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TOP 1000 REZENSENTam 26. September 2015
Nachdem meine Eltern einen Saugroboter haben wollten und ich mit dem baugleichen Saugroboter Severin RB7025 im Großen und Ganzen zufrieden bin, habe ich mich auf Amazon etwas umgesehen und wurde kurzerhand mit dem DirtDevil Spider fündig.

VERPACKUNG / INHALT:
Die Bewertungen waren durchwegs positiv und der Preis für einen Saugroboter war verlockend gering. Als Zubehör mitgeliefert wurden ein Reinigungspinsel, ein zusätzliches Borstenpaar, einen zusätzliche Filtereinlage sowie eine gut bebilderte Bedienungsanleitung. Der Saugroboter selbst war gut in einer weichen Plastikfolie eingewickelt.

AKKU / AUFLADUNG:
Der Akku und eines der beiden Borstenpaare mussten noch angesteckt werden und schon ging es mittels Stromadapter an die Steckdose. Wer hier nun glaubt, es gäbe eine Ladestation wie beim Roomba, liegt hier falsch. Der Spider muss jedes Mal im ausgeschaltenen Zustand mittels Netzteil "händisch" an das Stromnetz angeschlossen werden, ergo eine automatische Aufladung erfolgt nicht. In der Bedienungsanleitung steht, dass der erste Ladevorgang nach einigen Stunden abgeschlossen sei. Dies erkennt man an einer blauen LED, die während des Ladevorgangs blinkt und bei vollständig aufgeladenem Akku dauerhaft leuchtet. Die erste Akkuladung dauerte erfreulicherweise aber nur zwei Stunden.

INBETRIEBNAHME:
Nach erfolgter Ladung war Spider für seinen ersten Einsatz bereit. Man muss hierfür den On/Off Schalter am Gerät betätigen und auf den Boden stellen. Und schon fährt er los, mit einer abwechselnd blinkenden, roten und blauen LED. Er ist verglichen mit den Roomba-Modellen angenehm leise, man kann neben dem saugenden Gerät sehr gute Telefongespräche führen, Fernsehen wird allerdings etwas mühsam. Er fährt mit den beiden rotierenden, vorne seitlich angebrachten Staubborsten zuerst einmal geradeaus. Stößt er wo dagegen, dreht er sich laufend nach, bis er keinen Widerstand mehr vernimmt und fährt dann weiter. Nach kurzer Zeit wechselt er sein Programm und er fährt Kreise. Und zuguterletzt fährt er idealerweise den Rand ab, indem er ständig leicht gegen die Wand tuschiert. Stiegen erkennt er anhand seiner verbauten Sensoren - drei an der Zahl - problemlos. Die Sensoren kann oder sollte man justieren, je nachdem ob man helle oder dunkle Böden hat. In unserem konkreten Fall wollte er am Anfang nicht mehr vom dunklen Teppich auf den etwas hellen Boden runterfahren, nach der Justierung ging auch das problemlos.

WAS KANN SPIDER ALLES UND WAS NICHT:
Durch seine beiden Borsten kommt es quasi niemals vor, dass er den Dreck von der einen auf die anderen Seite wirbelt, was bei den Roombas oftmals der Fall ist. Er befördert Staub, Flusen, Brösel, Reis und Sand gut mit seinen feinen Borsten in die Mitte, wo dann der Dreck aufgesaugt wird. Gröberer Dreck wie Fliegen, erbsengroße Lebensmittel (z.B. ungekochter Mais) usw. nimmt er allerdings nicht auf und lässt diesen unverrichtet liegen und wirbelt ihn mit seinen Borsten im Raum herum. Spider hat KEINE rotierende Bodenbürste und ist demnach nicht sonderlich gut für Teppiche, egal welcher Art, geeignet. Auch die Saugleistung mit seinen 17 Watt ist viel zu schwach, um hier etwas am Teppich zu bewirken. Dafür hat er aber wie gesagt zwei seitlich angebrachte Staubborsten, wohingegen der Roomba nur eine hat.
Sein Akku hält leider nur eine Stunde, ehe er mir in blinkendem und piepsenden Zustand vermitteln möchte, dass der Akku leer ist. Auch wird im Spider nur der billige NiMH-Akku mit 1.000mAh mitgeliefert, wohingegen bei unserem Serverin Saugroboter ein Li-Ion Akku mit 1.400 mAh dabei war. Die Akkuladung beträgt zwischen 2 1/2 und 3 Stunden, bevor Spider wieder einsatzbereit ist und die blaue LED dauerhaft leuchtet.
Apropro LEDs: Spider hat drei LEDs an der Oberseite, die mir folgende Zustände mitteilen: Akku leer / nachladen, Akku voll / einsatzbereit und in der Mitte eine LED für den Hinweis, den Staubbehälter zu entleeren. Das funktioniert richtig gut, denn wenn diese LED mal zu leuchten beginnt, ist der Behälter so richtig mit Staub und Flusen voll, weniger aber mit Sand und Kleindreck. Und das ist erstaunlich viel in kurzer Zeit.

