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am 20. Januar 2017
Früher habe ich mir immer Fachliteratur (Elektrotechnik/Medizin) aber in den letzten Jahren auch öfter mal solche systemkritischen Lektüren „reingezogen“ . Wenn man mit wachen Augen durch die Lande streift, sieht man ja was drum herum so passiert. Meist kann eine Einzelperson die komplexen Zusammenhänge nicht erfassen und es hilft ein wenig Lesestoff, von den sogenannten Experten, zumindest meist etwas weiter. Bücher wie „Politische Korrektheit (Ulfkotte)“ oder „ Ende der Geduld (Heising)“ bzw. „Der Crash ist die Lösung“ (Weik & Friedrich), im Prinzip reihen sich alle in diesen großen Kreis mit ein.

Warum?
Weil man in all den Büchern viele Details gar nicht überprüfen kann, dennoch aber weiß, dass das Thema grundsätzlich existiert und man eine Bestätigung dessen braucht bzw. mehr dazu erfahren will. Festgestellt habe ich bei allen Büchern dieser Art, dass sie mich kurzfristig tief beunruhigen. Die Erfahrung aber sagt, es kommt eh (zumindest etwas) anders als man denkt. Und so ist es auch beim Literaturstück von Herrn „Mr. Dax“ (Dirk Müller), welches vermutlich 2012 geschrieben, 2013 veröffentlicht und von mir 2017 gelesen wird. Ja, vieles stimmt subjektiv, hat sich bewahrheitet, aber es war auch für „Normalbürger“ absehbar. Einiges ist völlig unbeachtet geblieben, weil es 2013 keiner voraussehen bzw. glauben konnte (Flüchtlingswelle, Negativzinsen, Brexit usw…).
Das Thema Griechenland, welches über die Hälfte des Buches zelebriert wird, war mir deutlich zu langatmig. „Völlig klar“(?), die USA wird bewusst eine Politik betreiben, die Europa schwächen soll. Ein besonderes Augenmerk hat man angeblich dabei auf die Öl- und Gasreserven im Mittelmeer vor Griechenland. Auch Russland bekommt sein „Fett“ weg. Aber mal ehrlich, wenn es stimmen würde, wie so sind wir Europäer so dumm und kämpfen nicht um Anteile an diesem Kuchen, wo doch Griechenland fest als EU-Mitgliedsland verankert ist…(oder macht Merkel und Schäuble mit der Finanzpolitik und Milliardenüberweisungen genau das ???)… All dies spiegelt sich in etwa in diesem Buchteil zum Teil wieder.

Nun gut, es geht auch um Themen wie Energiewende, Alleingänge Deutschlands innerhalb der EU, die Währungsschwankungen und dessen Auswirkungen (Bsp. Schweiz), das große Thema Euro & Schulden, sowie Auswirkungen der Agenda 2010 uvm…
Das alles führt ganz logisch zu spekulativen Schlussfolgerungen, weil diese in der Zukunft liegen. Gespeist aus den Erfahrungen der Vergangenheit, zurück bis zur Weimarer Republik.
Bsp.: „…In 5 Jahren gibt es keinen Euro mehr…“ (das Buch erschien 2013…da haben wir ja noch 2 Jahre Zeit…mal sehen.)

Eigene Gedanken zur Situation:
Es dauert alles viel länger, als man meint, vorm Euro selbst warnt man schon 15 Jahre (schon vor seiner Einführung). Was hat man auf die Warner damals eingehauen! Der Soli war für 1 Jahr geplant, wird immer noch kassiert (nach 26 Jahren) und die trennenden Gedanken (Ost/West) sind selbst nach so langer Zeit immer noch in vielen Köpfen. Den Griechen wollte man ca. 2010 (vor 7 Jahren) nur eine einmalige Zahlung (so Schäuble) zukommen lassen, nun bereitet man die 4. oder 5. Überweisung (?) vor. Seit 16 Jahren will man eine ungeliebte Partei verbieten und ist gerade wieder gescheitert. Wann sollte der neue Berliner Flughafen eröffnen und zu welchem Preis? Wie war das mit der Rente mit 63, 65, 67, oder doch 70 (und wenn es den Euro nicht mehr geben sollte, wieder in einer neuen Währung, evtl. abermals halbiert ?).

