gut nachverfolgen, wo die geplante Route langgeht. Es gibt aber immer wieder mal Probleme damit.

Mit dem MTB im Wald nämlich, wenn zwei Wege flach auseinander laufen. Dann erkennt man mitunter nicht, welchen Weg man fahren soll. Es hilft manchmal, den Wegverlauf zu betrachten, sodass man den Weg fährt, der den gleichen Linksschlenker macht, den man auf dem Display sieht. Immer klappt das leider nicht, dann hilft nur eine Karte oder ausprobieren.
Solange der Wegverlauf eindeutig ist funktioniert die Navigation mit dem ROX aber sehr gut.

Das zweite Problem ergibt sich mit dem Motorrad, wenn man sich frühzeitig in eine Spur einordnen müsste, das aber am Gerät nicht sieht. Es sei bedacht, dass der Einsatz am Motorrad wohl seitens Sigma auch nicht vorgesehen war, daher lasse ich das nicht in die Bewertung einfließen. Da aber die Navigation mit Motorrad und ROX auf Landstraßen erstaunlich gut klappt und das loggen einer Motorradtour ziemlich nahe liegt möchte ich es dennoch erwähnt haben.

Bei Verlassen der Route wird eine Meldung angezeigt, danach zeigt eine dünne Luftlinie den kürzesten Weg zurück auf die Route. Das Wiederfinden der Route fällt damit mit dem Motorrad relativ leicht. Mit dem MTB kann sich aber ein erheblicher Umweg ergeben, wenn man nach Verlassen der Route einfach grob in die Richtung der Luftlinie fährt. Hier sollte man eher mal anhalten und überlegen, ob man nicht lieber zurück fährt bis man die Route wieder erreicht.

Akku:
Der Akku hat bei mir noch nie schlapp gemacht, er packt auf jeden Fall weit über 8 Stunden.
Ich lade ihn meistens über den Laptop, wenn ich eh gerade die Logs ins Datacenter lade. Üblicherweise reicht das schon, wenn nicht liegt dem ROX ein Ladegerät mit 500mAh bei.

Halterung:
Die Halterung für den ROX wird wie üblich mit Gummis oder Kabelbindern sowie mit doppelseitigem Klebeband befestigt und hält bombenfest an der Lenkstange. Der ROX rastet darin deutlich spürbar ein, sodass er sich nicht allzu leicht lösen kann. Trotzdem wäre mir statt des Drehmechanismus' eine festere Fixierung lieber gewesen, denn beim Drücken der Tasten muss man grundsätzlich gegenhalten, damit sich der Tacho nicht aus der Halterung windet. Gerade auf dem MTB kommt es da auch leicht zu einem Ruck durch ein Schlagloch, der den ROX befreien könnte.

Zubehör:
Wie gesagt habe ich am MTB einen Geschwindigkeits- und einen Trittfrequenzsensor verbaut, beide sind das Original-Zubehör von Sigma für den ROX.

Letzterer ermöglicht eine Leistungsberechnung. Die ist zwar nicht hundertprozentig korrekt, da Untergrund und Gegenwind nicht einbezogen werden können, kann aber für einen Hobbyfahrer wie mich durchaus brauchbare Referenzwerte bieten um z.B. gezielt etwas ruhiger oder sportlicher zu fahren.

Die Montage der Sensoren erfolgt wieder mit Kabelbindern, hält problemlos. Der Schaltabstand zum jeweiligen Magneten ist leider sehr kurz gewählt, daher muss man die Sensoren und Magneten sehr sorgfältig positionieren.
Die Bindung per ANT+ klappt ebenfalls sehr einfach, leider geht die Bindung aber gerne mal nach Firmware-Updates des ROX verloren.

Normaler Regen oder Pfützen sollten den Sensoren nichts anhaben. Beim Radputzen habe ich jedoch einmal versehentlich mit einem harten Wasserstrahl draufgehalten, das war dann zu viel. Glücklicherweise funktionierte der Sensor wieder, nachdem ich ihn bei geöffnetem Batteriefach ein zwei Tage lang habe trocknen lassen. Danach habe ich beide Sensoren mit Flüssiggummi zugeschmiert, jetzt könnt ich damit tauchen gehen.

Data-Center:
Das Datacenter liegt dem ROX 10.0 als CD bei. Allerdings ist es auch auf Sigmas Website zum Download verfügbar und kann einige Zeit kostenlos in vollem Umfang getestet werden.
Es bietet zwei Lizenzen, ich habe es auf dem Laptop und auf dem Windows-Tablet installiert. Die Autorisierung funktioniert dabei offenbar hardwarebasiert, denn auch nach dem kürzlichen Update auf Win10 ließ sich das Datacenter wieder auf beiden Geräten installieren und aktivieren.
Updates sowohl fürs Datacenter als auch für den ROX bekommt man als Meldung im Datacenter, sodass beide immer up-to-date bleiben.
Das ist durchaus gut gelöst, obwohl mir das DataCenter als Universal-App willkommen wäre. Damit wäre das Datacenter von der verwendeten Hardware unabhängig und würde automatisch immer aktualisiert werden.

