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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
65
4,5 von 5 Sternen
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am 12. November 2016
Ich habe den Film „Carrie“ erst letztes Jahr zum ersten Mal im Fernsehen gesehen und war begeistert. Sowohl vom Inhalt, der Atmosphäre als auch vom thematischen Background.
Ich glaube jeder kennt den Inhalt des Films. Deswegen verzichte ich auf eine Darlegung.
Schreiben möchte ich über den thematischen Background, der hochinteressant ist: Der Film enthält viele Metaphern aus der Psychologie und spielt mit religiöser Thematik und somit ist für mich der Film nicht nur ein einfacher Horrorfilm sondern vor allem ein vielschichtiges Jugend-Psychodrama, bei dem einem immer wieder die Gänsehaut über den Rücken laufen lässt und eine interessante und spannende Darstellung von Übersinnlichem, „religiösem Wahn“ und dem Leben eines (scheinbar normalen) Teenagers ist.
Atmosphäre: Das Original von 1976 schafft es – trotz seines Alters – meiner Meinung nach die beste Atmosphäre einzufangen, z. B. bei der Musik: die Holzblasinstrumente bei Kameraaufnahmen vom/im Haus der Whites, die Chellomusik bei den teilweise verstörenden und furchteinflößenden Szenen und das teilweise düstere Setting kommen überzeugender, wenngleich teilweise leider weniger spannend rüber als die Versionen von 2002 und 2013, die ich beide gesehen habe. Jedoch sind Sissy Spacek als schüchterne, verängstigt wirkende Jugendliche und Piper Laurie als verstörende Mutter aber auch Nancy Allen als Erzrivalin Chris hervorrangend für den Film geeignet.
Wer so wie ich – zu meinem Leidwesen – eigentlich nicht viel vom Film bzw. Buch kannte und ihn mehr als ein Mal sehen will der kann getrost zur DVD greifen.
Noch etwas Positives zuletzt: Teuer ist die DVD nicht gerade…
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am 1. Januar 2014
Ich habe das Buch gelesen und erfahren, das es davon einen Film gibt. Wollte den unbedingt sehen, weil ich das Buch schon total Klasse fand. Klar sind die Effekte und der ganze Sion etwas veraltet, aber mit hat wir super gut gefallen, vor allem, da er dem Buch sehr sehr nahe kommt.

Lieferung und Verpackung war auch prima!!!!
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am 2. April 2017
Hier sieht man wie man eine tolle Story gut umsetzen kann. Der Film war schon zu seiner Veröffentlichung geil und ist es heute auch noch.

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TOP 1000 REZENSENTam 22. Dezember 2014
Die Vorlage zum Film CARRIE kam von keinem geringeren als Stephen King mit seinem gleichnamigen Roman. Dieser wurde von Lawrence Cohen (Drehbuch) und Brian de Palme (Regie) bereits in 1976 umgesetzt. Der Film wurde nun remastered und bedenkt man das Alter, so ist diese Umsetzung auf Blu-ray gut gelungen, wobei die Tonspur übernommen wurde und der Ton etwas hallt, wie es in Filmen der damaligen Zeit stets der Fall war.

Carrie (Sissy Spacek) lebt bei ihrer streng religiösen Mutter (Piper Laurie). Daher ist sie kein gewöhnlicher Teenager und bekommt wenig mit vom Leben. So ist sie auch in der Schule ein Außenseiter und wird von ihren Mitschülern ständig gehänselt. Der Höhepunkt der Hänselei soll auf dem Abschlussball stattfinden. Doch eines wissen Carrie’s Mitschüler nicht. Carrie verfügt über telekinetische Kräfte und mit denen wird sie sich zur Wehr setzen…

Der Film baut seine Geschichte langsam auf, lediglich hier und da zeigt Carrie ihre telekinetischen Kräfte, über die sie anfänglich selbst überrascht ist. Die Charaktere werden dem Zuschauer ausführlich vorgestellt, vor allem natürlich Carrie und wie sie unter der strengen Religiosität der Mutter leidet. So muss sie auch kämpfen, um den Abschlussball überhaupt besuchen zu können und auf diesem erlebt sie zum ersten Mal Freude und Glück in ihrem Leben. Doch dann kommt es zur Katastrophe…

Und bis dahin muss sich der Zuschauer über eine Stunde gedulden. Doch das Warten lohnt sich, denn nun brennt Brian de Palme ein wahres Feuerwerk ab und die Ereignisse überschlagen sich. Und wenn alles scheinbar zur Ruhe gekommen ist, gibt es noch eine Zugabe.

