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  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
69
4,5 von 5 Sternen
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Preis:9,09 €


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am 6. September 2013
Es oll Menschen geben, die haben musikalisch bisher noch gar nichts von den Arctic Monkeys gehört. Glücklicherweise befindet sich diese kleine Gruppe in der Minderheit. Auf der anderen Seite ist es interessant zu hören, wie hier ein Mensch über das eröffnende Stück ' Do I Wanna Know? ' denkt. Er wird es langweilig finden, antriebslos und schnell wieder das Interesse an dem Stück verlieren. Diese Reihenfolge wird dabei absolut logisch sein, denn es gilt beinhae für das gesamte Werk ' AM ' der Arctic Monkeys: diese Band aus Sheffield muss man kennen, Ihre Diskographie und Ihre Philosophie eigene Wege zu bestreiten. Und genau deshalb ist ' Do I Wanna Know? ' für die mehrheitliche Seite der geniale Wegweiser zu den restlichen Stücken der fünften Platte. Auch hatte man bei den Vorgängern ' Humbug ' und ' Suck It And See ' schon den deutlichen Eindruck, dass die vier Herrschaften nicht nur geliebt sondern auch endlich ernst genommen werden wollten.

Auf ' AM ' gelingt es Ihnen nun die verschiedenen Richtungen zu verknüpfen - die muskulösen Riffs aus dem meisterlichen Werk ' Humbug ' und den wehmütigen Pop aus ' Suck It And See '. In den neuen Songs verflechten die Arctic Monkeys diese goldenen Zutaten mit einer struppigen Energie und dem Schwerpunkt auf die Falsett-artigen Gesänge, deren Eintritt meist aus dem Hintergrund erfolgt. Derweilen bietet uns ' Do I Wanna Know? ' die bittersüße Zeile, "There’s this tune that I found/ That makes me think of you somehow/ And I play it on repeat/ Until I fall asleep", und während dazu die langsamen Gitarren durch die staubtrockenen Lüfte marschieren, platzt plötzlich in einem spielerischen Manöver das enganliegende Korsett und daraus hervor stürmt ein räuberischer Refrain, ein aufregender Weitblick und ein großspuriges Vertrauen in die eigene Überzeugungskraft. Im Jahr 2013 brauchen Alex Turner, Jamie Cook, Nick O'Malley und Matt Helders keine verschnörkelten Melodien um Ihre Genialität zu beweisen.

In der Einfachheit liegt die entfesselnde Kraft und weil die Ausnahmen auch hier die Regel bestätigen, schmeißen uns die vier im zweiten Stück ' R U Mine ' die schweren psychedelischen Rock-Gitarren-Riffs um den Schädel. ' R U Mine ' ist dabei ein richtig kleines Biest geworden und schickt uns direkt in die Wüste zu Josh Homme. Dort angekommen empfängt uns der Meister in gewohnt lässiger Manier und lässt im anschließenden Stück ' One For The Road ' teuflische Untertöne durch die Rhythmen strömen. Man wusste es schon bei ' Humbug ': die gemeinsame Zusammenarbeit mit Josh Homme war nach ' I Bet You Look Good on the Dancefloor ' das Beste, was den Arctic Monkeys bisher passieren konnte. Man nenne es eine schicksalhafte Begegnung. Bei ' Arabella ' hält erneut der minimalistische Faden die volle Aufmerksamkeit, die Melodien schleichen sich bis zur ersten Minute angstvoll in ein klassisches Rockgewand und entdecken auf einmal dort das typische John Cooper Clarke-ähnliche Wunder zwischen Witz und Wortspiel.

' I Want It All ' kann eigentlich an Coolness nicht überboten werden. Ein stampfender Glam-Rock-Song zu Falsett-Gesängen schüttet uns gegen Ende noch genial kreischende Riffs über den Körper und dann ist eine kurze Pause angesagt. ' No. 1 Party Anthem ' und ' Mad Sounds ' gehören zu den obligatorischen Balladen in jedem Album der Arctic Monkeys und während ' No. 1 Party Anthem ' mit Klavier-Untermalung noch ordentlich überzeugen kann, stellt uns ' Mad Sounds ' dann zu wässrige Brühe auf den Tisch. ' Fireside ' ist ein weiterer Höhepunkt auf ' AM ' und ein wirklich hinterhältiger Ohrwurm, der besonderes im zweiten Teil des Songs die Herzen zahlreich schmelzen lässt. Gleiches gilt auch für ' Why'd You Only Call Me When You're High? ', während ' Snap Out Of It ' die wohl spannendste Veränderung im Sound der Arctic Monkeys sein dürfte. "I get the feeling that I've left it too late, but snap out of it", singt Turner zu unscheinbaren Arrangements, einfachen Rhythmen und gleichmäßig dahintretenden Melodien - die auf den ersten Blick wenig Substanz vermitteln - sich aber in Kombination mit dem Klavier zu einer schwungvollen Rock'n'Roll Nummer erheben.

