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Kundenrezensionen

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am 22. April 2017
Mankell ist ein MUSS für alle Krimi Fans !!! Kurt Wallander ist ein überzeugender Ermittler ,er beißt sich in seinen Fall fest u. gibt nicht auf !!

Daniela
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am 5. November 2013
Alle Freunde von Henning Mankells Kommissar Kurt Wallander, den er in seinem letzten, die erfolgreiche Reihe abschließenden Roman 2009 in einem Zustand zunehmender Demenz zurückließ, werden sich freuen über dieses kleine Buch, das einen weiteren Fall für Kurt Wallander bereithält. Es spielt im Herbst des Jahres 2002, also etwa ein Jahr nach „Vor dem Frost“, in dem Wallanders Tochter Linda zum ersten Mal als Polizeianwärterin eine Rolle spielt und „Der Feind im Schatten“, als zwischen Januar und Mai 2007 Wallander, schon deutlich von seiner Krankheit behindert, seinen letzten Fall löst.

Immer wieder war, auch von Mankell selbst, die Spekulation genährt worden, es gäbe bald weitere Romane mit Linda Wallander und ihrem Freund Stefan Lindman, doch nun ist ein relativ kurzer, alter Roman erstmals auf Deutsch erschienen, von dem bisher nur wenige Buchfreaks wussten. Das Buch ist vor vielen Jahren geschrieben worden und in Holland gratis verteilt worden, an jeden, der damals in einem „Monat des spannenden Buches“ einen Kriminalroman kaufte. Mit Kenneth Branagh in der Hauptrolle wurde die Handlung für das BBC erfolgreich verfilmt. Nachdem Mankell diesen Film gesehen und gespürt hatte, „dass die Geschichte immer noch Leben hatte“ stimmte er einer neuen Veröffentlichung zu.

Die Handlung des spannenden Buches, das mit vielen kurzen Sätzen und Dialogen arbeitet, und in dem in kurzen, oft versteckten Anmerkungen auf die sich anbahnende Krankheit, die dann etliche Jahre später nicht mehr zu übersehen ist, angespielt wird, sei kurz angerissen.

Es ist Herbst 2002. Wallander lebt noch immer in Ystad. Auch seine Tochter wohnt noch im Haus, und es gibt immer wieder Anlass zu Reibereien zwischen einem zunehmend vereinsamenden Vater und einer selbstbewussten Tochter, die ihm unverblümt sagt, er brauche eine Frau und solle mal wieder vögeln. Kurt Wallander träumt schon davon, nicht mehr allein zu sein und er träumt auch von einem Haus auf dem Land, lange schon. Als sein langjähriger Kollege Martinsson ihm das Haus eines verstorbenen Verwandten von ihm anbietet, rafft sich Wallander auf und besichtigt es. Es sagt ihm durchaus zu, doch als er im Garten um das Haus herumgeht, ragt etwas aus der Erde, das ihm auffällt. Es stellt sich heraus, dass es eine skelettierte menschliche Hand ist.

Ein neuer Fall beginnt. Obwohl bald klar ist, das das ganze Skelett, das zu der Hand gehört, schon mehr als 60 Jahre dort gelegen hat, wird der Fall nicht gleich zu den Akten gelegt, sondern Wallander und Martinsson ermitteln. Das ist schwierig, weil viele Zeitzeugen nicht mehr leben. Doch durch das Wühlen in Archiven, bei dem Stefan Lindman eine große Hilfe ist und durch den Kommissar Zufall, aber auch durch Wallanders bekannte Kombinationsgabe und Geduld finden sie immer mehr heraus, bis zu einer ganz überraschenden Lösung…

Das Buch selbst hat man sehr schnell ausgelesen und am Ende hält Mankell eine weitere Überraschung bereit. Meines Wissens so zum ersten Mal erzählt er in einem längeren Nachwort seine Geschichte mit seiner Figur Kurt Wallander: „Wie es anfing, wie es endete und was dazwischen geschah“.

