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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
53
4,2 von 5 Sternen
Dark Souls II - [Xbox 360]
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:29,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 1. Dezember 2016
Dark Souls geht nun in die zweite Runde.

Einsteiger freundlicher aber dennoch schwer wie immer.
Für die Hardcore-Gamer kann der Schwierigkeitsgrad durch ingame Features sogar
noch erhöht werden. Im Gegensatz zum ersten teil läuft der Onlineservice diesmal
über Server und das merkt man auch. Eine würdige Fortsetzung die wieder viele Stunden
in Anspruch nehmen wird.
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am 25. Januar 2015
Neeeeiiinnn (schluchz), nicht schon wieder tot...; noch meinen Daumen hoffnungslos zu spät auf das "X" gepresst, um kurz vor dem Erlöschen der TP Anzeige einen der letzten Lebensteine einzusetzen, taumelt mein Avatar schwer getroffen zu Boden. Vor meinem geistigen Auge erscheint schon, was als nächstes kommt: die blutrote Anzeige "Du bist gestorben" und das kalte Erwachen am Leuchtfeuer im Wald der gefallenen Riesen mit 0 Seelen auf dem Konto.... meine schönen 1200 Seelen, die ich mühsam eigentlich gerade zum Aufleveln gesammelt habe...
Es ist zum Heulen manchmal... aber die Seelen sind ja nicht gleich ganz weg. Auf gehts zur alten Kampfstätte um dort an meinem alten Blutfleck, der leuchtend grün markiert ist, mein "verlorenes Gut" einzusammeln...bis dahin darf ich nur nicht nochmal draufgehen, sonst sind die alten Seelen wirklich futsch...

Das sind meine ersten Eindrücke nach ca 4 Stunden "Dark Souls II". Solange hat es gedauert, um das grobe Muster des Spiels zu verstehen. Besonders viel Starthilfe vom Spiel gibt es nicht. Das dünne beiliegende Heftchen enthält hauptsächlich Steuerungshinweise. Daher kommt man sich am Anfang etwas verloren vor. NAMCO scheint vorauszusetzen, das man sich anderweitig nähere Informationen besorgt. An die Steuerung muß man sich erst noch gewöhnen. Von Anfang an habe ich den Eindruck, die Kampfbewegungen (und sei es auch nur ein Fausthieb) ist relativ unpräzise. Nur ein stehendes Holzfass zu treffen, benötigt oft 3-4 Anläufe...Naja vielleicht bessert sich das noch mit besseren Skills.

Die Grafik ist - nun ja - nicht sonderlich innovativ, macht eher einen älteren Eindruck. Entfernungen in der Ungebung sind schlecht zu schätzen, ist aber evtl auch beabsichtigt. So kommt es doch ganz schnell vor, daß man über eine Klippe läuft oder in ein Bodenloch fällt...

Ganz gelungen finde ich die Charaktereinstellung, was die optischen Möglichkeiten angeht. Bezüglich der Klassenwahl, verlasse ich mich einfach mal auf meine Intuition (Ritter)- da ich nicht weiß, welche Skills mir später am meisten bringen, gehe ich lieber kein Risiko ein.

Nachdem ich das hinter mir habe, trete ich aus der Hütte der Hüterinnen des Feuers und komme ans erste Leuchtfeuer (dessen Bedeutung mir noch nicht klar ist). Von da an startet man in die Welt von Dark Souls. Auf recht pädagogische Weise hat man Gelegenheit im ersten Spielabschnitt die Grundlagen des Kampfsystems zu lernen. Aber auch das endet schnell tödlich, und man wird schneller am Leuchtfeuer wieder aufwachen, als einem lieb ist....

Ich wundere mich plötzlich, warum meine Spielfigur so merkwürdig grün aussieht und weiße Augen hat...hab ich vorhin beim Charakter-Erstellen versehentlich was an der Hautfarbe falsch eingestellt? Bin ich vergiftet worden, oder ähnliches?...Ich gehe nochmal zurück in die Hütte der Hüterinnen des Feuers... Nein, ich sehe immer noch so komisch aus...Merkwürdig...Naja, ich mach erstmal weiter. Später werde ich recherchieren, daß ich nach meinen ersten Tod zum Untoten geworden bin, was ich zum bsp auch ein Absinken der TP nach jedem weiteren Tod auf maximal 50% bewirken wird...aber das weiß ich noch nicht. Die gute Nachricht: es muß nicht für immer sein.

Fazit:
Ich mag das Spiel, aber es braucht etwas Zeit sich zu gewöhnen. Anfänglich fühlt man sich etwas aufgeschmissen und ratlos- aber ist evtl Teil des Gesamtkonzeptes. Verglichen mit zb Oblivion oder Skyrim ist es deutlich weniger lebhaft und man hat erheblich weniger Interaktion mit der Umwelt.

Die Kampfbewegungen empfinde ich (noch) als unpräzise und schwer einzuschätzen (d.h. gezielt einen Treffer landen scheint schwer); die Balance der Gegner empfinde ich teils unausgewogen (zb die Zyklopen oder die Zombieschweine in Majula). Aber bietet gerade für ehrgeizige Spieler sicher einen hoher Dranbleibefaktor bis zur Frustrationsgrenze.

Das Aufleveln klappt und scheint sich mit höherwertigen Seelen auch zu Vereinfachen. Aber scheint nirgendwo im Spiel eine Erklärung für die Abkürzungen oder der (ultrakleinen) Symbole auf der Skillverteilungstafel zu geben. Da bleibt nur Raten...oder im Internet zu recherchieren. Zumindest das hätte ins beiliegende Heftchen gehört. (kleiner Nachtrag: die Abkürzungen können mit Druck auf "Back" angesehen werden..)

Sehr schön finde ich die in sehr angenehm zu hörenden Englisch gesprochenen Dialoge, die sich zumindest recht tiefsinnig anhören und auch einen fast philosophischen Ansatz vermuten lassen.

Insgesamt ein (vorsichtig optimistischer) guter Ersteindruck mit ein paar kleinen Schwächen (daher nur 3-4 Punkte fürs erste)
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am 9. September 2015
Anders als für viele andere war Dark Souls II mein erstes "Souls-Game". Die hohen Bewertungen machten mich neugierig, die Aussagen über den Schwierigkeitsgrad wirkten abschreckend. Es war von einem "Hardcore-Rollenspiel" die Rede, etliche Tode die gestorben werden müssen. Etliche Tode waren nichts neues, so kannte ich dieses Problem bereits aus schlecht balancierten Spielen, in denen die Fairness dem bloßen Vorhandensein höherer Schwierigkeitsgrade weichen musste. "Keine Lust auf so 'nen Mist", dachte ich mir.
Letzten Endes überkam mich die auf einmal die Neugier und ein Funken Ehrgeiz: Ich eilte in den Fachhandel.

