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am 8. Mai 2017
Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen, dachte mir zuerst ... hm ... ein Roman mit Vampiren - besser nicht! Doch dann hatte mich die Leseprobe eingefangen und zum Schluss hin war ich begeistert. Die Autorin hat einen wunderschönen, fließenden Schreibstil, der in Erinnerung bleibt. Der Einstieg in die Kapitel mit den Zitaten war großartig und perfekt gewählt. Die Liebesgeschicht(en) war(en) fabelhaft umgesetzt. Nähe/Distanz-Spiel perfekt. Ein tolles Buch!
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am 9. März 2015
Finde ich super toll geschrieben möchte weitere Geschichten von ihr lesen. Nur weiter zu empfehlen. Danke für diese tolle Geschichte
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Uta Meier hat mit diesem Buch eine neue wundervolle Art von Vampirroman geschaffen. Ihre Idee, dass Gefühle ihre eigenen Farben und Geschmäcker haben, ist einfach wundervoll und inspirierend. Auch die Seele ist Hauptthema ihres ersten Buches. Wie beschreibt man etwas, dass wir nicht sehen oder anfassen können und dennoch ein unverzichtbarer Teil von uns ist?

"Coco Lavie - Spiegelblut" ist hauptsächlich aus der Sicht von Coco geschrieben, aber es gibt auch Kapitel die von Pontus erzählen - diese haben mich ganz besonders berührt.

Pontus ist ein unsterblicher Vampir der sich nach nichts mehr als einer erwiderten Liebe und einem sterblichen Leben sehnt. In all den Jahrhunderten in denen er nun schon auf dieser Erde wandelt, hatte er nie das Glück, die vollkommende Liebe zu erfahren. Doch es gibt wohl niemanden, der es mehr verdient hätte als er - genau das macht es so schmerzhaft seinen Gedanken zu folgen und zieht mich gleichzeitig so sehr in seinen Bann.

Die Protagonistin Coco ist ein 18-jähriges Mädchen, der im Alter von elf Jahren auf grausame Art und Weise ihr Zwillingsbruder genommen wurde. Jahrelang gibt sie sich die Schuld an seinem Tod und kann seit diesem Tag nicht mehr in einen Spiegel sehen. Jede Faser ihres Körpers ist starr vor Angst, als sie in der Gefangenschaft eines Vampirs landet und in dessen Obhut auf die Mörder ihres Bruders trifft. - Anfangs war ich so wütend auf Coco, weil sie sich so bereitwillig und ohne das kleinste äußerliche Anzeichen einer Gegenwehr ihrem Schicksal ergeben hat. Zu gerne hätte ich sie geschüttelt und angeschrien "Warum kämpfst du nicht für deine Freiheit? Ist dir dein Leben nichts wert?". Wahrscheinlich ist das der Grund warum mich dieses Buch nicht ganz in seinen Bann ziehen konnte.

Die Namen der Protagonisten sind außergewöhnlich und anfangs habe ich bei manchen wie Draca und Faylin eine Weile gebraucht um das richtige Geschlecht zuzuordnen. Dennoch finde ich es in Anbetracht ihrer Lebensdauer passend, dass Vampire keine alltäglichen Namen tragen.

In des ersten Kapiteln des Buches wird viel Latein und teilweise Französisch im Laufe der ganzen Geschichte gesprochen. Ich liebe diese beiden Sprachen, aber leider beherrsche ich sie nicht. Zu meinem Bedauern sind innerhalb des Buches keine Übersetzungen zu finden. Ein weiterer Minuspunkt, der mich daran hinderte vollkommen in die Geschichte einzutauchen. Allerdings gibt uns Uta Meier auf Ihrer Autorenseite die Möglichkeit die entsprechenden Textstellen zu übersetzen.