Kann man überhaupt noch an was und jemanden glauben?

Es nervt einfach nur noch...und ja , es liegt an unserem System, daher ist Systemkritik sicher auch angebracht. Aber ob man die großen Veränderungen noch erleben wird, ok- kommt auf das Alter an, bei mir könnte es da knapp werden? Daher ist ein wenig Wachsamkeit und eine klare Betrachtung notwendig, aber Panik ist fehl am Platze. Was mich wirklich beunruhigt, ist der eklatante Vertrauensverlust in unsere Führungseliten, die sich selbst permanent zu disqualifizieren scheint.
Wer hätte das vor einigen Jahren gedacht, als viele Landeswährungen abgeschafft wurden um ein neues vereintes Euro-Europa zu gründen … und damit zurück zum Buch.

Fazit:
Im Großen und Ganzen ist die Lektüre überwiegend lesenswert, etwas salopp geschrieben, eröffnet dem einen oder anderem Menschen in der Materie noch ein bisschen mehr Horizont und einige der komplizierten Zusammenhänge sind für den Laien verständlicher erklärt. Was in naher Zukunft kommen wird, kann halt keiner sagen, aber der Trend ist gesetzt und wird auch mit diesem Buch bekräftigt bzw. bestätigt. Ich denke auch, die Bürger in Europa spüren instinktiv, dass sich was ändern muss, und einige (wie ich) greifen dann zu solchen Büchern, um ggf. entsprechend Ereignisse verstehen und darauf reagieren zu können.
Mit einem Effekt, der uns vor der Zukunft durchaus etwas gruseln lässt...weil man merkt, dass man am Verlauf der Dinge wohl nicht viel ändern kann.
3 Sterne.
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am 2. August 2017
Ich habe alle drei Bücher (Cashkurs, Crashkurs und Showdown) von Dirk Müller gelesen und kann jedes mit seinem individuellen Inhalt zu 100% empfehlen.
Cashkurs richtet sich eher an Finanz- und Vorsorgeanfänger, ist aber auch für Fortgeschrittene immer noch sehr Interessant, da hier viel Fachwissen strukturiert zusammen gefasst und sehr verständlich vermittelt wird.
Crashkurs und Showdown vermitteln tiefgreifende wirtschaftliche Zusammenhänge insbesondere in Hinblick auf die europäische Wirtschaftszone.

Dirk Müller ist ein extrem unterhaltsamer Autor. Ich habe noch kein Finanzbuch gelesen, bei dem ich hin und wieder sogar Lachen musste. Dirk Müller kann zudem sehr komplexe Zusammenhänge extrem anschaulich und verständlich vermitteln und hat einen sehr unterhaltsamen Schreibstiel.
Zum Teil ließt sich das Buch wie ein Krimi und man mag es kaum aus der Hand legen!

Ich kann die drei Bücher jeden Empfehlen, der sich für die jeweils Thematik interessiert.
Die besten Finanzbücher die ich bis jetzt gelesen habe.
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am 13. Mai 2013
Wir leben in bewegten Zeiten, politisch und ökonomisch. Längst ist aus einem Miteinander der europäischen Staaten ein Gegeneinander geworden, weltweit gesehen, ist es wohl nicht vermessen, von einem Wirtschaftskrieg zu sprechen. Dabei wird Otto Normalbürger oft für dumm verkauft oder auch bewusst dumm gehalten. Nach "Crashkurs" und "Cashkurs" liegt mit "Showdown" nun das dritte Sachbuch vor, in dem Dirk Müller die interessierte Leserschaft ein wenig hinter die Kulissen der Wirtschafts- und Politbühne schauen lässt.

