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am 14. August 2017
Bilder und Filme, vor allem unter Wasser sind gut. Aber jetzt zum dritten Mal defekt, wenn ich am Zoom drehe geht die Kamera aus. Beim ersten Mal hörte die Kamera einfach auf irgendwas zu tun, beim zweiten Mal konnte man die Einstellungen (Blende, Zeit, ISO etc.) nicht mehr einstellen.
Kamera wurde von mir absolut pfleglich behandelt, nur beim Schnorcheln ( also nie tiefer als ca. 5 m im Einsatz) eingesetzt, immer mit Süßwasser gereinigt und nie fallen gelassen.
Also tolle Bilder wenn sie mal funktioniert, aber von Robustheit keine Spur. Absoluter Fehlkauf. Schade.
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am 26. April 2017
Die Kamera ist ganz ok und macht gute Photos.
Habe sie mir schon lange gewünscht.
Man muß aber mind. noch 2 Akus dazu bestellen
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am 17. November 2016
Ich habe mir diese Kamera primär für Fotos beim Tauchen im Urlaub gekauft. Im September war es dann endlich soweit und ich wollte die Kamera zum ersten Mal beim Schnorchel einsetzten. Da ich in diversen Bewertungen bereits über die Undichtigkeit bei anderen Besitzen gelesen hatte, habe ich am Abend zuvor im Hotelzimmer alle Dichtungen akribisch überprüft und gesäubert. Am nächsten Tag war die Kamera das erste Mal bei ca. 0,5 m Tiefe im Wasser und bereits nach 1 Minute meldete die Kamera Fehler und schaltet sich ab. Wieder an Land zeigte sich, das Wasser in das Batteriefach als auch in den Objektivverschluss gelaufen war. Zu dem Beschlug auch das Display von Innen.
Zum Glück hatte immerhin die Speicherkarte überlebt.

Generell lässt sich sagen, dass die Kamera sehr Kompakt ist, sie gute Fotos bei Tag und Nacht macht und diverse Funktionen bietet. Solange man die Kamera nicht mit Unterwasser genommen wird, ist sie zu empfehlen. Da Bilder ja bekanntlich mehr als 1000 Worte sagen, anbei einige Fotos.

Da sie jedoch explizit als Unterwasserkamera beworben wird gebe ich nur 2 Sterne. Das Geld gab es übrigens zum Glück zurück :)
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Dezember 2013
Stil: 11-27,5mm Objektiv|Farbe: silber|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zunächst einmal vorausgeschickt: ich bin bekennender Freund von Systemkameras. Ich bin kein professioneller oder besonders ambitionierter Photograph, mein Anspruch beschränkt sich auf ein scharfes Bild mit netten Farben. Spiegelreflexkameras sind schon toll - mir aber irgendwie zu kompliziert (und zu groß). Kompaktknipsen liefern mir aber auf der anderen Seite zu wenig Qualität, vor allem kann ich mit den oftmals langsamen Auslösezeiten nicht leben. Fotografieren tue ich manchmal im und unter Wasser (Kinder im Badeurlaub mit viel Sand und im Schwimmbad, mehr nicht, kein Tauchen in grösseren Tiefen, nichts extremes) und manchmal auch draußen - bei allen Wetterlagen und auch mal im Gelände. Und da habe ich schon die eine oder andere böse Überraschung mit Kameras erlebt, die nicht wirklich wasserfest oder stoßfest waren oder die in tieferen Temperaturen nicht so zu Hause waren, denen ein bisschen Sand das Objektiv blockiert hat, etc.. Beschlagen des Objektivs und der Kamera von innen war das eine, Brüche von Glas / Kunststoff das andere.

Die Nikon 1 AW1 überzeugt mich in dieser Anspruchshaltung ungemein. Ich habe in dieser Ausstattungsklasse noch nie Robusteres in der Hand gehalten. Auch wenn ich - wie erwähnt - nicht der große Taucher bin aber auch das könnte sie wohl laut Hersteller durchalten, was sie bei mir aber nicht muss. Den Badeurlaub oder den Einsatz im Schwimmbad steckt sie jedenfalls unbeeindruckt weg. Auch das unbeabsichtigte Runterfallen vom Tisch, an den der Nachwuchs ebenso unbeabsichtigt gestoßen war. Was die Bildqualität angeht, so bin ich voll begeistert. Sie hält da in den meisten Situationen gut mit der Spiegelreflex meiner besseren Hälfte mit (auch eine Nikon), alleine bei schlechten Lichtverhältnissen hat die DSLR die Nase deutlich vorn. Mit anderen Systemkameras verglichen (Nikon S1, V1 und Canon EOS M) kann ich sagen, dass sie mit den Brüdern aus dem Hause Nikon locker mithält (ist ja auch mehr oder weniger die gleiche Kamera), dass sie der Canon aber vor allem in Sachen Schnelligkeit des Autofokus, Brauchbarkeit der Basismodi und auch in der Bildqualität spürbar überlegen ist.

