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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 5. Dezember 2016
... James McAvoy, sollte man diesen Film im Regal haben. Ich schaue gerne Filme, wo man nicht weiß was gerade wahr oder nicht wahr ist und das ist bei "Trance" genau der Fall. Am Ende wird der Zuschauer dann über alles aufgeklärt und plötzlich ergibt alles einen Sinn.

James McAvoy, Vincet Cassel und Rosario Dawson sind klasse Schauspieler und spielen ihre Rollen sehr authentisch. Ich werde mir den Film nochmal anschauen und nochmal und nochmal...

Von mir gibt es 5 Sterne!!!
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am 15. Mai 2017
Ich habe an diesem Film überhaupt nichts zu kritisieren, ich verneige mich Rosario Dawson für so eine geile Rolle, bei der man bis zum Ende nicht weiß, welcher Seite man sie zuordnen soll. Es fällt einem insgesamt sehr schwer, für einen der Schauspieler Partei zu ergreifen, da man erst am Ende versteht, wie alles miteinander zusammenhängt.

Es ist kompliziert und man muss sich die ganze Zeit konzentrieren, aber jede Minute lohnt sich. Den Twist kann man nicht erahnen, außer man kennt den Film schon und deswegen steckt dieser Film voller Überraschungen und Wendungen und voller Szenen, bei denen man nicht weiß, ob sie jetzt in der Trance von James McAvoy stattfinden oder doch in der Rahmenhandlung des Films. Dazu haben wir keinerlei billige Effekte, gute Bilder, die sich auf die inneren Krisen der Schauspieler beziehen lassen und eine Detailliebe des Regisseurs. Auch Vincent Cassel hat eine coole Rolle.

Und man muss wissen, dass einen hier kein Actionthriller erwartet, nur weil auf dem Cover eine Schrotflinte zu sehen ist. Dieser Film ist genau das Gegenteil eines Actionfilms. Sollte man sich auf jeden Fall mal angesehen haben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Dezember 2013
Kaum zu glauben, aber ab und zu kommt ein Film um die Ecke, der einen tatsächlich noch überraschen kann und das Mitdenken erfordert. Vordergründig meint man anfangs zwar - in erlesenen Bildern und mit unglaublich dynamischer Kamera gefilmt - ein dutzendmal ähnlich gesichtetes Heist-Movie zu sehen - bis einem die ersten Wendungen um die Synapsen gehauen werden. James McAcoy - für mich eine der vielversprechendsten Neuentdeckungen der letzten Jahre neben Michael Fassbender - macht dabei eine Charakterentwicklung durch, die einem den Mund offen stehen lässt. Unterstützt von dem diesmal jenseits seiner üblichen Bad Ass Attitüde agierenden Vincent Cassel und der hinreißenden Rosario Dawson, die wohl einen der mutigsten Textilfrei-Auftritte seit Sharon Stone in BASIC INSTINCT hinlegt. Leider lässt sich nicht sehr viel mehr zur Story verraten, ohne die unerwarteten Twists vorwegzunehmen. Bleibt nur der Tipp, sich dieses im Massenactiongedöns des Jahres 2013 untergegangene Juwel wenigstens im Heimkino anzuschauen. Die Investition lohnt sich allein deshalb, weil man sich diesen Streifen tatsächlich mehr als einmal ansehen wird, um auch alle Wendungen verarbeitet zu bekommen.
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am 3. Oktober 2014
Danny Boyles Werk ist ein durchweg spannender,kurzweiliger und fesselnder Film über den Kunstraub eines Gemäldes.Doch dass ist nur die Oberfläche einer verstrickten, verschlüsselten Story über menschliche Abgründe und verdrängte Erinnerungen.Die gesamte Geschichte elektrisiert und fasziniert über die gesamte Spieldauer,wirkt dabei stets schlüssig und gipfelt in einem alles erklärenden Showdown.Anfangs könnte der Verdacht entstehen, dass es sich um einen "normalen" britischen Actionfilm handelt, jedoch wird der Zuschauer nach 20 Minuten in weitaus tiefere Sphären gesogen. "Simon" der im Auftrag ein Bild gestohlen hat und sich nicht an dessen Verbleib erinnern kann, soll mit Hilfe einer Hypnosetherapie an das Versteck des Gemäldes erinnert werden.Doch in seiner Psyche zeichnen sich weit schlimmere Erinnerungen ab.Hier beginnt die eigentliche Odyssee aus verschwimmender Realität, Einbildung und Erinnerung.Man weis nie ob sich die Charaktere gerade im hier und jetzt oder in "Trance" befinden.Wenn man sich gerade sicher scheint,wird durch die zahlreichen Wendungen oder plötzlichen Szenenwechsel doch wieder alles verändert.Guter Sound,stylisch anmutende Bilder und ein rasantes Tempo lassen keine lange Weile aufkommen.Dabei wirkt aber nichts an den Haaren herbei gezogen,sondern stets verständlich und nachvollziehbar.Manche Filme verlieren sich in solchen Themen und lassen die Zuschauer ratlos zurück.Dem ist hier nicht so-zum Glück.
Das Triumvirat der Darsteller Rosario Dawson, Vincent Cassel und James McAvoy spielt fantastisch. Die Charaktere passen perfekt in die Story, da jeder von Ihnen mindestens ein Geheimnis zu verbergen hat.Gerade an McAvoy (Die Lincoln Verschwörung, Enemys oder der junge Professor X)wird wohl zukünftig kaum ein Weg vorbei führen.Hier jedenfalls spielt er den "Simon" äußerst intensiv.Die vielen Facetten aus Hass,Gewalt,Besessenheit aber auch Trauer,Liebe und Angst sind in seiner Darstellung absolut überzeugend.