Wieder zuhause ging es los ... Tutorial, erster Tod, Begrüßungstrophäe: Willkommen bei Dark Souls II. Ich hatte ja keine Ahnung. Es folgte mein erster Dungeon, dann etliche Tode und Frust. Scheinbar einfache Gegner waren in der Gruppe einfach unzumutbar stark. Doch mein Wille war noch nicht gebrochen und ich bekämpfte sie einzeln, immer und immer wieder. Und zwischen etlichen Wiederholungen von Tod und Kampf, offenbarte sich mir die unbestechliche Kampfmechanik. Ich sterbe nicht, weil irgendein Entwickler den Spieler einfach mit unrealistisch starken Horden konfrontiert, sondern weil mein Vorgehen einfach unrealistisch war.
Erwägung und Geschick entscheiden über Leben und Tod, keine lästigen Zufalle. Die Angst kann vor dem Tod bewahren, doch nimmt die Unsicherheit Überhand, folgt der Panik der Tod. Der Tod ist in diesem Spiel ein fester, elementarer Bestandteil des Spiels. Dieses Spiel lebt vom Tod, das unterscheidet es von anderen Spielen fundamental. Ihr werdet es erst verstehen können, wenn ihr das Spiel ausreichend lange gespielt habt.

Egal wohin ich kam, die Atmosphäre war fantastisch. Ich kämpfte mich durch verlassen Burgen, in denen mir jede Stufe, jede Tür vermittelte, dass ich nur ein kleiner Winzling bin, der jeden Moment wie eine Made zerquetscht werden könnte. Landete in dunkel-feuchten Höhlen, und erkundete magisch Areale, die in mir Ehrfurcht auslösten. Die Grafik dabei war niemals das hervorstechende Element, doch war sie definitiv ausreichend um eine solch dichte Atmosphäre tragen zu können.
Teils war die Stille so unerträglich, dass jedes Geräusch wie ein Vorbote des Todes daherkam. Die wenigen NPCs im Spiel verfolgen alle ihre eigenen Missionen, falls sie nicht schon aufgegeben haben. Der Spieler wird nicht zum absoluten Zentrum allen Geschehens gemacht, wie es in Skyrim der Fall war und das empfand ich wesentlich angenehmer und glaubwürdiger. In diesem Spiel ist es schwer die Story zu erkennen. Gerade mir als Neuling fiel es schwer und so erkannte ich erst nach und nach, die Item-Beschreibungen im Kontext der Fundorte zu verstehen (oder auch nicht). Gerade zu erfrischend, wie From Software einen mit endlosen Gegnerbeschreibungen verschont. Ihr findet 10 Giftpfeile, also rüstet sie am besten gleich aus, denn ihr werdet sie bald gut gebrauchen können.

Persönlich bereue ich diesen Kauf nicht. Es gibt kein Spiel in das ich jemals mehr Zeit investiert habe, keines das mir in den letzten Jahren besser gefiel. Aus dieser Überzeugung heraus, habe ich mir auch den ersten Teil und Bloodborne zugelegt. Ich habe 20 Spielstunden gebraucht, ehe ich mich einigermaßen(!) eingefunden hatte und lernte bis zum Schluss dazu. Dieses Spiel ist eine Prüfung eurer Willensstärke. Wer bereit ist, möge zugreifen. Alle anderen entgeht ein Stück großartige Spielgeschichte.

PS: Die DLCs sind ebenfalls großartig, die Areale meiner Meinung nach sind sogar noch besser als die im Hauptspiel.
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am 12. Januar 2016
Der Nachfolger des genialen ersten Teils legt ein wenig am Schwierigkeitsgrad zu, wird aber wie schon im ersten Teil niemals unfair. Viele finden den das Spiel "bockschwer", ist es aber gar nicht.

Die Spielwelt ist zwar nicht mehr so schön durchdacht wie im ersten Teil, wo viele Gebiete via Abkürzung verbunden waren, allerdings wird dieses Manko durch die Schnellreisefunktion ab Spielstart ausgeglichen.

Einige Gebietsbosse wirken "recycled". So taucht Ornstein aus dem ersten Teil wieder auf. Auch Sif findet in gewisser Weise sein Comeback.

Was die Erfolge angeht: 1000GS/Platin sind mit etwas Zeit, aber ohne großen Aufwand problemlos zu erreichen.

Trotz einiger Mankos eines der besten Rollenspiele auf dem Markt.
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am 12. Juni 2014
Den ersten Dark Souls Teil habe ich sehr negativ bewertet und nach 2 Tagen sterben wieder erbost verkauft. Ein Fehler. Man muss sich persönlich auf einiges einlassen wenn man die Reihe spielt. Dark Souls ist quasi geschaffen für Komplettlösungen rumgegoogle : All die Nummernwerte und Effekte der Waffen..…das alles muss man erstmal auf die Kette kriegen und kapieren.
Man kann quasi an jedem Gegner scheitern. Und man wird sterben, oft. Man muss es als Ansporn nehmen, denn sonst wird man den controler in die Flachbildglotze donnern wollen. Man stirbt wenn man sich sicher fühlt, wenn man unbedarf rumrennt, wenn man neue Gegner unterschätzt und wenn man die Balance verliert. Wer sich drauf einlässt wird eine Perle der Rollenspielhistorie kennenlernen dürfen, welches von anderen Entwicklern gerne durch das loot System und durch die unglaubliche Atmossphäre beneidet werden darf. Das Spiel ist dunkel, und „creepy“. Das schaffen nicht viele Spiele. Mit den tollen Geräuschen und den echten Lichteffekten hatte ich so ein packendes dungeon-Gefühl das letzte mal bei Diablo 1.
Viele Details warten darauf in einer open world artigen Spielwelt langsam und bedacht entdeckt zu werden. Ich habe mich drauf eingelassen und ich hätte es schon beim ersten mal tun sollen. Mich packte die Wut, ich hab über 500 games duchgezockt, aber erst durch diese Dark Souls Reihe nenne ich mich selbst „Zocker“. Alle die nicht 400 mal bei dieser Reihe sterben durften, weil sie der Reihe keine Chance gaben, sind nur fun gamer.
Ansonsten:
DS 2 ist etwas leichter als der erste Teil. So um die 3-4%. Man stirbt immer noch häufig!Alle anderen Spiele nach DS2 dürften
"Pippifax" werden, was die Schwierigkeit angeht. Mir graut schon vor einer Zeit nach DS und DS 2.
Speziell die Bosse sind zugänglicher geworden. Beim ersten Teil hab ich mir bei Sif dem alten Wauwau noch einen abgebrochen. Hat mich bestimmt 20 Anläufe gekostet den Wolf zu domestizieren. Bei DS 2
sind max. mal 10 Anläufe eher realistisch bei heftigen End-Brechern. Das levelling ist super. Auch meine Befürchtung, dass das Gegner spawnen irgendwann endet sind unbegründet. Dafür ist die Welt einfach zu groß. Das PvP Invader System kann nerven, muss aber nicht.Wenn man sich
drauf einlässt kann es witzig sein. Dass so viele Eide aber mit PvP und online Zwang zu tun haben ist nicht sooo toll. Da hätte ich mir mehr Kreativität gewünscht. Toll ist auch: Jeder Tod jedes Spielers wird registriert und kann "in game" angeschaut werden. Seid sicher: während ihr das hier gelesen habt sind auf der XBox so um die 200 neue Tode zu der Zahl hinzugekommen.Und die Zahl wächst.
Zum DLC:
Crown of the sunken King ist super geworden, 2 weitere DLCs sollen folgen (eine Triologie also).
Es ist viele Stunden lang, hat tolle Gegner und hübsche Dungeons parat. Auch die neuen Waffen sind spannend und die Bosse sind schwer.
Wer noch nicht süchtig ist:
Kommt mit und sterbt mit uns!
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am 20. März 2014
Darks Souls hat die Tode in Videospielen wieder in Mode gebracht und eine motivierendes Mittel daraus gemacht. Kein Spiel habe ich auf meiner 360 so gerne gespielt wie Dark Souls, meiner Meinung nach das beste Rollenspiel auf dieser Generation der Konsolen. Nachdem ich 200 Stunden in das Spiel + Addon investiert hatte, hatte ich bedenken ob Dark Souls 2 meinen Ansprüchen gerecht werden kann. Viele Spiele die erfolgreich werden wird für eine noch breitere Masse zugänglich gemacht, und ja so auch in DS 2 (Dark Souls 2). Aber fangen wir erst einmal an.