"Coco Lavie - Spiegelblut" hat viele traurige und schöne Szenen, viel übernatürliches wie Vampire und Engel und es gibt einige Kämpfe um das mächtigste Spiegelblut das die Welt je gesehen hat. Coco wird komplett aus ihren alten Leben herausgerissen in das es niemals einen Weg zurück geben wird und so findet sie sich mitten in einem Krieg wieder, dessen Ausgang völlig ungewiss ist . Ihr neues Leben in dieser unglaublichen Welt voller Schrecken und Wunder verlangt definitiv nach einer Fortsetzung...

Einer Fortsetzung namens "Coco Lavie - Nachtschattenherz" ;-)
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Ich bin begeistert von diesem Buch. Ich muß zugeben, das ich auch Twilight gern mochte, jedoch reichte mir die 4 Bände mit vegetarischen Vampiren und schmachtender Püppi mit Dreiecksgeschichte vollkommen. Leider sprangen zahlreiche Autoren auf diesen Zug auf - mit teilweise grauenhaften Ergebnissen. Ich fürchte mich mittlerweile sehr vor Vampiren, genau genommen vor diesen seichten Wischiwaschi-Vmpirbüchern und zögerte sehr lange, ob ich dieses Buch kaufen sollte.
Gott sei Dank habe ich es getan. Es lehnt sich eher an den alten Klassikern an und ist düster gehalten. Coco erlebt Schmerz, Angst, Demütigung, Züchtigung und Grausamkeiten. Aber auch Freundschaft, Vertrauen und letzendlich Liebe. Blut wird gelassen und hier ist auch kein Vampir Vegetarier. Nee, sie saugen ein Blutmädchen auch schon mal bis auf den letzten Tropfen aus. Jedoch werden jene Vampiere die (brutal) töten seelenlos. Das widerrum macht sie noch grausamer und absolut skrupellos.
Die Autorin schafft es eine durchgehend Spannung aufzubauen und zu steigern. Fragen werden beantwortet und 10 neue in den Raum geworfen. Man bleibt als Leser absolut bei der Stange. Obwohl keine offensichtliche Erotik vorkommt, prickelt es doch sehr vielversprechend zwischen Damontez und Coco. Es ist sinnlich und zugleich wunderschön "verpackt". Die Story macht Sinn und ist in sich logisch und geschlossen mit open End....! Diese Mehrteiler sind eine echte Plage geworden.
Hoffe die Fortsetzung kommt sehr bald, auf der Autoren-Seite steht ja, das Teil 2 bereits beim Lektor ist.
Fazit: Tolles Buch, angelehnt an den alten Klassikern ohne Wischiwaschi-Vampiren.
Preis-Leistung-Niveau perfekt.
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am 9. Mai 2016
Coco wird 18 und wünscht sich nur ein normales Leben. Aber auch das ist ihr nicht vergönnt, nachdem schon ihre Eltern und ihr Bruder sterben mussten. Sie gelangt in die Fänge angreifender Vampire, Clans, die sich nicht riechen können. Ihr Blut ist gefragt, man will sie töten. Ein Fremder rettet sie. Damontez. Vor ihm haben sie Ehrfurcht. Doch was macht er mit ihr? Auch er steckt sie bei sich in den Kerker. Wie soll sie ihm da vertrauen, wenn er ihr die Freiheit nimmt. Sie soll ein Spiegelblut sein. Nach dem sie alle schon lange suchten. Bloß was soll das bedeuten? Man sagt, sie soll einen Fluch brechen können. Den der getrennten Seelen, der auferlegt wurde vor etlichen Jahrhunderten.
"Spiegelblut" ist der erste Band der Coco-Lavie-Dilogie und vermag es, einen schon vollkommen in seinen Bann zu ziehen. Unglaubliche Ideen haben ein phantastisches Werk daraus gemacht. Geheimnisse und Rätsel wollen erforscht werden. Und dabei hat man einen richtigen bildlichen Ablauf vor Augen. Die Geschichte ist kompakt und dicht und zieht uns in eine enorme Tiefe, deren Atmosphäre überwiegend dunkel ist. Doch Mut kommt immer mal wieder auf durch kleine Hoffnungsschimmer am Horizont, und das steigert immer wieder die Spannung. Zu Coco nimmt man schnell eine sympathische Beziehung auf. Das ist gut möglich, da sie die Geschichte zum größten Teil aus ihrer Sicht erzählt. So kann man sie gut verstehen und hofft und leidet ständig mit ihr. Der Schreibstil geht schon in eine poetische Richtung und ist derweilen schwermütig. Das Ende ist so ausgerichtet, dass man unbedingt den nächsten Teil lesen möchte.
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am 8. Dezember 2014
Nicht genug, für Uta Maiers Schreibstil, der sehr aufregend, überwältigend, geheimnisvoll, leidenschaftlich und düster zugeleich ist.

