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am 16. Mai 2010
Kaum ein andere Zone menschlichen Erlebens bietet so unerschöpflichen Anlass zu Verwirrungen und Verstrickungen wie die Erotik. Für jeden Lebensabschnitt gibt es eigene Spielarten dieses mitlaufenden, mal verborgenen, mal an die Oberfläche drängenden Lebensdramas. In 'Chloe' führt Atom Egoyan, Meister des künstlerisch-voyeuristischen (Ein-)Blicks in menschliche (Un-)Tiefen, dicht an ein attraktive, in Familie, Beruf und Gesellschaft erfolgreiche Frau heran, die sich des Verlusts ihrer Erotik bewusst wird. Catherine, so ihr Name, kennt sich als Gynäkologin bestens in Fragen der Sexualität aus. Doch wenn sie zu Anfang eines Films einer Patientin mitfühlend erklärt, dass es sich beim Orgasmus lediglich um eine manipulierbare Muskelkontraktion handle, weiss der Zuschauer bereits, dass auch in Catherines eigenem Sexualleben nicht alles zu besten steht: Sie hat ihren Mann David im Verdacht, seine zahlreichen Kontakte zu jungen Frauen als Professor für Musik auch für andere, sinnliche Zwecke zu nutzen, sie reagiert überempflindlich auf seine sich an der Grenze zum Flirt bewegenden Aufmerksamkeiten weiblichem Dientspersonal gegenüber. Ihrem Sohn spioniert sie hinterher, als dieser eine Freundin über Nacht bei sich behält. Ein Freund des Ehepaars führt ihr mit anzüglichen Bemerkungen und seiner um viele Jahre jüngeren Freundin vor, was auch noch sein könnte aber seit der Geburt des Sohnes nicht mehr ist.

Der Auslöser des sich entwickelnden Dramas, die sehr junge, sehr blonde und sehr professionelle Prostituierte Chloe, schleicht sich just in dem Moment in Catherines Leben, als ihr Verdacht gegen David, ihr Frust und ihr Neid einen Höhepunkt erreicht haben. Es bleibt im Film unklar, was diese junge Dame auf Catherine aufmerksam macht, später sagt sie von sich, sie nehme alles um sich sehr genau wahr, und in Bezug auf erotische Problemlagen von Frauen ist dies offenbar wahr: Sie liest Catherine wie ein offenes Buch. Und Catherine beisst an den ausgelegten Köder an: Sie sucht Chloe in einer Bar auf und gibt ihr den Auftrag, sich an der Verführung ihres Mannes zu versuchen, um sich berichten zu lassen, was geschieht. Chloe macht sich ans Werk, doch schon nach dem zweiten Treffen der beiden Frauen möchte Catherine nicht mehr hören, was geschehen ist, so unerwartet schnell und heftig scheint David den jungen Reizen erlegen zu sein. Doch Chloe lässt nicht nach, sie nutzt alle Mittel, um sich in Catherines Vorstellung wie eine Zecke einzunisten. Sie besucht sie in der Praxis, nicht als Patientin sondern herausfordernd als Freundin, sie schreibt kurze, lockende SMS, wenn sie David gerade gesehen hat, schliesslich bringt sie Catherine in ein Hotelzimmer, in dem sie gerade mit David geschlafen hat. Catherine, die wiederholt versucht, den gerufenen Geist loszuwerden, verfällt immer mehr ihrer Angstlust, mehr von den Intimitäten zwischen Chloe und David zu erfahren, sie ist sich ihrem Mann beim Zuhören nahe. Fast zärtlich wird sie, wenn sie mit Chloe über sein Aussehen und Charme spricht. Und dann ist da wieder Chloe, die sich immer mehr zwischen Catherine und David schiebt, die die Begehrlichkeit Catherines für ihren Mann langsam auf sich selbst zu übertragen weiss, bis Catherine ihr, mittlerweile vollkommen desorientiert, verfällt.

Doch ist nicht alles, wie es scheint. Immer deutlicher wird, dass die sexuell hochbegabte Chloe ihrer eigenen Phantasie und ihrer eigenen, im Unbestimmten bleibenden Sehnsucht folgt. Als das Erfundene ihrer Phanstasiewelt schliesslich zu Tage tritt, als sich Catherine mit Gewalt von der jungen Frau zu lösen sucht und diese wie ein Racheengel erst recht tief in Catherine Familie einbricht, kommt es zum (leider filmisch eher erzwungen wirkenden) Klimax, hinter dem nur die Ernüchterung bleibt. Die Familie wird Bestand haben, man wird sich wieder in die Augen sehen können, aber Chloe wird aus dem Leben der drei Protagonisten nicht mehr wegzudenken sein. Sie bleibt eine Leerstelle, Bild für nicht (mehr) zu befriedigende Sehnsucht.