MÄNGEL:
So viel dieser Saugroboter von mir nun auch gelobt wurde, umso ärgerlicher ist es zu berichten, dass sowohl bei Severin als auch bei Dirt Devil bei deren Saugrobotern einfach keine Qualitätskontrollen durchgeführt werden. Mein Severin läuft nicht geradeaus, und so ist es auch beim Dirt Devil Modell. Alle haben sie entweder einen Links- oder Rechtsdrall. Auch die Radmotoren surren hin und wieder laut beim Spider vor sich hin. Des weiteren ist - wie schon weiter oben berichtet - nur ein kleiner NiMH Akku verbaut, der sicherlich schneller in die Knie gehen wird, als der Li-Ion Akku von meinem Severin Modell. Man muss auch fairerweise dazu sagen, dass der Spider um ein Drittel weniger kostet als das Severin-Modell.

FAZIT:
Nach mittlerweile täglichen Gebrauch sind meine Eltern von der Saugleistung sehr zufrieden. Die Akkuleistung ist mit einer guten Stunde zwar jetzt nicht herausragend, aber dafür ist das Preis-/Leistungsverhältnis einfach unschlagbar. Allerdings schlägt sich das auch auf die Qualität der verbauten Teile nieder, denn irgendwo muss diese große Kostenersparnis verglichen mit anderen Marken ja irgendwo erkennbar sein. Wer seine Ansprüche an einen Saugroboter nicht allzu hoch ansetzt bzw. wem das egal ist, wird mit diesem Modell sicherlich eine Freude haben, denn er kann vieles von dem, was ein großer auch kann - eben nur langsamer, schlechter und ein wenig unausgereifter.