Die noch junge Sissy Spacek spielt Carrie so dermaßen authentisch, dass man sich zu jedem Zeitpunkt bestens in die Gefühlswelt der Carrie hineinversetzen kann. Genauso gut spielt aber auch Piper Laurie ihre Mutter, vor allem wenn sie ihren religiösen Fanatismus zeigt. Das sind Schauspielkünste auf sehr hohem Niveau.

Wer gerne alte Horrorfilme sieht, die damals noch mit einfachen Mitteln gedreht wurden, dem sei diese Blu-ray-Edition von CARRIE empfohlen.
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Nach und nach veröffentlicht 20th Century Fox nun einige Klassiker auch auf BluRay, neben Over the top halte ich nun auch Carrie in den Händen und bin von der Idee mit dem Wendecover und dem ursprünglichen Filmplakat auf der Rückseite sehr begeistert, coole Idee! Man erkennt die Reihe an der roten Hülle, allerdings habe ich im Netz leider noch keine Gesamtübersicht oder Vorschau gefunden, wenn einer was hat kann er ja ein Kommentar schreiben.

So, nun zum Film. Carrie ist ein Klassiker aus dem Jahr 1976 und definiert mit der Romanvorlage von Stephen King ein Genre für sich. Es ist kein richtiger Horror, mehr eine Tragödie (aus heutiger Sicht) oder ein Drama, aber auf jeden Fall ein sehenswerter Klassiker, an die Atmosphäre im Original kommt kein Remake ran! John Travolta ist seiner ersten größeren Rolle vor Grease und Saturday Night Fever ist zwar nicht so der Hit, aber Sissy Spacek spielt ihre Rolle als Außenseiterin Carrie einfach überragend gut. Auch Piper Laurie (mittlerweile 84 Jahre alt), die eigentliche Hexe als gottesfanatische und psychopatische Mutter von Carrie trägt zu der düsteren Stimmung im Film bei.

Letztendlich ein sehenswerter Klassiker von Brian de Palma, halbwegs gut umgesetzt auf BluRay, es gibt nämlich kein richtiges Menü, der Film startet sofort und läuft in einer Endlosschleife, man kann jedoch während des Films ein PopUp Menü einblenden und hat Zugriff auf Bonusmaterial, welches sich wie folgt gliedert:

- Kinotrailer für Carrie 2013
- Original Kinotrailer
- Featurette: Die Darsteller (43 min. mit aktuellen Interviews der Schauspieler, Brian de Palma etc.)
- Featurette: Vom Buch zum Film (41 min. hauptsächlich auch Interviews zur Entstehung, Making Of etc.)
- Featurette: Das Musical Carrie (6 min. ebenfalls Interviews zu dem Musical)

Das Bild ist für einen fast 40 Jahre alten Film eigentlich ganz gut, natürlich nicht vergleichbar mit aktuellen Produktionen und insgesamt etwas schwammig, aber dennoch besser als manches was ich bisher so aus dieser Zeit gesehen habe. Der Ton liegt in DTS 5.1 vor und klingt deutlich besser als eine Standard-Stereo-Spur. Gerade die Musik und auch einige Effekte verteilen sich schön im ganzen Raum, lediglich die Dialoge sind sehr in die Jahre gekommen, zwar insgesamt klar und verständlich, aber dennoch irgendwie veraltet und gedämpft.

Unterm Strich solide 4 Sterne!
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am 6. Februar 2016
Rezension zur "Carrie"-Blu-ray

Über den Film brauche ich keine Worte zu verlieren, er hat 10 Sterne verdient und ist zeitlos.