Zur Story will ich nicht viel sagen, wer die Teile davor kennt weis, dass man sich keine Stundenlangen Cutscenes ansieht, wer Lust auf die Story hat liest sich die Texte von Items, Waffen und Rüstung durch, wer jedoch nur seine Freude am Spiel haben will kann dies getrost ignorieren.

Graphisch macht es auf den senilen Konsolen doch noch einiges her, auf dem PC mit gewissen Mods kann daraus sicherlich eine Augenweide werden, aber auch hier sieht man sich die Landschaften wieder gerne an. Das Leveldesign ist auch wieder gut gelungen, manche Gegenden wirken atmosphärisch, andere düster, hoffnungsvoll etc. . An DS 1 kommt es leider nicht ran, in welchem ich bei jedem Ort eine riesen Beklemmung gespürt habe und es vor Atmosphäre nur so gedampft hat. Auch sind die Ortschaften nicht mehr so genial miteinander Verknüpft. Wahrscheinlich hat man auf die subtile Levelarchitektur verzichtet, da man gleich zu Beginn zwischen allen Bonfires reisen kann.

Technisch läuft es super gut, die Framrate wurde nicht bei 30 gekappt wodurch es an manchen Stellen einfach butterweich läuft. Massive Framerate drops, wie bei DS 1, kommen so gut wie nie vor. In meinem ersten Durchlauf bin ich auch auf keine Bugs gestoßen, lediglich der Multiplayer hat diverse, aber recht seltene Macken.

Zum Gameplay, man fühlt sich sofort wieder heimisch was blocken, angreifen und rollen betrifft. Das Schild hebt sich nun träger was man in seine Kämpfe einkalkulieren muss, der Bogen lässt sich bequemer nutzen und auch das springen wurde nochmal verbessert. Das alte Schema, blocken, den Gegner analysieren und im richtigen Moment angreifen. Hierbei macht aber nicht ein Gegner die Herausforderung sondern lediglich mehrere. Konnte vorher noch ein mickriges Skelet den Tod bedeuten macht es hier leider etwas mehr die Masse aus. Gegen zwei Monster gleichzeitig zu kämpfen ist schon eine wirkliche Herausforderung. Es gibt auch wenig Bosse die einen Dark Souls 1 Veteranen wirklich zum Zähneknirschen bringen, diese sind jedoch immer nett gestaltet und auch groß an der Anzahl. Schnappt euch nen Partner und verprügelt sie oder stellt euch alleine der Herausforderung.

Was uns zum Multiplayer bringt. Invaden, beschwören lassen und in Arenen duellieren. Hilfeleistungen auf dem Boden hinterlassen und den heroischen Tod von anderen betrachten. Soweit alles bekannt. Bosse kann man mit 2 NPC's oder anderen Spielern schlachten. Viele Covenants (Gilden) motivieren zu einem Zweikampf gegen andere Helden. Alt bekanntes, der Netcode müsste noch etwas verbessert werde, da es doch ab und an laggt. Auch wenn eine Beschwörung fehl schlägt ist die Kalibrierung mit dem Multiplayer dahin, somit Spiel verlassen und neu starten.

Doch wie lange hält mich der Titel bei der Stange? Also ich habe jetzt 60 h auf der Uhr, jeden Boss besiegt, desöfteren Hilfestellung bei Bossen gegeben und jede Wand nach einen versteckten Mechanismus abgesucht. Denke, dass Veteranen mit geringerem Forschungsdrang etwas schneller durchkommen, dennoch ist der Content in Ordnung. Hey wer beschwert sich über 60 Stunden 1A Unterhaltung? Weiter geht es im NG+ (New Game Plus), diverse Bosse droppen andere Gegenstände, Merchants bieten ein neues Inventar an und die Gegner werden zahlreicher und schwieriger. Somit wurde zum sowieso schon guten NG+ weitere motivierende Faktoren drauf gepackt. Wer dann noch in allen Covenants die höchste Stufe erreichen will ist sicher über 200 Stunden beschäftigt.

So nun zum Kern der Souls Reihe, dem Schwierigkeitsgrad. Da ich in DS 1 ca. 150 h investiert hatte, denke ich dass ich mit diesem Spiel einen leichteren Einstieg hatte als Frischlinge. Somit gaben mir doch Recht wenige Bosse oder Gegner eine große Herausforderung. Dennoch muss man sich immer auf einen konzentrieren, man ist keine Massenvernichtungswaffe und immer den Gegnern ebenbürtig. Viele Sachen wurden ins Spiel implementiert, um es einfacher bzw. einsteiger freundlicher zu machen. Man kann sofort zu beginn zwischen den Bonfires reisen, Waffen und Rüstungen reparieren sich alleine durchs sitzen am Bonfire, investierte Spielerlevel lassen sich zu jeder zeit neu verteilen,der Ring of Protection (Beim tragen und sterben verliert man keine Seelen und man bleibt menschlich) kann auch repariert werden und ist nicht ganz kaputt. Somit musste ich so gut wie nie meine verlorenen Seelen einsammeln, dabei wird der Videospieletod deutlich verharmlost da man nicht mehr total angespannt seine verlorenes Gut holen muss. Bedeutete auch früher noch das meucheln von NPCs den permanenten Tod derer können nun diverse durch einen kleinen Obolus an einen Grabstein wieder erweckt werden. Des weiteren werden Gegner, welche man 10 mal getötet hat, nicht mehr neu gespawnt. Das Feature was die Souls Reihe im Kern ausmacht wurde dadurch doch etwas verwaschen. Dennoch hat man die Option sein Bonfire zu entfachen (mit einem Gewissen Item) und somit die Gegner in der Nähe zu verstärken. Auch wird durch mehrfaches ableben die Lebensleiste reduziert.

