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Kundenrezensionen

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am 21. November 2013
Den Medicus habe ich 1987 im amerikanischen Original und 2 Jahre später in der deutschen Übersetzung gelesen. Der phantasievolle Roman ist immer wieder faszinierend wie ein mittelalterlicher Bilderteppich, farbenprächtig und lebendig.
Leider strotzt die Kindle-Ausgabe vor teilweise grotesken Rechtschreib- und Übersetzungsfehlern und gehört dringend überarbeitet! Beim Lesen der aktuellen Kindle-Version verliert man deshalb leider allzu oft den Lesespaß.
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am 8. August 2011
Das Buch hätte ich am liebsten in einer vollständigen Lesung. Durch die Kürzung ist doch ziemlich viel verloren gegangen, z.T einiger meiner Lieblingsstellen.

Aber Christian Brückner liest natürlich super!

Und das Buch ist klasse - aber das wusste ich ja schon von der gedruckten Fassung. Dieses Buch verdient eine ungekürzte Lesung!
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am 25. Dezember 2013
Die Kindle Ausgabe strotzt vor Fehler und der Lesefluss ist massiv beeinträchtigt .... Sehr schade ! So kann einem die lesefreude verdorben werden
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am 28. Dezember 2013
Ich habe hier meine deutschsprachige, 1987 bei Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München erschiene gebundene Ausgabe vor mir liegen. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Willy Thaler. Und ich bin einfach nur entsetzt, was hier die vermeintlichen Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann abliefern. Doch bevor ich mich noch weiter darüber auslasse, möchte ich hier zum Vergleich nur den ersten Absatz der 1987 erschienen Ausgabe (in der Übersetzung Willy Thalers) wiedergeben:

"Es waren Robs letzte, ruhige Augenblicke seliger Unwissenheit, doch in seiner Einfalt empfand er es als unbillig, daß er mit seinen Brüdern und seiner Schwester zu Hause bleiben mußte. Es war Frühlingsbeginn, und die Sonne stand so tief, daß ihre wärmenden Strahlen unter das vorstehende Strohdach drangen. Rob rekelte sich auf dem unebenen, steinernen Vorplatz neben der Haustür und genoß die Behaglichkeit. Eine Frau bahnte sich vorsichtig einen Weg auf der mit Löchern übersäten Carpenter‘s Street. Die Straße war genauso reparaturbedürftig wie die meisten kleinen Arbeiterhäuser, die sie säumten. Handwerker, die ihren Lebensunterhalt damit verdienten, daß sie für Reichere und vom Glück Begünstigtere solide Häuser bauten, hatten sie ohne jede Sorgfalt gebaut."

Und was haben Wasel und Timmermann daraus gemacht? – Grauenhafte Stümpereien einer Hinterhof Gossengeschichte. Möglicherweise haben sie Noah Gordons Werk auch einfach durch eins dieser Online-Übersetzungsprogramme gejagt. Und das zieht sich weiter von Satz zu Satz durch die ganze Buchvorschau. - Nein, ich werde diesen billigen Aufguss des Medicus ganz sicher nicht mit meinem Geld honorieren, nur um diese grauenhafte Übersetzung weiter zu entlarven. Es ist einfach zu offensichtlich, dass hier jede Sorgfalt außer Acht gelassen wurde.

Hier, gleich aus dem zweiten Absatz des ersten Kapitels, ein weiteres Beispiel:
Aus: "Der sechsjährige William Stewart und die vierjährige Anne Mary wühlten neben dem Haus im Schmutz und kicherten beim Spielen." – Machen Wasel und Timmermann: "William Stewart, sechs Jahre alt, und Anne Mary, vier, buddelten neben dem Haus im Dreck und spielten kichernd geheime Spiele."