Man kann den Film als kleines kammermusikalisches Meisterstück beschreiben (und tatsächlich ist Musik eine nicht unwesentliche Begleiterscheinung bei der Entfaltung des Dramas). Seine Spannung bezieht er aus der Diskrepanz zwischen Eigen- und Fremdsicht, aus Begehrlichkeit und Begehrlichkeiten, vor allem aber aus den so gegensätzlichen Gesichtern und Mienenspielen der beiden Protagonistinnen. Die Kamera beschäftigt sich fast ausschliesslich mit diesen Gesichtern, fährt voyeuristisch dicht an sie heran, so dass dem Zuschauer keine Nuance entgeht. Hier das ihre Zerrissenheit spiegelnde Gesicht Catherines, dort die professionelle Kontrolle Chloes, druch die aber immer wieder ihre eigenen Sehnsüchte durchbrechen. Distanzierter, quasi als unverzichtbare Nebenstimmen, werden die Gesichter von Vater und Sohn gezeigt. Sie sind der Ostinato-Bass der (eher als einfach gestrickt dargestellten) Männlichkeit. Dass dem Film wenige Orte genügen, ist da schon selbstverständlich, alles spielt im kleinen Kreis aus Familie und Quartier. Und dass Erotik, um die sich ja alle Handlung und jede Rede dreht, kaum im Bild zu sehen ist, fällt im Laufe des Films kaum auf. Die Macht der Vorstellung und der Worte machen die Darstellung (nahezu) überflüssig.

Ein sehenswerter kleiner Film, der seine Qualität vor allem den Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnen (Julianne Moore, Amanda Seyfried) verdankt, die es verstehen, das Spannungsfeld zwischen ihren Figuren knisternd spürbar zu machen. Dividiert man diese Leitung heraus, so hat an dem Film nicht sehr viel mehr Bestand, denn der Rest ist schwach gezeichnet und eher klischeehaft gehalten. Das etwas erzwungene Ende entlässt den Zuschauer ein wenig unbefriedigt. Dennoch im Ganzen ein lohnenswertes Kammerstück.
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am 18. September 2010
...oder alles andere, was Du dir vorstellen kannst. Das ist mein Job." Die Erzählstimme der jungen Prostituierten Chloe(Amanda Seyfried) sagt uns gleich am Anfang des Films, wie sie ihren Beruf versteht und wozu sie in der Lage ist. Aber so unwiderstehlich und sexy Chloe auch ist, was wahre Liebe ist...das ist ihr relativ fremd. Diese Liebe kennt die Ärztin Catherine Stewart(Julianne Moore) sehr gut, denn sie hat sie mit ihrem Mann, dem Musikdozenten David(Liam Neeson) erleben dürfen. Jetzt, nach etlichen Ehejahren und einem gemeinsamen Sohn, scheint diese Liebe verloren zu sein. David flirtet immer wieder mit jungen Studentinnen und als Catherine eine verdächtige SMS auf Davids Handy findet, glaubt sie, dass er sie betrügt. Bei einem Restaurantbesuch lernt Catherine Chloe kennen. Die Frauen kommen sich näher und Catherine nutzt die Gelegenheit, um David zu testen. Sie bezahlt Chloe, damit sie feststellt, ob David sich an sie heranmacht, falls er die Chance bekommt. Nach dem ersten, zufälligen, Treffen von Chloe und David scheint das der Fall zu sein. Catherine fühlt sich in ihrem Verdacht bestärkt. Sie trifft Chloe wieder und lässt sich von ihr genau beschreiben, was zwischen ihr und David abgelaufen ist. Während Chloe die erotischen Momente zwischen sich und David preisgibt, merkt Catherine, dass sie dadurch eine Möglichkeit hat, David wieder nahe zu kommen. Chloes Schilderungen erregen sie...und sorgen dafür, dass sie etwas Entscheidendes übersieht. Als sie Chloe so nahe kommt, wie sie es nie wollte, nimmt das Unheil seinen Lauf...