Ich vergebe nach reichlicher Überlegung nur 3 Sterne, da zwar das Preis-/Leistungsverhältnis durchaus stimmt und das Gerät eigentlich für seine Größe recht gut saugt, jedoch die verbaute Qualität zum Teil minderwertig und mangelhaft ist und eine Qualitätskontrolle bei Dirt Devil scheinbar nicht gemacht wird.
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am 21. September 2014
Also der kleine Helfer ist nun schon geraume Zeit ( halbes Jahr) im Einsatz und ich kann ihm nichts wirklich schlechtes ankreiden. Das das Gerät nicht das eigentliche Staubsaugen ersetzt, ist wohl klar und steht bestimmt auch bei den teureren Geräten in der Beschreibung. Aber für ein sauberen Gesamteindruck der Wohnung ist er toll. Er fährt nach Zufallsprinzip den/die Räume ab und kehrt damit die Krümel und Flusen in seine Saugöffnung. Wenn es mal mehr Haare und Flusen sind dann kann schon mal die Saugöffnung verstopfen. Das zeigt er dann auch per Leuchtdiode an. Man nimmt ihn dann einfach, "Kopf" nach oben, und schüttelt den Dreck (innerhalb des Behälters) nach unten und weiter geht es. Hilfreich war auch der Tip, die kleine transparente "Rückschlagklappe" über der Saugöffnung im Sammelbehälter zu entfernen. Dadurch verstopft die Öffnung nicht so schnell. Man braucht auch keine "Funkleuchttürme" für nochmal viele Euronen, um sein Sauggebiet zu begrenzen, man stellt ihm einfach irgendein Hindernis (Türstopper o.ä.) in den Weg und er dreht um. Er macht einfach, was er soll!
Was am Anfang nervig war, ist das Auswaschen des (Dauer-)Filters nach der Saugfahrt, da dieser jedes mal dann wieder trocknen muss.(wenn man durch auswaschen auch den Feinstaub raus haben will). Irgendwann wurde dann auch das Flies (vom Dauerfilter) immer dünner (durch abzupfen der Flusen nach dem auswaschen), so das man schon, durch ihn, die Zeitung lesen konnte. Dauerfilter nachkaufen, zu teuer. Nachgedacht. Lösung gefunden. Habe das Flies von Rahmen des Dauerfilters abgezogen. Ich nehme jetzt Küchenrolle, lege mehrere Lagen übereinander, lege das Gitter vom Dauerfilter auf, anzeichnen mit 5mm Überstand, schneide sie dann zu, in die Mitte noch ein Loch für den "Luftstrom" ( vorher anzeichnen, ausschneiden mit gebogener Nagelscheere geht prima). Lege dann den Schmutzbehälter ins Gerät. Ein Blatt vom zugeschnittenen Küchenrollenflies darauf (seiltlich überall etwas Überstand) dann das Gitter vom "Dauerfilter" darauf, so das später beim einlegen das Papier der Küchenrolle seitlich eingeklemmt wird, Deckel rauf, fertig. Nach dem "Saugrundgang" dann einfach Behälter raus nehmen, Gitter vom "Dauerfilter" abnehmen und alles, so wie es ist in den Müll. Kein Auswaschen mehr und fertig ist die Sache. Neue Küchenrolle einlegen, fetig.
Der kleine Helfer ist definitiv für glatte Böden geeignet! Da macht er seine Sache gut.
Fazit: Super Preis-Leistungsangebot , mehr "Roboter" braucht kein Mensch.
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2828 Kommentare| 1.347 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 4. März 2015
Als Hauptrezension ist bitte das von mir hochgeladene Video zu sehen, dort fehlende oder ergänzende Angaben sind hier im schriftlichen Teil nachgereicht. Es ist zu verzeihen, dass die hochgeladenen Bilder der Bedienungsanleitung nicht von Amazon sortiert geblieben sind.

Insgesamt bin ich unheimlich positiv überrascht, besonders beim Preis-Leistungs-Verhältnis (Angebotspreis waren 85 €). Merklich kleiner und leichter als der Vileda 142861 Relax - Saugroboter zur Zwischendurchreinigung - besonders leise und schonend zu Möbelstücken - für glatte Böden & kurzflorige Teppiche, ein direkter Wirkungsvergleich beider Geräte ist mir wegen Umzug und daher komplett anderer Ausgangssituation nicht möglich. Der RELAX ist allerdings auch höher, wenn auch minimal, tat sich daher aber schwer unter IKEA-Möbeln und der Küchenzeile wieder hervor zu kommen, was dem Spider absolut leicht fällt. Durch den geringeren Radius des Gehäuses ist der Spider auch wendiger und kommt besser aus Ecken wieder heraus, wo sich der RELAX gern einmal "festgefahren" hat.

Ich habe den Spider einmal komplett "leerlaufen" lassen, also bis der Akku erschöpft war, was ca. 86 Minuten dauerte (ziemlich gleich dem RELAX).
---***--- Edit: Nach zweieinhalb Monaten hat die Akkuleistung
---***--- merklich nachgelassen. Ich behaupte von mir, das Laden
---***--- immer vorbildlich durchgeführt zu haben (erst
---***--- leerlaufen lassen, dann vollständig laden), aber die
---***--- Laufzeit ist bereits auf ca. 70 Minuten gesunken bei
---***--- durchschnittlich täglicher Nutzung.
---***--- Ob es sich hier um einen schlechten Akku oder sogenanntes
---***--- "Tiefenentladen" (wenn ich abends heim komme ist die
---***--- Batterie so schwach, dass er weder piepst noch blinkt)
---***--- vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich hatte vorbereitend die Pflanzen von der Wand weggestellt, um eine bessere Reinigung an den Raumkanten zu ermöglichen, das ist aber wohl eher Geschmackssache - wer die Raummitte besser gereinigt wissen will kann das anders handhaben.