"Never stopped you letting me get hold of the sweet spot by the scruff of your knee socks”, heißt es im folgenden ' Knee Socks ' und dort erleben wir im Schlussakt neben den Zeilen, "You've got your lights on in the afternoon and the nights are drawn out long, and you're kissing to cut through the gloom with a cough-drop-coloured tongue.", auch Josh Home, der hier sein ganz eigenes Leid in die Strophen einfließen und einen Moment der Offenbarung aufblitzen lässt. ' I Wanna Be Yours ' ist am Ende das vorsichtige und eindringliche Funkeln, die suggestive Botschaft Ihrer stilistischen Inspirationen auf ' AM ' und eine wahrlich belebende Erfahrung. Das fünfte Werk hat sich ebenfalls zu etwas ganz Besonderem entwickelt (auch einem Josh Homme muss man dafür knieend danken) und so haben wir als Hörer für die nächsten Monate genug Zeit, dieses mühelose und zeitlose Krafpaket ausgiebig und in vollen Zügen zu genießen.
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am 8. September 2013
Ein Meilenstein - bin sehr neugierig geworden, nachdem der NME ein rares 10 von 10 Punkten an dieses vergeben hat, was nur alle Jubeljahre passiert. Dieses Album begeistert mich absolut, obwohl ich vorher die Arctic Monkeys "nur" ok fand. Jetzt bin ich absoluter Fan. Sie haben sich selber gefunden und ein absolutes Meisterwerk geschaffen. Dabei klingen sie NICHT wie alle anderen Bands, sondern schlagen einen grandiosen neuen Weg ein, ohne ihre Identität zu verlieren. Das Album enthält nur starke Songs - keine Lückenfüller. Einmal gehört wird man süchtig danach - Josh Homme, der Sänger von den Queens Of The Stone Age, ist auch bei einigen Tracks zu hören. Ich habe das Album im Freundeskreis weiterempfohlen, und viele sind begeistert, egal ob Indie- oder Hip Hop Fan! Die Konzert Tickets sind bereits gesichert für November. Klares Album des Jahres!
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am 9. Oktober 2013
Obwohl ich ein bisschen skeptisch war, muss ich sagen, dass mir das neue Album sehr gut gefällt. Die Songs knüpfen wieder an alte Erfolge an. Außerdem hört man, dass Josh Homme wieder mehr mitgearbeitet hat. Eine Empfehlung für jeden Fan von British/Indie Rock.
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am 27. Februar 2014
Das ist mein erstes Album von den Arctic Monkeys. Und es ist richtig gut, schon bei den ersten Takten ist man gefangen.
Den ersten Tag konnte ich es gar nicht ausmachen weil ich schon Ohrwürmer hatte.
Definitiv empfehlenswert!!
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am 28. Februar 2014
Ja, ich will!
Ich bin absolut begeistert! Die Arctic Monkeys sind nicht nur einfach Musiker, für mich sind sie wahre Künstler!
Ein facettenreiches Album, welches sehr wohl an alte Zeiten erinnert, aber auch für einige Überraschungen gut ist. Jegliche Kritik kann nicht verstehen. Eine Band die ihren eigenen Weg geht, ist doch tausend Mal besser, als eine die kläglich mit der gleichen Leier versucht die eigenen Erfolge zu übertrumpfen. Das haben die Arctic Monkeys gar nicht nötig!
Ihre Musik wird immer unvergleichlich, stilvoll, detailreich und textstark bleiben, ganz egal mit was sie uns das nächste Mal überraschen… Ich freu mich jetzt schon darauf :)
Für alle wahren Fans gibt es keinen Weg vorbei an diesem Album. Alle die, die irgendwo nach dem zweiten Album hängen geblieben sind, sollten wahrscheinlich lieber die Finger davon lassen...
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am 6. September 2013
Es gibt gar nicht viel zu sagen: Hier hört man mal einwenig Sixties heraus, dann die Seventies, modernes, zeitgemäßes und Alex Turners coole Stimme rundet das ganze gut ab. Es sind hier, meiner Meinung nach nur Vier- und Fünf-Sterne-Tracks verteilt, ausser einer, ein immerhin Drei-Sterner ist "Knee Socks". Ansonsten: Alles nur gut bis super. Die besten Tracks meiner Meinung nach sind "Fireside", "Mad Sounds", "No. 1 Party Anthem" und "Why'd You Only Call Me When You're High." Vielleicht die beste Platte des Jahres 2013. Top!!
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am 10. September 2013
Gerade die Vorveröffentlichung "Do I Wanna Know?" ist einfach ein wirklich sexy 'Kriecher', will sagen, der Song kommt eher etwas (im positiven Sinne) angekrochen, was aber die Lust steigert - einfach wirklich Klasse. "2013" ist da etwas einfacher gehalten, aber schneller, kraftvoller. Der Vorgeschmack war also sehr verheißungsvoll.