Coco Lavie ein 18 Jähriges Mädchen aus Glasgow, das schon sehr früh die wichtigsten Menschen in ihrem Leben verlor, wird in eine ihr völlig fremde Welt entführt, eine Welt die so düster und für den leser faszinierend zugleich ist.

*Zitat
*Du kannst mich nicht sehen, aber dennoch bin ich hier.
Du kannst nicht fliehen, du bist ein Teil vor mir.*

Bei diesem Zitat bekomme ich immer wieder eine Gänsehaut.
Die gesamte Geschichte, hat mich mit der ersten Seite in ihren Bann gezogen.
selbst heute etwa 2 Wochen danach, komm ich davon gedanklich einfach nicht los, ich muss immer wieder an Coco denken und an Uta Maiers Schreibstil.
sie schafft es Geschichten zum leben zu erwecken, alles so real zu schildern, das man das buch (Kindle) nicht aus der Hand legen will. Man ist gefangen in einer Welt, die einen selbst nach dem fertig lesen nicht lost lässt.

Coco Lavie war eins meiner absoluten Lesehighlight 2013.
Ich kann es kaum erwarten den 2. Teil zu lesen und hoffe so sehr, das es bald so weit sein wird.
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am 8. Oktober 2013
Es verwirrte mich zwar immer wieder, wer wofür zuständig ist und die Geschichte schien mir auch etwas zu brutal und dauerhaft frustrierend, trotzdem fand ich dieses Buch spannend und einer gewissen Logik folgend, die sich mir hoffentlich SEHR BALD (solange ich die Zusammenhänge noch halbwegs verstanden habe) vollständig erschließt!
Wem kann man auf die Nerven fallen, um Informationen über den Folgeband zu erhalten?
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am 22. April 2014
Kurzbeschreibung

Sie nennen sie Spiegelblut. Sie sagen, sie trage eine heilige Macht in sich und könnte eine uralte Fehde für immer beenden ... Doch die 18-Jährige Coco ahnt nichts davon. Alles, was sie will, ist ein normales Leben. Ein einfacher Wunsch, der jedoch in weite Ferne rückt, als sie einer Gruppe jagender Vampire in die Hände fällt und ihre Besonderheit entdeckt wird.
Schnell wird sie zum Spielball verfeindeter Vampirclans und gerät in einen Krieg um Vorherrschaft und Macht, um verlorene Seelen und ein gebrochenes Bündnis mit den Engeln. Und noch während Coco gegen ihre Kräfte ankämpft, nähert sie sich einem ihrer Feinde an. Plötzlich ist ihre Bestimmung untrennbar mit ihm verbunden. Doch um ihr Schicksal zu erfüllen, müsste Coco genau das opfern, wonach sie sich am meisten sehnt - ihre Freiheit.

Inhalt

Ihre Vergangenheit ist von Verlust geprägt und ihre Zukunft schicksalhaft vorherbestimmt ... Coco Lavie. In ihr schlummert eine große Macht, die seit jeher gesucht und gejagd wird. Es gilt einen Fluch zu brechen, bei dem Engel und Vampire ihre Finger im Spiel haben. So schlittert Coco in eine düstere Welt, in der ihr Machtkämpfe, Gier und Gewalt begegnen ... aber vielleicht auch die Liebe.

