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am 15. Juni 2017
Alle 4 Staffeln gesehen und sowohl von der Story als auch von der Leistung beeindruckt.

Inhaltlich geht es um Politik auf höchster Ebene und um Menschen, die genau diese Politik machen.
Politiker brauchen Macht, damit sie was bewerkstelligen können. Doch während der eine diese Arbeit genießt, braucht der andere dies wie eine Droge. Diese Macht nimmt auch beim Abgeordneten Unterwood einen großen Stellenwert ein mit dem Anspruch, diese verdient zu haben. Bis dahin beweist er sein Können in taktischer Unterstützung des Präsidenten, ohne auf seinen Lohn auf mehr Macht verzichten zu wollen. Als dieses jedoch ausbleibt, inszeniert er eine Machtergreifung und wird Präsident von Amerika.
Was den Film eigentlich sehenswert macht, ist die Figur Underwood und seine Gabe der Wort-Spiele.
Die Beherrschung solch einer Rhetorik ist ein machtvolles Instrument, was nicht immer der Wahrheit dient. Was sich damit im Hinblick auf diese ganze parteiische Fassade ändert, ist ein politisches Mileu von einem Haifischbecken. Funktionell zeigt sich damit ein Kongress und dessen Machtfülle, wobei das Volk nur noch Mittel zum Zweck ist.

Der Film ist eine politische Phantasie, die Wirklichkeit ist immer noch radikaler. Jeder Mensch hat verkommene und schlechte Eigenschaften, doch ob diese zum Tragen kommen, liegt in unserer eigenen Verantwortung.
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TOP 500 REZENSENTam 13. Juni 2017
Eine spannende Serie um Macht und Intrigen in der amerikanischen Hauptstadt! Was für mich die Faszination ausmacht: Man hat immer das Gefühl, dass es genau so auch in der Wirklichkeit sein könnte und "house of Cards" verdammt nah am echten leben dran ist.

Und darum geht es: Ort der Handlung ist die US-Hauptstadt Washington. Hauptfigur ist Francis J. „Frank“ Underwood (Kevin Spacey), ein mit allen Wssern gewaschender und machtbewusster Kongressabgeordneter. Er ist eine Art Fraktionsgeschäftsführer der Demokratischen Partei ("Majority Whip"). Als solcher ist sein Job, die Abgeordneten seiner Fraktion auf den Kurs der Regierung einzuschwören - zur Not mit allen erdenklichen Winkelzügen.

Jahrelang hat er diesen Posten treu und brav ausgeführt, doch jetzt strebt er zu höherem: Der neue Präsident und Parteifreund hatte ihm für seine treuen Dienste den begehrten posten des Außenministers versprochen. Dch nach der Wahl bricht er sein versprechen: Walker werde weiter als "Einpeitscher" der Fraktion gebraucht. Der schwer enttäuschte Underwood lässt sich nichts anmerken und macht gute Miene zum bösen Spiel. Doch insgeheim schwört er auf Rache. Schritt für Schritt arbeitet er daran, seinen eigenen Einfluss und seine Machtbasis in Washington zu vergrößern - beharrlich und faszinierend, wie bei einem Schachspiel. Unter anderem benutzt er dabei die ehrgeizige junge Reporterin Zoe Barnes und den labilen, mit Drogen- und Alkoholproblemen kämpfenden Kongressabgeordneten Russo.

Fazit: Faszinierendes Lehrstück über Ränkespiele im Zentrum der Macht.
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am 4. Juni 2017
Die Charaktere sind durch und durch korrupt. Trotzdem gelingt es der Dramaturgie, dass eine gewisse Sympathie für die Hauptdarsteller entstehen und bestehen bleibt. Das ist die hohe Kunst der Staffeln 1 bis 3.
Inhaltlich gibt es hochinteressante Einblicke, wie Politik im Hintergrund funktioniert. Top.
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am 16. Juli 2017
Beste Serie die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Finde das Spiel des Hauptdarstellers mit der Kamera sehr gelungen. War anfangs skeptisch dies hat sich aber nach 2-3 Folgen gelegt.
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am 30. März 2015
Bissiger, düsterer Politthriller der den Zuschauer fesselt. Kevin Spacey in seiner Ideal Besetzung. House of Cards ist so herrlich abgrundtief unmoralisch. Voller Intrigen, markigen, vor Sarkassmus triefenden Kommentaren..... einfach klasse.
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am 22. Mai 2017
Super Serie, super gemacht und Kevin Spacey spielt wie immer TOP. Kann ich jedem empfehlen der Spass an Filmen und Serien hat.
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am 22. März 2014
Intelligent, rasant, brutal - die Nöte und Hoffnungen der politischen Klasse in außerordentlich unterhaltsamer Form.
Kevin Spacey in seiner wohl bisher besten Rolle.
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am 12. Juni 2017
Interessant zu gucken, macht Laune... Muss aber sagen , dass der Schauspieler in seiner Art sehr eigen ist :) Viel Spaß beim gucken
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am 11. August 2015
Abend für Abend sitze ich vor dem Fernseher und frage mich nach jeder einzelnen Folge, was es eigentlich ist, das mich am meisten an "House of Cards" fasziniert.

