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Kundenrezensionen

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am 27. Dezember 2013
(Kinoversion)

"Es gibt zwei Verhaltensweisen bei Tieren, die sich bedroht fühlen: 1. Weglaufen. 2. Kämpfen. Ich glaube, Du bist eher der Typ, der wegläuft, Jonas." Das hätte Gangster Claes mal besser nicht gesagt, denn somit entscheidet sich Jonas für die zweite Verhaltensweise…

Ein Thriller ohne einen einzigen Toten? Ok, einen gibt es, aber der wird praktisch nur in Rückblenden erwähnt, zählt also nicht richtig. Auf so was können auch nur die Dänen kommen. Und dass das dann tatsächlich ein spannender Film mit einigen schön geschlagenen geistigen Haken wird, bekommen auch nur die Dänen so hin. Ihr merkt, ich bin sehr parteiisch, was dieses kleine Land im hohen Norden angeht. Aber da die dortige Filmindustrie seit Jahren, eigentlich schon Jahrzehnten, kontinuierlich großartige Filme produziert, ist das vielleicht nicht verwunderlich. Zudem sind viele dänische Filme wie ein nettes Get-Together mit Freunden, es tauchen nämlich immer wieder dieselben Schauspieler in den Filmen auf, und da diese nicht minder großartig sind als die Filme, in denen sie mitspielen, ist das Ganze sozusagen eine Win-Win-Situation. So auch hier bei "Kandidaten", so der dänische Originaltitel…lauter bekannte Gesichter in einer mitreißenden Whodunnit-Geschichte, die sich hinter Vergleichbarem aus La-La-Land nicht im Geringsten zu verstecken braucht.

Anwalt Jonas Bechmann (Nikolaj Lie Kaas, "Illuminati", "Bedingungslos") ist ein erfolgreicher Anwalt, der es gewohnt ist, all seine Fälle zu gewinnen. Er verfügt über eine hübsche Wohnung, eine hübsche Freundin und über eine hübsche Summe Geld auf dem Konto, alles wunderbar also, könnte man meinen. Wenn er nicht eines Abends, als er mit seinem Freund Michael (David Dencik, „Verblendung“) um die Häuser zieht, an der hübschen Louise hängenbleiben würde. Denn als er am nächsten Morgen ohne Erinnerung, aber mit einer toten Louise im Hotel-Badezimmer aufwacht, sieht er sich schon im Knast sitzen. Zum Glück wird Jonas dann "nur" um fünf Millionen Kronen erpresst, wie er per DVD erfährt, auf der praktischerweise auch zu sehen ist, wie er Louise umbringt. Leider geht die Geldübergabe schief und schon bald findet sich Jonas in einem Strudel aus Gewalt, Angst, Kriminalität und Rache wieder, der ihn fast das Leben kostet. Übrigens Leben…wieso sieht Jonas Louise nach dem angeblichen Mord eigentlich lebendig durch Kopenhagen spazieren?

Wie gesagt, Dänemarks Schauspiel-Elite gibt sich hier die Klinke in die Hand. Egal, ob nun der so begabte wie hübsche Nikolaj Lie Kass, der brummige Kim Bodnia ("In China essen sie Hunde", Nightwatch"), Knitterfritze Ulf Pilgaard ("Open Hearts") oder Henning Jensen ("Italienisch für Anfänger") als Jonas' Vater, sie alle sind hervorragend besetzt und spielen versiert und gekonnt. Der Film ist eine klassische Thriller-Variation, bei der man zwar recht früh zu ahnen beginnt, dass hier noch Einiges an Verstrickungen und bösen Überraschungen auf einen wartet, die aber dennoch zu überzeugen weiß. Denn gerade wenn man denkt, nun hat man die Story durchschaut, schlägt sie wieder einen Haken. Sicher, der versierte Thriller-Fan weiß hier nach spätestens der Hälfte der 90 Minuten, wo der Hase läuft, das tut aber weder der Spannung noch der Storydichte Abbruch. Im Gegenteil, umso gespannter verfolgt man Jonas bei der Suche nach den Erpressern und der Wahrheitsfindung, gerade weil man meint, ihm gegenüber im Wissensvorteil zu sein. Wie auch immer, der Film ist spannend, unterhaltsam und fordert vom Zuschauer doch die Benutzung diverser grauer Zellen, um das Rätsel gemeinsam mit Jonas zu lösen.