Wozu einen hervorragenden Stoff neu erfinden, wenn es ihn schon gibt? Das wird sich Atom Egoyan gedacht haben, als er Anne Fontaines französischen Film Nathalie, aus dem Jahr 2003, gecovert hat. Ziemlich mutig, wenn sie mich fragen. Schließlich ist Fontaines Film noch nicht besonders alt und mit Emanuelle Beart, Fanny Ardant und Gerard Depardieu hochkarätig besetzt. Egoyans Mut wurde belohnt. Die US-Version der tragisch, verworrenen Menage Trois, zwischen Chloe, Catherine und David ist wirklich gelungen und braucht sich nicht zu verstecken. Es sind zum einen die Hauptdarsteller, die den Reiz des Films ausmachen, aber noch mehr das hervorragende Drehbuch. Wie Erin Cressida Wilsons Storybook die Geschichte, als wir uns schon ganz sicher waren, wie der Hase läuft, urplötzlich noch einmal umschmeisst und wir uns völlig neu orientieren müssen, das ist Schreibkunst vom Allerfeinsten.

-Chloe- kommt spannend, tragisch und zuweilen hochgradig erotisch daher. Als Zuschauer sind wir ganz schnell im Geschehen gefangen und wollen wissen, wie diese seltsame Liebesprüfung ausgeht. Mich persönlich hat Egoyans Film komplett überzeugt. Ich durfte als Zuschauer gespannt und erwartungsvoll dem Ende entgegen fiebern. Und siehe da: Manchmal kommt dann doch alles ganz anders, als man denkt...
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am 26. September 2016
Absolut storyloser softporno!

Trotz guter Besetzung, enttäuscht der "Thriller" auf ganzer Linie!!!
Finger weg! Wirklich nicht gut! Zeit kann definitiv besser investiert werden ..
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Juli 2015
Chloe ist eine Ko-Produktion (USA, Kanada, Frankreich) und reiht sich unter den Erotikthrillern ein und wurde 2009 produziert.

Die Ärztin Catherine Stewart vermutet das ihr Mann fremdgeht. Aus diesem Grund sollte angeblich ihr Mann auch seine eigene Geburtsparty verpasst haben. Durch eine scheinbar allzu deutliche Nachricht am Handy glaubt sie an seine Untreue und das sie für ihn nicht mehr attraktiv sei. Sie engagiert die Prostituierte Chloe, die ihren Mann verführen soll. Damit hätte sie dann Gewissheit. Doch aus diesem Vertrag wird mit der Zeit mehr. Die Prostituierte verführt die frustrierte Catherine und auch deren Sohn. Doch trotz Chloes Erzählungen, hat sie nun auch mit ihrem Mann geschlafen oder ist dieser einfach nur zu allen Frauen nett und flirtet einfach gerne mit ihnen? Chloe schenkt im Laufe des Geschehens Catherine eine Haarnadel die ihrer Mutter gehört haben sollte. Catherine muss nun ihrem Mann gestehen, dass sie nun selbst eine Affäre mit einer anderen Frau hat. Doch Chloe hat vor die Familiensituation eskalieren zu lassen. Sie bedroht Catherina mit der geschenkten Haarnadel und zwingt sie sie zu küssen - es kommt zum Finaldrama.

Achtung Spoiler:

Chloe ist ein Remake des französischen Films Nathalie aus dem Jahr 2003. Und der Film gefällt oder gefällt nicht. Anders kann man ihn wohl kaum beschreiben, man muss ihn gesehen haben um zu wissen wie er ist. Ich persönlich fand ihn anfangs noch interessant, doch der Film wurde langatmig und das Drehbuch schaffte nur noch Langeweile und Unglaubwürdigkeit und vermurkste die Geschichte aus Not zu einem erotischen Thriller. Das Ehedrama wurde für mich zusehends unrealistisch um dann in einer Art Trillerfinale zu enden. Welche Ehefrau würde auch so verfahren und die ganze Aktion so durchziehen wollen? Eine offene und ehrliche Kommunikation hätte alles schnell aufklären können. Aber nein, eine frustrierte Ehefrau schmiedet einen perfiden Plan und ergötzt sich dann an den Erzählung von Chloe. Die Krönung wurde nur noch draufgesetzt das die Hauptdarstellerin die Haarnadel am Ende des Films von Chloe trug. Wer würde die nach der tragischen Geschichte noch tragen wollen? Oder wollte sie sich immer daran erinnern wie dämlich man sein konnte? Oder sollte es die kranke Psyche der Beteiligten symbolisieren? Im Endeffekt zeigte der Film nur Missverständnisse und das langjährige Eheleute zu wenig miteinander reden.

Als der Film begann in einen Psycho-Thriller abzugleiten wurde er zunehmend unglaubwürdig und wurde Klischebehaftet. Und eben das banale einfache Ende der Story, ich hatte am Ende des Filmes keinen Aha-Effekt. Es fehlte mir einfach etwas, dem Zuseher wird nicht nur ein Höhepunkt vorenthalten sondern auch ein befriedigendes Ende.