Das Datacenter bietet einige verschiedenen Anzeigemöglichkeiten für die geloggten Aktivitäten und fasst alles ganz gut zusammen.
Dank der Sigma-Cloud werden alle Daten auf beide Geräte synchronisiert.

Die Bedienung ist dabei so ausgelegt, dass sie sowohl mit Maus als auch mit Touchscreen klappt, auch was die Routenplanung betrifft. Nur das versetzen eines Routenpunkts per Finger ist etwas hakelig.

Die Firmwareupdates für den ROX kommen regelmäßig und klappen problemlos. Leider muss man die Gesamtwerte, die auf dem Gerät gespeichert sind, vor dem Update manuell sichern. Es kommt zwar vor dem Update eine Warnmeldung, dass man die Gesamtwerte sichern soll, ich frage mich aber, warum das nicht automatisch geht, warum die Gesamtwerte im Datacenter nicht einfach grundsätzlich aktualisiert werden, wenn der ROX angekoppelt wird.

Immerhin lassen sich sämtliche Geräteeinstellungen nicht nur im Datacenter sichern, man kann auch mehrere Setup-Dateien anlegen und je nach Bedarf die einen oder anderen Einstellungen aufs Gerät laden. Außerdem können sämtliche Geräteeinstellungen im Datacenter vorgenommen werden, wo man eine wesentlich bessere Übersicht über die enorme Funktionsvielfalt hat.

Routenplanung:
Routen lassen sich sehr einfach erstellen. Die Karte ist sehr übersichtlich, nur GUIs wie z.B. ein Brunnen im Wald o.Ä. sind so klein geschrieben, dass man sie kaum erkennen kann. Dafür bietet die Karte Höhenlinien, eine Geländeansicht und Markierung von Radwegen und, sehr toll, Markierung von Trails mitsamt Angabe des Schwierigkeitsgrads.
Die Wege, die im DataCenter angezeigt werden sind allerdings manchmal mit Vorsicht zu genießen. Klar, wenn ein Weg plötzlich durch Baumstämme blockiert sind kann Sigma nix dafür. Während aber als MTB-Trails markierte Wege üblicherweise auch als solche bezeichnet werden können, so gibt es auch manche Wege, die mehr an Wildwechsel erinnern denn an Wege fürs Rad. Es ist zwar toll, dass man alle Wege angezeigt bekommt, es ist nur manchmal schwer abzuschätzen, welche Wege tatsächlich auch fahrbar sind.

Das Wegenetz ist unterteilt in mehrere Wegeklassen: Straße, Radwege, unbefestigte Wege, Wanderwege und Luftlinie. Man braucht ein paar Fahrten, bis man abschätzen kann, welche Bezeichnungen welche Wegetypen sind. Ich würde sagen Straße und Radwege für Rennrad, Radwege und unbefestigte Wege für Trekkingrad und der Rest fürs MTB kommt ganz gut hin.
Diese Unterteilung funktioniert also ganz passabel, damit man die Route dem Fahrrad anpassen kann.
Eine auf "Straße" geplante Tour fürs Motorrad führte tatsächlich über fahrbare Straßen, leitet innerhalb von Ortschaften gerne weg von der Bundesstraße hin zu Sträßchen quer durch den Ort. Es kann natürlich vorkommen, dass eine Straße für KFZ gesperrt ist, aber wieder sei gesagt, Motorrad ist eben nicht der eigentlich angedachte Zweck des ROX.

Der andere Fall einer Route fürs MTB kappt ebenfalls ganz gut. Wie gesagt kommt es vor, dass sehr verwilderte Wege geplant werden. Gerade wenn man sich in einer Gegend nicht auskennt kann es schnell passieren, dass man auf unfahrbaren Wegen landet, wenn man unbefestigte Wege wählt. Mein Tipp ist einfach bei der Planung zu bedenken, dass unbefestigte Wege besonders Bergauf technisch anspruchsvoll sein können. Wenn man das mal weiß klappt die Planung aber hervorragend.

Außerdem gibt es eine Anbindung an gpsies.com und eine Import- Export-Funktion für gpx-Dateien. Leider fehlen bei importierten Strecken meist die Höhenhinformationen, die beim Radfahren fast wichtiger sind als die reine Fahrtstrecke. Dafür kann man importierte Routen nachträglich beliebig abändern.