Es steht in Rezensionen, Kritiker wettern darüber aber auch in der Anleitung stehts geschrieben: die Nutzung eines Staubsaugerroboters ERSETZT NICHT den herkömmlichen Bodenstaubsauger. Man sollte trotzdem regelmäßig seine eigenen Gliedmaßen bewegen, um die Wohnung staubzusaugen.
---***--- Edit: Ich gebe zu, dass ich gegen diesen "Grundsatz"
---***--- schon lange verstoße. Seit ich das schnuckelige
---***--- Teufelchen im Besitz habe, hatte ich den normalen
---***--- Bodenstaubsauger gerade zwei Mal in der Hand.
---***--- Auch, wenn es sicherlich mal wieder nötig wäre
---***--- sieht die Wohnung immer gut gereinigt aus.
---***--- Ich bin vollkommen zufrieden.
---***--- Wenn es jetzt noch einen vernünftigen Nass-Wisch-
---***--- Automaten gibt...
Da allerdings besonders bei glatten Böden Staub und Dreck sehr schnell wieder unangenehm auffallen kann man sich durch so ein listiges Helferlein sparen, alle zwei Tage den Staubsauger zu schwingen und den Boden zu reinigen. Man stellt den Roboter an, geht zur Arbeit oder erledigt den Einkauf, Abwasch, dieses oder jenes, und danach ist der Boden sichtbar angenehmer zu ertragen und vielleicht reicht es, ein Mal wöchentlich selbst aktiv zu werden.

Auch habe ich keinen direkten Vergleich für nicht-harte Böden, also Teppiche. Vom RELAX weiß ich jedoch, dass er zwar für Kurzflorteppiche geeignet war, er konnte dabei aber alles andere als überzeugen. Kürzere Teppiche als ich hatte gibt es wohl nicht, aber selbst da ließ er mehr Dreck aus den Walzen liegen, als er mitnehmen konnte. Die Bedienungsanleitung des Spiders gibt an, für Teppichreinigungen die Bürsten herauszunehmen, was Sinn ergibt, aber ob er dann noch wirklich effektiv arbeitet, kann ich nicht einschätzen, denn letzten Endes ist die Saugöffnung keine 10 cm breit und bis damit, bei so geringer Leistung, ein Teppich abgesaugt ist, vergehen vermutlich Tage.

"Staubsaugerroboter" ist meines Erachtens nach eine definitiv irreführende Bezeichnung, aber das war mir vorher klar. Es handelt sich bei dieser Geräteklasse eher um automatische Kehrmaschinen mit Saugmechanismus, um den aufgekehrten Schmutz in einem Behälter zu sammeln.

Meine Wohnung ist von der Einrichtung her recht gut geeignet für den Spider, der Schnitt ist durch diverse Ecken und Nieschen nicht wirklich komfortabel für ihn. Diese Geräte arbeiten am wirkungsvollsten in mittelgroßen, rechteckigen und am besten leeren Räumen. Dennoch hat er mich in den vergangenen 1,5 Stunden wirklich überzeugt, einen guten Kauf gemacht zu haben. Es gab Stellen, die er vielfach abgefahren ist, Stellen, die er gerade ein Mal erreicht hat und sicherlich auch Stellen, die er nie besuchte, aber er hat nichts kaputt gemacht, das Laufgeräusch ist erträglich und verliert sich im Hintergrund, wenn man im Nebenzimmer sitzt und auch, wenn er gegen die Kanten fährt stört es nicht nennenswert.

Die Sensorleistung finde ich erheblich angenehmer als beim RELAX, da der Berührungssensor des Spider sich deutlich leichter aktivieren lässt. Das bedeutet, dass er sich in engen Stellen nicht so schnell fest fährt. Hinzu kommt noch, dass der Spider zwar guten Vortrieb hat, um auch auf Teppiche und über Kabel hinweg zu kommen, aber er ist doch nicht so stark wie beim RELAX, der sich manchmal mit so viel Schwung (und wegen nicht ausgelöstem Sensor) und Nachdruck unter Möbel festgefahren hatte, dass es schwer war ihn wieder zu befreien und gleich nach dem ersten Testtag viele unschöne Schrammen aufwies.
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2727 Kommentare| 527 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. September 2016
Ich habe mich für einen Staubsauger Roboter entschieden, da ich zwei Hunde, ein Kurz- ein Langhaar, zu Hause habe und vorallem wegen dem Haarverlust des Langhaarigen eigentlich täglich staubsaugen müsste.
Der Roboter ersetzt natürlich nicht das normale staubsaugen, allerdings tu ich das jetzt nur noch ca. einmal die Woche.
Der Spider läuft bei mir täglich und schafft aufgrund der regelmäßigen Verwendung so gut wie Alles sauber zu machen, weil ich dadurch nicht so viel zusammen kommen lasse, als wenn ich ihn nur alle zwei oder drei Tage laufen ließe.

