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Kundenrezensionen

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am 13. Dezember 2013
So gut wie jeder, der sich auch nur ein bisschen mit Anime beschäftigt kann mit dem Namen Neon Genesis Evangelion etwas anfangen. Und jeder, der sich selbst einen Anime Fan schimpft, sollte Neon Genesis Evangelion gesehen haben. Mehrmals, wenn es sein muss und das aus gutem Grund. Das Franchise rund um Neon Genesis Evangelion ist eines der bekanntesten, interessantesten und vielleicht auch qualitativ besten Anime Franchises jemals. Auf vielen Top Listen landet Evangelion auf irgendeiner Art in den Top 3, wenn nicht gar auf Platz 1. Dies betrifft den Anime an sich, das Opening, die Filme, den Soundtrack und die Thematik, die in Evangelion eine große Rolle spielt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch heute noch neue Artikel das Licht der Welt erblicken, die den Fans den Durst nach mehr EVA stillen sollen. Bedenkend, dass der Anime zum ersten Mal im Jahre 1995 über die japanischen Bildschirme flimmerte, ist das eine gewaltige Leistung. Aber genug zum Hintergrund zu Neon Genesis Evangelion, sondern zu dem, weswegen wir hier sind: The Rebuild of Evangelion: 3.33 – You can (not) redo.

Evangelion 3.33 ist der dritte von vier Filmen, die den Neon Genesis Evangelion Anime erneut und in einer anderen Art erzählen. Ein wenig wie ein Remake, aber doch anders. Viele sagen die Rebuild Filme sind das Produkt, dass der Erfinder, Hideaki Anno, sich damals schon vorgestellt hatte, aber auf zu viele Limitationen traf bei der Umsetzung, sei es das fehlende Budget, oder technische Aspekte, die aufgrund der nicht so weit fortgeschrittenen Anime Techniken einfach nicht möglich waren. Jetzt ist es anders. Da der Name Evangelion einer der größten im Anime Geschäft ist und die Animationstechniken auf einem völlig anderen Level sind als damals, muss sich das Team von Studio Gainax, das für die Umsetzung der Filme zuständig ist, keine Sorgen um Budget oder technische Limitationen machen. Dass die Geschichte von Rebuild of Evangelion eine andere Form annimmt, als die Anime Serie, wird im zweiten Teil der Filme schon erkennbar. Es gibt neue Charaktere, Geschehnisse verändern sich in der Reihenfolge und der angeschlagene Ton ist ein anderer. Da es sich dennoch um Filme handelt und nicht um eine 26 Folgen Serie, geht vieles auch schneller voran und es gibt weniger Zeit zum Durchatmen, aber das soll hier nicht stören. Evangelion 3.33 ist der erste, der vier Filme, der dahingehend komplett anders ist, als die Anime Serie und das macht ihn besonders interessant. Was hat sich Anno dieses Mal für die Fans ausgedacht? Was werden Shinji Ikari, Rei Ayanami, Asuka Shikinami und alle um sie herum diesmal erleben? Nun, die Antwort ist anders, als sie so mancher Evangelion Fan erwartet hat.

Plot:

Der Film startet mit einer Action Szene im Weltall und davon sollen wir viele zu sehen bekommen. Action Szenen, nicht unbedingt immer im Weltall. Die erste Szene gibt aber schon einen guten Überblick über den gesamten Film, denn sie ist wundervoll animiert und es passiert so viel. Wenn die beiden Vorgängerfilme dazu da waren um den Kopf zufrieden zu stellen, dann ist 3.33 dazu da um das Auge zu befriedigen, denn die Animationen und Choreographien sind sehr gut gelungen.
Nach der beginnenden Action Szene gibt es einen Überblick, über die Geschehnisse, die zwischen 2.22 und 3.33 stattfanden und es ist wahrlich viel passiert nach dem Third Impact aus 2.22. Time skips in Animes sind völlig normal, aber die Art wie es in Evangelion gemacht wurde, ist ein wenig… komisch. Es ist viel Zeit vergangen, mehrere Jahre, es hat sich viel verändert, aber die meisten Charaktere sind gleich geblieben. Was die Hauptcharaktere und Evangelion Piloten angeht wurde sogar erklärt, weshalb sie sich in ihrem Aussehen kaum geändert haben und gealtert sind, aber das trifft auch auf viele der anderen zu, die um einiges älter aussehen müssten, als sie es letztendlich tun und das irritiert ein wenig. Das ist aber nicht das einzige, das als irritierend empfunden werden könnte, denn der Film ist voller solcher Momente. ‘Was genau passiert hier eigentlich genau?’, wird man sich mit hoher Wahrscheinlichkeit öfters fragen, denn es kommen so viele Dinge auf, die einfach (noch) nicht klar sind. Es wurden Fragen gestellt und nicht beantwortet, wichtige Informationen komplett ignoriert oder zurückgestellt und schließlich vergessen. Der Fokus des Films schien wirklich zum Großteil auf den Action Szenen zu liegen und wie schon erwähnt, diese wurden fantastisch.