Was allerdings die Qualität der Blu-ray angeht... sehr mager. Lediglich in wenigen Szenen, welche vielleicht zehn Minuten des ganzen Films ausmachen, kommt ein gutes HD- Feeling herüber. Damit meine ich nicht den vom Regisseur eingesetzten und gewollten Weichzeichner, sondern das körnige, unscharfe Bild. Es gibt Filme von 1960 und früher desselben Labels, welche diese Blu-ray vertreibt- warum gönnt man da "Carrie" kein aufwendigeres HD- Master??? Es wäre sicher noch viel mehr aus diesem Film herauszuholen gewesen.
So würde ich am liebsten nur 2 Sterne geben...
Zudem sind die Extras die gleichen wie auf früheren DVD- Veröffentlichungen.
Wer überlegt von DVD auf Blu-ray umzusteigen, sollte es zumindest für diese Veröffentlichung nicht tun.
Keine Kaufempfehlung!

Update 2016: Das Label "Shout Factory" hat einen neuen HD- Transfer vom Originalnegativ angefertigt und vertreibt den Film über eine Collector's Edition. Laut den ersten Rezensionen soll das Bild deutlich besser als bei dem alten Transfer sein.
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am 12. März 2017
Lediglich das blutige, schockierende und gewalttätige Finale dieses Filmes hat es in sich und wird für alle Zeit nicht nur unerreicht, sondern auch im Gedächtnis bleiben.

Den Rest kann man dank Overacting-Darstellern, langweiligen Szenen wie z. B. minutenlangen Sporteinlagen sowie fehlender Spannung und vielen sehr langgezogenen Szenen getrost vergessen.

Ein gutes Beispiel für Filme, die damals bei Erscheinen die Massen begeistert haben, heute aber größtenteils nur noch ein müdes Lächeln entlocken können und eher als unspektakulär einzustufen sind.
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Die schüchterne sechzehnjährige Carrie White ist in der Schule ein gehänselter Außenseiter. Zunehmend entwickelt sie telekinetische Fähigkeiten. Nachdem die Sportlehrerin ein Straftraining für alle wegen der Demütigungen gegen Carrie verhängt, beginnen bösartige Rachepläne zu reifen ...

Stephen King zeigt in seinem Buch, wie bösartig Kinder sein können. Und Brian De Palmas (*1940) kongeniale Verfilmung ging als einer der ersten Teenie-Horrorfilme in die Filmgeschichte ein. Doch CARRIE ist viel mehr - eine filmische Verbeugung vor Alfred Hitchcock mit zahlreichen PSYCHO-Zitaten ebenso wie ein Film hervorragender schauspielerischer Leistungen, der den Zuschauer auch heute noch fesselt.

Die Blu-ray von MGM/FOX bietet den 1976 entstandenen Film in dem Alter entsprechend sehr guter Bildqualität. Gerade viele Innenszenen haben natürlich nicht jene Tiefenschärfe, die man von einem neuen Film erwarten würde. Die Tonqualität ist hervorragend - Deutsch 5.1 DTS und Englisch 5.1 DTS HD Master Audio, weitere Tonspuren: Französisch, Spanisch, Italienisch, lateinamerikanisches Spanisch und Russisch voice over. Die in einer roten Amaray-Hülle gelieferte Disc verfügt über ein FSK-freies Wendecover mit dem US-Filmplakatmotiv (siehe weitere Fotos). Als Extras sind die bereits von der 2001 erschienenen Special-Edition bekannten Features enthalten: Die Darsteller (43 min), Vom Buch zum Film (42 min) sowie Carrie - Das Musical (6 min) - alle mit deutschen Untertiteln. Neben dem Original-Kinotrailer ist auch der deutsche Trailer für die Neuverfilmung von 2013 (Kinostart im Dezember) enthalten.

Empfehlenswert!
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Januar 2014
--- Inhalt ---

Die junge Carrie White (Sissy Spacek) führt ein sehr tristes Leben: In der Schule wird sie von ihren Mitschülern (u.a. von John Travolta verkörpert) gemobbt und daheim lebt sie unter der Fuchtel ihrer christlich-fanatischen Mutter (Piper Laurie), die versucht ihre Tochter vor fleischlichen Sünden fernzuhalten.
Eines Tages entdeckt die Teenagerin, dass sie mittels ihres Verstandes Dinge bewegen kann. Fortan versucht sie, ihre Kräfte unter Kontrolle zu bekommen.
Bei der Abschlussfeier hilft ihr der gute Menschenverstand nicht mehr. Sie wird Opfer eines üblen Streiches und will daraufhin die Welt untergehen sehen. Dass Carries Pein aber nicht mit einem Zusammenbruch, sondern mit einem Blutbad endet, hätte wahrscheinlich niemand erahnen können...