zugegebenermaßen entleere ich ihn jedoch auch während seiner Reinigung, da die langen Haare den Ansaugschlitz verstopfen.
Die Entleerung und Reinigung ist jedoch absolut unproblematisch und schnell.

Fazit: für den Preis absolut kein schlechtes Gerät und ich werde zur Unterstützung der täglichen Reinigung definitiv bei Staubsauger Robotern bleiben! Zuerst war ich skeptisch, aber ich kann ihn Tierbesitzern empfehlen!
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TOP 100 REZENSENTam 15. November 2016
Eigentlich wollte ich mir die Bewertung für dieses Produkt sparen - und doch ist mir gerade für dieses Produkt eine Bewertung extrem wichtig!

Produkte wie diese sind der Grund, warum grundsätzlich gute Ideen oft scheitern bzw. Menschen nicht mehr offen sind, da sie oft bereits die Nase voll haben von neuen Technologien, wie auch in diesem Fall, weil sie mit dem falschen Gerät eine schlechte Erfahrung gemacht haben und der Meinung sind, "ham wir schon getestet, taugt aber nix"..,

Daher meine kurze Empfehlung bereits an dieser Stelle: Sparen Sie sich bitte dieses Gerät und die damit verbundenen 80€ sowie den Verdruss, welchen Sie mit diesem erleben würden, oder legen sie 120 € drauf und bekommen ein Gerät, das den Erwartungen an einen Staubsaugerroboter deutlich besser entspricht.

Wir haben uns bereits vor Jahren einen Roboter Staubsauger zulegen wollen und hier Geräte im Preisbereich um 1000 € getestet, waren jedoch mit dem Ergebnis und Preis-Leistungs-Verhältnis nicht zufrieden. Kärcher 1.269-101 RC 3000 ReinigungsroboterDas ist allerdings schon und fünf Jahre her, seit dieser Zeit hat sich einiges getan.

Nachdem jetzt bei uns ein Hund ins Haus gekommen ist, haben wir uns daher nochmal auf die Suche begeben, um einem unsere Erwartungen erfüllenden automatischen Haushaltshelfer eine neue Chance zu geben.

Wir haben dieses Gerät zeitgleich mit dem "Deebot Slim" von Ecovacs getestet und sind von diesem extrem begeistert und nutzen diesen jeden Tag mit Freude, lesen Sie hierzu unseren separaten Testbericht (der einzige mit VIdeo und über 150 Bewertungen).DEEBOT SLIM - Ultraflacher Staubsauger-Roboter mit optionalem Wischaufsatz

Der Spider von Dirt Devil kann durchaus vergleichbar den Dreck wegsaugen, alles andere ist jedoch eine Vollkatastrophe. Hier die Gründe für unsere Wertung im Überblick:

1.) Inakzeptable Batterie-Technologie:
Der Spider ist mit einem Nickel-Akku (NiMH) ausgestattet. Mit diesem haben sie zwangsweise wenig Freude, da die Leistung während der Laufzeit nicht konstant bleibt und zudem ein Memory-Effekt eintritt, und ist daher eine völlig veraltete Batterietechnologie. Die Lebensdauer des Akkus ist daher zwangsweise begrenzt - ein Ersatz-Akku soll zudem 40€ kosten. Das einzig positive ist, dass er einfach zu wechseln ist - dies ist wahrscheinlich aber deswegen so gelöst, da man das möglicherweise häufig tun müsste.