Dirk Müller macht deutlich, dass nicht ausschließlich die immensen Staatschulden ursächlich für die gegenwärtige Misere sind. Wieder einmal geht es um die Aufteilung von Rohstoffressourcen. In Europa gibt es keine unerschlossenen mehr? Und Griechenland hat schon gar keine? Weit gefehlt. Griechenland hat so große Erdöl/-gasvorkommen, dass es damit ganz Europa versorgen könnte. Dass es von der Förderung bis zur Tilgung der Staatsschulden nur ein kleiner Schritt ist, sollte dann auch jedem relativ schnell klar werden. Warum sollen sich die angeschlagenen Staaten zu Tode sparen, indem ihnen ein Sparprogramm nach dem anderen auferlegt wird. Warum wird nicht eher die Konjunktur angekurbelt? Warum wurde der us-amerikanisch geprägte IWF gegen das Anraten namhafter Fachleute zu Bewältigung der europäischen Schuldenkrise herangezogen? Warum hat man nicht auf eigene Kräfte vertraut? Was würde ein Austritt aus dem EURO für die Bürger der schuldengeschüttelten Staaten für Folgen haben? Was würde sich für uns beim Austreten Deutschlands aus der europäischen Währung ergeben? Ein wenig Licht in den Fragendschungel bringt schon das Nachdenken über die Frage Wem nutzt es?" Ohne die Antwort darauf vorweg nehmen zu wollen, dem Europäer nutzt die gegenwärtige Situation keinesfalls. Aber auch Dirk Müller hat keine ultimative Lösung des europäischen Problems parat. Er zeigt lediglich Möglichkeiten für Wege aus der Krise auf.

Dieses Buch finde ich durchaus wichtig und gelungen, obwohl mir zwei Punkte nicht so gefielen. Zum einen nennt Müller nicht konsequent seine Informationsquellen. Mag sein er will sie in der Öffentlichkeit nicht bloßstellen, aber am Ende des Sachbuches hätte ich mir ein ausführliches Quellenverzeichnis gewünscht(edit: das wurde wohl zwischenzeitlich ergänzt), ohne dass klar werden muss, wer genau zu welchem Thema Auskunft gab. Andererseits haderte ich beim Lesen ein wenig mit dem Sprachstil des Autors. Dieser war mir stellenweise ein wenig zu salopp. An manchen Stellen kam beim Lesen bei mir so eine Art Stammtischatmosphäre auf, die das Buch und das Thema einfach nicht verdient haben. Zwar soll dieses Sachbuch durchaus allgemeinverständlich sein, hier war es ein wenig zu launig.

"Showdown" ist ein hochinteressantes Sachbuch über die aktuellen Probleme der EURO-Zone. Dirk Müller zeigt verschiedene Möglichkeiten und deren Folgen für eine Krisenbewältigung auf. Dabei ist das Buch leicht verständlich geschrieben und auch Laien werden nicht vom üblichen Fachchinesisch überrollt. Klar ist, es muss etwas geschehen. Wie Dirk Müller schreibt, wir bewegen uns konsequent in Richtung eines Sumpfes, noch können wir uns entscheiden, ob wir ihn rechts oder links (ohne politische Wertung) umgehen wollen. Aber geradeaus, wie bisher, ist die eindeutig schlechteste aller Möglichkeiten.

Den Politikern möchte ich zurufen 'Bewegt Euch!', auf jeden Fall ist die Lektüre dieses Buches ein Weckruf, der nicht ungehört verklingen sollte. Aus dem Grund wünsche ich diesem aufklärenden Sachbuch viel Erfolg und viele Leser.
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am 6. Juni 2017
Tolles Buch und wie ich ich finde sollte es jeder einmal gelesen haben der verschiedene Sachen besser verstehen will die vielleicht auch seiner meinung im riesigen Apparat namens EU schief läuft
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am 17. April 2017
Beim Lesen dieses Buches werden einem viele Zusammenhänge klar und es erschreckt mich, was man uns noch alles, von Seiten der Politik, unterjubeln wird ...
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am 8. März 2016
Der Autor versteht es, den Laien mit wirklich einfachen Sätzen die Zusammenhänge in der internationalen Politik/Wirtschaft Einblicke zu gewähren.
Wer vorher kein Interesse hatte, der hat es auf jeden Fall nachher.
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am 14. April 2015
super: exzellent recherchiert und unterhaltsam geschrieben. Man fragt sich permanent warum das offensichtlich geschieht, bzw. nicht geschieht. Am Ende eine optimistische, konkrete Handlungsempfehlung für die Politik
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am 17. März 2015
Dirk Müller ist ein nicht-akademischer Banken- und Finanz-Journalist mit unkonventionellen Ansichten. In diesem Buch widmet er sich den Problemen in Europa.