Es ist aber nicht alles verwirrend, oder actionorientiert. Der Film hat auch seine Comedy Momente, oder Szenen die den Aufbau verschiedener Charaktere weit voran bringt und damit kommen wir zum nächsten Punkt.

Charaktere:

Das gute an diesem 3. Film ist, dass man kaum Charaktere mehr einführen muss, da der gesamte Main Cast mittlerweile da ist und man sich voll und ganz auf den Aufbau der schon vorhandenen Leute konzentrieren kann. Dies gilt hauptsächlich Shinji und Kaworu Nagisa, der in diesem Film seinen ersten richtigen Filmauftritt hat. Wenn es nicht gerade um Action geht, dann stehen die beiden im Vordergrund. Kaworu hilft Shinji dabei mit den Veränderungen klar zu kommen, die stattgefunden haben und eröffnet ihm einen neuen Ausblick auf die Welt nach dem Third Impact. Die beiden werden schnell beste Freunde, was auch dringend nötig ist, denn Vertrauen spielt ebenfalls eine große Rolle in diesem Film. Das erkennt man gut daran, dass die Hauptcharaktere meistens in Duos auftreten. Wo Shinji ist, ist Kaworu und wo Asuka ist, ist Mari nicht weit entfernt. Dies sorgt für einige interessante und lustige Momente im Film. Die Interaktionen zwischen Asuka und Mari sind auch die besten Comedy Momente im ganzen Film, da deren Zusammenspiel einfach so gut ist.
Auch fast alle anderen wichtigen Charaktere aus den früheren Filmen kommen vor und tragen zur Story bei, nur nicht so sehr, wie man es vielleicht möchte. Am meisten leidet Rei Ayanami darunter, die zwar ein zentraler Teil der Geschichte ist, aber wenig Zeit bekommt.

Sound + Animation:

Zur Animation gibt es nicht viel zu sagen, als: Sie ist fantastisch. Alles sieht richtig gut aus, die Kämpfe sind perfekt in Szene gesetzt und die Charaktere könnten kaum besser aussehen. Selbst für einen High-Budget Anime Film übertrifft Evangelion 3.33 viele andere und liefert ein visuelles Meisterwerk.

Wie auch die Animation ist auch der Soundtrack von höchstem Level. Shiro Sagisu, der auch schon die OSTs zu den vorherigen Filmen und dem ersten EVA Anime lieferte, hat erneut großartige Arbeit geleistet. Jedes vorkommende Musikstück tut genau was es soll und untermalt jede Szene perfekt. Manche Melodien sind richtig stark und bleiben im Ohr, andere sind so subtil hinter das Bild gesetzt, dass sie einem kaum auffallen, aber es wäre bemerkbar, würden sie fehlen. Mit Sagisu als Komponisten kann man sowieso nichts falsch machen, wie er schon bei Animes wie Bleach und Magi bewies. Er zählt locker zu den besten Anime Komponisten überhaupt und auch EVA 3.33 profitiert stark von seinem Einfluss.
Glücklicherweise ist auch die deutsche Synchro von Evangelion 3.33 gut gelungen. Alle Synchronsprecher von den Filmen zuvor sind wieder da (wovon die meisten auch schon die Serie synchronisierten) und liefern wie gewohnt gute Arbeit. Der deutsche Dub von Neon Genesis Evangelion zählt damit auch weiterhin zu einem der besten was deutsche Animesynchronisationen angeht. Hut ab.