--- Kritik ---

CARRIE - DES SATANS JÜNGSTE TOCHTER gilt als eine der einflussreichsten Horrorgeschichten, die Stephen King je geschrieben hat. Ich habe die Romanvorlage bis dato noch nicht gelesen, kann mir aber gut vorstellen, dass es an der geschickten Kombination von Drama und Horror liegt, die diesem Film Kultstatus verliehen haben.
Sein Buch FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE ist ganz ähnlich gestrickt: anfangs eher Familiendrama, bis der Horror dann zum Ende hin einsetzt. Wer also glaubt, mit CARRIE einen der ersten Slasher zu sehen, der wird bitter enttäuscht werden. Den ersten Todesfall sieht man erst kurz vor Schluss entgegen und dann geht alles recht schnell. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass das Geschehen, das vor dem vorweggenommenen Showdown gezeigt wird, keine Wirkung hat. Stephen King versteht es einfach, (tragische) Charaktere zu entwickeln, mit denen man mitfiebern kann.
Zu Beginn ist CARRIE einfach ein Drama. Von Gleichaltrigen ausgestoßen und von der eigenen Mutter abgestoßen, tut sie dem Zuschauer wirklich Leid. Für ihre widerliche Außenwelt schämt man sich unweigerlich, Carrie wird zum Underdog, der sich gegen alles und jeden beweisen muss... und dann kommt es zur bösen Abrechnung durch ihre eingesetzte Telekinese, Tragik weicht Entsetzen. Besonders die letzten Minuten werden von Regisseur Brian De Palma auf spektakuläre Weise in Szene gesetzt. Das hat nicht unbedingt mit der Art der Tötungen zu tun, die Carrie an ihren Mitschülern ausübt, sondern mit deren Darstellung. Der Bildschirm wird in mehrere Abschnitte geteilt, damit man das teuflische Chaos von jedem Kamerawinkel aus beobachten und sich ein Bild von dem Ausmaß des Blutbades machen kann. Hauptdarstellerin Sissy Spacek reißt dabei die Augen ganz weit auf. Diese kalte Miene bleibt über die gesamte Turnhallenszene hin auf ihrem Gesicht - gruselig!

--- Die Blu-ray ---

CARRIE wird dieses Jahr 38 Jahre alt und dürfte vor allen jüngeren Zuschauern aufgrund der vielgezeigten Föhnfrisuren und Schlaghosen altbacken vorkommen. Dieser Eindruck bestätigt sich leider, wenn man sich den Film auf der Blu-ray zu Gemüte führt. Das Bild wirkt stellenweise recht verwaschen, womit nicht die partielle Unschärfe De Palmas gemeint ist, wenn er zwei weit voneinander entfernte Blickwinkel zusammenführt. Man sieht dem Film einfach sein Alter an. Richtig klar wirkt das Bild selten, ein zarter Rauschefilm ist immer auszumachen und von Plastizität fehlt jede Spur, wodurch man kaum von HD-Feeling sprechen kann. Sind die Masterbänder in einer derart schlechten Verfassung gewesen? Wurde wirklich alles herausgeholt?
Beim Ton verhält es sich ganz ähnlich: Offenkundig beschränkt sich der 5.1-DTS-Charakter der deutschen Tonspur auf die eingebrachte Musik. Die Dialoge wirken derweil eher gedämpft und ebenso altersschwach wie das dargebotene Bild. Die englische Originaltonspur hat ein DTS-HD Master in 5.1-Sound erhalten. Wie es sich damit verhält, habe ich allerdings nicht getestet.
Die Sonderausstattung merzt Einiges an der technischen Umsetzung von CARRIE aus: Drei ausführliche Featurettes in Standardauflösung aus dem Jahr 2001, die sich mit den Darsteller beschäftigen, eine szenenartige Aufschlüsslung des gesamten Werkes abgeben sowie das gleichnamige Musical aus den Achtzigern zum Gegenstand haben, machen zusammen mit dem Kinotrailer zum 2013er Remake und Original von 1976 rund 94 Minuten ausführlicher Extras aus. Ein alternatives Cover, das das US-Kinoplakat zum Motiv hat (deckungsgleich zum DVD-Cover) und ohne FSK-Siegel auskommt, gibt es noch obendrauf. Es verbirgt sich hinter einer roten Hülle, die sich sehr von der standardisierten in blau abhebt.