Der eingebaute Blitz ist brauchbar für kurze Entfernungen, kann aber aufgrund seiner Größe keine wirklichen Wunder leisten. Wer hier mehr braucht, sollte zur V1 greifen, hier gibt es einen Multifunktionschuh zum Aufstecken eines Blitzes.

Wer die Kamera weniger ruppig behandelt und sie auch nicht so sehr extremen Temperaturschwankungen aussetzt (oder nicht draußen im Regen unterwegs ist), der kann auch ruhig zu den kleineren Brüdern J1 oder S1 und deren Nachfolgern greifen. Auch hier findet man einen vergleichbaren Funktionsumfang, einen kleinen Blitz, einen schnellen Autofokus und hat all das auf wesentlich kleinerem Raum und mit spürbar weniger Gewicht - denn vor allen eins fällt auf: Die AW1 ist stabil und dadurch doch recht schwer.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich die AW1 auf ganzer Linie überzeugt. Wer eine leistungsstarke Kamera für den Outdoor- oder den Unterwassereinsatz sucht - oder sonst einmal in widrigen Wetterbedingungen oder etwas schwererem Gelände unterwegs ist - der wird sich mit der AW1 durchaus anfreunden können. Sie ist in dieser Klasse schlicht konkurrenzlos.
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am 9. Oktober 2014
Drei Wochen lang nutzte ich die AW1 mit Standardobjektiv in Kroatien beim Segeln und Schnorcheln - täglich meist zwei bis drei Stunden im und unter Wasser und häufig auf fünf bis sieben, aber auch ab und zu auf zehn bis zwölf Meter Tiefe. Dieser Stresstest hinterließ Spuren. Nach drei Tagen stellte ich wie auch andere Rezensenten fest, dass das Objektiv immer häufiger beschlug, nachdem ich wenige Minuten im Wasser war. Die Kamera für eine Viertelstunde spontan in die Sonne halten half dann meistens, aber nicht immer. Die anspruchsvollen Pflegeanforderungen des Handbuchs (nach max. 60 Minuten im Salzwasser 10 Minuten lang in Süßwasser eintauchen, alles akribisch abtrocknen, im Schatten trocknen lassen, alles aufklappen, Objektiv abschrauben, O-Ring entfernen und prüfen...) waren auf einer Segelyacht vor Anker schwierig umzusetzen. Insbesondere das ausgiebige (manchmal auch über Nacht) Auslüften des Objektivs stellte sich aber als erfolgreich heraus - Beschlag war dann kein Thema mehr. Nach zwei Wochen löste sich an mehreren Stellen zunehmend der schwarze Lack am Kameragehäuse. Besonders ansehnlich war die Kamera danach nicht mehr, machte aber über und unter Wasser tadellos alles was sie laut Prospekt kann (übrigens auch die Panoramen über Wasser unter nicht zu schwierigen Bedingungen, entgegen der Erfahrung einer vorherigen Rezension). Nur der fehlende Bildstabilisator im Objektiv machte sich bei UW-Videos bemerkbar. Nach drei Wochen kam noch ein Fleck am äußeren Rand des Objektivs (bzw. dessen UW-Schutzglass) hinzu, den ich nicht entfernen konnte (war aber auf den aufgezeichneten Fotos und Videos nicht sichtbar). Amazon ersetzte mir Kamera und Objektiv klaglos, inzwischen besorgte ich mir auch noch das 1 Nikkor 30-110 Objektiv, um über Wasser mehr Möglichkeiten zu haben, und das AW1 10mm Festbrennweitenobjektiv steht auf meiner Wunschliste, um unter Wasser mehr Lichtstärke und (hoffentlich) Bildqualität zu erzielen. Fazit: Konkurrenzlose Outdoor- und UW-Kamera, aber im Stresstest mit Schwächen.
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TOP 500 REZENSENTam 18. Dezember 2013
Stil: 11-27,5mm Objektiv|Farbe: silber|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Das SUV unter den Systemkameras" habe ich als Überschrift gewählt. Mit gutem Grund. Denn wie die geländegängigen PKW, schleppt auch die Nikon 1 AW1 ein wenig Gewicht und Volumen mehr mit, als ein vergleichbares Modell, ohne diese Sonderausstattungen. Wer nur auf der Straße fährt, ist mit einer "normalen" Limousine oder Kombi sicher komfortabler und sparsamer unterwegs als mit einem Geländeauto. Genau so ist es bei der Nikon: Wer auf die Wasserdichtigkeit und den Schutz vor groben Stößen verzichten kann, bekommt mit der Nikon 1 J sogar noch einen etwas größeren Zoombereich und identische Bildqualität in einem um einiges kompakteren und leichteren Gehäuse. Bitte beachten Sie hierzu mein kleines Video zu dieser Rezension.