"The Candidate" ist ein Film, in dem sich wunderbar alles ineinander fügt. Ein cleveres Drehbuch, ein fähiger Regisseur, ein passend komponierter Soundtrack, gute Settings, die auf ein ausreichendes Budget schließen lassen und schlussendlich der bereits erwähnte formidable Cast. Manchmal muss man über gute Filme gar nicht viel sagen…"The Candidate" ist beste Thriller-Unterhaltung aus Dänemark, die trotz leicht vorhersehbarem Plot spannend bleibt und einen bis zum Ende mitfiebern lässt. Also: anschauen! Und zwar, bevor das offensichtlich unvermeidliche amerikanische Remake auf den Markt geworfen wird, welches angeblich schon in Planung ist. Na ja, man kann nicht alles haben. Verdiente vier von fünf falschen Fährten, auf die einen Regisseur Kasper Barfoed hier mit seinem dritten Film gekonnt lotst.
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am 7. November 2015
Ein aufstrebender Strafverteidiger (Nikolaj Lie Kaas) wacht nach einer durchzechten Nacht und einem "One Night Stand" im Hotelzimmer neben einer toten Frau auf und Jonas Bechmann der Strafverteidiger bekommt Panik und flüchtet . Als Erpresser ihn mit Videoaufnahmen unter Druck setzen , macht Jonas Bechmann im Alleingang Jagd auf die Verbrecher . Wieder ein sehr guter Verschwörungsthriller aus Dänemark !!!!! Einfach super , einfach genial !!!!!
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am 24. November 2013
Die Skandinavier zeigen immer wieder, dass sie sowohl bei Filmen wie auch bei Fernsehserien in der Lage sind, ein qualitatives Niveau zu erreichen, was wir in der deutschen Fernsehlandschaft doch häufig schmerzlich vermissen. Umso mehr erstaunen dann Ausreißer wie diese Filmproduktion von 2008, die sich leider als sehr durchschnittlich erweist und meines Erachtens auch inhaltlich überhaupt nicht überzeugen kann. Bereits den Filmtitel (im Original „Kandidaten“) empfinde ich als etwas unglücklich gewählt – geht es doch im ganzen Film um vieles mehr und in der Hauptsache um etwas ganz anderes, als dass der Strafverteidiger Bechmann unter anderem auch ein Kandidat ist, im vorliegenden Kontext wohl besser als Stellenbewerber umschrieben.

Der erfolgreiche Strafverteidiger Jonas Bechmann (Nikolaj Kaas) hat den den Tod seines Vaters, der ebenfalls erfolgreicher Anwalt einer renommierten Kanzlei war, noch nicht verkraftet. Der Vater hatte zuvor einen so mächtigen wie zwielichtigen Gangster verteidigt, den im Grunde sicheren Prozess kurz vor Ende wegen unglücklicher wie auch mysteriöser Umstände dann aber verloren. Danach kam er bei einem Autounfall ums Leben. Nun wird sein Sohn Jonas Opfer eines Komplotts und muss bald erkennen, dass all dies mit seinem Vater zusammenhängt. Von seinen Erpressern wird er zunehmend unter Druck gesetzt und in die Enge getrieben …

Es handelt sich bei diesem Film um eine Verschwörungsgeschichte – ich vermeide bewusst den Begriff Thriller, da dieser trotz vorhandener Spannungselemente Erwartungen wecken würde, die der Film meines Erachtens dann doch nicht einhalten kann. Der Plot ist sehr differenziert aufgebaut, wirkt in der Gesamtheit schließlich aber auch etwas überkonstruiert. Leider kann die filmische Umsetzung nicht wirklich überzeugen, was verschiedene Gründe hat. Auch wenn der Film in seiner Darstellung um Realismus bemüht ist, so arbeitet er daneben mit Versatzstücken, die man inzwischen schon zu Genüge kennt und etwas klischeehaft sind - so etwa die für den Betrug angeheuerte Prostituierte, der beste Freund der Hauptfigur, die frustrierte Ehefrau, der väterliche Freund und Kollege des Vaters usw., ohne dass die meisten dieser Figuren im weiteren Verlauf eine größere Bedeutung erlangen bzw. zum Verlauf der Geschichte beitragen.