Verdict:

The Rebuild of Evangelion 3.33: You can (not) redo ist vielleicht nicht das, was viele erwartet haben, dennoch ist es kein schlechter Film. Er überzeugt in vielen Punkten und unterhält von Anfang bis Ende, was ein Film tun soll. Gleichzeitig schafft er den Sprung komplett von der Vorlage des Animes weg zu kommen, einen ganz neuen Ausblick auf das Franchise zu erschaffen und ist gleichzeitig ein guter build up zum großen Finale Evangelion 4.44, dessen Kinostart bisher auf Ende 2015 geschätzt wird. Wer die Evangelion Anime Serie kennt, sollte sich die Rebuild Filme auf jeden Fall ansehen, denn sie machen so viel richtig und bringen viel neues. Wer sich mit EVA noch nicht beschäftigt hat, sollte unbedingt mit 1.11 anfangen oder am besten zur Serie greifen. Fakt ist, Neon Genesis Evangelion, seien es die Filme oder die Serie, sind ein wichtiges Stück Anime Geschichte, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Außerdem kommt Evangelion 3.33 in einer schönen Steel Box, die in jedem Regal gut aussieht. Absolute Kaufempfehlung.

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am 18. Oktober 2015
Den ersten Teil habe ich mal in TV gesehen. Glaub auf Pro 7 war es.
Nun bin ich beim stöbern im Internet auf einige Filmsequenzen gestoßen und habe mir
nun den ersten Teil, sowie Teil 2 und 3 zugelegt.
Bin fasziniert von den Filmen, obwohl ich eigentlich weniger mit der Animesparte zu tun habe.
Also die Filme kann ich weiter empfehlen.
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am 2. September 2015
Zuerst kurz über die Verpackung. Sehr hübsch mit nem Schuber für die BluRay hochwertiges Booklet mit vielen tollen Bildern und skizzen.

ich liebe diese Reihe und die aufbereitung ist einfach großartig gelungen, das Bild ist gr0ßartig, der Ton ist super und ich liebe die sehr sehr viel detailreicheren Engel. Aber

wann kommt endlich 4.00 ?!?
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am 28. Juni 2015
Dieser Anime ist wirklich sehr gut und kann uneingeschrönkt empfohlen werden. Die Extras sind leider nur eine aneinander Reihung von Unfertigen Szenen ohne Kommentierung. Ansonsten eine Kaufempfehlung.
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am 2. November 2014
Hätten die Vorgänger "You are (not) alone" und "You can (not) advance" jeweils noch als eigenständige, abgeschlossene Filme existieren können, schafft dieser Teil hier dies nun nicht mehr. Er hat mehr als nur einen Cliffhanger, man will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Zuletzt sieht man die Protagonisten (Shinji, Asuka und Rei), die ihre Evas verlassen (müssen, da sie im Kampf am Filmende zerstört werden) und eine Möglichkeit suchen, von jemandem "aufgelesen" zu werden. Es gibt sehr viele offene, unbeantwortete Fragen. Und auch wieder neue Fragen, z.B. was ist der "Fluch der Evas"? (Asuka deutet solch Nebulöses an, als Shinji sie auf ihr jugendliches Aussehen nach all den vergangenen Jahren anspricht).

In diesem Film hier gibt es nicht soviele Kämpfe und Action wie in den beiden Vorgängern. Der Film an sich wirkt auch wesentlich düsterer, mit Intrigen riesigen Ausmaßes. Insgesamt wirkt er im direkten Vergleich zu den Vorgängern erwachsener. So ähnlich wie Star Wars "Die Rache der Sith" gegenüber den Vorgängern wirkte. Nach wie vor fokussiert sich alles auf Shinji Ikari. Allerdings hat auch Mari jede Menge Screentime. Asuka sieht sehr verändert aus. Rei ist wie gehabt ein Klon und kann sich quasi an nichts erinnern, was zuvor geschah. Tatsächlich sind auch wir Zuschauer nicht ganz im Bilde, was in den vergangenen Jahren geschah, vieles wird nicht erklärt geschweige denn erwähnt. Es ist durchaus von Vorteil, wenn man die komplette Serie kennt (also die ursprünglichen, kurzen Gainax-Folgen), denn die Filme alleine können hier nicht mehr weiterhelfen.

Die Qualität ist über jeden Verdacht erhaben, Bild und Ton sind super. Die Zeichungen, CGIs und Effekte sind superb. Die Blu-Ray wird wahrscheinlich nochmals sehr viel besser sein.