Zu Beginn geht Müller auf die griechische Geschichte und Griechenlands Beitritt zum Euro ein. Und siehe da, die Probleme dort erscheinen auf einmal nicht als Mangel der griechischen Kultur oder Arbeitsmoral, sondern als Behinderung durch eine überbewertete Währung. Zitat: „Das ist doch interessant zu sehen, mit welcher Dynamik sich jene europäische Staaten entwickelt haben, die keinen überbewerteten Euro als Ballast mit sich schleppen mussten. Gerade Länder wie Polen, Bulgarien, Tschechien, Rumänien galten als wirtschaftlich schwieriges Terrain. Aber siehe da, mit einem gemeinsamen Markt der Europäischen Union und gleichzeitig einer Wahrung, die der eigenen Leistungsfähigkeit entspricht, ist ein Boom möglich, der diese Länder fast mit Mitleid auf ihre Euro-Nachbam sehen lässt.“ (S. 95)

Im Gegensatz zu jenen „Experten", die immer nur Lohnsenkungen als Instrument der Wirtschaftsförderung propagieren, schreibt Müller aus einer im weitesten Sinne sozialdemokratischen Perspektive. Und da er als wirtschaftlich selbstständiger von niemandem außer seinen Lesern und Kunden abhängig ist, nimmt er keine Rücksichten auf Konventionen. Mitunter hat er eigenwillige Ansichten, die er jedoch gut begründen kann. So glaubt er, der IWF wäre der Eurozone als trojanisches Pferd untergejubelt worden, um ihr zu schaden:

„...die Männer in seinem Inneren haben ihre zerstörerische Arbeit aufgenommen. Griechenland wird mit immer neuen Spardiktaten in den Abgrund gedrückt. Erstes Ziel ist eine Abspaltung Griechenlands von Europa. Und das soll für Europa so teuer wie möglich werden und idealerweise das Gesamtkonstrukt Europa spalten. Ein Hilfspaket folgt dem nächsten, eine Garantieübernahme auf die andere. Doch all die Hilfskredite sind nicht bei den griechischen Bürgern angekommen. Sie dienten fast ausschließlich dazu, den internationalen Banken und Investoren ihre griechischen Staatsanleihen abzukaufen oder abzulösen.“ (S. 133)

Eine wilde Theorie, die jedoch zu den aktuellen Ereignissen passen würde. Müller betrachtet Wirtschaftspolitik nüchtern als Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Interessen und stellt Fragen, die andere unterlassen. So setzt er sich kritisch mit dem „Schuldgeldsystem“ auseinander. Er wundert sich, dass wir angesichts jahrzehntelangen Wirtschaftswachstums nicht alle vom steigenden Reichtum profitieren. So kommt er auf eigene Vorschläge zur Lösung der Schuldenkrise, die zwar gut gemeint sind, aber politisch aufgrund der Interessenlagen kaum durchsetzbar sind (vereinfacht gesagt, wollen die Reichen nichts abgeben, auch wenn es sich gesamtgesellschaftlich lohnen würde).

Am Schluss hat Dirk Müller für die Taschenbuchausgabe 2014 ein aktuelles Nachwort mit dem Schwerpunkt Russland/Ukraine geschrieben, ebenso wie Wir sind die Guten.: Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren ein erfrischender Gegensatz zu der üblichen Berichterstattung. Im Vergleich zu Der globale Minotaurus: Amerika und die Zukunft der Weltwirtschaft ist dieses Buch weniger theoretisch fundiert, aber einfacher zu lesen.