Als Hauptdarsteller kann auch Nikolaj Kaas leider nicht ganz überzeugen. In der von ihm verkörperten Rolle spielt er einen eher introvertierten Mann, der sich daran abarbeitet, sich aus der für ihn entstandenen Zwangslage zu befreien. Kaas spielt die Rolle durchaus überzeugend, doch leider wird er dabei dennoch nicht wirklich zu einem Sympathieträger – wie man meiner Meinung nach bei der Geschichte über weite Strecken überhaupt seltsam unbeteiligt bleibt. Sein Kontrahent in diesem Komplott kann für meine Begriffe aber gar nicht überzeugen. Die für dieses Verbrechen notwendige Skrupellosigkeit und Kaltschnäuzigkeit lässt der Darsteller vollständig vermissen, diese sind auch nicht einmal unter Oberfläche erahnbar, da er im Grunde viel zu sensibel ist. Damit aber wird der Gesamtaufbau der Geschichte letztendlich unglaubwürdig, wie auch das mit großem Aufwand betriebene Komplott in der Rückschau dann doch in einigen Aspekten ziemlich an den Haaren herbeigezogen wirkt.

Wesentliche Schwäche der Geschichte ist jedoch der unzureichende Spannungsaufbau. Nachdem an Bechmann doch zunächst recht raffiniert eingefädelten Komplott eiert dieser in seiner verständlichen Panik eine ganze Weile herum, sodass aber auch die Geschichte zunächst nicht wirklich vom Fleck kommt. Danach gibt es durchaus spannende Passagen, doch ist das Tempo uneinheitlich. Es mangelt an einem sich kontinuierlich entwickelnden Erzählfluss, stattdessen gibt es in der Geschichte immer wieder beträchtliche Durchhänger im Handlungsverlauf und leider auch einige nicht ganz glückliche Logiklöcher. Darüber hinaus wirkt die Geschichte bisweilen auch etwas phantasie- und einfallslos bebildert. Und auch Kopenhagen wirkt in dieser Geschichte ziemlich gesichtslos langweilig Grau in Grau, was den Enthusiasmus beim Zuschauen leider ebenfalls zunehmend ausbremst. Insofern dann doch nur ein Durchschnittsfilm, den man sich nicht unbedingt antun muss. Daher bestenfalls drei Sterne.
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am 11. August 2014
Der Film an sich ist meiner Meinung nach sehr gut. Ich bin ein großer Fan skandinavischer Krimis und Thriller, welche nicht so überzogen und weit her geholt sind, wie der Schrott der uns aus den USA überschwemmt.
Aber Leute was soll das, eine BD und es ist nur die deutsche Tonspur drauf ?!? Da ich alle 3 skandinavischen Sprachen gelernt habe, möchte ich mir die Filme auch im Originalton ansehen können, leider hier, wie so oft, wieder nicht möglich......deswegen nur 3 Sterne
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am 25. Januar 2016
Für alle Freunde des Skandinavischen Films "Ein Muss". Spannung von Anfang bis zum Ende!Der Film ist zu empfehlen!!

MfG

Amadeus
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am 17. Dezember 2015
Allso im Programm läuft zeitweise nur ......! Aber dieser Film ist top ,ich kann aus dieser Reihe Euch die Filme sehr empfehlen ,sehr spannend und gut gespielt! Schaut weiter und ihr kommt auf eure Kosten,toll! Gute Ermittlung-
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am 26. Oktober 2014
Obwohl die Kameraführung anfangs nervig, weil reichlich hektisch ist, entwickelt sich die Story mit Spannung. Wer skandinavische Krimis mag, wird an diesem Film seine Freude haben.
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am 6. März 2016
Mit allen Filmen die ich bisher gekauft habe, war ich sehr zufrieden. Bin voll zufrieden. Ich werde auch weiterhin bei Amazon reinschauen.
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am 1. April 2015
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...muss man nicht zwingend gesehen haben; bin ein wenig enttäuscht
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