Und diese Posse einer Übersetzung zieht sich, mit wenigen Ausnahmen, durch die gesamte Buchvorschau.
Warum dann nicht gleich: "Hey jo, als er die billige Bitch sah, die ihre schmierigen Nippel zeigte, war ihm gleich klar, dass das nur ne Nutte sein konnte." – Wäre wenigstens konsequent gewesen und der Leser hätte gleich erkennen können, mit was er es hier zu tun hat: Dem stümperhaften Abklatsch einer wunderbaren Erzählung, die einen vom ersten Satz an in ihren Bann ziehen kann. Deren Protagonisten alles andere als farblos bleiben und uns in eine Welt voller Abenteuer entführen.

Und das hier einige Kritiker Noah Gordon Antiislamismus vorwerfen, kann ich einfach nur der schlechten Übersetzung zuschreiben. Denn nicht mit einem Wort findet sich dies in der Übersetzung Willy Thalers von 1987 wieder. Eher noch könnte man Noah Gordon als Sympathisanten des Islam bezeichnen. Zumindest in seiner Schrift als Autor des Romans "Der Medicus."
Und wer tatsächlich glaubt, die Sprache Wasels und Timmermanns sei die Sprache des 1926 geborenen Noah Gordons, der muss wahrlich der Leichtgläubigste unter den Leichtgläubigen sein.

Und ihr selbsternannten Historiker: gehört es nicht zu der Sorgfalt eines wissenschaftlich arbeitenden Menschen, dass er die ihm vorliegenden Schriften zunächst auf ihre Echtheit hin überprüft? Und gehört es nicht auch zur weiteren Sorgfalt eines Historikers, dass er zumindest weitere Quellen hinzuzieht, bevor er dem Verfasser eines Textes Unwissenheit und sprachliche Mängel vorwirft?

Amazon sollte sich selbst einen Gefallen tun und die Verbreitung dieser grob fahrlässigen Übersetzung umgehend stoppen.
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am 6. November 2008
Schaut man bei der Taschenbuchausgabe von "Der Medicus" von Noah Gordon nach, findet man (Stand November 2008) bei Amazon 162 Rezensionen mit 5 Sternen! Das ist schon mal vielversprechend.

Für mich ist eine Geschichte dann gut, wenn man ganz in sie eintauchen und den Alltag vergessen kann. Dies ist hier der Fall.

Es gibt eine klare, chronologische Handlung mit einer überschaubaren Anzahl von Personen und spannenden Erlebnissen.

Hauptperson ist Rob Jeremy Cole, der vor etwa 1000 Jahren in London lebte. Die Geschichte beschreibt, wie er seine Eltern verliert, von einem fahrenden Arzt als Gehilfe aufgenommen wird und immer mehr medizinische Kenntnisse erlangt. Als der fahrende Arzt stirbt, entschließt sich Rob, selber Arzt zu werden. Der bekannteste Arzt lehrt in Persien und so macht er sich auf eine spannende, 20-monatige Reise dorthin. Er muss allerlei Widrigkeiten und Gefahren überwinden.

Da Christen in Persien nicht unterrichtet werden, freundet er sich mit Juden an und lernt von Ihnen solange, bis er sich als Jude ausgeben kann.

Auch in Persien erlebt er sehr vieles, was Noah Gordon hervorragend beschreibt.

Christian Brückner liest sehr gut, die Aufnahmequalität ist ebenfalls hervorragend.