--- Fazit ---

Ein waschechter Horrorfilm ist CARRIE - DES SATANS JÜNGSTE TOCHTER nicht. Dafür besitzt er zu hohe Tragikanteile und kommt im Gegenzug streckenweise ohne Schreckszenen aus. Der Schock beschränkt sich erst einmal "nur" auf die Art und Weise, wie Carrie von ihren Artgenossen und ihrer psychotischen Mutter behandelt wird. Das macht CARRIE zu einem unverwechselbaren Charakterdrama, dessen Höhepunkt der Abschlussball aus der Hölle bildet.
Ein Update von der DVD bietet sich wohl eher nicht an, da die HD-Verwirklichung zu durchschnittlich ausfällt. Die umfangreichen Extras retten die blaue Scheibe allerdings noch vor der Durchschnittswertung - vier Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Februar 2013
*
Als Kind habe ich mir mal "Carrie" angeschaut, konnte mich aber vor dem Anschauen dieser DVD nur ganz vage an die Handlung erinnern (ich weiß noch, daß ich damals eh die halbe Zeit vor Angst meine Augen zugekniffen und die Ohren zugehalten habe). Von daher kann ich behaupten, daß der Film relativ neu für mich ist.
Seit einiger Zeit habe ich meine Gruselader wiederentdeckt (das zweite Mal nach einer kurzen Phase in meiner Jugendzeit) und schaue daher grade mit Vorliebe paranormale Horrorfilme an. Ein paar Klassiker wollte ich auch haben und habe mir somit (u.a.) einige der alten Stephen King Verfilmungen besorgt (Carrie, ES, Friedhof der Kuscheltiere).

Jetzt aber zum Film ...
Demjenigen, der den deutschen Nebentitel ("Des Satans jüngste Tochter") verbrochen hat, dem sollte man die DVD (oder besser noch den Roman, weil dicker) um die Ohren hauen.
Wer "Carrie" nicht kennt und Sowas liest, könnte sich dazu verleitet fühlen, an eine Art weibliche Version von "Omen" zu denken. Ich tat es.
Dabei geht es hier gar nicht um teuflischen Nachwuchs, sondern um ein verstörtes pubertäres weibliches Schul-Mobbing-Opfer, welches von seiner christlich-fundamentalistischen labilen Mutter psychisch und physisch misshandelt wird und übersinnliche Fähigkeiten entwickelt.
Dergleichen gibt es tatsächlich überall auf der Welt und wenn die Situation eskaliert, kommt es zu Amokläufen (wobei diese Personen sich natürlich keinerlei PSI-Kräften bedienen, sondern Knarren und Messern).

Daher würde ich "Carrie" als paranormal-psychologischen Horror einstufen.

Die schauspielerische Leistung der Darsteller ist grossartig und es wundert mich nicht, daß sie für den Oscar nominiert waren.

Der Film ist auch etwas erotisch angehaucht, denn es zeigt - ohne falsche Scham - die Charaktere auch mal nackt (die berühmt-berüchtigte Duschszene).

Die Spezialeffekte sind natürlich hoffnungslos veraltet. Doch damit muss man eben rechnen, wenn man einen Klassiker von 1976 vor sich hat.

Die Zusatzmaterialen auf der DVD sind interessant für Diejenigen, welche sich für die Entstehung der Verfilmung interessieren (vom Buch zum Film).

Ich lese grade auch die gleichnamige Romanvorlage von Stephen King. Diese ist natürlich besser als die Verfilmung (wie üblich), weil sie u.a. mehr auf die Psyche der Charaktere eingeht und auch sonst detailierter (klar) ist.

Im Übrigen kommt die Neuverfilmung von "Carrie" noch 2013 ins Kino. Mal sehen, ob es ebenfalls eine brutale (denke schon) und un-prüde (bin nicht sicher) Präsenz besitzen wird wie das Original.
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