Aufschlussreich auch für die, die vor vielen Jahren alle Bücher der Wallander- Reihe so wie der Rezensent verschlungen haben. Alle diese Bücher sind mit einer kurzen Inhaltsangabe in chronologischer Reihenfolge ganz am Ende des Buches noch einmal aufgeführt. Vielleicht eine Ermutigung zu einer relecture einer erfolgreichen Reihe aus einem historischen Blickwinkel?
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am 19. Januar 2014
Ein stiller intensiver Wallander, der zu sich kommen möchte und doch wieder über das Verbrechen stolpert. Ein sehr dichtes intensives Buch, das nachdenklich macht.
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TOP 500 REZENSENTam 31. Dezember 2013
Leider, möchte man sagen, jedoch geht jede Romanreihe einmal zu Ende und Kurt Wallander hatte sich bereits in "Der Feind im Schatten" von seinen Lesern verabschiedet. Die Geschichte zu "Mord im Herbst" existierte seit längerer Zeit und wurde nunmehr veröffentlicht. Sie spielt im Jahr 2002, also vor "Der Feind im Schatten". Auch in diesem Roman geht es um Mord, wenngleich die näheren Umstände am Anfang noch unklar sind.

In der Geschichte rücken längst vergangene Ereignisse in den Fokus. Sie ist nicht spektakulär, aber durchaus lesenswert. Einmal angefangen, legt man das Buch ungern zur Seite. Wer Wallander nicht kennt, sollte zunächst in seine früheren Geschichten einsteigen. Wer Wallander aus früheren Romanen kennt, wird ihn mit all seinen menschlichen Unzulänglichkeiten in diesem Roman wiedererkennen.

Das Buch besteht aus drei Teilen. Neben dem Roman selbst, ist das Nachwort, welches Metainformationen zu Henning Mankell und seiner Romanfigur Kurt Wallander liefert, sehr aufschlussreich. Es ist eine Art persönlicher Abschluss der Romanreihe seitens des Autors: "Deshalb habe ich aufgehört, als es noch Spaß machte." Der letzte Teil des Buches enthält kurze Einführungen zu allen Wallander-Romanen.
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Dezember 2013
Zu meiner Freude gab es 2013 nun doch noch einen "neuen Wallander", dessen Lektüre ich mir mit großem Genuss zu Gemüte führte. Zwar schrieb Henning Mankell diesen Kriminalfall um Kurt Wallander bereits 2004, meiner Lesefreude tat dies dennoch keinen Abbruch.

Auf der Suche nach einem eigenen Haus stolpert der müde, ausgelaugte Kurt Wallander bei einer Besichtigung im Garten des Grundstücks über eine vermeintliche Wurzel, die sich rasch als skelettierte Hand herausstellt. Das sofort hinzugezogene Einsatzteam legt ein weibliches Skelett frei, und kurz danach entdecken die Ermittler weitere grauenvolle Details...

Im gewohnt flüssigen und mir im Laufe der Wallander-Reihe lieb gewordenen Schreibstil berichtet der Autor über die Ermittlungsarbeiten des bekannten Kommissars, der diesmal auch seine Tochter Linda, ebenfalls Polizistin, zu Rate zieht. Ein interessanter Kriminalfall wird in diesem schmalen Band von Kurt Wallander gelöst, und ich hatte das große Vergnügen, ihm dabei über seine Schultern zu sehen.
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am 14. Januar 2016
Nachdem ich des Schwedischen nicht mächtig bin, muss ich mich auf den Übersetzer, die Übersetzerin verlassen.
Ich nehme einmal an, dass das Buch nicht Wort für Wort sondern sinngemäß übersetzt wird.
Und da ist Wolfgang Butt, der Übersetzer, einfach hervorragend.

Ich habe alle Wallander-Krimis zum Teil schon mehrfach gelesen, ein Mann mit den gleichen Problemen und
Schwierigkeiten wir 'Otto Normalverbraucher', mit dem man sich auch idendifizieren kann,
viele Nächte habe ich mir um die Ohren geschlagen um weiterzulesen.

Ich wüsste gerne welche Bücher Wolfgang Butt noch übersetzt hat.

Bis jetzt habe ich kein Buch gefunden, das an die Wallander-Reihe heranreicht.
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Mit seinen rund 121 Seiten ist "Mord im Herbst" eine eher kurze Geschichte. Nachdem sie bereits 2004 im Rahmen einer Buchaktion zur Leseförderung in den Niederlanden erschien, kam sie nun fast 10 Jahre und eine BBC – Verfilmung später, auch auf den deutschen Buchmarkt.