Da die Bildqualität einer Kamera bei der kleinen Größe, die bei Amazon eingestellt werden kann, eh nicht dargestellt werden kann, habe ich auf, mit der Kamera erstellte, Beispielfotos verzichtet. Ich kann aber versichern: Die Fotos und Videos aus der Nikon 1 AW1 sind sehr gut. Der AF ist schnell und treffsicher, die Farben sehr natürlich. Dank des höheren Gewichts der Kamera verwackelt man auch nicht so schnell. Da gibt es nichts zu meckern.

Verlässt man sich auf die diversen Automatik-Funktionen, kommt man ohne fotografische Vorkenntnisse zu technisch einwandfrei belichteten Fotos und Videos. Die manuellen Einstellungen, die erfahrene Fotografen vielleicht bevorzugen, sind zwar möglich, aber nicht so einfach vorzunehmen wie z. B. bei der Nikon Coolpix P7800 Digitalkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Display, Full-HD-Video, bildstabilisiert) schwarz. Dennoch steht auch bei der Nikon 1 der von Profis bevorzugte Adobe RGB-Farbraum zur Verfügung. Sehr gut!

Als Nikon mit der "1" die erste Nikon-EVIL-Systemkamera (EVIL -> Electronic Viewfinder, interchanchable Lens -> elektronischer Sucher und Wechseloptik) auf den Markt brachte, war die Fachwelt einigermaßen erstaunt. Um nicht zu sagen: Enttäuscht. Denn erwartet hatte man ein System mit Sensor im APS-C-Format; insgeheim erhofft sogar einen Vollformat-Sensor. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass sogar ein Produktmanager von Nikon in einem Gespräch mir gegenüber beiläufig erwähnte, mit der Nikon 1 eher ein Lifestyle-Produkt als ein Profiwerkzeug im Portfolio haben zu wollen.

Doch es kam ein wenig anders. Dank sehr guter Bildqualität, schnellem und treffsicherem Autofokus und sehr kurzer Auslöseverzögerung finden sich vor allem die Nikon 1 V1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv und die Nikon 1 V2 Systemkamera (14 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Hybrid-Autofokus, superhochauflösender elektronischer Sucher, Full-HD Video) schwarz Kit inkl. 10-30 mm VR Objektiv in den Fototaschen vieler Profis. Grade bei Reportagen mag auch ich nicht mehr auf meine V1 verzichten. Zumal sie auch eine recht ordentliche Videoqualität liefert.

Unsere Nikon 1 J1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv hatten wir im Urlaub dabei, für die Tage, an denen die D800 zu Hause bleiben sollte. Da haben wir nicht nur die Möglichkeit vermisst, auch ein paar Schnappschüsse beim Schnorcheln machen zu können. Denn bei einem kräftigen Platzregen drang Wasser in die J1 ein. Bis zum Austrocknen mussten wir einige Tage darauf verzichten.

Mit der Nikon 1 AW1 wäre uns das nicht passiert. Die Kamera ist bis 15 Meter Tauchtiefe wasserdicht, bis 2 Meter Fallhöhe stossgeschützt und bis -10°C frostsicher. Den größten Vorteil sehe ich dabei in der Robustheit. Zwar kann auch der Blitz unter Wasser benutzt werden, doch da der recht nahe an der optischen Achse positioniert ist, muss das Wasser schon sehr klar sein und das Objekt recht nahe an der Kamera. Denn die Nähe des Blitzes zur Optik lässt Schwebeteilchen und Wasserverschmutzungen deutlich sichtbar werden und die Reichweite ist natürlich für entferntere Objekte niemals ausreichend. Hier darf man nicht zu viel erwarten. Ein kleiner Tipp vorweg: Wer gelungene UW-Fotos aus dem Urlaub mitbringen will, sollte sich vorab zumindest in die Fachliteratur einlesen.

Damit die Kamera wasserdicht ist, muss sie vor dem Tauchgang entsprechend vorbereitet werden. Eine kleine Tube Silikonfett und O-Ringe zur Abdichtung liegen zur Abdichtung des Gehäuses und Objektivanschlusses bei. Da vor allem die O-Ringe nicht ewig (dicht) halten, sollten sie vor jedem Kontakt mit Wasser gründlich überprüft und eventuell ersetzt werden. Auch nach dem Kontakt mit (Meer-)Wasser benötigt die Kamera ein wenig Aufmerksamkeit und Pflege.