So da es eh schon ein Roman geworden ist und bis hierher sowieso keiner mehr gelesen hat komme ich zu meinem Fazit. Wer hungrig auf mehr ist wird DS 2 lieben, auch wenn es Veteranen keine unmenschliche Herausforderung mehr bietet hat es immer noch das Feeling der Souls Reihe. Fantastische Level und ein unüberschaubares Arsenal von neuen Waffen, Rüstungen und Items motiviert die Welt zu erforschen und jeden Stein umzudrehen. Vieles ist auch wieder sehr kryptisch und wird sich nur energischen Spielern eröffnen. Dennoch kommt es nicht ganz an den Vorgänger heran. Für Fans der Reihe ein absolutes muss um seine Sucht zu stillen, für Neueinsteiger ein guter Teil um in die Souls Welt einzutauchen.
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am 14. März 2014
...so fasst man Dark Souls 2 wohl am besten in einem Satz zusammen, zumindest die ersten paar Spielstunden. Seit gestern bin ich stolzer Besitzer desselbigen und eines Vorneweg: das Spiel ist einfach eine Wucht, wie auch schon der erste Teil! Viele Gamer haben eine Aufweichung des Spieles befürchtet, als die ersten Berichte über eine bessere Zugänglichkeit für Neueinsteiger in den Medien propagiert wurden. Aber ich kann euch beruhigen: von Versoftung ist kaum was zu spüren, zu anfangs eher das Gegenteil! Für das System der dauerhaft sinkenden Lebensenergie nach jedem Tod (auf 50% bzw. wenn man Zivis metzelt oder andere Player überfällt sogar noch weniger!) ist für die Entwickler bestimmt ein eigener Platz in der Hölle reserviert! Ich habe schon einige Stunden auf dem Buckel, aber spätestens nach der ersten Stunde war meine Energie dauerhaft auf 50% herunten. Im späteren Verlauf kann man die HP Reduktion übrigens durch diverse Ringe dämpfen bzw. gibt es einen Ring, durch den man beim Tod keine Seelen verliert und Menschlich bleibt. Der Ring zerbricht zwar (wie bei DS 1), jedoch kann man ihn für 3000 Seelen wieder reparieren lassen in Majula, was ein Klacks ist... Mittlerweile hab also zumindest weniger Angst vorm Sterben :-)

Was sich schon auch ein bissche nach Verhätschelung anfühlt: wenn man zu oft stirbt (oder immer beim gleichen Lagerfeuer rastet zum Farmen), spawnen irgendwann weniger Feinde... Das hätte nicht sein müssen, auch wenn man trotzdem noch oft genug den Löffel abgibt.
Die CHARAKTERERSTELLUNG hat mich übrigens mindestens eine halbe Stunde gekostet, aber das muss nicht sein. Wer will, kann sich in den erweiterten Einstellungsmöglichkeiten verlieren und dort gefühlte 1000 Parameter selbst einstellen. Ich für meinen Teil liebe so eine Vielfalt, wem das aber zu stressig ist, der kann sich auch recht rasch über vorgegebene Charaktere ins Spielgeschehen werfen. Einziges Manko: ich habe mir einen umwerfend gutaussehenden Avatar erstellt, jedoch bekomm ich nach nichtmal fünf Spielminuten ohnehin nur mehr meine grüne Untoten-Fratze vor die Linse... Aber naja, das ist eben Dark Souls, ab dem ersten Vollvisierhelm ist's wieder gut :-D

Das SPIELSYSTEM ist zum großen Teil unverändert geblieben, wobei die Menüführung geringfügig verbessert wurde - richtig übersichtlich kann man es dennoch noch nicht nennen. Aber man gewöhnt sich schnell daran und stellt sich darauf ein. Positiv kann man sehen, dass man nun sowohl für Ringe, als auch für ausgerüstete Gegenstände mehr Slots zur Verfügung hat. Natürlich kann man das aber auch als Versoftung deuten, ich aber freue mich, dass ich mir vor allem über die ausgerüsteten Ringe nicht mehr so viele Gedanken machen muss. Was die Klassenwahl betrifft: ich habe mich für den Typ des EXPLORERS entschieden, da mich die zusätzlichen Items mehr interessiert haben, als ein Schild oder Bogen zu Beginn (beides findet man übrigens ziemlich rasch am Beginn des Spieles). Vor allem der mysteriöse "Pharaos Headstone" klang nach einen vorzeitigen Zugang zu einem Gebiet/Dungeon - jedenfalls nahm ich das an, aber man findet dieses Item auch recht früh im Spiel, also Fehlanzeige ^_^
Als zusätzliches Startgeschenk habe ich jedoch den Masterkey schmerzlich vermisst :-(

Die GRAFIK ist sehr gelungen, wenn auch nicht der Gipfel des technisch machbaren auf der XBOX 360. Aber im Vergleich zum ersten Teil ist es schon eine Verbesserung. Vor allem ruckelt der Bildschirm nicht mehr, wie es bei DS 1 öfters der Fall war. Aber Hand aufs Herz: wer Dark Souls wegen der Grafik spielt, der hat etwas wesentliches verpasst :-D Die Atmosphäre in den Dungeons und unterirdischen Gebieten ist wie gewohnt bedrückend und einzigartig. Jedoch gibt es jetzt deutlich mehr optisch wärmere Gebiete, die für manch stimmungsvollen Wow-Moment sorgen. Es ist nicht zu unterschätzen, dass solche positiven Aspekte und warme Refugien bei einem aufreibenden Game wie Dark Souls auch die Spielermoral und das Seelenheil aufhellen :-D

Aufgefallen ist mir vor allem auch die große GERÄUSCHKULISSE: plötzlich schmatzende, schlurfende Gegner außerhalb des Gesichtsfeldes sorgen für Schweißausbrüche, raschelndes Gras, ein plätschernder Bach, der uns einlullt bis wir dann plötzlich vor einem Zombie stehen, Vogelrufe, hie und da ein Knarzen... Das sorgt ebenso für Stimmung/Beklemmung!

Ein großes Thema ist wie auch schon beim Vorgänger der MULTIPLAYER, wobei es keinen klassischen Multiplayer Modus gibt à la CoD. Vielmehr kann man in die Welt anderer Spieler reisen, um diesen dort bei Bosskämpfen zur Seite zu stehen oder böswillig zu überfallen. Auch selbst hat man die Möglichkeit, in der menschlichen Form andere Spieler zur Unterstützung herbeizurufen - allerdings kann man als Mensch auch selber überfallen werden. Dies schafft meiner Meinung nach eine bislang einzigartige Atmosphäre: immer sitzt einem das ungute Gefühl im Nacken, dass jemand in meine Welt eindringen könnte! Und ZACK - dann passiert es oft gerade zu einem ungünstigen Zeitpunkt, wenn ich z.B. grade mit Feinden beschäftigt bin! Automatisch beschleunigt sich der Pulsschlag und man will den Eindringling mit allen Mitteln besiegen! Aber Vorsicht, auch hierbei ist Taktik gefragt! Denn oft sind die Eindringlinge auf einem höheren Level als man selbst und teilen dementsprechend hohen Schaden aus. Das fühlt sich dann schon nach einem richtigen Gladiatorenkampf an, wirklich gelungen!

FAZIT: Dark Souls 2 rangiert mitsamt dem Vorgänger (den Vorgängern) meiner Meinung nach irgendwie in einer eigenen Liga. Kaum ein anderes Game ist so kompromisslos hart zu den Spielern und zwingt diese dazu, sich durchzubeißen! Als Dank bekommt man aber eine Befriedigung, die auch kaum ein anderes Game bietet. DS zu spielen kommt einem Zahnarztbesuch gleich: wenn man die Wurzelbehandlung erstmal hinter sich hat, dann ist die Freude groß und das Lieblingsessen schmeckt wieder :-D Darum würde ich mir das Spiel jederzeit wieder kaufen, wenn ich vor der Wahl stünde! Über den Spaßfaktor lässt sich natürlich streiten... zu oft möchte man in den Controller beißen oder auf die Konsole urinieren, aber unterm Strich macht es sogar gewaltig Spaß, sich immer und immer wieder an einem Boss oder Gebiet zu versuchen, bis man es dann endlich schafft! Daher in jeder Hinsicht fünf Sterne!
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am 15. April 2014
Ich habe über viele Jahre viele Video-/ Computerspiele gespielt, doch nur wenige haben sich so in mein Gedächtnis gebrannt wie DARK SOULS im Jahr 2011. Der Kauf der Fortsetzung DARK SOULS 2 war daher nur die logische Konsequenz.