2.) Keine Ladestation
Geht's noch? Wofür kauft man sich einen Roboter-Staubsauger, wenn man dem Gerät nach getaner Arbeit hinterherlaufen muss, um es händisch mit dem Ladekabel zu verbinden und aufzuladen. Da hat der Hersteller wohl nicht über den Sinn und Zweck im Sinne einer Automatisierung und Arbeitserleichterung nachgedacht. Schulnote 6, bitte setzen!

3.) Die Lautstärke:
Ein Roboter-Staubsauger sollte neben einer guten einigermaßen guten Saugleistung leise sein, damit er während seines automatisierten Reinigungs-Vorganges sein "Herrchen" nicht stört.
Bei uns lief das der Spider keine 5 Minuten, bis die Kinder nölten "Schalt das Ding ab, das nervt"!

Ist übrigens beim Deebot überhaupt kein Problem, denn nicht nur die Lautstärke, sondern auch das Geräusch selbst ist beim Derbot deutlich angenehmer.

Zudem hat der Spider nur Kontaktsensoren, das heißt, er prallt auf jeden Fall immer erst an den Gegenständen an, um zu erkennen, dass diese im Weg sind, und ändert dann die Richtung. Das ist zum einen laut, zum anderen nervt es, wie im angefügten beigefügten Video zu sehen. Das kann der Deebot Slim deutlich besser, denn er hat sowohl Kontakt als auch Infrarot-Sensoren, so dass er Gegenstände mit einer bestimmten Mindesthöhe, ich schätze circa 3 cm, auch ohne Kontaktberührung erkennt und diesen ausweicht.

4.) Der Staubbehälter / der Entleerungsvorgang:

Wenn man eines bei einem Robotersauger tun muss, dann ist es - aufgrund des kleinen Staubbehälters - regelmäßig den Dreck zu entleeren. Daher sollte dies möglichst einfach zu handeln sein. Aber auch dies ist beim Spider eine Vollkatastrophe. Bis man die billig wirkende Staubbox aus dem Gerät ausgefummelt hat, ist man bereits verzweifelt. Danach muss man aber noch sowohl eine Verschlusskappe als auch einen sehr billig wirkenden Vlies-Dauerfilter entfernen. Spätestens nach einer Woche gibt man hier sicher verzweifelt auf und stell das Ding ungenutzt in die Ecke. Für uns ist dieses unkomfortable Handling bereits beim Probelauf durchgefallen.

5.) Die Verarbeitung / Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Da bleibt nicht viel zu sagen. Die 80 € kann man sich sparen, da man besser bedient ist, einen normalen Staubsauger auszupacken oder Schaufel und Besen zu benutzen. Erstgenannter erfüllt den Zweck im herkömmlichen Sinne, Schaufel und Besen sind deutlich günstiger - und für die 80€ kann man wenigstens schön zu Zweit Essen gehen.

Alternativ dazu kann man sich vor Augen halten, dass man für 80€ keinen wirklich intelligenten und qualitativ gut verarbeiteten Reinigungsgehilfen erwarten kann. Wenn man davon ausgeht, dass Amazon sicher etwas Geld verdienen will und auch der Hersteller, hat das Gerät einen Wert von weniger als 40€. Und so wirkt der Sauger dann auch. Jede Menge billig wirkender Kunststoff, die beiden Seitenbürstchen (insgesamt sind vier im Lieferumfang dabei, also zwei als Ersatz), wirken wie vom Discounter und stehen ab wie Igelborsten, aber funktionieren, das muss man fairerweise an erkennen.

Sicher muss es kein Gerät für 500 € oder mehr sein, auch das hatten wir bereits ausprobiert und hat im Verhältnis zum Ergebnis zu viel gekostet. Aber rd. 200€ muss man schon bereit sein, zu investieren, ansonsten spart man besser noch etwas - oder legt sich besser keinen Roboter Staubsauger zu und spart sich dafür Zeit und Verdruss!

Daher ist der eine "Mindeststern" für den guten Willen und für das einigermaßen respektable Saugergebnis, trotz der oben beschriebenen Widrigkeiten - mehr ist leider nicht gerechtfertigt.

Die bei diesem Gerät mehrheitlich vorhanden positiven Bewertungen können wir uns nur so vorstellen, dass kein Vergleich mit einem anderen Roboterstaubsauger vorlag und die Leute happy sind, dass das Gerät den Dreck allein wegsaugt. Ihr lieben Leute da Draußen: Das geht wirklich noch viel viel besser - an dieser Stelle 100 € zu sparen, ist definitiv an der falschen Stelle gespart.