Fazit:Eine britische Glanzleistung mit Top-Schauspielern und faszinierender,fesselnder Geschichte.Viel mehr als ein Geheimtip.Daumen hoch!
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am 8. Juni 2016
Danny Boyle scheint den x-ten Schuss nicht gehört zu haben, dass Twist-O-Ramas inzwischen komplett ihren Spin verloren haben. TRANCE ist mittelmäßig gespielt, bebildert und inszeniert, und wird bis hin zum peinlich humorlosen und unreflektierten Finale, dem sich alles unterordnet, einfach nur träge runter erzählt. Kaltes Kino ist das, angereichert mit seelenlosen Schachfiguren hinter durchsichtigen, aber undurchdringbaren Glasfassaden. Kino zum Abgewöhnen.
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am 19. August 2015
Der Film bezieht seine Spannung aus drei Quellen: ein äußerst komplexer Plot, der die menschliche Psyche miteinschließt. Der wird im Verlauf von ständig wechselnden Perspektiven durcheinander gewirbelt und schließlich wohl dosiert die genreübliche Brutalität, hier meistens Folter. Es ist eine permanente Suche nach Simons Erinnerungen. Die Traumsequenz, in der er mit dem ‘halben‘ Frank redet ist ein gelungener Schocker. Ebenso wie die gekonnt präsentierte Schnittmenge zwischen Realität und Erinnerung, als Simon von einer Frau angefahren wird: a) Elizabeth und b) die Frau ohne Namen: Tuppence Middleton (hoffnungsvoller britischer Nachwuchs).
Die Psychiaterin Elizabeth (Rosario Dawson) steht eigentlich im Mittelpunkt. Sie liegt zwischen den beiden Gaunern Simon (James McAvoy, dem man den brutalen Killer nicht so recht abnimmt) und Frank (Vincent Cassel). Beide wollen einen geklauten Goya. Es läuft unorthodox: Überfall auf einen Kunstraub (sic!), dann Amnesie, dann Hypnose.
Retrospektiven erweitern ständig den Erkenntnishorizont der Zuschauer. Die Psychiaterin setzt ihre weiblichen Reize auf beiden Seiten ein, die obwohl gegeneinander doch ein gemeinsames Ziel haben: den Goya. So wird Elizabeth zu einer ernstzunehmenden dritten Partei, die am Ende – und das ist durchaus logisch - alle Fäden in der Hand hält.
Dass dabei der Dreikäsehoch Simon auf der Strecke bleibt, ist ebenso klar, wie die Tatsache, dass Frank überlebt. Aber er ist noch längst nicht am Ziel. Danny Boyle verabschiedet sich mit einem Schmunzler nach einem fulminanten Finale.
Klasse Spannung, gut gemacht und eindrucksvoll gespielt.
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am 5. September 2015
Sex, Gewalt und Psychospielchen, eine Frau steht zwischen zwei Männern, fühlt sich als Opfer, ist aber eigentlich an dem Ganzen selbst Schuld, menschliche Abgründe, großartiger Soundtrack, absolut mein Geschmack!
P.S. und je öfter ich den Film sehe, umso mehr gefällt er mir, McAvoy's strahlend blaue Augen und sein schottischer Akzent sind einfach wundervoll! Seine Darstellung ist
hervorragend und die Entwicklung seines Charakters ist keinesfalls überraschend, Simon ist süchtig! Sein ganzes Verhalten ist absolut typisch für einen Suchtkranken, nichts von dem, was passiert ist eine große Überraschung. Ich halte sein Verhalten für ein absolutes Paradebeispiel für einen Suchtkranken! Nach außen unauffällig und harmlos erscheinend - ist doch eigtl klar! - aber hinter diesen wunderschönen leuchtend blauen Augen liegt ein tiefer Abgrund! Für mich sehr gut nachvollziehbar das Ganze. Tolle Besetzung! Ganz hervorragender Film!
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TOP 1000 REZENSENTam 21. August 2014
Man liegt wohl nicht völlig daneben, wenn man behauptet, Danny Boyle sei der Michael Bay für Leute mit Abitur. Er hat die manchmal mehr, manchmal weniger unheilvolle Neigung, zu viel des Guten zu tun und dabei auffällig auf Sophistication zu setzen.