Was ich seltsam finde: die Vorschau auf den vierten und letzten Film, also das große Finale. Wo sind die weißen, unheimlichen Eva Mass productions mit ihren Flügeln (Harpies, Fishlips), wie man sie aus dem Film "End of Evangelion" kennt? Weshalb kämpft eine Symbiose aus 2 Eva-Einheiten, die eine Hälfte ist Asukas und die andere Hälfte Maris Eva-Einheit, gegen diese optisch komplett veränderten Massenproduktionen? Warum sehen die MPs anders aus und warum kämpft nicht EVA 02 alleine gegen diese an? Fragen über Fragen. Warten wir mal ab.
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am 17. September 2015
Ich habe diese DVD für meinen Freund gekauft, da er ein richtig großer Fan von Neon Genesis Evangelion ist.

Das Produkt kam pünktlich und ohne Mängel an.

Für Fans genau das richtige Geschenk!
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am 18. Januar 2014
So, ich muss die paar schlechten Bewertungen ein wenig unterstützen, weil es sicher einige mehr gibt, die mit dem Film nicht viel werden anfangen können. Nicht unbedingt aus storytechnischen Gründen, sondern ein paar anderen. Vielleicht kann ich jemandem so die Enttäuschung ersparen, der sich einen netten Filmeabend und ein Wiedersehen mit seinen Lieblingscharakteren erhofft.

Ich gehe mal davon aus, dass man sich schon die Serie und die beiden Vorgängerfilme reingezogen hat, alles andere wäre... nicht sehr ideal.

Vielleicht kennt ihr es auch, ihr schaut euch eine Fernsehserie oder einen Film ein weiteres Mal an oder nehmt ein geliebtes Buch noch einmal in die Hand. Vielleicht liebt ihr diese Dinge genau so wie sie sind, vielleicht hegt ihr manchmal aber auch die irrationale Hoffnung, dass einige Ereignisse doch anders verlaufen würden, dass sich ein Charakter doch an einem Wendepunkt anders entscheidet oder dass jemand doch noch gerettet werden kann... allerdings ist dies natürlich unmöglich. Die Evangelion-X.XX-Reihe war für mich genau das: eine geliebte Serie, in der Veränderungen stattfinden; alles ist wieder völlig offen. Deswegen hat mir 2.22 sogar besser gefallen, gerade weil nicht nur die Grafik aufpoliert wurde und einige "neue" Engel mit kreativen Designs ihre Aufwartung machten, sondern weil wirklicher "Fanservice" hinzugefügt wurde und damit meine ich keine Nacktszenen oder Herumflirterei, sondern richtige Charakter-Momente (z.B. Rei, der Besuch des Aquazoos). Ich schaue gerne in die Köpfe meiner Lieblinge und nehme an ihren Gedanken, ihrer Vergangenheit, ihren Träumen, Wünschen und Ängsten Anteil.

Wie ich leider feststellen musste, fokussiert sich dieser Film ganz auf Shinji und weil nach dem Zeitsprung von 14 Jahren anscheinend jeder Charakter zum Mistkerl mutiert ist, will man das fast auch. Zum ersten Mal kann ich den armen Kerl fast schon leiden. Wir erfahren also nichts darüber, was die anderen Charaktere, die welche in Erscheinung treten, aus ihrem Leben gemacht haben (einzig die Vernichtung Nervs scheint die Motivation aller zu sein), oder ob die, die nicht mehr in Erscheinung getreten sind, tot sind oder sonstwo herumgeistern.
Shinji hingegen hat einige schöne Szenen: Wenn die Hand von Einheit Null durch die Wand bricht und sich ihm anbietet ist das quasi ein visueller Reim auf die erste Episode, wundervoller Gänsehautmoment. Es ist als würde der Zuschauer selbst aus diesem unangenehmen Pfuhl, in dem Shinji - gefürchtet, gehasst und mit einem Halsband versehen, das ihn auf der Stelle töten kann - sich befindet, gehoben werden.

