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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
32
4,7 von 5 Sternen
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am 3. August 2014
Ich hätte ja nicht gedacht, dass sich die grauen Eminenzen des Grindcore noch einmal dazu aufraffen würden, ein Studioalbum aufzunehmen. Als ich per Zufall davon erfahren habe, dass es ein neues Carcass-Album gibt, habe ich mich besorgt gefragt, ob das gut gehen kann. 18 Jahre sind seit dem brillanten "Schwanengesang" vergangen. Manche Musiker werden während einer solchen Zeitspanne "senil" (oder vielleicht sollte ich treffender schreiben: gefühlsduselig)! ;-) Man hat so manch eine Wiedervereinigung von ehemals guten Bands erlebt, die leider enttäuschend ausgefallen ist oder - schlimmer noch - sich der Lächerlichkeit preisgegeben hat (nein, ich nenne jetzt keine Beispiele, ist ja schließlich Geschmackssache! ;-) ).
Zum Glück trifft dies auf Carcass nicht zu! Sie haben nichts von ihrer Energie, Härte, Schnelligkeit und ihrem fetten Sound eingebüßt. "Surgical Steel" orientiert sich stark am 1993er Meisterwerk "Heartwork" und weiß wie dieses durch abwechslungsreiche Songs mit fein säuberlich eingearbeiteten, zweistimmigen Gitarrenmelodien zu überzeugen. Einziges Manko ist vielleicht, dass diese zweistimmigen Gitarrenparts sich immer irgendwie stark ähneln. :-S Und vielleicht haben sie auch etwas zu viel von diesem Stilelement mit eingebaut.
Jeff Walker's ...äh..."Gegrunze" (fast hätte ich "Gesang" geschrieben ;-) ) klingt nach wie vor wie in besten Tagen, als würde er täglich mit Wasserstoffperoxid gurgeln.
Nein, "Surgical Steel" ist keine musikalische Revolution und Carcass bleiben dem treu, was sie beherrschen: Solidem, meist schnörkellosem, aber intelligent komponiertem Grindcore. (Manch einer denkt bei Grindcore an hirnloses Geknüppel, darum muss man bei Carcass hervorheben, dass sich diese Jungs von solchen Vorurteilen deutlich positiv abheben.) Allerdings sind Carcass weit davon entfernt, sich selbst zu kopieren!
Titel wie "Cadaver Pouch Conveyor System", "The Master Butcher's Apron" und "A Congealed Clot of Blood" lassen darauf schließen, dass sich Carcass auch textlich auf bewährtem Terrain bewegen, wo Psychopathen, Despoten, Massenmörder und auch religiöse Fanatiker ihre Leidenschaften ausleben und Dritten gewisse Körperteile und Organe abhanden kommen. Das hat im Übrigen nichts mit Gewaltverherrlichung zu tun - es ist vielmehr das Gegenteil! Die extremen Abgründe des Menschen, vor denen die meisten Menschen gerne ihre Augen verschließen, werden hier unverblümt "auf den Tisch gepackt". Man sagt Carcass auch immer wieder nach, sie würden gerne mit IRONIE spielen. Ich halte Carcass für eine gesellschaftlich und politisch kritische Band.
Ich muss zu guter Letzt zugeben, dass ich "Surgical Steel" mehrmals hören musste, bevor es mich ganz überzeugt hat. Es besteht aber kein Zweifel mehr: Es ist ein erstklassiges, mitreißendes Werk aus der härteren und schnelleren Metal-Gangart!
Heraus ragende Stücke: "Cadaver Pouch Conveyer System", "The Granulating Satanic Mills", "Unfit for Human Consumption", "Captive Bolt Pistol" und das komplexere 8 Minuten-Werk "Mountain of Execution".
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am 20. März 2014
Seit Monaten lande ich in meinem mp3-Player immer wieder bei diesem Album. Ich kenne Carcass erst seit Heartwork, welches aber für mich eines der besten Metalalben überhaupt ist. Mit den ganz frühen Carcass-Alben konnte ich allerdings nicht wirklich viel anfangen und Swansong war mir zu harmlos. Surgical Steel dagegen ist wieder ein absoluter Kracher. Inhaltlich haben sich Carcass auf diesem Album auf ihre Vorliebe für die Pathologie und sinnlos zusammengewürfelte medizinische Fachausdrücke besonnen. Musikalisch liegt Surgical Steel irgendwo zwischen Heartwork und Necroticism. Dabei ist eine coole Mischung aus traditionellem Carcass-Death-Metal und den eingängigeren Riffs und Refrains à la Heartwork entstanden. Wer auf Death Metal steht und - so wie ich - von Melodic Death Metal eher genervt ist, wird Surgical Steel lieben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. August 2014
Carcass ist eine jener Bands die immer an mir vorbeigerauscht sind, ohne das ich etwas bemerkt hätte. Verrückt, aber diese "Versuchen wir es nochmal Platte" trifft bei mir mitten ins Schwarze. Dank Wacken 2014 und der Arte-Übertragung bin ich in von Carcass restlos begeistert. Surgical Steel klingt so, als würden Down und Eyehategod auf einmal Progressive Metal spielen. Alle Schnitte sind klinisch sauber angesetzt und ausgeführt, kein Tropfen Blut zu viel vergeudet. Wahnsinns Gitarrensoli, herausragende Gesangleistung / Textvortrag und ein Trommler der mit seinem Drumkit in Normalausführung mehr Dampf macht als viele Edeltrommler, die man hinter einem Wald vom Toms und Becken seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Meine ganz persönliche Spät-Entdeckung 2014!
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am 10. Oktober 2016
Ich bin schon seit Jahren Fan der Band und war schon extrem gespannt auf das neue Album. Ich kann nur sagen, dass es sich gelohnt hat. Die Produktion an sich finde ich etwas zu sauber. Die hätte etwas dreckiger sein dürfen. Vielleicht so in Richtung Heartwork. Aber ansonsten sind es wieder mal unfassbar melodiöse Gitarrenläufe, für die Carcass ja schon bekannt ist. Man kann sagen, dass diese Scheibe ein guter Querschnitt zwischen der Heartwork, der Heartwork EP und der Swansong ist.