Sind es die ruhigen Bilder, die diese Serie mir präsentiert, und in denen sie die intelligente Polit-Handlung einbettet, unterstützt von dem ruhigen, fast melancholischen Soundtrack?
Allein die Begleitszenen zum Auswahlmenü auf dem Bildschirm sind ein Paradebeispiel dafür, was die Serie bietet: Das ist derart künstlerisch umgesetzt, dass ich mich dabei ertappe, diese Szenen zweimal komplett durchlaufen zu lassen. Wir sehen - in einer lockeren Reihe aufgestellt - die Haupt- und einige Nebenfiguren der Serie, und zwar in gewissen Posen (und entsprechender Mimik), die für sie charakteristisch sind. Einige Augenblicke später verändern Sie ihre Posen und enthüllen hier und da eine andere Seite von sich. Der ambitionierte Politiker Russo zum Beispiel verwandelt sich vom "Strahlemann" zum geduckten, zugekoksten Versager, der sich verschämt das Gesicht bedeckt. Claire Underwood (grandios: Robin Wright), Ehefrau des Protagonisten Frank Underwood, erscheint zunächst wie eine hochintelligente Geschäftsfrau, die genau weiß, was sie will. In der zweiten Pose macht sie plötzlich einen Schritt nach vorne und wirkt dabei kämpferisch und angriffslustig, ja geradezu giftig. Schauen Sie sich das Auswahlmenü an, lassen Sie es auf sich wirken. Es lohnt sich.

Überhaupt: Robin Wright. Sie verkörpert Claire in ihrer oberflächlich-freundlichen, insgeheim jedoch machthungrigen und durchtriebenen Art so hervorragend, dass sie mich in dieser Rolle sehr stark an Glenn Close erinnert (und ich finde Glenn Close großartig).
Und wo wir bei großartig sind: Kevin Spacey.
Eigentlich will ich hier kein ellenlanges Loblied singen. Doch wo soll ich aufhören bei einer Serie, die dem Zuschauer sehr schnell das Gefühl gibt, dass wirklich jedes Bild, jedes noch so kleine Detail von Bedeutung ist?

Frank Underwood will Rache. Und Macht. Und beides geht für ihn miteinander einher. Er will Rache dafür, dass er nach dem Wahlsieg des demokratischen US-Präsidenten nicht wie versprochen das Amt des Außenministers erhält, sondern weiter der "Einpeitscher" innerhalb der Fraktion sein soll, der die Abgeordneten auf Kurs hält. Underwood schwört sich (und dem Zuschauer - dazu gleich mehr), dass er das Spiel nur zum Schein mitspielen und in Wahrheit alle fertigmachen will, die ihn getäuscht haben. Und wenn es dabei unschuldige Opfer geben sollte, sei's eben drum.

Spacey spielt den Politiker Underwood so herrlisch zynisch, sarkastisch, durchtrieben und geradezu besessen, dabei jedoch kühl und berechnend-beherrscht, dass man ihm den Spaß an dieser Rolle jederzeit anmerkt.
Die Serie bedient sich dabei eines Kunstgriffs: Underwood spricht bisweilen verschwörerisch-direkt mit dem Zuschauer, lässt ihn teilhaben an seinen geheimen Gedanken, offenbart ihm seine wahren Absichten. Und manchmal tut er das nur mit einem einzigen, direkten Blick in die Kamera. Es ist fantastisch, wie viel mit einem einzigen Blick gesagt werden kann, ohne dass auch nur ein Wort fällt. Oft erlebe ich mich dabei, auf Pause zu drücken, weil ich mich etwas länger über diesen köstlichen Blick amüsieren will, der zugleich belustigt und genervt wirkt. Als wolle Underwood uns sagen: "Sehen Sie, habe ich Ihnen nicht gleich gesagt, dass sich dieser Mist so entwickeln wird, wie ich es vorhergesehen habe? Wir beide, Sie und ich, wissen Bescheid und durchschauen dieses Schmierentheater." Und im nächsten Augenblick setzt er wieder die Maske auf und spielt das Theater weiter.
Der Zuschauer spiegelt quasi die "innere Zwiesprache mit sich selbst" wider, die Underwood - wie jeder andere Mensch - mit sich selbst führt. Und dadurch wird er in gewisser Weise zum Komplizen Underwoods und von ihm, der auf fast jeden herabblickt, als Partner anerkannt, dem er sich voll und ganz öffnet. Das ist recht neu, in Serien ungewöhnlich, aber auf jeden Fall gelungen.