Das ist auch einer der negativen Eindrücke des Films, er ist unangenehm. Der Hass, der Shinji entgegenschlägt, wirkt nicht gerechtfertigt, man glaubt, alle Menschlichkeit, selbst die seiner engsten Bezugspersonen, sei erloschen. Bis man erst einmal dahintersteigt, was er denn so Schreckliches getan haben soll, treibt man verloren dahin, man teilt quasi Shinjis Seelenzustand, aber nicht im positiven Sinne. Es ist, mangels sämtlicher Erklärungen, ein entnervter Spannungszustand, der in Gleichgültigkeit umschlägt. Warum soll ich mir das alles aufbürden, wenn ich absolut nichts verstehe?
Hierbei könnte man mit Sicherheit sagen, dass es ein Film ist, den man mehrfach sehen muss, aber ich für meinen Teil muss sagen, dass es sich für jemanden, der kein Hardcore-Evangelist ist, einfach nicht lohnt.
Die CGI- und Cel-Shading-Effekte wirken besonders bei maschinellen Objekten wie Games Academy: Erstes Semester. Das kann meine Eigenart sein, aber ich empfinde diese Objekte oder Personen stets als veraltet und hässlich, während selbst mittelmäßiger Zeichentrick quasi zeitlos bleibt. Die gesamte Technologie, obschon komplex in der Ansicht, macht insbesondere in Kampfszenen den Eindruck, als hätte man alles in die Waschmaschine geschüttet und ein paar Runden drehen lassen. Besonders die ersten Sequenzen bestehen zum einen aus Techno-Babbel wie man es gewohnt ist "Floccineucinihilipilifikation von Bruhaha zu 47,6792 Prozent abgeschlossen. Passierschein A38 erfolgreich sichergestellt. Subjekt besitzt die unorientierbare Form einer Klein'schen Flasche" und zum anderen aus Techno-Taten, deren Sinn und Heftigkeit in der Ausführung mir völlig abgehen.
Das Riesenflugschiff der neuen Organisation "Wille" sieht nicht sonderlich gut aus und mir ist schleierhaft wie die Menschheit in dieser roten Ödnis noch in der Lage ist solche... Götterdämmerungen zu bauen. Das Ungetüm wird sogar von marionettenartig an Fäden aufgehangenen einheitsgrauen Kriegsschiffen begleitet. Wenn man solche Szenen sieht und minutenlang mit ansehen muss wie das ganze Gedöns durch die Gegend scheppert, fragt man sich, was sich die Macher wohl dabei gedacht haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand Evangelion wegen dem hässlichen technischen Neben-Schnickschnack ansieht, vor allen Dingen da die Schiffe, Flugzeugträger etc bereits in der Serie nur Abfallprodukte waren, die in den Gewalten von Engel und Evangelion wie Sardinenbüchsen zerdeppert wurden. Diese Mühe hätte man ruhig in etwas anderes stecken können. Zum Beispiel ein paar hübschere Engel. Diese Wesen sind wohl das Faszinierendste an Evangelion. Ich kann mir keine andere Animeserie ansehen, wenn ich nicht mindestens etwas vergleichbar Geheimnisvolles und Fremdartiges zu Gesicht bekomme. Doch in diesem Film wirken sie nur wie Erweiterung des Maschinengeraffels und mir ist nicht ganz klar, ob am Anfang überhaupt einer da war, dank visueller Waschmaschinenfahrt.
Ein weiterer Punkt, der den Wert des Wiederansehens stark schmälert ist, dass es keine Momente gibt, die ich unbedingt nochmals sehen wollen würde. Ich möchte sehen wie Asuka Shinji einmal wieder eine reinzuhauen versucht? Nein. Ich möchte Brillerella/Bayonetta/Mari wieder pornös lächeln sehen, wenn sie etwas umlegen will? Nein. Ich will Shinji und Kaworu noch einmal den Flügel spielen sehen? Nein, Fantasia tut's da vielleicht besser. Ich will die neuen Charaktere noch einmal erleben? Nein, sie wirken alle wie Fremdkörper. Vorsicht, ein anderer Anime marschiert hier gerade durch.
Der ganze Film wirkt wie ein Hin und Her und Vor und Zurück. Tu es, tu es nicht. Ja, nein. Techno-Babbel. Der Kampf am Ende hatte auch nichts von der Wucht des Kampfes aus dem zweiten Teil. Shinji und Kaworu zusammen in einem Evangelion. Jetzt legen sie los! Nein, es war in etwa so effektiv wie Anakin Skywalker ein zweites Laserschwert zuzuwerfen. Zack, Arm ab. Oder hier: Kopf ab. Der Gegner war auch niemand anderes als Asuka und Brillerella und ihnen gegenüber kann ich nur "Warum seid ihr so...?!" empfinden. Dieser Film ist der Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 vom Ansehenswert und der Cherry 2000 von der Logik her.
Ich hoffe und flehe sehr, dass der vierte Film wieder eine Richtung einschlagen wird mit der ich etwas anzufangen weiß und wenn es die ganze Zeit nur Psychoanalysen, Klappstühle und Fahrten mit der S-Bahn sind. Einzig die Fotos von Gullideckeln kann er behalten.
66 Kommentare| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juli 2015
Als Fan der Evangelion Filmreihe und auch als großer Fan des Animes Neon-Genesis Evangelion habe ich mir sehr viel erhofft, da die ersten beiden Teile schon sehr gut waren. Mit disem Teil war ich aber zu Großteil sehr enttäuscht. Ich hätte mir gerne etwas mehr Aufklärung erhofft, was genau mit Rei passiert ist und wie Shinji aus EVA-1 geborgen wurde.
Ich hoffe der das Evangelion 4.44 besser wird und vorallem, dass Sie EVA-1 aus dem Antriebskern freilassen.