Denn unser gut funktionierender Roboter-Staubsauger (Deebot) hat uns unser Leben deutlich erleichtert und die tägliche Grundreinigung abgenommen. 200€ für mehr Zeit und Lebensqualität war für uns ein fairer Tausch ;)

Wir nehmen uns immer und gern viel Zeit, damit unsere ausführlichen Rezensionen möglichst hilfreich für eine Kaufentscheidung sind und freuen uns daher über einen "Nützlich-Like", der für uns wichtig ist, um zu wissen, dass sich unsere Mühe auch gelohnt hat!
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1818 Kommentare| 264 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2016
Seit 3 Monaten ist der fleißige Helfer täglich bei uns im Einsatz.
Bislang sind wir sehr zufrieden.
Als ERGÄNZUNG finden wir das Teil super hilfreich.
Ok der fährt sich öfter mal fest unterm Sofa oder Betten - aber ok das ist nicht seine Schuld :)
Man sollte nur nicht erwarten, dass man auf den Einsatz eines herkömmlichen Szaubsaugers verzichten kann...
Dennoch hat man ein gutes Gefühl beim täglichen Leeren des Auffangbehälters.
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am 31. August 2014
Der M607 ist mein erster Saugroboter. Bei einem Preis unter 100€ konnte ich nicht widerstehen. Ich habe auch keinen Cent bereut und würde ihn jederzeit wieder kaufen.
Die Montage war sehr einfach: Packung auf, Batteriefach auf, Akku rein, Deckel zu, Bürsten aufstecken, fertig. Positiv fiel mir auf, dass ein Ersatzpaar Bürsten und 1 Ersatzfilter dabei sind- kann man aber auch alles (auch Akku) relativ günstig nachkaufen.
Die Ladezeit ist 4h, bei mir läuft er dann aber ca. 1,5h.
In meiner Wohnung ist nur Parkett und Fliesen. Diese reinigt der Saugroboter zuverlässig- in den Ecken sogar besser als ich.
Die Sensoren muss man erst einstellen, um Treppenstürze zu vermeiden. Bei mir reicht, trotz hoher Treppen, die kleinste Einstellung. Ich kann nur raten, den Roboter einfach auf die Treppe zufahren zu lassen und die Einstellung zu wählen, bei der er die Richtung wechselt. Klappt jetzt 100%.
Für Teppiche müssen die Bürsten nur abgenommen werden.
Ich bin rundum zufrieden mit dem kleinen Sauger. Während ich mich um anderes kümmere, saugt er gründlich Zimmer für Zimmer. Auch mit den reichlichen Hundehaaren (Cocker) wird er fertig.
Ich habe auch die innere Klappe (soll wohl den Schmutz im Innernen halten: unnötig, da er ja saugt) entfernt, um den Sog zu erhöhen. Diese ist nur auf zwei Stege aufgetseckt und mit zwei Gummikappen befestigt. Bei Bedarf kann sie jederzeit wieder montiert werden.
Der Auffangbehälter zeigt zuverlässig an, wenn er voll ist und kann sehr einfach entleert werden.
Wenn der Roboter voll (Auffangbehälter) oder leer ist (Akku) piept er sehr dezent uns zeigt auch auf dem Display seine "Wünsche" an.
Ich kann nur jedem den Kauf wärmstens empfehlen.
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am 10. März 2016
Ich habe mir den Dirt Devil M607 erst vor kurzem gekauft und ich bin einfach nur begeistert. Täglich musste ich wegen meinen 2 Katzen zumindest Zusammenkehren und dies hat nun endlich ein Ende. Ich kann dieses Produkt nur wirklich empfehlen. Er schafft die Katzenhaare von 2 Katzen und nach 4 Stunden laden reicht der Akku für ca. 3 Stunden saugen. Wenn man ihn Raum für Raum saugen lässt saugt er in fast jedem Winkel nach dem Zufallsprinzip.
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am 8. Februar 2014
Den Dirt Devil legte ich mir nach einigen Monaten Roboterabstinenz (im Anschluss an einen alten Irobot Roomba) zu.