Aber der Film hat auch positive Seiten. Allen voran drei Schauspieler die aus der mürben Story und dem vermurksten Drehbuch mit ihrer Schauspiel-Erfahrung das Beste herausholten (Amanda Seyfried, Julianne Moore und Liam Neeson). Neesons Rolle musste im Drehbuch umgeschrieben werden, weil er vom Set fernbleiben musste, da während der Dreharbeiten zu Chloe seine Frau, Natasha Richardson (eine englische Schauspielerin) verstarb. Die erotische Stimmung in diesem Film war spürbar dargestellt. Lustig war, dass Chloe halt mit jedem aus der Familie geschlafen hatte, nur nicht mit dem Ehemann weswegen die ganze Sache ja begonnen hatte.

Spoiler Ende

Der Film besticht wie erwähnt durch die drei hervorragenden Schauspieler. Die Kameraführung war gut und die Abfolge der Geschichte flüssig erzählt.

Qualität der Blu-ray:

Laufzeit: 96 Minuten.

Bildqualität: Das Bild (1920x1080p - 1.85:1) war scharf, die Farben gut. Aber leider grieselte er über den gesamten Film hinweg, für eine neuere Produktion enttäuschend.

Tonqualität: Ton (Deutsch und Englisch DTS-HD MA 5.1) war gut verständlich.
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am 16. September 2016
In der Ehe zwischen einer Gynäkologin und einem Musikprofessor herrschat insgesamt Harmonie, bis eines Tages die Frau den verdacht schöpft, ihr Mann könnte eine Affäre haben. Um dies herauszufinden, wendet sie sich an ein Luxus-Callgirl namens Chloe, die ihren Mann verführen soll. Dies stellt sich jedoch schwieriger heraus als angenommen, denn Chloe spannt ein Netz aus Intrigen und es beginnt ein unheimliches Katz-und-Maus-Spiel mit einem überraschenden Ende.

Auch wenn das Drehbuch insgesamt etwas abwägig und nicht gerade aus dem alltäglichen Leben zu kommen scheint, so zeigt dieser Film trotz allem die Konsequenzen und Risiken von Misstrauen und Unehrtlichkeit zwischen zwei Partnern auf. Außerdem ist im Laufe der Zeit immer mehr Spannung enthalten und man erhält interessante Einblicke in Torontos schicke Wohngegenden.

FAZIT: Insgesamt Kaufempfehlung.
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am 14. März 2015
STORY:
Die Ärztin Catherine (Moore) und der Musikprofessor David (Liam Neeson) haben ein an sich gutes Leben - wenn da nicht der Verdacht bestünde, dass David untreu ist. Catherine begegnet zufällig dem Callgirl Chloe (Amanda Seyfried) und nutzt die Gelegenheit, diese für einen Treuetest zu engagieren. Und schon sehr bald kann Chloe ihrer Auftraggeberin erotische Ergebnisse liefern. Catherine ist zwar schockiert, aber beginnt irgendwie auch an dieser Situation - und auch an Chloe - Gefallen zu finden. Ohne zu wissen, worauf sie sich einlässt.

MEINUNG:
Neeson, Moore, Seyfried....bei der Besetzung konnte man - auch wenn als Erotikthriller tituliert - keinen großen Schmuddelwahn erwarten.
Und das ist auch gut so. Die Erotik, die Amanda Seyfried in diesem Film verkörpert ist ästhtetisch in Szene gesetzt. Der Film und die Geschichte an sich orientiert sich mehr an den Gefühlsverwirrungen, denen Catherine ausgesetzt ist. Die Rollen sind gut gespielt und auch wenn man sehr schnell ahnt, woher der Wind weht, bleibt es dennoch interessant zu sehen, wie die Beteiligten mit der Situaton klar kommen.
Einzig leicht enttäuschend ist der Verlauf der letzten 20 Minuten der Geschichte . Hier hätte man wie bei Gefärliche Liebshaften ein Hauch mehr "Terror" einbringen können....das hätte dem Film die Spannung verschafft, die er als Thriller benötigt hätte.