Alles in allem kann ich sagen, wer mit diesem Anime und den Filmen nichts anfangen kann, für den lohnt sich der Kauf nicht. Für Fans des Animes wird es warscheinlich eine Enttäuschung sein (ist nur mein Standpunkt und meine Vermutung) aber doch ein recht guter 3. Teil, der an manchen Stellen sehr viele Infos über die Hintergrundgeschichte preis gibt. Also trotz allem für Fans eine echte Kaufempfehlung.
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am 25. Januar 2016
Anfänglich doch eher skeptisch aufgrund der mehr oder weniger sich auftuenden 2 Lagern, in die das bisherige Rebuild-Werk das Publikum aufspaltet.

Nun konnte ich mir mein eigenes Bild machen und bin positiv angetan, in welche Richtung sich die Serie entwickelt. Es ist jedoch zu sagen, dass am Ende alles doch reine Geschmackssache ist, ob dieser Teil wem zusagt oder nicht.

Mir hat er sogar mehr gefallen als 2.22, undzwar aus dem Grunde, da der 3 Teil auch ruhigere Töne anschlägt, ohne jedoch dabei ins Inhaltslose zu stolpern. Hier wird die Geschichte nicht einzig und allein durch die Eva's und Engel getragen, sondern von den/m Gesprächen/Verhalten zwischen den Protagonisten. Was bei 2.22 zuviel war, nämlich die sich überstürzenden Ereignisse, so bietet Teil 3 Momente der Realisierung, des sich Gewahr werden, in welcher Welt man sich tatsächlich wiederfindet und vor allem, welch große unwiederrufliche Tragweite die eigenen ausgeführten oder eben nicht ausgeführten Handlungen für alle Beteiligten haben.

Dabei werden vor allem die "Lilim" als solches, sowie vereinzelt Charaktere und deren Beziehung zueinander stärker in den Fokus genommen, während die EVA's und die Engel nicht mehr allein als Dreh- und Angelpunkt allen Geschehens herangezogen werden. Was in dieser "Welt" vordergründig thematisiert wird, ist der Kampf und Widerkampf zwischen zwei MENSCHLICHEN Fraktionen, die einst eine Einheit gebildet haben... Es sind jeweils Motive, welche von den Parteien verfolgt werden, die die Essenz allen Lebens ausmacht. "Über-Leben", ein mehrdimensionaler Begriff. Und dazwischen eine einzelne verlorene, nach Antworten suchende Seele (so wie der, in ein Chaos gestürzter und dadurch innerlich verlorener Zuschauer auch), die einfach nur das richtige machen will...aber was ist schon richtig? Wer von den drei Beteiligten setzt sich für die bessere Sache ein, wer handelt egoistischer als der andere....