Alles in allem: Absolut empfehlenswert.
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am 14. Oktober 1999
Als erstes einmal eine Anmerkung: WENN ES MÖGLICH WÄRE, WÜRDE DIESES BUCH VON MIR SECHS BIS SIEBEN STERNE BEKOMMEN!!!! Ich konnte dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen und schlafen gehen. Ich habe bis früh um fünf gelesen, bis ich nur noch etwa 100 Seiten vom Ende entfernt war. Dann musste ich mir aber doch LEIDER noch etwas Schlaf holen, bevor am nächsten Morgen die Arbeit wieder anfing. Ich konnte das Ende kaum abwarten. Dafür wurde ich aber belohnt mit einem Buchende, welches meine immer mehr gesteigerten Erwartungen noch bei weitem übertroffen hat. Der Medikus ist von Anfang bis Ende spannend und sehr gut lesbar; im Gegenteil zu den Nachfolgeromanen der Familie Cole, die nach dem Medikus sehr enttäuschend sind. Noah Gordon hat sich und den Lesern keinen Gefallen getan, als er beschloss, noch zwei Fortsetzungen zum Medikus zu schreiben. Also, dieses Buch auf alle Fälle lesen, aber Hände weg vom Schamanen und den Erben des Medikus; diese können das Lesevergnügen nur schmälern.
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am 15. Februar 2006
Ich komme erst jetzt (2006) dazu, dieses Buch zu lesen, und finde es sehr unterhaltsam und gut zu lesen. Eine prima Ferienlektüre.
Äußerst enttäuschend finde ich aber die überall auftauchenden historischen Fehler, die leicht nachzuprüfen sind.
So stellt der Autor z.B. das Elsaß als Teil Frankreichs und von Franzosen besiedelt vor und den Rhein als Grenze zu "Deutschland". Deutschland als festen politischen Begriff gab es um 1031, als der spätere Medicus diese Gebiete bereist, gar nicht, sondern nur das "Heilige Römische Reich" (auch der Zusatz "Deutscher Nation" kam später). Das Elsaß kam erst über 600 Jahre später unter Louis XIV. zu Frankreich.
Noah Gordon faselt von einem "europäischem Teil der Türkei" (im Jahr 1032!!), als die islamische Welt noch von den arabischen Kalifaten bestimmt wurde und die seldschukischen Türken noch vor ihrem Aufstieg standen. Bis zur Schlacht von Mantzikert 1071 gehören noch große Teile des Balkan und fast das ganze spätere Anatolien (türk. Anadolu) zum christlichen Byzanz, während Noah Gordon Byzanz schon als isoliert und fast belagert darstellt.
Den türkischen Begriff "Anatolien", den Gordon ständig verwendet, konnte es also damals in der christlichen Welt noch gar nicht geben.
In die Hand der Türken fiel Byzanz übrigens erst 4 Jahrhunderte später, nämlich 1453.
Der Autor scheint es nie für nötig gehalten zu haben, sich auch nur einmal flüchtig eine historische Landkarte aus dieser Zeit anzusehen.
Man könnte die Liste der historisch groben Schnitzer beliebig fortführen. Trotzdem werde ich das Buch weiterlesen, da ich es recht unterhaltsam finde.
Was in diesem Zusammenhang von den "historischen" Darstellungen zu halten ist, mag jeder Leser selbst entscheiden.
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am 2. Januar 2014
Wenn man Bücher verkauft, sollten sie auch ordentlich lektoriert sein. Dazu gehört auch, dass Schreibfehler beseitigt worden sind. In der vorliegenden Kindle-Ausgabe ist das mit erstaunlicher Konsequenz unterlassen worden. Fehlerhafte Wörter, halb korrigierte Sätze sind die Regel. Es ist auchsehr unwahrscheinlich, dass der Autor seinen Figuren in der Sprache des 21 Jahrhunderts reden läßt. Da hat der Übersetzer versagt.
Der Verlag tut sich mit solchen Büchern keinen guten Dienst und wird auch dem Anspruch des Autors nicht gerecht.
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am 1. März 2017
Diese Übersetzung von Willy Thaler scheint etwas kürzer zu sein als das englische Original, zumindest hatte ich bei einigen Abschnitten diese Empfindungen.