Fazit: Wer auf Nummer sicher gehen will, dass die Kamera auch beim Wassersport oder im Platzregen zuverlässig gute Fotos abliefert, kommt nicht um die Nikon 1 AW1 herum. Wer mehr Wert auf kompakte Abmessungen legt und auf diese Features verzichten kann, hat mit der Nikon 1 J bei sonst gleichem Funktionsumfang und Bildqualität weniger zu schleppen.
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am 12. Oktober 2014
Ich habe mir diese Kamera für meinen Sommerurlaub gekauft. Eine Woche vor dem Urlaub ist sie angekommen, gleich ausgepackt und schon die ersten test Fotos gemacht. Über die Qualität der Bilder kann ich echt nicht jammern habe sie über Wasser sehr haufig benutzt und bin im nachhinen sehr zufrieden. Das Einstellen der Blende und der Belichtungszeit ist zwar Gewöhnungsbedürftigt, aber es ging mit der Zeit. Mit der Qualität unter Wasser bin ich auch sehr zufrieden im nachhinein, habe sie allerdings nur 4 mal im Wasser mitgehabt (drei Mal davon im Meer).

Beim ersten Mal in der Therme habe ich zwar oft komische Blicke zugeworfen bekomme, da sie nicht Wasserdicht aussieht und habe lange gebraucht bis ich sie auch wirklich mit ins Wasser genommen habe hat aber wundervolle Fotos gemacht und war wirklich Wasserdicht.
Beim zweiten Mal im Tauchen im Meer (ca. 5 Meter) hat sie auch super gehalten und wundervolle Fotos gemacht.
Beim dritten Mal war leider Salzwasser beim Akku und der Speicherkarte (zum Glück ist sie nicht kaputt gegangen).
Dann habe ich sie noch ein viertes Mal mitgenommen, da ich gehofft habe das ich sie vielleicht da nicht ganz zu hatte und habe alles ganz genau überprüft, nur leider kam wieder Salzwasser zum Akku und der Speicherkarte.

Im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden, nur schade das sie bei mir nicht ganz Wasserdicht ist. Leider hat bei mir das Objektiv, dass dabei ist auch schon eine Delle, obwohl nur einmal von 0,5 Meter meine Tasche umgekippt ist.
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... heisst Jules Vernes berümter Roman von 1870. Schon damals besaß Kapitän Nemo, der erste Mann auf der Nautilus, bereits viele unterwassertaugliche Spielzeuge um die wir ihn heute beneiden würden. Gut, Unterwasserfotografie ist wie wir spätestens seit Jaques Costeau und Hans Hass wissen, nichts mehr neues, doch bisher ist es immer noch mit einem gewissen Aufwand verbunden, mehr als Knipsenqualität unter Wasser zu erhalten.
Nikons Ankündigung einer wetterfesten, spiegellosen Systemkamera hatten mich aufhorchen lassen. Seit meinem Wiedereinstieg in die Welt der Fotografie habe ich mich zunächst Schritt für Schritt wieder zu den DSLRs orientiert, bis ich erneut vor der Frage stand wie weit ich den Aufwand weiterhin betreiben möchte. Gerade als Motorradreisender ist man bezüglich des Gepäcks eingeschränkt. Genau das brachte mich zu Analogzeiten zur Minox GTX und schließlich nun auch zu Panasonics MFT System. Anfänglich musste man in Sachen Bildqualität noch Abstriche machen, das hat sich aber mit der neueren GF, GX oder auch den GH Modellen deutlich verbessert. Auf Reisen, egal ob mit oder ohne Motor, am Strand oder auch nur beim Spaziergang, bei miesem oder kaltem Wetter habe ich mir allerdings immer eine abgedichtete Kamera gewünscht. Nikon verspricht die Funktion unter all diesen Widrigkeiten. Man bot mir nun die AW 1 zum Testen an. Da habe ich nicht widerstehen können.

Als Vergleichsgerät habe ich der Nikon meine gute alte Panasonic GF1 zur Seite gestellt. Der Gerechtigkeit halber mit dem Serienzoom. Zum einen interessierte mich der Konzeptvergleich der beiden sich sehr ähnelnden Kameras. Zum anderen war ich gespannt ob, bzw. wie sich die vier Jahre Evolutionszeit in der Bildqualität niederschlagen. Die Ähnlichkeit beginnt schon bei der Größe. Die Panasonic ist minimal länger, dafür etwas schlanker wie die Nikon. Die Bauhöhe trennt die beiden nur um einen Millimeter. Wen wunderts, auch das Gewicht ist ähnlich. Die Nikon ist etwas schwerer, wobei die Panasonic für ihre Größe ebenfalls kein Leichtgewicht ist. Knapp 50 Gramm mehr hat die Nikon auf den Hüften. Mit dem aufgesetzten Standardzoom wird es deutlich mehr. Vermutlich liegt das an der Abdichtung und der Tatsache, daß das Nikon Glas ein sog. Innenfokusierer ist. D.h. im Gegensatz zum 14-45, bzw. 14-42 der Panasonic, verändert das Nikon die Baulänge während der Brennweitenänderung nicht.