Das was die Macher sich ausgedacht haben, ist ein logisch mögliches Szenario, besonders interessant ist der Verusch, ein solches Szenario weit nach den letzten Ereignissen aus Teil 2 zu skizzieren. Dem sollte man sich auch bewußt sein: Evangelion lebt von bedeutungsschwangeren Dialogen, von monumental klingenden Wörtern und katstrophenheraufbeschwörenden sowie interpretationswürdigen Ereignissen /Bildern, ohne das je eines dieser Aspekte näher beleuchtet oder besser, das Gehemnis dahinter jemals (zusammenhängend und endgültig) gelüftet wird. Aber genau DAS ist der Reiz der Serie. Man wird mit Tatsachen konfrontiert, mit Geschehnissen, die sich im Nebulösen abgespielt haben oder abspielen, bebildert, kommt mit Begriffen in Berührung die voller Mystik und religiöser Symbolik sind.

All das bietet Teil 3, wer auf geballte, nahezu lückenlos eineinander gereihte Eva-Vs-Engel-Action wie in Teil 2 zielt, für den wird Teil 3 partiell zur Durststrecke. Wer viel Wert darauf legt, das die EVAs den Ton angeben und alles in der Hand haben, findet Teil 3 womöglich fremdartig, sicher allein schon deswegen, da man eine völlig andere Welt vorfindet. Wer sich von all dem wegbewegen möchte, der wird hier einen anderen schwerpunktgesetzten Evangelion sehen, mir kam es sogar so vor als hätte dieser Teil eine Brücke geschlagen zu dem, was in der Serie zu aller letzt passiert ist, nachdem alle Engel vernichtet wurden.

Wer Teil 3 sehen möchte, erlebt eine gezeigte und tatsächlich gefühlte Monotonie/Leere, farblich getragen von vorherrschenden roten und grau-bläulichen Tönen, in denen nur selten "Farben des frohen Lebens" zu sehen sind, räumlich durch zahlenmäßig wenige und gleichzeitig sich wiederholende Schauplätze in denen die Handlung sich entfaltet. Insgeamt vermittelt dieser Teil sehr gut das emotionale Erleben in dieser Welt, die düster, trostlos, irgendwie tod bzw. nahe davor ist. All das notwendig als Folge aus dem vor 14 Jahren Passierten.

Summa Summarum: Atmosphärisch und inhaltlich fängt er sehr gelungen eine Welt ein, wie sie sich eben nach dem Ereignis aus Teil 2 zeigen müsste. Das betrifft die Außenwelt als solches, als auch das Innenleben der Charaktere, sowie deren Beziehung zueinander. Nichts ist mehr so wie man es bisher kannte. Und genau das macht diesen 3 Teil aus!
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am 8. Mai 2014
Ich kann mich der Rezesion von Claymore die hier unter der 2 Sterne Bewerung zu finden ist durch und durch anschließen. Ich als NGE Fan der ersten Stunde werd mit diesem neuem Plot einfach nicht warm. Ich hoffe darauf das 4.44 das ganze in wieder nachvollziehbare und richtige Bahnen lenkt. Aber meine Kritik gilt nicht mal der eigentlichen Story sondern eher der technischen Umsetzung.

Achtung. Im Gegensatz zu Eva 1.11 und 2.22 kann dieser Film nur mit hässlichen PAL-Balken gesehen werden. Ich verstehe die Entscheidung nicht annährend so einen Film auf einmal im Seitenverhältnis von 2,35:1 zu produzieren, vorallem da die ersten beiden rebuild Teile auch schön in Vollbild anzusehen waren. Heutzutage hat fast jeder einen 16:9 oder 16:10 TV und die kommen mit hässlichen Balken. Das andere große Mank ist der downscale von 39 auf nur 17mbit was die Bildrate angeht. Nur damit das alles auf eine 25gb bluray passt. da hätten sie ruhig wie bei der jap. Version die 39mbit lassen können und hätten zur 50er bluray gegriffen. Ganz mies von Universum. Denn das ganze hat eine extrem störende Treppchenbildung bei den cumputergenerierten Hintergründen zur Folge. Bei Nahaufnahmen alles ok , aber so bald mal etwas aus der Entfernung gezeigt wir sieht man es extrem. Kein Vergleich zu 1.11 und 2.22. Ich bin von der Technik und der Story schon enttäuscht. Aber als NGE Fan gehört der Film für mich trotzdem in die Sammlung. All meine Hoffnungen gelten jetzt Teil 4. Bitte macht was draus. Ich hätte warten sollen bis ich die bluray irgenwo für 10 € bekomme.

Schade!
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