Autor Noah Gordon schildert sehr ausführlich die Reise seines Helden Rob Cole nach Persien zu Beginn des 11. Jahrhunderts. Einprägsam sind besonders die Ausführungen über jüdische Rituale. Um sich an der medizinischen Akademie im persischen Isfahan zum Medicus ausbilden zu lassen, verwandelt sich Rob Cole zum Juden, zu Jesse ben Benjamin, da christlichen Europäern der Zutritt nicht erlaubt ist. Seine lange Reise quer durch den östlichen europäischen Kontinent wird in lebendigen und farbigen Facetten ausgemalt. Und die drakonischen Strafen, die man in Persien vollzieht, lassen einen Menschen der Neuzeit ziemlich erschaudern.
Allerdings sind Ungereimtheiten dabei, wenn man den Zeitabschnitt der Handlung berücksichtigt. Einige Dialoge sind so ausgeführt, dass man nur schwerlich nachvollziehen kann, ob so im Mittelalter (im Jahr 1031!) tatsächlich gesprochen wurde. Zum Beispiel ist es nicht vorstellbar, dass man in jener Zeit das engere Zusammensein eines Paares mit dem in den 1960-er Jahren gebräuchlichen „bumsen“ bezeichnet. Vielleicht liegt es aber auch an der Übersetzung.
Doch die Ausführungen über die Seitenkrankheit waren sehr aufschlussreich, ist sie doch eine Krankheit (im Buch als Blinddarmentzündung deklariert), die - wie man heute umgangssprachlich sagt - vom „Pförtner einer Klinik“ so wie nebenbei operiert werden kann.
Im Großen und Ganzen war der Roman - bis auf einige seltsam zusammengestückelt wirkende Passagen - meist kurzweilig, sehr informativ und hochinteressant, so dass man ihn bedenkenlos weiterempfehlen kann.
Auch diese Ausgabe - gebraucht gekauft – war in einem sehr guten Zustand.
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am 23. Januar 2002
Das Buch ist einfach gestrickt und in anspruchslosem Stil geschrieben, stellt keine Anforderungen an die Merk- und Kombinationsfähigkeit des Lesers und ist deshalb die ideale Urlaubslektüre für Liegestuhl und Sangria.
Wer aber mehr von einem Buch erwartet, wird enttäuscht. Nach dem Prinzip des Roadmovie schiebt sich die Story von einem Bild zum nächsten, zusammengekleistert durch ein primitives Grundmotiv. Lasse 50 Seiten aus, Du wirst es kaum vermissen. Keine raffiniert gestrickten Plots, kein Sprachwitz, kein großer dramatischer Bogen. Stattdessen stolpert der Hauptakteur von einer Szene zur nächsten, und damit es überhaupt weitergeht zieht der Autor wieder den nächsten Deus ex Machina aus der Tasche. Da taucht mal zufällig der König mit dem Bogen am Straßenrand auf und erschießt eigenhändig den bedrohlichen Panther, da liebt man sich mal hinter einem Busch, vor dem zufällig gerade das feindliche Heer samt der deutlich erkennbaren Verräter vorbeispaziert, und schon ist der Fortgang der Handlung für die nächsten 20 Seiten gerettet. Und natürlich: Sex sells, immer und überall. Für die Handlung völlig unerheblich, aber der Leser braucht das eben alle 10 Seiten einmal.
Ach ja, daß ichs nicht vergesse: Der historische Kontext! Also, da spaziert der Protagonist im Jahre 1080 irgendwo zwischen Saloniki und Byzanz über die Grenze in die Türkei, am Bosporus macht er sich philosophische Gedanken darüber, daß hier zwei Kontinente zusammenstoßen, in Persien trifft er dann Leute aus Afghanistan, und so geht das munter weiter. Ich wäre nicht überrascht gewesen, wenn auch noch ein Cowboy aus Amerika aufgetaucht wäre.
Wie spannend und geistreich sind doch dagegen die Bücher von John Maddox Roberts, wie brilliant und historisch kompetent sind doch die Romane von Gisbert Haefs! Wer diesen Maßstab anlegt, der wird den Medicus bald weglegen.
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