BILD/ TON:
Bild der DVD ist gut, keine besonderen Fehler
Tonspur gibt es in deutsch und englisch in DD 5.1

EXTRAS:
Gut für eine DVD! Making of, Interviews, Alternatives Ende, Featurette, Trailer, Fotogalerie

FAZIT:
Eher ein "Erotik-Drama Light" als ein Erotikthriller. Doch für ein Drama zu spannend, als Thriller zu unspannend. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Die kopfverdrehende und hin und wieder nackte Amanda Seyfried ist kein Kaufgrund, meine Herren! Hier sollte man zugreifen, wenn man an einer Geschichte Interesse hat, bei der es eindeutig um Gefühle, Ängste, Hingabe und Kontrolle geht
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am 8. Juli 2016
der film ist nichts für jeden geschmack. dennoch gebe ich ihm fünf sterne, denn er gehört zu meinen absoluten lieblingsfilmen. wenn er einem gefällt kann man ihn sich auch gut mehrmals ansehen. (habe ihn locker schon 20 mal gesehen...)

wer einen besonders klugen, überraschenden oder tiefsinnigen film erwartet wird enttäuscht, was nicht bedeutet, dass er einen nicht berühren kann.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Januar 2011
Chloe (Amanda Seyfried) ist ein junges Luxus-Callgirl und sie weiß ganz genau, wie sie mit ihrer gutsituirten Kundschaft umgeht. Ihre Dienstleistung beschränkt sich nicht nur auf das körperliche Wohl, sie fungiert ganz nebenbei auch als Gesellschafterin oder für seelische Bedürfnisse.
Ganz in der Nähe von Chloe hat die Gynäkologin und fast Fünfzigjährige Catherine Stewart (Julianna Moore) ihre Praxis und die steckt in einer bedenklichen Midlife-Crises.
Catherine vermutet, dass ihr Mann, der Musikwissenschaftsprofessor David (Liam Neeson), fremd geht. Gelegenheit gäb es genug für den attraktiven Mittfünziger, seine Studentinnen himmeln ihn an und auch er ist einen netten Flirt nie abgeneigt.
Die Ehe der Stewarts ist in die Jahre gekommen, vieles wurde mit den Jahren zur Gewohnheit und einiges, vor allem Erotik und Sinnlichkeit, ging immer mehr verloren. So agieren die beiden eher wie gute Freunde. Catherine wünscht sich natürlich den Part zurück, den sie hatten, als nicht nur Liebe da war sondern das Verliebtsein.
Inzwischen ist auch der Sohnemann Michael (Max Thieriot) zu einem hübschen Bengel geworden, der seine erste Freundin zum Übernachten mitbringt.
David weilt derzeit bei einem Vortrag in New York, Chloe will ihn bei der Heimkehr nach Toronto mit einer großen Party überraschen, denn auch sein Geburtstag steht an.
Doch David kommt nicht, nur der Anruf, dass er den Flug um eine Minute verpasst hat. Am anderen Morgen, als er zuhause ist, entdeckt sie eine verfängliche Nachricht einer Studentin auf Davids Handy.
Damit bestätigen sich immer mehr Catherines Befürchtungen, doch um den letzten Beweis für Davids chronische Untreue zu haben, engagiert sie die hübsche Chloe, die sie bei einem Essen auf der Damentoilette kennenlernt...
Mit "Chloe" liefert der kanadisch-armenische Regisseur Atom Egoyan seinen bislang kommeziellsten Film ab.
Es ist eine sehr interessante Mischung aus Melodram, Erotik und sogar mit Thrillerelementen, die sich aus der fatalen Beziehung der beiden ungleichen Frauen ergeben.
Dabei erinnert der böse Frauenfilm zumindest ein bisschen an die Erotikthrill-Klassiker wie "Eine verhängnisvolle Affäre" oder "Basic Insticts", fährt allerdings nie die heftigen Geschütze dieser Streifen auf, sondern bleibt bis zum Schluß durchweg subtil und verhalten.
Visuell ist der Film ebenfalls sehr beeindruckend, er taucht die Geschichte in stimmungsvolle Bilder und bietet den drei Hauptdarstellerin eine perfekte Grundlage für gute Darstellerleistungen. Vor allem Amanda Seyfried beeindruckt mit ihrer Figur, die durchweg geheimnisvoll bleibt.
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am 24. November 2015
Wer gute Erotikthriller schätzt, wird den Film ebenfalls mögen: Engagiert, um die Treue des Mannes zu testen, schleicht sich Chloe langsam in die Familie ein...
Story: super spannend
Fokus: Liebe, Sex, Eifersucht, Drama
Fazit: Spannend und berührend
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am 16. Dezember 2014
ich würde zwar die gebrauchte ware nicht als "sehr gut" beschreiben, aber mehr hab ich eigtl auch garnicht erwartet, bin dennoch zufrieden.
der Film ist einfach nur empfehlenswert, viel gefühl, viel zum Nachdenken & sehr spannend. neuer lieblingsfilm ;)
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