Der atemberaubend konstruierte Plot: Es geht um einen Kunstraub, bei dem das geraubte Bild verloren geht. Dem jungen Auktionator Simon (James McAvoy) gelingt es während der Raubaktion, das Bild zu verstecken. Da er anschließend einen Schlag auf den Kopf erhält, der eine retrograde Amnesie auslöst, weiß erst einmal niemand, wo sich das Bild befindet. Simon steht der Bande von Franck (Vincent Cassel) gegenüber. Die Hypnotherapeutin Elizabeth (Rosario Dawson) soll die Erinnerung wiederherstellen. Alle Beteiligten haben ihre eigenen Pläne. Ein Katz- und Mausspiel beginnt. Wechselseitige Täuschungen enthüllen sich nach und nach, stets scheint es noch eine weitere Falltür zu geben. Die meisten Beteiligten sind nicht das, als was sie sich anfänglich präsentierten.

Solche überkonstruierten Plots können durchaus Spaß machen, – man denke etwa an Bryan Singers »Die üblichen Verdächtigen«. Doch hier bei Boyles Film erlahmt das Interesse immer mehr, je länger der Film dauert. Die Charaktere sind ungefähr so charismatisch wie Schachfiguren. Sie werden hin und her geschoben, ein nennenswertes Eigenleben besitzen sie nicht. Boyle gibt sich als Mastermind und möchte die Freude an seinen eigenen Einfällen mit den Zuschauern teilen. Doch das klappt nicht. Was Boyle präsentiert, fesselt nicht um seiner selbst willen. Boyle stellt lediglich seine eigene Virtuosität aus. Dabei schreckt er auch nicht vor Albernheiten zurück, so zum Beispiel, wenn er einen halb weggeschossenen Kopf seelenruhig weiterreden lässt. Zum Stil des Films passt das eitelkeitstrotzende Making-of.

Fazit: Eine virtuos inszenierte Nichtigkeit, die einen Blick nur dann lohnt, wenn man nichts Besseres zu tun hat.
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Simon (James McAvoy), spielsüchtiger Angestellter eines Londoner Auktionshauses, sichert dem Kriminellen Franck (Vincent Cassel) ein wertvolles Gemälde von van Gogh für die Bezahlung seiner Schulden zu. Bei dem inszenierten Überfall übergibt Simon seinem Partner wie vereinbart die Tasche. Doch das Bild wurde kurz vorher aus dem Rahmen geschnitten - und nach einem Schlag auf den Hinterkopf kann Simon sich nicht mehr an das Versteck erinnern. Eine Psychotherapeutin soll mittels Hypnose die Erinnerung wieder herstellen ...

Danny Boyle (*1956) legt den Film bewusst verwirrend an, denn häufig ist nicht klar, ob die ablaufenden Szenen auch Wirklichkeit sind. Auch visuell ist der TRANCE äußerst ungewöhnlich gestaltet durch eigenwillige Kameraperspektiven und wahrhaft aufregende visuelle Effekte. So wird der sehr farbige Film zu Boyles zeitgemäßer Hommage an den Film Noir. Der dynamische Soundtrack stammt erneut von Rick Smith, der bereits mehrfach mit Danny Boyle zusammenarbeitete.

Die Blu-ray von FOX bietet den Film in hervorragender Bild- und Tonqualiät. Neben der englischen Originaltonspur in DTS-HD Master Audio 7.1 sind Deutsch, Italienisch, Spanisch, Russisch und Japanisch in DTS 5.1 enthalten. Unter den zahlreichen Extras ist vor allem Danny Boyles Betrachtung der eigenen Filme anhand markanter Ausschnitte sehenswert (deutsch untertitelbar), wobei offensichtlich aus rechtlichen Gründen TRAINSPOTTING nicht vorkommt. Zusätzlich ist der sehenswerte Kurzfilm EUGENE (2012, 13 min) von Spencer Susser enthalten, in dem ein einsamer Reisender in einem Hotel in Washington D.C. von seinem Ultrabook alle Wünsche erfüllt bekommt.

Sehr empfehlenswert für Sammler etwas anspruchsvollerer Kriminalfilme - und natürlich der Werke Danny Boyles.
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am 20. März 2015
Raffinierter Psycho-Thriller um einen Kunstauktionator (James McAvoy),
der sich mit einem Gangster (Vincent Cassel) einlässt, und nach einem
scheinbar gescheiterten Coup bei einer Hypnosetherapeutin (Rosario Dawson) landet.

Diese soll ihm helfen sich daran zu erinnern, wo die Beute geblieben ist …

Fazit
Würde Alfred Hitchcock noch leben, sähen seine Filme vielleicht so aus wie 'Trance'.
Ein Film, mit dem Regisseur Danny Boyle und Hauptdarsteller James McAvoy ihre
beachtlichen Filmografien um einen weiteren, guten Titel erweitern. Sehenswert.

7,5/10
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