Haptisch gefällt mir die Panasonic Serie besser. Die Panas fühlen sich eindeutig wertiger" an. Auch die Optik der Nikon begeistert mich nicht. Mir wurde ein silberne Exemplar der AW1 geliefert. Die Optik erinnert an den Versuch mit silbernem Lack einen Aluminiumeffekt zu erzielen. Das von mir beim Händler des Vertrauens in Augenschein genommene schwarze Modell sieht eindeutig besser aus. Das gilt auch für das weisse Exemplar. Das Design ist mit übersichtlich" ganz gut beschrieben. Das sind zwar fürs erste keine schlagkräftigen Argumente, den ein oder anderen interessiert es aber doch.
Auch die Anordnung der Bedienelemente lässt eine Ähnlichkeit erahnen. Dabei fällt auf, daß der Nikon Einstellräder völlig fremd sind. Sie braucht sie nicht. Weder für die unterschiedlichen Programme, noch für Blende oder Belichtungszeit wie bei der japanischen Schwester. Leider fehlt ihr zu Lasten der Abdichtung auch ein Blitzschuh. Das ist schade, wird aber durch den ausklappbaren Blitz mit der Leitzahl 5 halbwegs kompensiert. Ein Minuspunkt ist für mich das nicht in der optischen Achse liegende Stativgewinde. Das ist für mich wichtiger als der Nachteil des blockierten Akkufachdeckels der GF/X Modelle.

Richtig schlau finde ich die Lösung für den Akkuschacht und die Anschlüsse für die Peripherie. Beide Deckel sind sehr stabil gemacht und können mit einem zusätzlichen Schieberiegel gesichert werden. So hat man unter Wasser seine Ruhe vor quälenden Horrorszenarien mit gefluteten Kameragehäusen. Zur besseren Kenntlichmachung ist die Lockstellung auch noch farbig hinterlegt. Da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht. Auch die beiden Gurtösen sind praxisgerechter als die der GF1. Die Gurtschlaufe lässt sich leichter einfädeln. Die Rückseiten sind bei beiden von den Displays dominiert. Wobei das der AW1 eindeutig vorne liegt. Es verfügt auch über die doppelte Auflösung von 920.000 Bildpunkten. Gelungen ist auch die Daumenablage. Der Daumen ruht auf einer kleinen gummierten Fläche, was in Verbindung mit der geriffelten Wölbung an der Front die Griffsicherheit immens verbessert.

Der eigentliche Clou der Nikon sind die inneren Werte sowie das Bedienkonzept. Die Nikon hat einen deutlich kleineren Sensor wie die GF1. 13,2 x 8,8 zu 17,3 x 13mm sind eine echte Hausnummer. "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen" sagt der Volksmund. Ich war gespannt wie sich die Nikon schlägt. Aber vor dem Bild kommt die Bedienung und die ist bei der Nikon völlig anders. Gemeint ist damit nicht die allseits bekannte Umstellung auf markentypische Menüführung, sondern die Art der Bedienung generell. Hier haben sich die Nikonentwickler einiges einfallen lassen. Im Live-Bildmodus reicht bei gedrückter Action Taste eine seitliche Neigung zum Wechsel der verschiedenen Modi. Lässt man die Taste los ist der Wechsel vollzogen. Das klingt ein wenig nach Wii Party, ist am Anfang ziemlich ungewohnt, funktioniert aber grandios und geht, sobald das System durchschaut ist, auch richtig flott. Das ist ein bisschen vergleichbar wie der Wechsel vom Alcatel One Touch Easy zum iPhone. Trotzdem ist durch die fehlenden Einstellräder der Aufwand gefühlt höher, das Daumengrundgelenk der Gelenkarthrose näher. Neigen ist praktisch, aber irgendwie brauchts immer einen Knopfdruck mehr. Das gilt vor allem für diejenigen, die sich mehr in den manuellen Gefilden des Menüs aufhalten wollen. Die Rückmeldung der verbauten Tasten ist im Übrigen sehr gut. Sie sprechen sauber an und arbeiten zuverlässig.