Die Geschichte in DARK SOULS 2 – wie auch der Spielverlauf - entwickelt sich weitgehend aus sich selbst heraus. Der rote Faden, wie man ihn aus Genrekollegen kennt, ist anfangs kaum ersichtlich. Hinzu kommt ein Schwierigkeitsgrad, der von den meisten als „bockschwer“ bezeichnet wird. Das stimmt genau so – und doch auch wieder nicht…!

>>> TEIL 1: REZENSION FÜR DARK SOULS–ROOKIES <<<

Du kennst die DARK SOULS-Reihe nur vom Hörensagen, bist neugierig auf das Spiel und kannst Dich nicht recht zu einem Kauf entscheiden? Vielleicht helfen Dir die folgenden Zeilen…

>>> Du stürzt Dich gerne von Beginn an mit vollem Eifer und hoher Geschwindigkeit ins Geschehen?
Dann ist DARK SOULS 2 definitiv nichts für Dich! Was in Shootern oder in den meisten Genre-kollegen funktionieren mag, führt in DARK SOULS 2 garantiert ins Verderben! Den Beweis liefert das Spiel bereits im Turtorial (!), wenn man es falsch angeht: Gegner machen Dich in sekundenschnelle platt und interessante Items wirst du garantiert übersehen. Das Spiel fordert Dich vom ersten Moment an dazu auf, langsam, aufmerksam und vorsichtig zu agieren.

>>> Du erwartest eine epische Hintergrundstory, erzählt in ebensolchen Zwischensequenzen?
Dann mach‘ einen großen Bogen um das Spiel! Vielmehr bist Du, wenn Du an Storyinformationen interessiert ist, gezwungen, mit vielen NPCs zu sprechen, die Du im Spiel triffst. Aber DARK SOULS 2 wäre nicht DARK SOULS 2, wenn jeder NPC wie ein offenes Buch plaudern würde. So triffst Du beinahe durchweg auf geheimnisvolle oder deprimiert wirkende Charaktere. Die einen sprechen komplett in Rätseln, die anderen stammeln wirre Sätze vor sich hin. Beides scheint Dich nicht wirklich voran zu bringen.

>>> Du stehst auf eine spannende, geheimnisvolle und melancholische Spielatmosphäre?
Dann kommst Du um DARK SOULS 2 nicht herum! Mit jedem Tod verlierst Du sämtliches Kapital, das Du mit Dir führst. Am Ort Deines letzten Todes kannst Du es einsammeln. Jedoch nur, wenn Du auf dem Weg dorthin nicht vorher erneut stirbst. Spannung und feuchte Hände wirst Du alleine schon deshalb oft spüren.
Alles findet in einer zumeist trostlosen, verfallenden Welt statt, die ihre beste Zeit lange hinter sich hat. Personen, die Du triffst, passen sehr gut in diese zu Ende gehende und traurige Welt. Abseits vom Kämpfen ist dies sogar eine sehr ruhige Welt.
Das absolute Highlight des gesamten Spiels ist das ausgeklügelte Sounddesign: Eine Soundtrack-Untermalung gibt es nur vereinzelt. Zumeist werdet Ihr tatsächlich nur die Umgebungsgeräusche hören: Wind, Regen, eigene Schritte, Geräusche von Gegnern, etc. Und zumeist könnt Ihr die Gegner bereits hören bevor Ihr sie seht! Soll heißen: Eure Überlebens-Chancen erhöhen sich deutlich, wenn Ihr neben Euren Augen auch Eure Ohren ganz weit aufsperrt.

>>> Dein bester Freund ist in der Regel eine Landkarte, auf der Du immer siehst, wo Du schon warst, wo Du gerade bist und wo Du noch überall hin musst? Du möchtest auch, dass Dir auf diesen Karten Gegner angezeigt werden, bevor Du auf sie triffst?
Tja, auch hier sieht es schlecht für Dich aus. Es gibt weder eine Landkarte, noch eine Umgebungsanzeige. Du bist immer wieder gezwungen, herauszufinden, wo Du gerade bist und wo Du als nächstes hin musst. Und Du wirst mehr als nur 1x von Gegnern überrascht werden, die Dich ins Jenseits befördern.
Als einzige echte Orientierung dient dir eine grafische Übersicht mit Orten und Leuchtfeuern (Schnellreisepunkte), die Du bereits besucht und aktiviert hast. Und natürlich Dein eigenes Erinnerungs- und Orientierungsvermögen.

>>> Du liebst es, Deinen Charakter aufzuleveln, sowie Deine Waffen, Fähigkeiten und Rüstungen stetig zu verbessern?
Hier wird es interessant für Dich, denn DARK SOULS 2 bietet Dir diesbezüglich eine bunte Spielwiese wie nur wenige Rollenspiele: Dein Charakter besitzt sehr viele veränderbare Attribute und Du wirst unzählige Items finden, mit denen Du diese verändern bzw. verstärken kannst.
Problem an der Sache: Aus der Beschreibung nur weniger Items ist vorab genau ersichtlich, welchen Effekt sie erzielen. Und richtig böse ist: Es gibt sogar Items, die Dir das schwere Leben in DARK SOULS 2 zusätzlich erschweren.

>>>Du bist ein Multiplayer-Fan?
Dann könnte das Spiel etwas für Dich sein - sofern Du damit leben kannst, dass es nur den klassischen PvP-Modus gibt, in dem Du jeweils gegen einen menschlichen Gegner kämpfen kannst. Er betritt dabei entweder den Ort, wo Du Dich gerade in Deinem Solo-Spiel befindest oder Du tauchst in dessen Welt auf – spontan und auch, wenn Du es nicht willst.
Du kannst selbst bestimmen, welche Art von PvP-Kämpfen Du bevorzugst. Dies geschieht in Form unterschiedlicher „Eide“, die Du im Spiel bei zahlreichen NPCs eingehen kannst. Sollte Dich der ganze PvP-Kram nicht interessieren, kannst Du ein Item einsetzen, das die Verbindung zu den Welten anderer Spieler abschwächt (zur Not kannst Du Deine Konsole auch einfach im Offline-Modus betreiben).
Es geht in DARK SOULS 2 jedoch auch miteinander: Du kannst vor Bosskämpfen die Unterstützung anderer Spieler - Online-Partner und / oder NPCs - anfordern. Bei mir war dadurch der Bosskampf in der verlorenen Festung nach ca. 20 Sekunden erfolgreich beendet….
Mir fällt spontan kein Spiel ein, bei dem Singleplayer-Kampagne so gut mit Multiplayer-Elementen verknüpft worden ist.

Ich darf nicht durchs Spiel rennen, erkenne anfangs wenig Geschichte, habe keine Karte und bei unzähligen Items sehe ich nicht sofort, was sie mir bringen - was soll der Blödsinn? Einfache Antwort: Das Spiel möchte, dass Du Dich mit Ihm – intensiv ! - auseinandersetzt. Du musst viele Dinge einfach einmal ausprobieren, um im Spiel einen Fortschritt zu erzielen. Und Du wirst viele Tode sterben müssen, um Deinen Charakter und Deine Gegner ausreichend kennenzulernen.