Ein spannendes Buch für jeden, der sich für die Schulden- und Eurokrise und die aktuelle europäische Wirtschaftspolitik interessiert.
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am 12. November 2014
Ich möchte nicht zu weit ausholen, da hier bereits ausreichend ausführliche Rezensionen vorhanden sind, die die existierende Meinungsvielfalt durchaus breit abdecken. Ich möchte nur auf ein paar wenige Punkte eingehen:

Ich befasse mich durch Studium, Beruf und natürlich auch aus eigenem Interesse mit den Themen der Weltwirtschaft, Krisen/Kriege, Gesellschaft und deren Zusammenhang. Auf diesem Gebiet trifft man sehr schnell auf die - achtung Unwort - Verschwörungstheorien. Bei vielen Meinungen und Thesen muss man dort oftmals zustimmen. Es fehlt an allen Ecken und Enden an Quellen. Dirk Müller ist mit seinem Buch NICHT ANSATZWEISE in diese Ecke zu stellen. Seine Argumentation und auch Quellenbasis ist fundamental und äußerst stabil. In seinem Buch befinden sich weder einseitige "Bashings" noch sonst irgendwelche voreingenommenen Positionen. Er stellt selber heraus (spätestens im Nachwort direkt zu lesen, aber eigentlich wird es bereits im Fließtext klar), wo sich seine Position befindet - in der quellenbasierten Beobachtung und Analyse - Volltreffer!

Oftmals treffe ich auch im privaten Leben auf Menschen, die Sätze sagen wie "Ach, nicht das Geld ist an allem Schuld, Euro hin oder her" oder "die Griechen sollen mal schön aus dem Euro raus". Ist das so? Vielleicht nur, wenn man sich oberflächlich und ohne den Kontext im Blick damit auseinandersetzt. Ich selbst hatte bislang eine Position, die den Euro in kleinere Sub-Währungen splitten sollte, um sich durch Abwertung zumindest besser an die Wirtschaftslagen der EU-Staaten anzupassen und damit die Drossel vom Hals der Europäer zu lösen. Durch Dirk Müllers Argumentation habe ich durchaus weitere Denkanstöße bekommen, obwohl ich der Meinung war, bereits "viel" zu diesme Thema zu wissen.

Ich möchte dieses Buch jedem empfehlen, der sich (mit welcher Position auch immer) mit dem Thema Europa auseinandersetzt. Ob man Pro- oder Contra der heutigen EU-Struktur steht, wird man hier auf ein Basiswissen treffen, dass Fakten präsentiert. Seine seriöse Art der Präsentation lassen das Buch frei von vorgefertigten Meinungen.

Ich empfehle zudem jedem Käufer zur Taschenbuch-Version zu greifen, da dort ein neues Kapitel zur Ukraine-Krise beigefügt wurde. Ich selber habe leider etwas zu früh die gebundene Version gekauft:-)
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am 15. August 2015
Dirk Müllers "Showdown" ist ein Buch, bei dem man nach jedem Kapitel den Textmarker zücken sollte um sich nochmals alle Fakten vor Augen zu führen. Das Buch ist informativ, clever und bietet ebenso Lösungsansätze für bestehende Probleme wie der Schuldenproblematik. Komplizierte Zusammenhänge werden nochmals durch einfache Beispiele dargestellt.
Ich habe mir dieses Buch gekauft, um eine zweite Meinung zur Griechenland Krise und dem Ukraine Konflikt einzuholen, da die Medien Ihrer Aufgabe der unabhängigen Berichterstattung scheinbar nicht mehr nachgehen wollen. Die entsprechenden Quellen zum Buch wurden auf der Cashkurs Seite unter folgendem Link veröffentlicht.

[...]

Für Menschen die über den Tellerrand schauen und etwas verstehen wollen und sich nicht mit jeder erstbesten Meinung zufrieden geben ist das Buch ein Muss!
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