Seit Freitag habe ich mir die ganze Platte nun öfter angehört und sie nimmt mich immer mehr gefangen - nach anfänglicher, ich will nicht sagen Enttäuschung, aber vielleicht Ernüchterung.

"R U Mine?" geht wie "2013" eher in die kraftvolle 70er Jahre Richtung. Ansonsten gar nicht unbedingt meine Musik, in dieser konkreten Machart und vor allem mit der Stimme dazu, schon wirklich gut.

"One For The Road" ist dann eine Art kraftvoller Brückenschlag zwischen dem Stil der ersten beiden Stücke und "Humbug". Und da ich Humbug eh mochte... .

"Arabella" könnte als Song wohl auch auf den ersten beiden Platten der Monkeys sein, hier aber wiesder ewtas schwerer und kraftvoller dargeboten. Gefällt mir auch gut.

Mit " I Want It All" habe ich dann allerdings etwas Schwierigkeiten. Zwar 'funktioniert' der Song und ist (natürlich) gut gemacht, aber ich höre da vor allem T-Rex, und das muss dann für mich nicht unbedingt sein. Zudem hat es noch so ein bisschen etwas von mitschunkeln... .

"Nr. 1 Party Anthem" gehört eindeutig zu den "Submarine Stücken". Die EP gefällt mir da dann aber doch erheblich besser. Der Song ist schon gut, mit dieser Instrumentierung und Produktion hätte es jetzt aber nicht unbedingt sein gemusst.

"Fireside" ist dann wieder gut und `typisch` Arctic Monkeys, "Why'd You Only Call Me When You're High?" erneut ein sexy (funky) Kriecher, "Snap Out Of It" wieder T-Rex mit noch mehr Schunkelpotenzial (brrrr), "Knee Socks" dann zwar noch hörbar, aber wirklich nicht meins,
"I Wanna Be Yours" schließt dann baladig und versöhnlich ab, zwar atmosphärisch, im Grunde aber kein doller Song.

Ich persönlich finde etwa die Hälfte der Songs einfach wirklich großartig, wobei mir die Vorveröffentlichungen noch immer mit am besten gefallen. Glam-Rock im Stile eines Bowie lasse ich mir gerne gefallen, die beiden T-Rex Stücke hingegen hätte es für mich nicht gebraucht.

Nach der letzten Platte für mich aber ein deutlicher Schritt nach Vorne. Es würde mich aber nicht wundern, wenn man später irgendwann einmal diese Platte (zusammen mit "Suck it an See") als eine Art (Neu-) Findungs- und Übergangsphase beschreiben würde.
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am 14. September 2013
...um wenig. Die Arctic Monkeys haben mit jedem ihrer Alben ihren Stil geändert. Mal gefällt's mir - wie bei Suck it and see - mal nicht. AM ist ganz bestimmt nicht das stilbildende Album des Jahrzehnts, zu dem es manche hochjubeln. Aber es ist auch nicht schlecht, einige Songs, so die nostalgischen Nr. 1 Party Anthem und Mad Sounds sind sogar richtig gut. Anderes wirkt gekünstelt. Mit lächerlichem Fieps-Chorus wird übertüncht, dass A. Turner wohl nicht genug gute Ideen für ein gutes Album hatte. Ich lege es in die Ecke "Muss ich nicht hören" und bin auf das nächste gespannt.
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am 8. September 2013
Eigentlich hat Josh Homme es bereits auf den Punkt gebracht: "Ein sexy Album für nach Mitternacht!".
Läuft auf meiner Anlage rauf und runter.
Unbedingte Kaufempfehlung!
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am 29. Oktober 2013
Ich bin entzückt, dass meine erste Spontanbestellung über Nacht, also noch rechtzeitig zum Geburtstag meines Freundes, so gut lief. Er und ich sind happy über das tolle, wenn auch recht ruhige Album der Arctic Monkeys, passend zum Herbst eben und zum Kuscheln. ;)
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