Bist du dazu nicht bereit, wirst du das Spiel nach wenigen Stunden frustriert in die Ecke werfen. Wenn Du es aber tust, wirst Du nach einigen Stunden feststellen, dass ein dicker roter Storyfaden erkennbar wird und dass Du die zu bereisenden Gebiete bald wie Deine eigene Westentasche kennst. Vor allem werden auch anfangs scheinbar übermächtige Gegner für Dich irgendwann kein wirkliches Problem darstellen. Deine Lernkurve im Spiel steigt spürbar an und Du wirst echte Erfolgserlebnisse haben.
Und nicht zu vergessen: Mit zunehmender Spieldauer wird quasi eine Art Schleier vom Spiel genommen und dann – allerdings erst dann – wirst Du seine ganze Klasse erkennen können. Insbesondere die unglaubliche Spieltiefe ist hier zu erwähnen. Wo andere Spiele nur an der Oberfläche kratzen, bietet DARK SOULS 2 wie schon der Vorgägner eine Komplexität, die bei Rollenspielen wahrlich nur sehr selten anzutreffen ist.

>>> TEIL 2 – REZENSION FÜR DARK SOULS-VETERANEN <<<

Du hast Dich bereits erfolgreich durch den Vorgänger gekämpft? Dann empfehle ich Dir die folgenden Zeilen, in denen ich vor allem auf die Unterschiede zwischen beiden Titeln eingehe.

- Die Reise an aktivierten Leuchtfeuern ist von Beginn an möglich.

- Kein unbegrenzter Respawn der Gegner mehr:
Konnte man bei DARK SOULS 1 durch die Rast an Leuchtfeuern noch dafür sorgen, dass getötete Gegner wieder
aufgetaucht sind, so ist die Anzahl an Respawns in DARK SOULS 2 auf 10 begrenzt. Anschließend ist das Gebiet
tatsächlich gesäubert – außer man verwendet ein Asketenleuchtfeuer. Manche Spieler beklagen dadurch eine mangelnde
Herausforderung in DARK SOULS 2. Ich persönlich finde diese Lösung jedoch sinnvoll, weil man nun nicht mehr endlos
Seelen sammeln und dadurch nicht mehr so schnell aufsteigen kann. Es ist nun einfach eine etwas andere
Herausforderung.

- Zielerfassung der Gegner nicht optimal gelöst /die Steuerung erscheint ein wenig träge
Beim Kampf gegen mehrere Gegner gleichzeitig springt die Zielerfassung automatisch auf den Gegner, der dem Spieler am nächsten steht. Das
sorgt für Chaos, wenn sich die Entfernung des Spielers zu den Gegnern im Kampf ändert. Die Zielerfassung springt dann wild von einem Gegner zum anderen.
Das ist ebenso wenig optimal gelöst wie die etwas träge wirkende Steuerung, die nicht exakt auf Controller-Eingaben anspricht. Mit ein wenig Übung kann man
sich jedoch gut darauf einstellen.

- NPCs und menschliche Spieler können bei Bosskämpfen helfen. Durch diese neue Option werden, wenn man sie denn nutzen will, viele Bosskämpfe tatsächlich
einfacher als im Vorgänger.

- Der Maximal-Level der Lebensleiste sinkt mit jedem erlittenen Tod ein kleines Stück und kann nur mit Hilfe von „Menschenbildern“ wieder aufs Maximum gebracht werden.

- Man kann einmalig seine erspielten Erfahrungspunkte zurücksetzen und neu verteilen.

>>> FAZIT <<<
Dies ist definitiv meine bisher ausführlichste Rezension bei Amazon. Ich wollte sehr ausführlich sein und konnte doch nur an der Oberfläche kratzen. Die Spiele der DARK SOULS-Reihe sind komplexe Rollenspiel-Perlen, wie es sie nur selten gibt.
DARK SOULS 2 macht gegenüber dem Vorgänger nur wenige Zugeständnisse an die breite Masse an Spielern, die ein Spiel bequem absolvieren wollen. Im Kern bleibt das Spiel trotzdem ein echtes DARK SOULS-Spiel. Es punktet mit einem fordernden Schwierigkeitsgrad und einer unbeschreiblichen Atmosphäre, die geneigte Spieler förmlich in der ruhigen und fremdartigen DARK SOULS 2-Welt gefangen nimmt. Es strahlt eine Ruhe aus, die irritierend und faszinierend zugleich ist.
Dass dabei die Grafik nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, vergisst der Spieler spätestens nach dem ersten Tod seines Charakters, der vermutlich keine 5 Minuten auf sich warten lässt. ;-)

Von mir gibt’s, wie schon beim Vorgänger, eine DICKE Kaufempfehlung.
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am 12. Juni 2014
Ich habe mir sehr viel Zeit gelassen, aber nach über 120 Stunden hab ich das Spiel nun bis auf ein, zwei optionale Bosse durch.
Und obwohl das Spiel durchaus ein paar Schwächen hat, hat es mich wieder genauso in seinen Bann gezogen wie sein Vorgänger.

Seit dem ersten Trailer war Dark Souls 2 bei mir schon sehnsüchtig erwartet, erste Gameplay-Trailer aber wirkten zunächst eher enttäuschend. Das sieht doch aus, als hätte man einfach Dark Souls genommen und nur in ein anderes Setting kopiert - also eher ein Add-On/ Spin Off, als eine Fortsetzung?
Ok, die Lichteffekte in den Trailern sahen schon noch besser aus als im Vorgänger... na, warten wirs ab.

Und damit kommen wir schon zum ersten Punkt: Die Grafik.
Im Großen und Ganzen hat sich grafisch im vergleich zu Dark Souls 1 nicht viel verändert. Jedenfalls nicht unbedingt zum positiven. Während Figurenanimation und Landschaften immer noch aussehen, als würde man immer noch den Vorgänger spielen, hat man sich die in Trailern gezeigten, neuen Lichteffekte gespart bzw. sie so stark heruntergeschraubt, daß die Neuerung praktisch nicht mehr vorhanden ist. Zugunsten der Rechnerleistung, hieß es. Und Hintergründe hinter den Landschaften - Horizont und Himmel - sind starre Kulisse, wie aufgemalt. Ich meine mich zu erinnern, daß der Vorgänger dies noch besser konnte. Wurde hier auch zugunsten der Rechnerleistung reduziert, oder war man wegen des Veröffentlichungsdatums schon unter Zeitdruck?
Das sind die grafischen Schwächen des Spiels, wenn man so will.
Aber das ist trotzdem Jammern auf hohem Niveau, denn zum einen sieht das Spiel längst nicht so hässlich aus, wie vielerorts gern behauptet wird. Souls-typisch wechseln sich dreckige, triste Dungeons und verfallene Burgen (Wald der Gefallenen Riesen) ab mit malerisch-schönen Landschaften (Heides Flammenturm, oder später der Drachenhorst).