Meinung

Coco wächst bei ihrem alkoholabhängigen Onkel auf. Der gewaltsame Tod ihres Zwillingsbruders hinterläßt eine Menge Schuldgefühle und ein großes Loch in ihrem Herzen. Cocos bisheriges Leben war ein Kampf und wir lernen sie traurig, verunsichert und ängstlich kennen. Ihr Schicksal hat noch viel mit ihr vor und sie entwickelt sich zu einer mutigen, starken, jungen Frau.
Weitere interessante Protagonisten begleiten Coco auf ihrem Weg. Sie sind vielschichtig angelegt, liebevoll gezeichnet, haben alle ihre Geheimnisse und sind nicht gleich als schwarz oder weiß erkennbar.

"Coco Lavie - Spiegelblut" von Ute Maier ist der Auftakt zu einer Reihe rund um Engel, Vampire, Lichtträger, Seelen und Coco Lavie ... ein Spiegelblut, eine Spiegelseele, ein Engelskind! Vampire die die Nachfahren gefallener Engel sind, Engel die wegen eines gebrochenen Bündnisses erzürnt sind und Halbseelenträger die sich eine Seele teilen sind nur ein paar der Ideen die die Autorin in diese Geschichte eingebunden hat. Dieser Roman ist nicht nur fantastisch sondern auch "sinnlich" ... Kennst du den Gesang von Farben? Den Geschmack von Zorn und Kummer? Weißt du welche Düfte Wörter haben? Ein Spiegelblut kann dir davon erzählen und Ute Maier beschreibt dies äußerst bildhaft. Ein gut erdachtes Grundgerüst, farbenfroh ausgeschückt und in düsteren Nebel gehüllt.

Erzählt wird von Coco in der Ich Perspektive. Einige Kapitel erfahren wir aus der Sicht eines anderen Protagonisten. Der Schreibstil von Ute Maier ist klar, bildhaft und nahezu poetisch.

Mit Hintergrundinformationen wird nicht gegeizt. Ausführlich und umfassend wird darauf eingegangen. Mancherorts empfand ich es zu ausschweifend und mein Lesefluss wurde gebremst und das Lesevergnügen herabgesetzt.

Fazit: "Coco Lavie - Spiegelblut" von Ute Maier ist der gelungene Auftakt zu einer neuen Fantasiereihe. Gefesselt von Handlung und Charakteren habe ich diese Geschichte verfolgt und freue mich auf die Fortsetzung.

Zitat

"Du kannst mich nicht sehen, aber dennoch bin ich hier. Du kannst nicht fliehen, du bist ein Teil von mir."
(Seite 10)

Reihe

Band 1: Coco Lavie - Spiegelblut
Band 2:
Band 3:
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Die 18-jährige Coco möchte nach dem grausamen Tod ihres Zwillingsbruders nicht mehr, als ein halbwegs normales Leben zu führen. Seither schaut sie in keine Spiegel mehr- ein Indiz dafür, sagen die Vampire, die sie jagen, dass Coco ein Spiegelblut ist. Als dieses soll sie in der Lage sein, getrennte Seelen zusammen zu fügen und Seelen zurückzuholen. Deshalb wollen sowohl die guten Lamii Angelus als auch die bösen Nefarius. Bedroht von mehreren Vampiren, rettet der seltsame Pontus sie. Auch er ist ein Vampir, den Coco schon in der U-Bahn gesehen hat und der ihre Bewegungen gespiegelt hat. Aber hat wirklich er ihre Bewegungen gespiegelt und nicht umgekehrt. Pontus bringt sie zu Damontez, einen der Halbseelenträger und lässt sie in seiner Obhut, sicher dass Coco ein Spiegelblut ist. Doch Damontez unterdrückt sie, macht sie zu seinem Nachtschattenherz, und will durch Tests herausfinden, ob sie wirklich das ist, was alle denken. Erst hasst Coco ihn, aber nach und nach gewöhnt sie sich an ihr Gefängnis und an den kalten und distanzierten Halbseelenträger. Kann sie ihm wirklich helfen, seine und Remos halbe Seele zu retten und zusammen zu fügen? Oder gelingt es ihr, zu fliehen und Pontus Geheimnis zu lüften? Doch auch die Nefarius sind scharf auf Cocos wertvolles Blut.