Bisher war ich mit der Schnelligkeit von GF, GX und meiner GH sehr zufrieden. Das hat sich nicht grundlegend geändert, aber andere Mütter haben eben auch schöne Töchter. Nicht von ungefähr genießen die Nikons den Ruf schnell zu sein. Das mag nicht auf alle zutreffen, aber die AW1 gehört definitiv in den erlauchten Kreis der Schnellchecker. In der Best Moment Capture" nimmt die Kleine in 1,3 Sek 20 Bilder auf. Das wäre das Ende jeder Spiegelmechanik. Aber auch sonst ist die Nikon flott unterwegs. Belichtungszeiten von 1/16.000 bis 30 Sekunden und einer 2 minütigen Langzeitaufnahme realisiert die AW1.
Auch beim Fokussieren macht die AW1 klar wer Chef im Ring ist. Die MFTs von Panasonic sind wahrlich nicht für Langsamkeit bekannt. Sie sind es auch nicht. Allerdings kann auch das die Nikon besser. Das gaukelt der AF nicht nur vor. Auch die Bilder sind an der anvisierten Stelle entsprechend scharf. In Windeseile sind die Daten auf den Datenträger abgelegt. Egal welche Geschwindigkeitsmerkmale sich hinter dem SD befinden. Die AW1 nimmt sie alle, die einfache SD, die SDHC und auch die SDXC Variante. Beim Fokussieren fällt auf, daß die mitgelieferte Linse sehr satt dreht. Für meinen Geschmack zu satt und damit mehr in Richtung Schwergängigkeit tendierend. Ob das auch der Bauweise geschuldet ist wage ich nicht zu sagen.

Was ist nun mit den Bildern? Ehrlich gesagt habe ich mir von der Nikon in Sachen Bildqualität mehr versprochen. Die Nikon lässt 2 Mio Bildpunkte mehr an Information auf eine kleinere Fläche, wie der 12 Mio Pixel aufnehmende LiveMos Sensor der GF1. Ob das der Knackpunkt ist wage ich nicht zu sagen. Es gereicht der AW1 jedenfalls nicht zum Vorteil. Die alte Dame GF1 macht immer noch einen guten Job, bzw. die Nikon macht es drei Jahre später nicht besser. Die Nikon liefert die neutraleren Bilder. Die Panasonic mag es lebendiger. Das ist aber je nach Fotografen Geschmack unter "Vorlieben" abzulegen und kein Nachteil. Ein himmelweiter Unterschied gibts dem Weissabgleich zu vermelden. Das macht die Wasserdichte richtig gut. Selbst bei Kunstlicht gibts keine Überraschung. Hier hängt sie die olle Pana um Längen ab. Das nikoneigene RAW Format NEF ist ebenso vorhanden wie das JPEG Format und lässt so genügend Spielraum für Nachbearbeitung. Bei den aktuellen Speicherkartenpreisen gibt es für mich nur eine ALternative RAW(NEF) + JPEG Fine, also die beste Bildqualität einstellen. Warum hier in einer Rezension die AW1 für die mangelnde Bearbeitungsmöglichkeit im RAW Format kritisiert wird, erschliesst sich mir nicht. Ich brauche dazu einen aussagekräftigen Bildschirm mit einer entsprechenden Diagonalen. Ein 3" Display ist dazu nicht sonderlich geeignet.

Aber auch der Umgang mit feinen Details und die Verzeichnung nerven. Wobei letzteres auch zu Lasten des Objektivs geht. Das ist zwar alles deutlich besser als bei den kompakten Kameras, einen Vergleich mit der Olympus O-MD5 oder auch der Pana GH2 hält die AW1 nicht stand. Selbst die olle GF1 sieht da nicht schlechter aus. Enttäuschend ist das Rauschverhalten. Während es Panasonic bei den Nachfolgerinnen der ersten MFT Serie geschafft hat diesbezüglich Boden gut zu machen, nervt die AW1 mit dem Rückfall in alte Zeiten. Ich hatte bereits diverse Nikons zum Testen, aber das ist das negative Highlight. Schon bei ISO 800 beginnt deutliches grenzwertiges Grieseln was die feinen Details vermatscht. Das nicht besonders lichtstarke Objektiv unterstützt die AW1 dabei nicht. Leider ist die Auswahl an abgedichteten Objektiven nicht besonders groß, womit man hier wenig Spielraum zum "Tricksen" hat. Olympus und Panasonic bieten hier eindeutig mehr. Als Beispiele nenne ich das 20/1.7 von Panasonic oder das 45/1.8 von Olympus. Die sind zwar nicht wasserfest, aber beide machen aus der alten Rauschkugel" GF1, mit ihrem erhöhten Glasanteil für besseren Lichteintritt, eine wirklich ernstzunehmende Kamera. Festbrennweiten gibt es für die AW auch, allerdings verliert sie dann ihren Outdoornimbus. Stark ist hingegen die Möglichkeit ohne Unterwassergehäuse auf Tauchstation zu gehen. Hier ist die kleine Nikon in ihrem Element. Olympus Tough, Panasonic FT, oder andere kompakte Outdoorspezialistinnen können da einpacken. Endlich gibst anständige Unterwasserbilder. In den nächsten Tagen werde ich hier ein paar Bilder einstellen die das Geschriebene auch bildlich unterstreichen.