Ich kann hier jedem Fan an Herz legen: Kaufen und freuen!!!
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am 14. Oktober 2015
...irgendwie zu glatt. Die Songs sind alle überdurchschnittlich gut, aber es ist eben kein "Heartwork" oder "Corporal Jigsore Quandary" enthalten. Qualitativ spielt dieses Album dennoch den Großteil der aktuellen Veröffentlichungen im Extrem-Metal-Bereich an die Wand...
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am 10. November 2015
Mir gefällt es sehr gut.
Es klingt oft nach HEARTWORK.
Das ist aber keineswegs ein Manko, da mir das Album auch sehr zusagt.
Trotzdem wünsche ich mir für die Zukunft ein Album das an "die alten Tage "angelehnt ist.
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am 15. Oktober 2013
Ein Hammer Album, technisch auf einem sehr hohen Niveau. Wie es zu erwarten war, haben Steer und Walker wieder ein Album abgelegt, was im Gegensatz zu anderen bands ihre Fangemeinde nicht mit Experimente enttäuscht. Daumen hoch.
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am 14. Dezember 2014
Für mich die Metalplatte 2013! Gute Songs, hohe technische Fertigkeit und Gespür für doch sehr klassische Metalarrangements vereinigt in einem sehr coolen Deathmetal-Album. Keep on rotting..
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Mit einem neuen Carcass Album hatte ich wahrlich nicht mehr gerechnet. Als die ersten Ankündigungen zu Surgical Steel erschienen sind, habe ich alte Alben wie Heartwork, Symphonies Of Sickness und Swansong einmal wieder hervorgeholt und angehört. Auch nach 17 Jahren Ruhepause kann man den Bandsound von Carcass eindeutig identifizieren. Der prägnante Bandsound dürfte dann auch der Grund sein, warum die Briten als wegweisend für die Death Metal und frühe Grindcore Szene gelten.

Das Line Up der Band hat sich verändert. Michael Amott mischt bei der Reunion nicht mit, dafür bedient Ben Ash die sechs Saiten und Daniel Wilding haut auf die Trommeln ein.

Und wie klingt Surgical Steel nun?
Dem Album wurde eine sehr saubere und druckvolle Produktion verpasst, vielleicht ist diese Art von Sound, welche bei anderen Metalspielarten vielleicht auf Kritik stoßen könnte, hier genau die Richtige. Ein etwas „dreckigerer“ Sound könnte vielleicht die rasenden Gitarrenleads verschlucken oder die donnernden Drums verwaschen. So bekommt der Fan des groben Death Metals die volle Breitseite geboten.

“1985“ ist ein kurzer und von feinen Gitarren dominierter Opener, welcher direkt in das erbarmungslose “Thrasher's Abbattoir“ übergeht! “Cadaver Pouch Conveyor System“ klingt dagegen schon fast melodisch, melodisch natürlich im Sinne des Carcass Sounds.

Hört man sich Surgical Steel in einem Rutsch an, dann fällt auf, dass die Band ihre Schaffensphasen in diesem Album zusammenfasst, und zwar auf fast schon perfekte Weise. Surgical Steel dürfte Fans der Anfangstage genauso zufrieden stellen, wie Hörer denen eher ein Album wie Swansong am Herzen liegt!

Gelungenes Comeback!
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am 4. November 2013
Ein an sich sehr gutes und sauber produziertes Comeback Album, welches den Querschnitt aus "Heartwork", "Swansong" (hiervon nur sehr wenige, aber dennoch hörbare Einflüsse) und auch einer guten Spur "Necroticism – Descanting the Insalubrious" bildet, verbunden mit ein paar neuen, deutlich dem Heavy Bereich entsprungenen Ideen.

Ich hätte mir für meinen Teil eine etwas dreckigere Produktion und Abmischung gewünscht und vielleicht auch mehr Einflüsse aus den Grindcore-Tagen.

Die Band hat sich über die Jahre dennoch eine gesunde und positive Weiterentwicklung unterziehen können, weshalb ich das Album Freunden von den drei oben genannten Alben ohne mit der Wimper zu zucken empfehlen kann. Alle anderen können gerne ein mal reinhören
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