Und abgesehen davon tun selbst die grafischen Schwächen dem Spielspaß gar keinen Abbruch, trotz aller anfänglichen Skepsis, denn Dark Souls 2 punktet mit dem, was die Reihe ohnehin am Besten kann und was sie ausmacht:
Dem Gameplay.
Wieder einmal heisst es: Kämpfen, blocken, in Angstschweiß zerfließen, sterben.
Hinter jeder Ecke kann der Tod lauern, jeder kleinste Feinde kann einen unkonzentrierten oder leichtsinnigen Helden das Leben kosten. Entsprechend vorsichtig und sich stets der Gefahr bewusst und ängstlich wagt man sich auch in die Weiten der Spielwelt namens Drangleic hinein. Den Schild stets erhoben, die Umgebung stets im Blick - und trotzdem erwischt einen dann ein Gegner aus dem Hinterhalt, wo man ihn nicht erwartet hat.
Das Kampfsystem gestaltet sich wie im Vorgänger, nur mit leichten Änderungen. Noch immer hat man einen schnellen, leichteren und einen starken, aber dafür langsameren Schlag, der einen natürlich auch länger ungeschützt lässt. Ebenso setzt man immer noch primär auf einen Schild in der Linken, um gegnerische Angriffe zu blocken - in neue Gebiete wagt man sich meist nur mit erhobenem Schild vor.
Noch immer kosten Schläge und auch geblockte Schläge Ausdauer und wenn die Ausdauerleiste aufgebraucht ist, hat man für einen Moment nicht die Kraft, weitere Schläge auszuteilen - oder noch wichtiger: Zu blocken. Wer die Ausdauer nicht im Blick hat, ist todgeweiht.
Und man kann auch wieder drei Arten von Magie anwenden: Pyromanie, Zauberei und Wunder. Wieder braucht man für jede ihren eigenen Katalysator, etwa eine heilige Glocke für Wunder.
Halb neu ist die neu eingeführte Klasse eines Zweihandkämpfers, der von Anfang an einen Bonus auf den Angriff auch mit der zweiten Hand hat - ich habe damit begonnen und dann doch lieber einen Schild benutzt, schien mir sicherer. Übrigens, Waffen lassen sich mit entsprechenden Rohstoffen wieder verbessern. Etwas unangenehm fällt auf, daß man schon früh im Spiel eine der besten Waffen finden kann. Zwar gibt es durchaus noch stärkere Waffen mit mehr Schaden, die allerdings ihr gegenüber wieder andere Nachteile haben, z.B. sehr hohes Gewicht (Belastung wirkt sich auf Beweglichkeit und Angriffstempo aus). In DS1 gab es auch schon sehr früh eine starke Waffe, allerdings konnte ich danach im Spielverlauf immer noch bessere Waffen finden.
Neu ist, daß man Gegner nicht mehr treten kann. Damit funktioniert zum einen die Taktik nicht mehr, daß man den Schild der Gegner wegtritt, um sie ungeschützt zu treffen und zum anderen lassen sie sich nicht mehr so leicht in einen Abgrund treten. Egal, das fällt nach einigen Stunden aber nicht mehr auf, man gewöhnt sich halt andere Taktiken an.
Gegner respawnen hier übrigens nicht mehr unendlich oft, wie noch in Dark Souls 1, sondern verschwinden ganz, wenn man sie mehrmals besiegt hat - wie oft, kann ich nicht sagen, da das von Gegner zu Gegner und Gebiet zu Gebiet zu variieren schien.
Das hat den Vorteil, daß der Weg zum Boss irgendwann leichter wird, weil man sich nicht mehr auf dem weg dorthin mit anderen Gegnern herumschlagen muss, es hat aber auch den Nachteil, daß man nicht mehr unendlich Seelen farmen kann. Theoretisch. Praktisch hatte ich dennoch das Gefühl, in DS2 sehr viel öfter aufzusteigen, als in DS1 und ich hatte selten das Gefühl, aufgrund der irgendwann nicht mehr wiederkehrenden Gegner nicht genug Seelen zu sammeln.

Das Levelsystem funktioniert wie gehabt: Man erhält Seelen für jeden besiegten Feind, und diese dienen als Universalwährung, sowohl für Itemkäufe als auch für den Levelaufstieg (was an sich schon genial ist, weil es so nie passiert, daß man mehr Gold hat, als man ausgeben könnte - in anderen Rollenspielen oft ein Motivationshemmer). Das macht auch einen weiteren Reiz dieser Spiele aus: Stirbt man, verliert man alle bis dahin noch nicht verbrauchten, gesammelten Seelen. Man hat eine Chance, sie danach wieder aufzusammeln, stirbt man vorher erneut, sind sie futsch. Dadurch wird der Nervenkitzel groß, denn ein Tod der Spielfigur durch Leichtsinn macht oft einigen Fortschritt wieder zunichte.

Anders als im Vorgänger verteilt man erlangte Erfahrungspunkte hier aber nicht an jedem x-beliebigen Leuchtfeuer (die in der Spielwelt verteilten Speicherpunkte), sondern nur bei einem NPC am zentralen Leuchtfeuer, von dem aus man sich in die verschiedenen Abschnitte begibt (was aber erleichtert wird durch eine von Anfang an verfügbare Schnellreisefunktion zwischen bereits freigeschalteten Leuchtfeuern). Hochgelevelte Attribute zeigen dann auch direkt ihre Wirkung im Kampf - wobei es aber vor allem später dann schon ein langwieriges Unterfangen wird, z.B. Stärke so hochzuleveln, daß auch der Angriffsschaden steigt.
Gut finde ich aber auch hier wieder: Waffen oder Magie, die eine bestimmte Stufe eines Attributes erfordern, kann man auch nutzen, wenn man diese Stufe noch nicht erreicht hat. Allerdings dann weitaus ineffektiver: Schwere Waffen, für die ich noch nicht stark genug bin, kann ich zweihändig führen, bin dann aber ungeschützter, da ich den Schild nicht verwende, oder ich nutze sie einhändig, mache aber weniger Schaden. Magie, für die ich noch nicht genug Willenskraft oder Intelligenz habe, macht ebenfalls weniger Schaden. Und habe ich die Fähigkeit Zauber noch nicht hoch genug gelevelt, kann ich überhaupt nur eine einzelne Magie mit auf die Reise nehmen - und da diese nur begrenzte Aufladungen haben und sich auch erst bei einer Rast am Leuchtfeuer wieder auffüllen, ist das durchaus taktisch zu bedenken.
Durch die so früh freigeschaltete Schnellreisefunktion haben die von den Vorgängern bekannten, freischaltbaren Abkürzungen etwas an Stellenwert verloren, sind aber immer noch vorhanden und an manchen Stellen auch bitter notwendig und erleichternd.
Den Boss zu erreichen, ohne nach einem Tod noch einmal durch ein ganzes Gebiet mit seinen Gegnern zu müssen, macht einem das Leben oft sehr viel leichter - und trotzdem ist dann noch einiges an Frustrationstoleranz gefragt.