Wie oben schon erwähnt ist das nicht nur unter Wasser ein Vorteil. Alles was Fotografen sonst fürchten ist ab sofort vernachlässigbar. Vom Tierhaar bis zur Sandburg. Vom Polarkreisfrost bis zum Amazonasklima. Von der Baustelle bis zum Tropenhaus. Die Nikon nimmts gelassen. Dem Interessenten sei aber gesagt, daß die Abdichtung immer unter besonderer Beobachtung sein sollte. Mittels eines O-Rings wird der Bund des Objektivs abgedichtet. Diese Stelle ist die Achillesverse des Systems. Auf Sauberkeit und Beschädigungen sollte hier das Augenmerk liegen. Dafür gibt es seitens Nikons sogar ein Spezialwerkzeug: Nikon WP-N1 O-Ring Entferner Nikon widmet diesem Thema sogar ein Extrakapitel in der Bedienungsanleitung. Letztere empfinde ich seitens Nikon als sehr löblich. Eine BDA in Printform, sowie der komplette Lieferumfang inklusive Silikonfett zur Pflege der Dichtungen. Erwähnenswerte Features der AW1 sind zweifelsohne auch die Wasserwaage, die Kompassfunktion sowie der Tiefenmesser. Persönlich sehr gelungen finde ich die D-Lightning Funktion. Diese habe ich bereits in Nikons Kompakten schätzen gelernt. Die Funktion hellt schattige Stellen etwas auf, was das Fotografieren bei schwierigen Lichtverhältnissen deutlich erleichtert.

Nicht unerwähnt soll die Videofunktion mit der Zeitlupenoption sein. Wie immer halte ich mich hier aber zurück. Da gibt es berufenere Rezensenten die vom Filmen mehr verstehen wie ich.

Kurz und Knapp

Positives:
+ Verarbeitung
+ Schnelligkeit allgemein
+ AF
+ Belichtungszeiten
+ Display
+ Batterieklappe auch bei Stativverwendung zugänglich
+ extra Verriegelung für Peripherieklappen
+ Objektivbauweise, Innenfokussierer
+ absolut Outdoortauglich, egal ob Wasser, Staub oder Sand
+ Bedienungsanleitung in Printform
+ Lieferumfang
+ Bedienkonzept
+ sinnvolle Features
+ erwerbbares Zubehör wie stoßsicheres Gehäuse, WLAN Modul etc.

Neutral:
o Lackierung in Silber wirkt billig
o noch wenige abgedichtete Objektivalternativen
o kein optischer Sucher

Negatives:
- Bildqualität
- kein Blitzschuh
- Stativgewinde außerhalb der optischen Achse
- lichtschwaches Objektiv
- Objektiv schwergängig
- Pflegeaufwand

Empfehlenswerte Einstellungen:
# Der AWB(Weiabgleich) funtkioniert super anständig. Zu achten ist auf die Einstellung der Automatiken. Im Speziellen auf die des ISO Werts(Menü Bildverarbeitung). Wenn es den überhaupt sein muß würde ich die kleinste der Stufen wählen(160 -800). Wenn es das Licht zuläßt, den Wert bis max 400 ISO eingrenzen. Hier gehen viele Details verloren.
# Die Qualität auf JPEG Fine und RAW setzen(Menü Fotografieren)
# Die Autoverzeichnung nur bei Weitwinkelaufnahmen einsetzen(Menü Fotografieren)
# Active D-Lightning hellt Schatten auf(Menü Fotografieren)

Mein Fazit ist etwas ambivalent: Die konsequente Umsetzung auf absolute Outdoortauglichkeit ist inklusive des Bedienkonzepts grandios. Das macht sie nicht nur für tauchende Spezialisten interessant. Sie ist dicht und unempfindlich und so für Strand und Riff gleichermaßen geeignet. Dabei ist es ihr egal ob bewegtes oder statisches Bild. Die Qualität der statischen Bilder könnte in meinen Augen aber besser sein. Vermutlich ist das der Bauweise des Objektivs geschuldet, für das es noch zu wenige abgedichtete Alternativen gibt. Mit leistungsfähigeren Gläsern wäre die Nikon trotz ihres kleineren Sensors ein schnelles Allroundtalent mit unschlagbaren Features und könnte ihre Schummerlichtschwäche etwas kaschieren. So ist sie nicht Fisch oder Fleisch, nicht Kompakte und auch keine ernstzunehmende Konkurrenz für die MFTs von Olympus oder Panasonic. Zumindest nicht über Wasser.