Die Handlung von "Mord im Herbst" spielt in der Zeit von Ende Oktober 2002 bis Dezember 2002. Damit liegt sie zwischen "Vor dem Frost" und Mankells letztem Wallander Roman "Der Feind im Schatten". Die Geschichte handelt davon, dass sich Wallander auf der Suche nach einem kleinen bezahlbaren Haus, eine Immobilie anschaut, welche sein Kollege Martinsson im Auftrag des Onkels seiner Frau verkaufen soll. Wallander gefällt das Haus. Es besitzt eine gute Lage, ist schön geschnitten, hat einen großen Garten und wäre bezahlbar. Doch die Begeisterung wird getrübt, als Wallander im Garten die Knochen einer Hand findet. Sie gehört zu dem Skelett eines Menschen, welcher vor längerer Zeit ermordet wurde. Wallander und sein Team machen sich auf die Suche nach dem Täter.

Bei "Mord im Herbst" handelt es sich um einen eher leichten Krimi als um einen spannungsgeladenen Thriller. Die Handlung ist wenig ausgebaut und beschränkt sich weitestgehend auf das Wesentliche. Wobei dies keinesfalls als negativ zu sehen ist. Ich empfand es als angenehm, das Buch zu lesen. Es ist sehr ruhig, ohne viel Action und kommt schnell zum Punkt. Die Auflösung des Falles war nicht alltäglich. Insgesamt ein kurzweiliges, aber gut unterhaltendes Leseerlebnis.
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am 17. November 2013
Ein wenig erstaunt habe ich gesehen, dass ein weiterer Wallander-Krimi erscheint, da doch ein für allemal klar war, dass es keine weiteren geben wird. Es handelt sich dabei jedoch um einen Kurzkrimi, der zeitlich in den Jahren vor dem letzten grossen Roman "Der Feind im Schatten" spielt.

Man kann diese kurze Episode eigentlich nicht mit den anderen Wallander-Romanen vergleichen, schon nicht wegen dessen Länge bzw. Kürze. Ich kann mir vorstellen, dass jemand der die Serie nicht kennt, keinen Zugang zu diesem Krimi hat und er sehr banal und wenig gesellschaftskritisch und tiefgründig erscheint. Wer den Kriminalbeamten Kurt Wallander die ganzen Jahre mit begleitet hat, findet vielleicht auch in diesem Buch ein paar interessante Lesemomente.

Mir persönlich hat die Geschichte gut gefallen, aber eben vergleichen lässt sich dieser Roman nicht mit den "alten" Wallander-Krimis. Dafür erfährt der Leser am Ende, wie es zu der Wallander-Serie kam, wie es weiterging und wann es endete. Der Autor gibt interessante Einblicke in seine Arbeit.
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am 26. Mai 2014
Habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und war etwas enttäuscht. Normalerweise sind die "Kurt Wallander-Krimis" durchwegs sehr spannend, aber dieses Buch war eher seicht. Musste mir die Inhaltsangabe nochmals durchlesen, damit ich überhaupt eine Rezension schreiben konnte. Wenn ich das Buch in ein paar Wochen wieder zur Hand nehme, weiß ich mit Sicherheit nicht mehr um was es geht. Schade.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. März 2014
Dieser (volumenmäßig) kleine, aber feine Roman hat mir sehr gut gefallen. Er erzählt eine in sich geschlossene Geschichte, wie der alternde Kommissar Kurt Wallander bei der Suche nach einem Haus, das er für sich und einen noch anzuschaffenden Hund kaufen möchte, über ein Verbrechen stolpert, das er unbedingt aufzuklären hat, entgegen der Widerstände seiner Vorgesetzten, die meinte, zu wenig Leute zu haben, und übrigens sei das doch längst verjährt....
In seiner bekannten Manier lässt er nicht locker, dreht jeden Stein um bis er endlich die Lösung gefunden hat.
Straff und dadurch sehr spannend erzählt, war dieses Buch für mich eine sehr gute Unterhaltung für einen Sonntag-Nachmittag.
Im Anhang schreibt Henning Mankell dann noch etwas über die Entstehung dieses und einige seiner anderen Bücher, was ich auch hochinteressant fand.
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