Apropos Boss: Highlights in dem Spiel sind wieder die Bosskämpfe. Diese sind hier allerdings recht durchwachsen. Brauchte man in Dark Souls 1 eigentlich für JEDEN Boss mehrere Anläufe, so gab es hier einige, die ich beim ersten Versuch locker geschafft habe. Umgekehrt hatte ich dafür in DS1 nur einen Bosskampf, für den ich wirklich zwei Abende hintereinander brauchte, um ihn zu schaffen - in DS2 gab es mehrere, für die ich dann sogar drei oder vier Abende aufwenden musste. Der Schwierigkeitsgrad variiert hier stark. Schafft man einen leichten Boss beim ersten Anlauf, ist man froh, ihn nicht nochmal spielen zu müssen und erleichtert, daß es nicht so schlimm war, wie befürchtet. Knackt man einen der schweren Bosse nach unzähligen Versuchen, atmet man erst mal tief durch und versucht das adrenalinbedingte Zittern wieder in den Griff zu bekommen - bevor man sich überhaupt erst mal als Held fühlt.
Daß einige der Bossgegner dabei offenbar aus den Vorgängern kopiert wurden, stört mich weniger - sie zu knacken macht nach wie vor Spaß und sie nach tausend Toden endlich zu besiegen ist mir immer noch genug Motivation.
Und daß es keine "abgedrehten" Gegner mehr gibt, wie einer meiner Vorrezensenten behauptete, kann ich ebenfalls nicht unterschreiben - es gibt durchaus wieder so einige Kreationen, bei denen man sich fragt, was für Alpträume die Schöpfer des Spiels nachts haben.
Allerdings zeigt sich gerade in den Bosskämpfen eine weitere Schwäche des Spiels besonders: Man weicht einem vernichtenden Schlag des Gegners aus, das Bild zeigt auch, daß man der Klinge um Haaresbreite, aber EINDEUTIG entkommen ist ... und dann wird die Spielfigur plötzlich übergangslos einen Millimeter zurückversetzt und hängt an der Klinge. Zielhilfe für NPC-Gegner? Oder wie? Es ist zwar nicht so omnipräsent, daß es den Spielspaß komplett zerstören würde, aber gerade im Kampf gegen eine harte Nuss, die man nach x Versuchen endlich fast geknackt hat, kann sowas sehr frustrierend sein, vor allem, wenn es das Leben kostet.

Trotzdem: Sieht man von diesen gelegentlichen technikbedingten Frustmomenten ab, so sind es meistens doch die Fehler des Spielers, die ein Ableben zur Folge haben. Und das ist ungeheuer motivierend, denn so ist man gezwungen, seine Taktik anzupassen, Angriffsmuster und Schwachstellen von Gegnern zu studieren und zu nutzen zu lernen, um Erfolg zu haben. Einfach drauflos kloppen funktioniert nicht, wer hier nicht im richtigen Moment einen Schlag blockt oder ausweicht, ist tot.

Bleibt nur noch die Story:
Diese ist wieder sehr obskur und eröffnet sich dem Spieler nur stückchenweise in den Gesprächen mit den weit verstreuten NPCs. Und da diese nicht immer sehr klare Aussagen machen, bleibt es oft uns überlassen, uns daraus einen Reim auf die Geschichte zu machen. Und erst gegen Ende des Spiels offenbart sich einem wieder, was hier wirklich so abläuft, bis dahin bleibt man weitgehend im Dunkeln. Dieses Konzept fand ich bereits im Vorgänger geil, und auch hier macht das für mich sogar die Tatsache wieder wett, daß die Story an sich eher banal ist.
Dieses Konzept des Geheimnisvollen zieht sich übrigens durchs ganze Spiel. Nicht nur die Story bleibt lange verborgen, auch der Nutzen vieler der unzähligen Items erschließt sich dem Spieler erst an bestimmten Schlüsselpunkten - oder aber nur durch hohe Aufmerksamkeit und Kombinationsfähigkeit, Vorkenntnisse aus den Vorgängern oder eben durch Hilfe aus dem Internet .
Viele NPCs haben eigene Geschichten, deren Fortlauf bei jeder weiteren Begegnung mit ihnen getriggert wird, odergeben dem Spieler Nebenquests - da es aber kein Questlog gibt, sind diese oft sehr rätselhaft und man erkennt oft erst, daß man sie ausführt, wenn man gerade erst dabei ist, dies zu tun. Manchmal erkennt man eine Nebenquest gar nicht als solche.
Und man kann an verschiedenen Stellen wieder Eide leisten und Bündnisse eingehen - ohne wirklich zu wissen, was sie bedeuten. Und das kann schon manchmal Nachteile haben...

Insgesamt hat Dark Souls 2 durchaus einige Schwächen und fällt in manchen Dingen im Vergleich zum Vorgänger etwas ab.
Dennoch zog es mich wieder in seinen Bann, wie selten ein anderes Spiel ausserhalb der Reihe. Das alte Souls-Feeling war sofort wieder da und blieb von der ersten bis zur letzten Minute. Und das trotz meiner anfänglichen Skepsis, das Spiel könne vielleicht an Wirkung verlieren, weil das Konzept nun nicht mehr neu sei und man auch mit Neuerungen eher geizig war.
Der Nervenkitzel blieb der Gleiche, und mit ihm auch die Motivation, es immer und immer wieder zu versuchen, bis man es endlich geschafft hat. Und sollte es ein Dark Souls 3 geben, so denke ich, daß ich auch damit wieder glücklich werden könnte, selbst wenn sich wieder kaum etwas verändert. Aber bevor es soweit ist, warte ich nun neugierig auf ein anderes Spiel mit doch sehr ähnlichem Konzept aus dem Hause From Software: Bloodborne.
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am 22. Mai 2014
Ich habe von Dark Souls immer nur im Internet gelesen und davon gehört, dass es ein nervenaufreibendes und schweres Game ist. Eine Geduldsprobe. Dann habe ich "Demon Souls" über Playstation-Plus gratis runtergeladen und wollte es einfach mal anspielen. Das war für mich der Einstieg in diese Serie.

Dieses fordernde Game mit 5 Sternen zu bewerten, ist für einige vermutlich überhaupt nicht nachvollziehbar. Andererseits wissen vermutlich viele Gamer, weshalb ich die 5 Sterne vergebe. Dark Souls 2 hat mich nach dem ersten Anspielen in den Bann gezogen. Immer wieder habe ich versucht, denselben Abschnitt zu meistern, diesen Boss zu "plätten" etc. etc. Das "Trial-and-Error" ist sicherlich nicht jedermanns Sache ist, gehört jedoch einfach zu diesem Spiel. In keinem Spiel, welches ich kenne, ist der Lerneffekt so offensichtlich und die Freude, wenn man es nach vielen Versuchen endlich geschafft hat. Man findet es unfair oder übertrieben, wenn ein scheinbar gefahrloser und unterschätzter Gegner einen mit einem Schlag ins Jehnseits befördert. Dann versucht man es nochmals mit einer gewissen Wut im Bauch. Block, Schlag, Gegenschlag und man ist wieder tot. Dann fängt man an, taktisch vorzugehen oder man levelt mit Seelen auf und versucht den Abschnitt später nochmals. Und siehe da, nach einiger Übung, gesteigerten Attributen plus Studium des Gegners (Bewegung, Schlagfolge etc) geht das locker von der Hand.

Grafik ist ok, nichts Atemberaubendes. Sound finde ich sehr gut.

Schlussendlich empfehle ich dieses Game jedem, der gerne RPG's/Adventures spielt und vor allem sich Zeit dafür nimmt oder nehmen kann. Tipp: Nehmt Euch viel Zeit für dieses Spiel und habt Geduld. Wenn ihr das für dieses Game nicht aufbringen möchtet, lasst es links liegen. Den ersten Teil werde ich auch durchspielen.
"Praise the Sun"......
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