Eine Anmerkung:

Wenn jemand hier negative Erfahrungen mit einem Produkt gemacht hat und ein Produkt zu "positiv" bewertet sieht, kann er das jederzeit in einem Kommentar oder einer eigenen Rezension tun. Oft ist es so, daß gerade negative Erfahrungen durch Problemen bei neuen Kameras in der Breite zunächst nicht erkannt werden. Als Beispiel seien hier die Sensorprobleme(Perlenketten) bei NikonD7000 und Pentax(K5) der letzten DSLR Serien genannt, was in der Praxis erst bei gezielten Ausschnittvergrößerungen über 100% im Bild wirklich auffiel und nur durch Foren und Produktrezensionen aus dem herstellerseits gern genommenen "Einzelfall" eine Rücknahmeaktion machte. Ob man das nun hören mag oder nicht, gerade wir Fotofreunde sind diesbezüglich gebrannte Kinder. Man denke nur an die bereits erwähnten Sensorprobleme, SDM Ausfälle bei den Objektiven, der Bug beim Pentax DA21, sich wiederholende Belichtungsfehler der Pentax K-x, schräghängende Sucher usw. Umso wichtiger ist es dies zu kommunizieren.

Danke
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am 29. März 2016
Ich habe die Kamera nun schon ein paar Jahre im Einsatz. Anfangs betreib ich sie unter Wasser nur mit dem 10mm Objektiv. Da dieses kaum Vorteile brachte, verkaufte ich es und fotografierte nur noch mit dem Zoom - wahrscheinlich ein Fehler. Trotz extrem pingeliger Sauberkeit, regelmäßigen Wechsel des O-Ringes, reinigen und neu fetten nach Gebrauch ist die Kamera nicht richtig dicht. Dies führt dazu, dass das Display und leider auch das Objektiv nach kurzer Zeit im Wasser beschlägt. Mit dem 10mm Objektiv hatte ich diese Probleme nicht.
Von der Bildqualität unter Wasser hatte ich mir auch mehr versprochen. Richtig scharf sind die Bilder nicht (bitte keine Diskussion bezüglich Verschlusszeit/Blende/Iso etc. anfangen). Brauchbare Unterwasserbilder gibt es auch nur dicht unter der Oberfläche im sonnendurchfluteten Bereich. Für den Preis hätte ich mehr erwartet - schade.
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am 23. März 2015
Ich habe diese Kamera für eine lange Reise gekauft und wollte sie für Wanderungen und Unterwasseraufnahmen nutzen, zudem bin ich Designer und fotografiere häufig auch für professionelle Zwecke. Nachdem ich bei Schnorchel die Kamera wenige Male genutzt hatte, war Wasser in das Batteriefach eingedrungen und hat die Kontakte beschädigt (vom Akku ganz zu schweigen). Ich war sehr verwundert, da ich äußerst sorgfältig mit der Kamera umgegangen bin, d.h. ich habe sie nach dem Schnorcheln immer mit Frischwasser abgespült und sie trocknen lassen, bevor ich das Fach geöffnet habe. Das Batteriefach wurde dann nur kurz zur Entnahme des Akkus geöffnet und umgehend wieder geschlossen. Ich habe die Kamera zu Nikon eingeschickt, die die Kamera geprüft haben. Angeblich soll Schmutz die Dichtung gestört haben und man hat mir angeboten für 300,- EUR eine Reparatur durchzuführen. Die Kamera macht zwar tolle Fotos und Filme, aber sie ist meiner Meinung nach nicht für das zu gebrauchen, wofür sie vekauft wird. Eine Unterwasserkamera kann nicht nach 5maligem Gebrauch bereits einen solchen Defekt aufweisen. Ich bin daher von diesem Produkt sehr enttäuscht. Ebenfalls von Nikon, die viel Geld für die Reparatur fordern. Von anderen Kameraherstellern bin ich besseren Service gewohnt. Die Zusage für die Reparatur habe ich dennoch gegeben, da das ganze Zusatzbehör, was ich ebenfalls gekauft hatte, sonst nutzlos für mich wäre. Die Reparatur dauert nun übrigens bereits fast vier Wochen. Ich bin daher mal gespannt, wann ich die Kamera wieder bekomme und ob sie nach kurzer Zeit nicht wieder defekt ist. Schade um das Produkt und schade um mein Geld. Nächstes Mal investiere ich es lieber wieder in eine Canon, da stimmt der Service und die Produkte haben mich auch noch nie enttäuscht.
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