Erstellte oder gefahrene, als Track gespeicherte Routen werden in einer Liste gesammelt angezeigt. Es können alle möglichen verschiedenen Filter angewandt werden um Ordnung zu schaffen, Zusammenstellungen verschiedener Filter können außerdem gespeichert werden. Damit kann man z.B. direkt auswählen, dass man nur Touren mit maximal 50km und 600hm anzeigen lassen will.

Fazit:
Insgesamt ist der ROX 10.0 zum Loggen von Ausfahrten sehr gut geeignet. Er bietet interessante Infos zur gefahrenen Strecke und zur sportlichen Tätigkeit.
Als Navi kann er aber nicht mit anderen Geräten mit größerem Farbdisplay mithalten. Die Verfolgung einer geplanten Route ist zwar meistens problemlos möglich, ist aber nicht zu hundert Prozent zuverlässig, sodass trotzdem eine Karte in irgendeiner Form mitgeführt werden sollte um notfalls mal nachschlagen zu können.
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am 7. April 2016
Ich gebe dem Gerät 4 Sterne weil es die mir wichtigen Funktionen voll erfüllt.
Aufzeichnen der ....
1. Herzfrequenz mit guter Genauigkeit (mit Brustgurt der angenehm zu tragen ist).
2. Trittfrequenz (mit Geber)
3. Geschwindigkeit, Wegstrecke (mit Geber)
4. Zeit
GPS funktioniert mit deutlichen Einschränkungen.
Das Gerät benötigt unter freiem Himmel etwa 4 Minuten bis ausreichend GPS-Sender gefunden wurden. Fährt man auf Straßen mit überhängenden Bäumen, verliert das Gerät sehr schnell die GPS-Verbindung. Schaut man sich dann später am PC die gefahrene Strecke auf der Karte an, hat man den Eindruck, man sei ab einem bestimmten Punkt schnurgerade über den Acker gefahren.
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am 18. September 2015
Als Bikecomputer, der alle Daten aufzeichnet, finde ich den ROX10.0 spitzenklasse. War jahrelang mit meinem HAC4 unterwegs, jetzt sollte es etwas mit GPS sein. Alle Daten wie Puls, Trittfrequenz, Geschwindigkeit, Temperatur, Höhe und Aufzeichnung per GPS-Tracker in einem Gerät. Auswertung nach der Tour in Sigmas DataCenter 4.0 genügt meinen Ansprüchen vollkommen.

Habe auch kurz mit einem Garmin Edge geliebäugelt, mich dann aber wegen der Größe dagegen entschieden. Der ROX ist zwar auch nicht sehr klein, am Vorbau aber noch einigermaßen unscheinbar.
Installation auch der mitgelieferten Sender (HR, Trittfreq. und Speichenmagnet) gelingt einfach und schnell über ANT+. Die Benutzung erlernt man am schnellsten durch die online-Videos von Sigma. Dann einfach benutzen. Nachdem es in den Tagen nach dem Kauf zu schneien begonnen hatte, mußte mein ROX gleich einen Härtetest bestehen: mit dem Bike durch tiefen Schnee. Alle Sender erfüllten trotz der widrigen Bedingungen ihre Funktion. Auch das GPS-Signal war im schneeverhangenen Wald stark genug, GPS-Genauigkeit wurde meist mit rund 10m angegeben. Das bestätigt auch die anschließende Auswertung im DataCenter.

Hauptgrund für die Wahl des ROX10.0 war allerdings jedoch die Möglichkeit vorher Touren auf dem Rechner zu planen und sich dann von dem Bikecomputer leiten zu lassen. Das Erstellen einer eigenen Tour am Rechner mit DataCenter ist problemlos, das anschließende Herunterladen der Tour und Starten auf den ROX10.0 funktionierte auch.

Das Nachfahren einer Tour funktioniert meiner Meinung nach problemlos: man sieht zwar nur den vor sich liegenden Track und seine aktuelle Position, doch mir hat es bei Fahrten über's Land gereicht, auch in unbekannten Gegenden. Falls man mit hoher Geschwindigkeit (z.B. bergab) auf eine unübersichtliche Kreuzung zufährt, kann es sein, daß man mal kurz abbremsen muß, um herauszufinden, ob es denn jetzt halbrechts oder rechts weitergeht. Ist aus meiner Sicht akzeptabel. Wenn es bei der geplanten Tour mal Probleme gibt (Schotterweg bei Rennrad, oder Baustelle) ist man erstmal ein bißchen aufgeschmissen, eine Alternativroute kann man nicht mehr aufspielen. Aber auch hier haben die ROX10.0 Entwickler mitgedacht. Man fährt aufs Geratewohl eine Umleitung und der ROX10.0 zeigt im Track-Modus immer eine Luftlinie zum nächsten Punkt des Tracks. So kann man bei nächster Gelegenheit wieder auf den Track zurückfinden.

Von meiner Seite eine absolute Kaufempfehlung für alle, die es klein und kompakt haben wollen.
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