Was die Serie so besonders macht, ist aber auch, dass sie immer wieder überrascht. Und zwar nicht auf die plumpe Art und Weise dahingehend, irgendwelche blöden Zufälle als Hindernisfür den Protagonisten in die Handlung zu schmeißen, die für ihn weder vorhersehbar sind und darüber hinaus arg konstruiert wirken. Zufälle, die eine Spannung aufbauen sollen, in ihrer Häufigkeit absolut austauschbar und somit für den Zuschauer beliebig und unglaubwürdig wirken ("Prison Break" ist da Meister). Nein, House of Cards ist kühl, analytisch und logisch. Was da geschieht, sind politische, manipulative Manöver, die aufeinander aufbauen. Und dennoch ist der hochintelligente Underwood kein unfehlbares Wesen auf seinem unaufhaltsamen Weg nach oben. Wir erleben ihn dabei, wie sogar er, der große Planer und Manipulator, Fehler macht. Und wir erleben ihn dabei, wie er hier und da versagt und Rückschläge einstecken muss, für die er sich Vorwürfe macht und über die er sich ärgert. Die er aber auch wieder vergisst und weiter nach vorne schaut.

Underwood ist ein Menschenfeind und unangenehmer Mensch, der seine Freundlichkeit nur heuchelt - und auch nur dort, wo sie ihm nützt. Das wissen wir bereits nach der ersten Folge. Und dennoch gibt es Momente, die ihn ansatzweise menschlich machen. Zum Beispiel, wenn er seinen Lieblings-Imbussbudenbesitzer in einer kleinen, gammeligen Klitsche besucht, um dort Rippchen zu essen und über die Welt zu philosophieren. Oder wenn er sich mit alten Freunden trifft, um sich die Kante zu geben.
Doch weder der Imbissbudenbesitzer noch seine alten Schulfreunde sind ihm wirklich wichtig. Schnell wird aus ihm wieder der kühle, berechnende, zynische und verlogene Heuchler, der im Politspiel mitspielt, um in Wahrheit sein eigenes Spielchen zu spielen.

Um auf meine eingängliche Frage zurückzukommen, was mich an dieser Serie so fasziniert, es sind vor allem zwei Dinge: Die hohe Kunstfertigkeit, mit der sie aufgebaut ist (logische Handlung, tolle Bilder, untermalt von einem sehr passenden, melancholischen Soundtrack) 2. Absolut überzeugende Figuren, die hervorragend dargestellt werden und zudem nicht in Schwarz-Weiß daher kommen, sondern in Grau. Diese Serie ist Grau in Grau in Grau.

Ich glaube, Grau ist meine neue Lieblingsfarbe.
Genießen Sie House of Cards!

Beste Grüße
Fabian Feger

PS: Noch ein Hinweis. Ich habe erst die erste Staffel gesehen und bewerte daher nur diese. Mit Staffel zwei fange ich gerade an, und Staffel drei kenne ich noch gar nicht. Ich habe festgestellt, dass Staffel drei sehr bedenkliche Kritiken bekommen hat. Aber so weit bin ich wie gesagt noch nicht. Wenn es soweit ist, widme ich mich auch dieser.
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am 22. April 2014
Ich finde es großartig wenn beim Start einer neuen Serie nicht lange Einleitungen und Erklärungen notwendig sind um die Hauptcharaktere zu verstehen. Bei House of Cards dauert es nur knappe 2 Minuten und man weiß genau was Francis Underwood (Kevin Spacey) für ein Typ ist.... danach war ich gefesselt und musste einfach dran bleiben. Nach etwa 2 Nachtschichten hatte ich die gesamte Staffel durch. Selten hat mich eine Serie so gefesselt.

Die Art wie hier die Geschichte eines Abgeordneten im amerikanischen Senat dargestellt wird, die Kameraeinstellungen und Erzählweise sind großartig. Was mich am meisten überraschte, war das ich Sympathie für die Hauptfigur empfunden habe, obwohl dieser eigentlich ein hundsgemeiner Kerl ist.
Ich kann nicht beurteilen ob es in der Politik (zumindest der amerikanischen) wirklich so abläuft..... aber ich befürchte es ist so oder zumindest sehr ähnlich.
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