Diese Vampirgeschichte ist mal was anderes! Aufregend und Faszinierend zugleich!
man ist gleich von Anfang an fasziniert und das Kopf Kino beginnt.

Coco und Ihr Geheimnis!
Sie wird in eine Welt voller Vampire hineingezogen, in dem es verfeindete Vampiclans genauso gibt, wie es gute und gewissenlose Vampire gibt!
Die Welt die sich Coco hier eröffnet hält aber noch viel mehr parat. Denn Coco ist ein 18 Jähriges Mädchen das allein lebt und Spiegel meidet.
Denn Coco ist ein Spiegelblut...
Ich finde die Story Fantastisch geschrieben und absolut lesenwert und ich freue mich schon auf den zweiten Teil!
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am 11. Januar 2015
Dieses Buch spricht alle Sinne an. Man erlebt es nicht nur im Kopf, sondern auch mit ganz viel Bauchgefühl. Was für eine grandiose Idee, die Welt mit „Engelsinnen“ sehen zu können, Unsichtbares mit Farben, Gerüchen und Bildern quasi dreidimensional spüren zu lassen! Das Buch ist allein deshalb schon lesenswert, weil die Autorin so plastisch beschreiben kann, dass sie sogar diese schwierig zu transportierende (da in weiten Teilen in der Gefühls- bzw. Gedankenwelt stattfindende) Geschichte greifbar und fühlbar macht, ohne je banal oder peinlich zu werden. Es fiel mir sogar leicht, die (vielen) fehlenden Kommata und die (wenigen) Wortfehler zu ignorieren, denn es gelingt ihr, eine gleichermaßen fesselnde und schaurige Atmosphäre zu erschaffen. Gut, man muss sich schon einlassen auf ihren gelegentlich sehr poetischen Stil („Silbersterne schneiten Stille um mich herum“); wer es aber tut, wird mit einer Mischung aus Alptraum und Märchen belohnt, von dem man sich kaum noch lösen kann. Und warum sollte eine ungewöhnliche Geschichte nicht auch mit ungewöhnlichen Mitteln erzählt werden?
Dennoch gibt es reichlich Querverweise auf die reale Welt. Piercings, iPads, Chatrooms und grün gefärbte Haare - die Helden dieser Geschichte sind (neben den uralten Vampiren und Engeln) vor allem moderne, junge Rebellen, und Uta Maier gelingt es, sie nahtlos in ihre surreale Welt einzubinden.
Das faszinierende Konzept der gespaltenen Seele mit allen daraus resultierenden Konsequenzen bietet Raum für viele fantasievolle und unerwartete Wendungen, den Uta Maier überwiegend gut nutzt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es förmlich verschlungen!
Warum trotzdem ein Punkt Abzug? Weil die Hauptfigur, Coco, im Laufe des Buches zu schwächeln beginnt. Von einer Waise, die schon früh Verantwortung für ihren blinden Bruder übernehmen und sich dazu noch mit einem alkoholkranken, gewalttätigen Onkel herumschlagen muss, erwarte ich weit mehr an Geistesgegenwart, Gewieftheit und Überlebensstrategien. Und es gibt nichts, das für eine spannende Geschichte tödlicher ist als eine lethargische Heldin, die nur Opfer spielt, nichts kapiert und ihre Möglichkeiten nicht nutzt - oder gleich richtig dumme Dinge tut (siehe das dämliche Davonstolpern am See, als sie glaubt, Finan zu sehen). Falls Coco im zweiten Band noch die Kurve kriegt, kann dies eine wirklich herausragende Fantasygeschichte werden!
Darauf hoffe ich jetzt.
Sehr!
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