Der Lieferumfang ist funktionell und umfasst neben dem Gerät und dem Netzteil einen Satz Ersatzbürsten. Über eine Ladestation verfügt der Spider nicht. Das Gerät ist handlich, schnell zusammengebaut und sieht recht schick aus. Am Gerät lassen sich verschiedene Reinigungseinstellungen über einen Schiebeknopf an der Geräteunterseite einstellen. An der Oberseite sind Leucht-Dioden, die u.a. Aukunft über den Ladezustand und geben und zeigen, wenn der Staubbehälter voll ist.
Frisch aufgeladen ließ ich den Spider auf unsere obere Etage los: Hauptsächlich Parkett/ Fliesen, aber 3 kleine Teppiche, im Flur eine Treppe. Positiv fällt auf, dass das Gerät im Vergleich zum Roomba sehr leise unterwegs ist und wirklich vorsichtig gegen Hindernisse fährt, mit Beschädigungen ist nicht zu rechnen. Da der Spider keine Bürstenwalze (wie viele Konkurrenzprodukte) besitzt, saugt er durch eine relativ kleine Öffnung den Schmutz auf, den die Seitenbürsten an die entsprechende Position bringen. Auf glatten Böden und mit "normalem" Dreck funktioniert das recht gut- hat man aber Haustiere und dementsprechend auch Haustierhaare auf dem Boden verstopft die Reinigungsöffnung schnell.
Auf Teppiche fährt der Spider zwar rauf und saugt auch dort, aber hier zeigt sich die fehlende Bürste als Manko. Die Reinigungsleistung finde ich auf Teppichen nicht zufriedenstellend.
Da der Spider keine Station hat, die er anfährt, sollte man grob im Blick behalten, wo er sich aufhält, damit man ihn zum Ende des Reinigungsvorgangs bzw. wenn der Akku leer ist problemlos einsammeln kann.
Den Staubbehälter muss man eigentlich (mindestens) nach jedem Reinigen ausleeren. Dies geht ausgesprochen einfach und ist fix erledigt. Bei der Reinigung ist die fehlende Walzbürste dann ganz nett, da man nicht daraus Haare etc. aufwendig entfernen muss. Staubbehälter ausgeleert und schon wartet der Spider auf den nächsten Einsatz.
Mein Fazit: für kleine Wohnungen mit mäßigem Schmutzaufkommen (sprich: möglichst keine Haustiere) und glatten Böden kann sich der Spider lohnen, zumal er ein passendes Preis-Leistungsverhältnis mitbringt. Für uns (Haus, Haustiere, sowohl glatte Böden als auch Teppiche) war es nicht das passende Gerät, wir haben etwas tiefer in die Tasche gegriffen und uns einen Deebot gekauft.
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am 11. Dezember 2016
Ich habe in meiner neuen Wohnung alle Räume mit Laminat bzw Fliesen ausgelegt. Mein kleiner bis mittelgroßer Hund lässt über den Tag natürlich ordentlich Fell fallen. Wäre das noch nicht genug, ist der Weg vom Parkplatz zur Wohnung nicht gepflastert, sprich, es handelt sich um einen "Sandweg". Der Saugroboter hält meine Wohnung unter diesen Vorraussetzungen dennoch hervorragend sauber. Ich lasse ihn jeden Tag, wenn ich das Haus zur Arbeit verlasse, durch die Wohnung flitzen. Jeden 2. Tag wird durch gewischt. Der Robo hat meiner Meinung nach keinerlei Probleme mir Sand, Staub und insbesondere Tierhaaren. Was man verbessern könnte, wäre der Schmutzbehälter. Da die Hundehaare natürlich überwiegen, saugt er unmengen davon ein. Wenn es zu viele sind, verstopft der Behälter. Wenn man den Behälter dann öffnet, sieht man, das die Verstopfung ausschließlich vor der Saugöffnung statt findet. im Behälter selbst wäre Platz für 3x so viel "Abfall", aber leider verstopft er sich ausschließlich vor der Saugöffnung. Dennoch packt der Robo meine 60qm mit Bravour und das ist mir 5 Sterne Wert. Würd ich wieder kaufen.
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